Die Entdeckung von Texas 1519 - San Salvador 1:275

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    • Servus Ludwig,

      putzig der Zwerg! beifall 1
      Ich spiele jetzt mal unseren gemeinsamen Freund Rudi und meckere ein bisschen. les 3

      Er würde monieren, daß du das Boot in der Reihenfolge der Planken verkehrt rum beplankt hast.
      Man beginnt mit der Königsplanke = die Planke neben dem Kiel.
      Dann setzt man das Dollbord.
      Danach arbeitet man sich von der Königsplanke hoch bis zum Dollbord.
      Immer abwechselnd BB und StB.
      Die Planken werden an ihren Enden schmäler werdend zum Bug und zum Heck hin angepasst.

      Rudigemeckere Ende.

      Solange du das Boot nicht mit der Aussenseite nach oben hinlegst sieht man nicht daß die Planken nicht Vorbildgemäß laufen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Wiwo,

      ja das mit den Planken ist mir mittlerweile auch aufgefallen und auch der Bug kommt etwas weit aus dem Wasser...
      Mal sehen, ob ich das Teil nochmal baue oder so verwende. Es wird ins Wasser gesetzt, sodass man das UWS eh kaum sehen wird...mal schauen^^ Sonst wäre natürlich noch eine Variante, den Rumpf komplett zu glätten.

      Aber grad werden andere Kleindinge gebaut und die Mannschaft rekrutiert...

      Schönen Abend!
      Ludwig
    • Hallo Ludwig,

      meinen allergrößten RESPEKT! Ein fantastischer Baubericht zu einem genial gut gebauten Modell!

      Was Du da in dem Maßstab zauberst, bekommen andere Leute nicht mal in 1:48 nicht richtig hin. - Ich denke da einfach mal an das Beiboot...


      Was mich auch noch umgehauen hat: Wo bekommt man "Männchen" in 1:300 her? - Hätte ich nicht gedacht, daß es so etwas überhaupt gibt!

      Ich werde mir dann in nächster Zeit mal deine andere "Machwerke" zu Gemüte führen. Aber ich weiß jetzt schon, daß ich da ziemlich begeistert sein werde...

      Bis bald und beste Grüße,
      Herbert
    • Hallo Herbert,
      vielen Dank für dein Lob! Freut mich sehr, dass es dir gefällt. Ja ich versuche möglichst viel umzusetzen, sodass keiner sagen muss "na okay für den Maßstab ist es nicht schlecht"...deswegen stelle ich auch selten Größenvergleiche daneben, um eine halbwegs unvoreingenommene Rückmeldung zu bekommen.
      Die 1:300 Männchen habe ich auf Amazon gefunden...chinesische Importe (~6Wochen++ Lieferzeit) und ziemlich wahrscheinlich Kopien von Preiser-Figuren (gleiche Posen). Da man aber von Preiser keine unbemalten Großpackungen mehr bekommt, durchaus eine Alternative für mich. Der Unterschied zu 1:220 Figuren ist nicht soo dramatisch, weswegen ich die Sets auch mische...naja und von den 100er Packen sind auch nicht alle Figuren brauchbar...später dazu nochmal mehr. Bei der Cleopatra habe ich die meisten Männeln selbst gebaut aus Draht und Medelliermasse.

      Kleinzeug
      Da das Schiff selbst nun eigentlich fertig ist, geht es schon an die "Dekoelemente"...namentlich Kisten, Fässer und Reservespieren.
      Die Fässer sind aus nem Zahnstocher gefeilt und massiv, die Kisten aus 2 Lagen Graupappe, die mit "Planken" beklebt wurde...vielleicht deute ich mit schwarzen Punkten nich Scharniere etc an.
      Außerdem kam die Gräting noch an ihren Platz in der Kuhl und auch das Spill, eine Pumpe und eine Beting wurden dort untergebracht.
      Die Niedergänge bekamen noch "Handläufe" in Form von gespannten Tauen.





      Im Gegensatz zu Klaus habe ich mich dazu entschieden, schon vorgeformte Reservehölzer mitzuführen...die beiden Rahen vom Großmast und die Blinde, sowie eine Marsstenge. Diese wurden zusammengelascht.
      Als "Lagerort" habe ich mir die Seiten des Heckkastels auserkoren. An Deck würden die Stengen im Weg liegen, dort sind sie halbwegs weit weg vom Wasser, nicht im Weg und gut verzurrbar. Außerdem habe ich bei dem berühmten Diorama "Reede vor Texel" einige Modelle erspäht, bei denen die Reserven ebenfalls dort angebracht sind.

      Soviel für heute, jetzt baue ich erstmal Beiboot Version 2.0...

      Grüße!
      Ludwig
    • Servus Ludwig,

      der Kleinkram bringts!
      Ist einige Arbeit, aber belebt das Modell ungemein.
      Der Stauungsort der Reservespieren macht Sinn.
      Dort stören sie den Bordbetrieb am wenigsten.

      Gutes Gelingen für Beiboot V2.0!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • Ahoi Ludwig,

      so wie Du und Wiwo sehe ich die Lagerung der Reservehölzer auch: Dort wo sie sicher und platzsparend unter zubringen sind. Und ob sie nun vorgefertigt oder als Rohmaterial für eine spätere, individuellen Verwendung mitkamen sei dann auch eben der Vorstellung des Modellbauers überlassen. Das wird jeder Crew für sich individuell entschieden haben. Soweit ich weiß, gab es erst Ende des 18. Jahrhunderts entsprechende Vorschriften und Richtlinen für solche Dinge.
      An Backbord finde ich die Lagerung unter den Großwanten jedoch, hmmm... denk1 , unchic! Ich würde sie über die Wanten legen. Schau Deine Bilder der Replik an: Ich glaube kaum dass sich unter die gespannten Wanten so einfach noch Hölzer schieben lassen.

      Die Preiserfiguren in 1:220 zum selberbemalen gibt es übrigens wieder. Zumindest habe ich sie im letzten Herbst online beim Hersteller kaufen können

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo Wiwo..schon dabei..wird nur minimal anders, aber es macht einen Unterschied^^

      Hallo Klaus..danke für die Info mit den Preiserleins! Ja im Mondfeld steht, wie du schon sagst, dass es im 18.Jhd Vorschriften gab, was mitzuführen ist..wobei es da sicher auch wieder Diskrepanzen zwischen Vorschrift und Verfügbarkeit gab...Vorher hat man wohl mitgenommen, was sinnvoll schien, Platz hatte und verfügbar war. Was die Verzurrung unter den Wanten angeht..du hast recht, bei der Replika würde da kaum was hinpassen, bei meinem Modell ist allerdings ein Spalt zwischen Bordwand und Wanten, in den sich die Stücke leicht reinschieben lassen. Wenn ich die Spieren außen an den Wanten festmache, drückt es die Wanten rein (was den Mast krumm zieht) oder die Spieren hängen irgendwie komisch in der Luft. Daher die Positionierung hinter den Wanten (mal davon abgesehen, dass die jetzt festgeklebt sind und ich es eh nicht mehr ändern könnte).

      Schönen Abend!
      Ludwig
    • Hallo Ludwig,

      Ich finde die Lage der Reservespieren insgesamt auch sehr gut, doch finde ich die Kritik von Klaus durchaus berechtigt, würde an Deiner Stelle, dass doch jetzt so lassen, da eine Änderung hier kaum möglich scheint und der Versuch wahrscheinlich irreperable Schäden erzeugen dürfte. Die Kleinteile sind natürlich wieder Salz in der Suppe!

      Gruß
      Fritz
    • Hallo zusammen! Ja, die Spieren bleiben, wo sie sind.

      Beiboot 2.0
      Nach Wiwo's wohl dezentestem jemals in einem Forum geschriebenen "ganz gut, aber streng dich mal ein bissl an, das kannst du doch besser" musste nun eine zweite Variante des Beibootes her mit etwas weniger hochgezogenem Bug und anderem Plankenverlauf.
      Dafür habe ich mir doch die Pläne der Chalupa ausgedruckt (1,6cm lang) und alles nochmal fast genauso gemacht, wie beim ersten Modell.





      Die Vergleichsbilder zeigen zwei fast identische Modelle, das mit dem geringeren "Schwung" (links rechts und rechts unten) ist das neue Exemplar...

      Musste das nun wirklich sein? Puh keine Ahnung, ich denke trotzdem, dass das zweite besser ist und das andere kann ich gut z.B im Steampunkdiorama verwenden. Außerdem baue ich gerne Beiboote.

      Schönen Abend!
      Ludwig
    • Servus Ludwig,

      besser geht es in der Größe nicht mehr, außer du kannst ein paar Siganesen oder Swoon engagieren. beifall 1
      Mir persönlich gefällt der Neubau besser, denn er trifft die Form genauer.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • Ahoi Ludwig,

      es ist alles wie immer: Schaut man in deine Bauberichte, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. klasse1 daumen1 Und dann nehme ich mir hier ein Centstück, betrachte es und stelle mir vor, ich sollte jetzt ein Beiboot bauen, welches nicht nur da drauf passt, sondern auch noch richtig toll aussieht. Wahnsinn! oh1

      Viele Grüße,

      Bonden

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Jetzt neu: Reisebericht vom Frühjahrssegeln 2018.)
    • Neu

      Hallo Bonden - vielen Dank für die Blumen prost2

      Details...Taurollen

      So, einen ganz kleinen Fortschritt kann ich zumindest auch berichten, während hier ringsum die Galeonen förmlich aus den Muscheln sprießen...ich habe mir aus Fliegenfischgarn ein paar Taurollen gelegt und sie an den "Nagelbänken" festgemacht. Natürlich nicht für jedes ankommende Tau auch eine Rolle, das würde sonst überfrachtet aussehen, zumal ich die Rollen aktuell nicht besser hinbekomme, als hier abgebildet. Belegnägel werde ich mir sparen, da muss ich nächstes Mal früher dran denken und die Nagelbänke entsprechend vorbereiten.



      Das war's schonwieder..ich tüftel nebenher noch am Wasserklotz und der Besatzung.

      Grüße
      Ludwig
    • Neu

      Gnost schrieb:

      Belegnägel werde ich mir sparen,
      ...zumal es hinsichlich der Frage, ab wann Belegnägel üblicherweise an Bord Verwendung fanden, ebenso interessante wie kontroverse Diskussionen gibt. Im 16. Jh. waren Kreuzhölzer und Klampen wesentlich verbreiteter. zwinker2

      Im Bau: HMS Mercury
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