Admiral Scheer von WHV 1:250

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    • Admiral Scheer von WHV 1:250

      Hallo,


      Nachdem es mir gesundheitlich wieder etwas besser geht, habe ich mich nach langer Zeit entschlossen wieder ein Modell in Angriff zu nehmen. Die Sehnsucht und das Verlangen danach waren einfach zu groß! Ich war ohne Kartonmodellbau einfach unglücklich!


      Als Einstieg hatte ich das Passat-Modell U-Boot Klasse 206 A in Angriff genommen. Dabei merkte ich aber, dass meine Kleinmotorik für den Bau dieses Modells noch nicht reif genug ist. Auch wenn ich dieses Modell jetzt fertigstellen konnte, bin ich mit dem Bau nicht zufrieden, denn ich bin von mir etwas Besseres gewohnt gewesen.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo,


      also habe ich mir den Bau des Möwe-Bogens ADMIRAL SCHEER, Bestellnummer 1262, vorgenommen. Dieser Bogen wurde 1999 aufgelegt, wobei teilweise Teile des Modells der DEUTSCHLAND / LÜTZOW übernommen wurden. Dieser Bogen ist kein Teilemonster. Ich hoffe, diesen Bau zu einem zufriedenstellenden Abschluss zu bringen.

      Die ADMIRAL SCHEER war das zweite Schiff der Panzerschiff-Klasse Deutschland und wurde am 12.11.1934 als Ersatz für das Linienschiff LOTHRINGEN mit dem Besatzungsstamm des am gleichen Datum außer Dienst gestellten Linienschiffs HESSEN in Dienst gestellt.

      Während des Spanischen Bürgerkriegs unternahm die ADMIRAL SCHEER 1936/37 sieben Einsätze in die spanischen Küstengewässer. Beim vierten Einsatz wurde der Hafen von Almeria beschossen.

      Beim Umbau im Winter 1939/40 wurde das Vorschiff verlängert und der charakteristische große Pagodengefechtsturm über der Brücke durch einen schlanken Röhrenmast ersetzt. Außerdem wurden weitere Änderungen und technische Verbesserungen durchgeführt. Gleichzeitig wurde das Schiff als Schwerer Kreuzer klassifiziert.

      Im Oktober 1940 passierte sie unbemerkt die Dänemarkstraße und traf im Nordatlantik auf den Geleitzug HX-84, aus dem sie fünf Frachter und einen Hilfskreuzer versenkte. Vom Februar bis April 1941 stieß sie in den Indischen Ozean bis zu den Seychellen vor und legte in 155 Tagen rund 46.000 Seemeilen zurück. Dabei versenkte sie sieben Schiffe mit über 113.000 Bruttoregistertonnen.

      Anschließend war sie in Norwegen stationiert und kam ab 1943 als Ausbildungseinheit in die Ostsee. Ende November 1944 kam sie bei den letzten Kämpfen um die Halbinsel Sworbe zum Einsatz und ermöglichte durch konzentriertes Feuer den deutschen Verteidigern die Räumung dieser Halbinsel ohne größere Verluste. Auch im Februar und März 1945 griff das Schiff in die Landkämpfe ein und führte auch Flüchtlings- und Verwundetentransporte durch. Da die ADMIRAL SCHEER in Swinemünde keine 28-cm Munition erhalten konnte, verlegte sie am 16.03.1945 nach Kiel. Bei einem Luftangriff am 09.04.1945 erhielt das Schiff mehrere Bombentreffer, kenterte und blieb kieloben im Bauhafen der Deutschen Werft liegen. Ab Juli 1950 begannen die Abbrucharbeiten am Schiffsboden. Nach Sprengungen und Ausbau aller wertvollen Metalle und der schweren Geschütztürme wurde das Hafenbecken mit den Resten der ADMIRAL SCHEER und Schutt aufgefüllt und eingeebnet. Heute ist darüber ein großer Parkplatz.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo,


      aus dem Modellbaubogen kann entweder das Modell nach dem Bauzustand der dreißiger Jahre oder nach dem Umbau 1940 gefertigt werden.

      Allerdings würden die Abweichungen vor und nach dem Umbau lediglich den Schornstein, die E-Meßanlage und die Drillingstürme betreffen. Da der Modellbaubogen aber den Röhrenmast und nicht den Turmmast beinhaltet, entspräche das Modell der dreißiger Jahre nicht dem tatsächlichen Bauzustand dieser Zeit. Außerdem ist als Bordflugzeug lediglich eine Arado 196 und keine He 60 beigefügt. Um ein möglichst originalgetreues Modell zu bauen bleibt also lediglich der Bauzustand April 1940 übrig.

      Die Bauanleitung ist, wie bei den frühen WHV-Modellen in Textform und wird durch ein Blatt mit Skizzen ergänzt.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo,

      Der Modellbaubogen fällt durch saubere und klare Begrenzungslinien und einen guten Druck auf. Allerdings entspricht der Liniencode nicht dem üblichen Code der Wilhelmshavener Modelle. Die Strich-Punkt-Linie wird durch eine zarte gerade Linie ersetzt. Das ist aber kein Problem, es sei denn man ist blutiger Anfänger.


      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo,
      Der Bau der Grundplatte und des Spantengerüsts erfolgt nach der üblichen WHV-Methode. Da sowohl die Grundplatte als auch der Mittelträger aus zwei Teilen bestehen, habe ich diese Teile auf meiner Bauunterlage mit einer dünnen weiß-blauen Schnur ausgerichtet. Weiß-blau: schließlich wohne ich in Bayern und meine fränkische rot-weiße Schnur ist aufgebraucht. Mit dieser Methode war ich schon immer erfolgreich vor allem auch deshalb, weil man kaum ein so langes Lineal hat (ich hätte ja eine Alu-Winkelschiene, die ich zum Tapezieren verwende) oder auch durch Augenmaß eine so genaue Ausrichtung nicht so leicht möglich ist.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Es geht weiter!



      Da ich beabsichtige, die WHV-Bretterzäune abzuschneiden und durch eine Ätz- oder LC-Reling zu ersetzen, habe ich die entsprechenden Bauteile fotokopiert, um hierüber später noch entsprechende Detailangaben zu haben. Jetzt bin ich auf der Durchforstung meiner Bestände von Ätz- und LC-Teilen für die Relings aber auch für die Niedergänge um ggf. Nachbestellungen aufzugeben.

      Bei den Hauptdecks färbte ich nicht nur die Kanten sondern auch die weißen Flecken, auf denen später Bauteile angebracht werden. Damit will ich ein evtl. weißes Blitzen vermeiden, wenn ich ein Teil nicht richtig aufsetze oder dieses nicht passt.

      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Die Form der Ankerklüsen hat der Konstrukteur aus den alten WHV-Schiffsmodellen übernommen. Sie entsprechen in keiner Weise dem Original. In der Ankerklüse steckte lediglich der Ankerschaft und wurde von der Ankerkette gehalten. Die Bordwand bildete eine Einheit und keinen Einschnitt in das Deck!


      Anmerkung: Siehe meinen Beitrag vom 21.02.2017, 12.16 Uhr


      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Bei der Backbordbordwand 26 e, der Verdoppelung der Bordwand im Bereich des seitlichen Panzerschutzes, ist die schwarze Farbe schief aufgedruckt. Ich habe versucht dieses Manko auszugleichen. Außerdem weisen auf jeder der beiden Bordwände die vorderen und hinteren Seitenteile einen unterschiedlichen Farbton auf.

      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Moin Hans-Jürgen,
      prima, dass es Dir wieder besser geht.
      Auch wenn Du anmerkst, dass die

      Hans-Juergen schrieb:

      ... Kleinmotorik für den Bau ...
      eines U-Boots, Deinen Erwartungen nicht entspricht, dann finde ich dennoch, dass es Dir, in anbetracht Deines Gesundheitzustands schön gelungen ist. klasse1 - Lass Dir Zeit und übereile nichts. Das wird schon. Ich wünsche Dir weiterhin ein gute Besserung. -
      Und jetzt traust Du dich an die "Scheer" heran ... Ich bin sehr gespannt, wies weitergeht.
      Bis dann - Kind regards,
      Klaus-Gerhard

      Im Herzen ein Füllfunker.

      (Gebautes und mehr) ... Ich muss auch 'mal wieder 'was zusammenpappen ...
    • Hallo Hans-Jürgen,

      freue mich auch, dass Du wieder basteln kannst!

      Das U-Boot ist doch gut gelungen, da solltest Du die "Scheer" auch schaffen, denke ich. Diese liegt bei mir noch in der Schublade, deshalb bin ich auf jeden Fall interessiert mit dabei.

      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Hallo,

      Hans-Juergen schrieb:

      Die Form der Ankerklüsen hat der Konstrukteur aus den alten WHV-Schiffsmodellen übernommen. Sie entsprechen in keiner Weise dem Original. In der Ankerklüse steckte lediglich der Ankerschaft und wurde von der Ankerkette gehalten. Die Bordwand bildete eine Einheit und keinen Einschnitt in das Deck!
      Berichtigen muss ich diese Aussage insoweit, als die Modelle der Lützow (Bestellnummer 1210) und der Admiral Graf Spee (Bestellnummer 1261) keine derartigen Ankerklüsen haben. Daher ist der Bug dieser beiden Schiffe im Hinblick auf die Ankerklüsen originalgetreu. Hätte ich dies früher bemerkt, hätte ich hier auf einen dieser beiden Boden zurückgegriffen.



      Anmerkung: Siehe meinen Beitrag vom 21.02.2017, 12.16 Uhr
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hans-Juergen schrieb:


      "...Dieser Bogen wurde 1999 aufgelegt, wobei teilweise Teile des Modells der DEUTSCHLAND / LÜTZOW übernommen wurden. Dieser Bogen ist kein Teilemonster..."
      Hallo Hans-Jürgen,

      schön, dass du diesen alten Klassiker von WHV aufleben lässt. Da ich das Modell so etwa Anfang der 2000er Jahre ebenfalls gebaut habe, kann ich sagen, dass es ein ansprechendes Modell wird - auch wenn es kein Teilemonster ist!

      Viel Erfolg und alles Gute,

      Gruß Wolfgang.
    • Hallo,

      Zu meiner Aussage zu den Ankerklüsen habe ich zwischenzeitlich mehrere Hinweise erhalten.

      Ich hatte mich vor allem auch auf Aufnahmen bezogen, die die Admiral Scheer vor dem Umbau zeigen. Auf den späteren Aufnahmen, die vor allem aus den letzten Kriegsmonaten sind, ist die Bugsektion nicht klar erkenntlich.

      Übersehen hatte ich zwei Luftaufnahmen, die das Schiff im Netzkasten in Norwegen zeigen: sowohl von der alliierten Luftaufklärung als auch von der bordeigenen Ar 96. Bei beiden Aufnahmen sind die Ankerklüsen deutlich zu sehen.

      Das Modell entspricht also hier dem Original!
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo,

      nach dem Vervollständigen der Bordwände mit dem Vordersteven und dem Heck Brachte ich die vordere Aufbauwand (Teile 30 – 30 C) an. Mit dem vorderen Deck (Teile 31 – 31 h) wurde die vordere Aufbauwand abgedeckt. Die Teile 24 d (Ketteneinlauf) und 29 – 29 a (Anker) baute ich noch nicht an, da ich erst die Teile 72 – 72 e (Ankerspills) einbauen will, bevor ich die Ankerketten (bereits geschwärzt im Vorrat) anbringe. Den weißen „Blitzer“ habe ich zwischenzeitlich mit Weißleim abgedeckt. Ich hatte die Klebelaschen nicht bis zum Rand eingeleimt.
      Einfach aus der Übung!
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo,

      Beim Aufbringen des Aufbaudecks (Teile 38 und 38 a) machte ich den Fehler, dass ich vor dem Aufbau die Schlitze in der Rückwand 30 a einleimte, bevor ich die Stecklaschen von Teil 38 in die Rückwand 30 a steckte. Dadurch hatte ich Probleme, das Deck genau einzupassen. Hier muss ich künftig darauf achten, dass ich die Stecklaschen erst einstecke, das Deck auf die Klebelaschen der Wände aufklebe und erst dann die Stecklaschen mit den Schlitzen mit Leim verbinde.

      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo Hans-Jürgen,

      deine Admiral Scheer gefällt mir richtig gut. Sie ist trotz der Widrigkeiten von dir bis jetzt sehr sauber gebaut worden.
      Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und Geduld beim Bau.

      Jetzt habe ich mal eine Frage an alle: Hat jemand eigentlich mal die Admiral Scheer von Fly Model in 1:200 gebaut, bzw. gesehen?

      Gruß
      Frank
    • moin1 Hans-Jürgen,

      schön, dass mal wieder einer die "Scheer" baut. So wie du es angehst, wird sie bestimmt ein Hingucker. Ich freue mich auf die nächsten Fortschritte. tanz 1 prost2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      Im Bau:
      MS Esvagt Dana Sondermaßstab 1:160 von der Kartonwerft
      S. M. S. Stettin in der Skagerrakschlacht 31. Mai 1916 - Scratch in 1:250




      Meine fertiggebauten Modelle
      .............................................................................................................................................................................


      ...na klar!
    • Hallo,


      gestern ging es wieder etwas weiter. Am Anfang stand allerdings Suchen auf dem Programm. Die Teile 40 – 40h (Brücke) sollten auf dem Bogen 2 sein. Ich fand dort aber nur 3 dieser Teile und hatte Angst, dass ich den Rest versehentlich mit dem Abfall entsorgt habe. Aber – schließlich fand ich die restlichen Teile auf Bogen 1!



      Probleme bereitete mir das Einsetzen der Röhre 40d in die Aussparung von 40c, da diese mit dem Schlitz über die Rückwand von Teil 39a (Gefechtsmast geschoben werden muss. Hier passten die Aussparungen von Teil 40d nicht! Ich musste halt etwas nachhelfen. Empfehlenswert dürfte es sein, vor dem Aufbau der Teile 40 bis 40b zu prüfen, wie die Röhre über Teil 39a geschoben werden kann. Da wird man nämlich feststellen, dass die Aussparungen dafür sorgen müssen, dass die unteren Rohrhälften gleichmäßig über Teil 39 a gehen müssen, damit die Markierung auf dem vorderen Deck stimmt.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo

      Der Bau des Podestes (Baugruppe 41) und der Scheinwerferplattform (Baugruppe 42) bereiteten keine Probleme. Auf letzteres wurde einer der Scheinwerfer eingebaut, den ich mit Alufolie innen auskleidete und mit einer Scheibe versah.

      Dann folgten der untere und obere Beobachtungsstand (Baugruppen 43 und 44) sowie das Flakpodest (Baugruppe 45) sowie die Plattformen mit Zielgeräten (Baugruppe 46).

      Wie schon erwähnt trennte ich die „Bretterzaunrelings“ ab, da ich sie entweder durch Ätzteile oder LC-Teile ersetze. Diese baue ich jedoch erst später an, da sie durch den Weiterbau Schaden nehmen würden.

      Dem Seitenriss aus dem Forum Marinearchiv konnte ich entnehmen, dass die Plattformstützen an den Unterseiten der überstehenden Podeste usw. nicht im Bogen vorhanden sind. Ich fertigte und baute diese an.

      Bevor ich mit dem Bau des Schornsteins beginne, werde ich erst einmal meine Ätz- und LC-Teile sichten um zu prüfen, ob und ggf. welche Teile ich davon verwenden muss. Wenn, dann könnten diese Teile später nicht mehr angebaut werden.

      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo Hans-Jürgen

      Ich freue mich wirklich sehr, dass Du wieder baust! Vermutlich liegt es daran, dass ich bei den grauen eher selten rein schaue, dass ich es bisher versäumt habe, mich zu Wort zu melden....
      Ich wünsche Dir viel Spass beim wieder einsteigen und der Sucht zu fröhnen!

      Liebe Grüsse
      Peter
      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • @Peter,
      @Ingo,

      danke für den Ansporn.

      Ich bin beim Studium der mir zugänglichen Unterlagen. Da der Bogen auch zulässt eine Variante von 1940 zu bauen, habe ich mich bei forum-marinearchiv.de/ kundig gemacht und festgestellt, dass aus dem Bogen die Varianten 1940 und ab 1943 gebaut werden können. Die Admiral Scheer hatte vor 1940 praktisch einen flachen Schornstein, 1940 einen schwarzen kurzen Schornsteinaufsatz sowie dunkle Turmdecken und ab 1943 einen grauen hohen Schornsteinaufsatz. Für den Bau eines Modells nach dem Stand vor 1940 müsste man die Schornsteinabdeckung selbst gestalten.
      So vergeht auch die Zeit, aber die nehme ich mir.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo,

      Beim Bau des Schornsteins (Baugruppe 47) machte ich den Fehler, dass ich die Teile 47 e (Schornsteinkappe) entsprechend der Bauanleitung rückseitig verklebte. Ich kann Nachbauern nur empfehlen, diese Teile einzeln den Rundungen der Scheibe 47 d zu runden und erst dann zusammen zu kleben. Wenn sie, wie von mir geschehen, verdoppelt rundet, treten leichte Knicke auf. Andererseits passen beim vorherigen Runden und später Verkleben die Teile sicher nicht mehr hundertprozentig aufeinander. Das Innere der Schornsteinkappe gestaltete ich entsprechend dem Schornstein der Prinz Eugen von cfm.

      Die Schornsteinkappe wurde jedoch erst nach Anbau des Podestes (Baugruppe 48) und des Scheinwerferpodestes (Baugruppe 49) aufgesetzt. Anstelle der „Bretterzaunrelings“ verwendete ich LC-Teile aus bayerischer Produktion. Leider ist jedoch dieser Shop aus gesundheitlichen Gründen nicht erreichbar. Ich muss mir daher für spätere längere Relingteile etwas einfallen lassen. Aber ich habe noch die Relingätzteile vom HMV, die nicht mehr im Angebot sind.

      Anschließend wurde der fertige Schornstein auf die Markierung des Aufbaudecks gesetzt.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo

      Anschließend kam der hintere Panzerstand (Baugruppe 50) an die Reihe. Der Bau ging problemlos über die Bühne. Kleine Ungenauigkeiten der Anbaumarkierungen, die weiße „Blitzer“ hätten sehen lassen können, konnten jedoch durch weitere Anbauteile restlos abgedeckt werden.

      Damit die E-Meßanlage drehbar gebaut werden kann, wurde die Markierung (51) mit einer Nadel mittig durchstochen. Es wäre schön wenn die Konstrukteure in derartigen Fällen, bei denen dies auch in der Bauanleitung vorgeschlagen wird, die Mitte markieren könnten.

      Übrigens bin ich im Zuge des Baufortschritts dazu übergegangen, ein Stanleymesser einzusetzen. Damit kann ich präziser und kräftiger als mit dem Skalpell schneiden.

      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo


      Die zwei E-Meßanlagen von 6 m x 2 m im Original will ich versuchen zu supern.

      Für die Gitter habe ich mir Vorhangstoff aus einem Geschäft besorgt, das m. E. gut dafür geeignet ist. Das Abfallstück, das sicher für hunderte von Modellen ausreichen würde kostete kaum etwas. Ich habe es erst einmal eingefärbt und behandle es anschließend mit Textilverstärker. Dann werde ich sehen …

      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Servus Hans-Jürgen,

      eine Frage: Besteht nicht die Gefahr, bei Anwendung des Textilverstärkers, daß das Gewebe zugeklebt wird?
      Denn wenn ich mich richtig erinnere, war die "Maschenweite" beim Seetakt-Gerät - so wie bei Freya - relativ groß.

      Gutes Gelingen weiterhin beim "glückhaften" Schiff!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
    • Hallo Wolfgang,

      nach den Teilen der PE war die "Maschen" des Gitters vom E-Meßgerät nicht quadratisch, sondern rechteckig. Aber wenn ich die E-Meßanlagen mit dem Gewebe baue, dürfte es immer noch besser wirken als die "Kästen" des Bogens - wenn es klappt.

      Derzeit ist der Textilverstärker noch am trocknen und ich kann bisher nicht feststellen, dass das Gewebe verklebt ist. Abwarten!
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen
    • Hallo Hans-Juergen,
      die Verwendung des Gewebes ist sicher eine gute Idee. Um ein Verkleben des Gewebes zu verhindern, würde ich vorschlagen, den Textilverstärker mit Wasser etwas zu verdünnen und nach der Behandlung das Gewebe durchzupusten. Ich habe damit bei feinen LC-und Ätzstrukturen gute Erfahrungen gemacht, denn trotz des Pustens bleibt immer etwas hängen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)