Als die Eisenbahn noch pünktlich war… Personen-Nahverkehr der DB Epoche III / IV: E-Lok E41, Albrecht Pirling 1:38 → 1:45 (Spur 0)

    • Ach näää, dat Drehgestell is doch Scheis….
      Viel zu viel abgeändert, nur damit sich die Räder drehen können...bei einem Standmodell… frech 5

      Warum sacht dat denn keiner... denk1 ihr dürft doch euren Wanni nich immer so alleine weiter basteln lassen… stirn1

      Nachdem ich bei den H0-Dreiachsern ne prima Methode (und einfach dazu) benutzt hatte, die Räder mit Spurkranz in der richtigen Dicke und noch mit richtigem Spurmaß zu bauen, mach ich das auch jetzt bei der E 41:



      Ein Drehgestell ist schon fertig und den Bau des zweiten werde ich dann gleich ausführlich dokumentieren.
      Das Drehgestell hat sogar seine Bremsen:



      Ist dazu einfacher zu bauen und entspricht viel mehr der Ursprungskonstruktion.



      Eigentlich habe ich Popo-Haue für meine alten Drehgestelle verdient, ich müsste mal meine Frau um eine körperliche Züchtigung bitten:

      <SCHAAAAHATZZ...wärst Du mal so freundlich...>

      haue 2
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • Hi Wanninger,

      Deine "alten" Drehgestelle gefallen mir persönlich besser.

      Wobei das alles immer eine rein subjektive Meinung ist oder sein wird. Das mit dem nach innen Verbreitern ist auf alle Fälle eine wirklich gute Idee.

      Und ob bei einem Standmodell die Räder drehbar sein müssen? Bei mir dreht sich nicht ein einziges Rad. Aber gestern abend beim Stammtisch war es schon merkwürdig, als jeder versucht hat, ob sich da was bewegen lässt. Ich brauche es jedenfalls nicht und mir gefällt es SO recht gut!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Wenn ich mich richtig an meine Jugendzeit erinnere, gibt es unter den Halbstarken in Bayern keine Haue.
      Wie ich mal in einer hochintelligenten Konversation mitbekommen durfte, ging es da -"Wannst' ned's Mei hoidst, gibt's an Satz, vaschtehst? Dann gibt's a Haribo Mischung" - Zitat Ende.
      Gruesse,
      Norm
      bä1
      __________________

      Rosten macht Spass...!!! grins 2
    • Paviane und andere Drehgestelle ...

      Jaja, Schluss mit Haue...mein Hinterteil sieht schon aus wie ein Pavian-Popo... frech 2


      (Bild Quelle: Bildersuche Google)

      ...wie komm` ich jetzt vom Affenarsch zum Drehgestell…??? denk1

      egal

      @Andy:
      Ich habe ja auch aus einem anderen Grund nach einer vereinfachten Bauweise des Innendrehgestells gesucht, die noch dazu am Original-Bogen dran ist:

      HA-Null:





      Jaja, der jugendliche Leichtsinn meinerseits…
      (zur Erinnerung: Wanni → Erfinder der patentierten Schiefverklebung & Meister der ungewollten Kleberflecken stirn1 )

      @Normi:
      Endlich bekommst Du Deinen Oschi: äh...den neumodischen NANO-OSCHI



      (Vier Original 1:38iger Seiten passen locker auf eine A4 Seite 1:87)

      Äh??? Und was ist das da oben für eine Sprache ????
      (ach ne, der Norm is ja aus Kanada, da muss ich ja wieder englisch:

      Hähy Normy, whott iss sätt für eine Längwitsch???

      ---jetzt kommt aber gleich die Dokumentation, wie ein Innendrehgestell gebaut wird---
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • ja Danke Ändie, ich unwese dann mal ein bischen weiter:

      Also nochma von vorne, der innere Drehgestellrahmen samt Lager:



      Ein Kasten in der typischen A.Pirling Bauart, dazu die Drehgestell-Lager und an den Seiten zwei Abstandskästen (jeweils ca 2,5mm dick in Spur0), damit der äussere Drehgestellrahmen später korrekt angebaut werden kann:



      Putzig, wie winzig doch H0 ist... streichel1 aber noch baubar… frech 2
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • Radsätze in H0, ein NANO-OSCHI für meinen Kumpel Norm

      Ich zeige den Aufbau der Räder zuerst in H0 (in Spur0 sind sie etwas anders).

      Die Räder bestehen aus Vorder- und Rückseite, die mit 0,6mm (Pizza-Karton) verstärkt werden.
      Zusätzlich brauchen wir nochmals die vier Rückseiten jeden Rades, ebenfalls verstärkt.
      Extra gemacht: die Spurkränze:



      Nachdem die vier Räder normal an den Drehgestellkasten geklebt wurden, kommt jetzt der Spezielle-Spezial-Elektrick-Trick:
      Die zusätzlichen verstärkten Innenräder werden montiert arbeit2 Sie verdicken nicht nur das Rad, sondern verringern auch die Spurweite:



      Fehlen noch die Spurkränze (doppelter Karton), der unsere Radsätze nochmals etwas verdickt und das Spurmaß auf die endgültige Spurweite (16,5mm) bringt:



      TADAAAA cool2



      Hach, das gute alte Märklin M- (Metall) Gleis, der olle Blechkamerad, aber lass ma, immer noch gut (seit 2000 nicht mehr im Programm und von den sehr guten C-Gleisen abgelöst).



      Junge, da werden Erinnerungen wach...Weihnachten 1970 war`s glaub ich, da bekamm der kleine Wanni seine Märklin vom Weihnachtsmann...Mann, wat muss ich aber da artig gewesen sein... lala1
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • Hallo Hans-Peter,
      ich kann mich so richtig in Dein Weihnachtserlebnis 1970 hineinversetzen. Bei mir war das 1938. Damals kündigte meine Mutter an, dass es dieses Jahr nur etwas Kleines zu Weihnachten geben wird. Damals ahnte man wohl schon was von dem kommenden Krieg.Und dann stand da die Eisenbahn auf dem Gabentisch! Es war eine Trix Express.
      Grüße von Albrecht
    • Die blaue Elise

      Du ALbrecht, ich hatte mich ja jetzt wieder überhaupt mit der Modellbahn beschäftigt, und die M-Gleise habe ich
      als Fotogleise günstig bei ebay erstanden.

      Hach ja, ist ja nix mehr da von der alten Märklin Bahn, aber ich erinnere mich noch an meine erste Lok:




      ...wäre schon drauf und dran, mir eine E10 zu ergattern.... kratz1

      ...aber dann gäbe es von meiner Frau nur wieder haue 2
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • Tja, Wanni, bei den Metallgleisen werden auch bei mir Erinnerungen wach - die erste Märklin-Bahn erhielt ich Ende der 50er Jahre; es war ein Kringel mit Ausweichgleis und als Lok lief die alte TM 800, der BR 80 nachempfunden (Katalognummer 3004), zusammen mit 3 Blechdonnerbüchsen da im Kreis.....

      Selige Kinderzeit..... happy 2

      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Radsatz in Spur0

      Zurück aus den Erinnerungen aus alten Tagen les 3

      Hier noch im Schnelldurchlauf der neue Radsatz in Spur0:






      Hier nun die Abweichung zum H0 Drehgestell:
      Der Spur0 Radsatz bekommt an der Vorderseite noch einen extra Laufring:




      ...und nun geschwind zum Bau des Aussenrahmens des Drehgestells:

      Die Teile (verstärkter Rahmen und Abstandshalter):



      und endlich sieht es schon mehr nach Drehgestellen aus:



      Uff… frech 2
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • Radlager

      Die Radlager bauen sich aus mehreren verstärkten Teilen auf:
      Die Teile wurden mit Karton gedoppelt, bzw. das letzte (und kleinste) Teil mit 0,9mm Finnpappe verstärkt.



      Die Montage:







      (wenn ihr die Bilder schnell durchklickt isset ein Daumenkino zwinker2 )

      Hat nun Bastel-Wastl Patschpfoten-Wanni, im WildenWesten als Old Zitterhänd bekannt, nun auch diese Fitzeleien in H0 hingekriegt???
      denk1



      Er hat! happy 2
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • Revolutionär geht der Bericht weiter, moderiert vom Bastel-Revolutionsführer Wannicastro mafia1
      Sandkästen

      Sandkästen??? Hä…??? kratz1



      Ja, siehe hier Ausschnitt aus dem GNU Wikipedia-Foto:



      Nun, der Sinn dieser an den Enden der Drehgestelle montierten Sandkästen ist:

      Der Lokführer kann bei Bedarf (wenn er zu pünktlich ist) Sand vor die Räder rieseln lassen.
      Das führt dazu, dass dieser Sand dann von den Rädern in die Untersetzungsgetriebe der Motoren gedrückt wird (daher die Redewendung: Sand im Getriebe). Die Motoren stottern; fallen aus, der Zug kommt nicht an…
      Dieses Verfahren wird gerne vornehmlich im Winter angewandt, damit die wartenden Fahrgäste sich den Tod auf den eiskalten Bahnsteigen beim Warten holen…
      Früher gab es das nicht, daher der Titel dieses BB...


      ne-ne-ne, hahahaha… happy1

      ...obwohl...klingt irgendwie plausibel… denk1

      Mit einem Zahnstocher habe ich die Verbindung des Bremsgestänges hergestellt, ebenfalls wurde mit 0,8mm Draht der Sandkasten verfeinert:



      ...müsste ich vielleicht doch noch schwarz lackieren…

      Ja wofür ist denn nun dieser Sandkasten….???

      Da der Reibungswiderstand Rad/Schiene relativ gering ist (Stahl auf Stahl), kann es beim Anfahren zu durchdrehenden Radsätzen kommen. Dann wird halt Sand vor die Räder gerieselt…
      (die Modellbahn hat ja auch bei den Loks mindestens einen Gummi-Haftreifen um ein Rad gewickelt…)
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • Hallo Hans-Peter,
      die Drehgestelle hast Du ja ganz prima hingekriegt.
      Für mich sind die Drehgestte, ob bei Loks oder bei Wagen, immer eine Herausforderung beim Konstruieren. Da sieht man sich immer wieder die Zeichnungen und Fotos des Originals an und rätselt oft, was das sein könnte und dann, wie in Karton umsetzen.
      Herzliche Grüße, Albrecht
    • Hallo Albrecht,

      da kann ich Dir nur 100% zustimmen! Wenn man so z.B. an einen "einfachen Sandkasten" denkt, und was dieser Polyeder einem für Kopfschmerzen machen kann, bis er gut aussieht und auch noch nachbaubar ist. Das hast Du sehr fein konstruiert.

      Und Wanni: Das hast Du anschließend sehr fein gebaut! Die Drehgestelle sehen in beiden Größen sehr gut aus!
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Rahmen

      Der Rahmen besteht aus drei Teilen, wobei der Mittelrahmen der klassische Pirling-Kasten-mit-Verstärkung ist:



      Die beiden Kopf-/Endteile haben es dagegen in sich:
      da wird gerundet, gefalzt, geklebt, geflucht, geweint, gekrönt, gejault, gebaut und gemault…. frech 2








      Sö, nachdem der Deckel drauf ist, können die Drehgestelle und ein paar weitere Unterflur-Anbauten montiert werden:



      TAH-DAHHHHhhhhh…. freu1



      ...ups, die Drehgestelle sind ja doch noch nicht fertig.. denk1
      Fehlen noch die Magnetbremse und die Schienenräumer...kommt noch… verlegen2
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • Danke-Danke…

      äh...ehrlich gesagt habe ich auch gar nicht geflucht... verlegen2
      dat war nur wieder mal eine reisserrische Übertreibung….

      In Wahrheit habe Ich GESTAUNT!

      Unser Albrecht ist ja auch Architekt oder Ingenieur glaub`ich, und seine Konstruktion ist hier bei der Front zwar kompliziert, aber durchdacht und passgenau (ich habe genug polnische Bögen, wo die Konstruktionen weder durchdacht, dafür aber kompliziert sind und absolut nicht passen… motz1 )

      Hier noch als Nachtrag die Schienenräumer und Magnetbremsen:





      in H0 echt klein… stirn1
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • Hallo Wanni,
      ich bin immer wieder begeister von Deinen Werken. Jetzt muss ich aber auch mal den Klugscheißermodus einschalten. Meines Wissens hatten die E10 bzw. E41 keine Magnetbremse. Wie auf dem Bogen richtig bezeichnet meinst Du wohl die INDUSI-Magnete (Induktive Zugsicherung). Hierzu wurden durch neben dem Gleis liegende Magnete Impulse auf das Fahrzeug übertragen. Das von Dir gebaute Teil ist das am Fahrzeug befestigte Teil. Da die Sendemagnete neben dem Gleis liegen, muss der Empfangsmagnet auch entsprechend nach aussen stehen. Nach den Bildern zu urteilen hast Du das Teil direkt über der Schiene eingebaut. So das sollte im Klugscheissermodus reichen.
      Toll gebaut klasse1
      Grüße aus Mölln
      Martin
    • Ich doofen.... stirn1

      Da habe ich mir extra ein Foto der E 41 von WikiMedia gespeichert:


      (Bild: GNU, Quelle Wikimedia)


      ...und da hätte ich nur mal drauf schauen brauchen.... traurig1

      Stimmt natürlich Martin, dat Indusi-Dings muss neben den Schienen...

      ...werde ich noch korrigieren...

      danke1

      ...jaja, man kann mich einfach nicht alleine basteln lassen.... verlegen2
      Dadadada-lala-schubiii.....
    • Seitenwände

      Die Seitenwände werden montiert:



      Vorne werden die Klebelaschen so angebracht, dass sie nicht auf dem Rahmen aufliegen



      zur sauberen Ausrichtung der Wand orientiert man sich an der mittleren Markierungen:



      Zum Schluss werden die gedoppelten Schalousien aufgeklebt:



      TADAAAA hüpf1 :



      jajajajajajaajaja, wird ein <Knallfrosch>
      Dadadada-lala-schubiii.....