Doppelendfähre UTHLANDE, Verlag Kartonwerft 1:250

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    • @Hans-Juergen: Die großen Fernster schreien direkt nach einer Inneneinrichtung.
      @Kurt: Ich bin selbst überrascht. Es gibt aber noch andere Hingucker, wie du im nachfolgenden Baubericht sehen wirst.

      Hallo zusammen,

      Ich habe noch ein wenig über das Wochenende an der Uthlande weitergebaut.
      Im nächsten Schritt waren die Abgaspfosten und die Vorrichtungen für die Rettungsinseln an der Reihe. Ein wenig Angst hatte ich bei den Abgaspfosten schon, weil die Außenkanten teils schräg über die Frontwand liefen, aber die Angst war im Nachhinein unbegründet. Seht selbst.


      Bilder 1 und 2: Abgaspfosten

      Danach habe ich die markante Brückeninsel in Angriff genommen. Erstes Teil war die Ausbuchtung für das Motorboot. Da hier wieder gesickte beim Original anzutreffen sind, juckte es mir wieder in den Fingern, dieses wieder plastisch darzustellen. An den Längsträgern habe ich einen dünnen Kartonsteifen aufgetragen.


      Bilder 3 und 4: Gesickte Struktur im Bereich der Aussparung für das Motorboot

      Die weiteren Innenteile wurden auf das Promenadendeck aufgesetzt, bevor die Brückeninsel aufgesetzt werden konnte.


      Bilder 5 und 6: Innenleben der Brückeninsel

      Nach Aufsetzen der Brückeninsel, sieht die Uthlande nun so aus:


      Bild 7: Uthlande mit Brückeninsel

      Ich habe dann noch eine Außentreppe an die Brückeninsel angebracht. Diese wollte ich, wie bei den Abgängen auch, mit plastischen Stufen versehen. Hier habe ich leider einen Fehler gemacht. Ich habe zuerst die Rutschbahn angeklebt und dann die Stufen draufgeklebt. Auf der einen Seite war die Treppe am Modell schwer zu erreichen und dann bog sich beim Ankleben der Stufen die Treppe immer durch. Ich hätte zuerst die Stufen auf einem harten Untergrund festkleben sollen und dann die Treppe an die Brückeninsel kleben sollen.


      Bild 8: Treppe an Brückeninsel

      Nächstes Bauteil war der David. Als erstes habe ich die kurze Trommel mit Garn umwickelt. Die geringe Größe stellte schon eine Herausforderung dar.


      Bild 9: Seiltrommel am David

      Fortsetzung >>
    • Beim David selbst wurden zwei seitliche Rahmenteile am obersten Punkt durch einen Rollenhalter verbunden sowie beide Rahmenteile durch eine Querstrebe verbunden. Die Herausforderung war hier, den David verzugsfrei zusammenzusetzen.


      Bild 10: David

      Den fertigen David habe ich dann um eine Seilführung aus 0,1 mm Nickeldraht, den ich schwarz eingefärbt habe, ergänzt und in die Aussparung eingesetzt. Im folgenden Bild sind auch noch gut die im darunterliegenden Salon befindlichen Tisch zu sehen.


      Bild 11: Eingebauter David

      So langsam bilden sich jetzt die markanten Strukturen der Uthlande heraus. Die folgenden Bilder zeigen den aktuellen Bauzustand.




      Bilder 12 bis 14: Aktueller Bauzustand

      Es ist unschwer nachzuvollziehen, welches Teil als Nächstes gebaut wird. Es wird das Motorboot sein. Ganz so fleißig werde ich jedoch zum nächsten Wochenende nicht sein können, da ich in Bremerhaven sein werde.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      für mich war dieses Wochenende sehr ereignisreich. Konnte ich, bezogen auf diesen Baubericht einmal mit Imogen austauschen.
      Ich habe dann doch noch das Motorboot so ziemlich fertigstellen können. Doch zuerst habe ich in meinem Fundus ein paar Aufnahmen vom Original gefunden, die mir helfen, eine weitere Detaillierung vorzunehmen. Ich möchte diese Bilder nicht vorenthalten.




      Bilder 1 bis 3: Motorboot auf David im Original

      Hier ist auffällig, dass sich am David und am Motorboot noch einige Scheuerleisten aus Gummi befinden und am Bootskörper noch einige Halteleinen. Dieses schreit förmlich nach Nachahmung. Auch ist die Aufhängung des Motorbootes am David sichtbar.
      Dann wurden erst einmal am David die Scheuerleisten und die innere Leiter zum Erklimmen des Bootes eingebaut. Die Leiter habe ich gegen ein Ätzteil ausgetauscht. Die Position der Leiter im Original ist auf Bild 1 gut erkennbar.


      Bilder 4 und 5: Nachträgliche Detaillierung des David

      Dann ging es aber endlich ans Boot. Es besteht aus einer Außen- und Innenschale, die ineinander geklebt werden.


      Bild 6: Bootsrumpf

      Nachdem ich die Scheuerleisten am David bereits angebracht habe, wollte ich diese natürlich auch auf dem Bootsrumpf ergänzen und auch die Halteleine sollte abgebildet werden. Die Halteleine habe ich mir aus einem 0,3 mm weichen Messingdraht entsprechend zurechtgebogen und dann mit Revell Aquacolor schwarz eingefärbt.


      Bild 7: Halteleine

      So sieht das Motorboot fertig mit den von mir beschriebenen Detaillierungen aus. Die beiden „Antennen“ sind die beiden Taue, die mit dem David verbunden werden.


      Bild 8: Fertiges Motorboot

      Gerade wenn ich mir das Bild anschaue ärgere ich mich über die unnötigen orangen Farbkleckse. Man kann sie aber eingebaut nicht mehr sehen. Und dann kam der große Moment des Einbaus in die Bucht im Brückenhaus.


      Bild 9: Eingebautes Motorboot

      Deutlich sind jetzt die zusätzlich eingebauten Scheuerleisten sowie die Halteleinen.
      Die Tragseile zum David verbinde ich erst, wenn das Motorboot getrocknet ist.
      Soweit erst einmal für heute.
      Als nächstes baue ich die Inneneinrichtung für die Brücke.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      heute will ich die Inneneinrichtung der Brücke bauen. Angedacht ist, dass ich die Brückenwand später einfach über die Inneneinrichtung drüberstülpe, ohne es zu verkleben.

      Die Inneneinrichtung ist ein separates Teil, was ich völlig losgelöst vom bereits fertiggestellten Schiffsrumpf bauen konnte.
      Das Teil besteht aus einem Innenträger, in das die Kleinteile hineingeklebt werden.


      Bild 1: Träger Inneneinrichtung

      Schon das erste Teil hat es in sich und ich musste viel überlagen, wie das Teil wohl gefaltet werden würde.


      Bilder 2 und 3: Falzung Bedienpult

      Ein weiteres schönes Detail waren die Stühle, die ich an dieser Seite nicht vorenthalten möchte.


      Bild 4: Stühle auf der Brücke

      Die letzten beiden Bilder enthalten den aktuellen Bauzustand. Es war an dieser Stelle wirklich eine Kleinteilschlacht.


      Bilder 5 und 6: Aktueller Bauzustand

      Fertig bin ich leider nicht geworden, aber es fehlt nicht mehr viel.

      Gruß Axel
    • Hallo Axel,

      wirklich großartig, was Du aus diesem Bogen machst! Ich hätte wirklich nicht gedacht, daß das Modell einer Autofähre so attraktiv werden könnte. Deine hingebungsvolle und präzise Detailarbeit bringt mich immer wieder zum Staunen. Ja, die Inneneinrichtung hat sich echt gelohnt!

      Beste Grüße
      Claudia
    • @Günter Plath: Hallo Günter,
      es freut mich, dass es dir gefällt. Ich kann dich beruhigen. Die Inneneinrichtung ist Bestandteil des Bogens.
      @Claudia: Hallo Claudia,
      ich teste immer aus, was sich umsetzen lässt. Das geht nicht immer gut. Das ist auch nicht jedermanns Sache, aber das Ergebnis belohnt einen immer. Ich bringe sie nach Mespelbrunn mit.
      @petcarli: Hallo Fritz,
      das liegt sicherlich auch daran, dass ich eine besondere Beziehung zu Föhr habe und mit dem Schiff zu jeder Jahreszeit schon gefahren bin. Andererseits muss ich auch Imogen als Konstrukteurin danken, die bereits die eine oder andere Anregung von mir direkt in den Bogen umgesetzt hat. Es kommt also auch den Käufern nach mir zu Gute.
      Übrigens: Ich bringe sie zum Euregio-Treffen mit. Kommst du auch?
      @Didibuch: Hallo Dieter,
      das liegt aber auch daran, dass ich so viele Vorbildfotos von der Uthlande habe. Da ich wusste, dass ich das Modell in absehbarer Zeit bauen würde, habe ich im letzten Sommer intensiv Aufnahmen auf dem Schiff gemacht. Das kommt dem Modell natürlich jetzt zu Gute.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      im nächsten Schritt habe ich die Inneneinrichtung der Brücke fertiggestellt und mit den Sitzbänken auf dem Promenadendeck begonnen.
      Bei der Brückeninneneinrichtung fehlte noch ein Schreibtischarbeitsplatz.
      Ich möchte euch einmal zeigen, mit welcher Liebe zum Detail Imogen bei der Konstruktion vorgegangen ist. Selbst den PC im Fußbereich des Schreibtisches hat sie nicht vergessen.


      Bild 1: Detaillierung Arbeitsplatz

      Mit der Fertigstellung des Schreibtischarbeitsplatzes war dann die Brückeninneneinrichtung auch endlich fertig.


      Bilder 2 und 3: Fertiggestellte Brückeninneneinrichtung

      Auf den Brückensockel anbringen konnte ich die Inneneinrichtung noch nicht, da mir noch eine Treppe nach unten fehlte. Aber dann war sie drauf auf dem Brückensockel.


      Bild 4: Vorher zu bauende Abwärtstreppe


      Bild 5: Sie ist drauf

      Bei den Außenwänden der Brücke warte ich noch auf eine Zulieferung. Wenn diese da ist, mache ich bei der Brücke weiter.

      So bin ich erst einmal mit den Sitzbänken fortgefahren. Diese sind etwas faltungsintensiv. Hier muss man beim Bau darauf aufpassen, dass man eine gerade Sitzbank erhält.


      Bild 6: Innenleben der doppelten Sitzbänke

      Mit dem Aufsetzen der Seitenblenden war sie dann fertig. Meine erste Sitzbank steht auf dem Deck.


      Bild 7: Erste Sitzbank auf Deck

      Dann konnte ich einen Nachmittag und Abend Sitzbänke falten. Ich denke, so 25% sind jetzt geschafft.


      Bild 8: Aktueller Stand bei etwa 25%

      Die nächsten Schritte sind sehr monoton für mich. Daher melde ich mich bei Fertigstellung aller Sitzbänke oder wenn es etwas Neues zu berichten gibt.

      Gruß Axel
    • @petcarli: Hallo Fritz,
      ja, da steckt sehr viel Liebe zum Detail drin. Und die Brücke wird später einmal nicht unter einer Haube verschwinden.
      @Kurt: Hallo Kurt,
      mit den großen Brückenfenstern kannst du Recht haben. Wir werden es erst wissen, wenn ich die Brückenaußenwände gebaut habe.
      Aber ich tue ein Übriges. Diese Konstruktion eignet sich prima um die Brücke steckbar zu bauen. Du ziehst die Außenwände mit Dach einfach nach oben ab und du kannst die Inneneinrichtung wieder sehen. Sozusagen barrierefrei. happy 2

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      mein Baubericht für heute ist recht kurz. Ich habe an diesem Wochenende gefühlte 100 Sitzbänke zusammengebaut und auf dem Sonnendeck positioniert. Ich habe nicht wirklich das Gefühl, dass ich so richtig weitergekommen bin, aber durch diesen „Berg“ der Monotonie musste ich halt einmal durch. Jetzt kann ich mich wieder interessanteren Bauteilen widmen.Sieht man einmal von den späteren Autos ab, dann ist, glaube ich, die Fertigstellung gar nicht mehr so weit entfernt.
      Ach ja, die Bilder will ich euch nicht vorenthalten. Macht, glaube ich, einen ganz guten Eindruck.




      Bilder 1 bis 3: Sitzbänke auf dem Sonnendeck fertig

      Gruß Axel
    • @Günter Plath: Hallo Günter,
      irgendwann muss man mit der Detaillierung schlussmachen. Aber das Ende ist noch nicht erreicht.
      @Hans-Juergen: Hallo Hans-Jügen,
      irgendwann wars einfach vorbei und alles war auf Deck...

      Hallo zusammen,
      In diesem Baubericht sind die Abgaspfosten an der Reihe und ich beginne mit zwei Bildern vom Original. Die gezeigten Bilder sind vom Schwesterschiff Schleswig-Holstein. Die Abgaspfosten sind jedoch mit denen der Uthlande identisch.


      Bilder 1 und 2: Abgaspfosten im Original

      Es gibt zwei Abgaspfosten auf dem Schiff, die sich auf der gleichen Seite befinden. Jeder Abgaspfosten bündelt jeweils vier Abgasrohre. Diese gilt es zuerst zusammenzusetzen. Die Abgasrohre sind am oberen Ende ein wenig abgeknickt, damit sie die Abgase vom Schiff wegleiten.


      Bild 3: Bau der jeweiligen Abgasrohre

      Die Abgasrohre werden vor dem Runden von der (späteren) Innenseite geschwärzt, um die Ablagerungen zu imitieren. Hinzu kommt ein Korb zur Stabilisierung, der auch von der Innenseite geschwärzt werden muss.


      Bild 4: Korb zur Stabilisierung

      Wenn dieses alles geschehen ist, dann sind die Teile fertig zum Einbau.


      Bild 5: Alle Teile fertig zum Einbau

      Die nächsten vier Bilder zeigen dann das fertige Resultat.




      Bilder 6 bis 9: Uthlande mit eingebauten Abgaspfosten

      Am nächsten Freitag stelle ich die Uthlande das erste Mal in der Öffentlichkeit beim Euregiotreffen vor.

      Die nächsten Schritte werden diverse Kleinteile und die großen Rettungsinseln auf dem Promenadendeck sein.
      Danach muss ich mit der Außenwand der Brücke weitermachen, damit ich weiterkomme.

      Gruß Axel
    • @Kurt: Ich hoffe, ich habe deine Erwartungen getroffen.
      @Hans-Juergen: Ich glaube, wenn ich keine Ausdauer hätte, dann dürfte ich keine Modelle bauen

      Hallo zusammen,

      meine neuesten kartonistischen Errungenschaften passen eigentlich auf das nachfolgende Bild.


      Bild 1: Radar und Scheinwerfer

      Es sind jeweils das Radar und der Scheinwerfer an den Stirnflächen auf beiden Seiten des Schiffes.
      Ich will jetzt weniger auf den Bau der beiden Bauteilgruppen eingehen, da es sich um Standardbauteile handelt. Vielmehr möchte ich meine baulichen Abweichungen vom Bogen beschreiben.
      Für die Frontfläche der Scheinwerfer wähle ich nicht die angebotene Kartonvariante, sondern eine ausgestanzte Klarsichtfolie. Hierdurch werde ich aber auch gezwungen, das Innenleben des Scheinwerfers auszugestalten. Gern hätte ich einen Strass-Stein dort eingesetzt, aber so einen kleinen Strass-Stein habe ich nicht. So bleibt mir nur übrig, das Innenleben mit Silberfarbe von Revell Aquacolor auszufüllen bevor ich die Klarsichtfolie aufklebe.


      Bild 2: Innenleben des Scheinwerfers

      Dann sind die beiden Bauteilgruppen auf jeder Seite fertig.


      Bilder 3 und 4: Scheinwerfer und Radar auf den Stirnseiten

      Einzige unschöne Sache ist, dass auf den Stirnseiten der Fähre keine Markierungen vorhanden sind, wo diese Teile aufgeklebt werden sollten.
      @Imogen: Wäre das nicht noch ein ergänzenswürdiger Punkt?

      Daher habe ich noch einmal ein Bild herausgesucht, das die Positionierung der beiden Bauteilgruppen am Original zeigt.


      Bild 5: Positionierung der Bauteilgruppen Scheinwerfer und Radar am Original

      Die Positionen an „Schleswig-Holstein“ und „Uthlande“ sind identisch. Ich habe nur so viele Bilder von der „Schleswig-Holstein“, da ich ursprünglich dieses Modell aus dem Bogen der „Uthlande“ bauen wollte. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Anzahl der Umkonstruktionen so umfangreich war, dass ich erst einmal davon Abstand genommen habe.

      Gruß Axel
    • Hallo Axel,
      Du hast meine Erwartungen nicht erfüllt, sondern übertroffen. Mit den ausgeschnittenen und verglasten Fenstern, der Inneneinrichtung und den sonstige Ergänzungen bist Du dabei ein Ausnahmemodell zu bauen ja 2 .
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • @Kurt: Hallo Kurt,
      ich denke, ein Ausnahmemodell wird es nicht. Die Uthlande gewinnt eher durch die Transparenz hinter den großen Scheiben.
      @petcarli: Hallo Fritz,
      die Detaillierung ist bisher noch nicht besonders groß. Mit der Detallierung habe ich noch gar nicht angefangen. Und mit maximal 824 Teilen hält sich auch der Teileumfang in Grenzen.
      Aber ich werde noch eine Feindetaillierung durchführen und habe bereits viele Ideen.
      @Wiwo1961: Hallo Wiwo,
      mir ist es immer ein Anliegen, die Modelle möglichst originalgetreu zu bauen. Daher fließen, wo möglich, immer wieder auch Vorbildfotos mit in den Baubericht ein, um die Modellumsetzung beurteilen zu können. das werde ich, wo es mir möglch ist, auch in zukunft so beibehalten.

      Gruß Axel
    • @Günter Plath:
      Hallo Günter, lass dich überraschen. Es geht bald los.

      Hallo zusammen,

      Heute soll es um das Thema „Rettungsinseln” gehen. Die Uthlande verfüht hierzu an jeder Ecke des Promenadendecks eine Halterung mit einer Rettungsinsel sowie auf der (jeweiligen) Backbordseite am hinteren Ende des Brückenaufbaus ein Gestell mit zwei jeweils übereinanderliegenden Rettungsinseln. Mit diesen fangen wir auch an.
      Bild 1 zeigt die Halterungen und Rettungsinseln einzeln und Bild 2 in zusammengebauten Zustand.


      Bilder 1 und 2: Rettungsinseln an den Brückenaufbauten

      Die nachfolgenden Bilder zeigen diese Rettungsinseln dann an ihrer Einbauposition.


      Bilder 3 und 4: Rettungsinseln an Einbauposition am Brückendeck

      Die Rettungsinseln an den Enden des Promenadendecks sind einzeln aufgehangen.


      Bilder 5 und 6: Rettungsinseln an den Ecken des Promenadendecks


      Bilder 7 und 8: Einbaupositionen an den Deckenden

      Dann erreichte mich am Freitag Abend spät (eigentlich war es schon Samstag morgen früh) eine Mail von Imogen mit einem Anhang von der veränderten Brückenaußenwand.

      @ Imogen: vielen leben Dank dafür.


      Bild 9: Teil Brückenaußenwand mit Anpassungen

      Was ist verändert gegenüber dem Teil aus dem Bogen? Die Antwort gibt das nächste Bild? Dieses ist dann wieder von Schwesterschiff „Schleswig Holstein“, aber für die Uthlande identisch. Die Seitenwände der Brücke besitzen eine Aufschrift mit der IMO-Nummer. Außerdem besitzt das jeweilige linke Fenster eine charakteristische Längsstrebe. Diese Eigenschaften wollte ich am Modell nachbilden. Ich werde sicherlich in der nächsten Woche dazu kommen, diese Brückenaußenwand zu bauen und vorzustellen.


      Bild 10: Seitliche Brückenaußenwand im Original

      Gruß Axel
    • apfisdu1 schrieb:

      Dann erreichte mich am Freitag Abend spät (eigentlich war es schon Samstag morgen früh) eine Mail von Imogen mit einem Anhang von der veränderten Brückenaußenwand.

      @ Imogen: vielen leben Dank dafür.
      Ist das nicht total genial? Chapeau, liebe Imogen! Dem Modellbauer fallen Änderungen am Vorbild auf, die im Bogen nicht vorhanden sind und der Verlag reagiert sofort darauf. Gleiches gilt natürlich auch für Fehler im Bogen. Ich durfte das ja schon bei meinem Schlepper "Bugsier 17/18" feststellen bzw. erfahren. Das geht natürlich nicht, wenn bereits 1000 Exemplare des Bogens gedruckt wurden.

      Die Gefahr dabei ist natürlich, dass im Laufe der Zeit jedwede Veränderung am Vorbild, insbesondere nach Werftliegezeiten, eingehen könnte/dürfte/müsste/sollte und es somit eine "Uthlande ZwoPunktNull" geben könnte/dürfte/müsste/sollte. freu1
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Moin Günter

      Nein, das war so überhaupt nicht gemeint.

      Ich fände es nicht sehr schwierig, das Modell auf dem Laufenden zu halten. Aber ... wie reagieren diejenigen, die mit der Version 1.0 gestartet sind und sich nun vielleicht ärgern, dass sie nicht gewartet haben, um den besseren und somit etwas perfekteren Bogen zu erstehen? Dieses Problem haben Verlage mit einer größeren Erstauflage nicht. Deren Auflage ist gedruckt und wird irgendwann abverkauft; mit allen Schwächen und Fehlern. Da jammern die Modellbauer schon eher, wenn es keine korrigierte Neuauflage gibt.

      Aber das ist sicherlich ein eigenes Thema in einem eigenen Thread... Lieber Günter, lass uns in diesem wunderbaren Baubericht nicht vom eigentlichen abschweifen.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Also ich denke, an dieser Stelle muss ich mich noch einmal zu Wort melden.
      Was ich hier mache, ist sozusagen der zweite Kontrollbau. Ich habe es ein wenig komfortabler als Robi (Hoffmann), da ich auf "Teufel komm raus" detaillieren kann, während Robi "out of the box" bauen musste.
      Sämtliche Vorschläge gehen als Anregungen an Imogen. Würde sie sie nicht umsetzen wollen, dann würde ich es als private Umsetzung durchführen.
      An vielen Stellen geht es aber auch um das Thema, wo setze ich noch zusätzliche Markierungen auf Bauteilen, um Nachfolgern den Bau zu erleichtern.
      Ich weiss auch nicht, wie man mit solchen Änderungen umgehen soll, wie Imogen sie jetzt für mich bereitgestellt hat. Das muss sie entscheiden. Ein gangbaren Weg wäre, dass man einen "Korrekturbogen" von Ihrer Homepage herunterladen kann. Dass muss sie entscheiden. Da mische ich mich nicht ein.

      Gruß Axel
    • Hallo Axel und Andreas,

      Ihr stoßt eine interessante Diskussion an, wo ich auch schon drüber nachgedacht habe (allerdings ohne durchschlagendes Ergebnis...)

      Es wäre natürlich reizvoll die Schiffe immer auf dem 'neuesten Stand' zu haben, oder auch die Leuchttürme - nur die Zeit die für Recherchen und das Umarbeiten draufgeht, fehlt mir dann bei meinen aktuellen Projekten. Für den Leuchtturm Flügge z.B. müsste ich eine komplett neue Grafik machen, weil der jetzt wieder als Ziegelturm ohne Verkleidung dasteht. Dazu ganz klar von mir : NEIN DANKE! - Das wird nicht stattfinden.

      Andrerseits fände ich es hochgeradig albern, wenn Axel schreibt dass die Anker der Uthlande schwarz sind (was sie ja auch wirklich sind) wenn ich das nicht kurz ändern würde. Ebenso die Details an der Brücke, die mir bei meinen Fotos leider entgangen sind, ändere ich gerne. Irgendwo muss ich für mich dann aber die Grenze ziehen wie weit diese Änderungen gehen dürfen. Meiner Meinung nach sollte das nicht über solche Kleinigkeiten hinausgehen.

      Schlussendlich bleibt noch die Frage wie man nun mit den 'älteren' Bögen verfährt, die die Änderungen nicht beinhalten.
      Erstmal sind die Modelle ja auch ohne diese Änderungen baubar - dazu hat Robi ja den Kontrollbau gemacht. Die neueren Korrekturen betreffen ja eher die Vorbildtreue und weniger den Bau an sich.
      Was also tun damit sich die Besitzer der Versionen 1.0 und 1.1 nicht ärgern müssen dass sie zu früh eingekauft haben?
      Ich gehe damit eigentlich immer sehr unbürokratisch um, und versuche Änderungswünsche (wie Deine Brückenfront, Axel) einigermaßen zeitnah möglich zu machen. Ebenso würde ich jedem der fragt die Änderungen für seinen älteren Bogen zugänglich machen. Ich habe ja auch schon Teile von Bögen auf Anfrage nachgeschickt, wenn einzelne Teile verschwunden oder verunglückt sind.
      Allerdings sehe ich auch, dass die Info über die Änderungen nicht bei Allen ankommt. Insofern ist Axels Vorschlag mit der Korrekturdatei auf der Homepage vielleicht ganz gut (wobei irgendetwas in mir sagt tu es nicht).

      Ich würde gerne Eure Meinung dazu hören /lesen - aber um Axels Baubericht nicht zu überfrachten würde ich dazu ein eigenes Thema eröffnen. Also geht schon mal in Euch und lasst Euch dann da aus...

      Viele Grüße
      Imo
    • Moin moin...

      Ich denke es wäre sehr viel verlangt wenn wir als Endkunden bei jeder kleinen Änderung die an einem Schiff vorgenommen wird nach einer Überarbeitung des Modells schreien würden. Das kann sicher nur die ganz große Ausnahme bleiben.

      Sich er ist es toll, wenn ein Herausgeber sich auf Kundenwünsche einläßt und sie erfüllt...

      Änderungen auf der Homepage als Download hinterlegen - hört sich gut an.

      Gruß
      Günter