San Salvador 1:96 Digital Navy - ein erster Versuch in diesem Genre

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    • Hallo Männer

      Vielen Dank für Eure Wortmeldungen! Es scheint, dass mein Weg gar nicht so falsch ist verlegen2 Inzwischen bin ich schon kräftig am Studium, was es sonst noch alles für schöne historische Segler gibt....wahnsinn! frech 2
      @ Heiner: Nunja, die Einhorn wa schon noch ein Stück prunkvoller, war ja auch gute hundert Jahre später gebaut. Aber wenn ich dann - achtung selbstüberschätzung - irgendwann die Wasa von Fly baue, dann denke ich an die geheime Botschaft happy1

      Heiner wrote:

      Muss man alles selber machen
      Yepp!

      @ Helmut: Einerseits kann man ja die San Salvador in zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ausdrucken und bauen, anderseits sehe ich kein Hindernis, das Modell zu vergrössern. Allerdings solltest Du dann die Papierstärke ebenfalls enstprechend dicker wählen. Was "reguläre Massstäbe" angeht, so kann ich Dir auch nicht weiter helfen, ich weiss nicht, ob es da Regeln gibt.
      Im Handel sind da vor allem noch Modelle in den Massstäben 1:72 und 1:50.

      Ja, Leute, hier wird es wohl Wochenende, bis es weiter geht. Also, bis dann!
      Freundliche Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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    • Hallo Freunde

      Dauerte nun doch etwas länger und die Fortschritte sind nicht wirklich der Brüller...
      So habe ich die Backbordseite auf dieselbe Weise beplankt und gespachtelt.
      Als nächstes folgten Kiel, Achter- und Vorsteven. Hier hatte ich wieder eine kleine Unstimmigkeit, dass die beiden Teile in der Mitte nicht zusammen passten. Es klaffte eine Lücke von ca. 2mm. Diese habe ich ausgespachtelt und zum Schluss die gesamten weissen Flächen noch mit "meinem Bleiweiss" bemalt.
      Mit dem Ergebnis dieser Beplankung bin ich für DIESES Modell zufrieden. Ich habe gesehen, was man ein nächstes Mal noch besser machen könnte happy 2

      Des weiteren habe ich den Bootsständer zusammengebaut. Nichts wirklich spektakuläres.




      Im Allgemeinen ist bisher zu sagen, dass die BA sehr rudimentär ist und nur einzelne Zwischenschritte beschreibt. Vieles muss in der Reihenfolge nach Gutdünken gemacht werden, was den Einstieg in dieses Genre etwas erschwert.

      Ich werde mich als nächstes den Barkhölzern und der (dem?) Galion zuwenden.
      Hoffe, es geht dieses WE etwas weiter.

      Bis dahin Euch allen ein schönes Wochenende!
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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    • Ahoi Peter,

      da hast du dir einen soliden Rumpf hingestellt, auf dem sich aufbauen lässt. daumen1 Und generell sollte man von einer Bauanleitung bei einem historischen Segelschiff nicht allzuviel erwarten, zumindest meiner Erfahrung nach. Lieber alles nochmal hinterfragen und/oder mal in ein Fachbuch schauen (oder nette Menschen fragen, die gern helfen zwinker2 ).

      Ich bin jedenfalls auf deine weiteren Baufortschritte gespannt.

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Moin Peter,

      DAS sieht doch schon mal ganz prima aus! ja 2
      Wie Bonden schon richtig erwähnte, sind Bauberichte in dieser Kategorie tatsächlich nicht so ganz "der wahre Sack der Zwerge".
      Aber bei bei der wachsenden Gemeinde historische Schiffe bauender Kartonmodellbauer wirst Du immer bei Irritationen einen kompetenten Rat finden!

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Vielen Dank Freunde, das tut gut engel1

      So, meine Lieben, es geht weiter.

      Die Galionspanten werden aus der Abwicklung gebaut und angebracht. Die Beplankung wird vorgeformt und eingepasst.





      Ein nicht zu unterschätzender Aufwand sind die Barkhölzer an diesem Modell. Sind sie doch recht prominent und charakteristisch für diesen Segler. Sie werden aus verdoppeltem 160g-Papier geschnitten. Die vertikalen werden zuletzt noch mit einem Streifen überklebt, damit sie optisch vertikal durchgehend sind.
      Hier ist für Nachbauer zu beachten, dass die vier vordersten vertikalen Deckstreifen im Bogen verwechselt wurden. die mit R (rechts, oder in dem Fall right) gekennszeichneten kommen auif die linke Seite. Auch fehlen die unteren horizontalen Barkhölzer der Galion im Bogen (ich habe sie zumindest nicht gefunden) und müssen von Hand nachgeschnitzt werden.

      Nach etwa drei Stunden fitzelei ist die Steuerbordseite fertig.Macht doch einiges her und das ganze sieht allmählich nach einem Schiff aus happy1



      Nun folgt dann die BB-Seite. Also bitte um einiges an Geduld, bis es hier wieder etwas zu sehen gibt augenbraue1

      Bis dahin freundliche Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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    • Ja, die Barkhölzer machen viel her! gut gemacht! Wenn später noch die Rüstbretter hinzukommen wird das Überwasserschiff noch reicher wirken.

      Jetzt bin ich mit einem Tipp zu spät: rotwerd1
      Wenn man vor dem Anbringen der Galionsreling entgegen der Bauanleitung zuerst den Bugspriet einsetzt spart man sich später die Fummelei beim Anbringen der Bugsprietzurring. Die Bugsprietzurring ist – grob geschrieben – die Tauwicklung die den Bugspriet nach unten zum Rumpf hält und den von oben kommenden Kräften – von den Vorstagen kommend – entgegen wirkt. Ohne die Reling lässt sich die Zurring bequem schlagen. So muss man nun zwischen den Galionsseiten und dem Bugspriet ein wenig trickesen (was aber auch ohne weiteres machbar ist). Vielleicht hilft mein Tipp Mitbastlern und Mitlesern...

      Viel Spaß noch beim Weiterbau,

      Klaus
    • Vielen Dank für Eure Wortmeldungen!

      @KlabauterKlaus Tja, das ist tatsächlich nun zu spät. Aber irgendwie werde ich das Ding schon schaukeln, hoffe ich. Für Nachbauer finde ich den Tipp aber sehr gut und wichtig! Vielen Dank!

      Hier wird momentan eine kleine Pause eintreten. Das Wasserkraftwerk erfordert momentan meine gesamte Konzentration und (wenige) Bastelzeit. Und von letztere ist im Moment einfach zu wenig da, dass ich mich zwei so (für mich) anspruchsvollen Modellen widmen könnte. Zumal mich beide Modelle gleichermassen faszinieren und erfreuen und dann stelle ich an mich selbst den Anspruch diese zu meiner Zufriedenheit zu bauen. Und das geht z.Z. einfach nicht gleichzeitig. Aber es wird weiter gehen!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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    • moin1 Peter,
      ich möchte einen kleinen Tipp loswerden...
      Der Nachbau der SAN SALVADOR führt zwei Knechte als Befestigungspunkte des Fock- und Großfalls welche das Kartonmodell nicht mitbringt. Diese Knechte - einfach erklärt - sind im Original schwere, unter Deck mit der Rumpfkonstruktion befestigte Vierkanthölzer die die Taue ("Fallen") halten, welche die schweren Rahen von Fock- und Großsegel halten. Im angehangenen Querschnitt sind die Teile vor dem Fockmast (an der Aussenseite des Backfrontschotts) und links neben dem Großmast zu sehen.



      Die Rute des dreieckigen Kreuzsegels wird sicher an Klampen angeschlagen sein, welche direkt am Mast lagen.

      Ich denke, im jetztigen Baustadium lassen sich die einfach zu machenden Knechte noch gut einbauen. Später beim Takeln wird es sonst zur Frage kommen, wo die schweren Rahtakel angeschlagen werden sollen... Vielleicht ist mein Tipp noch hilfreich...

      Viele Grüße und noch viel Spaß beim Weiterbau,

      Klaus
    • Hallo Klaus

      Dein Tipp ist sicherlich sehr hilfreich, vielen Dank....ich traue mich fast nicht in dieser illusteren Runde folgende Frage: wovon sprichts Du? rotwerd1 Sorry....
      Könntest Du mir vielleicht mit einem Pfeil markieren, was Du meinst? Das wäre klasse!!! ja 2
      Demnächst wird es hier weiter gehen. Aber erst muss ich den Mondfeld wieder hervor nehmen um mich nicht noch ein weiteres Mal so zu blamieren happy1

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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    • Hallo Peter,

      frag' gerne, das finde ich gut flüstern1 Es macht Spaß sich mit solchen Sachen zu beschäftigen.
      Ich will hier nicht mit Fachbegriffen umherwerfen, ich bin ja selber nur ein Suchender... Der "Mondfeld" ist eine tolle Hilfe. Schau auf Seite 178 unter "Knechte" nach. Auf Seite 328 geht es unter "Fall und Hanger" weiter. Dort wird beschrieben wie die Rahen an den Masten aufgezogen waren. Um die schweren Taue dafür an Deck zu befestigen, waren besonders massive Haltepunkte nötig. Das waren die Knechte, schwere "Vierkanthölzer" die fest in die Deckkonstruktion eingefügt waren um den Zug der schweren Rahen halten zu können (im Buch das mit "4" bezifferte Teil in dem Schema auf Seite 328).

      Schau auch gerne auf Seite 351 wie das dreieckige Lateinersegel gesetzt wurde. Auf den Abbildungen wirst Du auch sehen dass Du später Befestigungspunkte im Deck benötigst. Meist sind es kleine Augbolzen an die Leinen belegt werden. Diese Bozen kannst Du aus Draht drehen, so dass eine kleine Öse entsteht. Die Dinger kommen dann mit kleinen Bohrungen ins Deck oder in die Bordwand. Diese Bohrungen kannst Du in Deinem jetzigen Bauzustand noch gut einbringen.

      Ich stelle selber fest, das die Angaben zum Takleln beim Freedownload der SAN SALAVDOR unzureichend sind (Gestzt dem Fall dass man es halbwegs gut und richtig machen möchte). Das "Mondfeld-Buch" ist bei der Weiterarbeit in meinen Augen unerlässlich.

      Viel Spaß beim Weiterbau, Du bekommst das hin happy 2

      Klaus
    • Ach Peter, da blamierst du dich nicht, meine Frage wäre auch noch gekommen, nur bin ich gerade bisschen anders belastet, und jetzt sogar noch "einäugig" habe im linken Auge leichte Glaskörperablösung und sehe da den ganzen Tag helle Blitze und dunkle Kreise und Flecken. Das heisst, ich beschäftige mich weiterhin mit Vorbereitungen so gut es geht, die aber dann alle nachträglich gezeigt und kommentiert werden.....hoffe ich zumindest......
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Hallo Klaus

      Vielen Dank für die Erklärungen und die Hinweise im Mondfeld. Entweder kennst Du dieses Buch auswendig, oder Du nimmst Dir wirklich sehr viel Zeit, einem Laien zu helfen. Da ich bei allem Respekt letzteres Vermute Danke ich schonmal herzlich, Kann aber noch nicht sagen, was von Deinen wertvollen Tipps ich umsetzte. Ich habe mal bisschen die Originalfotos studiert und habe da einige ziemlich grosse Abweichungen zum Modell gefunden. Somit betrachte ich das Modell eher "in Anlehnung" an das Original.
      Wohl werde ich auch nach der kurzen Pause unverändert das Modell erstmal mehr oder weniger aus dem Bogen bauen und eher wenig ergänzen.

      Zum Wiedereinstieg habe ich die Bakbordseite mit den Scheuerleisten und Barkhölzern versehen. Zu den Barkhölzern ist noch zu sagen, dass die "Abdeckleisten" um einiges zu lang sind im Bogen, das heisst 2-3mm.



      Ich klebe sie auf und kürze sie nach dem Trocknen ein.



      Der Reiz, den das Modell am Anfang auf mich ausgeübt hat ist schon wieder voll da freu1 und ich fühle mich in dieser Sparte schon wieder pudelwohl, wenngleich ich hier ein absolutes Greenhorn bin.

      So, aber mal zwei Bildchen, damit Ihr seht, dass es tatsächlich hier weiter geht. happy 2

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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    • hallo Hans-Jürgen,

      leg es doch einfach nach ganz oben. Wenn ich Deine Künste in der Architektur und sonstige sehe - Du schaffst das!

      Hallo Peter,

      ich finde es sehr schön, dass Du Dich in dieser Sparte sehr wohl fühlst. Wenn ich so Deine Anfänge hier sehe, sind die sicher nicht wenig geringer als meine bei der Berbice! Hochachtung! freu 2

      Gruß
      Fritz
    • Moin Peter,

      sehr gute Arbeit! beifall 1
      Nachfragen bei Fachausdrücken oder Unklarheiten finde ich niemals peinlich, sondern überaus legitim, denn man kann halt nicht alles wissen. Das dürfte jedem hier so gehen.
      Fragen zu beantworten ist ja eigentlich auch der Grundgedanke solch eines Forums wie diesem! Und da stehen wir alle in der Verantwortung!
      Zu lange Leisten sind übrigens nicht tragisch....viel schlimmer sind zu kurze..... grins 1
      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo Freunde

      Hans-Jürgen: Trau Dich, es macht wirklich Spass!!!
      Fritz: Vielen Dank, setzte aber die Erwartungen nicht zu hoch!
      Tommi: Da gebe ich Dir recht, in allen Belangen!

      So, ich habe etwas weiter gebastelt. Die Luke erhielt ihre Umrandung, zwei Kisten und die Gangspill kamen an Bord und dann wurde ich zum Treppenbauer. Insgesamt waren sechs Stück zu bauen. Dabei sollte man wirklich Ordnung halten. Denn es sit wichtig, dass die Richtige Wange auf der richtigen Seite der richtigen Treppe angeklebt wird, sonst passt das nicht. Die Treppen werden jeweils seitlich auf den Decks angebracht und durch die Balkenbucht (nennt man das hier auch so?) muss jeweils die äussere Treppenwange länger sein als die innere. Wenn man das sauber beachtet passen die Treppen hervorragend!





      Demnächst werde ich mit dem Bugspriet den ersten Mast bauen. Ich plane diese aus Holz zu machen. Im Baumarkt gibt es Rundstäbe in Buche oder Fichte. Was empfehlt Ihr mir?

      Demnächst mehr aus meiner Wert, bis dann
      Freundliche Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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    • Hallo Peter,

      haltbarer ist sicher die Buche. Sie ist aber auch wesentlich aufwendiger zu schleifen. Ich habe es dieses mal mit Linde versucht, mal sehen wie es wird. Die Fichte verzieht sich bei starkem Zug eher. Da ich für die Wanten Morope Garn benutze und dieses ganz schön zugelastisch ist, können da ganz schöne Kräfte auf den Mast einwirken.

      Gruß
      Fritz
    • Hi Peter
      schön geworden, und ich möchte jetzt langsam auch mal wieder was daran weiter machen heul2
      vielleicht geht es besser wenn du mich jetzt wieder animierst augenbraue1
      Bei den Rundstäben würde ich auf keinen Fall Fichte nehmen, wie auch Fritz schon sagt, da hatte ich im "normalen" Modellbau schon meine Probleme. Bei mir gibt es als Alternative auch nur Buche im Baumarkt, spielt aber nicht so große Rolle bei mir, man hat ja eine Drehbank im Keller
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • Moin Peter,

      schöne Fortschritte an Bord der Galeone!
      Nimm niemals Fichte/Tanne, denn die harzt!
      Buche ist sehr stabil.
      Wenn man sie beizt, also Flüssigkeit zufügt, verzieht sie sich allerdings leicht. Ist das Teil krumm geworden, nochmal beizen und unter Belastung trocknen, dann wird dat Dingen wieder gerade! Ist bei meinem Kutter auch passiert, ohne großartige Folgen!

      lg.
      Tommi
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    • Hallo Männer

      Vielen Dank für Eure Tipps! So werde ich es machen.
      Momentan ist aber eine kleine Pause. Geschäftliches und familiäres Vollprogramm halten mich derzeit vom Basteltisch ab.
      Also bitte um etwas Geduld. Ich hoffe, dass es nächste oder zumindest übernächste Woche hier weiter geht.

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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    • Hallo Freunde

      So langsam kann ich wieder weiter basteln. Und schon steht die nächste Frage an:

      Farben der Masten:

      Zur Frage, aus welchem Holz den seinerzeit die Masten waren habe ich ziemlich unterschiedliche Antworten im Netz gefunden, was aber die meisten identisch sagen ist, dass es Nadelholz war.
      Zur Frage nach der Farbe habe ich im Mondfeld folgende Antwort gefunden : Zitat: Die Farben der Masten und Rahen waren bis Anfang 17. Jahrhundert (trifft auf die S. Salvador zu, um 1550) durchweg naturbraun, lediglich im Mittelmeer (trifft auf die S. Salvador nicht zu) und auf spanischen Schiffen (trifft auf die S. Salvador zu) kamen schwarze und rote Masten oder Rahen vor....Zitat Ende

      Danke, jetzt bin ich zumindest so weit, dass die Masten nicht giftgrün waren happy1

      Zurück auf Feld 1 und das fundiere Wissen meiner Foren-Kameraden (Innen) anzapfen. Also, Welche Farbe wäre dann für die San Salvador richtig? Im Bogen ist ein helles Beige vorgesehen, was auf neues Nadelholz unter Umständen passen würde. Da das ganze aber sicherlich auch abgewittert ist, wäre dann ein gräulich ehre angebracht. Dies ist aber wieder nicht "NaturBRAUN", wie es im Mondfeld beschrieben ist brüll1 . Bei der "neuen" San Salvador sind die Masten in einer ähnlichen Farbe wie die Beplankung. Diese hat aber mit dem Modell nicht extrem viel gemeinsam, wie ich schon feststellen musste. Könnt Ihr mir helfen? tanz 1

      Ich danke Euch schon jetzt augenbraue1

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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    • Hallo Peter,

      ganz abgesehen von den Masten des Originalschiffes würde ich Dir nicht zu Nadelholzrundstäben raten. sie lassen sich zwar besser konisch Schleifen, doch sind sie auch wesentlich schneller verbogen und brechen schneller. Die meisten Modellbauer neigen zu Buchenrundstäben. Diese sind aber wesentlich hartnäckiger beim Bearbeiten und außerdem dunkel. Bei den bisherigen Masten meines jetzigen Modells habe ich Lindenholzrundstäbe gewählt. Vorteil sie sind hell, wie auch die Fichtenrundhölzer, scheinen aber standhafter zu sein.

      Was die Farbe betrifft kann ich Dir nur ein wenig helfen. Ich würde aber sagen, dass es eine Holzfarbe, die zu dem Holz der San Salvator passen wird. Die meisten Modellbauer schören auf Beizen. Ich habe bisher meine Masten mit brauner Acrylfarbe angemalt.

      Gruß
      Fritz
    • Hallo Peter,

      ich würden den Masten ganz einfach einen Kern aus Holz geben und den dann dann mit Deinen vorliegenden Papierabwicklungen des Bogens umkleben. So hast Du a) die Frage nach der Mastenfarbe auf den Bogenzeichner geschoben und b) past die Methode stilistisch zu Deinen Decks und soweiter...

      Zum Mondfeld: Spanien hat eine lange Mittelmeerküste. Die dortigen Einflüsse wirkten sich sicher auch auf den Schiffbau in Übersee aus. Ich würde zumindest bei roten Masten - sofern sie nicht knallrot sind - bei solchen Galeonen nicht rot werden... tanz 1

      Viele Grüße,

      Klaus
    • Ahoi Peter,

      mit einem dunklen Naturbraun machst du keinesfalls etwas verkehrt bei deinem Schiff. Die schwarzen oder roten Masten kamen auch erst später; zur Zeit Deiner San Salvador hat man noch nicht so mit der damals noch recht teuren Farbe um sich gekleckst. Bestenfalls bei bestimmten Prestige- und Prunkschiffen, was aber deine kleine Galeone sicher nicht war.

      Zur Holzwahl: Ich mache derzeit gute Erfahrungen sowohl mit Birne als auch mit Nussbaum. Ein Modellbaufreund aus der Holzwurmfraktion hat mir da mal ein paar Proben geschickt, und ich muss sagen, das ist im Vergleich zu den im Bausatz der Mercury enthaltenen Rundhölzern ein Unterschied wie Ruderboot zur Victory. grins 3

      Also, frohes Schaffen weiterhin wünscht

      Bonden

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    • Hallo Männer

      Vielen Dank für Eure Wortmeldungen!
      Die Frage nach dem Material MEINER Masten haben wir ja bereits geklärt. Ich habe mich für Buche entschieden (weil diese imBaumarkt erhältlich sind)
      @ Klaus: Eine gute Idee, da mir die Textur der Masten aus dem Bogen gar nicht gefällt, werde ich wohl auf ein einfärben meiner Buchenmasten ausweichen.

      Dann wird es hier demnächst wieder mit Praxis weiter gehen. Die Theorie haben wir ja für den Moment abgehakt happy 2

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Bonden wrote:

      Ahoi Peter,

      mit einem dunklen Naturbraun machst du keinesfalls etwas verkehrt bei deinem Schiff. Die schwarzen oder roten Masten kamen auch erst später; zur Zeit Deiner San Salvador hat man noch nicht so mit der damals noch recht teuren Farbe um sich gekleckst. Bestenfalls bei bestimmten Prestige- und Prunkschiffen, was aber deine kleine Galeone sicher nicht war.

      (...)
      Rote Farbe wurde mit Ochsenblut hergestellt. Das war die preisgünstigste Methode Dinge zu färben und gegen Wind und Wetter zu schützen. Soweit ich weiss wurde dieses Farbe schon in der Antike hergestellt. Ob bemalte Hauswände oder Schiffsmasten: Ochsenblutrot war nichts dolles und schnell machbar. Der Farbton auf Holz war dann aber eher schwach. Auf Hauswänden kam zunächst eine Grundierung mit weißer Kalkfarbe 'drauf. Danach »knallte« das Ochsenblutrot richtig... Auf alten Holzböden in Gründerzeithäusern findet man noch oft dieses Farbe (Die eine Sauarbeit beim Abschleifen macht...)

      Noch was aus dem Buch »Risse von Schiffen des 16./17. Jahrhunderts«, Hoeckel/Jorberg/Loef/Szymanski/Winter:

      Takelung:

      Die Masten und Rundhölzer waren mit Harpüse gestrichen, um sie vor Fäulnis zu bewahren. In vielen Fällen wurde etwas Schwefel unter die Harpüse gemischst, damit sie heller wurde und Glanz bekam. (...)

      Harpüse: Gekochtes und abgeschäumtes Harz von Tannen und Fichten

      Soweit das... Jetzt baut Peter so weiter wie er denkt daumen1

      Klaus
    • Vielen Dank für die Informationen Klaus!

      KlabauterKlaus wrote:

      Jetzt baut Peter so weiter wie er denkt
      ...und das tut er auch freu1

      Zwar ist nicht allzu viel sehenswertes geschehen, aber doch einige Kleinteile. So habe ich Schanzkleidstützen, auch da wo im Bogen nicht vorgesehen angebracht. (heissen die hier auch so?) Des weiteren habe ich im Oberdeck-Bereich die Abschlüsse der Bordwände versucht etwas prägnanter dar zu stellen, wenn schon Schanzkleidstützen, dann sollten die oben nicht ins leere laufen...

      Weiter habe ich die Geländer montiert. Hier gibt es ein paar kleinere Unstimmigkeiten, die sich aber gut kaschieren lassen.

      Zum Schluss der aktuellen Bastelrunde habe ich die Rüsten (ist das korrekt?) angebracht. Diese habe ich entgegen dem Bogen nicht einfach, sondern verdreifacht, da sie auf Originalfotos und auch bei anderen Schiffen dieser Art doch einiges dicker sind als sie sonst geschienen hätten. Auch gibt es hier einiges nach zu schnitzen und Nachbauern empfehle ich, die vorgegebenen Ausschnitte für die Barkhölzer gar nicht auszuschnieden, braun nach zu färben und dann am Modell angepasst auszuschneiden. Die angegebenen Ausschnitte stimmen teilweise um mehrere mm nicht. Zudem sind sie viel zu tief, wenn man denn die Barkhölzer nach dem Bogen gebaut hat.





      So, das wars mal wieder mit etwas Praxis und Bildern. happy1

      Freundliche Grüsse
      Peter
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