Doppelendfähre UTHLANDE, Verlag Kartonwerft 1:250

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    • @petcarli: Hallo Fritz,
      das denke ich auch. Es wird noch eine Herausforderung werden, den Mechanismus zu konstruieren.

      @Claudia: Hallo Claudia,
      es freut mich, dass es dir gefällt. Dieser Bogen ist für mich au eine Herausforderung, da die beiden Bordwände, wie bei den meisten Modellen vorn und hinten nicht aufeinander stoßen und somit eine parallele Ausrichtung schwer ist.
      Die beiden Spanten muss ich mit UHU einkleben, da sie Verbindung mit den Bordwänden haben. Hätte ich einen Kleber auf Wasserbasis (z.B. Leim) verwendet, würden sich die beiden Spanten auf de Außenhaut abzeichnen und das will ich nicht.
      Ansonsten meide ich UHU, weil ich mit diesem Kleber nicht sauber arbeiten kann. (glänzende Klebestellen und zieht Fäden)

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Anbei einmal wieder ein neuer Baubericht von der Uthlande. Eine erhöhte Arbeitslast sowie eine Erkältung in der letzten Woche haben eine Weiterentwicklung verzögert.

      Ich wollte nun das Thema Beweglichkeit der Bugklappen angehen. Hier habe ich eine Sonderkonstruktionen der „Scharniere“ vorgesehen. Um ein Fazit schon einmal vorweg zu nehmen: Man sollte sich sehr genau überlegen, ob man einen solchen Umbau wagen sollte, denn der Gewinn an Funktionalität kann auch einen Verlust in der Originalgetreue zur Folge haben.
      Doch beginnen wir von Anfang. Zuerst einmal mussten die Scharniere konstruiert werden. Dazu habe ich mein „Corel Draw“ angeschmissen und die Teile konstruiert.


      Bild 1: Konstruktion in Corel Draw

      Der Ausdruck ergab dann folgendes Bild. Die Scharniere mussten dann nur noch ausgeschnitten und zusammengebaut werden.


      Bild 2: Ausgedruckte Teile

      Die Konstruktion besteht aus zwei Seitenteilen, die auf einer Säule im Bugbereich befestigt werden und aus einem Mittelteil, wo dann auch die Bugklappe befestigt ist. Zentral durch alle Teile verläuft dann ein 0,3 mm Drahtstift.
      Im ersten Schritt befestige ich ein Seitenteil mit dem Drahtstift. Das Ganze wird mit Sekundenkleber befestigt.


      Bild 3: Drahtstift und Seitenteil

      Danach schneide ich die Mittelteile, die die Bugklappe später tragen sollen, aus und schiebe diese über den Drahtstift.


      Bild 4: Mittelteil zur Befestigung an der Bugklappe

      Zum Schluss schiebe ich das zweite Seitenteil auf und befestige alles mit Sekundenkleber. Das bewegliche Teil bleibt das Mittelteil.


      Bild 5: Fertige Scharniere

      Im nächsten Schritt werden die (Mittelteile der) Scharniere mit den Bugklappen verbunden.



      Bild 6: Scharniere an den Bugklappen

      Im letzten Schritt wird dann die Bugklappe am Modell angebracht.


      Bild 7: Angebrachte Bugklappe

      Das sieht hier im Bild ganz nett aus, aaaber …


      Bild 8: Heruntergeklappte Bugklappe

      Die Nachteile einer solchen Konstruktion zeigen sich erst, wenn die Bugklappe heruntergeklappt ist. Durch die Konstruktion verschieben sich die Bugklappen um etwa 2mm nach vorn. Das ist dem Umstand geschuldet, dass die Bugklappe sich einwandfrei nach oben schwenken lassen muss. Es bleibt somit ein unschöner Schlitz, der wieder aufgefüllt werden muss.


      Bild 9: Anpassungen

      Die Schlitze habe ich mit Teilen aus der Bugklappe wieder aufgefüllt, die ich aus einem Sicherheitsscan ausgedruckt habe. Mein Fazit ist: Das Einbauen einer solchen Konstruktion ist sicherlich möglich. Man muss sich aber vorher im Klaren über die Konsequenzen sein. Will ich das wirklich?

      Gruß Axel
    • Hallo Axel,
      da hast Du viel Arbeit hineingesteckt. Meine Erfahrung ist, daß solche Schwenkmechaniken bei 1:250 Modellen immer problematisch sind. Häufig ergeben sich Spalten und der stabile Halt eines hochgeschwenkten Teils ist auch nicht immer gegeben.
      Andererseits ist es natürlich schön, die Klappe öffnen zu können.
      Ich glaube, daß Du selber Zweifel an der Sache hast.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Kurt,

      ich bin zuerst einmal von der Stabilität meiner Lösung überrascht. Die beiden Bugklappen schwenken gerade. Alles ist stabil und es wackelt nichts. Hier scheine ich sehr präzise gearbeitet zu haben.
      Diese Beweglichkeit erkaufe ich mir natürlich mit einer Verlängerung um jeweils 2mm und mit den entsprechenden Spalten, die ich natürlich geschlossen habe.
      Wenn ich weiterhin Zweifel habe, bleibt mir immer noch die Möglichkeit eines Rückbaus offen. Das sollte nicht allzu schwer sein.

      Gruß Axel
    • ... doch zunächst möchte ich erst einmal mit den beiden Ankern und den Ankerwinden weitermachen.

      Bild 1 zeigt den zusammengebauten Anker.


      Bild 1: Zusammengebauter Anker

      Dabei fällt mir sofort die ungewöhnliche Farbe auf. Ist die Uthlande wirklich mit grauen Ankern gefahren? Ein Bild sorgt zumindest für eine teilweise Aufklärung. Es gab Zeitpunkte, da ist die Uthlande mit schwarzen Ankern gefahren. Eine andere Farbgebung der Anker ist mir auch nicht bekannt.


      Bild 2: Uthlande mit schwarzen Ankern

      Ehrlich gesagt, ich sehe die Uthlande mehrmals im Jahr. Zu diesen Zeitpunkten hatte sie nie graue Anker. Also färbe ich die Anker um.


      Bilder 3 und 4: Umgefärbte Anker in den Ankertaschen

      Kommen wir zur Ankerwinde. Ich möchte plastische Ankerketten verwenden. Diese sollen dann im Deck verschwinden. Also bohre ich ein Loch.


      Bild 5: Loch in Deck zur Aufnahme der Ankerketten

      Bild 6 zeigt die original Ankerwinde des Schwesterschiffes „Schleswig Holstein“. Hier ist alles in weiß.

      Früher war die Ankerwinde der Uthlande in Mittelgrau gehalten. Heute ist sie dunkelgrau. Die gewählten Farben auf dem Bogen sind also authentisch.
      Ich habe dann die Ankerwinden gebaut und auf dem Deck aufgesetzt. Den seitlich abstehenden Motor habe ich dann im Nachhinein noch auf die Hälfte gekürzt.


      Bilder 6 und 7: Ankerwinde

      Als nächsten Schritt füge ich noch die plastische Ankerkette hinzu.


      Bild 8: Eingebaute Ankerwinde

      Gruß Axel
    • moin1 Axel

      apfisdu1 schrieb:

      Dabei fällt mir sofort die ungewöhnliche Farbe auf. Ist die Uthlande wirklich mit grauen Ankern gefahren? Ein Bild sorgt zumindest für eine teilweise Aufklärung. Es gab Zeitpunkte, da ist die Uthlande mit schwarzen Ankern gefahren. Eine andere Farbgebung der Anker ist mir auch nicht bekannt.
      Ich habe mal meine (über 440) Fotos zur "Uthlande" und auch zur "Schleswig-Holstein" durchgesehen und ebenfalls keine grauen Anker gefunden. Da muss Imogen bei der Konstruktion wohl auf den falschen Knopf der Füllfarbe geklickt haben.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Hallo Andreas,

      ich habe Imogen im Nachbarforum einen Hinweis gegeben. Mal schauen, ob sie darauf reagiert.

      @all: Ich habe lange Zeit zum Klappmechanismus der Bugklappen hin- und her überlegt. Da dieser gut funktionierende Klappmechanismus die Bugklappen jedoch um 2 mm nach vorne schiebt, habe ich mich aus optischen Gründen zum Rückbau entschieden.


      Bild 1: Bugklappe mit Klappmechanismus

      Der Rückbau hat keine Spuren hinterlassen.


      Bild 2: Rückbau

      Beim Weiterbau kommen wir jetzt ein Deck höher zum Salondeck. Die hierfür notwendigen Teile habe ich bereits ausserhalb des Modells zusammengebaut.


      Bild 3: Grundteile Salondeck

      Da ich aber alle Fenster bereits ausgeschnitten habe, muss ich, um glaubhaft zu wirken, Teile des Salondecksals Inneneinrichtung bauen.

      Vorbild für die Inneneinrichtung der Fähre ist ein virtueller Rundgang im Internet. Ihr findet ihn unter:
      http://www.faehre.de/fileadmin/user_upload/virtuelle_rundgaenge/schleswig_holstein/lounge/lounge_b1.html

      Hier fällt eine helle Holzbodenimitation auf. Diese Holzbodenimitation möchte ich durch einen Fotokarton nachbilden, der in etwa dieselbe Farbgebung besitzt. Für das Ausschneiden verwende ich eine Schablone in Form des Decks.


      Bild 4: Schablone für das Ausschneiden des Fußbodens

      Ausgeschnitten muss ich sie noch an das Deck ein wenig anpassen. Und mit ein bisschen Anpassen passt er dann auch schon.


      Bilder 5 und 6: Decksfußboden zum Anpassen

      Wer sich dann noch einmal den virtuellen Rundgang im Internet anschaut, der wird feststellen, dass sich mittig ein schwarzer oder zumindest sehr dunkler Fußboden befindet. Konstruktionsbedingt kann ich diesen Bereich nicht nachbauen, da sich hier Kartonwände befinden. Die schwarze Fußbodenfarbe habe ich zur Wiedererkennung dann an die Wand angebracht.



      Bild 7: Aktueller Bauzustand

      Das letzte Bild zeigt dann den aktuellen Bauzustand. Das Deck ist noch nicht eingebaut. In den nächsten Schritten werde ich das Deck dann einbauen und für die angemessene Inneneinrichtung sorgen.

      Gruß Axel
    • moin1 Axel

      Gestern stand ich vor der Fregatte "Lübeck" und dabei noch etwas vom Anker entfernt. "Ist der etwa grau?" Da fiel mir gleich deine "Uthlande" ein und ich musste dichter ran an den Anker. Von achtern gesehen immer noch grau. Nun wollte ich es genau wissen, musste wegen eines Zauns weit zurück gehen und um das ehemalige Kreuzfahrt-Terminal herum, bis ich weit vor dem Bug wieder an die Wasserkante konnte. Und siehe da, der Anker ist schwarz.
      So kann man sich täuschen, wenn das Sonnenlicht einem einen Streich spielen will. Aber selbst eine glänzende schwarze Bordwand eines Dampf-Oldtimers wie die "Boroysund" scheint an manchen Stellen sogar weiß zu sein - je nach Stand der Sonne zur Bordwand.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
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    • Hallo Andreas,

      ich glaube, die Farbgebung ist das schwere Los eines jeden Konstrukteurs.
      Nun habe ich es speziell bei der Uthlande ein wenig leichter, da ich sie erstens öfter sehe und größere Farbänderungen mir sofort auffallen würden.
      Dann aber kann ich unabhängig von den Lichtverhältnissen Farben vergleichen.


      Auf diesem Bild siehst du ganz gut, dass Anker und der untere Rumpfbereich die gleiche Farbe haben müssten.
      Und im Bogen ist dieser richtigerweise in schwarz gehalten.

      Gruß Axel
    • @Didibuch: Hallo Dieter,
      konstruktionsbedingt werden nur die Teile am Fenster dargestellt. Meine Anfänge kannst du gleich sehen.

      Hallo zusammen,

      Es gibt wieder einige Bauaktivitäten, über die es sich lohnt zu schreiben.
      Als nächste Schritt steht nun der Einbau des Salondecks an. Das ist meine nächste Bewährungsprobe. Hier zeigt es sich, ob ich präzise genug gebaut habe.


      Bild 1: Einbau des Salondecks

      Hierbei war es absolut notwendig, dass die beiden Bordwände senkrecht stehen. Dazu habe ich bei de Bordwände mit schweren Gegenständen eingespannt. Das Deck ließ sich passgenau einsetzen. Da beide Bordwände eingespannt waren, bestand die Gefahr, dass sich das Salondeck beim Verkleben wölbt. Dem habe ich mit dem Gewicht von zwei kleinen Hämmern entgegengewirkt.


      Bild 2: Modell nach dem Einbau

      In Bild 2 kann man das Ergebnis sehen. Bis in Höhe des Salondecks ist die Bordwand senkrecht und gerade. Beim Salondeck haben sich keine Wölbungen ergeben und auch der Abschluss mit den beiden Bordwänden ist genau. Also die nächste Bewährungsprobe ist bestanden und ich kann beruhigt weiterbauen. Als nächster Schritt stand die Verglasung des Salondecks an. Ein etwas unspektakulärerer Schritt als seine Vorgänger(-schritte).


      Bild 3: Verglasung des Salondecks

      Durch die Verglasung des Salondecks habe ich mir weitere Herausforderungen geschaffen. Es ist jetzt ein Einblick in das Salondeck möglich und so muss ich zumindest einen Teil der Inneneinrichtung nachbauen. Das Salondeck besitzt an beiden Kopfenden Liegen, über die man durch die Panoramafenster die Fahrt verfolgen kann. Diese sollen im ersten Schritt einmal nachgebaut werden. Dazu verwende ich Tonkarton.


      Bild 4: Materialien für den Innenausbau

      Die Liegen erhielten alle einen Fuß, der ungefähr auch dem Original entspricht. Auf dem Bild kann man bereits den abgeknickten Fußbereich sehen.


      Bild 5: Liegen im Bau

      Im folgenden Bild kann man bereits die eingebauten Liegen am Kopfende sehen. Der braune Tonkarton war ein wenig zu dick. Für Liegen im Außenbereich wären sie mir zu unpräzise gewesen, aber diese Liegen kann man nur durch ein Fenster im umbauten Innenbereich sehen. Dafür ist die Qualität ausreichend genug.


      Bild 6: Eingebaute Liegen an den Kopfenden

      Zum Abschluss habe ich einmal das ausgeschnittene Sonnendeck aufgelegt. Wenn ich einmal das Sonnendeck und die Frontfenster richtig verklebt habe, dann hat auch die Uthlande eine ausreichende Stabilität, sodass ich sie von ihrem Untergrund befreien kann.


      Bilder 7 und 8: Uthlande mit aufgelegtem Sonnendeck

      Aber vorher ist noch die restliche Inneneinrichtung zu bauen.

      Gruß Axel
    • @petcarli: Hallo Fritz,

      bisher passt noch alles und es sieht auch gar nicht einmal so schlecht aus.

      Anbei meine weiteren Baufortschritte:

      Bei der Uthlande gibt es vieles an Arbeiten, aber wenig an Fortschritten. Das liegt daran, dass die Innenausstattung voranschreitet. Diese ist jedoch von viel Monotonie geprägt. Die nachfolgenden Bilder zeigen einige Impressionen.




      Bilder 1 bis 3: Bau der Inneneinrichtung auf dem Salondeck

      Als ich heute alle Einrichtungsgegenstände in den Salon eingeklebt hatte, sah die Uthlande schon so aus.




      Bilder 4 bis 6: Aktueller Stand der Inneneinrichtung

      Ich denke 70% der Sitzmöbel sind drin. Es folgen dann noch die Tische. Sie geben mit ihrer weißen Oberfläche einen weiteren Farbkontrast. Durch die großen Außenfenster wird man später von der Inneneinrichtung vieles sehen können.
      Ich hoffe, dass ich mit dem nächsten Bautag die Inneneinrichtung abschließen kann.

      Dann folgen für mich die Treppenaufgänge zum Promenadendeck.
      Das sind für mich widerum interessante Baugruppen, weil ich auf der einen Seite mit der plastischen Darstellung der Stufen weiter detaillieren will. Auf der anderen Seite wird auch eine Umkonstruktion von einigen Bereichen, da wenig vorbildorientiert. Aber davon später.

      Gruß Axel
    • Moin Axel...

      Wieder mal ein interessantes Projekt hast Du Dir da gesucht. ...

      Immer wieder interessant zu sehen, wie Du für das ,was Du in Deinem Modell umsetzen willst, Lösungen findest.... Dadurch schaffst Du es einmalige Modelle zu bauen...

      Es ist immer wieder spannend Deine Bauberichte zu verfolgen...

      Gruß
      Günter
    • @Günter Plath: Hallo Günter,
      da ich bekennender Föhr Liebhaber und auch öfter auf der Insel bin, war die Uthlande für mich ein Muss!
      Die großen Fenster sind in einem Hellblau gehalten, was man schon seit Jahrzehnten bei Modellkonstruktionen nicht mehr sieht. Da dieser hellblaue Farbton beim Original nirgendwo auftritt, mussten die Scheiben einfach raus. Somit war ich gezwungen jedenfalls im Bereich der Scheiben eine Inneneinrichtung einzubauen, damit es authentisch wirkt.
      Geholfen hat mir der virtuelle Rundgang auf dem Schwesterschiff auf dem Internetauftritt der Reederei.
      faehre.de/fileadmin/user_uploa…ein/lounge/lounge_b1.html
      Und somit ist ein exklusives Modell vorprogrammiert.

      @Hans-Juergen: Hallo Hans-Juergen,
      es geht halt nicht anders, wenn man die hellblauen Scheiben loswerden will und trotzdem authentisch bleiben will.

      @Manfred Joussen: Hallo Manfred,
      ich bin mit den Sitzgelegenheiten noch nicht fertig und es kommen ja auch noch die Tische mit hinzu.

      @Didibuch: Hallo Dieter,
      ich konnte durch die großen Scheiben schon einige Eindrücke gewinnen, das wird richtig gut aussehen.

      @petcarli: Hallo Fritz,
      solange man noch hineinschauen kann ist die Veränderung sicherlich groß. wir schauen einmal, was davon noch übrig bleiben wird, wenn alle Seitenwände und Decks angebracht sind.

      Gruß Axel
    • Hallo Axel,

      ich bin auch kein Fan von hellblauen Fenstern, und Deine Lösung ist um Längen besser als JEDE Fensterfarbe! Ja, TIsche, Stühle, Bänke etc. zu bauen ist zuweilen sehr monoton (kommt mir bekannt vor…), aber das Resultat ist einfach großartig.

      Die "Uthlande" scheint also nicht eine reine Autofähre zu sein (die haben nur wenige Sitzplätze), sondern scheint durchaus beachtliche Passagierzahlen aufnehmen zu können. Pendler? Touristen?

      Beste Grüße
      Claudia
    • Hallo Claudia,

      nein, die Uthlande ist eine kombinierte Auto- und Personenfähre. Die Mole in Dagebüll wird durch IC-Züge der Deutschen Bahn sehr gut angebunden. Von daher ist die Anreise mit dem PKW für Besucher nicht unbedingt notwendig, um nach Föhr oder Amrum zu gelangen. Auf der anderen Seite erfolgt die komplette Versorgung der beiden Inseln nur über die Fähren.
      Über die Weitläufigkeit des Salons kannst du dir über einen virtuellen Rundgang auf dem Schiff auf dem Internetauftritt der Reederei selbst ein Bild machen.
      faehre.de/fileadmin/user_uploa…ein/lounge/lounge_b1.html

      Im Sommer ist natürlich hier die größte Zahl Touristen, aber auch der Kraftverkehr mit der Versorgung der beiden Inseln. Außerhalb der Saison sind es mehr die Einheimischen als Publikum.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Hoher Arbeitsanfall und ein kleiner Urlaub haben meinen Baufortschritt an der Uthlande ein wenig ins Stocken geraten lassen. Jetzt aber über Ostern habe ich viel Zeit, an der Uthlande weiter zu bauen.
      Ein kleiner Anfang soll das Komplettieren der Inneneinrichtung des Besuchersalons sein. Ich fahre hier mit dem Einbauen der Tische fort.


      Bild 1: Einbau der Tische

      Nach einem endlichen Anfall von Fleiß ist die Inneneinrichtung soweit fertig. In eine weitere Detaillierung mag ich an dieser Stelle nicht mehr investieren. Anbei die Bilder vom Abschluss der Inneneinrichtung.




      Bilder 2 bis 4: Fertige Inneneinrichtung

      Jetzt kann ich mich um das nächste Thema, den Einbau des Promenadendecks (Teil 27) widmen.
      Da ich aus Robi’s (Robert Hoffmann) Bericht zum Kontrollbau entnehme, dass das genaue Aufsetzen der Treppenabgänge an das Promenadendeck sehr schwierig ist, mache ich es mir an dieser Stelle leichter und klebe die Treppenabgänge von unten direkt unter das Promenadendeck.
      Es bleibt dann die Herausforderung, die graue Bodenfläche auf dem Salondeck genau zu treffen. Aber hierzu habe ich auch schon eine Lösung gefunden, die ich jedoch im nächsten Baubericht zeigen will.

      Gruß Axel

      Noch ein kleiner Nachtrag: Passende Autos für die Uthlande stehen jetzt direkt bei der Kartonwerft (kartonwerft.de) zur Verfügung.
    • @petcarli: Hallo Fritz,
      es war alles eine reine Fleißarbeit, die ich jetzt hinter mir habe.
      @Kurt: Hallo Kurt,
      der Hinweis zu den Autos war bereits an exponierter Stelle in meinem Baubericht enthalten.

      und weiter gehen soll es:

      Hallo zusammen,

      Heute sind die Aufgänge vom Salon- zum Promenadendeck an der Reihe. Das hört sich zunächst recht trivial an, war aber mit einigen Herausforderungen verbunden.
      Der Treppenabgang bietet auf seiner unteren Seite einmal den Ausgang zum Verlassen des Schiffes und auf der anderen Seite den Eingang in den Fahrgastsalon. Beide Seiten sind durch Türen gesichert. Im Original besitzt das Schiff auf der See-Seite ein entsprechend schweres Tor und auf der Salon-Seite eine automatische (leichte) Glas-Schiebetür, wie man sie oft in Gebäuden mit Geschäften findet (siehe Bild 2).
      Der Bogen bietet auf beiden Seiten das „See-Tor“. Dieses wollte ich entsprechend anpassen und habe das See-Tor zum Salon herausgeschnitten und durch eine Glasfront ersetzt.


      Bild 1: Anpassungen an der Tür zur Salonseite

      Der virtuelle Rundgang zeigt hier ganz deutlich, dass hier zwei Ausführungen von Türen existieren, die ich im Modell berücksichtigt habe.


      Bild 2: Unterschiedliche Türen in den Abgängen zu See- und Salonseite

      Als nächsten Schritt wollte ich die Stufen plastisch darstellen. Dazu habe ich mir durchgefärbtes Tonpapier besorgt und 1 mm breite Stufen abgeschnitten und diese in einem schrägen Winkel in die „Rutschbahn“ eingeklebt.


      Bilder 3 und 4: Plastisches Darstellen der Stufen

      Und dann wartete die nächste Herausforderung auf mich. Die kastenförmige Konstruktion des Abgangs wird mit einer Seite von Innen gegen die Bordwand geklebt. An der gemeinsamen Klebefläche war in der Bordwand eine Fensteröffnung und im Abgang fehlte diese. Das ganze macht sich auch nur dann sehr augenscheinlich bemerkbar, wenn man die Fenster ausschneidet. Bei nicht ausgeschnittenen Fenstern ist dieses vielleicht noch nicht einmal so auffällig. Dieser Effekt ist in den nachfolgenden Bildern dargestellt. Von der Innenseite scheint die Fensteröffnung im Gegenlicht durch (Bild 5). Von außen gesehen ist hier bei vorhandenem Fenster eine weiße Abdeckung zu sehen (Bild 6), die natürlich unschön anzusehen ist.


      Bilder 5 und 6: Fehlender Fensterausschnitt im Treppenabgang

      Dieses Manko ist natürlich sehr leicht zu beheben. Ich zeichne einfach mit einem Bleistift die leuchtenden Umrisse nach und schneide dann mit einer scharfen Klinge nach.


      Bilder 7 und 8: Anpassungen im Fensterbereich

      Später sieht man diese Anpassungen nicht mehr. In Bild 9 habe ich einen so präparierten Abgang einmal im Modell an die Bordwand angehalten. Das Ergebnis war für mich befriedigend.


      Bild 9: Die Anpassungen passen in den Bereich des Abgangs

      << Fortsetzung >>
    • Als nächstes wollte ich nicht vom Bodenaufdruck des Salondecks abhängig sein. Deshalb hat jeder Treppenabgang noch einmal seinen eigenen Boden aus grauem Tonpapier eingeklebt bekommen. @Imogen: Vielleicht macht es Sinn, diesen Bodenbereich noch einmal separat auf den Bogen zu drucken. Bemessen ist er ja bereits.


      Bild 10: Jeder Treppenabgang hat seine eigene Bodenfläche

      Die nachfolgenden Bilder zeigen dann noch einmal die fertigen Konstruktionen.


      Bild 11: Fertige Abgänge

      Nun kann eingebaut werden. Die nachfolgenden Bilder zeigen dann die eingebauten Treppenabgänge. Ich habe mich entgegen meiner Absicht, die Abgänge unter das Promenadendeck zu kleben, dagegen entschieden und die Abgänge in das Modell geklebt. Hätte ich die Abgänge unter das Promenadendeck geklebt, dann hätten Verschiebungen der Fenster zur Außenwand entstehen können. Man hätte sich jetzt aussuchen können, was schlimmer aussieht oder was besser während der Verklebung zu korrigieren ist. Ich habe mich halt für diese Variante entschieden. Ich habe mich jedoch schon vorher durch Anlegen des Promenadendecks überzeigen können, dass es eigentlich passen müsste.


      Bilder 12 und 13: Eingebaute Niedergänge

      Als nächster Schritt ist der Einbau des Promenadendecks an der Reihe. Das muss sehr sorgfältig erfolgen, damit alles passt. Hierfür will ich mir auch ausreichend Zeit lassen.

      Gruß Axel
    • @petcarli: Hallo Fritz,
      vielen Dank. Das plastische Gestalten von Treppen ist für mich inzwischen zu einem Standard geworden.
      @Kurt: Hallo Kurt,
      ja, ich halte das Modell für nicht ganz einfach, aber baubar. Ich bin einmal gespannt, ob sich die die W.D.R. - Reederei den Bogen antut und in sein Shopangebot mit aufnimmt.

      Hallo zusammen,

      In dieser Woche sind mir bei der Uthlande zwei wesentliche Schritte gelungen. Ich konnte damit zwei Angstgegner besiegen.
      Der erste wichtige Schritt war das Aufsetzen des Promenadendecks.


      Bild 1: Promenadendeck

      Es entstand hier eine ebene Fläche ohne Wölbungen des Decks.
      Eine kleine unsaubere Naht entstand an der Nahtstelle vom Deck zur Bordwand. Hier musste ich leider UHU (flinke Flasche) verwenden, da ich die Laschen des Promenadendecks mit der inneren Verglasung der Salondeckfenster der Bordwand verkleben musste. Das Trocknen von UHU hat so eeeelend lange gedauert. Die Naht sieht man aber später nicht mehr, da an dieser Stelle die Reling aufgeklebt wird.
      Und auch die Treppenabgänge sind passgenau eingeklebt worden.


      Bilder 2 und 3: Übergänge Treppenabgänge

      Nun konnte ich mich an den nächsten Angstgegner den schrägen Frontwänden widmen. Diese wurden erst einmal verglast.


      Bild 4: Verglasung der Frontwände

      Danach konnte ich die Frontwände endlich einsetzen. Auch hier sollte man sich Zeit lassen. Wichtig ist hier, dass keine Laschen und Klebeflächen in den Fensterbereich hineinragen. Das Ergebnis seht ihr hier.


      Bild 5: Eingebaute Frontwand

      Hier hat es sich wirklich bezahlt gemacht, die Inneneinrichtung nachzubauen.
      Heute Abend mache ich noch letzte Restarbeiten an den Frontseiten und dann denke ich ist der Schiffskörper so stabil, dass ich ihn von der Grundplatte lösen kann.

      Gruß Axel