Doppelendfähre UTHLANDE, Verlag Kartonwerft 1:250

    • Es ist viel passiert in der Zwischenzeit.
      Doch fangen wir einmal mit dem längst fälligen Zusammenbau der Brücke an.
      Im ersten Schritt sind an den Außenwänden die Fenster ausgeschnitten und mit Klarsichtfolie hinterklebt.


      Bild 1: Vorbereitete Außenwände der Brücke

      Beim Zusammenbau erkenne ich schnell, dass die Konstruktion beim Zusammenkleben schief werden kann, wenn man nicht aufpasst. Daher beschwere ich das Dach mit einem Hammer und lege die Brücke auf eine gerade Unterlage.


      Bild 2: Gerades Ausrichten der Brückenwände

      Das fertige Brückensegment ist hier zu sehen.


      Bilder 3 und 4: Fertiges Brückensegment

      Es kommt noch eine rote Sichtblende um die Ränder des Daches und dann ist die Grundkonstruktion fertig.


      Bild 5: Fertige Brückengrundkonstruktion

      Dann kommt die erste Passprobe. Das Resultat gefällt mir noch nicht so ganz, aber das bekomme ich hin.


      Bild 6: Erste Passprobe
    • Und dann kam der große Tag!

      Ich habe mir den Brückentag am Freitag extra dafür reserviert, auf der Uthlande zu fahren. Ich wollte die ganzen Details fotografieren, die ich bereits umgesetzt habe (für mögliche Korrekturen) und die ich noch umsetzen will.
      Es sind gefühlte mehrere hundert Aufnahmen geworden, die ich dann vorstelle, wenn ich das jeweilige Detail umsetzen werde.


      Bilder 1 und 2: Mein Tag auf der Uthlande

      Im Reedereigebäude in Wyk auf Föhr gibt es ein schönes und stimmiges Modell der Uthlande, was ich jedem Nachbauer empfehlen kann.




      Bilder 3 bis 6: Modell der Uthlande im Reedereigebäude der W.D.R in Wyk auf Föhr

      Diese Erlebnisse von der Reise haben mir einen großen Schub gegeben, sodass ich den Brückenfenstern Rahmen spendiert habe, die auch authentisch sind.


      Bilder 7 und 8: Rahmen für die Brückenfenster der Uthlande

      Im nächsten Baubericht beschreibe ich den Einbau der Scheibenwischer, da ich vor Ort das System verstanden habe.

      Gruß Axel
    • Neu

      Hallo zusammen,

      Heute möchte ich die Scheibenwischer der Brückenfenster darstellten. Als Vorbild dient mir folgende Aufnahme, die ich letzte Woche gemacht habe.


      Bild 1: Brückenscheibenwischer beim Vorbild

      Beim Vorbildfoto sind die Scheibenwischer ziemlich dünn. Ich habe Draht mit dem Durchmesser von 0,1 mm und 0,3 mm da und entscheide mich für 0,3 mm. Es ist zwar ein wenig klobig, jedoch würde ich bei einem Drahtdurchmesser von 0,1 mm mit bloßem Auge kaum noch etwas von den Scheibenwischern sehen.

      Zur Funktionsweise:
      Anders als bei den meisten Konstruktionen bewegt der Scheibenwischer sich nicht im Winkel um eine Achse, sondern wird durch eine unter dem Fenster befindliche Konstruktion im 90° Winkel über die Fensterfläche gezogen.
      Die Konstruktion, die den Scheibenwischer, bewegt kann man durch einen verdoppelten Kartonstreifen, in den als Scheibenwischerattrappe ein Draht eingeklebt wird, darstellen. Bild 2 zeigt meine Idee.


      Bild 2: Umsetzung der Scheibenwischer

      Angebracht an die Brückenfenster, sieht das Ganze dann so aus:


      Bild 3: Angebrachte Scheibenwischer an den Brückenfenstern am Modell

      Diese Ansicht wirkt zuerst einmal ernüchternd auf mich. Es müssen noch Anpassungen in der Länge und in der Länge der Einfärbung der Wischblätter erfolgen. Letzteres lässt sich leicht über einen schwarzen Filzstift erreichen.

      Im nächsten Baubericht steige ich der Uthlande einmal auf das Dach.

      Gruß Axel
    • Neu

      Hallo Axel,

      es wird immer besser, Dein sauber und schön gebautes Schiff! Ja, wenn man "sein" Schiff kennt, darauf herumfahren und photographieren kann, dann schlägt sich das im Modell deutlich nieder: so viel Detailfreude! Mir geht es mit meinem Dampfer genauso (wobei der kein so filigranes Brückenhaus hat). Da sehe ich auch immer mal wieder kleine Änderungen: das gehört nun mal zu einem "lebenden" Schiff! Die kleineren Änderungen kann ein geschickter Modellbauer ohne Weiteres selber bewerkstelligen, Dein Baubericht beweist das mehr als eindrücklich. Regelrechte "Updates" nach größeren Änderungen gehen sicher zu weit, das kann niemand erwarten. Die historischen Schiffe wurde genau so häufig abgeändert, nur da "regt" sich keiner drüber "auf", oder man kümmert sich höchstens um ganz deutliche Änderungen. Doch in jedem Fall baut man zwangsläufig Schiff X im Zustand der Jahre XX–YY (wenn's nicht gerade die "Vasa", die "Titanic" oder sonst ein kurzlebiger Pechvogel ist). Das Modell in der Reederei "stimmt" sich auch schon "nicht" mehr?

      Dein fertiges Modell mußt Du unbedingt mal mit auf das Original nehmen: die Besatzung freut sich bestimmt!

      Beste Grüße
      Claudia