Atomkreuzer Kirov-Klasse "Pjotr Weliki", Oriel-Verlag, 1:200

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • kriszme schrieb:

      But the ladders are too short.
      Russian marines may jump the last "meter" happy1 .

      Although ... why too short? I think it's like the inspiring example...



      But I think I have to paint the steps brown rotwerd1 .
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Zusatzplatinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122 und vom Feuerschiff "Fehmarnbelt"
      gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop

    • @Tommi: Ja, entweder Holz oder braun angemalter Schiffbaustahl.

      ------------

      Vor dem Waffensystem kommt aber noch die Reling dran. Diese hatte ich dusseliger Weise zuerst schon aus Standard-Ätzteilen gefertigt (habe mich wohl zu sehr an einem anderen Baubericht orientiert) und auch schon an zwei Punkten auf den kleinen Decks angeheftet. Aber wie ich so auf das Trocknen der Klebestellen wartete, habe ich mir noch einmal die Zusatzsatzplatinen zur „Pjotr Weliki“ vorgenommen … und siehe da … es gibt sie doch! Die Relings (pr18) befinden sich beide auf Platine 1/9 und die Relings (pr17) sowie (pr19) auf der Platine (3/9).

      Und wenn ich schon dabei bin, dann übersetze ich doch auch gleich mal folgende Platinenbeschriftungen:
      • Reling na pokladzie dziobowym: Reling am Bug – Platine 8/9: Teile (1a), (1b), (1c) und (2)
      • Reling na srodokreciu: Reling mittschiffs – (wenn ich weiß, um welche Bauteile es sich genau handelt, füge ich sie hier ein)
      • Reling na pokladzie rufowym: Reling auf dem Achterdeck – (wenn ich weiß, um welche Bauteile es sich genau handelt, füge ich sie hier ein)
      Los geht’s mit dem ersten Stück und dem dringenden Hinweis, dass diese Ätzteile sehr empfindlich sind.



      Auch die restlichen Relingteile habe ich sorgfältig vorgeformt und zunächst mit zwei, drei kleinen Weißleimpunkten auf dem Deck an der richtigen Position fixiert. Sind die Klebepunkte gut getrocknet, dann können auch die anderen Relingstützen Stück für Stück auf dem Deck angeklebt werden.

      Reling (pr18) passt allerdings nicht!!! Hier habe ich jeweils das schmale Element und das daneben stehende Element abgeschnitten, damit es mit der Lücke für die noch anzubauende Leiter (pr24), die ich aus einem Standard-Ätzsatz nehmen muss, passt.



      Es folgt ein Bild, auf dem die einen Aufbauten bereits eine angemalte Reling besitzen sowie mit der Leiter (pr24), der Leitung (pr14) und den Halterungen der Rettungsinseln, während die anderen Aufbauten noch im „Rohzustand“ ist.



      Bei den Rettungsinseln (82) frage ich mich frage, warum die hinteren Inseln nicht höher angebracht sind, als die, die der Bordwand näher sind. Beim Vorbild ist es ja auch so. Dort sind mittlerweile sogar noch viel mehr Inseln auf den Aufbauten installiert.



      Nun denn, bei mir bleibt es so … und es kommt noch eine Antenne (pr15) an die Halterung (78), für die ich einen kleinen Fuß aus Restkarton gebaut habe, damit sie sich leichter ankleben lässt und vor allen Dingen stabiler steht. Damit sind die aus 186 Bauteilen bestehenden seitlichen Aufbauten nach knapp 7 Stunden Bastelzeit an 5 Basteltagen fertig.



      Als ich sie auf das Deck gestellt habe, da fiel mir gleich das lange Schanzkleid mit den Stützen auf, auf dem noch der Abschluss, der Schandeckel, fehlte.

      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Zusatzplatinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122 und vom Feuerschiff "Fehmarnbelt"
      gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop

    • Die Schandeckel sind wiederum aus Tonkarton entstanden und auf die vorderen Schanzkleider geklebt. Nun gefällt es mir viel besser und es ist auch realistischer.



      Und wenn ich schon beim Vervollständigen bin, dann kommt jetzt auch die restliche Reling rund ums Backdeck. Da ich kein Airbrusher bin und auch mit Spraydosen nicht wirklich gut umgehen kann, male ich die Reling mit einem Pinsel noch auf der Platine an. Nach gutem Trocknen wird die Reling von der Platine getrennt und an ihrem Platz aufgeklebt. Dort bessere ich die Stellen aus, an denen die Reling mit der Platine verbunden war – und das muss doch auch der Airbrusher oder Dosenlackierer machen – und kontrolliere , ob ich auch wirklich alle Stützen und Durchzüge angepönt bekommen habe und bessere gegebenenfalls nach.



      Ein erstes Probeaufstellen auf dem Backdeck ist positiv, so dass ich sie gleich aufkleben kann. „Angepunktet“ wird bei mir wie üblich mit Weißleim. Der Plastikanspitzer sorgt für genügend Druck der Reling auf das Deck. Wenn der Weißleim getrocknet ist, ist von ihm so gut wie nichts mehr zu sehen.



      Und nach 70 minütiger Bastelzeit sind die Relings drauf und farblich auch schon ausgebessert. Sollten noch ein paar messingfarbene Blitzer zu sehen sein, dann ist das „Marinegold“ happy 2

      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Zusatzplatinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122 und vom Feuerschiff "Fehmarnbelt"
      gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop

    • Moin Andreas,

      wer gut mit dem Pinsel umgehen kann, kommt beim Modellbau eigentlich immer gut weg. Ich benutze ausschließlich Pinsel, auch für größere Flächen, und erhalte bei Beachtung einiger Regeln so gut wie immer eine homogene, glatte Oberflächenfarbe.
      Gerade für solche Dinge wie Reling und Kleindetails sind Pinsel unerläßlich.

      Sicher gibt es Airbrush-Spezis, die auch dies geschickt hinkriegen.
      M.E. liegt der große Vorteil von Airbrush jedoch auf anderen Gebieten, wie z.B. Tarnbemalungen. Camouflage mit fließenden Übergängen, oder Wolkentarnung wie bei deutschen Jagdflugzeugen...da ist Airbrush wirklich unschlagbar.

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Vielen Dank allen fleißigen Likern. danke1 danke1 danke1

      @Fritz: Vielen lieben Dank

      @Holger: Auch dir gilt mein Dank für deinen Kommentar

      @Volkmar: Meinen Daumen hast du schon bekommen.

      Klueni schrieb:

      M.E. liegt der große Vorteil von Airbrush jedoch auf anderen Gebieten, wie z.B. Tarnbemalungen. Camouflage mit fließenden Übergängen, oder Wolkentarnung wie bei deutschen Jagdflugzeugen...da ist Airbrush wirklich unschlagbar.
      Ja, Tommi, das haben wir gerade jetzt wieder auf der Ausstellung in Lübeck gesehen. Es waren zwar wieder sehr viele Panzer und Flugzeuge dabei, aber wenn man sich diese und auch einige Dioramen dazu genauer angesehen hat, dann konnte man schon eine sehr aufwändige Bemalung/Lackierung erkennen. Letzten Endes machen wir Kartonmodellkonstrukteure es ja auch nicht anders: Große Flächen werden im Grafikprogramm mit dem "Pinsel" oder "Farbeimer" ausgefüllt, während es für Camouflage oder Übergänge oder Alterungen eine "Spritzpistole" gibt.

      Ich hatte auf der Ausstellung in Lübeck mein gebautes Dock mit der "SMS Baden" als Werftlieger dabei. Dieses Dock ist mit seinem Boden immer wieder ein Superbeispiel, um zu zeigen, was im Kartonbau grafisch möglich ist und wie lange vergleichsweise wohl ein Airbrusher gebraucht hätte, der immer wieder die Pistole hätte reinigen und mit neuer Farbe betanken müssen.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Zusatzplatinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122 und vom Feuerschiff "Fehmarnbelt"
      gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop

    • Hinter den seitlichen Aufbauten kommen noch zwei kurze Schanzkleider – obligatorisch ist hier jeweils der Schandeckel – , die an Deck jeweils einen Doppelpoller und eine Klampe verbergen/schützen.



      Entgegen der nicht korrekten Einbauart in anderen Bauberichten sind die Schanzkleider schräg aufzustellen und zwar in demselben Winkel wie die Außenwände der seitlichen Aufbauten. In der Bauanleitung kann man diese Anordnung ausnahmsweise gut erkennen.

      Was allerdings nicht passt, das ist die schräge Vorderkante der Schanzkleider – zumindest dann nicht, wenn auf dem Deck die Markierungen für die Stützen richtig sind.



      Ich gehe davon aus, dass die Markierungen auf dem Deck stimmen und habe die Schanzkleider entsprechend vorne gekürzt. Leider gibt es kleine Farbabweichungen im Grauton zwischen dem Schanzkleid und den seitlichen Aufbauten.



      An dieser Stelle pausiert mein Baubericht. Für die Ausstellung in Lübeck hatte ich zwar schon mit den Spanten der Aufbauten und dem Schornstein weitergemacht, um wenigstens ein wenig von der Silhouette des Schiffes zeigen zu können, aber ich möchte hier als nächstes mit dem Nahverteidigungssystem fortfahren.
      Weil ich aber auch noch zwei eigene Modellprojekte in der Pipeline habe, kann das allerdings dauern. Außerdem sind die Platinen zum Feuerschiff "Fehmarnbelt" angekündigt und dann muss ich auch an der Stelle noch tätig werden, um den Bogen und die Ätzplatine in den Versand zu bringen.

      Abschließend zwei Gesamtansichten des nun fertigen Vorschiffs.

      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Zusatzplatinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122 und vom Feuerschiff "Fehmarnbelt"
      gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop

    • Hallo Andreas!
      Die russischen Schiffe sind optisch genau so interessant wie die japanischen. Vor allem, was da alles draufgeladen war. Dahingehend sind sie den japanischen Schiffen aus einer früheren Epoche ähnlich. Die waren auch so überladen. Du beherrscht den Bau in 1/200 virtuos. Hast halt noch ein ruhiges Händchen. Hätte ich noch Platz, ich würde glatt so ein Schiff bauen.

      Wünsche Dir weiter hin viel Erfolg bei dem Bau. daumen1