ORP Rolnik, Tarantul I Klasse, GPM M 1 : 200

    • ORP Rolnik, Tarantul I Klasse, GPM M 1 : 200

      Die ORP "ROLNIK" Klasse 1241 RE war eine Exportversion vom Projekt 1241.1. In der Sowjetunion wurden 3 Versionen geplant. Die TARANTUL-Klasse Version I, II und III. Die Exportversion Tarantul I hatte gegenüber den anderen Ausführungen einige Änderungen, da sie für den Export bestimmt waren.

      Das Projekt 1241RE hatte 4 zwar die gleiche Bewaffnung, aber eine andere elektronische Ausrüstung. Auffallend ist z.B. das hier der doch riesige Radom wie bei der Nanuchka-Klasse fehlt. Ein anderes Feuerleitgerät für die Raketen war auch erforderlich, da hier ein anderes Raketen-Systemverwendet wurde. Zusätzlich wurden auch 2 Täuschraketen-Werfer eingebaut.

      Die Exportversion in unterschiedlicher Ausführung wurde auch an die Volksmarine der DDR, Polen, Rumänien, Bulgarien, Vietnam und Indien geliefert.

      Die bekannten Abmessungen hier in den Publikationen sind zu den Bauunterlagen auch unterschiedlich.


      The Naval Institute
      Gouide do the Soviet-Navy von Norman Polmar nennt
      z.B. folgende Daten:


      Länge über alles 56,6
      m
      Länge Wasserlinie: 52,5 m
      Breite 10,5
      m
      Tiefgang 2,5 m


      Bauunterlagen:


      Länge über alles 56,1 m
      Breite: 10,2 m
      Tiefgang 2,2 m


      Das Modell habe ich bereits 2013 gebaut. Hier einmal einige der Bauunterlagen.







      __________________
    • Obwohl der Ablauf des Baubeginns eines Modells ja schon immer gezeigt wurde, beginne ich aber auch mit der Darstellung.

      Verwendet wird 1 mm oder besser gesagt, 0,9 mm Finnpappe. Wieso es dieses Maß gibt, eröffnet sich mir nicht. Ich beziehe meine "Pappe" immer vom IDEE-Creativ-markt. Dort wird eben nur diese Stärke angeboten.

      Für so ein kleines Modell hätte auch eine dünnere Variante ausgereicht. Aber da das so vorgesehen ist, verwende ich sie auch.



    • Das Unterwasserschiff. auch wie gewohnt. Für mich ein wenig ärgerlich, da für so ein kleines Modell recht viele Elemente, nämlich 9 Stück
      vorgesehen sind. Das ergibt natürlich keine "harmonischen" Übergänge zu den nachfolgenden Spanten. Kleinere Knicke sind deshalb
      unvermeidlich.

      Zu erwähnen ist noch, daß hierfür keine Streifen für die Spanten auf den Bauunterlagen vorhanden sind. Man muß das also selbst "organisieren".



    • Weiter geht es mit dem Deck. Charakteristisch ist das Deck am Heck. Das Deck ist in diesem Bereich fast rund zur Bordwand herumgezogen. Das sieht man auch aus den Fotos

      Ich habe die Vorlage von hinten leicht befeuchtet und dann vorsichtig mit einem Rundholz auf einer Moosgummi-Platte gerundet. Anschließend noch mit einem verdünnten Papierkleber eingestrichen und trocknen lassen. Erst dann wurde das Deck befestigt.

      Übrigens: Die dunklen Flecken sind Schatten die durch eine Gardinge verursacht wurde grummel



    • Als nächster Punkt wird die Spritzwasser-/Fahrwasser Abweisung in Höhe der Wasserlinie montiert.

      Wie erwähnt, ist die Markierung an den Unterwasserteilen durch die Bordwand überdeckt. Ich habe mich an andere Vorlagen gehalten und die Leiste in Höhe des schwarzen Wasserpasses angebracht

      Dieses ist eine Sysyphusarbeit: An jeder Bordwandseite sind 85 kleine Dreiecke zu kleben. Maße ca. 1,5 x 1,5 mm - also insgesamt 170 Stück! . Der Hinweis von mir sei erlaubt, es sind zwar ca. 170 derartige Teile auf der Vorlage vorhanden, es empfiehlt sich aber Ersatzteile zu scannen. Leicht geht ein Teil verloren bzw. entspricht nicht den Vorstellungen.

      Weiter muß ich mein Lob über den doppelseitigen Druck - Vor- und Rückseite -relativieren: Der graue Druck ist vorhanden, de ebenfalls erforderliche rote Druck fehlt leider. Die Rückseite sollte deshalb vor dem Ausschneiden, rot eingefärbt werden.



    • Die Antriebsschrauben sind eingebaut - es versteht sich - gegenläufig. Sie sind auf den Bauunterlagen nicht farblich gedruckt,
      müssen deshalb noch entsprechend behandelt werden.

      Benutzt habe ich eine Revell-Farbe 92 metall- bzw. messingfarbig. Obwohl die Schrauben ja nicht aus Messing sind, - es sieht eben entsprechend attraktiv aus.



    • @hvt: Das besonderes ist ja auch das es sich hier um ein wenig gebautes Modell handelt!
      @Kurt: Eine betagte Ausgabe der Unterlagen. Sie lassen sich bis jetzt gut verarbeiten. Fehler konnte ich bisher nicht feststellen.
      @klueni: Gerade wegen dem Exponat in Peenemünde hätte ich schon erwartet, das ein Modelllbauer das Boot einmal baut.
      Es gibt ja wie schon erwähnt nur vereinzelte "Tarantul`s".
      @Ingo Ich möchte erst noch meine "alten" Bauberichte einstellen. Mit dem Basteln ist es z.Zt. noch nicht weit her. Es bleibt vorerst bei Versuchen. rotwerd1

      Weiter geht es mit den Aufbauten. Erst einmal im "Rohbau". Die Ausstattung erfolgt als nächstes. Zusätzlich habe ich sie mit Karton verstärkt, da sie doch recht verwinkelt sind.




    • In der Zwischenzeit wurden die Aufbauten mit allen möglichen Kleinteilen bestückt und erst dann auf dem Deck befestigt. Es sind Teile die ich nicht besonders beschreiben brauche, lediglich das Radar auf der Brücke ist wieder so schwierig zu bauen. Vorgesehen war der Radom übrigens in weiß, nach meinem Wissen und den Fotos, ist er aber auch grau. Also habe ich aus gescanntem Material diesen in grau nachgebaut.




    • In der Zwischenzeit wurden die Aufbauten mit allen möglichen Kleinteilen bestückt und erst dann auf dem Deck befestigt. Es sind Teile die ich nicht besonders beschreiben brauch, lediglich das Radar auf der Brücke ist wieder so schwierig zu bauen. Vorgesehen war der Radom übrigens in weiß, nach meinem Wissen und den Fotos, ist er aber auch grau. Also habe ich aus gescannten Material diesen in grau nachgebaut.

    • Rettungsinseln

      Jeder Verlag hat seine eigene Rettungs-Insel-Konstruktion. Das geht von einem einfach gerundeten und dann seitlich verschlossenem
      Element mit aufgedruckten Verstärkungsrippen. Andere konstruieren sie anders bis zu eineraufwendigen Ausführung, die - zumindest für mich fast nicht zu bauen sind.

      Mein Favorit sind die Rettungsinseln wie sie hier bei der "ROLNIK" vorgesehen sind. Merkwürdig ist aber z.B. das die Ausführung bei GPM und bei Fly identisch sind. Siehe hier auch mein erstes Bild (1050571). Die graue Konstruktion ist von GPM die weiße bzw. unbedruckte von Fly. Vorgesehen sind sie hier bei der ROLNIK in grau. Das gefällt mir aber nicht, da ich sie nur in weiß kenne. Also habe ich die
      Unterlagen von Fly genommen.

      Der Aufbau ist eigentlich einfach, aber doch recht plastisch. Die Verstärkungsrippen werden auf das gerundete Teil geklebt, bzw. erst angeheftet. Nach der Aushärtun kann das Teil dann schön gerundet werden. Die Inseln habe einen Durchmesser von ca. 4 mm. Für
      die ROLNIK sind 4 Inseln vorgesehen. 2 Stück vor der Brücke und 2 achtern.



    • Weiter geht es aber mit einer Menge Kleinteile. Den Bau brauche ich wohl nicht zu beschreiben, Poller, Ankerwinden, Lüfter usw..

      Vom Aussehen gefällt mir der "kleine graue Dampfer" immer besser. Denn zugegeben, zu Anfang war ich nicht so begeistert. In einem anderen Forum war der Erbauer dieses Modells der Meinung, daß das Modell zu wenig Beachtung findet



    • Hallo Ludwig...

      Ludwig schrieb:

      In einem anderen Forum war der Erbauer dieses Modells der Meinung, daß das Modell zu wenig Beachtung findet

      Das könnte ich geschrieben haben... Und der Meinung bin ich immer noch...

      Bei mir ist die CFM Version dieses Modells entstanden. Es beruht auf der gleichen Konstruktion in 1/250...

      Übrigens ein sehr schönes Bauergebnis...

      Meinen Glückwunsch zur Indienststellung Deines Modells...

      Gruß
      Günter