Atomkreuzer Kirov-Klasse "Pjotr Weliki", Oriel-Verlag, 1:200

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Eine noch längere Weißleimnaht ist dann bei den Bugelementen (B3) bis (B5) zu tun, denn diese sind auf gut 25 cm zu verbinden. Eine Ungereimtheit bei (B3) habe ich nach einigem Überlegen einfach abgeschnitten: es ist ein Dreieck, mit dem ich nichts anfangen kann. Leider lassen sich die anderen Bauberichte darüber nicht aus oder zeigen den Bereich nur unscharf bis gar nicht – wie auch andere Bereiche während des Baus vom Rumpf. OK, ist dann so, ich will es besser machen. Hier nun „die Ecke zu viel“…



      Anschließend (B4) mit der Weißleimnaht auf die Kante von (B3) sowie (B5) auf die Kante von (B4) und Baugruppe (B16) hinter die runde Öffnung kleben und dann sieht das dreiteilige Bordwandteil bei mir so aus …



      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Tach` auch, Andreas.

      Ich schon wieder...

      Toll, dass Du zeigst, wie Du zwei so lange Element verbindest - wenn ich das mit meinem Weißleim versuchte, zöge sich die bei Dir sehr gleichmäßig aussehende "Wurst" auf der schmalen Kante in ein paar Sekunden zu kleinen Tröpfchen zusammen = eine Art "Punktklebung", nur dass an manchen Punkten gar nix, und an anderen wieder viel zu viel hängt... - ich nehme Ponal Express - und Du?

      Gruß Robert
    • moin1 Robert

      Ja, diese Punktklebungen kenne ich auch, habe aber eine Lösung gefunden. Ich nehme dafür Kittifix (oder auch Ponal, je nachdem, was ich gerade habe), den oder das ich mit 4 bis 5 Tropfen Wasser in eine sogenannte 30ml-Nadelflasche fülle.



      Zum stumpfen Verkleben mache ich mir einen Weißleimtropfen aus der Flasche auf die Schneidmatte, nehme etwas Weißleim von dem Tropfen mit der Stecknadel auf und verstreiche den Leim auf eine Kante des Bauteils. Dann halte ich die (vorgeformten) Teile an der Stelle so lange zusammen, bis die Klebenacht hält; das sind gefühlt so 10 bis 15 Sekunden. Anschließend verstärke ich die Naht mit der "Weißleimwurst" von der Innenseite. Und weil sehr viel davon wegtrocknet, ist diese "Wurst" nach dem Trocknen bestimmt dünner als dünnes Seidenpapier mit dem entsprechenden Kleber dazu.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Nun fehlt noch die Ankertasche, aber zur Baugruppe (B15) schweigt sich die Anleitung aus. Wohin und wie z.B. gehören (B15c)?



      Ich habe im Internet ein Foto gefunden (zum Copyright kann ich leider gar nichts sagen, denn die russische Webseite sagte dazu nichts), welches die Ankertasche zeigt und nun ist alles klar. Einzig der rote Stern ist im Bogen nicht zu finden (oder ich finde ihn momentan nur nicht).



      Das Einkleben der Ankertaschen geht nur mit viel drücken bzw. mit Gewichten. Von achtern kommt der Knick in der Bordwand, der an der Ankertasche aufhört und vorne geht es ohne Knick weiter.



      Na gut, so dauert eine Ankertasche mit ausreichender Trocknungszeit etwa eine Stunde. Nach einem kurzen Formen der Bordwand sieht es bei mir so aus …



      Beim nächsten Mal zeige ich den Anbau der bis hierhin nur vorbereiteten Bordwände.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Wie ich schon angedeutet habe, beginne ich mit dem Anbau der Bordwände am Heck und zwar mit dem Heckspiegel. Eine erste Probe im Übergang von (B9) zu den Bordwandteilen (B8) offenbart eine Lücke. Schade, aber hier wurde nicht sauber abgewickelt. Wenn nämlich der Heckspiegel eine Rundung am unteren Ende hat, dann darf die Bordwand an der Stelle keinen eckigen Anschluss haben. Darum habe ich aus der vorhandenen grauen Reservefläche zwei Klebelaschen geschnitten und dahinter geklebt.





      Nun konnte der Heckspiegel an Bord…

      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Aber wie geht es nun mit den Bordwandteilen weiter? Die schmalen Querspanten sind mit 1 mm Stärke doch etwas zu dünn, um als Klebefläche zu fungieren. Darum habe ich mir aus schwarzem Tonpapier 10 mm breite Streifen geschnitten und auf die Stringer (Nb29) geklebt. Schwarz habe ich deshalb gewählt, weil der Anfang des Unterwasserschiffes einen schwarzen Wasserpass hat. Graue Streifen kommen auf die Spanten (Nb4), (Nb8) und (Nb14).



      Tja, und dann hätte es losgehen können, wenn … ja, wenn ich denn nur die Traute dazu hätte. Aber nachdem ich den Anbau noch zwei Mal theoretisch durchgegangen bin und nur noch im Bugbereich Probleme auftreten konnten, habe ich angefangen.

      Es ist geschafft. Die ersten beiden Kandidaten (B8) sind dran … und das auch ganz gut.



      Weil ich die Fensterfolie rückseitig ziemlich dicht an den Knick des schmalen oberen Streifens kleben musste, konnte ich eben diesen Streifen nicht überall weit genug herum knicken, so dass manchmal eine schmale Lücke zum Deck entstanden ist.



      Und in der Rundung des Hecks, da klafft ebenfalls eine Lücke von ca. 0,6 mm. Ich habe mir vorgenommen alle Lücken/Schlitze mit Weißleim zu füllen und abschließend grau anzumalen.



      Zum Heckspiegel und dessen Übergänge zu den Bordwänden kann ich nur sagen: gut, dass ich da breite Klebelaschen angebracht habe. Mal sehen, wie es später an der Stelle mit den Unterwasserteilen passt.



      Wie üblich sieht es auf den Fotos schlimmer aus, als es in Wahrheit ist. Wie gesagt, bei den schmalen Schlitzen zwischen Bordwand und Deck reden wir überwiegend von weniger als einen halben Millimeter. Bei der Größe des Modells ist das wohl vertretbar. Ich kann damit jedenfalls bisher ganz gut leben (und auch umgehen).
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Hallo Andreas

      Als stiller Zuschauer muss ich mich nun doch einmal zu Worte melden.
      Es zeigt sich auch hier wieder mal ganz deutlich, dass eine gute Vorbereitung und Voraussicht, sich IMMER auszahlt!
      Schön zu lesen, dass auch ein Modellbauer wie Du ab und zu einmal auf die Weissleim-Füll-Methode zurück greift.

      Toll, dass Du Dir auch die Mühe machst, Deine Bauabschnitte so genau zu beschreiben und die Teile zum Fotografieren perfekt platzierst, mit entsprechend neutralem Hintergrund. Da werde ich mir versuchen, eine Scheibe von abzuschneiden happy 2

      Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit dem Modell im allgemeinen und mit den Bordwänden im besonderen.

      Freundliche Grüsse aus der Schweiz
      Peter
      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Andreas,

      erst einmal vielen Dank für Deinen Rat bezüglich der wasserverdünnten Weißleimanwendung. Und der exzellenten Bildunterstützung, nebst Zeigen der Nadelflasche.
      Das werde ich beim Bau meines T 39 umsetzen, da an den Bordwänden - zum Glück nur etwa sieben Zentimeter - "Knickspant-Stumpf" zu kleben sind.
      Und Respekt vor Deiner fotografischen Darstellungsweise, das sind wirklich anregende Aufnahmen.

      Liebe Grüße aus dem Westerwald,

      Robert
    • moin1

      @Peter: Warum sollte ich nicht auch mal pfuschen? Wenn der Bogen nichts anderes hergibt, dann ist das doch erlaubt. Und was den Baubericht abgeht, der soll doch informativ sein und sollte auf die Probleme hinweisen und keine Selbstdarstellung mit vielen Fotos sein. Wenn die jeweiligen Teile allerdings gut zu bauen sind, dann muss man das nicht jedes Mal erwähnen, spätestens aber nach Abschluss der Baugruppe(n).

      @Robert: gern geschehen. Viel Erfolg mit deinem Projekt.

      @Dieter: Ich habe solch eine Weißleimnaht hier in meinem Blog beim Bau der "Planet" beschrieben.

      @All: danke1 für das Lob zu den Fotos. Ich ärgere mich sehr oft über lieblos gemachte, unscharfe und zu dunkle Fotos, die meistens mit einem Handy gemacht wurden, von einem wahrscheinlich wunderbar gebauten Modell; man kann es leider nur nicht richtig erkennen. Bei solchen Fotos lenken oft auch die Utensilien auf der Schneidmatte ab, die unweigerlich mit auf dem Foto landen.
      Wenn man sich für Fotos mit neutralem Hintergrund nur ein paar Minuten mehr Zeit nimmt, dann kommen u.a. solche Ergebnisse wie bei mir heraus. Mir ist aber auch klar, dass sich viele sagen "das geht dann von meiner ohnehin knappen Bastelzeit ab!" oder "ich kann mit meinem Fotoapparat gar nicht richtig umgehen!" oder "wo soll ich denn noch solch einen Fotoplatz hernehmen?".
      Ich habe mir seinerzeit diesen "Luxus" nehmen dürfen und bin froh und auch ein wenig stolz drauf. Hier ein schon etwas älteres Foto von meinem Fotoplatz...



      Und wenn demnächst die Tochter auszieht, dann wird ein ganzes Zimmer frei ... laola1
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • moin1 Roland

      Du machst mir ja Hoffnungen ... aber die Planung ist schon weit fortgeschritten, allein die "Hexe" (das ist liebevoll gemeint) ist noch nicht raus. Einzige Bedingung meiner Süßen: es muss eine Infrarotkabine mit hinein.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • jabietz schrieb:

      Wenn der Bogen nichts anderes hergibt, dann ist das doch erlaubt. Und was den Baubericht abgeht, der soll doch informativ sein und sollte auf die Probleme hinweisen und keine Selbstdarstellung mit vielen Fotos sein
      Hallo Andreas

      Mit dem von Dir Geschriebenen kann ich mich nur zum Teil anfreunden.
      In der Vergangenheit ist es sehr oft passiert, dass Modellbauer auf Fehler im Bogen hingewiesen haben, die aber so, andere Modellbauer nicht nachvollziehen konnten. Oft wurden eigene Baufehler dem Bogen zugeschrieben. Manche sind auch durch skalieren entstanden. Darum sollte man immer vorsichtig mit dem Hinweis auf Fehler im Bogen sein.


      Viele Grüße
      Peter
    • Hallo Peter

      Du musst dich mit meinem Geschrieben gar nicht anfreunden und trotzdem ist deine Kritik in Ordnung.

      Ganz richtig, das stimmt insbesondere dann, wenn man Bögen einscannt und diese "Sicherheitskopie" auch baut oder den kompletten Bogen skaliert. Diesen Bauberichten würde ich jedenfalls nur bedingt trauen. Das gilt aber auch anders herum. Die Modellbauer, die solche eingescannten oder skalierten Bögen bauen, dürfen nicht sagen, dass alles prima ist und wunderbar passt. Das kann beim Originalbogen ganz anders aussehen. Auch diesen Bauberichten schenke ich nur wenig Vertrauen bezüglich Passgenauigkeiten.

      Und in meinem Fall hat der Bogen für mich nichts anderes hergegeben (soll heißen, an der Stelle ging es für mich nicht anders), deshalb habe ich mit Weißleim die kleinsten Lücken gefüllt. Ich habe ja auch dazu geschrieben, dass ich die Antistatikfolie etwas knapp an den Knick geklebt habe und somit nicht sauber knicken konnte - also: mein Fehler.
      Ich weise aber auf solche Probleme hin und baue nicht einfach weiter und zeige Fotos, auf denen "urplötzlich" Schrauben, Wellen und andere Bauteile zu sehen sind, die nicht "mal eben so" zu bauen sind, denn hier sind definitiv Fehler im Bogen der "Pjotr Weliki"... und das werde ich zeigen.
      In deinem Baubericht zur "Pjotr Weliki" schreibst du an einer Stelle "Die Bordwand war zu kurz. Das ist aber kein Fehler aus dem Bogen sondern ich bin da einem Fehler aufgesessen." Hier wäre es doch für den Nachbauer spannend zu wissen, welcher Fehler das nun war, damit er nicht denselben Fehler macht, aber da schweigst du dich leider aus.

      Dass Modellbauer auf Fehler im Bogen hinweisen, die andere nicht haben, ist mir bekannt. Andere trauen es sich aber auch nicht zu den Konstrukteur oder Verlag zu kritisieren, weil sie ihren eigenen Bastelkünsten nicht genug Glauben schenken. Ich nehme mir jedoch das Recht heraus, auch wenn mir mal jemand von einem großen deutschen Modellbauverlag sagte:"Andreas, du baust einfach zu genau, diese Fehler hätten die anderen Modellbauer gar nicht!"

      Nachtrag: Hmmh ... ich möchte noch etwas ergänzen: Die Mühe und den Zeitaufwand in allen Ehren, den Modellbauer aufbringen, um einen vielleicht in einem anderen Forum verloren gegangenen Baubericht wieder herzustellen. Das können maximal Bilder vom Baufortschritt sein, aber ist kein vollständiger Baubericht. Wer erinnert sich denn noch, wenn er das Modell fertig und stolz in die Vitrine gestellt hat, Monate oder gar Jahre später an die Probleme, die beim Bau aufgetreten sind?
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Die weiteren Bordwandteile (B7) und (B6) sind ebenfalls dran. Deren Abschluss am Deck ist mir viel besser gelungen.







      Nun fehlen noch die Bugteile, aber die ersten Passversuche sehen nicht gut aus, weshalb ich noch jeweils einen weiteren Papierstreifen auf das Spantengerüst geklebt habe, an dem ich später die Bordwand ankleben möchte, um keine Beulen in der Rundung zu bekommen.



      Langes zusätzliches Überlegen hilft hier nicht, denn ich habe keine Wahl und klebe die Bordwände einfach mal dran. Um das Aussehen des Steven kann ich mich danach immer noch kümmern … bis demnächst
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Die vorderen Bugwandteile habe ich zunächst nur unten am Wasserpass, an den Querspanten, auf dem neuen Papierstreifen sowie auf Stoß an die bestehende Bordwand angeklebt und das gut trocknen lassen. Auffällig ist, dass der durchlaufende weiße Streifen auf dem später die Scheuerleiste (B17) angeklebt wird, im Übergang nicht passt. Das sind wieder diese Bolzen, die einem Konstrukteur einfach nicht passieren dürfen. Tja, und am Steven? Das zeigt sich erst so richtig, wenn die Bugteile auch am Deck angeklebt sind.

      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Lieber Peter

      Der Unterschied ist nun aber offensichtlich da und das lässt sich auch nicht leugnen. Genau darum geht es mir und genau deswegen werde ich diese Dinge auch weiter aufzeigen und nicht darüber hinweggehen, wie es viele andere Modellbauer machen, die mit ihren "unvollständigen" Bauberichten fragende Gesichter bei den Nachbauern erzeugen, weil diese sich wundern, dass das jeweilige Problem dort nicht beschrieben wurde.

      Vielen Dank für dein Foto, welches zeigt, dass man jeden "Pfusch" in einer Konstruktion irgendwie übertünchen kann - und das ist ja auch gut so, denn sonst würde man wohl kaum ein Modell zu Ende bauen. Irgendjemand hatte vor langer Zeit mal Papiermatsche in eine zu füllenden Lücke eines nicht baubaren Steven geschmiert, darüber aber kein Wort verloren. Das finde ich sch...ade.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Hallo Andreas,
      Hallo Peter,
      vielleicht bin ich etwas meckerig, bin aber Andreas Meinung, daß man Probleme der Paßgenauigkeit eines Bogens und die Wege zu deren Behebung in Bauberichten durchaus ansprechen sollte. Der Sinn eines Bauberichtes ist doch auch, Nachbauern Hinweise auf mögliche Problemstellen zu geben.
      Ich sehe das durchaus nicht als ein "durch den Kakao ziehen des Konstrukteurs". Ein Auto mit nich schließenden Türen würde ich doch z.B. auch nicht akzeptieren. Warum nicht Konstruktions- oder Druckfehler ansprechen?
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Andreas, hallo Peter und Gruß an Alle,

      erst einmal, so wie Du lieber Peter könnte ich niemals bauen. Ist handwerklich für mich nicht drin. Doppelte Beplankung und Balsa Holz bearbeiten; so etwas kann meiner einer nicht. Da würde ich mir eher Andere als Maßstab nehmen.

      Und genau darum habe ich gerne wenn in Bauberichten auf so viel wie möglich eingegangen wird. Da ist jeder Tip und Hinweis für so einen Laien wie mich sehr wichtig. Ich habe praktische Sachen immer am besten gelernt, wenn man es mir genau gezeigt hat. Und zu praktischer Arbeit gehören nun imho auch die Fehler. Egal wodurch diese zustande gekommen sind ( mein Vater wusste schon, warum er mir theoretische Ausbildung und Studium nahegelegt hatte verlegen2 ).

      Gruß
      Roland
      -- Roll Yer Own If You Can´t Get Ready Made --
    • Hallo zusammen,

      die Auffassungen von Andreas und Kurt über Aussagegehalte von Bauberichten kann ich nur bekräftigen.
      Neben Konstruktionsfehlern gehören schlampige (man möge mir diesen kräftigen Ausdruck in diesem Falle mal vergeben) Grafiken für mich mit zu den häufigsten und größten Ärgernissen bei Modellbogen-Produktionen.
      Besonders auch deshalb, weil beim heutigen Stand der Technik solche Fehler für mich immer weniger erklärbar - und angesichts der progressiven Preispolitik vieler Verlage auch nicht mehr hinnehmbar sind.

      Bleiben solche Bogen-Fehler in Bauberichten ungenannt und/oder werden Lösungswege nicht erklärt, sondern sinngemäß nur mit "eigene Wege gehen" oder "nur mit viel Erfahrung lösbar" umschrieben, taugen solche Darstellungen für mich bestenfalls als Versuche, die jeweils eigene Strahlkraft zu steigern.
      Denn einen Erkenntnisgewinn und damit Nutzen haben davon weder andere Modellbauer noch Verlage.

      Sorry, das musste jetzt mal so raus!

      Viele Grüße
      Roland
    • Ok, liebe Kartonbaugemeinde, danke1 danke 2 für eure Kommentare

      Sie zeigen mir, dass ich so weitermachen kann, wie bisher. Keine Angst, ich werde mich gemäßigt auf das Aufzeigen der Probleme/Fehler beschränken und den Bogen nicht verreißen, wie ich es angeblich schon bei dem einen oder anderen getan habe. Ob das jeweils zu Recht oder zu Unrecht war, lasse ich jetzt so stehen. Selbstverständlich zeige ich auch meine Lösungen bei dem einen oder anderen Problemchen.

      Damit möchte ich diesen Teil der Diskussion beenden (er darf in einem gesonderten Thread gerne fortgeführt werden) und zurückkehren zum Baubericht.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Nach dem Trocknen über Nacht, habe ich die Bordwand oben am Deck angeklebt und erneut über Nacht trocknen lassen. Etwas frickeln und millimeterweise verkleben musste ich am Übergang vom Backdeck zum Hauptdeck.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Boxer schrieb:

      ist Dir zufällig bekannt, aus welchem Material der Decksbelag bestand? Das Rotbraun erinnert mich etwas an die Linoleum-Beplankung KM/DKM - oder wurde ein Metalldeck mit einer Art Menninge gestrichen?
      Moin Robert

      Genaues kann ich dir dazu nicht sagen, aber wie üblich habe ich im Vorwege meines Bauberichts, bei der Recherche zum Vorbild, Fotos gefunden, anhand derer man sich eine eigene Meinung dazu bilden kann und ich würde sagen, das ist nur Farbe. Hier drei traurige Bilder des Typschiffs "Kirov", welches wohl der Verschrottung zugeführt wird...



      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Die Farbe der Decks russ./sowj. Kriegsschiffe sind sehr häufig - ich bezeichne sie einmal als "rostbraun". Andere Farben sind natürlich ebenso möglich.

      In seinem Standardwerk über die "Sowjetische Kriegsmarine" von Ulrich-Schulz-Torge (erschienen in den 80er Jahren) beschreibt er die Farbgebung wie folgt:


      Farbanstrich


      "Der Farbanstrich sowjetischer Kriegsschiffe entspricht den Normen anderer Flotten. Der Schiffskörper ist meist hellgrau mit leichtem blauen bis grünen Unterton gestrichen, während die Decks schwarzbraun bis schwarz getönt sind."





    • Serfaus Andreas,

      bei dem Bogen der mir vorliegt, tritt der Versatz in Bild 0075 nicht auf (Vergleich mit Overlaytechnik). War bei Dir wohl eher ein Zusammentreffen ungünstiger Ereignisse, d.h. es liegt kein systematischer Fehler vor oder ich hatte einfach nur Glück und habe die "golden unit" erworben.
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • @Robert: Gern geschehen.

      @Klaus: das ist ja ein Ding ... und du kannst dich freuen. Aber wie Peter (Millpet) schon gezeigt hat, ist die Retusche an der Stelle sehr gut möglich und somit kein Problem.

      @Hans-Jürgen: da gebe ich dir Recht, aber trotzdem finde ich es immer traurig, wenn ein Schiff in einem Zustand, wie auf den gezeigten Fotos, ist. Dabei spielt die Schiffsgattung keine Rolle.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop