Doppelendfähre UTHLANDE, Verlag Kartonwerft 1:250 [Fertig]

    • Es ist viel passiert in der Zwischenzeit.
      Doch fangen wir einmal mit dem längst fälligen Zusammenbau der Brücke an.
      Im ersten Schritt sind an den Außenwänden die Fenster ausgeschnitten und mit Klarsichtfolie hinterklebt.


      Bild 1: Vorbereitete Außenwände der Brücke

      Beim Zusammenbau erkenne ich schnell, dass die Konstruktion beim Zusammenkleben schief werden kann, wenn man nicht aufpasst. Daher beschwere ich das Dach mit einem Hammer und lege die Brücke auf eine gerade Unterlage.


      Bild 2: Gerades Ausrichten der Brückenwände

      Das fertige Brückensegment ist hier zu sehen.


      Bilder 3 und 4: Fertiges Brückensegment

      Es kommt noch eine rote Sichtblende um die Ränder des Daches und dann ist die Grundkonstruktion fertig.


      Bild 5: Fertige Brückengrundkonstruktion

      Dann kommt die erste Passprobe. Das Resultat gefällt mir noch nicht so ganz, aber das bekomme ich hin.


      Bild 6: Erste Passprobe
    • Und dann kam der große Tag!

      Ich habe mir den Brückentag am Freitag extra dafür reserviert, auf der Uthlande zu fahren. Ich wollte die ganzen Details fotografieren, die ich bereits umgesetzt habe (für mögliche Korrekturen) und die ich noch umsetzen will.
      Es sind gefühlte mehrere hundert Aufnahmen geworden, die ich dann vorstelle, wenn ich das jeweilige Detail umsetzen werde.


      Bilder 1 und 2: Mein Tag auf der Uthlande

      Im Reedereigebäude in Wyk auf Föhr gibt es ein schönes und stimmiges Modell der Uthlande, was ich jedem Nachbauer empfehlen kann.




      Bilder 3 bis 6: Modell der Uthlande im Reedereigebäude der W.D.R in Wyk auf Föhr

      Diese Erlebnisse von der Reise haben mir einen großen Schub gegeben, sodass ich den Brückenfenstern Rahmen spendiert habe, die auch authentisch sind.


      Bilder 7 und 8: Rahmen für die Brückenfenster der Uthlande

      Im nächsten Baubericht beschreibe ich den Einbau der Scheibenwischer, da ich vor Ort das System verstanden habe.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Heute möchte ich die Scheibenwischer der Brückenfenster darstellten. Als Vorbild dient mir folgende Aufnahme, die ich letzte Woche gemacht habe.


      Bild 1: Brückenscheibenwischer beim Vorbild

      Beim Vorbildfoto sind die Scheibenwischer ziemlich dünn. Ich habe Draht mit dem Durchmesser von 0,1 mm und 0,3 mm da und entscheide mich für 0,3 mm. Es ist zwar ein wenig klobig, jedoch würde ich bei einem Drahtdurchmesser von 0,1 mm mit bloßem Auge kaum noch etwas von den Scheibenwischern sehen.

      Zur Funktionsweise:
      Anders als bei den meisten Konstruktionen bewegt der Scheibenwischer sich nicht im Winkel um eine Achse, sondern wird durch eine unter dem Fenster befindliche Konstruktion im 90° Winkel über die Fensterfläche gezogen.
      Die Konstruktion, die den Scheibenwischer, bewegt kann man durch einen verdoppelten Kartonstreifen, in den als Scheibenwischerattrappe ein Draht eingeklebt wird, darstellen. Bild 2 zeigt meine Idee.


      Bild 2: Umsetzung der Scheibenwischer

      Angebracht an die Brückenfenster, sieht das Ganze dann so aus:


      Bild 3: Angebrachte Scheibenwischer an den Brückenfenstern am Modell

      Diese Ansicht wirkt zuerst einmal ernüchternd auf mich. Es müssen noch Anpassungen in der Länge und in der Länge der Einfärbung der Wischblätter erfolgen. Letzteres lässt sich leicht über einen schwarzen Filzstift erreichen.

      Im nächsten Baubericht steige ich der Uthlande einmal auf das Dach.

      Gruß Axel
    • Hallo Axel,

      es wird immer besser, Dein sauber und schön gebautes Schiff! Ja, wenn man "sein" Schiff kennt, darauf herumfahren und photographieren kann, dann schlägt sich das im Modell deutlich nieder: so viel Detailfreude! Mir geht es mit meinem Dampfer genauso (wobei der kein so filigranes Brückenhaus hat). Da sehe ich auch immer mal wieder kleine Änderungen: das gehört nun mal zu einem "lebenden" Schiff! Die kleineren Änderungen kann ein geschickter Modellbauer ohne Weiteres selber bewerkstelligen, Dein Baubericht beweist das mehr als eindrücklich. Regelrechte "Updates" nach größeren Änderungen gehen sicher zu weit, das kann niemand erwarten. Die historischen Schiffe wurde genau so häufig abgeändert, nur da "regt" sich keiner drüber "auf", oder man kümmert sich höchstens um ganz deutliche Änderungen. Doch in jedem Fall baut man zwangsläufig Schiff X im Zustand der Jahre XX–YY (wenn's nicht gerade die "Vasa", die "Titanic" oder sonst ein kurzlebiger Pechvogel ist). Das Modell in der Reederei "stimmt" sich auch schon "nicht" mehr?

      Dein fertiges Modell mußt Du unbedingt mal mit auf das Original nehmen: die Besatzung freut sich bestimmt!

      Beste Grüße
      Claudia
    • @Kurt: Hallo Kurt,
      vielen Dank. Ich habe immer solche Phasen, wo ich Dinge ausprobiere. Die Scheibenwischer warewn auch so ein Thema. Ich finde ein Draht von 0,2 mm Durchmesser (hier sind es jetzt 0,33 mm) hätte dem Modell besser gestanden.
      @sulu007: Hallo Reiner,
      vielen Dank. Ich versuche die Bauberichte in beiden Foren identisch zu halten.
      @Claudia: Hallo Claudia,
      ich bitte um Entschuldigung, wenn ich dir erst so spät antworte. Das Thema mit den Bauzuständen zu einer gewissen Zeit trifft bei der Uthlande noch nicht zu. Es gab noch keinen Werftaufenthalt, der die Uthlande äußerlich verändert hätte. Sie ist also noch im Ursprungszustand. Anpassungen, die ich durchführe betreffen somit die Abweidungen vom Bogen und Original.
      Mit den Friesen ist das so eine Sache. Gefühlsausbrüche gehören nicht zu deren auszeichnenden Eigenschaften. Man würde das Modell allenthalben zur Kenntnis nehmen.
      Ein kleines Beispiel: Ich hatte bei der Reederei wegen der Fahrpläne der Uthlande angefragt und auch ein Bild des Modells beigefügt.
      Ich bekam eine äußerst korrekt formulierte Antwort zurück. Auf das Bild mit dem Modell ist man in keinem Wort eingegangen.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Ich habe einmal wieder genügend Bilder zusammen, sodass sich ein Baubericht lohnt.
      Ich bin diesmal der Brücke auf das Dach gestiegen. Beginnen will ich mit dem

      Kompass:
      Das Bauteil ist nicht besonders komplex. Dennoch habe ich dort einige Ergänzungen vorgenommen, um dem aktuellen Original etwas näher zu kommen.


      Bilder 1 und 2: Der Kompass im Modell und im Original

      Ich habe die beiden Kugeln geschwärzt und noch eine Zylinderstange angebaut.
      Radar: Beim Radar bestand die Herausforderung darin, dass ein viereckiger Kasten durch den Radarmast zu stecken war. Die obere Fläche hatte also ein Loch.


      Bild 3: Herausforderung Radarkasten

      Hierbei habe ich die Herausforderung gelöst, in dem ich das Loch in den Radarkasten eingestanzt und danach ausgeschnitten habe.


      Bilder 4 und 5: Herausforderung Radarkasten und Lösung

      Nach Einbau des Radars sieht der „Dachgarten“ schon so aus.


      Bild 6: Dachgarten mit Radar

      Übrigens habe ich die einzelnen Objekte nicht einfach auf die Dachfläche aufgeklebt, sondern ein Loch gebohrt, in die dann der Kern des jeweiligen Mastes eingesetzt wurde. Hiervon verspreche ich mir einen größeren Halt.


      Bild 7: Befestigen der Objekte auf dem Dach

      Scheinwerfer:
      Für die Scheinwerfer hatte ich mir etwas Besonderes ausgedacht. Von der Strahlfläche der Scheinwerfer wurde (ähnlich wie bereits bei den Fensterrahmen) nur der Rahmen ausgeschnitten und auf Klarsichtfolie aufgeklebt.


      Bild 8: Durchsichtige Strahlfläche der Scheinwerfer

      Der Scheinwerferkasten wurde von innen mit silberner Farbe ausgemalt. Ich habe mir durch die Transparenz eine höhere Tiefenwirkung versprochen. Ich wollte noch Strass-Steinchen mit einkleben. Meine Strass-Steinchen sind jedoch zu groß dafür.


      Bild 9: Ausgestaltete Scheinwerferkörper
    • Ich habe dann noch anstatt der vorgesehenen Leitern aus Karton, dem Radar geätzte Leitern spendiert. Nach dem Anbringen der Scheinwerfer sah das Brückendeck bereits so aus:


      Bilder 10 und 11: Brückendach mit Radar und Scheinwerfern

      Hauptmast:
      Aus den mir vorliegenden Bauberichten sowie aus der Bauanleitung wurde ich zuerst nicht schlau, wie die Teile des Hauptmastes zu verbauen sind. Die Bilder waren hierfür aus einer schlechten Perspektive aufgenommen.
      Daher gehe ich auf die einzelnen Schritte etwas genauer ein.


      Bilder 12 und 13: Bau des Hauptmastes

      Das Ganze hebe ich mit dem Brückendeck verklebt.


      Bilder 14 und 15: Hauptmast im Modell und im Original

      Was jetzt hier noch fehlt sind die ganzen Positionslaternen, das Horn und die Aufstiegsleiter. Dieses werde ich mir für den nächsten Baubericht aufheben.

      Gruß Axel
    • @petcarli: Hallo Fritz,
      da setze ich noch locker einen drauf. Schau selbst:

      Hallo zusammen,

      Ein kleiner Baufortschritt. Ich habe auf dem Brückendach weiter detailliert, bin jedoch auf Grund des hohen Detaillierungsgrades bei weitem noch nicht noch nicht fertiggeworden.
      Beginnen möchte ich bei diesem Baubericht mit drei Originalbildern, die mich zu dieser Detaillierung inspiriert haben.




      Bilder 1 bis 3: Vorbilder für die Detaillierung

      Bei der Umsetzung habe ich alle Lampen und die Leiter am Hauptmast angebracht. Für das Kartonteil der Leiter habe ich ein Ätzteil aus dem Passat-Verlag verwendet. Dieses ist zwar schmaler und ich hoffe, es fällt nicht auf.

      Das eigentliche Herausragende, ich hier bin ich ein wenig stolz auf die Umsetzung, ist das Umsetzen der Takelage. Hier habe ich auch die Umlenkrollen (Blöcke) mit umgesetzt. Die Taue sind aus 0,1 mm Nickeldraht, den ich mit Revell aquacolor in dunkelgrau eingefärbt habe.
      Nachfolgend habe ich die Umsetzung dokumentiert.




      Bilder 4 bis 7: Umsetzung der Details des Brückendachs

      Bei der Detaillierung ist auch halbwegs verständlich, dass ich mit der Brücke noch nicht fertig geworden bin. Ich denke das werde ich das nächste Mal wohl schaffen.
      Dann sind es noch zwei dicke Brocken, durch die ich bis zur Fertigstellung durch muss.
      Für den ersten Brocken will ich Teile nachkonstruieren, weil mir die Detaillierung nicht ausreicht und der andere dicke Brocken sind die Fahrzeuge an Deck.
      Aber ich mache jetzt erst einmal die Brücke fertig.

      Gruß Axel
    • Ist ja sicher ein gnadenloses Gefummel gewesen da auf dem Brückendach, Axel!
      Hast Du sehr gut hinbekommen! klasse1
      Jetzt pass' nur gut auf, dass Du nicht versehentlich da dran hängenbleibst..... (sowas passiert mir gelegentlich mal und sorgt dann für gnadenlos gute Stimmung in der Bude.... wut1 ).

      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • @Kurt: Hallo Kurt,
      sicherlich ist das so, aber man darf sich nicht darauf ausruhen. Was ich mir heute einfallen lassen habe, siehst du weiter unten.
      @Hotte: Hallo Horst,
      ich bin immer froh, wenn einem eine Bastelei auch gelingt. Das Spornt zu Neuem an. Siehe weiter unten.
      @petcarli: Hallo Fritz,
      vielen Dank, es freut mich, wenn dir diese kleine Bastelei gefällt. Gleich gibt es noch die Nächste dazu.
      @Hagen von Tronje: Hallo HvT,
      na so schlimm war es nicht. Es hielt sich relativ gesehen alles in Grenzen und ging gut von der Hand.
      Mit dem Hängenbleiben wird wohl weniger passieren, weil die Bastelei relativ klein von der Größe ist und alle Stäbe einen Stahldraht als Kern tragen, die durch das Dach gehen und von innen verklebt sind. Das Ganze ist also schon relativ stabil.



      Hallo zusammen,

      wenn ich mir die Originalbilder anschaue, dann fallen mir wieder einige kleine Basteleien ein, von denen ich heute eine zeigen möchte.
      Anbei das Originalbild als Ideengeber:


      Bild 1: Originalbild als Ideengeber

      Erkennt ihr die kleinen Leitungen oberhalb der Fenster (rote Pfeile). Sie dienen zum Bewässern der Scheiben, ähnlich einer Scheibenwaschanlage beim Auto. Ich habe eine LC-Leiter weiss gefärbt und halbiert. Dieses ist dann das Material für meine Leitungen.


      Bild 2: Leitungen aus halbierter LC-Leiter

      Die folgenden Bilder geben einige Impressionen von der Umsetzung. Ich glaube, es sieht ganz gut aus.




      Bilder 3 bis 6: Angebrachte Leitungen

      Im nächsten Baubericht zeige ich, was mir mit halbierten Leitungen noch so alles eingefallen ist.

      Gruß Axel
    • Hallo Fritz,

      ich habe da noch viele Ideen, die ich noch umsetzen werde. Bestes Beispiel ist der nächste Baubericht.

      Hallo zusammen,

      Am Wochenende ist wieder einiges an Feindetaillierung zusammengekommen.
      Fangen wir doch einmal mit den geteilten LC-Leitern an.


      Bild 1: Geteilte LC-Leitern als Bauelement

      Ich habe dort noch eine Sprinkleranlage über den Frontfenstern sowie die Abschlussreling der Frontpartien auf dem Promenadendeck abgebildet. Im Original sieht das Ganze dann so aus:


      Bilder 2 und 3: Sprinkleranlage und Frontreling im Original

      Dann sind noch ein Schaltschrank und diverse Antennen auf dem Brückendeck hinzugekommen.


      Bild 4: Brückendeck

      Nicht nur halbierte Leitern, sondern auch ganze Leitern habe ich verarbeitet. Diesmal habe ich jedoch für die Leitern Ätzteile aus dem Passat-Verlag verwendet. Ich habe die Leitern mit einem Abstand zur Brückenaufbauwand angebracht, sodass diese freistehen.


      Bilder 5 und 6: Eingebaute Leitern

      Dann habe ich mich an die jeweiligen Frontmasten herangemacht. Wer diesen Mast aus dem Bogen baut, wird in etwa dieses Ergebnis erzielen.


      Bild 7: Frontmasten aus dem Bogen gebaut

      Wer das Original vergleicht, wird feststellen, dass die Realität wesentlich komplexer ist.


      Bild 8: Das Original

      Die Aufnahme ist zwar von Schwesterschiff, jedoch identisch mit der Konstruktion bei der Uthlande.
      Da die Originalsituation für mich ein durchaus erstrebenswerter Zustand ist, habe ich dann Corel Draw angeworfen und die zusätzlichen Teile nachkonstruiert.
      Leider bin ich in diesem mächtigen Tool noch nicht ganz so vertraut, sodass wir beide immer wieder Kämpfe austragen, bis Corel Draw versteht, was ich will.


      Bild 9: Nachkonstruktion
    • Nach fertiger Konstruktion und Zusammenbau erhalte ich dann diesen Masten.


      Bild 10: Mast mit nachkonstruierten Teilen

      Diesen konnte ich dann auf dem Promenadendeck befestigen und mit Takelage versehen. Die Takelage habe ich dann mit lackiertem 0,1 mm Nickeldraht durchgeführt.


      Bild 11: Eingebauter Mast mit Takelage

      An diesem Baubericht wird auch deutlich, dass ich tief in der Feindetaillierung stecke. Im nächsten Baubericht geht es mit Feindetaillierungen weiter.

      Gruß Axel
    • Hallo Fritz,

      das Vorbild bietet viel umsetzbares Potenzial und das habe ich genutzt. Sieh selbst.


      Bild: Das Original

      Natürlich bin ich auch wieder ein Stück weitergekommen.

      Hallo zusammen,

      mein Ideenreichtum hat bisher noch kein Ende gefunden.

      Nächstes Opfer meiner „Detaillierungswut“ waren die Dachantennen (siehe roter Kreis).


      Bild 1: Dachantennen im Original

      Mit ein wenig Draht waren diese schnell nachgebildet und auch sofort auf dem Dach.


      Bilder 2 und 3: Dachantennen in der Nachbildung

      Nächstes Ziel war der Brückendurchgang auf dem Promenadendeck. Dieser war mit Scheiben als Windfang versehen. Dieses hielt ich auch noch für ein lohnendes Umsetzungsobjekt. Zumal es leicht umsetzbar ist.


      Bilder 4 und 5: Scheiben im Brückendurchgang als Windfang

      Dann gab es ein Thema, was ich bisher konsequent vor mir hergeschoben habe und jetzt angehen musste. Das war das Thema Relings. Die Reling habe ich aus einem LC-Satz hergestellt.


      Bild 6: Relings
    • Die folgenden Bilder sollen dokumentieren, wie sich das Schiff durch den Einbau der Reling verändert hat.






      Bilder 7 bis 11: Uthlande mit Reling

      Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten, da das Material ziemlich weich war. Aber trotzdem wertet es die Uthlande als Modell ungemein auf.
      In den nächsten Schritten muss ich noch Leitern und Positionslampen anbringen, bevor ich mich mit den Autos beschäftigen kann.

      Gruß Axel
    • @petcarli: Hallo Fritz,
      die Reling auf dem Promenadendeck war noch der einfachste Teil, da keine komplizierten Verformungen vorgenommen werden mussten und das Material wegen seiner hohen dichte der Reling sehr stabil war.
      Um die Brücke herum war die Reling sehr viel einfacher und instabiler und die Formgebung komplizierter. Hier hätte ich eigentlich vorlackieren müssen, um die LC-Teile stabiler zu machen. Da die Decksreling sehr stabil war habe ich gedacht, die Brückenreling wäre dies auch. Hinterher ist man immer schlauer. Das nächste Mal würde ich vor der Verarbeitung vorlackieren.

      @Kurt: Hallo Kurt,
      ich habe auf meinen Fotos noch eine Unmenge Dinge gefunden, die sich kartonistisch umsetzen ließen. Auf meiner letzten Fahrt mit der Uthlande, die ich nur wegen des Baus gemacht habe, konnte ich ja gezielt Fotos von den Ecken machen, wovon ich noch keine Bilddokumente hatte.
      Zum Thema Reling: Vielleicht kann sich Imogen ja einmal dazu durchringen, einen LC-Satz für die Uthlande anzubieten. Ein entsprechendes Gerät hat sie ja.

      @Günter Plath: Hallo Günter,
      Die Reling war für mich auch der Beweggrund zum Bau dieses hervorragenden Modells.

      Hallo zusammen,

      Die Positionslichter sind gesetzt.


      Bild 1: Positionslicht

      Die letzte Leiter ist eingesetzt.


      Bild 2: Letzte Leiter

      So bleibt mir nur noch der Bogen mit den Autos für das Fahrzeugdeck. Der Bau wird sehr heftig werden, da die Automodelle recht winzig sind.


      Bild 3: Bogen mit Autos

      Ich habe mich dazu entschlossen, alle auf dem Bogen enthaltenen Autos zu bauen und dann diesen Baubericht abzuschließen.
      Ich werde jedoch vor meinem Urlaub nicht mehr dazu kommen, den Bogen mit den Autos anzuschneiden.

      Gruß Axel
    • Hallo Axel,

      eine Wucht, dieses Brückendach, und natürlich auch alle anderen "Kleinigkeiten"! Und ich gebe gerne ein weiteres Mal zu: ich habe das Modell in Sachen Detailierungsmöglichkeiten total unterschätzt. Super gemacht! Als ich vor vier Wochen mit der Bodenseefähre unterwegs war, habe ich wegen Deines Modells auch mal näher hingeschaut...

      Noch zu den "kühlen" Friesen, die Dein Modell nicht gewürdigt haben: das passiert sogar bei Schweizern: "Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Schiffen". Dahinter steckt aber nicht unbedingt Desinteresse: die Antworten werden weder von Schiffsbesatzungen noch vom Werftpersonal geschrieben, sondern von kaufmännischen Angestellten. Als ich letztes Jahr sehr prompt und zuvorkommend eine Sonder-Erlaubnis für's Photographieren während einer Liegezeit bekam, wusste meine nette, eigens abgestellte Begleiterin gar nicht, wo das Objekt meiner Begierde (= der Salon) ist. Aber: es war ihr wichtig, daß ich mit meiner Ausbeute zufrieden war.

      Beste Grüße und schönen Urlaub!
      Claudia
    • Hallo zusammen,

      Nach der Bauunterbrechung durch die BKM_102 Schiffe möchte ich diesen Baubericht wieder fortführen. Die Uthlande als Modell ist längst fertig. Es geht jetzt um den Bau der Automodelle aus dem herunterladbaren Bogen.


      Bild 1: Herunterladbarer Bogen mit Automodellen

      Ich denke, ich fange einmal mit dem einfachsten Modell an. Das Modell ist schnell ausgeschnitten.


      Bild 2: Ausgeschnittenes Modell

      Ich probiere es mit durchsichtigen Scheiben. Da die Modelle sehr filigran aussehen, versuche ich es mit einer dünneren Klarsichtfolie. Diese ist jedoch so dünn, dass ich gar nicht sehe, wohin ich schneide.

      Daher kommt wieder meine Klarsichtfolie mit „normaler Dicke“ zum Einsatz. Diese scheint mir für die Automodelle etwas zu dick zu sein, aber ich merke wenigstens, wohin ich schneide.

      Bei diesem Modell handelt es sich um einen ersten Versuch, um Erfahrungen zu sammeln.

      Die Ergebnisse sind teils ermutigend, teils verbesserungswürdig. Die Windschutzscheibe muss beim nächsten Versuch stärker gewölbt werden.



      Bilder 3 bis 5: Ergebnisse erster Versuch

      Mit diesen Erfahrungen fahre ich erst einmal nach Mespelbrunn.

      Gruß Axel
    • Moin Axel,

      ich habe in diesem Maßstab Fahrzeuge mit Folie und mit Kartofixx verglast.

      Mit Letzterem habe ich die besten Erfahrungen gemacht, da der Kleber zusätzlich stabilisiert.

      Ich bin dabei wie folgt vorgegangen: erst rillen, dann die Scheiben aussticheln, Scheibenkanten färben, auf der Rückseite Kartofixx auftragen und austrocknen lassen.

      Erst danach habe ich die Bauteile ausgeschnitten und weiter verarbeitet, es ist viel einfacher zu handhaben, wenn noch genug "Futter" vorhanden ist.
      prost2 , Tom

      Noch 4673 Tage bis zur Regelaltersrente.
      Stand 14.12.2017

      Meine kartonalen Errungenschaften
    • Hallo Tom,
      so würde ich es uch handhaben. Axel meinte, es sei nicht schwieriger, als Beiboote oder Tochterboote zu verglasen. Dort habe ich auch die von Dir beschriebene Vorgehensweise mit Kartofix angewandt.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Kurt,

      ich hoffe, du hattest einen guten Rückweg von Mespelbrunn
      Die "Glasscheiben" der Autos sind schon ein wenig größer. Wenn ich schon auf der Uthlande alles verglast hatte, dann muss ich es auch auf den Autos tun, sonst wirkt das Ganze unglaubwürdig.
      Die komplette Produktion kann ich heute noch nicht bieten, jedoch einen kleinen Frotschritt und ein paar Erkenntnisse.
      Hier gibt es den Nachweis, dass hier wirklich durchsichtige Scheiben eingebaut wurden. Anbei dei fertigen Modelle im Gegenlicht.


      Bild 1: Modelle im Gegenlicht ...


      Bild 2: ... und noch einmal frontal beleuchtet

      Die Modelle des VW Caravelle (weißes und blaues Auto) sind jetzt gebaut. Das erste Modell des VW Touran ist auch fertig. Das ist sozusagen der Prototyp, damit ich weiss, worauf ich beim Bau zu achten habe.


      Bild 3: Meine heutigen Neuerrungenschaften

      Ich habe gemerkt, dass die Konstruktionen dazu neigen, unten schmaler zu werden, als sie oben sind. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, falls es die Konstruktion es nicht hergibt., eine Bodenplatte einzubauen, damit das Auto oben genauso breit, wie unten ist.


      Bild 4: Eine Bodenplatte als Abstandshalter

      Ich halte euch weiter auf dem Laufenden

      Gruß Axel