Bayrische S 3/6 im Maßstab 1:45 vom CFM-Verlag

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    • Bayrische S 3/6 im Maßstab 1:45 vom CFM-Verlag

      Hallo zusammen
      Parallel zu meinem Baubericht über die Scharnhorst und die Bismarck brauche ich mal was anderes. Ich hatte die Wahl zwischen dem MAN LKW und der bayrischen Lok S3/6.
      Letztere hat mir meine Frau letzte Woche geschenkt.
      Somit fiel meine Entscheidung sehr knapp zugunsten der Lok aus

      Zur Sicherheit habe ich mir von allen Bögen eine Kopie angelegt! Man weiß ja nie.....

      Hier also nun der Baubericht zur Lok.





      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz

      Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!
    • Lieber Fritz,

      die Bayerische S3/6 habe ich auch vor einigen Jahren gebaut. Leider ist der Baubericht mit dem Untergang des Kartonist-Forums untergegangen. Der Bau hat mir damals viel Spaß bereitet, mich aber auch wegen meiner ebenfalls geringen Erfahrung mit dem Bau von Lokomotiven und den komplizierten Skizzen immer wieder zum Grübeln gebracht. Insbesondere dann, wenn man alle Teile beweglich gestalten möchte, wird es sehr kompliziert.

      Obwohl der Druck doch manchmal etwas ungenau ist, bin ich mit meinem Ergebnis sehr glücklich. Die Passgenauigkeit war außerordentlich gut. Das Modell steht in einem Schaukasten im Keller und jedesmal, wenn ich daran vorbeigehe, erfreut mich der Anblick ungemein. Beim Bau der Lok ärgerte ich mich anfangs sehr darüber, dass sich die Seitenwände des Tenders wellten, weil ich zuviel Weißleim aufgetragen hatte. Also Vorsicht an dieser Stelle! Ein optisches Highlight sind die Räder, wenn man sich die Mühe macht, die Zwischenräume bei der Rädern auszustechen. Der Mehraufwand lohnt sich auf jeden Fall!

      Ich werde deinen Bericht aufmerksam verfolgen. Wenn du einmal einen Ratschlag brauchst, unterstütze ich gerne.

      Viele Grüße

      Anselm
    • Die Zylinderbox hat nun auch eine Rückwand und den Boden bekommen.
      Dann habe ich diese Träger für den Kessel gedoppelt.
      Diese müssen nun gut unter Druck trocknen, damit sie gerade bleiben.
      Danach habe ich noch den vorderen Träger für die Puffer ausgeschnitten!





      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz

      Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!
    • Hier geht es wieder weiter.
      Einige Teile wurden an das Chassis gebaut. Die Zylinderbox und der Vorbau für die vorderen Puffer.
      Dazu auch noch die Wiegen (Lager) für den Dampfkessel (Oder wie nennt man den Kessel?).
      Als nächster Schritt steht nun das Kanten färben an. Sonst komme ich da später nicht mehr richtig dran!









      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz

      Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!
    • Hallo Fritz,

      diese Widerlager sollten eigentlich die Kesselstützen sein.

      Interessant finde ich auch, das Du erst im Nachhinein die Kanten färben willst. Ich mache das grundsätzlich vor dem Verkleben der Teile. Ist wesentlich präziser und einfacher.

      Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überraschen!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Hallo Fritz,

      zu diesen großen "Tellern" kann ich vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen. Der ganze Zylinderblock den Du da baust, ist in Papier nun mal anders als im Original.
      Nimm einmal die großen Teller... das sind im Original die Endstücke eines mächtigen durchgehenden Rohres. Das ist der Dampfzylinder. Vorn und hinten ist er mit einem Deckel verschlossen, durch den die Stange geht. Und auf der Stange sitzt dann der Kolben der durch Dampf hin- und herbewegt wird.
      Dieser eigentliche Zylinderblock der Lok, wie Du ihn angefangen hast ist hauptsächlich eine Verkleidung der einzelnen Zylinder.

      Du kannst auch bei Wiki reinschauen, da ist ein ganz brauchbarer Basis Artikel drin:

      Wiki: Dampflokomotive

      Im Grunde funktionier eine Dampflok sehr einfach und es ist trotzdem sehr interessant! Lies einfach mal ein bisschen, dann kommt vielleicht auch die Liebe zur Dampflok durch?
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Ja, danke Gunnar für diesen Hinweis.
      Und auch Michael sei Dank.

      Heute am Nachmittag habe ich nun diese Stangen eingebaut.
      Fragt mich nicht, wie die Stangen heißen!
      Dazu habe ich an den Enden der Stangen Kappen aufgesetzt, die ich aber noch schwärzen werde!





      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz

      Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!
    • Hallo Fritz,

      ich gucke dir gerne zu, wie deine S 3/6 entsteht.
      Auf einigen deiner Fotos kann man sehr schön erkennen, warum ich das eigentlich sehr schöne Modell doch nicht in 1:45 weitergebaut habe.
      Der Rahmen ist sehr labberig, zu biegsam wie ich finde (allerdings war es in 1:32 auch nicht besser (weil ich damals noch nichts verstärkt hatte) ...)

      Viele Grüße von
      Jürgen
    • Hallo Fritz,

      lass das lieber sein!

      Eine solche Verstärkung hätte am ehesten Sinn gemacht, wenn Du die Rahmenteile verstärkt hättest. dafür ist es nun zu spät. Und alles, was Du jetzt erfinden würdest, würde das Gesamtbild verändern.

      Im Regelfalle wird die Lok eigentlich recht stabil durch die jetzt noch kommenden Anbauten. Das ist leider eines der weniger schönen Markenzeichen der Modelle von Hartmut Scholz. Übers Verdoppeln geht er selten hinaus. Aber die Modelle sind unschlagbar!

      Mach weiter wie bisher und klebe ein Teil nach dem anderen an das Modell, dann wird es normalerweise auch was!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Der Nervenzirkus geht weiter!
      Heute habe ich die beiden Gestänge gebaut. Nun weiß ich aber nicht genau, wo sie denn nun hin kommen! Aus der Zeichnung kann man nur die hinteren Aufnahmestellen erkennen!
      Weiß jemand vielleicht genaueres?
      Unten im 1. Bild sind die Teile mit der Nr. 9 .....



      Danach das zusammengebaute Gestänge.

      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz

      Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!
    • Hallo Fritz,

      Ich würde die Teile die Du meinst, am Besten mit einer Farbe wie "Stahl" o.ä. anmalen. Im Original waren diese Teile normalerweise unlackiert und ständig mit Öl benetzt.

      Zu den Teilen:
      Die langen gerade Stege oben sind die Gleitbahenen auf denen der Kreuzkopf läuft. Dieser ist das Teil wo mit einer Achse dann die Kolbenstange befestigt ist, die aus dem Zylinderblock kommt. Durch die Dampfmaschine geht diese Stange mit dem Kreuzkopf vor und zurück. Das muß alles gut geschmiert werden und ist ordentlich heiß. Daher ist das fast immer unlackiert. An den Kreuzkopf wird schließlich die Treibstange angebracht, die diese vor-zurück Bewegung auf die Achse überträgt.

      Bei der S 3/6 hat man gleich 4 Zylinder; Kolbenstangen; Kreuzköpfe; Treibstangen. Das ist recht komplex, ein Meisterwerk der Technik. Und Hartmut Scholz hat das super umgesetzt. Gerade auch das Innentriebwerk ist, was die S 3/6 ausmacht.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • An meiner S3/6 geht es weiter.
      Heute habe ich diesen Aufbau am Ende der Lok angebaut.
      Danach die beiden Ausgleichsbehälter, welche in der Mitte auf das Chassis kommen.
      Zum Schluss habe ich die beiden Puffer für vorne ausgeschnitten und teilweise zusammen gebaut!





      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz

      Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!