Bristol Beaufighter Mk. VIF, GPM 25'2016, 1:33

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    • Bristol Beaufighter Mk. VIF, GPM 25'2016, 1:33

      Hallo Kartonmodellbauer,

      vor kurzem noch hier vorgestellt, beginne ich nun mit dem entsprechendem Baubericht vom Bau der neuen "Beau" von GPM, natürlich im Maßstab 1:33.
      Ich verwende dabei den dazugehörigen Spanten- und Detailsatz, sowie der zweiteiligen Cockpitkanzel.



      Die polnische Bauanleitung schlägt vor, mit dem Erstellen des Bugabschnitts des Rumpfes zu beginnen, das die Pilotenkabine beherbergt.



      Gemäß der Montagezeichnung sind mithilfe der Laser- aber auch weniger Papierelemente ist in überschaubarer Zeitspanne die Vorderpartie des Rumpfs entstanden.
      Dabei habe ich bei zwei LC-Spanten Kanten angeschrägt.



      Grüße

      Alfred
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Fritz, ja, wir werden es weiterhin sehen...
      @Thomas, danke, schaue hier einfach regelmäßig rein. Ich versuche, dich mit diesem Bau nicht zu enttäuschen.
      @Norman, da dürftest du so ziemlich Recht haben. Es war im Endeffekt bei der Beaufighter mit dem Cockpit wohl noch etwas krasser als bei der Mosquito...
      @Kurt, danke, ich bin schon dabei...
      @Roland, danke für deine Wünsche, mögen sie in Erfüllung gehen. Ich werde dabei meinen guten Teil beitragen.


      Zum Baufortschritt:

      Nun habe ich die jé 3 Elemente zählende Ruderpedale des Piloten erstellt.



      Dann habe ich den Pilotensessel gebaut.



      Es wurde hier von mir das Steuerhorn erstellt. Dessen Griffe habe ich dem LC-Satz entnommen und schwarz gefärbt. Insgesamt im Kontext des Cockpits scheint mir das Steuerhorn jedoch etwas (zu) hoch geraten, dabei habe mich jedoch an die Vorlagen des Originalbogens gehalten...



      Darüber hinaus habe ich die Instrumententafel vorne eingeklebt.





      Somit beginnt sich also das Pilotencockpit zu füllen.

      Meinerseits sei noch angemerkt, dass die Passgenauigkeit bisher gut bis sehr gut zu sein scheint.
      Das verspricht weiterhin ungehemmten Bastelspaß.
      Grüße

      Alfred
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      weiter im Cockpit bauend habe ich die seitlichen Panele (samt der Gerätschaften wie dem Kompass oder den dem Detailsatz entnommenen feinen "Hebelchen").



      Leider ist in diesem Baubogen ein farblicher Fehler unterlaufen: Die weiße (unbedruckte) Seite und deren farbliches Pendant auf der anderen hinteren Seite wurden vertauscht. Ist ja insofern nicht schlimm, da man aus der im Bogen enthaltenen Reserwa ein kleines passendes Stück einsetzen lässt. So habe ich jedenfalls verfahren.




      Grüße

      Alfred
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      bevor ich die äußere Beplankungselemente an das bereits Gebaute anbringen konnte, musst ich noch den hier hinten schließenden Spanten entfernen und durch einen anderen Spantenersetzen, der die Löcher für die MG-Führungen hat.



      Anschließend habe ich noch den sich hier in Richtung Heck sich anreihenden Rumpfsegment (mit dem dazugehörigen Spanten) gebaut.

      Grüße

      Alfred
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      weiter bauend habe ich das Cockpit mit dem Visier des Piloten vervollständigt.
      Dazu habe ich die zuvor angeritzten Öffnungen für die MG-Mündungen ausgeschnitten (d. h. mit scharfem Skalpell ausgestochen) und mit den gerollten und auf einen Zahnstocher gesteckten MG-Läufen passend in deren "Führungen" hineingeschoben. Wichtig dabei war es, die Nahtstellen der MG-Läufen(-Röllchen) exakt nach unten zeigend auszurichten. Alles Klappte bisher zufriedenstellend.





      Grüße

      Alfred
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      nun habe ich in einer zeitintensiven Bastelarbeit die passende Cockpitkanzel des Piloten der Beaufighter erstellt. Natürlich handelt es sich hier um ein Fertigprodukt von GPM. Dieses musste jedoch zwingend angepasst, zugeschnitten und mit Cockpitkanzelrahmen versehen werden.
      Summa summarum - die nun fertige und angeklebte Kanzel ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, dennoch kann ich auf dem erzielten Ergebnis (weiter)auf-bauen.









      Grüße

      Alfred
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Fred, thank you.
      @Norman, ja, da könntest du sogar Recht haben... frech 1 kratz1



      Zum Baufortschritt:

      Zunächst habe ich den vorderen Rumpfabschnitt durch ein weiteres Segment erweitert.




      Anschließend habe ich das "Wohnzimmer" des Funkers / Beobachters gebaut. Insgesamt war es etwas fummelig zu bauen...
      Das Innenleben des Beobachters samt der Innenbeplankung und seinem Boden habe ich bündig in die äußere Beplankung des entsprechenden Segments eingeklebt. Alles passte wunderbar.







      Grüße

      Alfred
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      nun habe ich mir die Kanzelhaube aus dem Original-Set von GPM passend zusammengeschnitzt. Hier war natürlich mehrmaliges Anpassen, Zuschneiden, usw. vonnöten. Auch der Graue Rahmen rund um diese Kanzel musste im Hinterbereich um insgesamt ca. 8 mm gekürzt werden.




      Das fertige Teil nahm an der für ihn vorgesehener Öffnung platz.




      Das nun fertiggestellte Segment habe ich an den restlichen Rumpf verklebt.



      Grüße

      Alfred
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      nun habe ich den Rumpf der Beaufighter in Richtung Heck um zunächst zwei Segmente erweitert.








      Anschließend wurde das letzte reguläre Segment des Rumpfs zusammengebaut. Die erforderliche Öffnung für das Heckrad habe ich jetzt noch nicht ausgeschnitten.
      Da ich die halbrunde Nase des Fliegers erst später wegen seiner Sensibilität bauen werde, gilt somit der Rumpf des Modells vorerst als fertiggestellt...





      Grüße

      Alfred
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Vladimir, danke dir.



      Zum Baufortschritt:

      nun wurde mit dem Bau der Flügel begonnen. Angesichts der Verwendung vom Lesercut ging das Erstellen der Flügelskelette recht flott vonstatten. Die Flügel bestehen jeweils aus den Innen- und Außenabschnitten, deren Spantengerüst ich bereits in dieser Phase miteinander verleimt habe. Es entstanden dabei, zugegebenermaßen recht schlichte Hauptfahrwerksschächte.




      Anschließend habe ich die Flügel beplankt. Dabei habe ich mich für die aufwendigere Version entschieden und die Abschnitte für die Ruder abgetrennt - die Ruder selbst werde ich im nachfolgenden Schritt als separate Elemente hinzufügen.




      Zwecks minimaler Verfeinerung des Modells habe ich an der Frontkante der linken Tragfläche die leicht blau angedeuteten Landescheinwerfer ausgeschnitten und stattdessen mit durchsichtiger Folie ersetzt.

      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      wieder einmal ist dein Baubericht ein Lesegenuss! Die Kanzel und der Rumpf sind dir großartig gelungen. Der Flieger hat es verdient, dass du die Tragflächen mit seperaten Querrudern und Landescheinwerfern baust.
      Selbst auf die Gefahr hin, dassich mich wiederhole: mir gefällt deine saubere Bauweise ausgesprochen gut!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      danke für euer Interesse an den jüngeren Baufortschritten bei der "Beau" und für eure positive Resonanz.
      Ich möchte noch einmal zu dem Thema der Erstellung / Verklebung der Trageflächengerüste und zu dem Anbringen der Beplankungshaut derselbigen.
      Gemäß der polnischen Bauanleitung sollte man die fertigen Abschnitte der Flügelskelskelette (innen- sowie außen) zunächst nicht miteinander zusammenkleben, diese aber separat mit den passenden Beplankungselementen bekleben.
      Ich bin diesen Weg nicht gegangen und habe die Außenabschnitte mit den Innenabschnitten direkt nach deren Zusammensetzung fest verklebt. Anschließend habe ich zunächst die Beplankung der Innenflügel, anschließend passend bündig die der Außenflügel vorgenommen.
      Durch meine Verfahrensweise konnte ich leichter quasi "nahtlose" Beplankung der gesamten Flügelaußenflächen erreichen, während bei der in der Bauanleitung vorgeschlagener Verfahrensweg mir nicht als sehr erfolgsversprechend erschien.
      @Ricardo, yes, so it is, you're right.
      Grüße

      Alfred
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      nun ging ich die Heckpartie des Beaufighter an.
      Ich habe mich folgerichtig für die aufwändigere Version mit den Seiten- und Höhenrunder als separate Elemente.
      Zunächst habe ich also das Skelett des Seitenruders gebaut...



      das ich anschließend beplankt habe.



      Die danach erfolgte "Trockenanpassung" der Elemente am Heck des Modells bestätigten gute Passgenauigkeit zueinander.

      Dann wurden die Baugruppen der Skelette der Höhenruder gebaut...



      und folgerichtig wiederum beplankt.

      Grüße

      Alfred
    • Du sach mal, abgesehen davon, dass dieser Bau mal wieder vom Feinsten ist - gehoeren die Hoehenruder nicht sehr stark nach oben gewinkelt?
      Trotzdem sage ich dir ganz ehrlich - mir gefallen sie besser so wie du sie hast... lala1
      ...und die Stupsnase ist ein Meisterwerk!
      Gruesse,
      Norm
      bä1

      Zehntausend Teile sind auch nicht schwieriger.
      Die dauern nur länger... les 3
      ______________________________

      Versemmelte Werke ach1
    • Hallo Kartonmodellbauer,

      @Norman, erstmals vielen Dank für deine Resonanz und deine Nachfrage. Es gab unter den Beaufighter ihre verschiedene Versionen, darunter mit angewinkelten sowie welche mit waagerechten Höhenrundern. Meine "Beau" gehört da zu der zweiten Sorte...
      @Helmut, @Dietmar, danke für eure positive Resonanz, ich gebe mir schon Mühe...


      Zum Baufortschritt:

      In den vergangenen Tagen habe ich die beiden Bristol-Doppelsterntriebwerke gebaut. Es war dabei zwar nicht gerade geringe Anzahl der Elemente, dennoch bei weitem nicht exzessiv detailliert wie bei Halinski-Fliegern, bei denen einzelner Motorzyliner locker aus 17 Teilen bestehen kann... hier, bei dieser GPM-Ausgabe bestand jeder Zylinder lediglich aus drei Elementen...

      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      ich bin erst jetzt zum Studium dieses Bauberichts gekommen. Das wird wieder einmal ein blitzsauberes Modell von Dir.
      Ein "Beau" war sie ja nicht gerade, aber ein unglaublich guter schwerer Jäger. Wenn man sich dann überlegt, dass sie aus der nur sehr mäßig erfolgreichen Beaufort entwickelt wurde, ist das umso bemerkenswerter.
      Ich werde jetzt deutlich mehr Augenmerk auf den Bericht legen, das lohnt sich.

      Viele Grüße, Martin
      Lebe so, dass sich Deine Bekannten langweilen werden, wenn Du verstorben bist!
      Meine Machwerke

      Im Bau: Die "Weihnachtslok" von Paper-replika.com
      Freut sich wie blöd auf: Die Sendung mit dem Porsche 936 von Orjol!