Wehrforschungschiff PLANET/Passat Verlag/1:250

    • Nachtfalter schrieb:

      Beim Mast war ich dann wieder zu optimistisch, so dass dieser nach meinem Gefühl weniger gut geraten ist. Ich habe deshalb extra unscharfe Bilder eingestellt
      Hallo Anselm,
      das ist aber völlig unnötiges "fishing for compliments" hehe1
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Liebe Kartonmodellbauer,

      mit dem Hydraulikkran (Teilegruppen 86 und 87) kommt jetzt die Baugruppe, auf die ich mich am meisten gefreut habe. Mit seinen 51 Bauteilen ist der Kran fast schon ein Modell für sich und ein echter Blickfang. Die Bauanleitung besteht aus drei Fotos eines gebauten Krans. Eine textliche Erläuterung gibt es nicht. Der Zusammenbau gestaltete sich aber einfacher, als von mir erwartet worden war.

      Begonnen habe ich mit dem Sockel (86-86c). Der Bau des Krangehäuses (86d-r) ist selbsterklärend. Den beiden kreisförmigen Teilen 86e habe ich eine kleine Haube aus gelben Papierstreifen spendiert, die ich aus der freundlicherweise beigefügten gelben Papierreserve angefertigt habe. Das war kein großer Akt, ist aber eine sichtbare optische Aufwertung. Zu bemerken ist noch, dass Ätzteil 86g fälschlicherweise als 91c auf der Platine bezeichnet wurde.



      Der Kranausleger (87-87) besteht aus dem vorderen und dem hinteren Ausleger und einigen anderen Kleinteilen, die sich gut anhand der Anleitungsfotos lokalisieren lassen. Nur das Röhrchen 87h ist nicht zu erkennen. Es befindet zwischen dem Gelenk der beiden Auslegerteile. Teil 87 ist dabei vor dem Gelenk abzuknicken, so dass das Röhrchen zwischen 87a und 87d eingesetzt wird. Das ist hatte ich zunächst nicht verstanden, wie man vielleicht auf den Bildern erkennen kann. Die Röhrchen 87g,h und m sind alle zu lang und müssen etwas gekappt werden. Ansonsten passt alles sehr gut und die schrittweise Montage bereitete mir viel Freude.







      Auf dem mittlerweile vollständig bestückten Backdeck macht sich der Hydraulikkran sehr gut und setzt einen individuellen Akzent. Etwas Respekt ist zwar angebracht, aber der Kran ist nicht der schwierigste Bauabschnitt. Vrfreude ist also durchaus angebracht.

      Viele Grüße
      Anselm

    • Liebe Kartonmodellbauer,

      im nächsten Akt wird jetzt das Signaldeck weiter bestückt. Zunächst waren die beiden weniger spektakulären Radarmasten anzufertigen und auf der Backbord- und Steuerbordseite anzubringen. Auf der Ätzplatine waren mir die (wieder mal) als 91c bezeichneten Kleinteile aufgefallen, die ich nicht zuordnen konnte. Sie haben genau die Form der Leiterhalter 88e und 89e, die immer sehr schwierig auszuschneiden sind. Ich habe deshalb die Ätzteile eingesetzt. Die hätte ich schon beim Schornstein und beim Gabel gebrauchen können. Zu spät! Auf der Platine gibt es außerdem das nicht zugeordnete Teil, das mit eingerahmten F bezeichnet ist. In der Legende findet sich dafür keine Bezeichnung. Ich vermute, dass es den Haken des Hydraulikkrans darstellen soll, der im Bogen nicht vorgesehen ist. Mal sehen: Vielleicht baue ich ihn noch ein.



      Der Umformer 90 war lediglich etwas schwierig auszuschneiden. Bei solch filigranen Teilen scheide ich immer zweimal aus: vor der Verdopplung und danach.

      Eine etwas aufwändigere Konstruktion ist der (Haupt)mast (91 bis 92f). Ich habe 57 Teile gezählt. Der Mastbaum ist ein echter Genussbau, weil alles prima passt. Bei den Spanten der Plattform sind dann einige Kürzungen bei den Querspanten vorzunehmen. Außerdem passt der Mastbaum nicht problemlos zwischen die Längsspanten. Auch die Umrahmung der Plattform ist etwas zu kurz. Das ist aber alles beherrschbar. Bei den vielen Einzelteilen muss man ständig aufpassen, dass nichts abbricht. Insgesamt ist der Mast eine tolle optische Aufwertung der PLANET und der Zusammenbau hat zudem viel Spaß gemacht. So kann es weitergehen.

      Viele Grüße
      Anselm





      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nachtfalter ()

    • Liebe Baubegleiter,

      Als nächstes standen die Relings (richtiger Plural laut Duden) und die Gangway auf dem Programm. Das ist ein Bauabschnitt, auf den ich schon sehnsüchtig gewartet hatte, weil damit die weniger ansehnlichen Deckkanten kaschiert werden und das Schiff so seinen Feinschliff bekommt. Dafür stehen reichlich Ätzteile zur Verfügung, sogar mehr als ich gebrauchen konnte. Die Relings von Back- und Hauptdeck (Teilegruppen 93 und 94) ließen sich problemlos anbringen und warfen keine Rätsel auf. Etwas sieht das bei der Gangway (95-95d) und den heckseitigen Relings des Oberdecks (96-96q) aus. Da leider im Bausatz leider keine Fotos der Heckpartie zu finden sind, war einiges an Recherchen in anderen Bauberichten und allen verfügbaren Skizzen zu leisten.

      Die Gangway, die ich weitestgehend aus Ätzteilen gebaut habe, hat die Form eines länglichen Quaders aus den Teilen 95 und 95c. 95 ist zu einem U-förmigen Profil zu biegen. Anders als bei den Niedergängen sind die Stufen nicht abzubiegen. Teil 95 ist keinesfalls zu knicken, wie es beim korrespondierenden Teil auf dem Bogen fehlerhaft angegeben ist. Man sieht der Gangway leider an, dass ich mit dem Bemalen der Ätzteile immer noch meine liebe Mühe habe.

      Bei den Relings des Oberdecks konnte ich 96c,d noch als hintere Eingrenzung der Gangway identifizieren. Das Teil 96 kann ich nicht zuordnen und die Positionierung von 96e,f macht für mich keinen Sinn. Ich habe auf diese Teile verzichtet. Ätzteil 96g ist das Pendant zu den Teilen 96k,l. Die Anbringung der Relings um die bereits eingebaute Heckwippe herum war etwas fummelig. Die Heckpartie des Schiffes ist nicht gerade das Highlight, was vielleicht ein Grund für die fehlenden Fotos in der Bauanleitung ist. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, die weißen Streifen unterhalb der Relings grundsätzlich aus dem Bogen auszuschneiden, um die Deckkante schöner darzustellen.

      Zu guter Letzt kamen die beiden gelben Ausleger (97 -97a) an Bord, deren Filigranität mich wieder an meine Grenzen führte. Als ehemaliger 400m-Läufer befinde ich mich jetzt gefühlt auf den letzten 20 Metern, die aber bestimmt noch sehr hart werden.

      Viele Grüße
      Anselm







    • Hallo Anselm,
      das ist leider bei vielen Ätzplatinen vom Passat Verlag so, daß man Schwierigkeiten mit der Zuordnung der Relingsteile hat. Dadurch, daß die Bauanleitung keine Gesamtsicht des fertigen Modells bietet, ist die Zuordnung oft ein Geduldsspiel.
      Du hast das aber gut gelöst.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

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    • Hallo Anselm

      So langsam aber sicher näherst Du Dich der Zielgerade!
      Ja, oftmals war es für mich auch eine Sucherei, die meine Geduld arg strapaziert hatte. Aber das Endergebnis entschädigt einem für manche hadernde Minute. Und wie ich eben merke, kann ich mich an die einzelnen Ärgernisse nicht mehr im Detail erinnern und ich erfreue mich einfach dem fertigen Modell!

      Du wirst allen Grund dazu haben, das auch zu tun, Deine Planet gefällt mir sehr gut!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Lieber Kurt, lieber Peter,

      der Ätzsatz ist wirklich hervorragend. Die Sucherei lohnt sich allemal. Filigraner dürften die Ätzteile aber auch nicht mehr sein, da ich jetzt schon größte Mühe hatte, die Teile sauber zu grundieren und zu färben. Auch reißen die Relings sehr schnell, was mir leider mehrere Male passiert ist. Ansonsten vielen Dank für euren Zuspruch!

      Liebe Ausharrende,

      die vorletzte Etappe ist geschafft. Diesmal standen die Davids, die Bootswinde und der Kutter auf dem Programm (Teilegruppen 98 bis 100). Für die Davids befindet sich ein sehr instruktives Foto in der Bauanleitung. Dadurch inspiriert habe ich bei Tell 98h auf das Ätzteil verzichtet und das zu verdoppelnde Originalteil aus dem Bogen ausgestochen. Es handelt um eine Laufschiene mit einem Gestell zum Verschieben der Bootswinde, die mit diesem verklebt wird. Die Bootswinde schwebt sozusagen und hat eigentlich keinen Bodenkontakt. Das zeigt z.B. ein Originalfoto, das man im bekannten Jabietz-Blog zur PLANET finden kann. Die weiße Fläche auf dem Deck ist deshalb unnötig und ärgerlicherweise auch noch zu sehr zentriert. Dadurch waren leider wieder einmal Übermalungen notwendig.



      Der Kutter selbst ist etwas fummelig, aber alles passt recht gut. Die verbale Baubeschreibung ist aber etwas lückenhaft. Sehr schön ist die Plicht (sozusagen das Cockpit) des Kutters, wodurch eine schöne dreidimensionale Wirkung erzielt wird. Für den Niedergang 100j hätte ich mir ein Ätzteil gewünscht. Dafür gibt für die Reling zwei Ätzteile 100g ohne eine Entsprechung im eigentlichen Bogen. Ich hätte sie fast vergessen. Es lohnt sich also wieder einmal die Ätzplatine genau zu studieren, da sie immer wieder ungeahnte Schmankerl bereithält. Die Kajütenfenster habe ich alle ausgestochen und verglast.

      Damit sind nur noch einige kleinere Masten, Antennen und andere Einzelteile an Bord zu bringen. Außerdem steht noch die Takelung ins Haus. Größere Baugruppen kommen nicht mehr. Deshalb hoffe ich noch vor Weihnachten den Bau der PLANET abschließen zu können.

      Bis dahin
      Anselm





    • Lieber Kurt,

      es lachen mich einige Bogen des PASSAT-Verlages aus meinem ständig wachsenden Stapel an. Die PLANET gefiel mir dabei besonders gut. Sehr gut gefällt mir noch die Santa Ines, aber auch der Seenotrettungskreuzer Hermann Marwede, für den ich den Ätzsatz besitze, liegt ganz oben.


      Liebe Kartonmodellbauer,

      bis auf die Flagge habe ich jetzt alle Teile verbaut und bin optimistisch, dass ich die PLANET bis Weihnachten (oder sogar noch dieses Wochenende) vollenden kann. Es fehlt jetzt nur noch die Takelage, die sehr übersichtlich zu sein scheint.

      An Bord gekommen sind noch die Abweisbügel (101) an Backbord unterhalb des Kutters, die damit eigentlich zur vorherigen Baugruppe gehört hätten, der Flaggenstock (102) am Bug und die Stabantennenhalter (103) beiderseits der Brücke und am Hangar. Hierfür habe ich den feinsten Federstahl mit 0,5mm Durchmesser verwandt, den ich in der Modellbauabteilung bei einem Elektronikgroßhändler finden konnte. Für eine weitere Antenne aus Federstahl auf dem Signaldeck, war ein sehr filigraner Fuß (104) anzufertigen, bei dem ich mich über ein Ätzteil gefreut hätte. Für die Steigeisen der schwarzen Dipol-Antennenmasten (105) habe ich Ätzteile gewählt, während ich bei der Funkpeilantenne (106) oberhalb der Kommandobrücke auf die Originalteile aus dem Bogen zurückgegriffen habe. Das gleiche hatte ich schon bei der sechseckigen Konstruktion für den Hochfrequenz-Funkmast vor, aber wie ein Vergleich mit einem Detailfoto des Originals in der Bauanleitung zeigt, sind 106e,f doch etwas zu klobig (s. auch mein Foto). Also habe ich die Ätzteile zusammengefummelt. Hier war für mich allerdings wieder die Grenze des Machbaren erreicht. Filigraner dürfen die Ätzteile (für mich) nicht sein. Der Mast wird von einem Sicherheitskäfig 108 eingerahmt. Hier waren die Ätzteile alternativlos.

      Das war’s! Ich werde mich in Kürze mit der getakelten PLANET und einem ausführlichen Fazit zurückmelden.

      Bis dann
      Anselm





    • Hallo Anselm,
      sowohl die Santa Ines, als auch der Marwede sind reizvolle Bögen. Beim Marwede gefäält mir besonders das Schmankerl mit dem Boddenboot und dem Unimog.
      Was die Ätzplatinen anbelangt, solltest Du versuchen, zu jedem Bogen eine zu beschaffen. Bei der Santa Ines enthält die Ätzplatine auch Rahmen für die Fenster im Brückenaufbau.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Lieber Kurt,

      ohne Ätzplatine geht es für mich nicht. Das gilt vor allem für die Relings, da es mir für eine Fadenreling an Geduld fehlt und eine Reling aus dem Bogen nicht in Frage kommt. Die Anschaffung einer Ätzplatine ist immer ein Dilemma, da ich die Anschaffungskosten scheue, wenn der Bau des Modells nicht in naher Zukunft liegt. Andererseits besteht das Risiko, dass die Ätzplatine irgendwann vergriffen ist. Rahmen für die Fenster sind natürlich sehr reizvoll. Du bringst mich ins Grübeln, denn vor der Santa Ines habe ich noch einige andere Projekte geplant.

      Viele Grüße
      Anselm
    • Liebe Kartonmodellbauer,

      es ist vollbracht. Nachdem ich im Frühjahr noch einmal mit der PLANET von vorn angefangen hatte, habe ich mir nun selbst ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht. Einfach war der Bau nicht, aber vom Ergebnis und meinen gemachten Erfahrungen her hat es sich gelohnt.

      Die finalen Arbeiten mit der Takelage begannen mit einer Enttäuschung, Das von mir bestellte feine Takelgarn eines Hamburger/niedersächsischen Versandhandels hielt leider nicht, was ich erhofft hatte, nämlich ein nicht fuselndes oder spleißendes Garn. Leider muss ich nach den ersten Schnitten mit meiner eigentlich bisher ausreichend scharfen Scherer feststellen, dass das Garn erheblich ausspleißt. Ich habe deshalb auf ein elastisches Strickgarn zurückgegriffen. Ich hatte es schon einmal vor zehn Jahren benutzt, wobei es mir eher zu elastisch war. Dafür spleißt und fuselt es nicht.

      Takeln gehört nicht eigentlich zu meinen geliebten Beschäftigungen. Ich nehme an, dass ich damit nicht alleinstehe. Zum Glück war der Aufwand übersichtlich. Ich habe dann dem Hydraulikkran in einem Anfall von Großzügigkeit noch einen im Bogen nicht vorgesehenen Haken aus dem Ätzsatz spendiert und war fertig.....

      Die folgenden Bilder habe ich auf die Schnelle auf dem Kellerfußboden mit Blitzlicht gemacht. Ich bitte die schlechte Qualität zu entschuldigen, zumal dann auch der Akku meiner Kamera leer war. Galeriebilder folgen noch später, wenn das Wetter stimmt.

      Fazit folgt
      Anselm







    • Liebe Mitleser,


      ich möchte euch nicht ein kleines Fazit vorenthalten. Ich persönlich lese bei fremden Bauberichten immer gerne eine Zusammenfassung der gemachten Erfahrungen.


      FAZIT


      Die PLANET ist wie erwartet ein äußerst schönes Modell. Sie war das erste aus dem Hause des Passat-Verlags, das ich gebaut habe. Die Konstruktion ist toll, abwechslungsreich und sehr anspruchsvoll. Es wird einem nie langweilig. Dazu haben aber auch leider einige Fehler im Bogen beigetragen. Sie waren zwar alle beherrschbar, strapazieren aber manchmal die Nerven. Ich habe den Eindruck, dass entweder kein Kontrollbau stattgefunden hat oder die Ergebnisse dieses Kontrollbaus aus zeitlichen Gründen nicht mehr verwertet wurden. Das bei einem verlagsseitig als Premium-Produkt bezeichneten Bausatz zumindest bedauerlich. Der Ätzsatz ist hervorragend und geht an die Grenzen des Machbaren. Man sollte ihn genau studieren, da die Abstimmung mit dem Bogen mitunter schwierig ist.


      Mein Vorteil beim Bau waren die Vielzahl der Bauberichte, die ich im Netz gefunden habe. Besonderes hilfreich waren dabei die Berichte von Andreas (jabietz) und Peter. Noch einmal herzlichen Dank dafür! danke1 Geteiltes Leid ist halbes Leid.


      Ich habe mir noch einige Gedanken zum Schwierigkeitsgrad auf einer Skala von 1 bis 5 gemacht (1 = leicht, 2 = mittel, 3 = schwierig, 4 = sehr schwierig, 5 = extrem schwierig). Für mich machen vier Kriterien die Schwierigkeit eines Baus aus:

      • Schwierigkeit der Konstruktion
      • Filigranität der Teile
      • Nötiges Improvisationsgeschick (z.B. Adrian Wandtke = 5)
      • Notwendige Ausdauer (z.B. Bismarck = 5)

      Für mich war Punkt 2 an der Grenze des Machbaren, also 5. Die übrigen drei Kriterien lagen für mich bei 4.


      Man kann also keinem Anfänger zu diesem Modell raten. Wenn man aber ausreichend Erfahrung, Geduld, gute Augen (bzw. gute Lupe) und eine ruhige Hand mitbringt, kann man ein Modell schaffen, auf das man stolz sein kann und dessen Anblick einem immer wieder Freude bereiten wird. Noch eine letzte Warnung: Man sollte den weißen Rumpf nur mit sauberen Fingern anfassen!Am besten schützt man den Rumpf mit einer Plastikfolie, so wie es Kurt getan hat.


      Frohe Weihnachten xmas 1


      Anselm
    • Hallo Anselm,
      herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung dieses gelungenen Modells prost1 .
      Was das Takelgarn anbelangt, es gibt Uni-Thread 6/DW. Es ist dünn, und spleißt nicht auf. Bei Amazon bekommst Du es in verschiedenen Farbtönen für kleines Geld.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Anselm

      Da gratuliere ich doch ganz herzlich zur Fertigstellung dieses wunderbaren Modelles!
      Ich habe Deinen Baubericht genossen und mit Dir mitgelitten, quasi meine eigenen Höhen und Tiefen bei diesem Modell nochmals durchlebt.
      Und ich habe haufenweise Parallelen gefunden. Wir scheinen da ähnlich gestrickt zu sein. happy 2

      Was Dein Fazit angeht, so deckt sich auch dieses genau mit meinen Eindrücken auch nach längerer Zeit. Auch die Erwartungen an Modelle solcher Klasse. rotwerd1

      Aber Du hast ein sehr schönes Ergebnis erzielt udn das ist die Hauptsache. Alles andere rückt in den Hintergrund bie der Betrachtunng eines solchen Schmuckstückes. Meine Planet ist auch nach diesen Jahren immer noch an einer "Premium-Ecke" in der Vitrine!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Lieber Kurt,

      vielen Dank für deine vielen Tipps und deine Treue zu meinem Baubericht. Das von dir empfohlene Takelgarn werde ich ausprobieren, sobald wieder ein Schiff auf der Tagesordnung steht.

      Lieber Peter,

      für dieses Modell bracht man vor allem Geduld und eine gewisse Leidensfähigkeit, da nicht immer alles so passt, wie man es gerne hätte. Es ist halt ein anspruchsvolles Projekt. Das Ergebnis ist schon erstaunlich filigran. Meine WHV-Modelle wirken dagegen sehr klobig. Man sieht, welche Fortschritte der Kartonmodellbau und die Möglichkeiten der Sperrung gemacht haben. Danke auch für deine freundliche Begleitung meines Berichts!

      Viele Grüße und frohe Restweihnachten
      Anselm