TKw2 (T16.1; BR94/ Modelik / 1:25)

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    • TKw2 (T16.1; BR94/ Modelik / 1:25)

      Hoi zäme,

      in der Vorstellung des Bogens habe ich ja schon geschrieben das der Anschnitt bereits erfolgt ist. Um das offiziell zu machen, hier der Baubericht und die feierliche Eröffnung: O'gschniddn is!

      Hier nochmals das Titelbild:



      Und los geht es bei einer Lok immer mit dem Rahmen. Also normalerweise. Den Tender kann man bei der Lok nicht vorziehen, denn sinnigerweise heißt der Typ Tenderlok, hat aber keinen. Haha, was für ein Brüller.



      Da heute perfektes Bögen-mit-Sprühkleber-auf-Karton-aufziehen-und-ruckzuck-trocken-Wetter herrschte, hab ich gleich mal einiges vorbereitet, nicht nur die Teile des Rahmens.

      Der Rahmen ist auf 0,5 mm zu verstärken, Aussen- und Innenseite, so das sich total 1.5 mm ergeben. Durchbrüche gibt es einige, aber noch überschaubar. - kein Vergleich mit dem Rahmen der Ty23. Nur beim Stanzen der Löcher hab ich heute Abend die Nerven der Familie bestimmt strapaziert, auch wenn keine Beanstandung vom Wohnzimmer zu mir hochgedrungen ist.



      Mal sehen wie lange es dauert, bis alle Teile vorbereitet sind, um den Rahmen aufzubauen.

      Gruß,
      Stephan
    • Ein paar Klingen, viel Schnippelei und dann doch schon eine ganze Woche später, sieht das so aus:



      Sieht das nicht mager aus, nach einer Woche täglichen Kartonhobelns? In der Tat, tut es. Dabei liegen hier doch 320 Teile und es schaut so lächerlich wenig aus. Der - gefühlt - geringe Ausstoß an Teilen mag aber auch der hiesigen Hitze liegen.

      Mittlerweile sind auch alle Kanten gefärbt (das Bild ist ein wenig davor) und das erste Rahmenteil ist gerade zusammen geklebt und unter der Presse.

      Nach all der Vorbereitung geht es nun ans zusammen setzen. Heute werden noch ein paar Teile verklebt, dann ist für eine Woche Pause, das ich mit meinen Mädelz ein paar Musicals und Shopping Malls abklappern darf. Evtl. spring da noch der eine oder andere Besuch technischer Natur für mich raus.

      Schönes Wochenende,
      Stephan
    • Hi Stephan,

      so vorbereitet und angeordnet erinnert das schon ein wenig an einen Tamiya-Bausatz!

      Sorry, aber dieser Vergleich kam mir sofort. Das da jede Menge Arbeit drinsteckt, ist auf diesem Bild kaum erkennbar. Zumindest nicht für Plastikfuzzies !

      Ich bewundere Deine Zielstrebigkeit!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • @Andy: jetzt wo Du es schreibst: stimmt. Nur die Gußäste fehlen.

      @Gunnar: Ich bau es immer wie im Bogen, ggf. mit etwas "Verfeinerungen", also die PL Variante TKw2. Fürs anpassen und recherchieren hab ich keinen Nerv - und auch nicht den Bezug. Ich finde die Modelle halt interessant und lerne beim Bau etwas darüber.

      Gruß,
      Stephan
    • Nach einer Woche Abstinenz vom Basteln wegen einer Urlaubs-Rundreise, ging es dann gleich wieder weiter.

      Auf den Innenseiten wurden die Radlager und Federpakete angebracht. Das ging dank verbereiteter Teile recht flott.



      Jetzt wo das so vor mir liegt, finde ich das Schwarz des Bogens mittlerweile nicht mehr zufriedenstellend. Daher wird die Option, das ganze Dinges mit Farbe zu versehen, auch ausgeführt.

      Da mir das ganze aber irgendwie "zu viel Schwarz" deucht, werde ich eine Rot-Grün-Schwarze Variante der T16.1 wählen. Auf der Suche im Netz bin ich dann an diesem Bild hängen geblieben:

      Goto: T16.1 bei ModellDaten.Info


      Die Farb-Kombi gefällt mir sehr gut. Und weil schon die Farbe anders wird, spiele ich auch noch mit dem Gedanken auch "Gebrauchsspuren" vom Betrieb anzubringen, also etwas verschmutzt, so das die Lok etwas lebendiger wirkt. Da brauch ich aber alle Hilfe, die ich bekommen kann, denn "weathering" hab ich noch nie probiert.

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Stephan,

      schau dir mal unter der Rubrik "Eisenbahn" die Beiträge in der goon academy zur Pirling T4 und speziell den Beitrag "Wie kriegt man Pappe zum Rosten?" an (Verlinken bekomme ich jetzt nicht hin). Dort findest du eine Menge Tipps zu deiner Anfrage.

      Der Eindruck von "schwerem altem Eisen" entsteht z. B. dadurch, dass man die Flächen erst schwarz vorstreicht und nach dem Trocknen mit der entsprechenden Farbe (bei Dampfloks meistens rot) immer kreuz und quer über die Fläche drübergeht. Relativ einfach, aber verblüffender Effekt.

      Viel Erfolg,
      denis
    • Die letzten Tage war ich nicht untätig, der Rahmen wurde weitestgehend zusammen gesetzt, nur das Teil 4a (Kesselträger) wurde noch nicht angebracht, da ich so den Rahmen die nächsten 2 Wochen noch plan lagern kann. Für 2 Wochen ist hier also Pause, dafür wird es an anderer Stelle wieder weiter gehen.

      Das zusammen setzen des Rahmens war nicht so schwierig wie gedacht, Der Wasserkasten und 2 oder 3 Bleche musste zuerst auf einem Rahmenteil verklebt werden, um dann das 2te Rahmenteil daran anzubringen. Danach konnten alle anderen Bleche in Ruhe eingeschoben und verklebt werden. Auch die Achslager wurde erst danach eingebracht:



      Gepasst hat alles super, enorme Maßhaltigkeit. Die digitale Schieblehre zeigt an verschiedenen Messpunkten der Rahmenbreite zwischen 51.9 und 52.4 mm.



      Die Achslager sind mit 3 mm vorbereitet, die Achse selber wird mit 2.5 mm ausgeführt. Damit hab ich bei der Ty 23 gute Erfahrungen gemacht. Ob dann alles so wird wie ich mir wünsche, wird man dann sehen. Ein paar Teile fehlen noch am Rahmen, z.B. die Aufhängepunkte der Bremsen, dann kann es mit den Rädern losgehen.

      @Andy: Ich laß mir das mit den Alterungs/Gebrauchsspuren noch durch den Kopf gehen, ich hab da echt Bammel davor, das ganze zu verhunzen

      Bis demnächst in dieser Lokschlosserei.

      Gruß,
      Stephan
    • Einspruch !

      Stephan schrieb:

      Den Tender kann man bei der Lok nicht vorziehen, denn sinnigerweise heißt der Typ Tenderlok, hat aber keinen.

      Uwe F. schrieb:

      haue 2 haue 2 Du weisst wofür, Bub?
      Die Loks welche Du bisher gebaut hast, nennen sich sinnigerweise "Schlepptender"- Loks... frech 1

      Die 94 ist eine Tenderlok und hat auch einen, aber keinen Schlepptender.

      Egal wie sie genannt wird - ich schaue gespannt zu.

      Tschüss Simmi
      Wer nicht will findet Gründe - wer will findet Wege
    • Hallo zusammen,

      nicht streiten, schön spielen prost2

      Uwe F. schrieb:

      haue 2 haue 2 Du weisst wofür, Bub?

      Die Loks welche Du bisher gebaut hast, nennen sich sinnigerweise "Schlepptender"- Loks... frech 1

      Soso!? Mal überlegen, welche Loks ich bisher gebaut habe. Also da wäre die Ty 23, die T3 und dann wären wir auch schon fertig. Nun bin ich ja Dampftraktionstechnisch eher unterbelichtet, aber wenn die T3 eine Schlepptenderlok ist, dann bin ich hübsch und schlank. Leider bin ich nur "und" ... mal wieder nicht aufgepaßt, Haichdala! frech 6

      @Sieghard: Schön wenn Du hier mal reinschaust, wird aber langsam vorangehen.

      @Simmi: Uwe hat das bestimmt auf die Bezeichnung Tenderlok gemünzt und wollte sagen das eine Lok ohne Tender eben Schlepptender-Loks heißen, da ja eine Lok ohne Tender (egal welche Bauart) ja generell keinen Sinn macht. Außer den Dampfspeicherloks.

      So, weil Ihr Euch schon die Mühe gemacht habt, hier mal reinzuschneien, gibt es auch ein kleines Update.

      Da es die letzten 2 Wochen hier eine Mörderhitze hatte, ist nur wenig passiert, da man entweder locker um die Ecke schwitzt, oder am Tisch klebt. Macht beides keinen Spaß. An den Abenden, an denen es erträglich war, wurde dann am Schuhwerk geschnibbelt. Das gilt es umzusetzen:



      Und das sind die Teile dafür. Genau 270. Wobei es schon alleine 140 Teile für die Speichen sind. Wie man sieht, sind die alle gleich lang, d.h. die dürfen einzeln eingepasst werden. Da freu ich mich schon drauf. kratz1



      Aktuell ist die Tendenz das Modell doch in den Farben des Bogens zu belassen. Nach einer Weile Abstand vom Modell finde ich die Farben nicht mehr so trist.

      Gruß,
      Stephan
    • Weia, Stephan,

      so gehts leider gar nicht!

      "Schlepptender"loks sind die, die ihre Vorräte in einem speziell für sie konstruierten Wagen, nämlich besagtem "Tender" hinter sich herschleppen. Eigentlich ist diese Begriffsfindung einleuchtend.

      Tenderloks sind damit also alle die, die ihre Vorräte OHNE diesen speziellen Wagen, den Tender, mit sich rumfahren.

      Die T3 ist also was? Richtig - setzen. Die T3 ist eine klassische Tenderlok! Und die 94er damit auch!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • @Andy, Simmi: Alles gut

      Uwe ist seit der T3 sozusagen mein Dampftraktions-Mentor. Seitdem versucht er mir etwas Wissen einzubläuen. Unter anderem auch mit einschlägiger Fachliteratur. Ab und an treib ich ihn in den Wahnsinn, weil ich mir nichts merken kann. Bring einem Franken mal was bei ... happy1

      Wenn ich was lese, finde ich das immer ganz interessant und sehr informativ, aber 10 Minuten nach dem zuklappen des Buchs ist dann schon die hälfte wieder vergessen, da ich leider kein echter Dampflokenthusiast bin.

      Der Witz zu Beginn "heißt der Typ Tenderlok, hat aber keinen. Haha, was für ein Brüller." war auf Uwe gemünzt, ab und an bau ich extra ein paar "Fehlerchen" im Text ein, nur um zu sehen ob mein Mentor noch aufpasst. Hab nur nicht daran gedacht, das hier ja noch mehr Dampflokbegeisterte reinschauen.

      sorry1 , da ist der WItz nach hinten los gegangen.

      So und nun zum Abschlußtest:

      1. Eine Lok die Dampft und qualmt ist eine Dampflok
      2. Eine Lok die Wasser und Heizmaterial mit sich führt ist eine Tenderlok
      3. Eine Lok die Wasser und Heizmaterial hinter sich herzieht ist eine Schlepptender-Lok
      4. Eine Lok die nur Dampft ist eine Dampfspeicherlok
      5. Eine Lok die nur Qualmt ist eine Diesellok
      6. Eine Lok die weder dampft noch qualmt ist eine E-Lok
      7. Eine Lok die auch ohne Schienen fahren kann und ganz außergewöhnliche Fähigkeiten hat heißt Emma und zieht ihre Runden in Lummerland

      Ich hoffe auf ausreichend Punkte damit ich nicht mit Pauken und Trompeten durchrassle.

      Schönen Sonntag,
      Stephan
    • Hallo zusammen,

      hier geht es nun auch wieder weiter. Endlich Urlaub, das ist eine runde Sache. Und rund ist das Stichwort. Zum letzten Post gibt es noch einen Zusatz, die Radreifen wurden im Sommer auch noch begonnen.

      Damit Vorder- und Rückseite einigermaßen passend zusammen finden, hab ich mir eine kleine Leere gebastelt. Innen noch Karton in passender Stärke für den Abstand und Stabilität. Deckel druff und feddich. Also der Rohbau:



      Diese Woche ging es dann weiter. Nächste Aufgabe waren die Achs- und Kuppelstangenaufnahmen, also die "Eier" in der Mitte des Rades. Das war ähnlich wie oben gelöst, wurde aber erst einmal an einem Prototypen angewendet.

      Das kniffligste an den Rädern ist wie immer das setzen der Speichen. Schablonen sind vorhanden, aber die "Schwimmhaut" ist hier der Knackpunkt. Einfach aus dem Bogen schneiden und Radreifen, Achsaufnahme und Schwimmhaut zusammen setzen führte zuerst dazu, das die Achse nicht da ist wo sie sein soll und das Rad dann mächtig eiert.

      Also erst mal wieder eine Leere um die Schablone gebaut die Achse möglichst exakt mit einem Zapfen versehen, dann eine Art "Uhrzeiger" als Abstandsleere am Radreifen ausgemessen und zur Positionierung von Halterungen verwendet. Damit sollten Achse und Radreifen relativ gut zentriert sein.



      Dann wird ein Radreifen und die Achsaufnahme eingelegt. Zuerst ist die "Schwimmhaut" anzupassen, danach wird dann Speiche für Speiche eingesetzt. Diese sind im Bogen alle gleich - also max. Länge - und müssen am Patienten zurecht geschnitten werden. Das ging relativ gut, wenn auch nicht optimal.

      So sieht der Prototyp dann aus. Die Lauffläche ist mit Revell AquaColor Eisen 36191 einfach angemalt, ohne Polierung oder sonstige Tuningversuche:





      Die Rückseite ist etwas überraschend, da die Schwingmasse und die Achsaufnahme in Schwarz gehalten sind. Ich hätte Rot erwartet. Die Achsaufnahme ist von hinten später nicht mehr zu sehen, und die Schwungmasse kaum, also lasse ich das so und werde weder Speichen oder Achsaufnahme farblich anpassen..



      Ein Test auf dem "Rollenprüfstand" hat ergeben das das Rad relativ gut zentriert ist, der Prototyp also als gelungener Versuch durchgeht. Das Rad hat einen Durchmesser von 54 mm an der Lauffläche.

      Das ganze darf jetzt noch 9 mal reproduziert werden, die Ausgangslage:



      Mal sehen ob die Sache gut weiterhin so gut rollt.

      Gruß,
      Stephan
    • Danke für die Likes!

      @Sieghard: Danke, das ist super nett. Aber wenn Du mal ein wenig Zeit erübrigst und über meinen Tellerrand schaust wirst Du feststellen das hier sehr viele sehr gute Modellbauer unterwegs sind und ich nur ein kleines Licht unter vielen bin.

      @Railgoon: das hab ich mir auch schon gedacht, aber ein C/D-Kuppler mit Vor- und/oder Nachlaufräder kommt auf das selbe Ergebnis. Will mal nur hoffen das am Ende alle Räder bis zum Boden reichen.

      Gruss,
      Stephan
    • Hallo Stephan,

      Deine Baufortschritte zu verfolgen, tut meinen Augen sehr gut.
      Nagt man dabei noch an einem Nürnberger Lebkuchen, ist die Kartonbauseele satt genährt.
      Für den Lebkuchen nochmals einen ganz lieben Dank, die Enkelkinder werden ihn schätzen!

      Wer Deine Modelle kennt und gesehen hat, weiß um Dein modellbauereisches Können.
      Was Du uns hier zeigst, ist eine weitere Bestätigung - genial!

      Viele Grüße
      Roland
    • Ja Du hast recht Stephan. Und ich muss mich auch mal bei allen anderen, die ich noch nicht so richtig beachtet habe, entschuldigen.
      Ich verspreche mich zu bessern! Ich habe mich bisher hauptsächlich um mein Interessensgebiet gekümmert. Doch ab und zu habe ich schon mal über den "Tellerrand " gesehen. Dieses Forum ist aber auch sehr umfangreich.
      So und nun noch mal zu Dir. Du hast Dir viel Hilfsmittel gebaut. Und nur mit denen kann man auch eine gute Qualität erreichen. Weiter so!!
      Sieghard
    • PRT schrieb:

      Deine Baufortschritte zu verfolgen, tut meinen Augen sehr gut.
      Nagt man dabei noch an einem Nürnberger Lebkuchen, ist die Kartonbauseele satt genährt.
      Für den Lebkuchen nochmals einen ganz lieben Dank, die Enkelkinder werden ihn schätzen!

      Wer Deine Modelle kennt und gesehen hat, weiß um Dein modellbauereisches Können.
      Was Du uns hier zeigst, ist eine weitere Bestätigung - genial!
      zwinker2
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • @Roland: Merci. Lebkuchen hat es noch genug, falls noch Bedarf bestehen sollte.

      @Krisztian: Merci

      @Uwe: wie immer mit vielen Informationen an Bord. Auch hier hab ich den Eindruck das es am Ende keine 2 identischen Loks gab, da bei jeder individuell um/angebaut wurde. Heute würde das "Tuning" heißen.

      Die Räder gingen relativ flott von der Hand, bis gestern Nacht waren dann die restlichen 9 auch fertig. Das hat recht gut geklappt, trotzdem bin ich froh das diese Baugruppe nun ihren Abschluss gefunden hat.



      Eine erste Pass-Probe zeigte das alle Räder Bodenkontakt haben und wohl relativ rund laufen.



      Gruß,
      Stephan
    • @Sieghard: Danke, ich wünschte es ginge schneller vorwärts.

      @Rüdiger: Danke auch Dir. Ich finde es bewundernswert wenn einer ein Modell selber entwickelt und sich am Vorbild orientiert. Ich bin da ein wenig einfacher gestrickt und baue das meist so wie im Bogen.

      Die Räder waren soweit ja vorbereitet, nun ging es daran diese mit dem Rahmen zu verheiraten. Da ich meist versuche die Räder beweglich zu machen, waren hier und da ein paar kleine Anpassungen vorzunehmen.

      Die Zapfen die die Kuppelstange aufnehmen müssten am Rad, aber nicht an der Kuppelstange fixiert sein. Daher habe ich PS-Stäbe genommen und diese mit dem Punch&Die als Halterung sowie etwas Wärmeeinwirkung mit einem Kopf versehen:



      Das klappte auf Anhieb überraschend gut, die Köpfe waren nahezu Kreisrund und schön flach und mussten nur noch minimal nachbehandelt werden. Danach dann auf Länge gebracht und das ganze dann zusammen gesteckt.



      Das hat sich prima ins Gesamtbild eingefügt und schaut fast wie gewollt aus.

      Der Zapfen für das Treibrad ist noch nicht fertig, da fehlt ja noch die Treibstange sowie das Steuergestänge

    • Für das Steuergestänge wurden die Halterungen schon angebracht



      Und dann noch Nieten aus der bewährten Kombi Weissleim+Farbe aufgetragen



      Farbton ist suboptimal, aber ich kann damit leben.

      Nun noch eine Übersicht



      Zum Abschluß stand noch der Rolltest an. Dieser sollte mittels Schiefer Ebene erfolgen, das Modell sich also eigenständig in Bewegung setzen. Dazu musste ich mir noch ein kleines Studium reinziehen:

      Die Schiefe Ebene (klick)

      So gewappnet wurde dann der Versuch am lebenden Modell durchgeführt:

      Und es rollt doch (klick)

      Damit haben sich also alle Mühen gelohnt. Es rollt nicht so leichtfüßig wie ich mir es gerne gewünscht hätte (leicht anschubsen reicht also nicht) - aber bei 20 Achs-Punkte die ordentlich drehen müssen, ist das Ergebnis für mich brauchbar.

      Gruß,
      Stephan