San Salvador 1:96 Digital Navy - ein erster Versuch in diesem Genre

    • Hallo Peter,

      was soll es denn werden? Die Alert oder auch die Le Coureur von Shipyard sind zwei schöne Modelle

      @Klaus,

      KlabauterKlaus schrieb:

      Nägelbänke und Beting – das Ding zum Belegen vor dem Vorderkastell – sehen gut aus. Die Beting wird später mit allerlei Leinen belegt, dann siehst Du von den doch gut gemachten Belegnägeln nur noch die Köpfe...
      hast Du eine historische Quelle für Nagelbänke und Betinge auf englischen Schiffen dieser Epoche. Ich kenne bis Ende des 17. Jh. wahrscheinlich sogar bis Mitte des 18. Jh. nur die Verwendung von Klampen.
      tschö1 Christian

      in der Werft: Papegojan Shipyard im Maßstab 1/72, Knarr nach Skuldelev I im Maßstab 1/72

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Hallo Fritz

      Ja,Ihr seid einfach ein bisschen zu viele Profis in dem Genre, dass man sich nicht anstecken lassen könnte... happy1

      Hallo Christian

      Ist die Le Coureur nicht ein Dreimaster? Nein, auch die Alert wird es nicht, obwohl diese tatsächlich in der engeren Auswahl stand. Es sind zwei andere Modelle auf dem Weg, da ich noch nicht sicher bin, welches es dann tatsächlich wird, behalte ich das auch noch für mich, soll ja auch ein bisschen Spannung entstehen frech 1 Und ich kenne mich selber gut genug, dass ich im letzten Moment noch umschwenke, also erstmal abwarten. Ich hoffe, dass die Bögen Ende Woche hier sind, dann kann es los gehen. bin schon ganz hibbelig freu1
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
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      Meine versemmelten Werke
    • Peter_H schrieb:

      Ja,Ihr seid einfach ein bisschen zu viele Profis in dem Genre, dass man sich nicht anstecken lassen könnte...
      dem Satz stimme ich nur bedingt zu.
      Ja, auch ich wurde angesteckt, aber in der Zwischenzeit muss ich zugeben, leider, dass es mir ein wenig zu viel "Fachwissen" ist.
      Ich stelle fest, oder besser gesagt empfinde ich es so, dass das Fachwissen und der korrekt historische Bau eines Segelschiffes, einen viel höheren Stellenwert haben, als das Hobby, mein Hobby, selbst.............Handwerkliche Beschäftigung.
      Man kann auch ein Historisches Segelschiff bauen, ohne diese Fachkenntnisse, einfach so aus dem Kasten.
      Und es kann auch zum Schluss....trotz "historischem Disaster" eine handwerkliche Meisterleistung sein.
      Und da entsteht bei mir ein ganz persönliches Disaster......und zwar den Zwang eine Leistung zu bringen, die ich mit Sicherheit nicht mehr schaffen werde
      Aber das will ich hier nicht weiter ausführen, will ja den BB nicht kapern zwinker1
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen
    • AnobiumPunctatum schrieb:

      Hallo Peter,

      was soll es denn werden? Die Alert oder auch die Le Coureur von Shipyard sind zwei schöne Modelle

      @Klaus,

      KlabauterKlaus schrieb:

      Nägelbänke und Beting – das Ding zum Belegen vor dem Vorderkastell – sehen gut aus. Die Beting wird später mit allerlei Leinen belegt, dann siehst Du von den doch gut gemachten Belegnägeln nur noch die Köpfe...
      hast Du eine historische Quelle für Nagelbänke und Betinge auf englischen Schiffen dieser Epoche. Ich kenne bis Ende des 17. Jh. wahrscheinlich sogar bis Mitte des 18. Jh. nur die Verwendung von Klampen.
      Hallo Christian,

      bei »Segelschiffmodellbau.com« gab es irgendwann mal eine umfangreiche Diskussion um die Frage, seit wann Belegnägel in Gebrach sind. Ich erinnere mich an Vergrößerungen von Gemäldeausschnitten aus dem 17. Jahrhundert auf denen man – zugegeben mit gutem Willen – Belegnägel erkennen kann. Ich habe mich bei antiken Schiffen mal umgesehen auf denen vermutlich schon Belegnägel verwendet wurden (nicht in der Form wie wir sie heute kennen, es waren eher einfache dicke Holzstifte). Aufgrund dieser Beobachtung – für deren Beleg ich jetzt auch mal suchen müßte – habe ich für mich zumindest beschlossen, dass für eine Galeone des 16. Jahrhunderts Belegnägel durchaus in Gebrach waren. Einen historischen Beleg dafür habe ich gerade nicht zur Hand, man müsste nochmal im oben genannten Forum buddeln... denk1 Oder weiß hier jemand mehr darüber?
      Der Belegnagel ist eine relativ schlüssige und einfache Methode Leinen zu fixieren und sie im Notfall schnell zu lösen. Sicher, die Erfindung ist gemacht und scheint uns nun rückblickend als zu sehr »auf der Hand liegend« und simpel als dass man Jahrhunderte für die Idee gebraucht haben könnte.

      Weiß jemand mehr? Das könnte Thema für einen eigenen Thread werden! daumen1

      Viele Grüße,

      Klaus

      PS: Hier der erwähnte Link für angemeldete Nutzer: segelschiffsmodellbau.com/t114…ie-von-wem-verwendet.html
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo Peter,

      schade dass Du pausierst. Ich habe hier immer gerne 'reingeschaut und mich über Deine Arbeit gereut. Die Entscheidung liegt natürlich bei Dir. Die kleine Galeone taugt aber schon als Übungsobjekt zum Takeln. Du hast ein Lateinersegel und fünf Rahsegel. Die Blinde nimmt dabei eine eigene Rolle ein, bietet also auch ein wenig Abwechslung in der Arbeit. Die vier übrigen Rahsegel sind dann am Ende Fleißarbeit. Wenn man die Anordnung der Leinen bei einem Segel verstanden hat, muss man sie mehrfach nochmal durchdeklinieren (das ist dann der Punkt der mich persönlich abhält, eine Fünfmastvollschiff bauen zu wollen...)

      Also: Ich freue mich auf eine baldige Aufnahme der Bauarbeiten hier und wünsche viel Spaß beim Einmasterbau prost2 prost2 prost2

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo Helmut

      Deine Worte in Gottes (oder zumindest in meinem) Ohr!
      Ich gebe Dir da vollumfänglich recht und nehme mir Dein Statement zu Herzen! Es geht mir nämlich im Grunde genau gleich!

      Womit ich (und sicher auch Du) nicht das historische Wissen der Kollegen(Innen) ignorieren will. Aber mein Ziel wird es sein, ein Modell zu bauen, das nett (oder noch besser toll) aussieht. Und wenn dann einige Details historisch nicht korrekt sind, so what?

      Danke für Deine für mich sehr wertvolle Äusserung!!! klasse1

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Und nun liegen Sie bereit, meine beiden "Übungsobjekte".
      Wobei beides sicherlich keine Anfängermodelle sind, aber um die Takelage zu lernen denke ich, eignen sie sich besser als die San Salvador.

      Nur, welches soll ich denn jetzt bauen?
      Hier und hier habe ich die beiden Bögen vorgestellt.



      Freundliche Grüsse
      Peter
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