Atomkreuzer Kirov-Klasse "Pjotr Weliki", Oriel-Verlag, 1:200

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    • petcarli schrieb:

      die Originalfotos machen sich in Deinem Bericht recht gut! Es wäre schön, wenn Du sie weiter so einstreuen würdest!
      Das ist versprochen!
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" und ab Mitte Dezember 2017 von der Fregatte Klasse 122 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Der Rumpf ist mit dem Anbau der Rückwände fertig und ich möchte ein kleines Zwischenfazit ziehen sowie ein paar Gesamtaufnahmen zeigen.

      Mit 125 cm Länge, 15 cm Breite und 10 cm Höhe ist der Rumpf eine beeindruckende Basis für ein tolles Modell. Dieser Rumpf lässt sich ganz prima bauen, wenn man die Unwegbarkeiten des Bogens rechtzeitig findet und dann zu beheben weiß. Ich glaube, mir ist das gut gelungen. Dabei habe ich diese Unwegbarkeiten nicht als große Probleme gesehen, eher als unnötige Flüchtigkeits“fehler“ in der Konstruktion.

      Insgesamt habe ich bis hierhin an 23 Basteltagen 588 Bauteile in ziemlich genau 34 Stunden verbaut.

      Während des Baus merkt man ziemlich schnell, dass alles sehr viel länger dauert, als bei einem mittelgroßen 1:250-Modell wie beispielsweise der „Nordic“. Die Strecken der Bauteile, an denen die Schere lang muss, sind deutlich länger. Die Kanten, an denen gefärbt werden soll, sind mindestens genauso lang. Apropos Schere: es ist für mich neu, dass die Bauteile keine schwarze Begrenzungslinie aufweisen, auf der man entlang schneiden kann. Hier muss man direkt an der farbigen Fläche entlang schnippeln. Wird man ungenau, dann bleibt ein weißer Streifen stehen, der entweder gefärbt werden muss oder man verstärkt die Sehhilfe und schneidet nach.

      Die Bauanleitung ist sehr spärlich und enthält leider auch nicht alle Bauteile. So kann ich beispielsweise immer noch nicht sagen, wo die 26 schmalen Streifen der Bauteile (B21) hingehören. Des Weiteren sind die Schienen, die beim Vorbild auf dem Deck verlegt sind, auch in der Bauanleitung dreidimensional abgebildet und werden an einigen Stellen sogar mit kleinem Sockel gezeigt. Einzig, ich finde keine Bauteile dafür im Bogen und das ist wohl auch gut so verlegen2 .

      Der Karton ist mit 0,21 mm etwas dicker als der, den ich für meine Konstruktionen verwende. Ein DIN-A3-Bogen wiegt 23,5 g, was einem Papiergewicht von 191 g/m² entspricht. Mal sehen, wie er sich künftig bei den Pollern oder anderen zu rundenden Bauteilen verarbeiten lässt.

      Ohne weitere Kommentare folgt jetzt eine kleine Bildergalerie des Rumpfes…







      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Für diejenigen Modellbauer, die auch die Herausforderung dieses Bogens annehmen möchten, habe ich noch ein Schmankerl gefunden, nämlich einen Spantenriss. An Hand diesem könnte man die Position und Ausrichtung der Wellenhosen, Wellen mit Schraube und Ruder vorbildgetreu hinbekommen. Leider ist mir die Zeichnung erst gestern in den Browser gekommen.



      Ich habe diesen Riss mit den Fotos meines Rumpfes in CorelDraw eingefügt und verglichen - au Backe!!!
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,

      "au Backe" wird vermutlich nur eine geschmeichelte Umschreibung sein...
      Das zeigt, aus welchen Gründen auch immer, besonders Vollrumpfkonstruktionen oft nur mehr oder weniger grobe Annäherungen an das Original darstellen.
      Den Hauptgrund sehe ich dabei, bestärkt aus eigener bescheidener Rechercheerfahrung, im oft sehr beschränkten Zugang zu entsprechendem Datenmaterial.
      Sind jedoch aussagekräftige Spantenrisse frei im Netz verfügbar (und davon gehe ich angesichts Deiner gezeigten Risse mal aus), werfen die hier am Modell offenkundig scheinenden, konstruktiven Freistil-Arbeiten doch Fragen auf.

      Was mich aber noch interessiert:
      Wie bewertest Du nach Deinen ersten Erfahrungen den Verzicht auf Knick- und Bauteil-Begrenzungslinien gegenüber konventioneller Grafik (mit schwarzen Linien):

      a. hinsichtlich Handling (z.B. beim Ausschneiden - hier hattest Du ja schon eine Andeutung in den BB einfließen lassen)?
      b. die optische Wirkung?

      Meine persönlichen Erfahrungen beim Bau der beiden Eisbrecher ("Khlebnikov" und "Lenin") waren uneingeschränkt positiv, besonders die optische Aufwertung.

      Viele Grüße
      Roland
    • PRT schrieb:

      [...] die hier am Modell offenkundig scheinenden, konstruktiven Freistil-Arbeiten [...]
      moin1 Roland

      Das ist mal eine geile Umschreibung. Darf ich die bei Bedarf irgendwann mal in einem meiner künftigen Bauberichte verwenden? klasse1

      Zum Handling des Ausschneidens von Bauteilen ohne Begrenzungslinie weiß ich nun gar nicht, wie ich das erklären soll, will es aber trotzdem versuchen: Ich schnippel die Bauteile immer noch mit einer Schere aus und mache das nicht mit einem Messer, einer Klinge oder Skalpell. Und dann bedarf es schon einer gewissen Feinmotorik, die es erlaubt mehr als 5 cm geradeaus zu schneiden. Wie gesagt, es ist bei den bisherigen großen Bauteilen mit langen Linien eine gute Sache. Mittlerweile habe ich auch schon die ersten Klein- und Kleinstteile auf der Back verarbeitet (siehe dazu meinen Blog), da ist es echt anstrengend, dass man nicht zu viel oder auch zu wenig wegschneidet (ein nicht zu verkennender Faktor sind dabei auch die Augen, die ohne Brille gar nicht mehr mitbasteln wollen). Beispielsweise fällt es bei einem 5mm runden Deckel sofort auf, weil die Kante mit der Schere nicht richtig rund, sondern wohl eher etwas eierig wird. Bei einem 5 mm Deckel mit schwarzer Linie als Bauteilbegrenzung, hätte man zur Außenkante immerhin die Breite der Linie als Toleranz; wichtiger finde ich dabei aber den sauberen "inneren" Farbabschluss zur Linie. Also, wenn du jetzt verstehst, was ich meine.
      Ja, ich weiß, ich könnte diese Deckel auch mit einem Locheisen oder dem Puch & Die-Set ausstechen, aber der runde Deckel war ja auch nur ein Beispiel, denn bei einem Oval oder sonstigen Formen passt das Werkzeug schon nicht mehr.

      Ich gebe dir vollkommen Recht, was die optische Aufwertung betrifft - wenn man denn auch die Kanten färbt, aber das machen heute wohl so gut wie alle Kartonmodellbauer, die nicht gerade einen Kontrollbau vor sich haben. Ich kann auch sehr gut mit den Bauteilbegrenzungslinien leben, weil sie die Konturen eines Modells unterstreichen. Problematisch sind diese Linien natürlich bei hellen Aufbauten, aber dort könnte man vielleicht auf ein Mittelgrau ausweichen. Doch welcher Konstrukteur macht sich diese Mühe?
      Stichwort: Rückseitendruck. Man könnte die Linien auch auf die Rückseite bringen, wie es der HMV schon gezeigt hat. Das ist eine klasse Idee und beinhaltet gleichzeitig eine Art Kopierschutz, aber ich kenne auch Modellbauer, die echt Schiss haben, diese Teile wirklich auszuschneiden - und dann macht Rückseitendruck wieder keinen Sinn.

      Lieber Roland, ich hoffe, ich konnte meine Meinung/Eindrücke/Erfahrung plausibel rüber bringen. frech 2
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • petcarli schrieb:

      Auf Grund Deines "au Backe!" nehme ich an, dass Dein Rumpf ein wenig von demr Rißzeichnung abweicht.
      Ja, Fritz, das "Au Backe" bezog sich auf meine Ausrichtung von Wellenhose, Welle und Ruder. Hätte der Konstrukteur sich nicht diese "konstruktive Freistil-Arbeit" geleistet, sondern nach einem Spantenplan gesucht, dann könnte es sehr viel besser aussehen. Aber ... wenn der Rumpf in seinem Sockel ruht, dann ist von der "Backe" nüscht zu sehen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,

      34 Stunden für den Rumpf, wie Du ihn uns hier zeigst ???? oh1
      Dann hättest Du ja bei 588 Teilen gerade mal 3 1/2 Minuten Bauzeit für jedes Teil benötigt! Wie geht das denn?
      Also, wenn das stimmt überkommt mich der große Frust.

      Jedenfalls ist das ein toller Baubericht, den Du uns hier zeigst. Das wird ein impossantes, von Dir großartig
      gebautes Modell. daumen1
      Weiter gutes Gelingen.

      Lieben Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Moin Andreas!

      jabietz schrieb:

      Mit 125 cm Länge, 15 cm Breite und 10 cm Höhe ist der Rumpf eine beeindruckende Basis für ein tolles Modell.
      Der Name verpflichtet da wohl irgendwie... zwinker2 Aber Du wirst ihm mal wieder völlig gerecht, wenn ich mein Lob mal auf diese mageren Worte beschränken darf, das wird ein großartiges Modell! klasse1
      Was die Behandlung der (fehlenden) Schnittlinien betrifft: mich hat das zu einer wesentlich saubereren Bauweise als vorher erzogen. Das erste Mal, dass ich mit solchen Bauteilen zu tun hatte, war bei einem tschechischen Bogen (PK-Grafika) eines Ralley-Skoda, da wird das schon seit Jahren so praktiziert und sieht gut aus - eigentlich. Ich bin allerdings grandios daran gescheitert, weil ich das erste Mal auch ohne Makro so richtig gnadenlos gesehen habe, was für Wellenlinien und Hacker ich da produziere. Schlecht für das Modell, aber nicht für mich, denke ich...
      Und was den Spantenriß betrifft, wird es dem Konstrukteur vielleicht so gegangen sein, wie Dir (und mir auf meiner aktuellen Baustelle): die gesuchte Information kam einfach zu spät... das heißt ja noch nicht, dass der Konstrukteur geschlampt hat. Und (ohne die Quelle zu kennen): wer sagt eigentlich, dass der Spantenriß authentischer ist als der Bogen? lala1 kratz1
    • Hallo Andreas,

      gerade die beeindruckenden Aufnahmen dieses sehr mächtigen und vor allem von den Konturen her herausfordernden Rumpfes "verarbeitend", kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen:
      klasse1 Ganz großes(im wahrsten Wortsinn...) Kino.
      Eine Bemerkung zu den Begrenzungslinien: Ich bin überrascht, dass es solche Bögen gibt, bisher(Modelik, GPM, Dom Bumagi, Halinski) sind mir keine untergekommen, die darauf verzichten - Bei manchen Bögen immerhin stellen sich die Linien jedoch recht dezent dar.
      Ich schneide die Linien, wenn ich sehe, dass es passt - oder "reicht", am liebsten weg, da ich diese "schwarze Kantenbetonung" nicht mag. Die bei meinem aktuellem Modell aufeinandertreffenden = doppelten - Linien am Knickspant habe ich nachgefärbt - Arbeiten, die ohne den schwarzen Strich nicht erforderlich wären.
      Allerdings gebe ich Dir recht, sauberes Schneiden wird ohne Grenze je nach Färbung des Teils schwieriger.

      Gruß Robert
    • @Ralf: So herum habe ich das noch nie gerechnet. Anders herum werden es ca. 17 Bauteile pro Stunde. Beim EGV lag ich bei ziemlich genau 20 pro Stunde. Das bedeutet nun aber nicht, dass ich hier einen Geschwindigkeitsrekord aufstellen will. Ich plotte das für die Fragenden auf den Ausstellungen immer gerne mit.

      @Heiner: Es könnte sich dabei um diese Pläne handeln - ansonsten gebe ich dir Recht.

      @Robert: Vielen Dank.

      @Roland: prima, das freut mich
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,
      der von HMV eingeschlagene Weg des Drucks der Begrenzungslinien auf der Rückseite findet nicht meine volle Sympathie, da ich grundsätzlich auf 1:250skaliere. Das geht dann nicht mehr.
      Ein wenig Rücksicht der Verlage auf die Sehkraft der Modellbauer wünschte ich mir zuweilen schon. So ist der Drück Grau auf grauen Untergrund oder grauen Karton wenig augenfreundlich.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Moin Kurt

      Warum musst du HMV-Bögen skalieren? Die kommen doch schon in 1:250 daher!

      Ich gebe dir Recht. Man kann es mit den "unsichtbaren" sichtbaren Linien auch übertreiben. Ich werde meine konstruierten Modelle weiterhin mit Bauteilbegrenzunglinien ausstatten. Einzelne Linien kann man vielleicht weglassen, wie beispielsweise dort, wo längere Bordwandteile aneinander stoßen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo und einen schönen Tag,

      die Antwort auf die Frage : "Warum sichtbare, unsichtbare Elemente?" ist Kopierschutz. Schaut Euch nur einmal auf Russischen Foren um; fast alle Lokmodelle, die ich mir gekauft habe - und natürlich auch eine Unmenge andere Bausätze - könnte ich für Lau dort bekommen haue 1 Die echten Käufer leiden darunter.

      Gruß
      Roland
      -- Roll Yer Own If You Can´t Get Ready Made --
    • Oha, schon wieder so eine Grundsatzfrage!

      r.polli schrieb:

      die Antwort auf die Frage : "Warum sichtbare, unsichtbare Elemente?" ist Kopierschutz. Schaut Euch nur einmal auf Russischen Foren um; fast alle Lokmodelle, die ich mir gekauft habe - und natürlich auch eine Unmenge andere Bausätze - könnte ich für Lau dort bekommen haue 1 Die echten Käufer leiden darunter.
      Moin Roland

      Ich sehe das anders. Nicht der echte Käufer, sondern der Konstrukteur/Verlag leidet darunter. Derjenige, der einen vernünftigen Druck haben möchte, der kauft ohnehin einen Originalbogen. Derjenige, der schlechten Druck von eingescannten und damit auch minimal skalierten Bögen haben möchte (und dazu zähle ich nahezu jeden, der seinen "Sicherheitsscan" auf dem Heimdrucker ausdruckt und anschließend baut), der ärgert sich früher oder später sowieso über den Mist - Entschuldigung - über das Ergebnis, den der "geklaute" Bogen hergibt.

      Grundsätzlich finde ich diese Seiten gar nicht schlecht, denn so bekommt man einen interessanten Einblick in die Bögen und kann sich ein Urteil darüber bilden, ob man den Bogen bauen möchte oder lieber nicht. Wie gesagt, die Qualität von über 90% der angebotenen Bogen ist einfach unbrauchbar und der normale Modellbauer wird trotzdem ein Original erwerben.

      @Cux-Holger: Vielen Dank und ganz liebe Grüße zurück an die Nordsee.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Moin Andreas...

      Dem, was Du hier gesagt hast kann ich nur zustimmen.

      Ich habe von einem Bogen einmal eine Kopie gezogen und dann neben das Original gelegt. Man kann mit bloßem Auge schon die Unterschiede erkennen. Betrachtet man das Ganze dann unter einer Lupe wird`s deutlich...

      Der Unterschied ist schon krass !! - Manchen Modellen auch hier im Forum kann man es ansehen ob sie aus einer Kopie oder dem Original gebaut sind besonders im Makro...

      Gruß
      Günter
    • Servus Andreas,

      Zu Deinem Modell kann ich nur sagen: Chapeau! daumen1 daumen1

      Zum Thema Kopien...
      ich verbaue die Originalbögen, die ich gekauft habe. Lediglich Teile davon, wie Decks, kopiere ich zwecks Verdopplung derselben, zum einen um Wellenbildung zu vermeiden, zum anderen um die seitlichen Wasserablaufrinnen etwas plastisch darzustellen.
      Modelle rein aus Kopien gebaut lehne ich ab. Ich weiß sehr gut, dass die Konstrukteure sowieso nicht allzuviel an ihren Konstruktionen verdienen. Und das bisschen sollte man auch nicht noch bewußt schmälern durch, ich nenn es mal Verwendung von Raubkopien.
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Hallo Andreas,
      wenn ich nicht osteuropäische Bögen auf 1:250 skalieren muß, verbaue auch ich grundsätzlich den Originalbogen.
      Zum Glück habe ich einen Scaner und Drucker, der nicht verzerrt.
      Bei den osteuropäischen Seiten wird übrigens keine Rücksicht auf das Bogenformat genommen, es soll da recht wunderliche Druckergebnisse geben.
      Ansonsten bin ich der Ansicht, daß das Verbauen von Raubkopien nicht nur die Verlage sondern auch die Modellbauer schädigt. Wenn sich das Publizieren von Modellen der Raubkopien wegen nicht lohnt, gibt es für uns Modellbauer keine oder weniger Neuerscheinungen.
      LG
      Kurt

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      (Hans-Werner Sinn)
    • Mit dem Backdeck beginnt eine neue Nummerierung der Bauteile und zwar mit der (1). Die nächsten Bauteile wären Klüsen, Poller und die Baugruppen um die Ankerwinden herum. Weil ich befürchte, dass ich mich im weiteren Handling mit diesen Baugruppen auf dem Backdeck behindere, werde ich mit dem Wellenbrecher und dem dahinter aufgestellten RBU-12000 (einem Zehnfachstarter für Wasserbomben, akustische Täuschkörper oder Minen) beginnen und somit auch zukünftig etwas von der Nummernreihenfolge abweichen.

      Hier ist ein älteres Vorbild-Foto (Quelle: unbekannt) der im Folgenden zu bauenden Baugruppen…



      Ich starte also mit dem Wellenbrecher (19) und seinen Anbauteilen.



      Die kleinen Stützen habe ich in der Mitte geteilt, dann die Kanten gefärbt und die Teile rückseitig wieder zusammengeklebt. Das Färben der Kanten wird ab jetzt insgesamt länger dauern, denn viele Bauteile haben unten einen roten Streifen in Decksfarbe, dann kommt ein schmaler weißer Strich und anschließend die restliche graue Fläche. Als Farben verwende ich die Aquarellstifte von Faber-Castell in den Tönen Pompejanisch Rot (8200-191) und Kaltgrau IV (8200-233). Dazu noch Aqua Color matt Grau 57 von Revell und schwarze Tusche aus dem Schulmalkasten.

      Auf den folgenden beiden Bildern ist der fertige Wellenbrecher an Bord. Dazugekommen sind noch zwei Bedienstände (25) für die Ankerwinden oder Winschen. Leider sind die hier benötigten Handräder nicht im Ätzsatz enthalten.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • @Günter und Werner: vielen Dank für das fleißige Knöpfchen-drücken
      ____________________________

      Vor dem Wellenbrecher – oder besser: hinter dem Wellenbrecher sind 8 kleine runde Markierungen auf dem Deck, auf die kleine Pilzlüfter gesetzt werden. Beim Vorbild hat sich hinter dem Wellenbrecher einiges geändert, aber ich habe keine ausreichenden Bilder, um das nachzubauen. Wahrscheinlich wird es mir noch an vielen Stellen des Modells so ergehen.

      Hier wieder die Bauteile …



      Auch wenn der Rumpf für eine Kartonmodell riesengroß ist, so gibt es auch kleine Bauteilgruppen, wie eben diese Lüfter. Und wenn diese kleinen Lüfter an Deck sind, dann sehen sie schon viel größer aus oder ?

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Nun kann es mit den Teilen des RBU-12000 weitergehen. Im Internet wird an dieser Stelle auch oft von einem RBU-6000 geschrieben, doch das ist falsch. Ein RBU-6000 ist ein Zwölffach-Starter mit geringerer Reichweite und kleinerem Kaliber und war nie auf der „Pjotr Weliki“ installiert, dafür aber auf den anderen Einheiten der Kirov-Klasse.



      Zum Bau der Werferrohre möchte ich schreiben, dass ich die T-förmigen Bauteile (14h) getrennt und jeweils einzeln zu Röhren geformt und verklebt habe. Achtung: mir ist aufgefallen, dass der Druck des Bogens leicht verrutscht ist (siehe „Monster“-Makroaufnahme) und somit die Kanten der Bauteile nicht einwandfrei zu bestimmen sind, weil es eben keine schwarze Linie als Bauteilbegrenzung gibt. Naja, und die Nummerierung in der Bauanleitung stimmt auch nicht so ganz.



      Die einzelnen Baugruppen lassen sich gut zusammensetzen…



      … und auf dem Backdeck hinter dem Wellenbrecher installieren.





      Man könnte den Werfer sicherlich noch etwas Supern, aber das erspare ich mir bei der Menge an Bauteilen und Details, die ich noch vor mir habe.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • @Gerhard: Vielen Dank.

      @Roland: Psssst ... rotwerd1 ... das ist mir auch schon aufgefallen. Ich vermisse bei vielen Bauteilen des Bogens den heute schon fast üblichen Rückseitendruck. Bis zu den diesen Bauabschnitt abschließenden Galeriebildern des Backdecks, will ich versuchen da noch etwas nachzubessern.
      augenbraue1
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • @Günter: und das Beste ist, es geht noch ein bisschen weiter.

      @Holger: der Bogen weiß aber auch mit seinen Details zu gefallen, auch wenn es nicht immer einfach ist, den Konstrukteur bzw. die Anleitung zu verstehen. les1

      @Kurt: Vielen Dank. Ich glaube, ich habe mittlerweile herausgefunden, wann man wickeln soll und wann nicht. Diese "Wickelsymbol" gibt das vor. Bei Modellbaubögen von Fritz Pohl bedeutet dieses Symbol allerdings "nur rollen, nicht wickeln". Aber, es wird ... ich bin ja kein kleiner Dummer stirn1
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Die nächsten zu bauenden Baugruppen betreffen zwei Täuschkörperwerfer „PK-2“ (Chaff) zur Radartäuschung sowie diverse Flammenschutzschilde. Aus einem Video habe ich zwei Screenshots des Werfers gemacht, die das Original zeigen.



      Hier die Bauteile für den Werfer und weiteres Zubehör drumrum …



      Die kleinen Werfer lassen sich ausgesprochen gut bauen. Die Sterne (12d) an den Seiten sind im Bogen grau gehalten; das habe ich geändert, in dem ich die Sterne rückseitig aufgeklebt und die weiße Fläche rot angemalt habe – das kommt dem Original näher. Die Rohre (12h) werden, wenn man sie einfach rollt und stumpf verklebt definitiv zu groß im Durchmesser. Wahrscheinlich soll man auch hier den Karton wieder aufwickeln – keine Ahnung. Ich habe die Länge der Streifen um ein Drittel gekürzt und danach passt es ziemlich gut und dürften einen Vergleich mit dem Vorbild standhalten.



      Die weiteren Baugruppen (13), (16) und (17) haben es mit kleinsten Bauteilen als Stützen in sich. Dagegen ist das Schutzschild von Baugruppe (11) riesengroß. Hier nun alle fertigen Baugruppen, die ich in mehr als zweieinhalb Stunden aus 84 Bauteilen erstellt habe.



      Es folgen Fotos mit den auf Deck installierten Baugruppen…



      Lieben Gruß
      Andreas
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    • @Tommi: Danke. In dem Video sieht diese "Schmeiß-Maschine" echt beeindruckend aus.

      @Klaus: Ja, stimmt, aber das Aufrollen macht bei Rohren, wie hier zuletzt beim RBU oder der PK-2, nur leider absolut keinen Sinn. Es ist solch ein wunderbarer und detailverliebter Modellbaubogen, aber die angestrebte Ausführung des Konstrukteurs passt dazu nicht so ganz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die stumpfe Verklebung in Osteuropa unbekannt ist.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • jabietz schrieb:

      @Holger: der Bogen weiß aber auch mit seinen Details zu gefallen, auch wenn es nicht immer einfach ist, den Konstrukteur bzw. die Anleitung zu verstehen.
      Das kann ich mir gut vorstellen, Andreas......
      und das bei einem solch detailreichen Modell, ist es noch mal etwas schwieriger !
      Kartonmodellbauerische Hochachtung von mir !! klasse1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt

      und das ist meine Welt,

      sonst gar nichts..... ! freu1