Sd.KfZ 186 Jagdtiger GPM 1:25

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    • So Ihr Lieben,

      wie ihr vielleicht gemerkt habt, war ich in der letzten Zeit ziemlich inaktiv, aber die Zeit ist leider sehr knapp.
      Mein Bautempo ist ziemlich langsam, aber zumindest bin ich mit dem Fahrwerk des Jagdtigers fertig.
      Die Leit- und Antriebsräder sind nicht so spektakulär zu bauen, wurden aber auch mit einer Holzachse stabilisiert und schließlich am Rumpf befestigt, was auch sehr ratsam ist, denn später muss man die Ketten anmodellieren, was etwas Druck erfordert.
      Die Konstruktion der Räder ist teilweise schon etwas blöd, wie man an den Zähnen der Antriebsräder sieht. Beim Anbringen der Räder merkt man, dass es wirklich ein Schachtellaufwerk ist. Die vorhergehende Rolle verdeckt immer das Loch für die nächste Schwinge und es war ein übles Gechiebe und Gerücke, weil die Rollen dann ja richtig ausgerichtet werden müssen, aber schließlich ist es leidlich geschafft. Ein paar Bltzer sind noch zu sehen, aber die extrem breiten Ketten verdecken die Laufflächen fast völlig.







      Dann ging es an die Ketten, wobei ich hier auf Laserketten von GPM zurückgreife. Das hat nicht nur mit Faulheit zu tun, vielmehr kann man eine Kette schwerlich so schön vom Bogen bauen, es sei denn man heißt Volkmar grins 2 . Die Bogenkette des Jagdtiger hätte das nicht hergegeben, aber seht selbst. Die Ketten muss man wie rohe Eier behandeln und trotzdem brachen ein paar Glieder beim Lösen aus der Platine ab. Die Kette habe ich mit Wasserfarbe bemalt, weil die die Ketten im Gegensatz zu Acrylfarbe eher weicher macht. Nach der Außenseite wird die Kette gedreht, die Führungszähne aufgeklebt und anschließende angemalt.



      Ein paar hundert Teile sind es dann doch, aber die Bogenkette hätte mich wahrscheinlich nicht 1 Woche, sondern ein 1/2 Jahr gekostet.
    • Jetzt kommen die Kette aber dran und das ging relativ unproblematisch, weil ich die Kette etwas vorgebogen habe. Schließlich steht die dicke Katze auf ihren mächtigem Fahrgestell und zeigt, was für ein Koloss der Jagdtiger war. Wegen der mächtigen Kanone wurde das Fahrwerk vergrößert, weshalb hier im Gegensatz zum Tiger II ein Lafrollenpaar mehr zum Einsatz kam.







      Die Ketten werden im oberen Teil von den Kettenschützern verdeckt, weshalb ich beim Treffpunkt der Kettensegmente nicht so sorgfätig war.Jetzt geht es endlich wieder an den Bau von Teilen, die nicht unbedingt rund sind!
      Grüße
      Gerd
    • Servus Gerd,

      das Schachtel-Laufwerk ist bei mir eigentlich der Hauptgrund, warum ich mich an die Tigerfamilie nicht so recht herantraue.
      Bei dir merkt man, daß das nicht dein erster Panzer ist.

      Super Arbeit!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Danke Chris und Wolfgang.
      @Wolfgang: Ja, Schachtellaufwerke haben es in sich und auf der linken Seite ist es leider nicht ganz so toll geworden, dann wird eben die Schokoladenseite abgelichtet. grins 2
      Jetzt gibt es etwas Fortschritt zu zeigen. Der Jagdtiger hat seine Kettenschützer erhalten, die nicht ganz so einfach, vor allem am Bug anzubringen waren, aber schließlich sind sie dran und machen den überschweren Jagdpanzer noch kompletter und wuchtiger.
      Der Blitz lässt einige Blitzer schmerzhaft hervorstechen, die man bei Tageslicht nicht sieht. Da muss ich noch mal ran. Jetzt geht es an weitere Anbauteile, wobei die MG-Kuppel und die Luken für Fahrer und Funker schon angebracht sind. Danach geht es dann zum Heck.







      Viele Grüße

      Gerd
    • Moin Gerd.

      Ein super Ergebnis bisher. daumen1 Das mit den Blitzern kenn ich (wie wahrscheinlich alle hier) auch. Da denkst du man hat alle Kanten gefärbt, taucht immer wieder eine unbehandelte Stelle auf.
      Ein schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.

      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück."
    • Hi Gerd,

      Deine Großkatze hat sich ja in den letzten Wochen doch ganz schön entwickelt! Den Jagdtiger habe in in 1:35 Plastik stehen; er ist da schon recht wuchtig - da wirkt sich der größere Maßstab Deines Modells noch deutlich beeindruckender aus! beifall 1

      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Schönen Dank an Bernd, Fritz und Hagen. Der Jagdtiger ist auch noch als Modell ein ziemlicher Klotz und noch ein gutes Stückchen größer als der nun wirklich nicht zierliche Tiger I. Ob es sinnvoll war so ein Monster zu bauen, wo man ja mit dem Jagdpanther schon ein schweren und sicher deutlich besser einsetzbaren Jagdpanzer hatte, kann man streiten. Die Pak43 war bis zuletzt in der Lage jeden Panzer auf weite Entfernungen zu zerstören, aber man rechnete wohl mit noch schweren Panzern.
      Viele Grüße
      Gerd
    • Servus Gerd,

      ich glaube, es war das Klammern an Wunderwaffen und der Glaube an die unschlagbare deutsche Ingenieurskunst.
      Außerdem ist ein gewisser Hang zur Gigantomanie zu erkennen.

      Ferdinand, Jagdtiger, Maus, um nur einige zu nennen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • wiwo1961 schrieb:

      Ferdinand, Jagdtiger, Maus, um nur einige zu nennen.
      Und nicht zu vergessen - das Superding aller Superdinge, das Projekt "Ratte" mit ca. 1.500 to geschätztem Gesamtgewicht und einem 28 cm-Turm eines Panzerschiffes oder Schlachtschiffes der "Gneisenau"-Klasse als Hauptbewaffnung..... oh1

      Wobei die 12,8 schon einen gehörigen Wumms hatte: Carius schreibt in seinem Werk "Tiger im Schlamm", dass ein Jagdtiger damit einmal einen Sherman durch ein gemauertes Haus hindurch abgeschossen hat. Insgesamt gesehen allerdings war der Jagdtiger jedoch wohl auch nur Verschwendung von wertvollem Material und Zeit, wie so manches Projekt aus jenen Tagen...

      Und für's Gigantische hatte der "Größte Feldherr aller Zeiten" schon immer eine gewissen Neigung... kotz1

      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Ja, zur Sinnhaftigkeit dieser Projekte sind wir uns also einig. prost2
      Was aber sehr für die Jagdpanzer sprach, war ihr im Vergleich zu Panzern mit Drehturm, viel günstigerer Preis. Ein Jagdtiger kostete gerade so viel wie ein Panzer IV nämlich 140.000 RM, für einen Tiger II wurden stolze 320.000 RM aufgerufen.
      Viele Grüße
      Gerd