Schnelldampfer Bremen vor der Columbuskaje 1929 1:250 HMV

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    • Und es geht weiter .

      Ich habe mir vor zwei Jahren mal vier Klötzchen aus nicht rostendem Material das exakt geschliffen war schenken lassen . Diese benutze ich nun um die Spanten genau auszurichten und zu verkleben . Das hilft ungemein am Anfang .





      So habe ich nun alle Spanten genau eingeklebt .

      Nun kamen die Außenspanten und die Stringer an die Reihe . Und siehe da , hier stimmte etwas nicht . Die Stecklaschen der Stringer passten nicht in die dafür vorgesehenen Schlitze der Längsträger .





      Man braucht sich deshalb nicht die Mühe zu machen diese Schlitze auszuschneiden . Ebenso können die Stecklaschen abgeschnitten werden . Das ist kein Problem . Man hat dadurch viel Arbeit gespart und dennoch wird ein vernünftiges Ziel erreicht .

      In diesem Bauzustand habe ich den Rumpf erst einmal über Nacht trocknen lassen .
      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • @ Holger
      bis auf die Grundplatte habe ich alles "verdoppelt" , sodass ich auf eine Stärke von 0,5 mm kam . Da ich für die Verdoppelung einen speziellen Karton verwendete , ist das ausreichend .
      @ Günter
      Am Spantengerüst wurde im Bugbereich an den Spanten 20 - 21 eine Veränderung vorgenommen , damit die Ankertaschen passten .
      Leider sind die Stringerlaschen und die dafür vorgesehenen Laschenschlitze nicht korrigiert worden . Weiter hin ist eine Korrektur der Farben erfolgt . Sieht wesentlich besser aus . Da ich erst am Anfang bin , werden mir bestimmt noch ein paar Änderungen auffallen. Ich werde darauf eingehen .
      @ Ludwig
      vielen Dank
      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • Während der Trocknungszeit konnte ich an der Bremen nicht weitermachen und so habe ich mich den beiden Schleppern , die für die Bremen angeschafft wurden , zugewand .



      Pianisto meinte , das die Merkur und Vulkan zu dem Diorama dazugehörten . Immer mal zwischendurch ist das eine Abwechselung .
      So , das war`s aber auch schon .
      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • Hallo Horst,

      ja, die Schlepper MERKUR und VULCAN gehören zur BREMEN an der Columbuskaje Bremerhaven,
      unbedingt dazu.
      Einer der beiden Schlepper, ist dann im Laufe der Zeit, bei einem Manöver, direkt an der Columbuskaje derart bedrängt worden,
      sodass er innerhalb von Minuten direkt dort sank.
      So viel ich weiss, konnte der Koch sich noch retten.

      Das werden, alles zusammen später gesehen, ganz feine, historische Modelle... daumen1


      Hier unten noch ein Bild, was ich vor 15 Jahren in Bremerhaven geschossen hatte.
      Es ist ein Original Schanzkleidteil dieser BREMEN, die Du nun in Karton nachbaust.
      Dieses Relikt gab es dort mal eine Zeitlang zu bestaunen.
      Dieses Teil ist auf der Luneplate der Wesermündung noch "gerettet worden", bevor es dort ganz verwitterte und im Schlick versank.
      Auf der Luneplate wurden der Kiel und Reste der BREMEN versenkt,
      nachdem die BREMEN im Krieg an der Columbuskaje /Columbusbahnhof ausgebrannt war.



      Hier, zum Schluss noch ein sehr grosses Bild,
      was in meinem Arbeits-/Bastelzimmer an der Wand hängt.
      Es zeigt die alte BREMEN in den 30er Jahren, an dem damaligen Columbusbahnhof, an der Columbuskaje.

      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
    • Hallo Horst

      Das gibt mit den Schleppern zusammen ein Monumental-Diorama! Ich freue mich riesig, hier immer mal wieder Fortschritte zu beaugapfeln.

      @Cux-Holger Danke für die Interessanten Hintergrundinformationen. Für mich als Landratte immer wieder spannend, solche Geschichten zu lesen!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Holger ,

      vielen Dank . Auch das Bild in deinem Arbeitszimmer ist recht interessant , zeigt es doch schon die aufgestockten Schornsteine nach dem Umbau .
      Ja , die Merkur geriet unter den Steven der Balin und weil nur zwei Meter Wasser unter dem Kiel war wurde der Schlepper regelrecht zerquetscht.

      @ Peter
      weiß Gott, eine riesige Baustelle . Da werde ich einige Zeit dran zu knabbern haben .
      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • Hallo Zusammen ,
      wieder bin ein Stückchen weitergekommen . Nachdem alle Spanten , Stringer usw. verklebt waren , bereitete ich das C- Deck vor .

      Dieses Deck wurde verdoppelt , ausgeschnitten , die Schlitze für die Aufbauwand ausgeschnitten.



      Nun habe ich die erste Aufbauwand angefertigt . Hier habe ich die Fenster ausgeschnitten und mit blauem Transparentpapier hinterklebt .




      Es ist ein Versuch den ich mir hier leisten kann , da diese Wand später kaum noch zu sehen ist . Die Fenster der Türen waren für mich zu klein . Die Linien sind vor meinem Auge trotz Lupenaufsatz verschwommen . Soll ich so mit den kleinen Fenstern weitermachen ? Dann habe ich die Aufbauwand eingeklebt .



      So , das Ganze muss nun über Nacht mit Beschwerung trocken .

      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • Hallo Horst...


      Feinste Arbeit von Dir !! ja 2

      Wenn Du die Umrisse der Fenster, beim Ausschneiden, schlecht erkennen kannst,
      dann nur soweit gehen, wie es die Sehschärfe zulässt, meine ich.. denk1
      Sonst kann es leicht zum "Verschnitzer" kommen, gerade bei den kleinsten Skalpell Schneidungen...

      Auch ich muss bei manchen Kleinteilen passen, da je kleiner, auch trotz Lupenarbeit,
      es vor meinen Augen verschwimmt....
      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
    • Hallo Horst,

      ganz persönlich sehe ich das Blau der Fenster-Folie als zu intensiv.
      Eine farblose, transparente Folie halte ich für geeigneter.
      Auch würden dann vermutlich im Gesamtanblick die nicht ausgestichelten Fenster (störend empfinde ich das übrigens überhaupt nicht) in den Türen kaum noch auffallen.
      Ansonsten: Weiterhin viel Motivation und gutes Gelingen.

      Viele Grüße
      Roland
    • Moin

      Jeder hat wahrscheinlich seinen Favoriten für die Verglasung von ausgestichelten oder ausgeschnittenen Fenstern und/oder Bullaugen. Ich verwende bei Fenstern, durch die man nicht hindurch sehen soll, Antistatikfolie aus dem Elektronikbereich. Für Brückenscheiben, durch die man die Inneneinrichtung sehen soll, verwende ich Folie für den altehrwürdigen Overhead-Projektor. Von den Ergebnissen mit der Folie von Fensterbriefumschlägen war ich nicht überzeugt.

      Aber ... wie gesagt, jeder hat sicherlich seinen Favoriten und meine beiden sollen nur weitere der vielen Möglichkeiten zeigen.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" und demnächst von der Fregatte Klasse 122 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • jabietz schrieb:

      Für Brückenscheiben, durch die man die Inneneinrichtung sehen soll, verwende ich Folie für den altehrwürdigen Overhead-Projektor.
      Das ist auch mein Favorit bei Brückenscheiben .... ja 2

      Kein Wunder, als ehemaliger Dozent, Fachberufsschullehrer,
      greife ich noch gerne auf dieses ehemalige Mitschreib-Folterinstrument der Auszubildenen zurück... lala1 happy1
      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
    • Hallo Andreas ,

      die Overheadfolie ( von 3M ) benutzte ich auch schon . Ist jedoch relativ dick . Aber sie gleichen den Fensterfolien , die der Bremen beigegeben sind .
      Fensterbriefumschläge habe ich auch schon ausprobiert . Bin da aber der gleichen Meinung wie du.
      Ich werde mal mit einer Aufbauwand der 1ten Auflage einen Versuch mit allen Varianten machen und werde sie dann vorstellen .
      Wäre doch gelacht man findet keine Lösung . happy1
      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • Hotte schrieb:

      Ich werde mal mit einer Aufbauwand der 1ten Auflage einen Versuch mit allen Varianten machen und werde sie dann vorstellen .
      Na, das ist doch mal eine richtig gute Idee...
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Horst,




      Pianisto meinte , das die Merkur und Vulkan zu dem Diorama dazugehörten .

      sehr gute Idee, als Zwischendurchmodelle. Die Vulcan heißt übrigens Vulkan, das war im Bogen aus Versehen falsch gemacht.
      Die Reste von der Bremen sind übrigens auch heute noch bei extremen Niedrigwasser zu sehen.

      Falls jemand da mit einem Boot und einer Akkuflex hinpilgert, ich hätte auch gerne ein Stück!!!!
      BRITANIS, kannst du mich hören?

      Gruß pianisto
    • Hallo Zusammen ,

      meinen Dank an Thomas und Dieter .

      @ pianisto
      danke für den Hinweis

      Geschafft , der Rumpf der Bremen ist jetzt wieder so weit wie mein Erstwerk . Die Winden sind gefertigt , aber noch nicht gepönt .



      Sogar noch ein Stückchen weiter , denn die ersten Poller sind auch montiert . Und das sieht so aus .




      Und in seiner gesamten Größe .



      Ja, jetzt habe ich zwei Rümpfe . Soll bloß keiner auf die Idee kommen ich soll noch die Europa dazu bauen happy1

      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • Nach dem C-Deck kommt das B-Deck .



      Alles sehr passgenau und keine Schwierigkeiten.

      Nun die ersten Aufbauwände des B-Decks . Es sind die Teile 50, 50a, 50b . Bei Teil 50 habe ich die Fenster ausgeschnitten und mit Transparentpapier 80gr. hinterklebt .



      Diese Version gefällt mir sehr gut und ich werde bei dieser Fensterart mit der Verglasung bleiben . Werde also keine weiteren Versuche machen . Bei Einrichtungen werde ich Fensterfolie oder Overheadfolie benutzen.
      Bei diesem Teil ist mir aufgefallen , das nur die weißen Schotttüren zu verdoppeln waren . Die braunen Holztüren waren zum Verdoppeln nicht im Bogen enthalten . Bei weiterem durchsichten der Bögen fehlten diese Türen zum Verdoppeln alle .

      Bei Teil 50a stellte sich ein kleiner Fehler bei den Laschen ein . Sie stimmten nicht mit den Spanten überein. Hier ist Nacharbeit geboten. ( siehe Bild )




      Nachdem diese kleinen Fehler behoben waren , wurden alle Deckswände bearbeitet und aufs Deck aufgeklebt .



      Auf dem Übersichtsbild seht ihr den Beginn der Bugpartie , die zu den nächsten Arbeiten gehören. Vorher müssen aber noch zwei Niedergänge und zwei Winden für das B-Deck gebaut werden . Diese sind aus den Ätzsätzen zu entnehmen und anzumalen . Das muß ich erst noch üben .




      Das in meinem nächsten Bericht.
      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • Hotte schrieb:

      Bei diesem Teil ist mir aufgefallen , das nur die weißen Schotttüren zu verdoppeln waren . Die braunen Holztüren waren zum Verdoppeln nicht im Bogen enthalten . Bei weiterem durchsichten der Bögen fehlten diese Türen zum Verdoppeln alle.
      Moin Horst

      Ich habe nun eine ganze Menge meiner tausenden von Schiffsfotos durchforstet und will das nun nicht allgemeingültig machen, aber alle Holztüren sitzen innerhalb des Türrahmens und stehen nicht vor. Bei Stahltüren und Schotten ist das anders. Hier drei Beispiele für Holztüren ...





      Deswegen gibt es keine aufzudoppelnden Holztüren in den Bögen.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
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    • jabietz schrieb:

      aber alle Holztüren sitzen innerhalb des Türrahmens und stehen nicht vor.
      Auf der 50er bis 70er Jahre TS BREMEN des damaligen Norddeutschen Lloyds,
      auf dem ich als junger Mensch jahrelang gefahren bin,
      sassen auch alle Holztüren "innerhalb eines Türrahmens" und standen nicht vor !
      Die Aufnahmen von jabietz passen daher sehr gut !
      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
    • Hallo Andreas ,


      recht herzlichen Dank für die Fotos.

      In etwa habe ich daran auch gedacht , aber so ist´s klar . Ich hätte da auch früher darauf kommen sollen in meinen Buch über Legendäre Luxusliner nachzuschlagen , das von Kurt Ulrich herausgegeben wurde . Dort ist die Bremen und Europa mit einigen Bildern gut abgelichtet .

      Trotzdem nochmals Danke auch an Holger .
      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • Hallo Zusammen ,

      Die Back ist drauf und ich habe angefangen die ersten Aufbauwände zu erstellen . Hier habe ich bei beiden Aufbauwänden die Fenster ausgeschnitten und " verglast "



      Hier musste im Decksprung etwas korrigiert werden . Zum Querspant waren die Längsspanten etwas zu hoch . Siehe Bild.
      Auch die Mastaufnahme musste nachbearbeitet werden . Sie stimmte nicht mit dem Loch des Decks überein .



      Ansonsten hat bis jetzt alles gut gepasst .

      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • Nun kam das Deck auf die Aufbauwände . Hier habe ich die Schlitze , die über die Querspanten kamen , etwas breiter gemacht ,damit die verdoppelten Spanten nach dem umknicken hindurch passten .




      Nun konnte das Deck aufgeklebt werden .



      Und zum Schluss noch ein Übersichtsbild , bei dem das A-Deck am Heck nur aufgelegt ist .



      Bevor es weitergeht müssen aber noch einige Kleinteile angebracht werden , da man an diese Stellen später nicht mehr herankommt.
      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke
    • Hallo Zusammen ,


      @ Gerhard
      Ich bemühe mich

      @ Wolfgang ( Piedade )
      vielen Dank

      @ Wolfgang ( Wiwo )
      dann wünsche ich dir noch manch schöne Szenen.

      @ Thommi
      Danke dir.

      @ hvt
      herzlichst Eingeladen

      Jetzt wende ich mich noch einmal dem Heck zu .

      Die Aufbauwände 50 - 50b schließen ca 0,5 mm unter dem Querspant 11 ab. Das gibt mir die Gelegenheit hier eine kleine Verstärkung anzubringen. Ich nahm mir also von der Erstauflage das Decksteil 49 und verdoppelte das mit meinem Standartpapier auf 0,5 mm und klebte das Teil dann nach dem Ausschneiden bündig auf die Aufbauwände . Dadurch erreichte ich einen sauberen Übergang für das A -Deck.




      liebe Grüße / best regards
      Horst

      Hotte´s Machwerke