HMS Alert auf Reede

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    • N'Abend Freunde,

      @Fritz & Kurt:
      Herzlichen Dank für's dabeibleiben. Kitzlig ist dieses Vorhaben durchaus, zumal es das erste Mal ist, daß ich so etwas ins Horn stosse! Es gibt keinerlei Referenzen, die ich zurate ziehen könnte. Daher alles Neuland..... high five1
      Und es gibt wieder einen kleinen Baufortschritt.

      Nach dem Aussägen des Wasserlinien-Ausschnittes gab es doch noch einiges Nachzufeilen.
      Das Ergebnis war an einigen Stellen eine sehr genaue Passform.



      An anderen Stellen, vor allem der Bug- und Heckrundung, gab es z.T. deutliche Spalten, die es noch zu bearbeiten gilt.

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    • Nun gings ans Färben der "Wasserfläche".
      Ich mischte Seegrün mit etwas Blau an und schuf eine sehr "wässrige Lösung", um die Transpazenz der Wasserfläche nicht allzusehr zu beeinträchtigen.
      Nach Trocknung gab's eine Schicht mit Marabu-UV-Lack.
      Der Anstrich geschah natürlich an der Unterseite der Platte, so daß das "Wellenbild" schön glänzend blieb.





      Die Klebestreifen zeigen übrigens die Bereiche, wo der Modellrumpf an der Platte knirsch anliegt.
      Dort wird geklebt!
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    • Die Platte wurde im Baukasten so eingelegt und unterlegt, daß sie nirgendwo durchhing.
      Anschließend mischte ich 2K-Kleber UHU-Plus an, der ist 5 Minuten offen.
      Die oben bezeichneten Plattenkanten, die direkt am Rumpf anliegen, erhielten eine Naht Kleber, dann wurde der Rumpf entgültig "eingesenkt".
      An Bug und Heck gabs einen zusätzlichen Tropfen Kleber zwecks Stablilisierung.



      Und so sieht's derzeit aus.





      Als Nächstes werden die vorhandenen Spalten geschlossen werden. Da hab ich mir was Besonderes ausgedacht, aber dazu erst nächstens mehr.

      bis denne
      Tommi
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    • Hei Tommy,

      "Nachhilfeunterricht im brauen von Zaubertränken" (Beitrag 46) - aber Hallo, du bist also Magiebenutzer, das erklärt warum deine Modelle und Dios immer so super werden. happy1

      Auf alle Fälle liegt der Kutter sehr gut im Wasser.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
    • Ahoi @Klueni , auch wenn ich hier (und auch anderswo) in letzter Zeit nichts geschrieben habe, verfolge ich dennoch aufmerksam deinen verspäteten Stapellauf. grins 3 Wie immer suchst du auf unkonventionelle Art und Weise nach Lösungen und wirst dabei auch fündig. Respekt! Ich bin schon sehr gespannt, wie du die Lücken schließen wirst, und ich werde da auch wieder genauestens hinschauen, denn irgendwann wird meine Mercury ja auch ins Vitrinenwasser geworfen. zwinker2


      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Sommer 2017 ist Geschichte - der Baubericht geht weiter.)
    • N'Abend Freunde,

      @Wolfgang, Bonden, Harald, Hagen & Fritz:
      Herzlichen Dank für die Vorschusslorbeeren und das Vertrauen, mal sehen, ob's genutzt hat.....

      Aaaalso:
      Es ging an's Spalten verfüllen.
      Nun gibt's da einige Optionen.....Kittyfix, Clearfix.....alles viskose Mittelchen, die man breitziehen kann und die nach Trocknung klar aushärten.
      Ich wollte aber die Spalten nicht nur zuziehen, sondern auch völlig zufüllen, um gleichzeitig einen sicheren Klebeeffekt für den Rumpf zu erhalten.

      Zunächst habe ich die Glasplatte auf eine Kante gestellt und den Rumpf rings um den Ausschnitt mit Tesafilm nach unten abgedichtet.



      Sodann fand ich in meinem Fundus noch vom Bau meines Derfflinger-Dioramas eine Pulle WindowColour klar. DAS war GENAU das Richtige, dachte ich mir.
      Schwupps, in eine Spritze gefüllt, eine 1,2mm Kanüle gerade abgeschnitten und los gings rundum der Wasserlinie.



      Klappte besser als gedacht, ich füllte die Spalten bis obenhin zu. Nach unten konnte nichts weg, wegen dem Tesa.
      Als ich ringsum fertig war, hab ich die WindowColour-Naht nochmals mit einem plattgekloppten Q-Tipp abgezogen.



      Von der Technik her sehr einfach, wie Silikon im Badezimmer. Stank nur nicht so...... grins 1
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    • Lauschige 24 Stunden später war das WindowColour-Zeuges wunderbar glasklar ausgehärtet.
      Der Rumpf, der zuvor nur quasi angeheften war, sitzt nun sehr fest und fugenlos im Ausschnitt.
      Unterm Strich also ein voller Erfolg. Ich lass das auch so glasklar, geh da unten nicht mehr mit Farbe dran, hinter versau ich etwas!





      Der nächste Schritt wird die Ankerplatzierung auf der Sandfläche sein.


      Bis dahin könnte Ihr ja schon mal überlegen, wofür das kleine Loch im Kiel sein wird.... hüpf1
      bis die Tage
      Tommi
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    • Servus Thomas,

      deine Lösungen sind immer wieder sehenswert! danke1

      Die leicht gekläuselte Wasserfläche sieht toll aus und wie die Alert in die ausgeschnittene Form eingpasst und verklebt wurde, ist schlicht spitzenmäßiger Dioramenbau! beifall 1
      Wege der Federstahlstützen würde ich mir keine großen Gedanken machen. Die werden beim Betrachten des Dioramas sicher geistig ausgeblendet. Die Alert bietet Ablenkung genug! klasse1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • N'Abend Freunde,

      @Gerhard & Buddy:
      Ich danke Euch! high five1
      Ich denke auch, daß die dünnen Federstahlstützen kaum sichtbar sein werden.

      Trotz gutem Wetter, Renovierungs- und Gartenarbeiten hab ich heut doch noch eine Kleinigkeit geschafft:

      Bevor die Wasserfläche fest auf die Stützen des Ankergrundes kommt, muss eben der besagte Anker dort noch draufgebaut werden.
      Zu diesem Behufe hab ich heute erstmal ein tüchtiges Stück 1,5mm Morope-Tau eingeschmaddert. Das Kabel muss nun erstmal gut trocknen.





      Steht übrigens nur "Bebivita" drauf....ist ausgesprochen ungesund das Zeuges..... grins 1
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    • Und nun zum Anker selbst.
      Der wird sich selbstmurmelnd mit einer Fluke schon mal tief in den Sand eingebuddelt haben.
      Also musste besagte Fluke erstmal abgeschnitten werden.....



      Sodann habe ich am Ankerschaft die Ankerboje frei nach Mondfeld drangetakelt.
      Die wird letztlich senkrecht über dem Anker aus dem "Wasser" gucken und die Besatzung stehts erinnern, wo das Dingen nun eigentlich liegt.



      Wichtig ist hierbei die Illusion!
      Natürlich ist das Tau der Boje nicht wirklich mit dem Anker verbunden, sondern lose.
      Wenn die Boje sitzt, wird das Tau längenmäßig angepasst werden, sodaß es wirklich senktrecht bis zur Boje aufsteigt. Erst dann wird es unten am Anker angeklebt werden.
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    • Und zum Schluss für heute habe ich in meine schöne Wasserfläche ein tüchtig Löchelein gebohrt. arbeit1
      Und zwar in stumpfem Winkel, so daß das 1,5mm-Ankertau von Bord HMS Alert schön in leichtem Bogen im "Wasser" verschwinden kann.
      Der Bohrkrater wurde wie gehabt mit klarem WindowColour aufgefüllt.
      Das Tau, was vom Anker auf dem Grund abgeht, wird im Eintauchbereich von unten angeklebt, so daß der Tau-Bogen quasi weitergeführt werden kann.



      Und nun ist erstmal wieder Trockenzeit angesagt.....

      bis denne
      Tommi
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    • N'Abend Freunde,

      schon wieder ich.... grins 1
      @Hans-Jürgen, Fritz, Wolfgang & Christian:
      Herzlichen Dank für die netten Worte!

      Und nun ein wenig Unterwasserschiff:

      Zunächst einmal habe ich die WindowColour-Naht von unten punktweise mit etwas UHU-Bombenfest verstärkt. War mir doch ein wenig zu unsicher, zumal das Diorama ja auch auf Ausstellungen transportiert werden soll. Bewahre, wenn da eine Naht reisst!
      Nach Trocknung ging ich mit etwas AquaColor farblos matt drüber.....und wie man sieht.....sieht man nix. Ist auch gut so! augenbraue1



      Nun wurden die 0,5mm-Federstahlstäbchen lose eingesetzt. Sie wurden so tief in den Rumpf reingeschoben, wie's ging.



      Wenn das Modell vor Ort ist, kann ich sie wieder rausziehen und auf dem Ankergrund befestigen.
      Damit sie nicht gleich völlig im Rumpf verschwanden, habe ich sie mittels Klebeband fixiert, bis ich sie brauche.

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    • Dem Anker wurde heute mehr oder weniger fachmännisch das Ankertau in die gekleedete Öse geknüppert.



      Sodann hab ich das Dingen mal auf den Sand gelegt und festgestellt, daß er auf der unebenen Fläche noch jede Menge Luft drunter aufwies... denk1



      Mittels einer Korundscheibe und Dremel auf niedrigster Stufe hab ich passend Riefen und die feste Sandschicht gefräst....



      ....den Anker darin versenkt und mittels UHU-bomben-blitzfest eingeklebt.



      Rundum der Konturen werde ich wiederum vorsichtig eine Weißleim-Sandmischung auftragen, um den Anker tatsächlich etwas versunken darzustellen.
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    • Helmut_Z schrieb:

      Moin Tommi

      Schaue viel rein bei dir...sage wenig....
      kann mich ja sowieso nur wiederholen, für mich ist das Modellbau vom feinsten ja
      Dem schließe ich mich zu 100% an!!! klasse1 Tommi, einfach klasse1
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" und demnächst von der Fregatte Klasse 122 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Moin Thomas,

      wie immer fantastisch, was Du hier so vorführst.

      Frage: warum Federstahl zum Abstützen? So schwer kann das Schiff doch eigentlich nicht sein. Es gibt doch auch Plexiglas-Rundmaterial, z.B. bei Architekturbedarf.de. Dürfte kaum auffallen, vielleicht erst recht nicht, wenn man mit Mattlack drübergeht.....

      Nur so eine blöde Idee.

      Schöne Grüße und weiterhin (so) gutes Gelingen im Endspurt!

      Mathias
    • Hallo Thomas,

      hat etwas gedauert, aber jetzt habe auch ich kapiert, was Du da so treibst - Unterwasser + Überwasserdiorama = gleich geniale Idee für die Komplettdarstellung von Komplettmodellen - Toll!
      Werde bei meinem nächsten Schiffchen die Gürtellinie sehr sorgfältig abnehmen und aufheben. Dann sind das mit der Trockendock-Darstellung schon zwei Möglichkeiten außer "Ständer"...

      Gruß Robert
    • N'Abend Freunde,

      ebent mal Post machen, denn der Sandkistensand ist immer noch nicht völlig trocken.... lala1

      @Kurt, Helmut, Andreas, Hagen & Robert:
      Herzlichen Dank für Eure wohltuenden Kommentare! high five1
      @Mathias:
      Ich nehme ganz bewusst Stützen aus dünnem Federstahl, und das aus Folgendem Grund:
      Die "Wasserfläche" besteht aus Kunststoff, ist 60 x 30 cm groß, 3mm dick und ziemlich leicht biegsam, schon fast etwas labberig.
      Selbst wenn ich der Platte beim Aufkleben auf die Stützen einen "positiven Sturz" verpasse, also quasi einen leichten Bogen nach oben, dürfte sie aufgrund ihrer Flexibilität wieder duchsacken.
      Wenn ich nun durchsichtige Plexi- oder Plastikstützen einbaue und das Diorama in der Vitrine da stehen lasse, wo es ist, dürfte alles gut gehen.
      Ich will es aber mitnehmen, zu Treffen und Ausstellungen. Bei der Fahrt mit dem Automobil ist das Ganze ziemlichen Bewegungen und Vibrationen ausgesetzt.
      Und genau da dürfte bei den durchsichtigen, eher weichen Stützen durchaus Bruch- oder Verwindungsgefahr bestehen, und bei den Federstahlstützen eben nicht.
      Ich geh lieber kein Risko ein und verwende lieber das stärkere Material, zumal diese Federstahlstäbchen sogar ausgesprochen stabil sind.

      lg.
      Tommi
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    • N'Abend Freunde,

      @Ludwig:
      Zugfurche wäre auch noch eine Idee gewesen. Jedoch liegt der Anker schon länger, das Ankertau liegt locker in einem Bogen, es ist also kein Zug auf der Leine. Daher bleibt lieber alles glatt.

      @Mathias:
      Vogelsand wäre auch gegangen, war mir jedoch etwas zu fein. Der Spielsand ist zudem stets und immer in ausreichender Menge verfügbar....nur leider manchmal eben ziemlich naß....
      Sodele, aber irgendwann verwandelt sich auch der pappigste Sand wieder in zwecks Baumaßnahme verwendbaren, staubtrockenen Zuckersand:



      Der freigefräste Anker-Umriss wurde mit satt Weißleim aufgefüllt....



      ....dem Weißleim mittels Modellier-Löffel eine tüchtige Portionen feinsten Spielsandes zugefügt.....



      ....und nach halbwegs Trocknung und etwas Abflachen der Sand-Klebekanten wieder freigefegt.



      Und weil's so schön war, wurde das nicht ganz flach auf dem etwas unebenen Sand aufliegende Ankertau ihn ähnlicher Weise eingesandet. Jedenfalls bis dahin, wo es sich im Bogen zur "Wasseroberfläche" hin vom Boden abheben wird.



      Der frische Sand hat eine etwas andere Farbe, muss ich wohl nochmal kurz mit Marabu-UV-Lack drüber.....mach ich, wenns durchgetrocknet ist.

      So langsam spricht nichts mehr dagegen, die Wasserplatte endgültig aufzukleben. Ich muss mir aber noch etwas überlegen, damit die Platte zumindest beim Kleben einen leichten Bogen nach oben aufweist, aber trotzdem in der Waage liegt.... lala1

      bis dahin
      Tommi
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    • Hallo Tommi,

      und nun ne` Frage von jemandem, der von Ankertauen 0(in Worten Null) Ahnung, aber eine vorgefasste Meinung hat(te) - sank das Tau denn auch ab? Das liegt im Diorama so "lang" im Sand `rum. Wie eine Kette? Ich hätte das Tau hinter dem Ring "schneller höher" kommen lassen - weil Tau doch eher aufschwimmt? Oder saugt sich das voll? Oder war es doch schwerer?
      denk1

      Gruß Robert