TS Hanseatic von 1958, HMV, 1:250

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    • Hallo Wolfgang,

      habe soeben eine Mail von HMV bekommen. Der Verlag bringt (endlich) auch Leitern und Niedergänge als Lasersatz ins Angebot. Sicher eine gute Lösung, um die Mischung von Laserrelings und Niedergängen in Kartonausführung zu vermeiden. Wobei mich die von Dir angewandte Methode durchaus nicht stört. Aber das ist sicher Ansichtssache. Sehr sauber gebaut, der Liner. Wie von Dir aber auch gewohnt.

      Günter
    • Hallo,
      an alle Kollegen, heute geht es mit meinem Baubericht und weiteren Aufbauteilen weiter. Aber ... es ist diesmal nicht alles optimal gelaufen. Doch seht selbst im Laufe der folgenden Einschaltungen...

      Hallo Gerhard, Fritz, Kurt und Günter
      eure Argumente zum Treppenaufgang bei meiner Hanseatic haben ihre Berechtigung. Aber manchmal ist es so, dass man erst von Anderen darauf hingewiesen wird, was optimaler sein könnte. Ein Laser- oder Ätzsatz für diese Teile lag mir jedoch nicht vor (obwohl es den schon gibt) und so habe ich mich halt so beholfen, wie es im Baubogen ist. Auf der anderen Seite kann ich mit dieser Lösung leben. Im Internet habe ich mir die verschiedenen Baubericht der Hanseatic angesehen und festgestellt, dass dieser Bereich durch die Davids und Rettungsboote etwas kaschiert wird.

      verlegen2
    • Doch nun geht es weiter mit aktuellen Bauteilen. Am großen Aufbaubereich im Mittschiff werden insgesamt acht (an jeder Seite vier) kleine Plattformen für Lüftermotoren usw. befestigt. Hier zeige ich euch zunächst eine Abbildung der Bauanleitung...



      ... und das ist von der vielen Arbeit der vergangenen Tage übrig geblieben...

    • Das bedarf natürlich einer Erklärung...

      also,
      ...was nicht so optimal war, waren zum Einen die Lüftermotren und sonstigen Kleinteile auf den Plattformen.Die habe ich in vereinfachter Form hergestellt und das gefiel mir dann zum Schluss überhaut nicht,

      ... und dann die Reling. Das waren Ätzteile von Saemann. die vielen kleinen Abschnitte, Ecken und Rundungen habe ich auch nicht optimal darstellen können. Da waren immer wieder kleine Ungenauigkeiten vorhanden.

      Trotzdem habe ich diese Teile an dem Mittschiffsaufbau befestigt und immer wieder in Augenschein genommen. Aber davon wurde es auch nicht besser.

      Was blieb mir übrig; alles wieder vorsichtig abmontieren. Das hat auch ohne größere Schadstellen funktioniert.

      Ich glaube heute, es wäre besser gewesen LC-Relingteile zu nehmen, die sich wahrscheinlich auch besser formen lassen. Die hatte ich jedoch nicht und habe auch keine Erfahrung damit.

      verlegen1
    • So habe ich damit begonnen,dann diese Teile neu zu bauen. Die Reling an den Plattformen habe ich dann schließlich mit den Bauteilen vom Baubogen genommen. Auch da wäre es sicher besser gewesen, LC-Teile (die ich ja nicht habe) zu nehmen.

      Aber so ist es nun mal. Ich ändere das auch nicht mehr, da ich mit diesen Bauteilen ja genug Probleme hatte. Was ich vielleicht noch mache, ist, die Relingteile weiß zu streichen - wie der große Mittschiffsaufbau. Dazu muss ich mir jedoch in den nächsten Tagen weiß von Revell in der Stadt besorgen.

    • Hallo Wolfgang,

      die Lasercut-Reling solltest Du eventuell mal bei einem kleineren Projekt antesten - sind zwar etwas empfindlich, die Dinger (verständlich bei der Materialstärke - ich lackiere sie immer, das gibt noch ein wenig Festigkeit dazu), haben sich aber bei meinen Modellen seit Jahren bewährt. Vor allem dann empfehlenswert, wenn es einen Zusatzbogen für ein Modell gibt, da muss man nicht lange rumschnippeln und messen, um die Reling recht passgenau hinzubekommen.

      Um Ätzteile mache ich selbst schon immer einen großen Bogen... grins 2 - das einzige Modell, für das ich mir Ätzteile besorgt habe, ist das Nachjagdleitschiff "Togo" - und hier auch nur wegen der großen Funkmeßantennen (habe sie aber noch nicht gebaut).

      Ansonsten gefällt mir die "Hanseatic" sehr gut!

      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Hallo Wolfgang,
      Hallo Hagen,
      es ist richtig, daß LC-Reling empfindlicher als Ätzreling ist. Ich begegne dem Prpblem mit Rayher Textilverstärker. Die LC-Teile werden damit dünn eingepinselt und werden dadurchsozusagen elastisch.Weiter kommt noch ein Anstrich mit Acrylfabe hinzu, so daß die LC-reling durchaus ordentliche Festigkeit erhält.
      Der Anstrich ist unbedingt erforderlich, da auch LC-Reile aus fabigem Karton an den Kanten Schmachspuren zeigen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo,

      meine Fleißaufgabe ist beendet! Alle Lüftermotoren und sonstige Kleinteile sind fertig und auf den Podesten der Hanseatic befestigt!

      happy 2

      Was die letzten Kommentare betrifft, so sage ich folgendes dazu:

      Thomas,
      wie oben schon gesagt; die Fitzelteilchen sind fertig. Und das ist gut so.

      Hagen v. T.,
      ich habe beim Bau meiner verschiedenen Modellschiffe festgestellt, dass eine Ätz-Reling gut zu verarbeiten ist, wenn gerade Stücke anzubringen sind. Bei engen Radien oder Knickstellen hatte ich immer meine Schwierigkeiten und habe die dann oft mehrmals gemacht, bis sie so in etwa meinen Vorstellungen entsprachen. Da werde ich mich demnächst mit der Lasercat-Reling befassen. Und da komme ich zu

      Kurt,
      deine Erklärungen zur Lasercat-Reling war ebenfalls sehr informativ. Auch der Hinweis, diese mit Textilverstärker zu stabilisieren ist einleuchtend (vielleicht kannst du beim nächsten Euregio-Treff im August mir da noch einige Tricks zeigen!).

      Doch nun zu den Kleinteilen. Da waren insgesamt 38 Stück herzustellen. Das war für mich schon grenzwertig; die habe ich zunächst in Serie gebaut. Seht selbst.

    • Über den "Bretterzaun" ist nach den letzten Einschaltungen viel geschrieben worden (in unserem und im Parallelforum). Er hat mir zum Schluss auch nicht mehr gefallen. Also habe ich all diese Teile mit weißer Farbe gestrichen. Diese Lösung gefällt mir besser, als die zuerst gezeigte. Außerdem passt das auch ganz gut zu den weißen Aufbauten der Hanseatic; meine ich wenigstens.

      Jetzt folgen einige Detailbilder, die die neuen Plattformen mit den Lüftermotoren zeigen.



    • Kurt schrieb:


      "...ein sauberer Unterbau ist gelungen und die Schornsteine werden sicher der krönende Abschluß sein. Rot mit dem Hansekreuz, das wirkt doch!..."
      Hallo Kurt, die Schornsteine habe ich heute fertig gebaut. Das Resultat stelle ich gleich vor.

      Rezatmatrose schrieb:



      "...mir gefallen die "weißen Relingkleider" gut. Eine durchaus akzeptable Lösung. Durch den gleichfarbigen Hintergrund der Aufbauten geht das für mich gut über..."
      Hallo Günter, danke für deine positive Beurteilung. Ich kann aber auch sagen, dass mir bei all den Versuchen zu dem Lüfterplattformen diese Lösung am besten gefällt.


      Doch nun zu den angekündigten Schornsteinen.
      Die habe ich - wie gesagt - heute fertig gestellt. Der Einbau auf der Hanseatic erfolgt aber erst, wenn ich die vielen Lüfter und sonstigen Kleinteile, die rings um die Schornsteine gebaut werden, fertig habe. Da ich schon dabei bin, denke ich, dass das in den nächsten Tagen erfolgen wird.

      Hier kann ich dann zwei Gesamtansichten und zwei Einzelansichten der beiden Schornsteine zeigen.



    • Soweit ist die Hanseatic jetzt gebaut.

      Die habe ich in mein Hobby-Zimmer gestellt und neben der fertigen Bremen platziert. Die Hanseatic hat ein schönes, ansprechendes Erscheinungsbild und ist damit durchaus vergleichbar mit meiner Bremen. Besonders die beiden roten Schornsteine mit den weißen Markierungen geben dem Modell ein interessantes Aussehen.



    • Hallo,

      bevor ich mit dem Baubericht weiter mache, Dank an Holger, Fritz, Ingo und Günter für die positiven Kommentare.

      Günter,
      ich habe schon oft gesehen, dass du auch die Bremen gebaut hast. Deiner Bemerkung zur Hanseatic stimme ich voll zu: die Hanseatic braucht sich in ihrer Darstellung nicht vor der Bremen zurück zu setzen; sie ist in der Tat ein vergleichbar schönes Modell.

      Doch nun zum Baufortschritt.
      Wie schon bei meiner letzten Einschaltung angekündigt, habe ich alle kleinen Lüfter auf dem Schornsteindeck gebaut. Die stehen an der Stelle, wo vor dem Umbau zu Hanseatic ein dritter Schornstein stand. Der war meines Wissens sowieso nur aus optischen Gründen vorhanden; er hatte keine direkte Funktion im Zusammenhang mit dem Maschinenraum.

      Diese Bauteile habe ich zum Teil vom Baubogen genommen (160 g/qm-Karton) und auch mit 80 g/qm-Papier ergänzt. Speziell die Lüfterschornsteine habe ich aus Papier gerollt. Das war meiner Meinung einfacher, als diese Fitzelteilchen aus Karton zu rollen. Für die seitlich angeflanschten Elektromotoren habe ich ebenfalls eine eigene Lösung gefunden. Die hat Peter Brand nämlich anders konstruiert.

      Hier ein Bild mit der fertigen "Lüfterorgie".

    • Dann waren da noch drei weitere Lüfter zu bauen, die allerdings einen anderen Lüfterschornstein hatten. Diese konischen Teile habe ich auch aus 80 g/qm-Papier gerollte, da meiner Meinung dafür der 160g/qm-Karton zu steif war; zumindest aus meiner Sicht.

      Hier dann zunächst der erste Lüfter. Die Makroaufnahe zeigt schon die Grenzen der Fertigung!

    • Zusätzlich mussten noch einige Lüfter - wie zu Anfang schon gezeigt - rings um das Lüfterhaus gebaut werden. Da alle fast die gleiche Ausführung haben, stelle ich die jetzt nicht noch einmal vor. Hier zeige ich euch drei Bilder als Gesamtübersicht.

      Dann bis zur nächsten Einschaltung. Bis dahin habe ich alle Davids gebaut; eine große Hilfe wird mir da der LC-Satz sein.

      Allen Kollegen alles Gute,

      Gruß Wolfgang.



    • Hallo Holger, Fritz, Kurt und Volkmar,
      danke für eure positiven Kommentare. Das "Kleingetümmel" auf dem Schornsteindeck war für mich schon fast grenzwertig.

      Heute geht es dann weiter mit meinem Baubericht. Es ist diesmal nicht besonders viel; alle Davids sind fertig. Ich stelle das aber trotzdem ins Netzt, da damit wieder ein Teilbereich abgeschlossen ist. Die Davids habe ich vom LC-Satz genommen. Das war eine erhebliche Erleichterung und ging auch viel schneller. Die LC-Teile habe ich noch weiß gestrichen.

      Hier zunächst ein Bild der Bauzeichnung.