Kleiner Kreuzer SMS Wiesbaden 1:250 Mannheimer Modellbaubogen

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    • Servus Gerhard,

      auch dieser Niedergang ist doch wieder sehr gut gelungen ! daumen1
      Habe mich mit der Niedergang-Technik schon bei der BRÖSEN mit angefreundet und eingeübt.
      Mehrfach getätigt, dann läuft die "Produktion" niedergangmässig happy1 , aber aufwärtsstrebend,
      bei mir immer sehr gut... happy 2
      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
    • Servus Kurt,

      anbei die Bauanleitung mit den Aufbauten auf dem Hauptdeck. Das Originaldeck kann ich hier leider nicht mehr anbieten, da müsste ich alles andere abreissen...
      Aber was soll's... das Schiff wird auch ohne Niedergang fertig.



      Servus Holger,

      Schön, dass Du das auch so machst. daumen1
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Fritz, da bleibt nur eines: Mund abwischen und weiter...

      Zurück zur Skagerrakschlacht:
      Noch gab es einen klitzekleinen Funken Hoffnung, dass die Flotte sie heraushauen könne aber diese Illusion wich, nachdem weitere schwere Treffer in Rumpf und Aufbauten eingeschlagen hatten. Die eigenen Schiffe kamen nicht näher, nein sie entfernten sich immer weiter, bis sie am Horizont verschwanden. Treffer um Treffer reduzierte die Besatzung an Oberdeck. Die Geschütze wurden nun teilweise mit Heizern bemannt, da die reguläre Bedienmannschaft größtenteils ausgefallen war.

      Zum Modell:

      für heute, als Abschluss, wurde noch der Hilfssteuerstand fertiggestellt. (Bilder 1 bis 7)
      Die Plattform im Baubogen ist eine angedeutete Grätingplattform... diese wurde durch einen LC Gräting aus niederbayerischer Produktion ergänzt.










      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Hallo Gerhard,

      ärgerliche Sache, das mit dem Niedergang - tut aber dem guten Gesamteindruck Deines Modells keinen Abbruch, denke ich.
      Ja, hin und wieder kann schon man so kleinere "Konstrukteurs- und Verlagsüberraschungen" erleben... denk1
      Baue selbst gerade die "Graf Spee" von cfm - da ist beispielsweise für die leichten Flaks ein Zusatzbogen mit detaillierten Geschützen von Peter Hurler beigelegt. Schön und gut - aber die "Spee" hatte beim Auslaufen 12 x 2 cm eingebaut, für die auch Markierungen auf Decks und Aufbauten vorhanden sind; auf dem Zusatzbogen sind aber nur 8.... kratz1
      Nichtsdestotrotz wird es ein feines Modell! beifall 1
      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Hallo Gerhard,

      wenn ich mir die Bilder der Anleitung und Deines Modells betrachte, sieht es so aus, als stehe der Lüfter durchaus richtig. Der Unterschied zwischen Modell und Anleitung besteht vielmehr im Einschnitt, den das obere Deck an dieser Stelle macht (der Abschnitt mit den zwei Halterungen für die Munitionstransportschiene), denn die Bauanleitung zeigt hier eine glatt verlaufende Deckskante und einen rechteckigen Decksdurchbruch für den Niedergang.

      Es kann auch sein, dass die von Dir gebaute Variante ohne Niedergang richtig ist, jedenfalls würde ich da nicht ohne weiteres Operationen ausführen. Iich glaube nicht, dass bei der Konstruktion damals die Position eines Niedergangs Vorrang vor der eines großen Maschinenraumlüfters hatte, wenn man letzeren aus seiner Idealposition verrückt, hat man einen viel größeren Aufwand (und höhere Kosten), als wenn man einen Niedergang um 1 Meter verrückt.

      Dazu müsste man passende Abbildungen haben - vielleicht könnte uns der Konstrukteur hier weiterhelfen?

      Curmudgeon
    • Hallo Gerhard

      das mit dem Niedergang 205 ist sehr ärgerlich. haue 3 Trotzdem hab ich mal meine Kontrollmodelle herausgeholt und diese schwierige Stelle festgehalten mit den "Bretterzäunen und Stufen" . Auf dem ersten Bild sind noch keine Lüfter drauf, auf dem 2. Bild dann mit dem Lüfter.
      Mein Vorschlag: Die Treppe etwas kürzen und dann mit einer gebogenen Pinzette von unten einschieben und dann von oben Treppengeländer "andeuten" schwitz1
      Ansonsten ein tolles Modell klasse1



      Gruß SMSBaden
    • Danke für Euren Zuspruch Hagen, Cumudgeon, SMS Baden und Günter.
      Mit ein bischen Abstand ziehe ich mir den Schuh selbst an. Kann wohl nicht mehr in dem Level meinem Hobby nachgehen, wie früher.

      Weiter gehts - geschichtlich:

      Mittlerweile begann die sogenannte dritte Phase der Skagerrakschlacht, die Home Fleet, das Gros der britischen Flotte griff in den Kampf ein. Diese Schiffe bildeten nun eine Gefechtskiellinie mit einer Länge von über 5 km und kreuzten in einem leichten Kreisbogen die nordwärts fahrenden großen Kreuzer Hippers, der daraufhin sofort eine 180° Gefechtskehrtwendung vollzog. Das bedeutete, alle Schiffe vollzogen diese Wendung zur gleichen Zeit, so dass das bisherige Spitzenschiff, von der Tann nun das Schlussschiff der Gruppe bildete. Der Generalkurs lautete nun Süd. Damit kamen die beiden Hauptflotten gegenseitig in Schussweite – die britischen Linienschiffe allerdings auch bedrohlich nahe an die Wiesbaden heran, welche auch prompt Ziel weiterer Granaten wurde.

      Zum Modell:
      Am Heck wurden Heckspill, Oberlicht, Umlenkrolle für Heckankerkette, Kettenstopper und die Namensschilder gefertigt und angebracht (Bilder 1 bis 3)




      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Herzlichen Dank für die vielen Likes, Seadevil, SMS Baden, Kurt und Günter!

      weiter mit Historischem:

      Treffer auf Treffer musste nun die Wiesbaden hinnehmen. Mittlerweile hattesie ihr Aussehen völlig verändert. Die Brücke existierte nicht mehr, der Kommandant war mit der gesamten Brückenbesatzung gefallen. Einige Geschütze standen bizarr verformt auf Deck und hatten ihren letzten Schuss längst getan. Zwei der drei Kamine waren zerschossen und hingen in Fetzen über die Bordwand. Nur der erste Kamin stand noch, gewissermaßen als „Wahrzeichen“, wenn auch schon ordentlich durchlöchert und verbeult.
      Admiral Scheer ließ gegen 18:40 Uhr eine erneute 180° Gefechtswendung nach Norden durchführen, in der Absicht, der Wiesbaden etwas Entlastung zu bringen und den Torpedobooten die Gelegenheit zu geben die Überlebenden abzubergen. Er musste jedoch bald einsehen, dass seine Schiffe von der gesamten britischen Flotte aufs Korn genommen wurden und weitere schwere Treffer einstecken mussten. So kam es um 19:18 Uhr zu der insgesamt dritten 180° Gefechtskehrtwendung nach Süden, Hippers Aufklärungsgruppen gingen ebenfalls von West- auf Südkurs. Damit entfernte sich die deutsche Hochseeflotte endgültig von der Wiesbaden

      zum Modell:

      Heute war der erste, vordere Kamin an der Reihe... (Bild 1), allerdings nur Gerippe und Ummantelung:

      Basis und unteres Drittel: (Bild 2)
      der obere Teil, Gerippe und Mantel (Bild 3)
      schon mal auf Probe zusammengestellt (Bild 4)
      Der obere Einsatz dazu (Bild 5)
      und der erste, obere Absatz (Bild 6 und 7)










      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Gerhard,

      gleich zwei mal "Toll"!
      Einmal Dein Modell. klasse1 !

      Aber auch die Idee, in einen Baubericht historische Sachverhalte einzupflegen.
      Ich sah in meinem "Gehirnfernseher" den gerade in Fertigung befindlichen Kamin schon wieder in "Fetzen"...
      happy1
      (Späßle!)
      Ich versuche mal, diese Kombination aus Baubericht - vielleicht bei mir hin und wieder etwas dröge - in Kombination mit historisch belegbaren Sachverhalten bei meinem nächsten Modell (T 39) abzukupfern...

      Gruß Robert
    • Herzlichen Dank, Robert und Holger!
      Ja Robert, Bauberichte können manchmal trocken sein. Ich hab das Historische mal hier dazugesetzt, weil ich auch mal unterschiedliche Sichtweiten der Beteiligten und der wissenschaftlichen Nachwelt zeigen wollte. Die wissenschaftliche Nachbereitung dieser Seeschlacht stützt sich auf Fakten. Emotionen findet man hier selten bis gar nicht. Während Erzählungen gerade aus der Zeit des Kaiserreichs sehr emotional und pathetisch geschrieben wurden. Dabei geht die Wahrheit auch manchmal unter. Aber im Krieg stirbt die Wahrheit ja bekanntlich zuerst.

      Zurück zur Historie:

      Trotz aller schweren Treffer hielt sich das Schiff noch über Wasser, was die Briten offenbar noch mehr inspirierte das Wrack stärker zu beschießen. Schließlich wehte ja noch die kaiserliche Kriegsflagge, auch wenn nun kein Geschütz mehr zurückfeuerte. Kurz nach 19:00 Uhr beutelte es das Schiff wie noch nie zuvor. Der Erschütterung folgte eine dumpfe, ungeheure Detonation. Die Männer auf dem Wrack hatten das Gefühl, als würden sie mitsamt dem Schiff in die Luft gewirbelt. „Torpedotreffer im achteren Bereich“, wurde gerufen.. Dann tönte der Ruf durch das Zwischendeck: „Alle Mann aus dem Schiff!“ Was das bedeutet, weiß jeder Mann, der in einer Marine gedient hat: Das bedeutete die Aufgabe des Schiffs, das Verlassen des jeweiligen Gefechtspostens und die Erlaubnis für jedes Besatzungsmitglied sein Leben in die eigene Hand zu nehmen.

      und zum Modell:

      Weiter mit dem ersten Kamin... Feinjustierung...
      Der sogenannte Kragen (Bilder 1 und 2)... nicht wirklich gelungen... Blutdruck steigt... motz1
      Die Steigeisen welche ja für die Kamine vorgesehen sind ersetzte ich mit einer Leiter (Bilder 3 und 4). Der Konstrukteur möge mir verzeihen!
      Nun die sogenannten Fußperde - LC Teile - äußerst fragil - für mich schon wieder grenzwertig.... Meine Flüche werte ich als Notwehr... (Bilder 5 und 6) Böse1
      Die beiden Plattformen... (Bild 7) - hier zeigen sich ziemliche Unterschiede zwischen den Relingsteilen aus dem Baubogen und dem LC Satz.....daher lasse ich die Reling weg.... brüll1
      Das Nebelhorn zum Schluß /Bild 8)
      Der fertige Kamin (Bild 9)
      und an Bord befestigt (Bild 10)

      Damit hat sich meine Lust auf Karton für heute total verflüchtigt.....













      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Besten Dank Kurt. Ich geb mir Mühe. Der Das Modell ist wahrlich nicht einfach zu bauen. Dennoch äußerst präzise konstruiert.

      Zurück zu Wiesbaden Ende Mai 1916:

      Aber auch das wurde in Friedenszeiten viele Male geübt. Jeder Mann wusstewohin er sich zu begeben hatte, sofern das noch möglich war. Überallversperrten Trümmer den Weg, die Wände waren gezackt verbogen und manchmal nochglühend heiß. Plötzlich tat sich in Riesenloch zu den unteren Decks auf, dasman überwinden musste. Hinzu kamen noch Rauch und Gase der krepierten Granaten,die oft noch den Tod brachten. Die Verteilung der Schwimmwesten fand untervölliger Ruhe und Ordnung statt. Es waren genügend funktionstüchtigeSchwimmwesten vorhanden – für das kleine Häuflein Überlebender.
      Ab und an wurden von je zwei Mann noch verwundete Kameraden mitgeschleppt.

      Zum Modell:

      der zweite Schlot unterscheidet sich vom ersten nur durch seine ovale Form, nicht vom Aufbau her (Bild 1)
      Stellprobe (Bild 2)
      nun erfolgt der Einbau der Fußpeerde

      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Ja Holger happy 2 , ich zieh mich gleich noch schwarz an.... und hole den Besen...

      Alles strebte dem Oberdeck entgegen, das nun, trotz des weiter anhaltenden schweren Feuers der Briten, das Ziel sein musste um wenigstens noch einen Funken Überlebenschance zu haben. Dort musste Oberheizer Zenne erkennen, dass es nirgends einen sicheren Platz gab um dem britischen Feuer zu entgehen. Ein Platz grauenhafter Verwüstung. Das ganze Heck war aufgerissen und zerfetzt, alles war mit glitschigem gelben Pulverschleim überzogen, überall nur Tote und Verwundete. Aus den Luftschächten zu den Maschinenräumen steigt heißer Dampf auf, das Vorschiffbrannte, von der Brücke standen nur noch zwei verbogene Eisenpfosten. Alle Geschütze waren zerstört. Dort, wo das dritte Steuerbordgeschütz stand, klaffte nur noch ein Loch, das bis zur Schiffsmitte reichte. Für die Handvoll Überlebender war es ein grauenhafter Anblick. Trotz alledem schwamm das Schiff auf ebenen Kiel, nur das Vorschiff lag etwas tiefer

      Zum Modell:

      Die Fußpeerde sind dran. Um hier eine bessere Handhabung zu haben, benutze ich eine kleine Legobaugruppe, gewissermaßen als Griffhilfe. Ein bischen UHU auf einen dieser kleinen Verbindungsknöpfe, und schon hält das Konstrukt aus Plastik und Karton. Und hinterher kann man es leicht wieder abmachen (Muss ja nicht tagelang trocknen) Bilder 1 bis 4)



      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Herzlichen Dank Tommi!

      @Holger, ja diese Legos haben durchaus auch für uns einen Wert.... Mal sehen, wie lange ich damit noch "spielen" darf..... Schätze in dieser Größe noch ca. 5 Jahre... happy1

      Nachtrag zum ersten Kamin...
      beim Studium der zweiten Seite Bauanleitung für die Kamine fiel es mir wie Schuppen von den Augen, was diese "Relingsteile" am Kamin sollten.. Habe sie daher gestern noch am ersten Kamin angebracht.

      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Danke Holger,

      Nerven??? was für Nerven??? matrose1 frech 6 haue 1
      Ich habe bei der Bestückung der Kamine mit den Fußpeerden so oft geflucht..... eigentlich müsste man mich exkommunizieren...

      Historisches:

      Zenne und acht seiner Kameraden schafften es, sich bis zum letzenHeckgeschütz durchzuschlagen. Rettungsboote waren zwar vor der Schlacht vorhanden,wurden aber ebenfalls zu Klump geschlagen, wie alles andere auf dem Schiff. Sie konnten tatsächlich ein wenig „Unterschlupf“ finden. Das Heckgeschütz, vor allem das Schutzschild, sah noch intakt aus. Dort verweilten die Männer.

      zum Modell:

      der dritte Kamin ist nun auch fertig... Da es das selbe Prozedere war, wie bei den anderen beiden Schloten, hier nur die Bilder des fertigen Exemplars (Bild 1)
      an Bord befestigt (Bild 2)
      und zum Schluss noch ein paar Übersichtsbilder, zusammen mit der von der Tann.. (Bilder 3 bis 5)
      Fazit zu den Schloten: Das dreiteilige Gerippe pro Kamin wurde ausgezeichnet konstruiert. Keinerlei Passprobleme, auch bei den Schlotmänteln nicht. Was mich ein wenig fuchste, war die Schürzen im unteren Drittel der Kamine... und natürlich die äußerst fragilen LC-Fußpeerde, aber auch das ließ sich irgendwie bewerkstelligen.







      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Ha Holger, ich werde das beim nächsten Mal mitschneiden und Dir zusenden... happy1
      Danke Fritz und Wolfgang!

      Historisches:

      Gegen 19:21 Uhr erhielten die deutschen Torpedoboote den Angriffsbefehl, um den Gegner von der nach Süden marschierenden deutschen Flotte abzulenken. Das gelang auch. In schneidigem Vorwärtsdrängen konnten zahlreiche Boote ihre Torpedos Richtung britischer Flotte abschießen. Danach machten sie kehrt und legten einen Rauchschleier über das Wasser.

      Jellicoe, zu dieser Zeit in einer äußerst vorteilhaften Schussposition zur deutschen Hochseeflotte, drehte angesichts der auf ihn zusteuernden deutschen Torpedos seine Schiffe weg von den Torpedobahnen, anstatt auf diese zu. Damit verlor er mit einem Schlag die Fühlung zum Gegner. Der Generalkurs der Briten war nun SO, die Deutschen steuerten Südkurs. Bald wussten beide Seiten nicht mehr, wo der jeweiligeGegner stand.

      das Modell:

      Heute wurden die beiden Flaks gebaut und an Bord gebracht.
      Die einzelnen Schritte siehe Bilder 1 bis 6.
      Die Rohre wurden aus 80g Papier gefertigt.





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      Gerhards Staubfänger
    • Danke Kurt!

      Weiter mit:
      Historischem:


      Damit war die Hauptschlacht vorbei. Was jetzt noch folgte, waren die nachts stattfindenden Scharmützel, die auf beiden Seiten einen hohen Blutzoll forderten.

      Zurück auf der Wiesbaden. Genau zu dieser Zeit, als die britischen Schiffe den deutschen Torpedos entkamen, gab es für die Männer auf der Wiesbaden so etwas wie eine Feuerpause.
      Der Kurs der Briten änderte sich. Die lange Reihe der britischen Linienschiffe fuhr, ohne einen weiteren Schuss abzufeuern an der Wiesbaden vorbei und verschwand am Horizont. Die Handvoll Überlebender sah ungläubig den verschwindenden Schiffen nach.

      mit dem Modell:

      Bevor die Beiboote unter das Skalpell kommen, wurden die Abspanndrähte für die Schlote angebracht.
      Zuerst wurden die Maße per Zirkel abgenommen und auf einem Blatt Papier verewigt (Bild 1)
      Danach der zuvor mit verdünntem Weißleim präparierte Faden entsprechend abgelängt und an Bord befestigt (Bild 2)
      Das Ergebnis im Gesamten seht Ihr hier: (Bilder 3 bis 5)





      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Ja Wolfgang, ein jeder, wie er kann.

      ein bisschen Geschichte:

      Nach einer Weile kamen Torpedoboote in Sicht, schnell wurden sie identifiziert… britische! Die Überlebenden waren überzeugt, dass sie nun vom Schiff geholt würden. Schnell machten sich alle unverletzten Seeleute auf, um die Verletzten an Deck aufzuspüren und an einen Sammelplatz am Heck des Schiffes zu bringen. Doch die Briten machten einen großen Bogen um das Wrack. Wieder übermannte die Männer Enttäuschung und Resignation. Noch zweimal in der Nacht waren die Männer überzeugt dass Rettung nahte, da sie glaubten herannahende Schiffe respektive deren Positionslichter zu sehen. Aber kein Schiff weit und breit kam ihnen zur Rettung entgegen.

      Zum Modell:

      das erste Beiboot, eine kleine Jolle wurde heute "zusammengeschraubt" (Bilder 1 bis 5)
      Zuerst werden alle Beiboote gefertigt, bevor sie dann an Bord landen.







      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Genau Ingo, jeder hat seine Vorlieben und jeder zeigt hier seine bestmöglichen Versuche, anständige Modelle zu bauen.Für mich sind alternative Bauweisen immer eine Anregung und daher sehr willkommen.

      zurück zu Oberheizer Zenne auf dem Wrack der Wiesbaden:
      Oberheizer Zenne, hinter einem Schutzschild gekauert, fiel in eine Art Erschöpfungsschlaf…
      Mitten in der pechschwarzen Nacht erwachte Zenne, und bemerkte, dass er hinter dem Schutzschild des Heckgeschützes alleine war. Er versuchte in der Dunkelheit nach vorne zu klettern, auf der Suche nach weiteren Überlebenden und tatsächlich, stieß er auf eine Gruppe von 20 Überlebenden, davon 16 Unverletzten, darunter nur zwei Obermatrosen vom seemännischen Personal, der Rest Heizer und Maschinenmaate. Die Wiesbaden trieb völlig alleine, durch die immer noch wütenden Brände weithin sichtbar, auf See und schwamm immer noch, wenngleich sie jetzt schon bedeutend tiefer lag.

      zum Modell:

      drei Kutter wurden heute fertiggestellt...
      Hier die einzelnen Bauabschnitte, vor allem der Rumpfpartie (Bilder 1 bis 5)







      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Moin!

      Wirklich ein sehr schönes Modell und Konstruktion, aber auch der historische Hintergrund zur Geschichte des Schiffes gefallen mir. daumen1

      Ein paar Beiträge weiter oben wurde die leicht unterschiedliche Form der Schornsteine angesprochen. Diese findet man ja auch bei anderen Kreuzern . Weiß jemand warum das so war? Ein größerer Schornstein statt mehrere kleinere leuchtet mir ja noch ein , warum aber mal runde bzw ovale? denk1

      Grüße

      Jörg
    • Hallo Jörg,

      ich versuche mal auf Deine interessante Frage zu antworten: Die Form der Schornsteine hängt davon ab was in deren Inneren an Leitungen und Rohren untergebracht werden musste. Die ovale Form ist die modernere Form welche – grob gesagt – ab 1900 gebaut wurde. Man müsste mal auf einen Längsschnitt und eine Draufsicht des Schiffes schauen um zu sehen was im Inneren der Anlagen so los war. Grundsätzlich kann man sicher sagen, dass im Bemühen um eine möglichst kleine Schiffssilhouette und Materialersparnis die kleinere Form angestrebt wurde.

      Wer weiß genaueres?

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!»




      Klaus baut kleine Schiffe: