MV Wedel, Paper Shipwright, 1:250

    • MV Wedel, Paper Shipwright, 1:250

      Davis Hathaway hat dies Kleinod zum kostenlosen Download auf seiner Homepage eingestellt, deshalb erspare ich mir hier die Vorstellung des Bogens: seht ihn Euch selbst an! Wem er nicht gefällt, der kann ihn ja wieder löschen . (Hat es so was eigentlich schon mal gegeben - ich meine: abgesehen von furchtbaren Unfällen??? Einen heruntergeladenen Bogen - LÖSCHEN?)
      Eine Vielzahl von Kleinteilen (große passen ja auch gar nicht drauf... ) versprechen Bastelspaß in Reinkultur. Neben diesem Download habe ich noch die Geco Scorpio bestellt; wenn ich das richtig sehe, hat die bei mindestens doppelter Rumpflänge auch nicht wesentlich mehr Teile. Und wenn doch, kann ich das ja hier ändern Eigentlich will ich nur in Maßen supern, aber man weiss ja nie, wo man am Ende landet. Erste Aufgabe: die weißen Teile vom Aufbau sollen möglichst weiß bleiben, und da stören mich einfach die Knicklinien, die will ich retouchieren. Könnte man sicher auch analog und im richtigen Leben wegkratzen, aber David ja schon die Datei zur Verfügung stellt, dauert es auch nicht länger, da ein paar Vektoren zu löschen. Da ich die Fenster aussteche, werde ich wohl auch etwas in die Kabine einsetzen müssen; momentan suche ich da noch nach brauchbaren Bildern. Wer etwas findet: nur her damit! Ansonsten wäre wohl Improvisation angesagt, eine Collage aus Teilen der Zenith etwa.
      Das Spantengerüst trocknet bereits mit dem Achterdeck darauf, beschwert unter 2 Radiergummis. Die Bodenplatte habe ich aus 3 Schichten Karton geschnitten und die Kanten verschliffen, da ich die Bordwände ohne Klebelaschen direkt an die Bodenplatte ankleben werde. Leider habe ich sie nicht über Nacht anständig beschwert trocknen lassen, deshalb iwölbt sie sich noch etwas auf und das Spantengerüst muss es ausbaden. Pech...
      Die Passgenauigkeit ist sehr gut, der Bau macht viel Spaß und geht (noch) verhältnismäßig schnell voran.Jetzt ist allerdings erstmal trocknen angesagt...

      "Ich bin der Meinung, dass man als Modellbauer keine besonderen Fähigkeiten besitzen muss, sondern nur Geduld und die Entschlossenheit zur Beendigung des Modellbaus. " (Art)
    • Die Änderungen sind schon fertig (die Steuern dagegen noch nicht, das gibt Ärger nachher - sei´s drum); es ist fantastisch, wie schnell man ist, wenn man nur jemandes anderes Dateien verpfuscht, statt sich das alles selber machen zu müssen!
      Folgende Änderungen: Die Kettenreling am Achterdeck (Teil 48) hat 2 Stützen zu viel. Um das Beiboot beim Aussetzen durchschwenken zu können, werden die von David vorgesehenen 3 Felder mit nur 1 Kettenlänge überspannt (bin ich das jetzt auch - überspannt? Gaga ? Mal sehen - macht jedenfalls Spaß ) Kann man übrigens hier bei Marine Traffic gut sehen (wie hat man eigentlich vor dem Internet Modelle gebaut?) Dann tragen beide Kräne gut sichtbare Beschriftungen, die habe ich abgeschrieben. Wenn deswegen jemand "Plagiat" ruft, kann ich es nicht ändern. Außerdem steht die Schrift bei Kran 21 am Ende wohl leider auf dem Kopf , das ist natürlich gewollt, stellt einen sozialkritischen Bezug her zur Situation der Kranfahrer in Wedel und damit eine kreative Eigenleistung - KEIN Plagiat. Die Buchstabenhöhe ist ziemlich genau 1 mm (3 Punkt), die Schrift leidlich lesbar - ich bin also zufrieden mit meinem Drucker. Der Lüftungsschacht hinter der Kabine (Teil 20) ist mit einem Deckel verschließbar, der kommt noch drauf, außerdem hat der Schacht unter der Öffnung noch einen Elektrokasten, der fast so dick ist wie der Lüftungsschaft selber, das ist jetzt das Quadrat neben Teil 20. Und die Knicklinien sind weg. Die Klebelasche vorne an der Backbordseite von Teil 15 nicht, wie ich gerade sehe, aber das kann man ja auch noch von Hand wegschneiden.
      David, please forgive me: I know, that You have already changed the lettering on the superstructure and that it´s now spelled the way, it should be: "Schifffahrtspolizei". But I liked this human touch on an otherwise immaculate model very much and would be very surprised, if anybody would really notice this on the finished model, so I hope Your embarrassment is not lasting.
      Tja, der Rumpf biegt sich immer noch nach oben, für heute ist also nicht mehr viel zu tun hier.



    • So, das war Gestern. Und wie sagt man so schön: "Gestern noch auf hohen Rossen, heute..." na ja. "Fantastisch, wie schnell man ist...", - wenn man nur die halbe Arbeit macht und pfuscht; allerorten grinsten mich heute vergessene Knicklinien an - ich habe nicht zurück gegrinst! Dann stellte ich fest, dass mein Karton an den gerillten Knicklinien aufbricht wie eine verrottete Küche am Wasserschaden - auch nicht schön. Dann - naja. "Fantastisch, wie..." - ach, das hatte ich schon.
      In Abweichung vom Konzept "Baubericht" (was habe ich gemacht?) hier erstmal: wie ist es richtig? Die Teilenummern 9e und 9f sind nämlich auf der Decksmarkierung vertauscht (nicht die Teile, nur die Nummern!). Fangt mit 9f auf der linken Seite an und lasst das offene Bauteil links mit der Kante der Kabinenrückwand fluchten; die fehlende Außenseite ist Teil der Kabinenwand 15 und kommt später dran -idealerweise passend. Teil 9e, der Niedergang kommt mittschiffs daneben und sollte mit der rechten Seite der Kabinenrückwand fluchten. Ich habe statt dessen erst 9e an dafür markierte Stelle geklebt, dann mit Mühe wieder abbekommen, als ich 9f fertig hatte und die Verwechslung bemerkte, dann 9e an der rechten Wand ausgerichtet und diesmal richtig festgeklebt, um dann festzustellen, dass 9f links deutlich überstand. "Fluchten - nicht fluchen!" Ach so...
      Eigentlich dürfte das ja alles keinen Unterschied machen, wenn ich nicht gestern in dem Bemühen, auch die Schnittlinien wegzubekommen, von Teil 5 zu viel weggeschnitten hätte. Jemand anders hätte sich vielleicht schon gedacht, dass der weggeschnittene Fensterrahmen da rechts nicht wirklich so gehört, schließlich hat David ihn ja am Teil vorgesehen, aber ich dachte, dass das hinter dem Luftschacht 20 verschwindet und war so stolz auf die ausgestochenen Fenster, da wollte ich die Rückwand nicht wegschmeissen - selbst schuld. Ich habe jetzt den Deckel von 9f etwas schmaler geschnitten (ich hasse diese Operationen, wenn das Teil schon an Bord ist) und werde vermutlich feststellen, dass jetzt der Deckel an der Kabinenwand zu lang ist; wenn ich den 1 Kartonstärke kürze, sollte es gehen.



    • Hallo Heiner,
      gerade ins Netz gestellt und schon angeschnitten. Du bist ja fix. Der schöne Bogen wird neben mir sicher auch weitere Zuschauer anziehen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Heiner

      Macht Spass, wieder einen Deiner launigen Bauberichte zu lesen. Zumal, wenn es sich denn um ein so schnuckeliges Modellchen handelt.
      Auch ich habe den bereits heruntergeladenen Bogen nicht weggeschmissen und schaue den Fehler, da er ja nicht in der Konstruktion ist, als persönliche Note an. Ich selber bin ja orthografisch auch nicht so wirklich....naja happy1 und somit wird das, wenn ich es dann baue ein richtig PERSÖNLICHES Modell tanz 2
      Was Deine Änderungen angeht, so schaue ich Leuten wie Dir immer mit etwas Neid zu. Modelle am Computer ändern kann ich nicht.... im besten Fall umfärben, ja, aber alles was mehr ist....nein, geht nicht.

      Was mich etwas erstaunt: Warum verdreifachst Du die Bodenplatte und lässt dann bei den Decks die Klebelaschen dran? Das sind doch die Stellen, wo man diese ollen Knicke sieht. Ich bin dazu übergegangen, dass ich die Laschen an den Decks entferne und die Decks von unten zwischen den Spanten verdopple oder verdreifache um eine Klebeauflage für die Bordwände zu haben.

      Zur GECO SCORPIO: Für mich nach wie vor eins der schönsten Modelle von David. Da freue ich mich auf Deinen Baubericht. Wobei sie von der Teileanzahl sich schon noch etwas von der WEDEL unterscheidet. Und Du wirst feststellen, dass es auch da ein paar "David'sche Nummerierungs-Verwechslungen" gibt. Dazu empfehle ich Dir, bei aller Bescheidenheit, meinen BB im Nachbarforum als vorgängige Literatur verlegen2

      So, nun lehne ich mich wieder zurück, nehme die Popcorn zur Hand und verfolge die Show weiter mit grossem Interesse prost1
      Viel Spass und freundliche Grüsse
      Peter
      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • @ Kurt: es passte gerade ideal herein; das neue Skalpell ist gekommen, ich liebe diese Schiffsgröße (alles, was in eine leere Rocher-Dose passt, ist gut!) und ich musste endlich mal wieder ein richtiges Modell bearbeiten - die letzten Wochen war ich vor allem "virtuell" am Computer fleissig (also mit anderen Worten "nicht wirklich faul"... grins 1 )
      @ Peter:

      Peter_H schrieb:


      Was mich etwas erstaunt: Warum verdreifachst Du die Bodenplatte und lässt dann bei den Decks die Klebelaschen dran?
      Ähm ehrlich? Weil ich auf Deine Lösung nicht gekommen bin! Ich hatte überlegt, das Deck zu verdoppeln (ehrlich!), aber ich wollte mein Glück nicht zu sehr strapazieren, weil ich mit jeder Lage Extra-Karton mehr von den Spanten wegschneiden muss, um die zusätzliche Höhe wieder abzubauen, und das geht bei mir meist nicht lange gut, irgendwann passt es nicht mehr. Auf Deine Idee, die Verstärkung zwischen die Spanten zu setzen, bin ich überhaupt nicht gekommen daumen1 - Danke für den Tip! freu 2 Deinen Baubericht zur Geco habe ich mir schon herausgesucht; ich denke also, ich weiß, was da auf mich zu kommt.
      Und die Veränderungen am Computer - Peter ehrlich, wovor fürchtest Du Dich? Probier es Dir einfach aus, es kann gar nichts passieren - im schlimmsten Fall speicherst Du einfach nicht ab, was Du gemacht hast und hast die Ausgangsdatei für den nächsten Anlauf wieder zur Verfügung. Willst Du ein "Tutorial"?
    • Hallo Heiner,

      Heiner schrieb:

      weil ich mit jeder Lage Extra-Karton mehr von den Spanten wegschneiden muss
      0,2 mm um etwa genau zu sein. Da du ja offensichtlich den Bogen vektorisiert hast, kannst du die Spanten mit Hilfer eines aufgezogenen Rechteck kürzen. Also bei dreifachen Boden von unten 0,4mm weg, bei einem zweifachen Deck 0,2 mm von oben.

      Gruß pianisto
    • Hallo Heiner,

      obwohl eigentlich viieel zu modern habe ich den Bogen auch geladen, schließlich fährt das Orginal ja fast vor meiner Haustür.

      Mit 2 F kann ich eigentlich gut leben, aber: SCHIFF(F)ARTSPOLITZEI !!??

      Na ja, wenn ich die PDF Datei mit Corel öffne, fehlen mir fast immer ein paar Schriften, und dann habe ich nur Fragezeichen.



      Ein Tutorial oder Erfahrungsaustausch PDF - Vektor wäre toll!

      Gruß Joachim.

      Ach ja, Klebelaschen finde ich auch doof, besonders an runden Teilen wie Räder oder Decks!
    • Joachim schrieb:

      Ein Tutorial oder Erfahrungsaustausch PDF - Vektor wäre toll!
      @ Joachim!
      Soweit kompatibel: sieh´mal hier nach. Danke auch für den Link; scheinbar ist die öffentliche Hand recht freigiebig mit solchen Informationen,ich werde mal sehen, ob ich dort direkt etwas bekommen kann zur Inneneinrichtung. Für das Problem mit der fehlenden Schrift habe ich aber auch keine vernünftige Lösung; ich dachte, Arial ist schon in den Chipsatz eingelötet, nicht erst programmiert...
      Und der Schriftzug muss natürlich "Entenbullitzei" heißen, aber auch das wird niemand lesen können...

      @ Dirk: zu viel der Ehre! David hat seine Vektoren selber eingestellt - fürs Nachzeichnen wäre ich nicht schnell genug, und bei automatischem vektorisieren wäre ich immer noch mit dem Löschen überflüssiger Knoten beschäftigt.Mit der Stärke je Lage zusätzlichen Papier hast Du natürlich auch Recht, aber mein Problem hier ist nicht die Planung, sondern deren völliges Fehlen - das Spantengerüst war schon ausgeschnitten, als ich die Bodenplatte verdreifacht habe, und wegschmeißen wollte ich die Teile dann auch nicht.

      Ein paar Dinge habe ich heute noch weiter gemacht, aber nichts, was man schon zeigen könnte - morgen geht es dann weiter mit Kantenfärben und anbringen der Bordwände.
    • Hallo Heiner!
      Du kannst eine PDF-Datei mit Corel Draw öffnen. Ich habe dazu Corel Draw X7 benutzt. Gib einfach den Befehl mit Corel öffnen ein. Dann erscheint dieses Bild:



      Dann gibst du Text umwandeln in Kurven ein unddie Seite. So erhälstDu eine mit Corel zu bearbeitende Seite.
      Eine weitere Option zum Umwandeln von PDF-Dateien ist Gimp.
      Viele Grüße aus Bremen
      Axel S
    • Moin Axel!
      Das merke ich mir für die anderen, die Corel benutzen und mit meinen Dateien nichts anfangen können, Danke! Joachim hat mir allerdings eben von seinem Corel eine Datei als SVG geschickt, die konnte mein Inkscape verarbeiten - das ist, als ob plötzlich adidas und Puma zusammenarbeiten. Hier kommen ganze Weltbilder ins Wackeln...
    • Hallo Heiner,
      ich glaube das dir ein kleiner Fehler unterlaufen ist und zwar in deiner Überschrift.
      Du hast geschrieben von Paper Shipyard ich glaube du meintest Paper Shipwright.


      Aber nun zum Modell der Anfang sieht sehr gut aus und fällt somit unter den Baubericht vielversprechend.
      MfG. Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Moin, alle!
      Weíter geht´s mit den Bordwänden. "Einem geschenkten Barsch - schau ich nicht in die Kiemen", wie mein Vater sagt, der durchaus etwas von gutem Fisch versteht arbeit2 - trotzdem muss ich an dieser Stelle vor ein paar Kinken warnen.
      Das Achterdeck ist bei mir ca. 1 mm zu lang gewesen, der Heckspiegel ließ sich nämlich nicht senkrecht stellen. Vorne stößt das Deck an Spant 5 an, der wiederum genau auf der passenden Linie der Bodenplatte steht und im zugehörigen Schlitz des Hauptspants - dort stimmt alles, das Deck kann nicht weiter vor. Und hinten endet der Hauptspant genau am Ende der Bodenplatte, ergo ist sie nicht zu kurz geschnitten. Mir fällt wirklich nur das Deck ein, das zu lang sein muss. Besser gleich hinten auf die richtige Länge kürzen - oder noch besser: von vorn herein digital und ohne Schere einen Streifen in der Mitte herausnehmen. Zwischen die Teile 9a und 9b am Heck gehört nämlich noch eine "Schießscharte" zwischen die "Schränke" an der hinteren Steuerbordwand, die David ausgelassen hat. Da ich aber das Deck (mit Markierung) gekürzt habe, muss ich erst diese Teile einsetzen, um dann die Bordwand weiter zu beschneiden - und die Kante zu färben. Schwarz. Zwischen 2 weißen Schränken. Gar kein Problem für mich... muhaha1
      Ausgehend vom jetzt senkrecht stehenden Heckspiegel habe ich dann die vorgeformten Bordwände angesetzt und mich abwechselnd von Spant zu Spant nach vorne gearbeitet.Ergebnis: die Bordwände sind ebenfalls gut 1 mm zu lang, so dass ich am Bug je Bordwand kürzen musste. Glück gehabt, es passt - fast. Sicherer wäre es wahrscheinlich gewesen, am Bug die Montage zu beginnen und dann am Heck einfach entlang dem senkrechten Spiegel den Überstand wegzuschneiden. Ideal wäre es, von vornherein digital an der schmalsten Stelle ein Stück herauszunehmen.
      Jetzt passen die Bordwände aber und sitzen. Bombenfest. Und dabei würde ich doch soo gerne die Backbordwand wieder herunternehmen! heul1 David hat ihr nämlich 5 Bullaugen spendiert, im richtigen Leben hat sie aber nur 4. Digital können wir das ganz leicht ändern (löschen) und die restlichen Bullaugen neu anordnen (dabei das vordere Bullauge weiß unterlegen, dort ist ein Sichtschutz angebracht). Wer die Bullaugen nicht aussticht, kann zur Not auch eine korrigierte Bordwand darüber tapezieren, Weil für mich aber "Bullaugen" nicht die Augen eines Bullen sind (Zitronenfalter falten auch keine Zitronen), sondern die Augen eines Schiffs (poetisch, nicht wahr?) - und weil die Wedel dann wohl eine wilde Partymaus sein muss (ich habe noch nie erlebt, dass Bullaugen so tief im Inneren einer Bordwand liegen), habe ich die Löcher nicht nur ausgestochen, sondern mit einer zweiten Lage Karton hinterlegt, bevor ich mit Folie verglast habe, um das ein bisschen nachzuempfinden. Da nochmal etwas ändern? Ich nicht, dann eher die Bordwand tauschen. Geht nicht. Mist.





    • Moin Kurt!
      Schon richtig, Klappe zu - Affe tot, am Rumpf ändert sich jetzt nichts mehr (außer natürlich, was noch dazu kommt). Der Spalt am Bug ärgert mich zwar, weil ich den selber geschnitten habe, aber das ist jetzt so. Alles andere - muss nicht so schlimm werden, wie ich es gemacht habe! Richtig wäre es (nach 1 Nacht drüber schlafen) einfach gewesen, den Heckspiegel an das Achterdeck zu kleben (Klebelaschen dort also stehen lassen...), ihn senkrecht auszurichten und dann die Bordwandenden über die Bodenplatte hinaus bis zum Heckspiegel nach hinten zu schieben: den Spalt auf der Unterseite sieht kein Schwein, der Bug kommt sauber zusammen und der Rest kann unverändert bleiben. Perfektionisten verlängern sich den Hauptspant und die Bodenplatte noch unter unter dem Achterdeck um diese 0,3 mm (vergesst den "1 mm" gestern von mir, ich habe inzwischen an der Originaldatei nachgemessen), dann bleibt nicht mal der Spalt, und alles wird gut! Mögliche Anschlussprobleme am Spant 5 liegen alle an der Bordwandinnenseite und lassen sich mit "Bordmitteln" beheben. Das ist kein schlechtes Modell! Nur ich habe aber die Gabe, unter verschiedenen Möglichkeiten zuverlässig die zu wählen, die sich im Nachhinein als Fehlentscheidung entpuppt und dann mit allen anderen zum maximalen Misserfolg addiert. Vertraut mir also, wenn ich sage, wie ich es mache - und tut das nicht!

      Herzlichen Dank bei der Gelegenheit auch hier nochmal an Claus-Peter Jaeger von der IG Schiffsmodellbau Elmshorn und dem MSC Uetersen (link hat Joachim oben -Nr. 10- eingestellt), der mir auf Anfrage sofort den Generalplan zugeschickt hat. DAS war keine Fehlentscheidung!
    • Heute kamen die ersten kleinen und die letzten großen Teile an Bord. Der Kabinenboden ist aus dem zweiten Ausdruck geschnitten, verdoppelt und stumpf auf die Lasche des Hauptspants geklebt, die durch den Schlitz im Hauptdeck nach oben ragt. Zur Stabilisierung hatte ich noch einen zweiten Träger auf das Hauptdeck geklebt, auf dem der Boden waagerecht liegt, das empfehle ich jedem zur Nachahmung! Mit diesem Boden als Former sind selbst die ausgestochenen Kabinenwände ohne Probleme zu verarbeiten und geben ausreichend Halt, um völlig ohne Verstärkung das Dach zu halten, selbst Folie ist nicht in den Fenstern! Die nächsten Tage kommen noch die Wallschienen an den Rumpf, alles andere wird dann Pinzetten-Pickerei.
      Für die Wiederholung mit korrigiertem Bogen brauche ich dann aber eine Brückeneinrichtung! Man kann durch die Fenster so viel vom Innenraum der Brücke erkennen, dass sogar auffällt, dass die Tür nur an der Außenseite aufgedruckt ist, was etwas merkwürdig wirkt.




    • Ach, und für alle, die sich ihre Backbordwand selbst korrigieren wollen (Generalplan sei Dank!): die beiden vorderen Bullaugen bleiben unverändert, das mittlere entfällt und das hinterste rückt einen halben Durchmesser nach vorne, dann passt es.
    • Sieht nicht nach viel aus, aber die ersten Kleinteile sind an Bord: Anker, Ankerwinde, Lüfter auf dem Vordeck, ein Luk, ein dicker Lüfter auf dem Dach, ein weiterer hinten rechts (Teil 20) und ein Lukendeckel auf dem Achterdeck über dem Maschinenraum. Es passt alles, aber der Dachlüfter wäre richtiger direkt neben der Steuerbord-Rettungsinsel, statt in der Dachmitte - ich habe es so gelassen, um das weiße Feld zu schließen, in der Datei kann man das noch einfach korrigieren.
      Als Ankerkette habe ich ein metallisiertes Garn genommen und dann mit Hitze von der Spitze eines Lötkolbens gespannt - das Ergebnis muss ich erst mal eine Nacht überschlafen.

    • Hallo Heiner,

      das sieht doch schon gut aus. Vor Allem die weißen Bullaugen kommen überzeugend.

      Im Nachbarforum habe ich gelesen:

      Claus-Peter sagte, dass die Wedel wohl zu einer Veranstaltung nach Glückstadt kommt.

      Das müssten die Matjestage sein, vom 8. bis 11. Juni. Die Jungs aus Elmshorn und Uetersen sollten es wissen , die sind Stammgäste. Da werde ich dann wohl ein paar Fotos machen.

      In der Zwischenzeit empfehle ich diese pdf Datei von Dipl.-Ing. Rudolf Stender, von wegen Inneneinrichtung und so.

      Ab Seite 24 gehts ab!

      Gruß Joachim.
    • Moin Joachim!
      Volltreffer, zu 100 % , Vielen Dank freu1 ! Ja, es waren die Matjestage, und Dein Link ist haargenau, was ich gesucht habe! klasse1
      Die S. 24/25 sind der Generalplan; bis auf die Lage der Backbord-Bullaugen konnte ich da nicht so viel von für mich übernehmen (David hat wahrscheinlich nach demselben Plan gearbeitet, würde ich mal vermuten - deshalb wohl auch der Lapsus mit der gespiegelten Steuerbordwand) - aber die S. 29 und 30 sind genau, worauf ich gehofft hatte. danke 2 Falls Du tatsächlich dazu kommen solltest, Bilder zu machen: bitte denke vor allem an die hintere Hälfte der Brücke: was ist vor/neben der großen Panoramascheine an Steuerbord und was heckwärts von der seitlichen Eingangstür zur Brücke? Außerdem geht wohl mittschiffs ein Niedergang zum Achterdeck runter; wie ist der angelegt? Für den Bereich müsste ich auf alle Fälle auch das Spantengerüst nochmal überarbeiten.

      Heiner schrieb:


      Eigentlich will ich nur in Maßen supern, aber man weiss ja nie, wo man am Ende landet.
      Naja, 10 Tage hat der Vorsatz gehalten. Das ist wie mit Süßigkeiten: ostern 2
    • Neu

      Inzwischen ist weiterer Kleinkram dazu gekommen: die Kabine hat ihre rote Haube bekommen (ist etwas zu breit, aber problemlos zu kürzen), die ich aber besser angebracht hätte, bevor ich das Dach aufgesetzt habe, da ich sie dann sauber und gerade mit der Unterseite des Dachs hätte abschließen lassen können. Außerdem hätte ich besser die Rückseite auch rot bemalt... stirn1
      Die Klüsen habe ich aufgebohrt und an Deck gesetzt arbeit1 ; einerseits bin ich mit dem Ergebnis zufrieden - andererseits ist das überflüssig, wenn ich mir Lasercuts mache, weil die Klüsen dann bereits in die Reling eingearbeitet gehören. Nehmen wir diese hier also als Fingerübung. An der Kabine sind die beiden Feuerlöschkästen angebracht und auf dem Achterdeck der Niedergang zum Oberdeck, die Aufnahme fürs Beiboot und der Bootskran ("David" möchte man bei der Form kaum sagen).
      Ein paar Hinweise und 2 Abbildungen der Brückeneinrichtung habe ich Dank Joachim bekommen, der Fahrstand ist also zumindest virtuell
      schon mal in Arbeit. Außerdem habe ich einen Prospekt von Fassmer für diesen Bootstyp im Netz gefunden, der Abbildungen aus dem Generalplan der "Baltic" enthielt, aber furchtbar verpixelt war - ich hoffe, ich bekomme dort, worum ich gebeten habe. Oder zumindest eine Antwort....
      Und ich habe nochmal die Bauteilnummern auf den Bögen mit der Anleitungsskizze verglichen - es wirkt auf mich, als hätte David hier rapide die Lust an dem ganzen Projekt verloren, auch wenn man gerade für die Klainteile auf die Nummern insgesamt verzichten kann - hier vermeidet das tatsächlich größere Verwirrungen. Fehlen im Wesentlichen noch der "Dachgarten" mit Mast, Scheinwerfer und Rettungsinseln, das Beiboot und der zweite Kran.



    • Neu

      Für heute sind noch Beiboot und "Falt-Kran" an Deck gekommen; langsam leert sich der Bogen. Auf dem Achterdeck sind die wesentlichen Baugruppen an Bord, der Flaggenstock kommt erst mit Indienst-Stellung ans Heck. Zu meckern hatte ich heute nichts. Der Bootsrumpf kann mit etwas Geduld und sauberer Weissleimnaht praktisch ohne Kantenfärben gebaut werden, alle Spalten schließen sich - gefällt mir! Ich habe erst den Bootsrumpf gebaut, dann die Sitzwanne von unten unter das Deck geklebt und das dann in den Rumpf gesetzt. Hier war mir allerdings auf beiden Seiten das Bootsdeck je ungefähr eine Kartonstärke zu schmal geraten, was aber nicht gestört hätte, wenn ich nur nicht versucht hätte, das Deck trotzdem "irgendwie" an die Wanne zu kleben: beim Trocknen zog es sich an die Seitenwand der "Sitzwanne" und ein sauberer Anschluss an den Bootsrumpf war damit nicht mehr drin. Ich werde morgen vielleicht nochmal versuchen, das Deck des zweiten Ausdrucks darüber zu kleben, mal sehen.
      Morgen kommt der "Dachgarten" an die Reihe...



    • Neu

      Servus Heiner,

      stimmt - die Nummern sind nicht immer richtig und auch nicht vollständig dereferenziert in den Bauzeichnungen. Macht aber nichts, bei der kleinen Bauelementeanzahl ergibt sich alles wie von selbst. Ich glaube aber nicht das der Konstruktor die Lust verloren hat - permanentes Prüfen führt irgendwann zu Betriebsblindheit. Trotzdem eine sehr schöne Konstruktion von DH.
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Neu

      Moin alle!
      @ Klaus: das ist schon richtig, die Nummern sind im Grunde nicht wirklich wichtig, um die Teile zu identifizieren - von den Mastleuchten vielleicht mal abgesehen, und da stimmen sie.

      Beim Dachgarten sind keine Schwierigkeiten aufgetreten, für die David etwas könnte; ich hingegen stelle wieder deutlich fest, wo meine Grenzen liegen. Die Rahmen der Rettungsinselstationen auf dem Kabinendach wollte ich ausstechen - abgesehen davon, dass das keine gute Idee ist, weil sie sehr instabil werden, habe ich die gesammelten Teile von 3 Ausdrucken verhackstückelt, ohne dass mehr als Papierschnipsel herausgekommen wären; mit dem neuen Skalpell habe ich offensichtlich keine neuen Fähigkeiten gekauft damit umzugehen, die muss ich mir erst wieder nach alter Schule "erwerben". Am Ende habe ich sie frei Schnauze geschnitzt - bund dann auf Fotos festgestellt, dass sie im Original gar nicht so aufwendig sind; je Seite ein einfaches Fünfeck hätte gereicht... Den großen Lüfter auf dem Dach hatte ich leider an die Stelle geklebt, an die der Mast kommt, also wieder runter damit, wobei er auseinander fiel - war eh nicht das beste Teil an diesem Modell...
      Der Mast ist eine weitere Station für mich, um Demut zu tanken; auch hier habe musste ich erst lernen, verdoppelte Mikro-Teile zu verarbeiten - mit den zerrissenen oder mittendrin zerschnittenen Teilen könnte ich ein ganzes Feuer entzünden. Allerdings hat David für meinen Geschmack bei den Rückseiten farblich etwas stark "abgekürzt", die sind - einfach gelb. Angeboten hätte sich meiner Meinung, entsprechend den Vorderseiten verschiedenfarbige Streifen einzusetzen, so dass bei schwarzen Leuchten halt auch deren Rückseite schwarz ist, weiße Radarantennen weiß bleiben und so fort.

      Der Mast ist inzwischen an Bord (2 Leuchten trocknen noch, die kommen morgen an Bord, dann wird auch gepönt), fast schon Zeit für ein Resümee.

      SY 190 schrieb:

      Trotzdem eine sehr schöne Konstruktion von DH.
      Das trifft es eigentlich sehr gut.

      Es ist ein schöner Bogen, wenn auch mit Kinken:
      das verkürzte Spantengerüst unter dem Achterdeck und die vertauschten Nummern bei 9e und 9f sind kein Problem, wenn man richtig damit umgeht - das habe ich mir erst ausprobieren müssen, aber beim nächsten Mal mache ich es besser (außerdem habe ich mir die Stellen im Bogen ausgebessert...). Die Backbordwand - war im Plan nicht eingezeichnet, da haben auch andere Konstrukteure einfach die andere Bordwand gespiegelt, obwohl vorher noch Bullaugen oder Fenster geändert oder weggemusst hätten. Alles weitere sind meine Luxus-Probleme gewesen.
      Was erst mal funktioniert, aber nicht so toll ist, ist die "Scheibchen-Taktik": verdoppeln kennen wir alle, und da gibt es keine Probleme, aber David hat im Bereich der Kräne teilweise 5 Schichten Karton aufeinander gestapelt - das hält der Karton nicht aus; einmal falsch angefasst, und der Karton spaltet sich zwischen den Leimschichten (ist mir beim Sockel des Bootskrans passiert). Hier sollte man überlegen, vielleicht doch die Teile plastisch zu bauen.
      Im Grunde nichts, was man nicht auch bei anderen Modellen schon gesehen hat. Schön ist hier, dass man die Datei hat und alles korrigieren und/oder neu ausdrucken kann.
      Was man dann daraus macht (oder wie oft), liegt dann an einem selber.





    • Neu

      Servus Heiner,

      bei den Rahmen für die Rettungsinseln (wie auch bei allen anderen Kleinigkeiten) muss man ein wenig tricksen. Nimmt man normalen Kleber (UHU oder ähnliches) wird es schwer. Ich verdünne Ponal Express mit Wasser derart, das wenn ich mit einer Nadel leicht eintauche und "anlupfe" sich gerade so ein Tropfen ablöst. Dann bestreiche ich die Rückseite (wohl bemerkt, die Fläche sollte nur wenige qcm betragen) mit der Verdünnung mit einer langen Nähnadel derart, das ich nur einen dünnen Film auftrage. Dann schnell zusammenlegen, zwischen zwei Platten legen und mit einer kleinen Handzwinge "verpressen" - liegen lassen zum austrocknen. Das verdünnte Ponal dringt relativ gut in das Papier ein und härtet danach gut aus. Manche kriegen hier einen Horror wenn sie Wasser hören, wegen aufquellen und wellig werden. Probiers mal aus - bei mir hat es bisher immer gut gefunzt (siehe z.B. hier : click-me )
      Auch kleine Modelle mit wenigen Teilen sind manchmal nicht leicht zu bauen - auch oder gerade dies Modell ist ein Beispiel hierzu. Also : nicht verzagen, neu drucken und dann das ganze noch mal von vorn - alles wird gut!
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo