TKw2 (T16.1; BR94/ Modelik / 1:25)

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    • Vielen Dank Uwe für die ausserordentliche Filmchen (und Stephan für die Unterkunft happy 2 ) So kann man leicht lernen wie das ganzes Gerät funkzioniert. Aber wofür ist eine unbewegliche Welle vor dem Dampfzylinder? Ich dachte sie bewegt sich auch.
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • Hallo zusammen,

      danke an alle Zuschauer um Kommentatoren, auch für die interessanten Links. Ich werde mir mühe geben, die Steuerung einigermaßen beweglich zu bekommen.

      Diverse Anbauteile wurden noch fertig gestellt, u.a. die Zughaken beidseitig. Diese sind mit einem Zapfen fixiert und somit auch beweglich. Ist im Bogen so vorgesehen:



      Wenn was rollt, sollte auch gebremst werden können. Dazu also das komplette Brems-Orchester. Die ersten Protagonisten mit der Overtüre



      und dann angebracht, wobei versucht wurde, die Räder nicht zu sehr im Spiel zu begrenzen, der Bub will ja noch spielen und die Lok hin&her schieben können

    • Dazu kam dann och das komplette Bremsgestänge, das man auch beweglich hätte machen können. Hab ich mir aber gespart, aus Erfahrung weiß ich, das man da nie mehr hinlangt.





      Im Plan nicht wirklich vorgesehen, die Sandfallrohre für eine bessere Traktion bei zu glatter Fahrunterlage



      Ach ja - und die Schienenräumer wurden auch noch angebracht. Damit ist auch die erste Seite der Bauskizzen abgevespert.

      All die Anbauteile (Bremse, Sandfallrohre) haben wie erwartet ein wenig den Freilauf geschmälert, aber es rollt noch. Die Schiefe Ebene muss nur etwas steiler gestellt werden, womit laut Ottos Formel: Je kürzer das "sssssst" um so schneller das "bumms" zu erwarten ist.

      Ein schönes Neues!
      Stephan
    • Hallo Stephan,
      das ist nicht in Ordnung! Ich habe mir extra die Brille geputzt und danndoch nichts Negatives gefunden! Das sieht wieder ganz toll aus und ist einGenuss die Bilder anzusehen. Sehr schön.
      Aber eins muss ich sagen, ein Tierfreund kannst Du wohl nicht sein! Deinen" inneren Schweinhund" hast Du mit Sicherheit im Tierheimabgeliefert.


      Bis bald Sieghard
    • Danke für die Likes!

      @Sieghard: Du mußt auch die Brille nach dem putzen aufsetzen und nicht ins Etui zurück legen! Dann findest Du bestimmt was. Ich bin mir nämlich treu geblieben und habe in jedem Teil mindestens einen Fehler drin. Krumm geschnitten, über den Rand gemalt etc. Und der Schweinehund ist nicht im Tierheim, der lümmelt sich ganz bequem unter dem Basteltisch und hat mich öfters gehindert. Sonst wär hier mehr passiert.

      @Andreas: Wenn der Bericht mit den Kommentatoren Unterhaltung und Spaß bietet, fein, so soll das sein! Sonst könnte man ja auch das Telefonbuch lesen. Informativ, aber wenig lustig. Danke und weiterhin viel Spaß.

      Der nächste Bauabschnitt ist die Dampfmaschine, also die Dampfzylinder. Da sind Unmengen an Muttern anzufertigen. Die sind alle im Bogen drin, ganz kleine, kleine und mäßig große. Damit das einigermaßen Nervenschonend von statten geht, habe ich wieder die bewährte Methode angewendet:

      1. Auf Stärke bringen und dann von einer Seite so anschneiden, das die Winzlinge nur noch an einer Seite Kontakt haben. Die freie Seite anmalen (AquaColor Antrhazit) - das gibt auch noch etwas Festigkeit (meine ich)



      2. Auf einem PostIt fixieren, so das der abzuschneidende Teil drüber schaut. Im optimalen Fall sind die Schraubenköpfe genau mittig an der Papierkante, so kann man nach dem abschneiden des überschüssigen Teils dann die weißen Dreiecke leichter mit der Pinzette "rausschnipsen"



      3. Dann kann man wieder in einem Aufwasch die verbliebenen Kanten anmalen. Ich hab war da nicht pingelig und hab gut Farbe genommen, das können die ab und so saugt sich die Farbe in alle Ecken rein. Die Klebefläche des PostIt verhindert das die Farbe wie ein Kleber wirken kann und die Teile dann an der Unterlage festpappen.



      Vorteil bei der Methode ist eine Art Massenproduktion und die Winzlinge fliegen nicht auf der Schneidematte rum sondern hängen schön brav am gelben (rosa und blau gehen auch, wurde experimentell nachgewiesen) Zettelchen, von wo man sie nach Bedarf entnehmen kann.

      Und nun zurück zu den Dampfzylindern. So sehen die aus, wenn man 188 Muttern (Schraubenköpfe - je nach dem) aufgeklebt hat





      Da kommen noch ein paar Anbauteile dran, aber die nächsten 3 Wochen ist hier leider wieder Stillstand.

      Gruß,
      Stephan
    • In der Lokschlosserei ist es auch wieder etwas vorwärts gegangen.

      Die Zylinder haben noch die restlichen Anbauteile erhalten. Die Messingrohre waren nur für die Montage und werden noch ausgetauscht.



      Anschließend final montiert, damit hat das Gestell jetzt schöne Bäckchen bekommen.





      Obwohl relativ groß, muss man nun beim hinlangen aufpassen. Die Zylindersicherheitsventile (am Zylinder unten links und rechts) sowie die Schutzstange für die Kolbenstange stehen ungünstig vor und neigen bei Unachtsamkeit schnell beschädigt zu werden.

      Bin mal gespannt ob das ganze mit Gestänge noch beweglich bleibt. Erstes rumprobieren hat gezeigt das es recht knapp zugeht. Die Kolbenstange kann bestimmt hin&her gleiten, aber der Kreuzkopf scheint hier der Knackpunkt zu werden. Man wird sehen. Wenn nicht, wird es eben fix montiert.

      Der nächste Schritt ist also die Kolbenstange, Treibstange, Kreuzkopfgleitbahn und Kreuzkopf vorbereiten.

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Stephan,

      Du hast behauptet, an jedem Bauteil mindestens einen Fehler eingebaut zu haben. Ich glaube vielmehr, Du flunkerst! Denn das, was es hier zu bestaunen gibt, scheint mir ganz einfach - perfekt. Ich wüsste nicht, wie man besser bauen könnte. klasse1 Eine wahre Wohltat für die Augen!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo zusammen und danke für die netten Worte und Likes!

      Angst essen Seele auf und Schwarz fressen Licht. Weil soviel von dem Licht verschluckt wird, wirkt es auf den Fotos besser als ich das am Tisch selber sehe.

      Der Bogen gibt die maßgeblichen Teile von selber schon beweglich vor. Man muss nur evtl. ein wenig knapper scheniden oder beim Kleben einen Hauch mehr Luft lassen, damit der Kreuzkopf auf der Kreuzkopfgleitbahn schön läuft.



      Ich muss gestehen das ich aufgeregt wie ein kleines Kind war und mit Spannung der finalen Montage entgegen gefiebert habe. Die vielen Proben zwischendurch waren vielversprechend, aber schon oft war nach dem verkleben dann das Ergebnis anders als es die Proben erwarten haben lassen.

      Die vorbereiteten Elemente zur Montage:



      Und dann das Ergebnis, einmal Position 0° und 180° - da kann man schon erkennen das es auf´s i-Tüpfelchen passt. Eine wahnsinnig gute Konstruktion, aus dem Bogen gebaut.



      Und da das Kind im Manne nun Spaß an der Sache gefunden hat, hier mal die Mechanik in Betrieb




      Gruß,
      Stephan
    • Danke für die netten Worte und die Likes!

      @Sieghard: das hängt alleine an der Ausleuchtung und der Belichtung. Ich mach da immer mehrere Bilder und such die aus, die meiner Meinung nach am besten gelungen sind.

      @Uwe: Gewaltig wäre es, wenn der Bulgar-Bär auch so funzen würde, der hat hat noch eine gekuppelte Achse mehr. Aber wem erzähl ich das ...

      @Gunnar: Das ist ganz einfach Übung und die gesammelten Erfahrungen. Ist ja mittlerweile die 3te Lok und bei den ersten beiden läuft das auch nicht so rund, da hakt es auch irgendwo ein wenig. Noch fehlt aber ein wenig Steuergestänge.

      Gruß,
      Stephan
    • @Andy: mach es doch einfach wie die Bayern, die sagen dann einfach immer "Bassd scho". Das funktioniert in allen Lebenslagen und in jeder Situation cool2 (probier das mal aus!) - Werbung für den Kartonbau mach ich gerne, 2 oder 3 mal durfte ich in Gangelt zeigen das so eine Mechanik aus Papier auch funktionieren kann. Ist aber eher ein überflüssiges Gimmick.

      @Guido: Unsinn, da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Deine Feuerwehr und meine Lok ergänzen sich prima. Heutzutage gibt es ja keine Wasserkräne mehr, und bei Nostalgiefahrten wird oft die Feuerwehr zur Unterstützung gerufen um die Lok wieder mit Wasser zu befüllen. Das können wir in Gangelt als kleine Dio nach der GS zusammen stellen, Deine Feuerwehr wertet dann meine schnöde schwarze Lok mit Sicherheit auf.

      Die restlichen Stangen und Hebel für Steuerung standen an. Mal sehen ob ich das Unfallfrei benennen kann. Ich muss da auch dauernd in die Fachliteratur gucken, damit ich da einigermaßen Durchblick habe. Im Bild vorbereitet (das Gestänge unten, von links nach rechts)

      Gegenkurbel - Schwingenstange - Schwinge und Schieberschubstange



      Die Teile habe ich soweit vorbereitet und mussten dann eingefädelt und in richtiger Position befestigt werden



      Danach kam noch die Lenkerstange (am Kreuzkopf unten) die dann in den Voreilhebel mündet, welche dann wieder an der Schieberschubstange endet. Der Voreilhebel ist nicht am Schieberkreuzkopf befestigt - das würde zwar gehen, ist mir dann aber doch eine Nummer zu Aufwendig. Damit sind dann alle Steuerstangen benannt.

      Nur der Nukidenzbolzen und die Kolbenrückholfeder sind übrig geblieben happy1 (sowas gibt´s gar nicht)

      In den Bildern mal der Versuch die Mechanik, die seitlich doch ganz schön aufbaut, abzulichten. Evtl. kann man erahnen das die ganzen Teile recht knapp aneinander vorbeilaufen,






      Zum Schluss noch ein kleines Video mit dem ganzen Brimborium. Ich verspreche das ich kein weiteres Video mehr davon einstelle und Euch damit nicht mehr auf die Nerven gehe.



      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Stephan,
      ja wieder und wieder sehr schön gemacht. Und Andy hat schonrecht zu mindestens in meinen Fall.
      Sollte ich wieder mal noch ne Lok bauen, werde ich mir Deine Dokumentationen zu Rateziehen. Denn so was Übersichtliches habe ich kaum vorher mal gesehen. Ich würdeheute ganz anders rangehen. Super! Man lernt auch nie aus.
      Bis bald Sieghard
    • @Michael K. so oft spielt man ja nicht damit. Die Achsen der Räder sind aus rostfreien Edelstahldraht, die anderen Achsen der Steuerung aus PS Stäben, d.h. da hat man sehr wenig Reibung. Zwischen Räder und Rahmen hab ich noch eine dünne Scheibe Folie. Das könnte man auch bei den anderen Achsen machen, hab ich mir aber geschenkt. Das einzige was Papier auf Papier reibt, ist der Kreuzkopf und -gleitbahn. Aber da kein Druck ausgeübt wird, geht das auch.

      @Sieghard Freut mich wenn Du den Bericht so informativ findest, wobei ich mir oft denke das ich viele Details gar nicht gut beschreibe.

      @Gunnar Dannehl keine Angst - nun ist Schluss. Es werden sich keine Handräder drehen, keine Hebel umlegen lassen oder sonstiger Krimskrams verstellbar. Das einzige was ich noch im Kopf habe, evtl. die Rauchkammertür zum öffnen.

      Gruß,
      Stephan
    • Hier noch die letzten Ergänzungen, bevor die Lokschlosserei wieder ein wenig ruht.

      Im vorderen Bereich wurde das Trittblech montiert, dann noch die Verkleidung des Rauchkammerträgers und die Hauben für die Dampfzuleitungen zu den Zylindern sowie 2 weiteren Trittbleche.



      Unter dem Führerstand kamen noch 2 Kästen hinzu und 2 Drucklufttanks.





      Zum Schluss dann noch die Bodenplatte für den Führerstand und die Wassertanks



      Und damit sieht das dann schon ganz anders aus, fast ein wenig erwachsen.



      Gruß,
      Stephan
    • Stephan schrieb:

      ...Zum Schluss noch ein kleines Video mit dem ganzen Brimborium. Ich verspreche das ich kein weiteres Video mehr davon einstelle und Euch damit nicht mehr auf die Nerven gehe.
      ...

      Hallo Stephan,

      für dieses unsinnige Versprechen frech 5 gibt es nur eine mögliche Antwort: haue 1 Ich glaube, Du unterschätzt die Wirkung solcher Videos. Diese gehören zu den wahren Vergnügungen des Lebens. hüpf1
      Ich erwarte wenigstens ein weiteres Video, nach Fertigstellung des Modells. Nicht ohne Grund wird die Präsentation einer neuen Lok Rollout genannt. Zur Not mache ich einen Kotau oder zwei... grins 2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • @Gunnar Dannehl - Danke, und "fast". Unten fehlt noch eine Stange für die Wurfbremse und 2 Rohrknie von den seitlichen Wassertanks zum Tank im Rahmen. Die sollen ziemlich zum Ende hin montiert werden, wird aber das nächste mal gemacht, da man jetzt noch vernünftig hin kommt.

      @Sieghard - Danke. Schön das Du immer wieder vorbei schaust, auch wenn der Fortschritt manchmal recht langwierig ist

      @OldieAndi - bevor ich mich schlagen lasse: also gut, ein Rollout im bewegten Bild wird es dann noch geben.

      @Fritz Schmitz - gerne. Leider wird es hier die nächsten 4-5 Wochen nichts neues zu sehen geben.

      Und natürlich: Danke für die Likes!

      Gruß,
      Stephan
    • Das Fahrgestell schaut richtig klasse aus Stephan daumen1 Bin auch für das Rolloutfilmchen der Lok. Alleine schon, weil ich Andreas auf allen 5 en sehen möchte lala1 happy1

      Stephan schrieb:


      Ich muss da auch dauernd in die Fachliteratur gucken, damit ich da einigermaßen Durchblick habe.


      Nur der Nukidenzbolzen und die Kolbenrückholfeder sind übrig geblieben happy1 (sowas gibt´s gar nicht)
      Ah, Hausaufgaben sind auch gemacht. Man muss nicht immer alles selbst wissen. Nur wo man schauen kann... les 2 grins 2

      Gruss Uwe
      Manche sehen Bäume dicht an dicht, andere Zwischenräume und das Licht.