Spitfire FR.IX, Halinski 1:33

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    • Spitfire FR.IX, Halinski 1:33

      Liebe Mitschnipsler,
      hier jetzt der angekündigte 3. Versuch (!), endlich mal ein Wettbewerbsmodell erfolgreich zu bauen.
      Nach dem X-Wing und der nur vorläufig stillgelegten Floatfire bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe mir einen Bausatz von Halinski geholt. Um noch sicherer zu gehen, gleich mit Laserspanten.
      Zuvor allerdings eine kleine Übersicht, der Halinski-Kits der Spitfire, die momentan in meinem Besitz sind: Nämlich alle 6! Siehe 1. Bild.
      Es ist schon interessant, den ersten Bausatz aus der Reihe mit dem letzten zu vergleichen: Der Grundentwurf ist gleichgeblieben, die Verfeinerungen sind mehr behutsame Evolution als Revolution. Also z.B. ausgefahren darstellbare Landeklappen, verbesserte Bauzeichnungen u.a.m.
      Als ich vor einigen Wochen wieder einmal bei Slawomir vorbeischaute, fiel mir natürlich der neue Bausatz der Spitfire auf, der allerdings 2 vollständige Modelle enthält:
      • Einmal die Spitfire MK.IX LF, mit Bomben und einem kleinen Bauchtank zu bauen. Das war eine für niedrigere Flughöhen optimierte Jabo-Variante, die in diesem Falle während der Invasion in der Normandie eigesetzt wurde und die satt aufgetragene Invasionsstreifen trägt
      sowie
      • einmal die Spitire MK.IX FR. Hier wurde ich schlagartig wach: Das war nämlich die Jagdaufklärervariante der Spit und mich reizte zu sehen, wie Halinski die Kameras darstellt. Dazu hatten einige Exemplare der FR ein recht ausgefallenes Farbschema: Sie waren blassrosa. Mehr zu den Gründen während des Bauberichtes.
      Die FR ist auf dem Titelblatt des Doppelbogens nur ganz klein zu erkennen, erst eine Nachfrage bei Slawomir brachte Klarheit, dass es tatsächlich die rosa Spit war.
      Die musste ich haben!!!
      Damit der Bausatz nicht so alleine in seinem dunklen Umschlag unterwegs sein musste, noch die Malta-Spitfire dazubestellt, das Hobbykonto geplündert und einige Tage später hielt ich einen großen Umschlag in Händen, dessen Inhalt mir das sichere Gefühl vermittelte, wie wenn ich im Sommer zusammen mit Freunden eine Holzofenpizza backe:
      Die Gewissheit, einen absoluten Genuss vor mir zu haben. Nicht so üppig, dass er schwer im Magen liegt, aber mit liebevoll zusammengestellten hochqualitativen Zutaten und der Erwartung, dass das erste Stück unweigerlich Appetit auf mehr vermitteln würde.

      Soviel für heute, morgen die ersten Bauteile.

      Viele Grüße, Martin


      Die Sammlung

      Der "schwarze Fleck" aus der Nähe. Eine zierliche und ausgesprochen kultivierte Katzendame.


      Die FR. MK.IX
      Selig, die über sich selber lachen können, denn sie werden ein sehr heiteres Leben führen! frech 1
      Meine Machwerke

      Im Bau: Spitfire FR.MK.IX, Halinski. Als nächstes die Leitwerke, alles schön rosa...
      Eingeschoben: Citroen C4 WRC, 1:24, Pepakura
    • Liebe Mitschnipsler,

      ich bin an der Spittie tätig, aber es ist eben ein Halinski. Das heißt, dass allein das Cockpit vermutlich mehr Teile hat als eine ganze Tigercat von Fly Model.
      Und diese Teile brauchen richtig viel Sorgfalt!

      Zuvor allerdings noch ein Überblick über diesen Bausatz:
      Als erstes die gemeinsamen Teile mit der LF.MK.IX. Dieser Bogen ist mit ganz kleinen Änderungen zwei Mal in dem Bausatz enthalten: Die PR hatte keine Bomben, aber die sind trotzdem auf dem Bogen. Freundlicherweise hat Halinski die Teile, welche die FR von der LF unterscheiden, mit magentafarbenen Ziffern bezeichnet. Das sind im Wesentlichen die Kamera und das Bediengerät für die Kamera im Cockpit sowie eine ganz leicht unterschiedliche Aufteilung der Bedienelemente im Cockpit. Trotzdem ein Suchspiel.
      Auf dem 2 Bogen seht Ihr die Bögen der LF und der FR nebeneinander. Die LF hat das klassische britische Tarnschema und richtig breite "Invasion Stripes", die FR ist zartrosa und die "Invasion Stripes" der Tragflächen sind anscheinend übermalt. Auch hier wieder das, was Halinski so hervorhebt: Großartige grafische Gestaltung der Oberflächen!

      Auf dem 3. Bild die Spezialteile der FR in der Anleitung.

      Auf dem 4. und 5. Bild meine Experimente mit dem Instrumentenbrett: Ich habe die Instrumente verglast und das innere Panel mit den zur Schwingungsdämpfung kardanisch aufgehängten "holy six" mit Material aus dem Bogen der LF noch einmal aufgesetzt. Diese Instrumente habe ich nicht verglast, einfach aus Interesse der Wirkung: Mein Eindruck ist, dass die Grafik so lebendig ist, dass eine Verglasung eigentlich überflüssig ist.
      Die Öffnungen für die Instrumente habe ich rund gemacht, indem ich sie zunächst möglichst konturentreu mit dem Skalpell "ausgestechbeitelt" habe und dann mit 400-er Nasschleifpapier, das ich zu einem kleinen Konus gerollt hatte, behutsam aufgeweitet. Die Schnittkanten mit grauem Farbstift nachgefärbt.

      Auf dem letzten Bild seht Ihr, was bisher vom Cockpit da ist. Nicht allzu viel, aber eben Halinskipräzision.

      Demnächst mehr.

      Viele Grüße, Martin
      Selig, die über sich selber lachen können, denn sie werden ein sehr heiteres Leben führen! frech 1
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    • ROOOSAAAA...!!! happy1

      Naja, immer noch nicht so schlimm wie die Amerikanischen Formationsanfuehrer, die waren Knallbunt mit farbigen Punkten und Sternchen und was nicht alles...!

      Auf jeden Fall hast du dir ein sehr ausgefallenes, und daher auch sehr interessantes Modell ausgesucht. Ich bin auf jeden Fall dabei!
      Gruesse,
      Norm
      bä1
      __________________

      Rosten macht Spass...!!! grins 2
    • Danke für Euer Interesse, Kameraden! Ich warte auch schon auf die Gelegenheit, die ersten rosa Teile zu verbauen.

      @Chris A. : Klar, wegen des rosa Farbtons habe ich das Modell auch gewählt. Mal was anderes. Ich habe den Eindruck, dass Halinski näher am richtigen Farbton ist als viele andere Modelle, die in entwürdigendem Quiekschweinchenrosa daher kommen.
      @Klueni : Verfressen habe ich auch, aber das ist mein Kater in beratender Funktion. Der wiegt geschätzt doppelt so viel wie die kleine Dame. Sie ist trotzdem eindeutig in Alphaposition.
      @airgoon : Hi, Norm, siehe oben. So ein wild gemustertes "Assembly Ship" würde ich auch gerne mal bauen. Fiddlers Green hat genau so eine B-24 Liberator in gelb mit roten Punkten, das scheinen ziemlich launige Zeitgenossen zu sein.

      O.K. etwas weiter: Ich habe ziemlich lange getüftelt, wie ich das Cockpit mit seinen unzähligen Einzelteilen am besten hinkriege, bis die ganz große Glühbirne anging: Von oben nach unten!
      Das heißt, ich habe zunächst einmal die vordere Baugruppe zusammengeklebt. Das war Laserschnitt, also kein Akt. Dann da herum die Innenseiten des Cockpits gezogen, die ich zuvor noch mit einer später nicht sichtbaren Lasche auf der Innenseite verbunden habe. Als nächstes den Rückspant eingebaut. Auf dem Bild unten ist der Spant mit dem Instrumentenbrett probeweise eingesetzt. Der muss noch den Kompass erhalten, bevor er endgültig an seinen Platz kommt. Danach geht es an die Einbauten auf der Innenseite, die mich einige Zeit beschäftigt halten dürften.

      Viele Grrüße, Martin

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    • Nachdem ich gestern Abend die Bilder eingestellt hatte und ich diese Halbröhre betrachtete, kamen mir doch massive Zweifel zur Machbarkeit: Ich denke, diese ganzen Teile dort von unten her einzubauen, ist den Fähigkeiten beim Bau eines Buddelschiffs sehr ähnlich. Und ich habe bisher noch kein Buddelschiff gebaut!
      Also habe ich mir vorhin den 2. Bogen genommen und die Innenseiten des Cockpits sowie den vordersten und den hintersten Spant im Büro auf Fehldrucke von Plakaten (200 Gramm / m2) kopiert.
      Zu Hause die Baugruppe von gestern wieder vorsichtig auseinandergezogen und die Spanten mit Pinzette und Nagelfeile von den Resten anhaftenden Papiers und Klebstoffs befreit
      Den Rückspant entlang der Mittellinie auseinandergeschnitten und in die beiden Hälften der Innenseitenbeplankung eingeklebt. Vorne habe ich in der rechten Hälfte die bisher verwendete Baugruppe aus Laserkarton wiederverwertet, in die linke Hälfte hinter die Position dieser Baugruppe einen neuen Frontspant eingeklebt. Jetzt habe ich 2 formhaltige Hälften, in denen die Positionen der Einbauteile gut zugägnglich sind. Auf dem Bild sind oben die originalen Innenseiten zu sehen, die ich noch zur Referenz der Einbauteile behalten werde.
      Morgen werde ich nichts basteln, da ich zuerst auf einer Bestattungsfeier und dann beim Stammtisch bin.

      Liebe Grüße, Martin

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    • Hallo Martin,

      ich verfolgte bisher deine Baufortschritte bei dieser Spit genaustens. Genauso, wie du es ursprünglich versuchtest das Cockpit auszubauen, würde nicht funktionieren. Korrekterweise, um schon jetzt in diesem Frühstadium des Baus dieses Modells nicht zu scheiten, solltest du zunächst mal mit der Bestückung der rechten Cockpitseite beginnen, folgend mit dem Pilotensessel und schließlich mit dem Ausbau der linken Seite des Cockpits. Wenn du sauber gearbeitet hast, werden die beiden Cockpitseiten v. a. unten keinen Spalt entstehen lassen. Vorausgesetzt natürlich, dass du ebenfalls vorsichtig genügend an den "Cockpitrippchen" weg geschmirgelt hast. Das du es schaffst, traue ich dir jedenfalls zu - schließlich bist du gerade bei den Spitfires als "Wiederholungstäter" bestens bekannt! ja 2 haue 2
      Dabei schreibe ich dir aus eigener Modellbauerfahrung: Zwei Halinski - Spits habe ich schon "erledigt" - die Mk. Vb (das sogar zweimal), und die Mk. Ia.
      Grüße

      Alfred
    • Hallo Alfred,

      danke für Deine Hinweise!
      Ich bin genau zu derselben Vorgehensweise wie Du gekommen: Aktuell arbeite ich an der rechten Cockpitseite, dann kommen die Zwischenspanten, dann setze ich die linke Hälfte auf.

      Viele Grüße, Martin
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    • Hi Chris,

      ja, Ihr werdet etwas zu sehen bekommen. Allerdings habe ich das Cockpit noch einmal komplett neu angefangen: Zu viele kleinere und größere Ungenauigkeiten, falsche Farben beim Kantenfärben und vieles mehr. Sah einfach nicht schön aus.
      Ich bastele im Hintergrund ganz langsam an dieser enorm komplexen Baugruppe herum und werde Bilder einstellen, wenn es wirklich etwas zu sehen gibt.
      Diese Spit wird wohl meine modellbauerische Diplomarbeit...

      Herzliche Grüße, Martin
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    • Und nach langer Zeit endlich wieder einmal ein Photo. Ich habe das Cockpit mit Farbkopien des 2. Bogens noch einmal begonnen und arbeite mich jetzt sehr, sehr bedacht durch dieses Cockpit. Nicht mehr als 2-3 Teile pro Abend und ich achte sehr genau auf die Passform, die Materialdicke und die richtigen Kantenfarben. Auch Laserteile sind keine Garanten für die Wurfpassung, es gibt immer noch genug an den Spanten zu schleifen. Lieber noch zwei Mal probepassen und kontrollieren als einmal zu schnell kleben!
      Beim letzten Bau waren die Ruderpedale und der Steuerknüppel zu weit nach vorne geraten, so dass sie mit dem Brandschott bzw. dem Kompass unter dem Armaturenbrett kollidierten, obendrein waren die Ruderpedale schief.
      Auf dem Bild unten seht Ihr den aktuellen Fortschritt. Der Spant, der später den Sitz halten wird, ist nur probeweise aufgesteckt. Auch da wird noch viel Arbeit drinstecken. Immer hübsch ruhig...

      Viele Grüße, Martin

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    • Und wieder ein bisschen weiter: Der Spant, an dem später der Pilotensitz befestigt wird. Dergleichen Fuzzelarbeit braucht richtig viel Zeit und Durchhaltewillen, wenn sie später gut werden soll. Ich sitze eigentlich jeden Abend 20 Minuten daran: Ein Bauteil anfertigen, dann trocknen lassen usw. Ich setze mich dabei auch nicht unter Druck, sehe dieses Modell inzwischen als Langzeitprojekt an.
      Das Cockpit ist bei weitem der detaillierteste Bereich dieses Modells, er ist ganz zu Beginn und er ist am Ende kaum zu sehen.
      Das ist eben Halinski: Viele Teile, aber sie passen 100%. Eine langwierige, aber überaus befriedigende Arbeit.
      Für meine nächste Spit werde ich das Cockpit wieder so detalliert bauen, aber eine Seite nach Bildbearbeitung auf transparente Folie drucken und das Cockpit separat ausstellen.

      Bis demnächst mal wieder,
      Martin



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    • Und die Baugruppe von Steuerknüppel und Ruderpedalen ist fertig und eingebaut.
      Ich habe die Stunden nicht gezählt, aber für so ein kleines Ding, das obendrein später kaum noch zu sehen ist, sind es richtig viele. Dafür ist das Gefühl ungeheuer befriedigend.
      Als nächstes der Pilotensitz und dann die linke Seite des Cockpits. So langsam gewöhne ich mich an die Kleinteilbauerei.
      Auch wenn das Modell nicht auf den vorderen Plätzen landet, einen wichtigen Sieg werde ich auf jeden Fall errungen haben: Den meines Durchhaltewillens über meine Ungeduld!

      Viele Grüße, Martin



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    • Hallo Hans-Jürgen,

      ich gehe davon aus, dass größere Teile folgen werden: Flügelhaut und Co. Das Cockpit direkt zu Baubeginn ist sicher die anspruchsvollste Baugruppe überhaupt. Wenn ich mich da durchgebissen habe, ist die Motivation, den ganzen Rest auch zu bauen, da: Die ganze Arbeit am Cockpit soll ja nicht umsonst sein!

      Viele Grüße, Martin
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    • Ich durfts ja schon befingern... Echt schickes Teilchen daumen1
      Ich drück die Daumen dass es so problemlos weitergeht... Meine Motivation ist gerade mal wieder am Tiefpunkt happy1 Ich glaube langsam echt ich sollte von den Wettbewerbsbauberichten Abstand halten... rotwerd1 Hoffe die Kanzeln sind auch bei näherer Betrachtung OK verlegen2
      Grüße aus Dietzenbach

      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet am Freitag, 01.09.2017 ab 19:00 (zum Thread gehts hier lang ;))
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hallo Norm,
      danke für die "freundschaftlich verzerrte" Wahrnehmung, aber das ist tatsächlich erst mein 3. Halinski: Die klassische grüne Kawasaki Hien, die Spit MK.IX und jetzt diese hier. So wie der Bau aktuell langsam, aber stetig vorwärtsgeht, werde ich dieser Königsklasse wohl noch eine Weile treu bleiben.

      Hallo Kurt,
      irgendwie schon... Und der Gedanke, dass ich noch eine beträchtliche Sammlung dieser Modelle vor mir habe, lässt mich nach dem Seniorenstudium in Medizin schielen.- Nein, nicht wirklich!
      Nun habe ich allerdings noch einen Bogen bei mir liegen, der ist nicht Halinski und nicht Spitfire, sondern eine Kawasaki Hien, die zu Recht von Slawomir das Attribut "extrem" erhalten hat: Ich werde diesen Hammerbausatz demnächst vorstellen.

      So, Kaffeepause ist zu Ende, weiter arbeiten!

      Viele Grüße, Martin
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    • Servus Martin,

      was du aus dem Halinskibogen herausholst, ist schon Extraklasse!
      Sehr schöne und genau gearbeitete Details erfreuen das Auge des Betrachters. Da ich mich auch gerne in den Details eines Cockpits verliere, gefällt mir das deiner Spit besonders gut.
      Ich freue mich auf die nächsten Baufortschritte!

      klasse1 beifall 1 hüpf1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Danke, Andreas!

      Und der Pilotensitz ist endlich mit Gurtzeug versehen und am Rückspant befestigt.
      Mensch, was eine elendige Fitzelarbeit!!!
      Aber wenn man wirklich will, dann kann man auch.
      Am meisten hatte mich ehrlich gesagt das Gurtzeug an der Rückenlehne aufgehalten. Die Anordnung der beiden Gurtpaare machte anfangs überhaupt keinen Sinn. Erst ein Blick auf spitfiresite.com brachte Klarheit: Die Piloten hatten tatsächlich ein Gurtpaar, das die vertikalen Lasten (bei negativen G!) und eines, das die horizontalen Lasten (Sturzflug, ggf. Bruchlandungen) aufnahm: Daher führte das untere Paar hinter dem Sitz nach unten und eines führte nach hinten in den Rumpf: Hier nachzulesen.
      Wieviele Stunden in diese Partie hineingegangen sind, weiß ich nicht, aber allzu oft möchte ich das nicht wieder machen.
      Jetzt die linke Rumofinnenseite bauen und dann alles ganz, ganz, gaaanz behutsam verkleben!

      Viele Grüße, Martin

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    • Und die rechte Cockpitseite ist fertig.

      Logisch, als nächstes kommt die linke Seite.
      Ich überlege dabei ernsthaft, ob ich die Einstiegsöffnung ausschneide, die Haube nach hinten geschoben aufsetze und alte Grundsätze über Bord werfe, um die Spittie im Stand darzustellen, damit wenigstens etwas vom Interieur zu sehen ist. Dann allerdings gehen die fließenden Linien einer Spit im Flug verloren.
      Luxusprobleme... rotwerd1

      Viele Grüße,
      Martin
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    • Norm,
      das ist genau der Punkt. Ein Pilot verdeckt effektiv die Arbeit von -x Stunden.
      Allerdings sehe ich inzwischen noch eine weitere Möglichkeit: Die andere MK.V aus diesem Bogen könnte ich mit offenem Cockpit plus Motor (den gibt es auf papermodelers.com , superdetailliert) plus Außenlasten: Allerdings keine Bomben, sondern Bierfässer. Das kam auch vor und wäre mal was anderes.
      Da ich diesen Bau in einem realistischen Zeitrahmen bis zur Wertung fertigbekommen will, mache ich jetzt diese Spit in Flugkonfiguration fertig. Lieber den Mund nicht zu voll nehmen.

      Ric,
      basic construction of the PR.MK.IX and the old MK.IX is still the same, but there are lots of refinements to be found almost everywhere: Far higher level of details in the cockpit. option to build the wing flaps in extended position and sooo much more. The old model of the MK.IX is a very "sound" construction, so why change things to the worse?

      Cheers, Martin
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    • Well, I try to avoid this - yet! I like my model aircraft the way the real thing was meant to be: Flying.
      The picture shows the result of an otherwise less than glorious day: The left side of the cockpit is almost complete. The throttle / mixture lever assembly is not in the right place, it still misses a grip. Incredible amount of detail, but absolutely feasible.
      Quite well possible I will be able to finish the whole cockpit this weekend.

      Cheers, Martin
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    • Danke, Fritz!
      Ich sehe natürlich einige Unsauberkeiten, wie glänzende Stellen neben den eigentlichen Positionen der Spanten, aber für miich ist das Ding ein gewaltiger Fortschritt und das komplizierteste Gebilde, das ich bisher im Kartonmodellbau gemeistert habe.
      Jedenfalls ist die linke Seite fertig. War nicht mehr viel, nur noch die Stringer nach hinten, die Druckluftflaschen für Fahrwerk und Landeklappen und der Gashebel und das rote Brecheisen (eigentlich war das aus Duraluminium), um im Notfall eine blockierte Kabinenhaube aufzukriegen.

      Und das Cockpit ist geschlossen! hüpf1
      - Mit ganz viel Zeit für sehr behutsame Probepassungen und noch ein bisschen Wegfeilen an den Stellen, wo es noch etwas "zwickte". Hier zeigte sich die Richtigkeit der Überlegung, vor dem Bau die Klebeflächen an der Außenhülle mit Klebstoff einzustreichen: Jetzt konnte ich immer etwas Klebstoff auf die Spitze eines Cocktailspießchens auftragen und den Klebstoff auf die Spanten aufbringen, ohne die Hülle mit Klebstoff zu verschmieren. Wieviele Stunden da hineingegangen sind, weiß ich nicht, aber was ich daran gelernt habe, entzieht sich jeder numerischen Kategorie.
      Zu 100% passt die Hülle vorne nicht, aber das sollte am fertigen Modell nicht weiter auffallen und sollte ggf. zu kaschieren sein. Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen stolz. Ab jetzt dürfte die Genussphase dieses Baus beginnen.

      Viele Grüße, Martin


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    • Und ab jetzt wird es wirklich rosa!

      Der erste Teil der Außenhülle ist drauf, ebenso habe ich das Spantengerüst für die Motorgondel gebaut. Das Kantenfärben erweist sich erstaunlich einfach, es ist ziemlich exakt der Farbton "hautfarben" aus meinem Wasserfarbkasten.
      Zur Motorgondel: Ich habe den Schlitz für die Propellerwelle etwas aufgeweitet und mit der Lochzange noch ein kreisrundes Loch an dessen Ende gestanzt. Dort hinein kam der hohle Stil eines Wattestäbchens und eine Stecknadel mit einem etwas größeren Kopf, Fachbegriff "Schwesternnadel". Ich bin nun einmal ein Fan leichtlaufender Luftschrauben und dieses Vorgehen hat sich bewährt.
      Die Unterkante der Nische für die Auspuffstutzen ist noch etwas wellig, dort kommen noch Verstärkungsstreifen hin.

      Zum ziemlich ungewöhnlichen Farbton: Die Briten haben im 2. Weltkrieg viel mit Tarnmustern experimentiert und kamen darauf, dass die Farben von Wolken vor allem bei tiefstehender Sonne viel häufiger in den rosafarbenen Bereich hineinspielen, als wir das normalerweise denken. Achtet mal darauf, das ist richtig interessant. Vor Gewittern könne Wolken sogar ins Grünliche gehen.
      Jedenfalls haben die Briten mi diesen Erkenntnissen gearbeitet: Im Umfeld der Invasion in der Normandie, aber auch im Bemühen, mehr über die deutschen Radarstationen an der Küste herauszufinden, erfolgten viele Tiefaufklärungsmissionen zur Dämmerung, oft unter den Wolken. Und dabei kamen eben die blassrosa Spitties zum Einsatz.
      Diese Einsätze waren hochgefährlich, weshalb die Aufklärer neben der Kameraausrüstung noch die volle Bewaffnung und Panzerung trugen und diese Missionen "Dicers" genannt wurden, weil sie angesichts der effizienten deutschen Flak als Würfelspiel mit dem Tod bezeichnet wurden. Das als ernster Hintergrund.

      Bis demnächst wieder,
      Martin

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    • Hallo Martin,

      zwar andere Baustellen, aber Rosa war auch bei Deutschens im Gebrauch. Als Modell: Die GPM-Tirpitz hat einige deutlich rosafarbene "Wolken" auf der Pelle, und Rosa ist auch im Buch "Anstriche und Tarnanstriche der deutschen Kriegsmarine" vermerkt.
      An Land nutzten die "Desert Rats" im Afrika-Feldzug diese Farbe für ihre Einsatz-Fahrzeuge.
      Ich stelle mir gerade die Diskussion mit Teilorientierten vor, wenn mal rosa "Kriegsflieger", "Militärfahrzeug" und teilrosa "Kriegsschiff" zusammen gezeigt würde...
      muhaha1

      Mit rosaroten Grüßen,

      Robert
    • Hallo Robert,

      klar: Solche Farben kamen eben überall zum Einsatz, wo Dunst und tiefstehende Sonne wahrscheinlich waren. Wer sich mit Goethes Farbenlehre (reiner Phänomenologie, ziemlich interessant) beschäftigt hat, der findet schon dort die Erkenntnis, dass Farbtöne aus dem warmen Spektrum überall dort auftreten, wo sich eine Lichtquelle gegen Trübung durchzusetzen hat (Sonnenaufgang!) und solche aus dem kühlen Spektrum überall dort, wo helle Trübheit vor dunklem Hintergrund zu finden ist, also z.B. der atmosphärische Dunst vor der Schwärze des Weltalls.
      Wer übrigens bei "Rosa" an gleichgeschlechtliche Neigungen denkt, der fällt krachend auf ein strunzdummes Klischee herein: Deren Vertreter haben andere Erkennungszeichen...

      Es reizt mich natürlich, einer rosa Spittie einen "Pink Panther" als fiktives Staffelabzeichen zu geben und als Piloten "H. Mancini" anzugeben. grins 3

      Gut, die Spittie ist auf jeden Fall etwas weitergekommen:
      Auf dem 1. Bild seht Ihr einen Blick in die Rumpfröhre: Der kleine Stumof rechts ist die Kamera.

      Auf dem 2 Bild ist das Segment eingebaut. Die Öffnung im Rumpf ist mit etwas Klarsichtfolie hinterklebt.

      Auf dem 3. Bild das Ganze von der anderen Seite.

      Auf dem 4. Bild das Ergebnis einer "Notoperation": Im blinden Vertrauen auf die Maßhaltigkeit der Rumpfspanten im Cockpitbereich hatte ich die Spanten nicht angeschliffen, was zusammen mit dem vielleicht etwas dickeren Karton der Kopie der Rumpfinnenseite dazu führte, dass die Außenseite nicht mehr passte. Also habe ich Im Bereich der Interferenzverkleidungen Entlastungsschnitte gezogen, mit Abfallmaterial hinterklebt und hoffe, dass diese Schnitte am Ende nicht allzu sehr auffallen. Ich hätte das auch verschweigen können, aber das wäre in so einem Baubericht nicht wirklich ehrlich gewesen.

      Außerdem ist das Skelett für das letzte Rumpfsegment mit der Seitenflosse im Werden.
      Trotz kleinerer Probleme ist der Bau ein reines Vergnügen!

      Viele Grüße, Martin
      Selig, die über sich selber lachen können, denn sie werden ein sehr heiteres Leben führen! frech 1
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    • Hallo Hagen,

      wenn schon Wettbewerbsmodell, dann bitte auf einem Gebiet und mit einem Vorbild, das ich kenne und dessen Herausgeber für Qualität steht.
      Ergo Spitfire von Halinski.
      Der Spitfirevirus wird mich so bald nicht loslassen: Die 2. Spittie aus dem Bausatz schaut mich auch so bittend an und ich habe immer solche Probleme "Nein" zu sagen. zwinker2
      Ich denke übrigens, dass die etwas einfacher zu bauen wäre: Das Farbmuster ist deutlich zerrissener und das tarnt auch kleinere Ungenauigkeiten beim Bau...

      Viele Grüße, Martin
      Selig, die über sich selber lachen können, denn sie werden ein sehr heiteres Leben führen! frech 1
      Meine Machwerke

      Im Bau: Spitfire FR.MK.IX, Halinski. Als nächstes die Leitwerke, alles schön rosa...
      Eingeschoben: Citroen C4 WRC, 1:24, Pepakura
    • Und der Heckkonus sitzt. So nehme ich die Spittie gleich zum Stammtisch nach Dietzenbach mit.
      Mir fiel übrigens auf, dass die Spitfire PR und die LF in diesem Bogen nicht die einzige bekannte Kombination von rosa und grün sind, die gemeinsam auftreten. Jedenfall hat meine pink Spit für mich inzwischen einen Spitznamen.
      Wer kommt drauf?

      Viele Grüße, Martin
      Selig, die über sich selber lachen können, denn sie werden ein sehr heiteres Leben führen! frech 1
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