Messerschmitt Me 262A-1, Halinski KA 1-2/2014, 1:33

    • Messerschmitt Me 262A-1, Halinski KA 1-2/2014, 1:33

      Hallo Bastelfreunde,

      dies ist ein rekonstruierter Baubericht von den Baufortschritten an der Messerschmitt Me 262 "Schwalbe" aus dem Hause Halinski, im Maßstab 1:33.
      Zum Bau des Modells werde ich den vom Hersteller angebotenen Lasercut-Satz und die Cockpitkanzel verwenden.
      Ich werde keinerlei Superungen bis auf das Kantenfärben und dem Einsatz der im Bogen vorgesehenen Schablonelemente auf Basis von Drähten und Klarsichtfolien vornehmen.

      Grüße

      Alfred
    • Hallo Bastelfreunde,

      der Bau der „Schwalbe“ beginnt mit dem Erstellen der Cockpitschale, hier bestehend aus den El. 1, 1a –c und El. 2 ummantelt vom El. 2a. Bei den oben erwänten Teilen sind Öffnungen zu erstellen.
      Darüber hinaus ist es wichtig, die El. 2 und 2a nach oben hin mit einem Absatz von je (rechts und links) von etwa 0,6 mm zu versehen, ansonsten beide Teile bündig (und symmetrisch) aufeinander zu verkleben.
      Anschließend wurden die El. 2b, 2c und 2d hinzugefügt.





      Grüße

      Alfred
    • Hallo Bastelfreunde,

      nun wurden der Fuß des Steuerknüppels (Teil 3), die seitlichen Panele El. 4, 4a-n, 5, 5a-c, 6, 6a-h und 7, 7a-g gebaut.
      Die hinteren Kanten der Seitenpanele wurden an den El. 1b angelehnt.
      Anschließend habe ich noch den Steuerknüppel El. 8, 8a-d, C gebastelt und ins Cockpit montiert.





      Grüße

      Alfred
    • Hallo Bastelfreunde,

      @Norman, tja, ist's halt eben ein Halinski... zwinker2 Und vielen Dank für dein Interesse an diesem Baubericht. welcome1 danke1


      Zum Baufortschritt:

      Ich habe zunächst die Ruderpedale gebaut - sie waren trotz ihrer Unscheinbarkeit schon recht detailliert und anspruchsvoll zu bauen (Bild 1 - 3).
      Anschließend habe ich die Halterung des Pilotensitzes erstellt (Bild 4 - 5).
      Schließlich habe ich den mehrteiligen Pilotensitz gebaut, samt den Pilotengurten.
      Diesen habe ich an der Halterung des Sitzes fixiert.
      Langsam wird es im Cockpit immer enger...









      Grüße

      Alfred
    • Hallo Bastelfreunde,

      @Thomas, klar, mach ich doch gerne...
      @Norman, danke...
      @Kurt, danke, man (be)müht sich...



      Zu den Baufortschritten:

      Als nächstes habe ich die Instrumententafel, hier in der "verglasten" Version gebaut.
      Die hier verbauten Elemente tragen die Nummern 16, 16a - g, 17 - 26.
      Anschließend habe ich vorne das Cockpit mit den El. 27 , 27a - b geschlossen.





      Grüße

      Alfred
    • Hallo Bastelfreunde,

      ich habe nun mit dem Cockpitabschlußrahmen El. W1 u. 28, 28a - c von oben das Cockpit geschlossen.
      Anschließend wurden aus den El. W2 - W2a - g und 29 das Skelett des hinteren Rumpfteils zusammengebaut. Die Länge dieses Abschnitts sollte 27,3 mm sein, bei mir waren es dagegen 27,4 mm.
      Dann habe ich noch einige Teile der Einrichtung El. 30, 31, 31a - d, J und 32 hinzugefügt, und schließlich noch die Verbindungsteile El. 2a, 34, 34a - d.
      Die beiden Baugruppen sind am Ende von mir miteinander zusammengeleimt.







      Grüße

      Alfred
    • Hallo Bastelfreunde,

      weiter ging es mit den El. W3, 43, W3a - b, W4a - b und 44, 44a baute ich das Skelett des vorderen Fragments des Hauptfahrwerksschachtes.
      Anschließend wurde die Einrichtung dieser Baugruppe hinzugefügt, also die El. 45, 45 a, 46P, 47, 47a - b, U, W, El. 50, 51, X, Y, 52, Z, AA, 53, 53a, 54, 54a - b, AB und 46L und 46a.




      Die beiden nun fertigen Skelettabschnitte - El. 42 + 42a wurden zwischen die El. 46L und 46P hineingeschoben und "auf Stoß" zum El. 45 eingeklebt, während gleichzeitig die Frontwand des Cockpits (El. 27) mit El. 43 verbunden wurde. Ich habe dann El. 55 hinzugefügt, indem ich dessen Enden zwischen El. 40 (L und P) und El. 47a (L, P) schob. Ich ergänzte zum Schluss das Ganze mit den Schablonen AC, AD, AE, AF. Die komplette Länge des zentralen Rumpfabschnitts sollte laut der Bauanleitung 74,95 mm betragen, bei mir waren es 75,25 mm.



      Grüße

      Alfred
    • Hallo Bastelfreunde,


      In der letzten Woche habe ich die beiden Cockpit-Innenwände, bestehend aus den El. 56aL - dL, 57, 58 , 58a - b, 59, 60, 60 a -b, 61, 61a - b, AH, 62, 62a, 63, 64, 64a, 65, AI (linke Wand), und den El. 56aP -dP, 65, AI, 66, 66a - b, 67,68, 68a -c (rechte Wand), zusammengebaut.




      Die nun fertigen Cockpitwände wurden nun so an den zentralen Rumpfabschnitt angeklebt, dass er teilweise als Mumie durchgehen würde.






      Den "beklebten" zentralen Rumpabschnitt habe ich nachfolgend mit den äußeren Beplankungselementen 69, 70 und 70b "tapeziert".

      Grüße

      Alfred
    • Hallo Bastelfreunde,

      @Norman, danke dir...



      In den letzte Woche habe ich erstmals das "Hintercockpitteil" und das Segment hinter dem Mittelrumpfstück gebaut.

      Danach habe ich das Skelett des Vorderstücks des Rumpfs zusammengesteckt, das den Vorderradschacht beinhaltet. Da ich zurecht Hecklastigkeit bei diesem Modell annehme, dabei ich zwischen den Spanten diverse Schraubenmüttern untergebracht.
      Anschließend ging es ans Beplanken.
      Es waren dabei die Kanonenläufe und Kanonenrohrmündingen einzubauen, das mit ausreichendem Bauergebnis vonstatten ging.
      Nun sind es etwa 70% des Rumpfes in seiner Länge fertig.









      Grüße

      Alfred
    • Hallo Bastelfreunde,

      in den dieser Woche war ich damit beschäftigt, die Tragflächen der Me 262 zu erstellen.
      Als ersten Schritt dabei wurde das "Formgebung-Teil" zusammengestellt, das dann in die Mittelsektion des Flügelskeletts reinkommt, um korrekte Form der Tragflächen zu gewährleisten (Bild 1). Dieses Teil wird später, unmittelbar vor dem Aufbringen der Beplankungselemente an das Tragflächenspantengerüst, wieder entfernt.
      Dafür habe ich zunächst das Flügelskelett, hier zu gut 90% aus LC-Elementen, zusammengepuzzelt (Bild 2 + 3).
      Anschließend ging es mit dem Beplanken.
      Ich habe hierbei mit dem Mittelteil begonnen, es folgten die Außenflügel und zu guter Letzt die Flügelenden.
      Die fertigen Flügel habe ich nun mit dem Rumpf fest verbunden - jetzt gibt es wohl keinen Zweifel mehr, dass sich bei diesem Modell um ein Flugzeug handelt...







      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,
      das ist mal wieder eine blitzsaubere Arbeit von Dir.
      N.B. Hast Du die Klebelaschen des Bogens gelassen oder daraus Kleberinge gefertigt? Ich kann beim besten Willen am Rumpf keine Stöße erkennen.
      mfG
      Dietmar
      ... und wenn dein Modell doch nicht so gut gelungen ist, dann behaupte einfach, daß es ein Prototyp sei...... frech 1
    • Hallo Bastelfreunde,
      @Gunnar, @Karl-Heinz, @Andreas, danke für eure Bemerkungen und eure Komplimente...
      @Dietmar, ich habe meine Bauweise nach der Bauanleitung ausgerichtet, keine Hexerei, nicht desto trotz sei auch dir Dank ausgesprochen, der mir schmeichelt.


      Zu den Baufortschritten:

      in den letzten Tagen war ich bei der Me 262 damit beschäftigt, ihre beiden Triebwerke zu erstellen.
      Diese haben in sich - einzelne, zahlreiche Antriebsschaufeln waren hierbei zu verbauen, die beim fertigen Modell, bzw. der fertigen beplankten Triebwerke kaum, oder zumindest nur bei guten Lichtverhältnissen zu sehen sind...
      Natürlich habe ich die beiden Triebwerke in "voller Version" gebaut, somit, obwohl später am fertigen Modell unscheinbar, doch "Modelle im Modell" und somit ein gewisser Höhepunkt beim erschaffen dieses Vogels bilden.
      Auf den beiden letzten Bildern sind die Triebwerke probeweise nur "trocken" eingesteckt - bevor sie an den Tragflächen fest verklebt werden, müssen sie vorher natürlich beplankt werden...
      Und jetzt lasse ich Bilder sprechen...









      Grüße

      Alfred
    • Hallo Bastelfreunde,

      @Paúl, danke dir.


      Zum Baufortschritt:

      Nun kam ich dazu, die Triebwerke zu beplanken.
      Ich habe zum ersten mal zunächst die Einzelsegmente der Triebwerke zu größeren zusammenhängenden Einheiten zusammengeleimt, um danach die Triebwerke zu ummanteln. Da war ich gespannt, ob das von der Länge her hinhaut... Ja, es passte einwandfrei.
      Anschließend habe ich die nun fertig gewordenen Triebwerke an die Tragflächen festgeklebt.
      Zum Schluss wurden noch die Übergänge zwischen dem Rumpf und den Flügeln hinzugefügt.







      Grüße

      Alfred
    • Tolle Arbeit, Fred, Du wirst langsam unser Halinski Spezialist!

      Ich frage mich immer, warum die damals bei diesem Flieger einen dreieckigen Rumpfquerschnitt gewaehlt haben.
      Und wenn das irgendeinen Vorteil hatte, warum das seitdem keiner mehr aufgegriffen hatte...
      Gruesse,
      Norm
      bä1

      Zehntausend Teile sind nicht schwerer.
      Die dauern nur länger... les 3
      ______________________________

      Versemmelte Werke ach1
    • Hallo Bastelfreunde,

      @Norman, meine Erklärung für das dreiecksförmigen Rumpfquerschnitt könnte an der Anordnung des Hauptfahrwerks gelegen haben.
      @Kurt, @Karl-Heinz, danke euch.


      Zum Baufortschritt:

      tja, das Schicksal der mühsam gebauten und nun fast völlig verborgenen und somit sich quasi dem gesunden Auge entziehenden Baugruppen erlebe ich bei den Halinski-Modellen immer wieder aus Neue, auch hier. In manchen anderen Modellen sind das die Motoren, und hier - die Triebwerke, die im fertigen Modell ihr "Schattendasein" werden wohl fristen müssen...

      Nun wurden von mir die Slats, die Landeklappen und die Ruder der Tragflächen gebaut.
      Die Slats werden in der "ausgefahrenen" Position dargestellt.

      Anschließend wurde die Pilotenkanzel von mir gebaut.
      Diese wird als geöffnet von mir gelassen.







      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      wirklich schöner Vogel! Die geöffnete Cockpithaube ruft jetzt förmlich nach einem Diorama mit einsteigendem Piloten.
      Generell ist die offene Haube sehr gut, da wird der Blick auf das Innenleben noch besser frei.

      Zum Rumpfquerschnitt habe ich bisher auch einige Theorien gehört. Einmal das mit dem besseren Einbau es Fahrwerks, was Du angeführt hast, dann auch, wegen der besseren, einfacheren und sicheren Fertigung in den ausgelagerten Fabriken und zuletzt auch wegen der besseren Aerodynamik.
      Letzteres wäre, weil der Rumpf durch die unten abgeflachte Form auch einen eigenen Auftrieb hat. Das könnte ich sehr gut nachvollziehen. Die NASA hatte ja auch sogenannte "Lifting Bodies" getestet, quasi Flugkörper ohne erkennbare größere Tragflächen.
      Wenn nun bei der Schwalbe die Konstrukteure jedes bisschen Auftrieb gesucht haben...
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Kartonmodellbaufreunde,

      @Gunnar, danke dir für deine zusätzlichen und interessanten Ausführungen im bezug zu der Me 262.
      @Andreas, der Vogel wird erst jetzt, mit diesem Beitrag offiziell als fertiggestellt deklariert... Trotzdem sei dir meinerseits Dank ausgesprochen.
      @Dietmar, vielen Dank ebenfalls an deine Adresse.
      @Paúl, it's just a Halinski paper model. Generally they have very much details... it is usual... But theese are shown made by me, with my limited skills. But that last fact does not make me worry and I find that is not a reason to feel pity with my person. I know that there are many paper modelers who can models beter assemble than me. But I assemle models in my way with my skills so that my finised models are unique.
      @Ricardo, thank you. You're right, the newest Halinskis are very detailed.


      Zum Baufortschritt:

      Hallo Bastelfreunde,

      na ja, etwas zu verbauen gab es in den letzten Tagen beider "Schwalbe" dennoch:
      Vor allem das Haupt-und Bugfahrwerk samt derFahrwerksklappen, das Pitotröhrchen, Antennen...

      Anschließend wurde das Modell fertig.


      Und hier gibt es Galeriebilder des fertiggestellten Modells.


      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      die Me 262 hast du perfekt gebaut. Kompliment! Ich habe gerade deinen kompletten Baubericht durchgesehen und deine Details sind schon beeindruckend; wenn ich mir nur das Cockpit und die Triebwerke betrachte.

      Da liegen Welten zwischen der Me 262 von WHV (die habe ich übrigens vor der BW so Anfang der 1960er-Jahre gebaut) und der von Halinski.

      Vielleicht sehen wir uns in diesem Jahr wieder in MG.

      Alles Gute, Gruß Wolfgang.