Doppelendfähre UTHLANDE, Verlag Kartonwerft 1:250 [Fertig]

    • @Cux-Holger: Moin Holger,
      ja, es ist möglich auch noch in dieser Größe verglaste Autos zu bauen.
      Ich hätte dich gern in Mespelbrunn persönlich begrüßt, habe aber von Gerhard gehört, dass der Sturm bei euch einige Verwüstungen angerichtet hat. Vielleicht wir es das nächste Jahr etwas.
      @petcarli: Hallo Fritz,
      ich hatte scohn in Mespelbrunn das erste Auto fertig und wollte es mitbringen. Ich hatte nur leider meinen zweiten Koffer zu Hause vergessen. Es werden sich aber noch genügend Gelegenheiten ergeben, wo wir uns wieder austauschen können.

      Gruß Axel
    • apfisdu1 schrieb:

      Ich hätte dich gern in Mespelbrunn persönlich begrüßt, habe aber von Gerhard gehört, dass der Sturm bei euch einige Verwüstungen angerichtet hat. Vielleicht wir es das nächste Jahr etwas.
      Moin Axel,

      Danke,
      ja, die Vorstürme von Xavier und Xavier selbst, haben so Einiges hier bei uns am Haus durcheinander gebracht.
      Der Malerbetrieb zur Schadensbehebung von Wasserschäden, an Decke und Wände, kommt nächste Woche !

      Aber.....
      leider kann ich wohl NIE in Mespelbrunn dran teilnehmen.........
      weil ich erstens wohl nicht mehr die ärztliche Erlaubnis bekomme, diese lange Strecke anzutreten....
      und weil ich früh Abends (seit nun 9 Jahren) spezielle Schmerzmedikamente bekomme, die es mir nicht mehr erlauben,
      irgendwo anders, als bei mir Zuhause zu übernächtigen.....

      und zweitens......

      ich in diesen jährlichen "Mespelbrunner Zeiten" immer vertraglich, hier bei der Kurverwaltung, am Strand,
      meine kleine Altersrente "aufsupern" muss..
      (war ja nicht "beamtet", als staatl. exam. Lehrkraft in den Schulen von Kliniken, daher nur Rente)

      Aber danke1 , dass Du bei "Mespelbrunn" an mich gedacht hast !! freu 2 high five1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt

      und das ist meine Welt,

      sonst gar nichts..... ! freu1
    • @Hans-Juergen: In 20 Jahren werde ich vor meinen Modellen sitzen und mir sagen: "Das konntest du vor 20 Jahren noch".

      Hallo zusammen,

      Meine kleine Autoflotte hat sich ein wenig vergrößert. Es sind noch zwei Modelle VW Touran hinzugekommen.


      Bild 1: Neueste Errungenschaften

      Nächstes Objekt meiner Begierde ist der Landrover Freelander


      Bild 2: Nächstes Objekt meiner Begierde

      Aber hier zeichnen sich erste Herausforderungen ab. Die hintere Stoßstange ist sehr filigran.


      Bild 3: Herausforderung hintere Stoßstange

      Der Rest ist schnell ausgeschnitten und verglast.


      Bild 4: Ausgeschnittene Fenster

      Der Zusammenbau erfolgt analog zu den anderen Fahrzeugen.



      Bilder 5 bis 7: Fertiges Modell

      Dieses war der Prototyp, der mir zeigt, worauf ich bei der Serienfertigung (noch ein weiteres Modell) zu achten habe.

      Gruß Axel
    • Hallo Axel,
      und wo ist die Inneneinrichtung? happy1
      Die Verglasung ist im Prinzip toll, doch sieht man auf den Bildern viel vom leeren Innenraum. Wäre da nicht eine abgedunkelte Folie für die Verglasung besser?ich denke da an die Antistatic Folie für Computerbauteile.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • apfisdu1 schrieb:

      In 20 Jahren werde ich vor meinen Modellen sitzen und mir sagen: "Das konntest du vor 20 Jahren noch".
      Moin Axel......

      Na , so schlimm isses nicht.... happy1

      Bin mit dem 48. Lebensjahr wieder in den Kartonmodellbau eingestiegen ,
      nach langen Zeiten der Enthaltsamkeit seit der Jugendbastelzeit.....

      Nun bin ich 66........
      und, ich bin handwerklich mit dem Werkstoff Karton nur besser geworden freu 2 daumen1
      Dauert zwar alles etwas länger, benötige häufig eine Stirnlupe,
      im Wechsel mit der Leuchtlupe über dem Arbeitsplatz,
      aber ich schrecke vor keinem Kartonmodellkunststückchen zurück....,
      auch wenn da "sehr schwierig" auf dem Bogen steht.... arbeit1 arbeit2 tanz 2 freu1

      Also nur Mut.... !!!!! happy 2
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt

      und das ist meine Welt,

      sonst gar nichts..... ! freu1
    • @Kurt: Hallo Kurt,
      da werde ich wohl noch einmal nachlegen müssen.
      Als erstes färben wir einmal die Rückseite ein.



      Dann ist da ja noch die weiße Bodenplatte, auf die man draufschaut.
      Die färbe ich natürlich auch in grau und spendiere noch ein paar Autositze. (Ich hatte noch ein paar Sitze von der Inneneinrichtung der Uthlande übrig)



      Eingebaut sieht das Ganze dann so aus:



      Besser so?

      By the way: Die vorhandenen Klebespuren habe ich erst auf der vergrößerten Aufnahme erkannt. Die sieht man mit bloßem Auge gar nicht oder ich bin blind.

      Die werde ich noch entfernen.

      @Cux-Holger: Moin Holger,
      die Verglasung ist auf jeden Fall ein Gewinn. Kann ich nur empfehlen. Das wird beim Modell der Uthlande (die ich ja in Mespelbrunn schon vorgestellt habe) noch ein weiterer Hingucker.

      @Hans-Juergen, @Cux-Holger:ich sehe dem gelassen entgegen. wenn ich wirklich nicht mehr so kann, dann detailliere ich halt nicht mehr so und erfreue mich an den detaillierten Modellen, die ich früher gebaut habe. Die bleiben mir ja erhalten.

      @Imo: Hallo Imo,
      ich habe so das Gefühl, dass diese Modelle einmal für einen größeren Maßstab gedacht waren. Die Stoßstange dieses Wagens ist echt grenzwertig.

      @Hotte: Hallo Horst,
      ich denke, das wird auf jeden Fall ein Hingucker.

      So, jetzt werde ich einmal das nächste Modell anschnippeln.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      heute war mit dem Skoda Fabia der nächste Prototyp an der Reihe.


      Bild 1: Prototyp Skoda Fabia

      Hier fällt direkt auf, dass die Fensterholme wesentlich filigraner sind, als bei meinen bisherigen Modellen. Ob das gut geht?


      Bild 2: Sehr filigrane Fenster

      Auch hier wurde wieder die entwickelte Inneneinrichtung verbaut.


      Bild 3: Die Inneneinrichtung

      Es hat nicht lange gedauert, bis das Modell dann fertig war.


      Bilder 4 und 5: Fertiger Prototyp

      Auch wenn es durch die Makroaufnahmen nicht so aussieht. Es ist eines der am besten gebauten Modelle.
      Nun kann ich mich an die Serienfertigung machen.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Ich wollte mich einfach mal wieder zurückmelden.

      Ich bin immer noch an den Autos dran. Bei dem Detaillierungsgrad schaffe ich auch immer nur ein Auto pro Basteltag. Ich habe ein paar kleine Herausforderungen, mit denen ich zu kämpfen habe. Die Klebekanten sind bspw. teilweise so klein, dass mir ausgehärtete Klebungen beim Zusammenbau wieder aufbrechen. Teilweise muss ich Klebungen vier mal kleben, was zur Folge hat, dass sich der Karton aufweicht.

      Zu den Ergebnissen:
      Den Skoda Fabia habe ich nun in dreifacher Ausfertigung fertig bekommen. Die Herausforderung hier war, dass die Detaillierung hier sehr viel feiner war, als bei den vorherigen Modellen.


      Bild 1: Der Skoda Fabia ist fertig

      Dann habe ich mir den Dacia Logan vorgenommen. Die Konstruktion hat hier von den anderen Modellen abgewichen. Die Bodenplatte war da und das Dach musste separat aufgeklebt werden.


      Bilder 2 und 3: Die Konstruktion des Dacia Logan

      Hier kann ich natürlich nach einfärben von Boden und Seitenwänden auch schon die Inneneinrichtung Passgenau montieren.


      Bilder 4 und 5: Die Inneneinrichtung des Dacia Logan

      Irgendwann wird so ein Modell auch fertig. Hier also die Bilder der fertigen Modelle.




      Bilder 6 bis 8: Der fertige Dacia Logan

      Der Bau der Modelle ist sehr zeitaufwändig. Ich wünschte mir, ich hätte einmal wieder ein Schiffsteil auf der Schneidematte.

      Gruß Axel
    • Hallo Kurt,

      ich bin dir dankbar für diese Motivation. Das Einfärben der Innenwände ist schnell gemacht. Die Sitze sind auch recht einfach herzustellen. Also alles Aktivitäten, die einen begrenzten Zeitraum und auch keine große Fertigkeit benötigen. Die Wirkung ist aber enorm. Eigentlich ist es das konsequente Fortsetzen dessen, was ich auf der Fähre angefangen habe. Und so werde ich die Automodelle, die ich nicht "nachrüsten" konnte in den überbauten Innenraum der Fähre "verbannen" während hingegen, die Automodelle mit Inneneinrichtung die Bug- und Heckpartie (wenn die Anzahl der Modelle so weit reicht) zieren.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Nach längerer Zeit (so empfinde ich es zumindest) möchte ich mit meinen aktuellen Ergebnissen im Fahrzeugbau zurückmelden.
      Als nächstes Modell war der Audi A3 an der Reihe. Beim ersten Anblick bereitete mir die Konstruktion ein wenig Bauchschmerzen. Waren doch die Fensterfront oben und der Karosserieteil unten zwei separate Bauteile.


      Bild 1: Getrennte Bauteile von Fensterfront und Karosserieunterteil beim Audi A3

      So habe ich dann, wie gewohnt beide Bauteile erst einmal ausgeschnitten.


      Bild 2: Bauteile wie gewohnt ausgeschnitten

      Der Zusammenbau des Glasoberteils war ein wenig knifflig, da alle Teile, bis auf das Dach, verglast wurden. Er war aber machbar. Der Zusammenbau des Karosserieunterteils gestaltete sich nicht besonders schwierig. Es ist halt alles nur sehr klein.


      Bild 3: Ober- und Unterteil fertig geknickt und verklebt

      Jetzt mussten die beiden Bauteilgruppen zusammengefügt werden, ohne dass ein Spalt übrigbleibt. Das Ergebnis des Prototyps seht ihr unten. Meine Befürchtungen waren also unberechtigt. Alles passte gut zusammen.


      Bild 4: Prototyp Audi A3

      Jetzt konnte die Serienproduktion (eines zweiten Wagens) beginnen. Dieser passte genausogut zusammen.


      Bild 5: Serienproduktion
    • Hallo zusammen,

      Es geht weiter mit dem Smart (bekannt auch als “Elefantenrollschuh”). Der Bogen bietet drei Modelle.

      Bild 1: Der Smart auf dem Bogen

      Dieses Modell ist kleiner (wie beim Vorbild auch) als die anderen Modelle und somit muss ich auch feiner schneiden.


      Bild 2: Der Smart ausgeschnitten

      Von innen färbe ich die Modelle wieder mit dem Aquarellstift ein. Übrigens habe ich festgestellt, dass die Klebekraft von Weissleim (z.B. auch Kittifix) auf gefärbten Flächen stark nachlässt.

      Dann bekommt der Smart natürlich auch seine Inneneinrichtung verpasst. Die Inneneinricrichtung ist natürlich nicht Bestandteil des Bogens, da man nicht davon ausgegangen ist, dass ich auch noch die Fenster verglase. Der Einbau der Inneneinrichtung (maßgeblich der Bodenplatte) verleit dem Modell enorm an Stabilität.


      Bild 3: Inneneinrichtung

      Zusammengebaut sieht der Prototyp dann so aus. Bemerkenswert ist, dass er kürzer als der Durchmesser eines 1 Cent-Stückes ist.


      Bild 4: Der Prototyp

      Nach dem gelungenen Prototyp kann ich dann auch die Serienfertigung durchführen.


      Bild 5: Serienfertigung Smart

      Licht ist jetzt am Ende des Tunnels sichtbar. Es sind jetzt nur noch zwei Fahrzeuge zu bauen. Danach kann ich auch den Baubericht nun endlich abschließen.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Heute habe ich mir den Pferdeanhänger aus dem Bogen vorgenommen.


      Bild 1: Pferdeanhänger aus dem Bogen

      Der Bau scheint etwas leichter von der Hand zu gehen, da hier anders wie bei den Autos nur kantige und keine geschwungenen Bauteile zu verbauen sind. So war dann das Unterteil schnell fertig.


      Bild 2: Das Unterteil ist fertig

      Der Bogen liefert auch zwei Pferde mit.


      Bild 3: Habe ich hier etwas falsch verstanden?

      Da ich Pferde noch nie auf Deck der Fähren (ich fahre seit 1996 mit den Fähren) gesehen habe, habe ich die beiden Pferde in den Anhänger verfrachtet. (Nachteil hier: Ich brauche ein neues Zugfahrzeug grins 3 .)


      Bild 4: Besser so

      Dann kommt nur noch die Plane drauf und fertig ist der Anhänger.




      Bilder 5 bis 7: Fertiger Anhänger

      Ein letztes Fahrzeug kommt jetzt noch …

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Mit dem letzten Fahrzeug auf der Uthlande möchte ich mich für einen sehr schönen Tag in Flensburg im letzten Sommer bedanken.
      Ich habe den Wagen unseres Gastgebers aus dem Autobogen der Uthlande umgefärbt und mit Autonummer versehen.

      Uthlande_299_kb.jpg
      Bild 1: Fronthaube mit Autonummer

      Leider ist im Ausdruck die Autonummer mit ein wenig Phantasie erkennbar, aber sie ist drauf. Dieser Wagen wird auf dem Autodeck der Uthlande später eine Poleposition bekommen. Aber dazu später.


      Bild 2: Umgefärbter Wagen

      Der Zusammenbau erfolgt wie gehabt. Ich färbe von innen ein. Danach erfolgt die Verglasung. Ich erstelle die Bodenplatte mit Inneneinrichtung.


      Bild 3: Die Bauphase

      Danach wird gefaltet und geklebt und man erhält das fertige Fahrzeug.




      Bilder 4 bis 6: Fertiges Fahrzeug

      Die bei den anderen Fahrzeugen gemachte Erfahrung kommt mir jetzt zu Gute.

      Damit ist der Fahrzeugbau abgeschlossen und ich bin auch ganz froh darum.

      Als Lehre würde ich daraus ziehen, dass ich bei der nächsten Fähre oder auch beim nächsten Flugzeugträger Fahrzeuge bzw. Flugzeuge zuerst baue, denn man braucht hierfür ein gutes Durchhaltevermögen. Diese ist bei Anfang eines Bauphase wesentlich größer als zum Schluss, wenn das Schiff bereits fertiggestellt ist.

      Im nächsten Baubericht werde ich die Fahrzeuge noch auf dem Deck positionieren.
    • In der doch recht langen Bauzeit sind so einige Fahrzeuge zusammengekommen. Es sieht zumindest nach viel aus.


      Bilder 1 und 2: Es sieht nach vielen Fahrzeugen aus

      Wenn man jedoch diese Fahrzeuge einmal auf die fünf Fahrspuren verteilt, die die Uthlande besitzt, dann sieht die Betrachtung bereits viel nüchterner aus.


      Bild 3: Fahrzeuge verteilt auf fünf Fahrspuren

      Die Fahrzeuge müssen ja auch nur bis in den überbauten Deckbereich hineinragen, da man diesen Bereich nicht mehr einsehen kann.


      Bild 4: Positionierung der Autos auf Deck

      Wer wissen will, wie ich die Fahrzeuge auf Deck bekommen habe, obwohl schon weite Teile des Decks schwer zugänglich ist. Hier ist die Lösung:


      Bild 5: Fahrzeuge auf Folie

      Ich habe die Fahrzeuge einfach auf eine zurechtgeschnittene Folie geklebt und diese dann in die Fähre eingeschoben.

      Gruß Axel
    • Hallo Axel,

      apfisdu1 schrieb:

      Als Lehre würde ich daraus ziehen, dass ich bei der nächsten Fähre oder auch beim nächsten Flugzeugträger Fahrzeuge bzw. Flugzeuge zuerst baue, denn man braucht hierfür ein gutes Durchhaltevermögen. Diese ist bei Anfang eines Bauphase wesentlich größer als zum Schluss, wenn das Schiff bereits fertiggestellt ist
      da hast du recht. Das sollte man aber ggf. auch bei anderen Vielfach-Teilen machen.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • apfisdu1 schrieb:

      Als Lehre würde ich daraus ziehen, dass ich bei der nächsten Fähre oder auch beim nächsten Flugzeugträger Fahrzeuge bzw. Flugzeuge zuerst baue, denn man braucht hierfür ein gutes Durchhaltevermögen. Diese ist bei Anfang eines Bauphase wesentlich größer als zum Schluss, wenn das Schiff bereits fertiggestellt ist.
      Stimmt,
      merke ich gerade bei meinem Ausrüstungskai Dio, wo die "grossen Brummer" alle fertig gebaut sind :
      Es stehen nun noch mind. 40-50 Ölfässer an, Balken, Träger, Figuren und noch 2 Fahrzeuge und 2 kleine Hütten..., etc. frech 2 happy1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt

      und das ist meine Welt,

      sonst gar nichts..... ! freu1
    • apfisdu1 schrieb:

      Ich habe die Fahrzeuge einfach auf eine zurechtgeschnittene Folie geklebt und diese dann in die Fähre eingeschoben.
      Klasse Idee !

      In gewissen Fachkreisen spricht man an der Waterkant,
      von einer "Autofähren Schubladen-Entladung"...... grins 2 daumen1 happy1
      Gruss
      Holger


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      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo zusammen,

      nachdem nun das letzte Fahrzeug fertig ist, ist es an der Zeit, diesen Baubericht abzuschließen und ein kleines Fazit zu ziehen.

      Ich denke, es ist nun keine neue Erkenntnis, dass wer diesen Bogen von der Kartonwerft kauft, einen sehr passgenauen Bogen erhält. Zu dieser Erkenntnis ist schon Robi (Robert Hoffmann aus dem Nachbarforum) als Kontrollbauer gekommen und an dieser Erkenntnis hat sich auch nichts geändert.

      Dieser Bogen enthält jedoch einige Schwierigkeiten, die einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Beim klassischen Schiffsrumpf stoßen die Außenwände an Bug und Heck zusammen, sodass durch dieses Konstruktionsmerkmal eine gewisse Parallelität gegeben ist.

      Hier laufen beide Bordwände nicht aufeinander zu, sondern werden durch einen breiten Anschluss an den Schiffsenden miteinander verbunden. Hier muss man selbst sehr genau aufpassen, dass die Bordwände parallel verlaufen. Denn sonst erhält man eine schiefe Brückeninsel und auch die Panoramafronten könnten eine leichte Schieflage erhalten.

      Besonders positiv möchte ich die Unterstützung von Imo während des Baus hervorheben. Es gingen mehrere Konstruktive Verbesserungen sofort in die Bogenkonstruktion ein und sie hat mir auch einen Sonderwunsch erfüllt. Daher einen lieben Dank an Imo.

      Wenn ich mir für das Modell etwas wünschen würde, dann wären es graue Fenster. Vielleicht hat der Bogen auch inzwischen graue Fenster. Dann wäre mein Wunsch gegenstandslos. Ich denke, das würde den Verkauf noch einmal steigern.

      Ich habe für den Bau etwa 11 Monate benötigt. Diese doch relativ lange Bauzeit hat viele Ursachen. Einmal liegt es daran, dass ich keinen „eight to five Job“ habe und das habe ich gerade in den letzten zwei Monaten gemerkt.

      Auf der anderen Seite waren es eben diese hellblauen Fenster, die mich störten. So war das Ausschneiden schon eine Pflichtübung für mich. Ich bin nun kein Kartonmodellbauer, der Fenster ausschneidet, um direkt eine Spiegelfolie hinterzukleben. Das wäre für mich kein großer Gewinn.

      So war für mich der Einbau der Inneneinrichtung schon zu einer Pflichtübung geworden. Wie man sieht hat es dem Modell auch sehr gut getan. Und wer die Fenster im Schiff ausschneidet, der muss auch so konsequent sein, dies bei den Autos zu tun. Es ist möglich, diese Autos zu verglasen, auch wenn diese sehr winzig sind.

      Ich habe die Uthlande nicht aus dem Bogen gebaut, sondern versucht ein möglichst authentisches Modell nach dem Vorbild hinzubekommen. So habe ich das Original mehrmals besucht, um an den Stellen, wo noch Unklarheiten bestanden, Bilder zu bekommen. Ich kann jetzt auf einen größeren Fundus von Bildern zurückgreifen.

      Wer dieses Modell jetzt nachbauen will und nicht die Fülle an Bauteilen aus dem Bogen vorfindet, bitte nicht enttäuscht sein. Auf Basis meiner Besuche habe ich einige Teile des Schiffes mit CorelDraw nachkonstruiert.

      Bei Bedarf kann ich Bilder und zusätzliche Teile zur Verfügung stellen.

      Einer der Gründe für den Bau dieser Fähre ist die Tatsache, dass ich öfter auf Föhr bin und auch eine gewisse Verbundenheit zu dieser Insel habe. Ich versuche gerade über meine Föhrer Kontakte, eine Verbindung in die Reederei zu bekommen, um an Konstruktionspläne für die anderen Fähren heranzukommen. Diese sind für mich fast noch interessanter, da die Uthlande das erste Schiff ihrer Art bei der W.D.R. war und die Betriebsergebnisse in den Bau der mittlerweile zwei Nachfolgefaähren geflossen ist.

      Bei mir ist immer noch der Wunsch vorhanden, einmal selbst konstruieren zu können. Es mangelt zur Zeit noch an zwei Dingen. Die Zeit und die anzueignenden Kenntnisse über das Konstruieren mit CorelDraw. Zu Letzterem hatte ich in den letzten zwei Jahren mehrere Anläufe unternommen, einem Konstrukteur über die Schultern schauen zu dürfen. Diese Versuche waren leider bisher erfolglos geblieben.

      Was mache ich nun:
      Während der letzten Bauphase ist immer wieder der Wunsch hochgekommen, ein anderes Modell anzuschneiden. Ich bin jedoch immer so konsequent gewesen, die Uthlande zu beenden.

      Auf der anderen Seite habe ich, wenn ich mit meinem relativ großen Alukoffer auf Ausstellungen ankam und die relativ kleine Uthlande herausholte, in erwartungsvolle Gesichter geschaut, die auch ein relativ großes Modell nun erwarteten. Zumindest in diesem Punkt musste ich bisher enttäuschen.

      Das soll jetzt anders werden. Ich denke, ich werde noch vor Weihnachten ein größeres Modell anschneiden. Lasst euch überraschen (oder auch nicht).

      Jedenfalls denke ich nicht, dass ich bis in den Herbst damit fertig werde.

      Gruß Axel

      Anbei noch ein paar Bilder vom fertigen Modell.









    • Hallo Axel,

      erst mal Gratulation zur Fertigstellung dieses Modells bzw. dieser Modelle! beifall 1
      Die Autosammlung, noch dazu verglast, ist schon krass! klasse1
      Das Ganze sieht wirklich hervorragend aus - ich glaube, bei mir wäre der Geduldsfaden schon lange gerissen und ich hätte eine Leerfahrt der Fähre simuliert... denk1 grins 2

      Dass Du jetzt Lust hast, ein größeres Modell anzuschneiden (ich hoffe für, es wird nicht gerade ein Autotransporter grins 2 ), kann ich verstehen. Da bin ich gespannt auf Deine Wahl....

      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Moin Axel,

      Dieses ganze Ensemble, Fähre und darauf die extra gesuperten Fahrzeuge,
      kann nur sagen GRATULATION zur Fertigstellung ! beifall 1 beifall 1

      Bin nun selbst auch dabei, die in meinem jetzigen Dio vorhandenen Fahrzeuge, zu verglasen !
      Danke für die Ermutigung und Aufzeigen der Schritte, dieses durchzuführen !
      Das hat mich dann erwogen, selbst es einmal zu versuchen! happy 2

      Klasse Modell, mit allen Drum und Dran ein Hingucker !!!!!!! klasse1 daumen1 daumen1 daumen1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt

      und das ist meine Welt,

      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo Axel,

      Zunächst einmal meinen Herlichen Glückwunsch zu der späten Fertigstellung dieses wunderschõnen und mit viel Liebe und Geduld hergestellten Models! Ich werde jetzt jedoch nich sagen: ich bewundere Deine Ausharrung, da ich dieses ja z.Zt. selbst zelebriere. Doch Deine Detail-Sessenheit ist einzigartig und hat zu wunderbaren Ergbnissen geführt! Du kannst wahrlich stolz auf Dich sein! klasse1 freu 2
      Gruß
      Fritz
    • Hallo Axel,
      die Bauzeit war lang, aber die Uthlande ist wieder ein Ausnahmemodell geworden, zu dessen Fertigstellung ich Dir herzlich gratuliere.

      Was die Größe anbelangt bin ich der Meinung, daß es eine Menge kleinerer sehr herausfordernder Modelle gibt. Die Größe ist nur eine Frage des Fleißes und Durchhaltevermögens. Auf Ausstellungen ist es natürlich so, daß ein Goßteil des Publikums keinen Blick für die Feinheiten eines Modells hat und sich auf diie großen brocken mit vielen Rohren stürzt.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)