Gessy's "DUCK" (DUKW in 1:25)

    • Gessy's "DUCK" (DUKW in 1:25)

      Ich war von Uli's Baubericht zum Drafmodel DUKW so angetan, dass ich mir sofort den gleichen Kartonbausatz incl. Lasercut-Set besorgt habe.
      Uli hat das Model ja soweit schon ausgiebig vorgestellt, auch den Rohbau, so dass ich mir das hier ersparen kann.
      Nun, innerhalb kurzer Zeit waren die Lasercut-Teile probeweise zusammengesteckt und dann auch verklebt. Das passt alles recht gut zusammen, macht richtig Spaß das Teil zu bauen. Das Modellgerüst ist ja auch fast durchweg rechteckig/rechtwinkelig, was den Zusammenbau doch recht einfach macht.
      Die Bauanleitung mit den Fotos der Bauabschnitte ist soweit selbsterklärend, allerdings musste ich an einigen Stellen doch dreimal checken um zu ergründen wo einige Teile anzubringen waren und vor allem in welcher Lage. Dabei natürlich auch prompt ein Teil (Teil 22) verkehrt herum eingebaut, da ist ein kleiner Schlitz drin, der versetzt eingebracht ist - nunja kein großer Fehler, aber erst entdeckt als alles schon fest verklebt war ... schwitz1
      Bin im Zusammenbau einfach aufsteigend der Nummerierung gefolgt, das scheint soweit alles stimmig zu sein, so dass das Grundgerüst schnell erstellt war.

      Hier mal mein Rohbaugerüst bereits mit Beplankung der Ladefläche:
      < Bug Mitte vorn (Viereck) wurde mit dünner Styroporplatte aufgefüttert.

      Nicht erschrecken wegen der fürchterlichen Bepinselung, aber ich habe die Kanten vom Modell vorab etwas "grundiert", um mögliche weiße Flächen bei eventueller Ungenauigkeit beim Zusammenbau etwas zu kaschieren ... zwinker2
      Danach wollte ich damit beginnen die Außenhaut aufzubringen. Anfangen wollte ich im Heckbereich, wegen der Durchnummerierung, aber auch weil der Heckbereich schön gerade und Kantig ist, so dass sich das große Beplankungsteil für Heck und hinteren Unterboden gut ausrichten lässt.
      Aaaaber, im Bereich der Radkästen ist in den Rundungen sowie im Bereich der Schiffsschraube recht wenig Auflagefläche, so dass sich wenig stabile Klebeflächen anbieten. Weiterhin zeigte sich, dass man zum Verkleben des Unterbodens eigentlich vier, besser sechs Hände bräuchte um das geschwungene Teil einzukleben.
      Deshalb habe ich den ganzen Bereich mit stärkerem Copierpapier beklebt, so dass ich genügend Auflagen hatte. Abweichend vom Plan habe ich dann zuerst die Teile zwischen dem Fahrzeugrahmen eingeklebt. Diese Teile sind u-förmig gebogen, gehen dann aber weiter oben mehr in kugelförmige Form über.
      Hier brauchte ich meine ganze Konzentration, um diese Teile sauber, den verschiedenen Biegungen folgend einzukleben.
      Aber Dank der Unterfütterung mit dem Copierpapier, und meiner "flinken Flasche" war die Beplankung schön mit Kleber eingeseift, so dass sich die Teile sauber anschmiegten. Nun folgten die Teile für die Radkästen, direkt am Rahmen und dann auch das größte Teil, der Heck und Unterbodenbereich, der sich ebenfalls gut an die zuvor aufgebrachte Copierpapierschicht anschmiegte:


      Weiter vorn am Modell musste ich dann im Bereich des vorderen Wellentunnels feststellen, dass sich das halbrund zu biegende Bauteil nur schwer einkleben lässt, da zu wenig Klebefläche vorhanden war
      Habe dann aus Resten vom Lasercut einige Teile zugeschnitten und dann
      den Wellentunnel im Bereich meiner blauen Linien an allen offenen Stellen verschlossen:




      Zum Bugbereich
      Ich erinnerte mich, dass Uli in die Rundung am Bug mit Karton verstärkt hatte. Also hab ich mir meine ausgeschnittenen Teile zur Hand genommen ebenfalls feststellen müssen, dass diese aufgrund der Krümmung und der wenigen Klebefläche etwas Unterstützung benötigen würden (siehe gelbe Markierungen).
      Hier wurden ein paar Scratch-built Spanten ergänzt und die seitlichen Bugbereiche und die Radkästen (rot gestrichelt) wieder mit stärkerem Copierpapier gefüttert:



      Mittlerweile wurden die vorderen Radkästen und der Unterboden in der Mitte aufgebracht. Bilder folgen bald.

      Gessy
    • Hallo Gessy,

      das ist ein recht häufiger Fehler am Anfang.

      Als erstes musst Du die Bilder über "Dateianhänge - hochladen" auf unseren Server beamen und dann über die Option "als Vorschau einfügen in den Beitrag einbinden.

      Was DU (und nur Du) siehst, sind Verknüpfungen auf Deinen Rechner. Die stehen uns leider nicht zur Verfügung.
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • ... hatte eigentlich gehofft, dass Uli mit seinem DUKW weiter gekommen wäre, so dass wir uns ein wenig ergänzen könnten.
      Nun gut, bei mir ging es ein klein wenig weiter. Ich habe weiter beplankt:





      Soweit ging das alles recht zügig und problemlos - ja machte richtig Spaß!
      Als ich mich dann dem Fahrerstand widmen wollte musste ich wieder etwas grübeln. Im Baubericht war das Teil für den Fußraum irgendwie nicht aufgeführt. Ich konnte einfach nicht erkennen welches Teil zu verwenden wäre und wollte mir schon aus dem Reserveteil ein entsprechendes Teil zuschneiden, als mir die stilisierte Schnittzeichnung der Frontscheibe ins Auge fiel. Teil 87 (?) könnte es das gesuchte Bauteil sein? Tatsächlich passte das Teil dann auch genau.
      Wieder Uli's Baubericht in Erinnerung gebracht und auch noch die kleinen Dreiecke eingebaut. Beim weiteren Anpassen stellte ich erneut fest, dass für die gebogenen Innenteile des Fahrerstandes zu wenig Klebefläche vorhanden ist. Deshalb habe ich den Bereich links und rechts mit einem Stück Karton "zugebaut". Beim weiteren Anpassen, fiel mir dann noch auf, dass ich das Bauteil auf das sich die Windschutzscheibe später setzt viel zu genau ausgeschnitten habe, zwar korrekt, aber für eine bessere Klebefläche hätte ich einen Bereich links und rechte, der sich dann auf die Karosserie setzt, stehen lassen können, der hätte sich dann gut auf die nachträglich angebrachten Dreieckstücke gesetzt und gut kleben lassen. Nun ja musste ich etwas improvisieren.





      Die vier Teile links und rechts, die zur Außenseite hin rund auslaufen habe ich ebenfalls nochmals verstärkt, so dass sich die rund auslaufenden Abdeckungen später gut aufkleben lassen.
      Diese beiden "Öffnugen" werden die Lufteinlässe für den Motor.

      Gessy
    • so, wieder ein klein wenig am DUKW weiter gearbeitet. Diesmal sollten die LC-Lüftungsgitter in die seitlichen Lüftungsöffnungen eingesetzt werden. Da ich ja zuvor die Front- und Heckseite der Lüftungsöffnung "cleverer" Weise verstärkt hatte, passten die Gitter prompt nicht mehr exakt an ihren Platz, die waren nun durch die Auffütterung zu lang für die Öffnung.
      Was tun, alles nochmals korrigieren und dabei vielleicht einiges kaputt machen - nee, ich habe die filigranen Lüftungsgitter etwas gekürzt und angepasst und auch die Auffütterungen ein klein wenig bearbeitet, so dass die Lüftungsgitter eingebaut werden konnten. Wenn ich das Modell nochmals baue (ganz bestimmt!) bin ich hier etwas schlauer!


      Und wie immer, wenn man gut und flott voran kommt passieren einem die schrecklichsten "Unfälle", so auch mir, eine ungeschickte Handbewegung und mein DUKW fliegt im hohen Bogen vom Basteltisch auf den Boden. Gut das Teil ist recht stabil, da ist nicht viel passiert, aber auf der rechten Seite, dort ist das Modell aufgeschlagen, hat es die mittlerweile angebrachte Abdeckung der Lüfteröffnung erwischt, eingedrückt, Okay, das war leicht zu reparieren, sieht jetzt halt ein wenig aus, als hätte das kleine Fahrzeug schon einen aktiven Einsatz erlebt ... schlimmer war aber, dass das rechte Lüftergitter etwas gelitten hatte. Nun hat es einen unschönen sichtbaren Knick, konnte aber wieder eingebaut werden.

      Nun habe ich mich mal an den Laderaum herangewagt. Die Innenkante der Bordwand ist unten nach innen schräg, wird dann senkrecht und dann oben nach außen schräg. Zum besseren Befestigen des schrägen Teilbereichs habe ich Styroporstreifen in den entsprechenden Bereich eingearbeitet und später dann die Bordwand aufkleben können.





      Habe dann lange den Zusammenbau der Reifen studiert ... und ehrlich gesagt mir graute es ein wenig davor - das sah alles sooo kompliziert aus ... doch davon später mehr.
    • ... jetzt zu den Reifen ... wie gesagt mir graute es davor und ich habe schon mal heimlich nach brauchbarem Ersatz geschielt (Resinteile von KFS ... Reifen vom Italerie Volvo Ladder Truck oder die Hinterräder vom ERTL Paystar 5000). Nun ich hab die Herausforderung angenommen und den ersten Reifen in Angriff genommen.
      LaserCut-Teile für die Reifen sind ja schon vorhanden ...
      Zuerst ein wenig probiert, wie man da am besten anfängt und schnell gemerkt, dass die Innenseite des Reifens, also die Felge, sich am Leichtesten einkleben lässt, also Felge in die Öffnung der LC-Teile eingeklebt.
      Gibt dann so etwas wie eine Spule für Leukoplast o.ä. - hier Bilder vom 2. Reifen:


      Aus der schematischen Darstellung in der Bauanleitung fiel mir auf, dass die Felge etwas überstehen muss - nur ein klein wenig.
      Hab ich aber beim ersten Reifen leider übersehen ... verlegen1
      Nach guter Durchtrocknung wurde die Lauffläche aufgebracht. Die Lauffläche ist schon mit dem Profil bedruckt - soweit schön, aber nicht plastisch ...


      Im Bastelbogen sind die Profile der Laufflächen beigefügt, aber mir graute es die vielen Stege ausschneiden zu müssen, deshalb habe ich die Profile vom LC-Satz verwendet und aufgeklebt bevor die Flanken des Reifens angebracht werden.
      Das ist wieder so ein irgendwie schwieriger Part, die Flanke wird als Ring zusammengeklebt, dabei soll sie in der Mitte einen Knick erhalten ... entweder bin ich da zu grobmotorig ... oder es ist ein Ding der Unmöglichkeit. Lange nachgedacht wie ich das hinbekomme, dass der Reifen dann auch die typische Wölbung bekommt. Dann die Idee aus 1mm Polistyrol einen Plastikring anzufertigen und den in der Mitte einkleben. Das funktionierte soweit auch recht gut und ergab die gewünschte Wölbung des Reifens:


      Die überstehenden "Stege" konnten dann nach aufbringen der Reifen-Flanken auch schön umgeklappt und beigeklebt werden.
      Leider sieht ein fast olivgrüner Reifen auf olivgrüner Felge irgendwie nicht real aus. Deshalb wurde der Reifen und natürlich auch das Profil nach dem Trocknen mit matt schwarz gestrichen - das macht sich recht gut.

      Hier mal mein kleiner Helfer mit dem ersten Reifen (noch vor der Lackierung).


      Bin nun in der Serienproduktion der restlichen 6 Reifen ...

      Gessy