Atomkreuzer Kirov-Klasse "Pjotr Weliki", Oriel-Verlag, 1:200

    • @Fritz: Die Rohre würden mit aufgerolltem Karton, gelinde gesagt, besch...eiden aussehen. Darum verstehe ich auch noch nicht so ganz die Philosophie, die dahinter steckt, aber vielleicht erfahre ich beim weiteren Bau ja noch den Grund dafür.

      @Holger: Das stimmt, weil auch der Karton etwas dicker als gewöhnlich ist, was sich gerade bei den kleinen zu rollen Bauteilen auswirkt - so wie die gleich kommenden Pilzlüfter. Da ich aber nicht der Kartonspalter-Fraktion angehöre, werde ich mich auf meine Weise damit "quälen" und alles mit der Zunge anfeuchten .

      freundlich1
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Auf dem Backdeck geht es nun mit drei flachen Aufbauten weiter.



      Der vorderste Aufbau hat ein eigenes Spantengerüst (26), welches mit den Bauteilen (27) verkleidet wird. Dazu kommen eine Menge Anbauteile. Beim Spantengerüst fällt auf, dass das Mittelspantteil (26d) zu kurz geraten ist oder die Markierung auf der Grundplatte (26a) zu lang. Ich glaube allerdings nicht, dass sich das auf den weiteren Bau auswirken wird.



      Die kleinen Pilzlüfter (34) sind etwas tricky, weil ein Bauteil im Bogen nicht so ganz richtig scheint. Es geht zwar „nur um kleine Lüfter“, aber trotzdem möchte ich meine Bauweise an Hand der Bogenteile und dem Anleitungsbild verdeutlichen. Will man die Lüfter so bauen, wie sie gehören und wie es auch in der Anleitung abgebildet ist, dann muss man zwangsweise den breiteren Streifen (c) in der Länge um die Hälfte kürzen.

      Ich habe zuerst den schmaleren Streifen (b) mit der Kante abschließend unter den Deckel (a) geklebt und dann den gekürzten breiteren Streifen (c) als Wandhaltung in diesen schmalen Ring von (b) geklebt, um den Lüfter etwas auf Abstand zur Wand zu bekommen.



      Man könnte natürlich auf (c) auch gleich ganz verzichten und die Lüfter direkt auf die Aufbauten kleben, aber wer will das schon?

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      Andreas
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    • jabietz schrieb:

      ... und dann den gekürzten breiteren Streifen (c) als Wandhaltung in diesen schmalen Ring von (b) geklebt, um den Lüfter etwas auf Abstand zur Wand zu bekommen
      Moin Fritz

      Stimmt! Ja, klar, ohne Kürzen ging da gar nix, weil der Radius nicht passt.
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      Andreas
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    • Nach den Schanzkleidstützen (35) kommen auch noch zwei Relingteile drauf. Leider enthält der Ätzsatz nur ein Bauteil davon, so dass man die zweite Reling selbst erstellen muss; wie auch die Steigeisen (2 x 5 auf jeder Seite, auch wenn nur 4 in der Anleitung abgebildet sind). Zuletzt noch eine Antenne? Oder eine Wetterstation? Keine Ahnung, aber es ist frickelig klein zum Bauen. Abschließend die Schiffsglocke und etwas Farbe, dann kann es nach 190 Minuten für 104 Bauteile so aussehen…





      Und an Bord etwa so …

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      Andreas
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    • moin1

      @Holger: die Lüfter haben einen Durchmesser von 1,7 mm. Der äußere Ring geht gerade noch, aber beim "Abstandsring" habe ich mich mit dem etwas dickeren Karton schon ein wenig gequält.

      @Gerhard: Vielen Dank. Bei über 8000 Bauteilen muss es eine Kleinteilorgie werden und noch freue ich mich sogar darauf.
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      Andreas
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    • Die nächsten Aufbauten sind etwas flacher und haben auch nur 28 Bauteile. Beim Zusammenkleben des Spantengerüstes sollte man darauf achten, dass die Grundplatte (37b) wie auch die obere Platte (37a) nicht symmetrisch sind.



      Fertig sieht es bei mir wie folgt aus …



      Das Luk (41) kommt übrigens auf das Deck; das ist in der Anleitung etwas undeutlich gezeigt. Mit ein paar Lüftern an Deck und der Baugruppe (45) sind die nächsten weißen Flächen mit 52 Bauteilen verdeckt. Zur Baugruppe (45) kann ich folgendes sagen: es taucht in der Anleitung nicht auf und der Sockel muss angepasst werden, damit er nicht größer als die zugehörige Markierung an Deck wird. Angeklebt wird diese Baugruppe an Steuerbordseite neben (38).

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Moin Holger

      Vielen Dank.

      Weißt du, so schlimm ist das gar nicht. 8000 ist auch nur eine Zahl. Ich habe beim EGV auch schon über 6000 Bauteile verbaut und es war nie langweilig, weil es keine Serienfertigung von beispielsweise 20 Rettungsbooten samt Davits gab oder 50 Rettungsinseln oder 6 Stückgutbäume takeln oder oder oder. Jede Baugruppe ist ein kleines Modell im Modell gewesen und man konnte es auf der Schneidmatte bauen und danach auf den Rumpf kleben. Der EGV ist nicht schwieriger als irgendein anderes Modell. Viele schrecken nur die Menge der Teile ab und das ist meiner Meinung nach die falsche Herangehensweise.

      So ähnlich kristallisierte es sich jetzt auch beim Kreuzer heraus. Viele kleine Baugruppen zwischen 30 und 100 Bauteilen, bei denen man jederzeit ein Ende absehen kann. Und wenn ich schreibe, dass es keine Serienfertigung gibt, dann stimmt es nicht ganz: man könnte beispielsweise alle Täuschkörperwerfer (die 10fach-Werfer zeige ich im übernächsten Teil des Bauberichtes) hintereinander weg bauen - 12 Stück hätte ich noch - , aber ich brauchte erst vier Stück davon. Somit baue ich diese Dinger auch erst, wenn ich sie an Deck anbauen kann. Das macht die Sache sehr viel kurzweiliger als es scheint. Ich würde ja fast behaupten, dass du mehr "langweilige" Serienfertigung mit deinem Diorama hast, als ich mit dem Kreuzer. (Das soll jetzt aber nicht dein wunderschönes Werftdiorama schmälern, verstehe mich da bitte nicht falsch).
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hinter den Aufbauten (38) liegen weitere Raketenstarter unter Deck und sind mit den Baugruppen (46) und (47) abgedeckt. Es handelt sich um das Flugabwehrsystem SA-N-9 mit 2×4 Achtfachstartern – also insgesamt 64 Einzelstartern. Die gleichen Systeme sind ohne Abdeckung auch auf dem Achterdeck eingebaut. Ich werde beim Bau des Achterdecks näher auf dieses System eingehen.

      Hier, auf dem Backdeck, ist ein Lukensystem über die Starter installiert. Ich vermute, es ist zum Schutz gegen eventuell überkommendes Seewasser bei schwerer See. Hier zunächst wieder die Bauteile, von denen die Laser geschnittenen Teile schon verklebt und die „Verkleidung“ zum Anbau vorbereitet sind.



      Die kleinen Teile (47b) habe ich nach Anbau von (47a) in die Lücken eingepasst. (47c) kommt mit der flachen Kante nach vorne oben drauf.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Nun fehlt auf dem achteren Teil des Backdecks noch 4 mal die Baugruppe (43).



      Dabei handelt sich um Täuschkörperwerfer vom Typ PK-10 mit jeweils 10 Werferrohren, die Täuschkörper gegen radar- bzw. infrarot-/lasergelenkte Geschosse verschießen können.

      Die 10 gerollten Werferrohre (43d) habe ich mit Hilfe meines neu erworbenen Schraubstocks auf den Kasten (43a-c) geklebt.





      Nach knapp 40 Minuten ist die erste Baugruppe fertig.



      Und nach anderthalb weiteren Stunden Fleißarbeit präsentieren sich alle 4 Täuschkörperwerfer auf ihrer Position an Deck.



      Lieben Gruß
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    • Gerhard schrieb:

      Kannst Du mir sagen, woe Du dieses "Schraubstöckchen" erworben hast?
      @Gerhard: Hier wirst du fündig: www.rai-ro.de

      @Hans-Jürgen: ich habe mir irgendwann angewöhnt, dass ich eine Stoppuhr starte, sobald ich Werkzeug oder Bogen in die Hand nehme und stoppe, wenn ich alles fallen lasse. Das klappt nicht immer sekundengenau, aber als Anhaltspunkt stimmt die Zeit wohl auf 30 Minuten genau. Tja, und wenn ich eine Baugruppe fertig habe, dann zähle ich die wirklich verbauten Bauteile kurz durch und trage alles in meine Exceltabelle ein. Das sieht dann so aus ... wobei die Uhrzeiten definitiv nicht stimmen, aber die Differenz zwischen "von" und "bis".



      Weiter geht es mit dem vorderen Teil des Backdecks, mit der Ankerwinde und drumrum.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Die letzten Baugruppen auf dem Backdeck betreffen ein paar Poller, Klüsen, Luken, 2 Winschen, die beiden Ankerwinden, Flaggenstock und den vorderen Lampenmast.

      Flaggenstock und Lampenmast sind mit der Unterstützung von 0,2 mm Draht entstanden. Pollen und Klüsen, Winschen und Luken sind unproblematisch zu bauen. Einzig die Ankerwinden sind mit den Bauteilen nicht so wirklich zu bauen, wie es die schwache Anleitung hergibt. Und so habe ich mich für eine Freistilvariante entschieden, die dem Vorbild ziemlich nah kommt.



      Und wie ich mir so die fertigen Ankerwinden anschaue, da frage ich mich wie denn die Kette verläuft? Leider muss ich nun nachträglich in Längsrichtung zwei Löcher in die Sockel bohren, durch die ich später die Ankerketten stecke. Ich kann mich bei diesem Modellbaubogen einfach noch nicht daran gewöhnen, dass man bei nahezu jeder Baugruppe mehrere Schritte im voraus bedenken muss, denn aus der Anleitung ist vieles einfach nicht ersichtlich und die Bauteile weisen auch nicht darauf hin.

      Wie auch immer, alle weiteren Baugruppen sehen bei mir so aus …



      Nun wollte ich – und habe ich auch – alle Baugruppen auf dem Deck ankleben inklusive der Ankerketten. Die von mir favorisierte Kette ist leider nicht mehr lang genug, um damit beide Seiten auszurüsten. Ich Dussel habe natürlich auch nicht rechtzeitig nachgesehen, um nun gleich alles installieren zu können. Also wird die Kette noch etwas warten müssen, da ich mir erst eine bestellen muss. Nichtsdestotrotz habe ich alle anderen Bauteile aufs Backdeck geklebt, verbunden mit der Hoffnung, dass ich später die Ketten unfallfrei einziehen kann.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hier noch ein paar „Galeriebilder“ vom kompletten Backdeck … ohne Ketten.





      Damit ist der nächste große Bauabschnitt fertig und ich mache mit …. ich weiß noch nicht, womit ich demnächst weitermache. Eventuell mit dem Achterdeck bzw. Landedeck oder mit dem Raketendeck.

      Auf jeden Fall habe ich bis hierhin an 35 Basteltagen 1150 Bauteile in 53,5 Stunden verbaut.

      Tja, liebe Kartonmodellbaufreunde,
      zunächst mache ich eine Baupause und kümmere mich um die Korrekturen der Fregatte Klasse 122, die mir der Kontrollbauer, der übrigens mittlerweile bei der Brücke angekommen ist, aufgegeben hat. Außerdem muss ich allmählich den Ätzsatz vorbereiten, denn die Produktion dauert auch noch erfahrungsgemäß ein paar Wochen.

      Des Weiteren möchte ich vielleicht die Konstruktion des Feuerschiffs "Fehmarnbelt", die ich 2011 bei Seite gelegt habe und die ich im KvJ-Standard fertigstellen möchte, wieder aufnehmen. Aber ... es gibt auch noch ein anderes spannendes Projekt, das nicht "Neuwerk" heißt.

      Und dann steht auch noch der Auszug unserer "Hexe" und der damit verbundene Umzug meiner Bastelkemenate vom Dachboden eine Etage tiefer an party1 sowie einige kleinere Renovierungsarbeiten im und am Haus arbeit1 sauber1
      Lieben Gruß
      Andreas
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