Atomkreuzer Kirov-Klasse "Pjotr Weliki", Oriel-Verlag, 1:200

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    • Atomkreuzer Kirov-Klasse "Pjotr Weliki", Oriel-Verlag, 1:200

      moin1

      Weil nicht alle Kartonmodellbauer meinen Blog kennen oder lesen, starte ich nun den Baubericht zum Atomkreuzer "Pjotr Weliki", einem Modellbaubogen vom ukrainischen Oriel-Verlag, auch hier im Forum. Der Bericht hinkt dem aktuellen Stand etwa zwei Wochen hinterher.

      An dieser Stelle des Forums habe ich den Bogen bereits vorgestellt.

      Ich habe mir im Vorwege die Mühe gemacht und eine Teileliste in Excel erstellt, die sämtliche Teile auf den Bögen enthält und auf die jeweils zugehörige Anleitungsseite verweist. Die Liste ist nicht ganz sauber, weil ich in der Anleitung Nummern gefunden habe, die ich in den Bögen nicht direkt gefunden habe, aber diese Liste wird beim Bau sicherlich trotzdem unterstützen können. An dieser Stelle gleich etwas zur Nummerierung: Wenn es eine Bauteilnummer ohne Buchstabenzusatz gibt, also „47“ statt „47a“, dann ist es das einzige Teil in der Baugruppe. Gibt es den Buchstabenzusatz „a“, dann gibt es auch „b“ und vielleicht „c“ und noch mehr.

      Insgesamt scheinen sich 8534 Bauteile in dem Modell wiederzufinden, incl. der Relingteile und Schablonen für Antennen, Streben u.ä. Das wären dann ungefähr 1500 Teile mehr als ich beim EGV „Frankfurt am Main“ verbaut habe. Ob man die „Pjotr Weliki“ noch supern kann, weiß ich nicht. Beispielsweise könnte man jedoch nach kleinen Änderungen am Spantengerüst der Aufbauten eine Brückeneinrichtung hinzufügen; na, mal sehen, ein paar Bilder der Brücke habe ich mittlerweile im Netz gefunden. Ich rechne mit einer sehr langen Bauzeit, weil ich den Kreuzer „immer mal so zwischendurch“ bauen möchte, wenn mir mit dem Zeichnen neuer Modelle mal langweilig wird oder ist. Sollte jemand fragen, was mit der unfertigen „Cap Arcona“ ist? Die interessiert mich aktuell nicht die Bohne.

      Der Rumpf wird dieses Mal allerdings nicht angeschnitten sondern angestochen und zwar der lasergeschnittene Karton der Spanten … und das geschieht auf einer nahezu jungfräulichen Schneidmatte, die ich mir nach vielen Jahren mal gegönnt habe.



      Das sind sie nun also: die ersten 9 von über 8500 Bauteilen.



      Wer nun geglaubt hat, das man diese lasergeschnittenen Teile einfach nur mit Leim ineinander stecken braucht, der hat sich getäuscht. So, wie ich mich auch. Leider sind die Schlitze der Spanten (Nb1) bis (Nb5) zum Einstecken entweder im Mittelspant oder in den Querspanten etwas zu kurz geraten, so dass hier gleich nachgeschnitten werden muss.



      Danach können die acht Querspanten mit dem Sekret der flinken Flasche in den vorderen Mittelspant (Nb27a) eingeklebt werden. Und weil ich auch bei diesem Bau die Bastelzeit und die Anzahl der verbauten Bauteile mitplotte (oder es wenigstens versuche kratz1 ), kann ich sagen, dass nach 18 Minuten folgendes Ergebnis herausgekommen ist…



      An dieser Stelle kurz etwas zur Bauanleitung. Das folgende DIN-A3-Blatt ist alles, was es zum Bau des Spantengerüstes gibt. Es sollte – nein – es muss ausreichen!

      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" und demnächst von der Fregatte Klasse 122 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Moin Günter

      So ging es mir eben auch. Und als ich wirklich zufällig auf die beiden anderen Bauberichte gestoßen bin, da war mir klar, "den Bogen muss ich haben".

      @all: hier ist ein Foto vom Objekt der Begierde ...

      (Quelle: wikipedia)
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,

      ich freue mich auf Deine - von mir geschätzte - sehr aufwändige und präzise Beschreibung und Darstellung der Zeit zwischen dem Kauf des Bogens und der Fertigstellung dieses Modells.

      Für diesen Zeitraum wünsche ich Dir immer die nötigen Triebkräfte.


      Viele Grüße
      Roland
    • Das nächste Teil des Mittelspants (Nb27b) wird mir den Querspanten (Nb6) bis (Nb11) bestückt. Auch bei diesen Querspanten sind die Schlitze um einen Millimeter zu verlängern.



      Auch bei der Baugruppe um den Mittelspant (Nb27c) sind die Schlitze der Querspanten (Nb12) bis (Nb18) zu verlängern.



      Beim letzten Mittelspant (Nb27d) ist der Querspant (Nb20) in der Höhe um 2,5mm zu kurz. Hat das einen Grund?



      Die Bauanleitung lässt sich darüber nicht aus und die beiden mir bekannten Bauberichte auch nicht. Mir ist nach längerem Recherchieren kein Grund offensichtlich geworden, so dass ich dem Spant oben etwas Abfallkarton spendiert habe, damit das Achterdeck später sauber aufliegen kann.



      Und nach gut einer Stunde Bastelzeit sind die vier Baugruppen fertig. Um sie komplett vor einem neutralen Hintergrund zeigen zu können, habe ich meine Bastelkemenate etwas umgestellt und Platz geschaffen. Hier also eine Gesamtaufnahme … oben ist übrigens der EGV „Frankfurt am Main“ (1:250) zu sehen und rechts der Leuchtturm „Westerheversand“ (1:72).



      Im nächsten Schritt werden diese vier Baugruppen verbunden.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,
      das ist ein sehr großesProjekt, das Durchhaltevermögen erfordert. Ich habe in Mainz inmal einen fast fertigen Peter gesehen u nd muß sagen, daß das Ergebnis schon für die Mühen belohnt.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • @Kurt: Mir ist 2013 in Bremerhaven ein Modell vor die Linse gekommen und ich wahr schlichtweg erschlagen von den Details. Ein Traum ... zumindest für diejenigen, die sich für solche Schiffe/Modelle begeistern können.



      @Horst: Herzlich willkommen in meinem Baubericht.

      @Dieter: Ja, das wird ein Langzeit-Projekt. Auch dir ein herzliches Willkommen in meinem Baubericht.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas!

      Bei diesem Modell schaue ich dir gerne zu, da es eigentlich zu meinem "Beutechema" (Rote Flotte) paßt. Leider ist das für mich nicht machbar, weil es einfach zu groß und zeitaufwendig ist.

      Ich hatte mich im Vorfeld mit dem Bau schon einmal beschäftig. Dabei ist mir aufgefallen, daß es hierfür bei Slawomir 2 LC Sätze gibt!
      Welchen wirst du verwenden?

      1. Spanten des Schlachtkreuzers "Pjotr Wielky" von Graf (Oriel) 21,00 € oder
      2. Spanten und kleines Detailset für dieses Modell von GPM (Oriel) 28,00 €

      Ich hatte mich schon einmal erkundigt und meine das man mir das erste Set empfohlen hat, da es vollkommen ausreichend ist, bzw. ausreichend sein soll.

      Gruß
    • @Günter: Jepp, leider habe ich kaum Detailaufnahmen (Makros) von dem hervorragenden Modell gemacht, aber das ist für den Bau wohl auch nicht nötig.

      @Ludwig: Ich verwende keine LC-Sätze, sondern die Ätzplatinen von GPM. Einmal diese und dann diese hier. Der Lasercutsatz ist aktuell hier zu finden.

      Bei der Menge der Relings, die benötigt werden, bin ich mir nicht sicher, ob die ausreichend dabei sind und ob ich nicht vielleicht noch Standardrelings für das Hautpdeck brauche, doch diese Entscheidung hat noch Zeit.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • In nächsten Abschnitt beschreibe ich meinen Weg das Spantengerüst zu vervollständigen. Dieser Weg weicht von der Nummerierung ab, obwohl ich nicht weiß, ob diese Nummerierung tatsächlich empfehlend sein sollte, denn ich würde es definitiv anders machen. Dieses „anders“ beginnt mit den Stringerspanten (Nb28La/Nb28Ra) und (Nb29La/Nb29Ra) am Bugsegment und (Nb34L+R) unten am Sonardom.

      Was ich allerdings vor dem Einbau der Stringer gemacht habe, ist, dass ich kleine Dreiecke an den Schlitzenden abgeschnitten haben. Das erleichtert das Aufschieben der Stringer auf die Querspanten und verhindert, dass die Stringer wegen eventuell hervorgequollener Klebstoffreste an der Verbindung Mittelspant-Querspant nicht ganz am Mittelspant anliegen.



      Begonnen habe ich mit der Backbordseite…



      Anschließend kam das nächste Mttelspantelement auf die beiden überstehenden Stringer. Das ist sehr tricky, weil die schmalen Stege von (Nb6) durch den Kleber etwas aufweichen. Zum Glück passen die Stringer sehr gut und alles lässt sich ziemlich schnell miteinander verkleben, ohne dass die Schlitze nachgearbeitet werden müssen. Vier zusätzliche eigene Klebelaschen unterstützen die Verbindung zwischen den Mittelspanten.



      Nachdem die Steuerbordseite mit den beiden Stringern verklebt ist, darf das alles eine gute Stunde trocknen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Die letzten beiden Mittelspanten werden mit den zugehörigen Stringern und zusätzlichen eigenen Klebelaschen auf die gleiche Weise verbunden, so dass folgendes Spantengerüst entsteht…



      Dadurch, dass die Querspanten keine Balkenbucht erfahren haben, lässt sich das ganze Konstrukt zum Durchtrocknen wunderbar auf einer Anrichte ablegen.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas
      Das ist ja mal etwas zum Staunen!
      Da versuche ich mal, noch ein Plätzchen in der ersten Reihe zu ergattern, wenn's recht ist! freu 2
      Ich habe bislang nur Wasserlinienmodelle gebaut.
      Ich habe mich nie so richtig an die Wölbungen getraut!
      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz

      Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!
    • Moin Fritz

      In der ersten Reihe ist noch nicht viel los, das ist also noch genug Platz. grins 3

      Dieses ist nicht mein erster Rumpf mit Unterwasserschiff, aber ich darf dir verraten, dass er ziemlich gut passt, wenn man denn so einige Dinge beim Bau beachtet. Aber dazu komme ich noch in den nächsten Tagen und Wochen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • @Horst: Ich mag mir gar nicht vorstellen, welch ein Aufwand das Ausschneiden der Spanten aus 1mm Karton bedeutet hätte.

      @Albrecht: Und genau diese vielen Details machen das Modell nachher aus.

      @Fritz: Vielen Dank, bitte nehme Platz.

      @Axel: Ja, ich hätte den Bogen auch lieber in 1:250 gehabt, und ich habe sogar einen Augenblick (und wirklich nicht länger) darüber nachgedacht, alles mit CorelDraw zu skalieren, aber ... dann wäre wohl so etwas wie bei der "Cap San Diego" dabei heraus gekommen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • In der Folge sind die weiteren Stringerspanten (Nb30) bis (Nb33) an der Reihe. Hier gibt es mehrere Fehler bei der Nummerierung der Laserteile. Die Beschriftung der Bogenteile ist jedoch richtig; man kann sich an diesen orientieren. Beispielsweise gibt es die Laserteile (NB30L) und (Nb30R) in der Bezeichnung doppelt. Es müsste aber (Nb30La) und (Nb30Ra) sowie (Nb33La) und (Nb33Ra) heißen. Wie gesagt, auf den Bögen ist alles richtig bezeichnet.



      Auf gehts …

      … und schon sind alle Stringer dran. Im Bereich der Raketensilos für die SS-N-19 werden aus (Nb38) bis (Nb41) noch zwei offene Kästen eingebaut. Einzig die Heckteile (Nb36) und (Nb37) musste ich etwas bearbeiten, weil ich bekanntlich den achteren Querspant (Nb20) in der Höhe verlängert habe. Ob diese Verlängerung nun richtig war, weiß ich allerdings immer noch nicht.







      Damit sind die ersten 10 großen Lasercut-Platinen geräubert. In 4 Stunden und 15 Minuten reiner Bastelzeit an drei Basteltagen (also ohne Trocknungszeit der verklebten Bauteile gerechnet) sind 106 Teile zu dem folgenden Spantengerüst verbaut, das nun so richtig durchtrocknen darf. Hier ist mein Ergebnis…



      Erstes Fazit: Das Spantengerüst lässt sich ganz wunderbar bauen und bis auf ein paar Nacharbeiten bei den Schlitzen der Querspanten und einigen Nummernfehlern ist alles OK.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas

      Dann wünsche ich Dir viel Spaß beim Bau des Modells.
      Mir hat der Kreuzer damals, als ich ihn gebaut habe, zwar viel Arbeit bereitet, aber eine Menge Spaß.
      Vom fertigen Modell bin ich heute noch begeistert und möchte es nicht in 1:250 gebaut haben. Die Details auf dem Schiff sind teilweise so filigran, dass meines Erachtens, bei dem M 1:250 einiges an Wirkung verlieren würde. Ich bin der Meinung, dass hast die richtige Entscheidung getroffen.

      Bei den beiden Maßstäben 1:250 oder 1:200 verhält es sich wie bei den Autos. Schaltwagen oder Automatic.
      Wer einmal von Schaltwagen auf Automatic umgestiegen ist, der möchte meistens nicht mehr zurück.
      Wer einmal ein 1:200er Modell gebaut hat, der bleibt auch meistens bei diesem Maßstab.

      Viele Grüße
      Peter
    • moin1 Peter

      Mit den Maßstäben ist das so eine Sache. Wahrscheinlich hat da jeder seinen Favorit, aber dieses Modell gibt es eben nur in 1:200. Und, ja, ich gebe dir Recht, in 1:250 würden wohl einige Details flöten gehen. Doch genau diese Details machen es nachher aus.

      Zum Problem des Raketenschachts hatte ich in deinem Baubericht etwas gelesen und werde an der Stelle (hoffentlich) aufpassen. danke1 für den Hinweis.

      Noch kurz zum Automatik-Getriebe: ich hatte ein tolles Auto mit stufenloser 6-Gang-Automatik. Es ist bisher aber auch mein einziges Auto, das ich mit Getriebeschaden entsorgt hatte. Nun fahre ich wieder das robustere Schaltgetriebe - auch mit 6 Gängen. daumen1
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • moin1 Fritz

      Jo, die Bestellung ist natürlich auch angekommen. Ich kann jetzt auf diesem kurzen Weg nicht versprechen, dass ich heute noch zur Post komme, aber spätestens am Montag geht der Bogen samt Zubehör auf die Reise.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Boxer schrieb:

      obwohl ziemlich DKM-lastig
      Moin Robert

      Das macht nix. Es schadet ja auch nicht, wenn man mal über den Tellerrand schaut. Ich schaue mir auch für mich nicht so interessante Bauberichte an und stelle dann oft fest "Mööönsch, hier hättste mal schon viel früher reinschauen sollen".
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Das Backdeck, Hauptdeck und Achterdeck setzen sich aus 5 Lasercutteilen und 5 Bogenteilen zusammen. Leider sind die Bogenteile teilweise etwas breiter als die Lasercutteile. Alle Decks habe ich mit Sprühkleber verklebt. Beim Achterdeck fällt noch auf, dass eine Aussparung für das graue Bauteil (B10) im Lasercutteil fehlt; ist aber kein Problem.





      Beim langen Hauptdeck gefällt mir die zu große Öffnung über den SS-N-Containern im Lasercutdeck nicht, denn auf dem Deck selbst sind nur kleine Markierungen für die Starterklappen aufgedruckt. Und weil ich später maximal vier Starter geöffnet darstellen möchte, habe ich die Fläche unterhalb des Decks wieder mit Lasercut-Kartonresten verstärkt.





      Ein erstes Auflegen des Hauptdecks auf das Spantengerüst zeigt nichts Gutes, denn das Deck ist zu schmal – oder das Spantengerüst ist zu breit. Vielleicht soll das auch so, keine Ahnung! Es nützt aber nichts, das Deck muss drauf …
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • … und ist auch drauf. Beim Aufsetzen des Achterdecks mussten beide dreieckigen Spanten (Nb37) wieder weichen, weil einerseits die hinzugekommene Ablaufrinne (B10) und andererseits der Heckspiegel mit der Dipping-Sonar-Vorrichtung nicht gepasst hätte. Die beiden (Nb37) kommen 5 mm weiter nach außen wieder dran.





      Leider gibt es leichte Farbunterschiede im Rotton der Deckbauteile, was an der Naht hinter den SS-N-Startern gut zu sehen ist. Später wird die Stelle jedoch mit Aufbauten überbaut, so dass der Unterschied wohl nicht auffallen dürfte.

      Ok, dann geht es hier demnächst mit den Bordwänden weiter … aber Überwasser oder Unterwasser (so wie es in den beiden anderen Bauberichten gemacht wurde) zuerst, das ist die Frage!
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • @Peter: ja, das habe ich in deinem Baubericht gesehen, aber du beplankst den Rumpf ja auch doppelt und das muss nicht sein.

      @Fritz: Nö, ich mache es anders und das erscheint mir auch logischer.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Nö, eigentlich ist das keine Frage gewesen, ob Überwasser oder Unterwasser die Bordwände zuerst dran kommen. Für mein Empfinden kann es nur oben starten, damit man einen sauberen Übergang am Deck bekommt. Die Unterwasserteile werde ich später in der Mitte, also am Kiel, teilen und die geteilten Bauteile normal am Wasserpass ansetzen. Ob diese dann am Kiel zusammenkommen oder nicht, das ist egal. Dort käme notfalls ein roter Papierstreifen über die Lücke, den man später ohnehin nicht sehen würde.

      Die nächste Frage, die sich stellte, ob man von vorne nach achtern klebt oder anders herum, ist für mich auch klar: wegen der Heckrundung von (B8) und dem Übergang zum Heckspiegel (B9) bis (B11) kann dieses Teil nur an einer Stelle angeklebt werden – und das (eigentlich) keinen Millimeter weiter nach vorne oder nach achtern. Deshalb beginne ich mit dem Heckspiegel und arbeite mich nach vorne zum Bug. Auf geht’s …

      Während des Anbaus der Decks hatte ich schon den Heckspiegel angefertigt, der wie folgt aussieht…



      Bei den Bordwandteilen (B7) sind die gestrichelten Linien oben an der Kante zum Deck und in der Mitte des Bauteils auffällig. Vergleicht man das mit dem Spantengerüst, dann bedeutet es wohl, dass hier mehr oder weniger stark geknickt werden muss. Und nun wird auch klar, warum das Deck etwas schmaler ist als das Spantengerüst; die Bordwand knickt nämlich dort ab.



      Ok, also werden auch die anderen Bordwandteile an ihren durchgezogenen Linien leicht gerillt und geknickt. Des Weiteren werden die Bullaugen mit dem „Punch & Die“-Set ausgestanzt und mit Antistatikfolie hinterklebt. Auf das obligatorische Kantenfärben mit Aquarellstiften gehe ich nicht weiter ein, auch wenn die Strecken bei diesem Modell weitaus länger sind als vergleichsweise bei meinem kleinen Bugsier-Schlepper.

      Die nächsten beiden Teile sind (B6L) und (B6R).



      Nach achtern folgen (B8L) und (B8R). Hier habe ich die Rundung zum Heckspiegel mit Weißleimnähten gemacht. Außerdem enthält der Bogen den Namenszug aus einzelnen Buchstaben, die es auszuschneiden gilt, wenn man es denn vernünftig machen möchte.



      Lieben Gruß
      Andreas
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