Schlachtschiff Scharnhorst 1:250 Scratch aus von Kampens Basismodell - Rüststand Dez. 1943

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    • Schlachtschiff Scharnhorst 1:250 Scratch aus von Kampens Basismodell - Rüststand Dez. 1943

      Servus Freunde, nachdem sich der Baubericht der Prinz Eugen dem Ende zuneigt, werde ich hier den Baubericht der Scharnhorst starten.
      Gebaut innerhalb eines Jahres (Dez. 2013 bis Dez. 2014).


      Hallo Freunde,


      heutepacke ich mir wieder einen grauen Riesen vor die Schere. Meine Wahl fiel auf den deutschen Schlachtschiff Scharnhorst.
      Zum einen weil es hier in diesem Forum nicht allzu viele Bauberichte davon gibt, zum anderen auch weil sich der Jahrestag der Versenkung zum siebzigsten Mal wiederholte.

      Am 15. Juni 1935 in der Kriegsmarinewerft in Wilhelmshaven aufgelegt, erfolgte der Stapellauf am 3. Oktober 1936 und offiziell in Dienst gestellt am 7. Januar 1939.

      Während des Krieges an einigen Unternehmen beteiligt. Das Aufzulisten würde den Baubericht sprengen. Wer interessiert ist, kann dies bei Wikipedia nachlesen.

      Vor 70 Jahren versank dieses Schiff nordöstlich des Nordkaps in den eisigen Fluten, mit fast der gesamten Besatzung..

      Doch nun zum Modell:

      von Kampen bietet die Scharnhorst in 1:250, gewissermaßen als Nachfolgemodell zum WHV Bogen als Laserdruck an. Der Bauzustand dieses Modells ist in etwa mit dem aus dem Jahre 1942 (Kanaldurchbruch - blaue Turmkappen) vergleichbar. Für die Arado nehme ich allerdings den Baubogen vom CFM Verlag. (Bild 1)

      Für den Rüststand Dez. 1943 habe ich eine sehr gute Vorlage mit sehr detaillierten Computerbildern des polnischen Verlages Kagero, (Bild 2)

      Folgende Änderungen/Ergänzungen wurden nach dem Kanaldurchbruch an der Scharnhorst durchgeführt:
      Die Radarplattform auf dem Gefechtsmast wurde umgestaltet, und neue Radar-"Matratzen" - FuMO 27 und FUMo 4 wurden installiert. Außerdem wurden die Zielgeber im Turm A abgebaut und die Löcher dichtgesetzt, da Turm A sehr oft bei rauer See mit Seewasser zu kämpfen hatte. Außerdem wurde die Admiralsbrücke vergrößert, die Brücke eingehaust und mit rechteckigen Fenstern ausgestattet. Hinzu kamen auch noch zahlreiche Flak, inklusive sogenannter Vierling Flaks.

      Ihr seht, da gibt es viel zu ändern und noch mehr zu ergänzen. Die von Kampen Scharnhorst ist zwar detaillierter ausgeführt als der alte WHV Bogen, entspricht aber bei weitem nicht dem was möglich ist im Maßstab 1:250.

      Hier die Spanten und Basisplatten (Bild 3 bis 5).





      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • so Freunde, nun mal "Butter bei de Fische"

      das Spantengehäuse an sich ist kein großes Geheimnis...

      Bodenplatten mit Verbindern aneinandergeklebt und getrocknet...
      (siehe mein erster Beitrag)

      Die äußeren Klebelaschen für die Bordwände entsprechend dunkel gefärbt, damit es später nach dem Montieren der Bordwände keine unbeabsichtigten Blitzer gibt...(Bild 1)

      Dazu der Längsspant, bestehend aus 4 Teilen, ebenfalls ordentlich ausgeschnitten und mit entsprechenden Verbindern zusammengeklebt. (Bild 2)

      Hier zeigt sich schon die erste konstruktive Veränderung zwischen WHV- und dem von Kampen Modell.
      Beim WHV Modell wurde schon moniert, dass hier die Klebelinien für die Querspanten zwischen Bodenplatten und Längsspant nicht übereinstimmen.
      Beim von Kampen Modell passt alles ganz genau. (Bild 3)

      Das Ganze wird nun eine Nacht lang getrocknet (Bild 4)

      in der Zwischenzeit schneide ich die Querspanten zurecht.






      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Hallo Hans-Jürgen,
      freut mich sehr wenn Dich der Baubericht interesiert!

      Die Quer- und zusätzlichen Längsschotten (mittschiffs) wurden ausgeschnitten und gleich verleimt. (Bild 1)

      alles passte einwandfrei... nun ist wieder trocknen angesagt... die Werftarbeiter helfen da mal wieder in der Nachtschicht. (Bilder 2 und 3)

      in der Zwischenzeit werden die Decks vorbereitet.. Kopie vollständig ausschneiden, Klebelaschen wieder grau einfärben... (Bild 4)

      Beim Original nur die Holzdecks ausschneiden... (Bild 5)





      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Ja Kurt, den will ich hier in diesem Forum verewigen... war auch für mich ganz was Besonderes.
      Schon mal Danke für Eure Geduld mit mir.


      so, heute war "Decktag" die restlichen Hauptdeckteile wurden hergerichtet

      und zwar immer nach derselben Methode: Kopie des Decks vollständig ausgeschnitten, vom Original lediglich die Holzdeckteile. Hier wurden auch die weißen Stellen ausgestichelt. Dann die jeweils passenden Teile zusammengeklebt. (Bilder 1 bis 3)

      Die Deckteile ruhen nun eine Nacht unter dicken Büchern, damit sie morgen entsprechend plan aufliegen.

      Dazu habe ich gleich die Turmbarbetten der Hauptartillerie in Angriff genommen... (Bild 4)

      so sehen sie aus nach Baubogen gefertigt. (Bild 5) - die Macke an der großen Barbette wurde nach dem "Fotoshooting" ausgebessert.






      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Hallo Gerhard,

      da hast du dir ein interessantes Modell ausgesucht. Die Scharnhorst - obwohl es ein Schlachtschiff ist - hat ein dynamisches Aussehen und eine relativ schlanke Rumpfform. Ich kann dies gut beurteilen, da ich vor ca. 10 Jahre ebenfalls die Scharnhorst gebaut habe - allerdings von WHV.

      Da bin ich an dem weiteren Baufbericht sehr interessiert.

      Alles Gute, Gruß Wolfgang.
    • Hallo Wolfgang,
      schön Dich hier dabei zu haben!

      Der von Kampenbogen ist zwar mit einigen Verbeserungen zum WHV Bogen ausgestattet, allerdings weist auch der noch einige Zinken auf, die der WHV Bogen auch schon hatte, aber davon etwas später mehr.


      Baubogen ist Baubogen - entspricht aber manchmal nicht der Realität....
      Die Turmbarbetten haben schon noch einiges an Zubehör, das im Baubogen nicht vorkommt.... LC-Teilen sei Dank

      Halbe LC-Leiter mit einem Drittel der Sprossen - - - ergibt einen wunderbaren Handlauf für Barbette Berta Bilder 1 bis 3)

      und Relingsteile ergeben unter sanftem Druck auch passable Schwanenhälse für die Barbetten Anton und Cäsar (Bild 4)




      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Ja Wolfgang, freut mich sehr, dass Du Dir das nochmal "antun" willst.


      In der Zwischenzeit waren die Teile des Hauptdecks auch durchgetrocknet - sprich ausgehärtet und plan.

      Und damit ... ruff aufs Gerippe.
      und auch wieder durchtrocknen - mit der Nachtschicht...

      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • So, heute habe ich mich mal als "Konstrukteur" versucht...
      Es gibt da 2 große Lüfter neben der Barbette des Turms Berta... die im Baubogen gar nicht auftauchen... (Bild 1)
      Quelle: Battleship Scharnhorst, Kagero Verlag

      bewaffnet mit Zirkel, Lineal und spitzem Bleistift ergab sich dann folgende Abwicklung (Bild 2)

      Ich hoffe, es fühlt sich kein richtiger Konstrukteur auf den Schlips getreten, aber in dieser Art und Weise werde ich versuchen die nötigen Änderungen zeichnerisch festzulegen... (Bild 3)

      Ich mach's ja auch nur für mich selbst und hege keinerlei kommerzielle Absichten. (Bild 4)

      so sehen sie dann fertig aus: (Bild 5)

      die beiden kommen dann später an Bord, wenn die Wände des Aufbaudecks stehen,

      Bilder 29, 28, 30-32




      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Moin Gerhard,

      sehr erfreulich, daß Du auch diesen Baubericht wieder aus der Versenkung holst....ich erinnere mich gern an dieses tolle Modell! cool1
      Ich liebäugle selbst ein wenig mit diesem schlanken Dickschiff, in weiter Zukunft, quasi als Nachfolger meiner HMS ALERT, dann jedoch die hochgesuperte Halinski-Version in 1:200.

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Servus Tommi,

      Ja die Halinski Scharnhorst ist wohl das detaillierteste Modell der Scharnhorst, aber leider "nur in 1:200"
      Ich wünsche Dir viel Spass beim Bau dieses Schiffes!


      Als nächstes, also noch vor den Bordwänden hält die von Kampen Bauanleitung einige Lüfter/Niedergänge usw. vorne und achtern zum Bauen parat. (Bild 1)

      ich beginne mit den achteren... so sehen die im Originalbogen aus (Bild 2)

      und so im Kagero Heft... (Bild 3)
      Quelle: Battleship Scharnhorst, Kagero Verlag

      ich werde nun einige Zeit damit verbringen, diese Lüfter in etwa denen des Heftes anzupassen.
      Den ersten habe ich heute schon fertig gebracht. (Bilder 4 bis 7))

      mehr Morgen!






      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • So, die restlichen acht Lüfter, Oberlichter, gepanzerte Niedergänge und das Handrad für den Heckbereich sind fertig: (Bilder 1 bis 5)

      Sieht alles nach ganz schön viel aus, war aber nicht schwierig und daher leicht herzustellen. Von den eigentlich im Bogen vorgesehenen Teilen nahm ich lediglich die Höhenmaße der Lüfter (Bild 6)






      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Schön, dass Du hier wieder dabei bist Hagen freu 2


      Nun sind die Teile an Bord... (Bild 1)

      Natürlich stimmen damit auch die weißen Flecken auf dem Deck nicht mit den Abmessungen der Teilchen Überein. Deshalb habe ich bereits beim Verdoppeln der Decks die weißen Flecken ausgeschnitten.
      Nun konnte ich diese mit Decksplanken füllen. Tarnung ist das A und O...
      Die Basis der Heckankerspills mussten auch um 12 mm nach achtern versetzt werden, sonst hätten die zusätzlichen Lüfter nicht mehr darauf gepasst. (Bilder 2 und 3)

      dazu kommt gleich noch das achtere Abkommrohr des Turmes Cäsar. (Bilder 4 bis 6)
      Bilder 49, 50, 52, 54, 55, 51




      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Weiter geht's
      Am Bug das gleiche Prozedere. Hier hat der Baubogen auch ganz ordentliche Lüfter vorzuweisen, aber auch zu wenige, wenn ich es mit dem 3D Heftchen vergleiche. Also auch hier wieder einige aus Bordmitteln hinzugebaut.
      (Bilder 1 und 2)

      Vor dem nächsten Bauabschnitt graust es mir gewaltig... die Bordwände....
      Zuerst die fast 300 Bullaugen ausstechen und verglasen. Danach gibt es dann entweder glatte Bordwände, oder ein "Wellenbad der Gefühle".


      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Servus Gerhard,

      deine Scharnhorst konnte ich auf der GoMo bereits im Original bewundern. Hier das Wiedererstehen deines Bauberichts noch einmal verfolgen zu dürfen, ist für mich eine wunderbare Erinnerung.
      Deine detaillierten Fachkenntnisse zum Schiff und zu den verschiedenen Bögen machen es noch interessanter. Vor allem, wie du die Umbauten und "Zinken" bearbeitest.
      Super!
      beifall 1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Andreas,

      Das freut mich sehr, dass Du mich hier auch wieder begleitest!
      Die GoMo in Wien war in den letzten beiden Jahren mein absolutes Saisonhighlight. Leider wird es im nächsten Jahr nichts mit Wien, aber 2018 möchte ich unbedingt wieder teilnehmen.


      Bei der Backbordseite sind nun 148 Bullaugen ausgestochen... (Bild 1)

      und verglast... (Bild 2)

      Jede Bordwand besteht aus 4 Teilen, welche mit Klebelaschenunterstützung Stoß auf Stoß aneinandergeklebt werden müssen. (Bild 3)

      der Seitenpanzer ist bei diesem Modell nicht extra aufzukleben, sondern wird mittels zweier Knicklinien plastisch simuliert. (Bild 4)

      durchaus anspruchsvoll - auf die gesamte Länge der Bordwand gesehen... denn am Ende sollen die 4 Teile auch zueinander passen... (Bild 5)

      bei diesem Modell will ich die Bordwände mal ein wenig anders am Rumpf befestigen. Gestern begann ich die vollständig zusammengeklebte Backbordbordwand, ausgerichtet an der Ankerklüse, nur an den Decksklebelaschen zu befestigen. Das Schiff wurde dann über Nacht, entsprechend beschwert, zum Trocknen aufs Regal gestellt. (Bild 6)

      und heute früh wurden dann auch die Bodenlaschen mit der Bordwand verklebt - aber nur am Bug und im achteren Bereich. Der mittlere Bereich ist unten noch frei, sitzt aber ganz hervorragend, auch ohne Kleber. Und verzogen hat sich nix am Rumpf.






      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Dieselbe Prozedur mit der Steuerbordwand am heutigen Tage... Bullaugen ausstechen (hab schon einen geröteten Handballen...), verglasen und die vier Teile zusammenkleben.
      Möchte hier aber noch kurz auf die jeweils 2 Einschnitte eingehen, die gemacht werden müssen, damit der Vorsprung des Seitenpanters sanft vorne und achtern ausläuft. (Bild 1)

      hinten mit dünnen Klebelaschen hinterkleben, die entsprechende Stelle in Form bringen und ebenfalls Stoß auf Stoß verkleben. (Bild 2)

      Dann diese vier Teile der Bordwand ebenfalls zusammenfügen und nur an den Deckslaschen an Bord befestigen... (Bild 3 und 4)

      Morgen werden dann die Bodenlaschen mit der Bordwand verklebt, wie heute früh an Backbord. Aber erst mal über Nacht trocknen lassen.




      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Ja, die Bullaugen.... Hammer kann ich hier nicht benutzen.. Mein Basteltisch ist Marke Eigenbau und nicht schallgedämpft... ich möchte die Nerven meiner Frau und meiner Nachbarn am Wochenende schonen... aber Papier oder ein Tuch auf den Ausstecher zu legen ist durchaus nachvollziehbar.
      So, heute Nachmittag wurde der Rumpf vollständig geschlossen.
      Es fehlte noch Bug- und Heckbereich und der Abschluss der Ankerklüsen: (Bild 1 und 2)

      Vorne lief alles glatt - mit den selbstgemachten Klebelaschen ging es relativ einfach. (Bild 3)

      beim Heck zunächst auch keine Schwierigkeiten, auch hier habe ich Klebelaschen verwendet und die ganze Sache sorgfältig gerundet (Bild 4)

      aber dann.... was für ein Spalt an Backbord.... da nützte auch der Schraubenzieher nichts mehr.... (Mit dem habe ich das Heck gerundet) (Bild 5)

      Also hier mal eben einen Flicken rein.. da das Heck sowieso wie ein Streifenhörnchenhintern aussieht fällt das zusätzliche Stück gar nicht auf. (Bild 6)






      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Servus Peter,

      Schön, dass Du ir diesen Baubericht nochmals "antun willst"!


      Mal eben den ersten Größenvergleich... mit der Bismarck (Bild 1)

      von der Länge her nehmen sich beide nicht viel...

      und zum Schluss die Abdeckungen der Ankerklüsen... hier habe ich einige Zeit gebraucht, um sie so hinzubiegen, wie benötigt. (Bild 2 und 3)

      Das Ganze wieder zum Trocknen auf's Regal - natürlich wieder mit Gewichten.

      Jetzt beginnt der "Ernst des Lebens" Die Wände des Aufbaudecks. Hier gibt es eine Menge zum Nachrüsten....




      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Aber jetzt zu den Wänden des Aufbaudecks:
      Beginnen wir mit den Teilen 37 und 38 aus dem Baubogen; (Bild 1)

      und so sollten sie letztendlich aussehen: (dies ist nicht die von-Kampen-Bauanleitung!) (Bild 2)

      und aus dem Kagero Heft Backbordseite: (Bild 3)

      Das bedeutet für Backbord: 5 große und 6 kleine Wandlüfter (dreieckig), 1 Wandlüfter rechteckig mit Verschlussdeckel, 1 großer Schwanenhalslüfter, 1 Lamellenlüfter rechteckig, 1 Lautsprecher, Fußperde, Bulleyes ausstechen und mit Klarsichtfolie hinterkleben, 9 Bulleyedeckel für die untere Reihe, 2 LC Leitern in Eigenfertigung.

      die Dreieckslüfter... aus einem Stück - große (Bild 4)

      und kleine (Bild 5)

      Fortsetzung folgt...

      Bilder 88, 89, 91, 104, 95




      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Beim Lamellenlüfter ziehe ich mal eine Bauweise eines zu meinen Anfangszeiten sehr bekannten Schweizer Kartonisten aus der Schublade. Wie der Mann damals selbst mikroskopisch kleinste Baugruppen zusammenbrachte, das war allererste Sahne.
      Man nehme:
      sehr dünnen Karton - hierbei hilft mit der LC Lasercutsatz Treppen und Niedergänge von GPM
      Ich habe hier 5 Exemplare in meiner "Schatzkiste".... "uuuund ne Buddel voll Rum"
      2 Rechtecke aus schwarzem Restmaterial geschnitten... ein Glück, dass ich mir fast alles Restmaterial aufhebe...(Bild 1)

      von den LC-Sätzen schneide ich jeweils ein gehöriges Stück Vollkarton heraus (Bild 2)

      und klebe diese an einem Ende zusammen...(Bild 3)

      dann entsprechend schmale und in diesem Fall 4mm breite Lamellen anzeichnen, das überzählige Material wegschneiden... (Bild 4)

      der Kollege hat die Ecken auch noch mit der Feile abgerundet... darauf hab ich bei 1 x 4 mm doch verzichtet....
      und mit scharfer Klinge zugeschlagen... (Bild 5)

      nicht alle sehen top aus... aber aus der vorherigen Abfallproduktion noch einige gute entsprechend auf Länge geschnitten... und das Resultat sieht dann so aus:
      Achtung... Ultranahaufnahme... da sieht man sogar die Flinsen, die man mit dem menschlichen Auge nicht sieht... (Bild 6)






      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Bei den Bullaugen und Bullaugendeckeln hab ich keine Fotos gemacht... das wiederholt sich ja stets.
      Beim Schwanenhalslüfter war ich so vertieft, da hab ich auf's fotografieren glatt vergessen....
      Bleibt nur noch der Lautsprecher: (Bild 1 und 2)
      den hab ich gleich zweimal gefertigt... auch für die Steuerbordseite... Ringe plus 3mm Scheiben, dazu zwei schmale Streifen als Abdeckung und aus LC Relingsresten zwei Wandbefestigungen...

      Das fertige Backbordteil sieht nun so aus: (Bild 3)

      und an Bord aufgestellt... noch nicht angebracht. (Bild 4)




      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Erst mal vielen Dank fürs Lob Wolfgang

      Nun muss es aber mal wieder weitergehen mit den Bauberichten.


      Danach war die Steuerbordbrückenaufbauwand (was für ein Wort...) unter dem Skalpell

      hier im Originalzustand des Baubogens: (Bild 1)

      Hinzu kamen dann von meiner Seite:
      3 zusätzliche Bullaugen, wie die anderen, ausgestochen und "verglast", 11 Bulleyedeckel, Fußperde, 10 kleine Dreieckslüfter... (Bild 2)

      1 Podest mit Reling (die Treppe wird erst nach dem Anbringen an Bord installiert) (Bild 3)

      1 Quadratlüfter mit Deckel, 1 großer und ein kleiner Schwanenhalslüfter, 2 LC-Leitern, 1 Lautsprecher und ein Lamellenlüfter. (Bilder 4 und 5)






      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Ja Tommi, viel Fizzelei, viel Ehr' arbeit2
      Besten Dank Markus, die Kagero Hefte zeiden sehr viele Details und sind bestens geeignet für solche "Pimp my Battleship" Versuche.



      Heute war die Rückwand des vorderen Aufbaudecks zur Bearbeitung an der Reihe:
      so aus dem Baubogen...(Bild 1)

      2 Verstärkungsplatten, welche die drei nicht der Realität entsprechenden Bullaugen überdecken, zwei Klappen/Lüftungsabdeckungen und zwei Kästen (Bild 2)

      plus zwei Rohrleitungen, möglicherweise als Splitterschutz für Elektroleitungen (Bild 3)

      die windschiefen Kisten wurden vor dem Einbau neu gebaut und an der Wand befestigt. (Bild 4)

      Das Ganze wird dann größtenteils durch das vorstehende Aufbaudeck und allerlei Deckskram verdeckt sein, aber es gehört meiner Meinung nach mit dazu.




      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Servus Gerhard!

      Schön, wieder von dir zu lesen! freu1
      Auf der GoMo gab es heuer eine große Lücke, weil deine schöne Schiffe nicht da waren.

      Deine Baubeicht von der Scharnhorst lese ich immer wieder gern! Ein tolles Schiff! klasse1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Andreas, ja leider musste ich heuer die GoMo auslassen, aber eine Lücke hab ich auf den Fotos hier im Forum nicht gesehen. Da gab es jede Menge erstkassiger Modelle zu bestaunen.
      Danke Wolfgang! Dynamisch ist sie, die Scharnhorst.... Meine Frau sagte mal "damisches Modell"... happy1 Da war aber eher der Zeitaufwand damit gemeint.


      Heute wurde der "Brückenvorbau - vorderes Teil - plus das sogenannte vordere Flackdeck in Angriff genommen. (Bild 1)

      an der Wand selbst gab es nicht viel dazu zu packen.. lediglich die Bullaugen ausstechen und hinterglasen und die Rußperde aus LC Leiterresten waren anzubringen und natürlich die beiden Steigleitern an jeder Seite,,, auch aus einem niederbayerischen LC Satz (Bild 2)

      Das Flakdeck wurde verdoppelt.... und darauf kommen einige Mun-Kisten aus dem Original Baubogen. (Bilder 3 und 4)

      Dazu noch Seilwinden, Abkommrohre (auf dem Baubogen sind seltsamerweise nur 8 Exemplare - also gleich eines aus einem kopierten Bogen) Bilder 5 und 6)

      Fortsetzung folgt...






      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Weiter mit dem vorderen Flakdeck...

      Seilwinden und weitere Mun-Kisten für die Flak (Bild1)

      jeweils eine zusätzliche kleine Kiste und die Reling aus eigenen LC Beständen (Bilder 2 bis 4)

      und an Bord eingepasst und befestigt.... bisher, bis auf den Spalt im Rumpf, keinerlei Maßprobleme bei den Teilen aus dem von Kampen Baubogen. (Bilder 5 und 6)

      Was hier noch fehlt sind die beiden 2 cm Flak Einzellaffetten und die beiden Niedergänge an beiden Seiten.. dann ist dieser Bauabschnitt komplett bestückt.






      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Ja, die Teile bereits am Bogen so gut wie möglich zu bearbeiten bringt nur Vorteile mit sich.. man bearbeitet die Teile ohne schwierige Handhabungswinkel eines bereits fixierten Bauteils und man muss den Rumpf nur einmal anfassen... bei der Endmontage. Große Kartonrümpfe mögen es meist gar nicht, wenn man sie dauernd antatscht... aber das wisst Ihr ja selbst.

      zum Abschluss habe ich noch zwei 2 cm Einzelflak gefertigt.
      Grundvariante: der LC Satz von GPM (Bild 1)

      Die Grundplatte allerdings vom Originalbogen und darauf die Grundplatte des LC Satzes (Bild 2)

      Kegel, Drehkranz und Handrad aus dem LC Satz (Bild 3)

      Für das Rohr ein entsprechend der Schablone abgelängtes Stück Draht (Bild 4)

      Rohr mit dem LC Gehäuse verklebt und ein selbst gestricktes Magazin dazu... auf dem Grundkegel noch eine einfache Rohrwiege (Kartonstreifen). Damit kann man später, wenn man Bilderwill, den Winkel der Flak nachjustieren. (Bild 5)

      Hinzu kommt noch das Untergestell mit den Schulterstücken,,,, (Bild 6)

      Dazu noch ein paar LC Relingsreste, die das Gestänge für die Zieloptik simulieren sollen... (Bild 7)

      Zum Schluss die Auffangkörbe aus dem LC Satz... die könnte man wahrscheinlich auch aus feinem Gewebe (Teebeutel/Fliegengitter) herstellen, aber da musste ich passen. (Bild 8)

      und an Bord damit.. zusammen mit den beiden großen Lüftern beiderseits Turm Berta, die ich ja schon ganz zu Anfang gebaut hatte. (Bilder 9 und 10)










      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Danke Wolfgang und Hagen!


      Nun hab ich mir den Splitterschutz für die vorderen Zwillingsflaks auf dem Hauptdeck und die zweiten Wellenbrecher auf beiden Seiten vorgenommen.
      So sehen die Dinger auf dem Baubogen aus (Teile 37 und 38 plus 2x 104f):
      (Bild 1)

      Gem. Bauanleitung sind beide Teile getrennt voneinander auf dem Hauptdeck anzubringen.... Lt. Kagero Heft ist der zweite Wellenbrecher in den Splitterschutz integriert... macht ja auch Sinn, denn dadurch konnte man sich etwas Gewicht sparen. Leider befinden sich auf dem Hauptdeck die gestrichelten Linien für die Baubogenversion... ärgerlich. (Bild 2)

      auch fehlen die Türen beim Splitterschutz... ist nicht mal angedeutet), aber das darzustellen ist ja kein Problem... (Bild 3)

      Durch die Veränderung ist der Wellenbrecher auch etwas zu lang und muss am Ende zugeschnitten werden. (Bild 4)

      Verstärkungsstreben fehlen ebenfalls und werden aus Bordmitteln hergestellt...
      (Bild 5)

      So sieht es mit den Streben aus. (Bild 6)

      und wie sind die Peoples über den Wellenbrecher gestiegen?? Gesprungen? Sicher nicht... auf jeder Seite gab es eine Art Brücke. Diese werden aus LC Resten (Grätings und LC Niedergänge) gezimmert. (Bild 7)

      und dann alles an Bord... (Bild 8)

      jetzt fehlen hier noch jeweils zwei Munkästen (eine aus dem Bogen und eine aus der heimatlichen Schreinerei...) und die beiden Doppelflak








      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger