HMS SPEEDY (1828) 1:100 Tomasz Weremko

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    • HMS SPEEDY (1828) 1:100 Tomasz Weremko

      Hallo Freunde

      Die HMS Speedy wurde für die Royal Navy im Oktober 1827 im Pembroke Dockyard, Wales auf Kiel gelegt und am 2. November 1828 im Plymouth Dockyard in Dienst gestellt.
      Sie war das vierte Schiff mit diesem Namen, das für die Royal Navy gebaut wurde.
      Die HMS Speedy war ein Cutter der Nightingale-Klasse und ausgerüstet mit zwei 6 Pfund Kanonen und vier 6 Pfund Karronaden (Kurzstrecken Marinewaffe)
      Deckslänge: 19,4m
      Kiellänge: 14,3m
      Verdrängung: 123 Tonnen
      (Quelle Wikipedia)

      Das Modell wurde konstruiert von Tomasz Weremko und erschien als Beilage in der Sonderausgabe Nr. 22 des russischen Modellbau-Magazins Modelarstwo Okretowe. Das Magazin inkl. Modell gibt es hier zu kaufen.
      Den Bogen habe ich hier kurz vorgestellt.



      Zum Modell gibt es keinerlei massgeschneiderte Zurüst-Teile.
      Ich beabsichtige das Modell aus dem Bogen, ev. mir ein wenig Superung zu bauen. Für Jungfern und Blöcke werde ich aber auf Fremdmaterial zurück greifen, ebenso für die Segel.
      Mein Ziel für dieses Modell ist, ein für mich stimmiges Resultat zu erzielen, mir aber nicht an historisch korrekten Details die Zähne auszubeissen. Dennoch bin ich immer offen für konstruktive Kritik, auch in historischer Hinsicht. Ich möchte aber definitiv mehr Zeit am Basteltisch als mit Recherchen verbringen happy 2

      Nebst dem Magazin stehen mir eine Dokumentaion aus dem Netz über den Bau eines Holzmodelles von diesem Vorbild, das Buch "Historische Schiffsmodelle" von Wolframn zu Mondfeld und "Riggnig period fore-and-aft craft" von Lennarth Petersson zur Verfügung. Letzteres beschreibt u.a. sehr anschaulich die Takelung von einem Naval Cutter.



      So, fertig der Theorie, demnächst geht es hier mit den ersten Bildern des Baues los!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

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      Meine versemmelten Werke
    • Moin Peter,

      dann reserviere ich mir meinen Platz in der ersten Reihe. Viel Spaß undErfolg beim Bau. Bei historischen Fragen, melde Dich einfach. Wenn ich helfen kann, gerne
      Viele Grüße
      Christian

      in der Werft: Papegojan, Shipyard im Maßstab 1/72

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Hallo Freunde

      Schön, dass sich schon ein paar Experten eingefunden haben, ich hoffe, Ihr habt Spass happy1

      @Helmut_Z: Das Buch behandelt explizit und nur die Takelage von drei verschiedenen historischen Segler-Typen. Unter anderem eben einem Naval Cutter. Ich habe das Buch im Hinblick auf die BERBICE gekauft, da auch ein solcher beschrieben wird.
      Der Mondfeld liegt als allgemeine Hilfe bereit.

      So, dann mal los:
      Die Spanten mussten erstmal auf 1mm Karton geklebt und ordentlich durchgetrocknet werden.
      Wer schonmal Solche Spanten ausgeschnitten hat, weiss, wie sich ein Handgelenk danach anfühlt... lala1
      Die Kanten der Spanten habe ich dann erstmal mit Sekundenkleber etwas verstärkt, damit die feinen Spitzen gegen den Kiel hin beim Ausschneiden der Mittelspant-Ausschnitte nicht ausfransen.



      Und schon geht's in die 3. Dimension. Das Zusammenfügen der Spanten ist denn auch keine Hexerei. Mich verwirrt allerdings etwas, dass keinerlei Stringer vorgesehen sind, die das Gerüst stabil halten. Nunja, da werde ich mir wohl selbst noch was schnitzen, ansosnten gibt das ein ziemlich labriges Konstrukt.



      Mit der Montage (oder beben noch nicht Montage) des hintersten Spantes stehe ich dann auch schon vor der Frage der Rumpffarbe. Dunkel oder hell?





      Der Bogen sieht zwei mögliche Rumpffarben vor. Einerseits den ganzen Rumpf in eher heller Holzfarbe oder eben den unteren Teil des ÜWS in dunklerem Holzton und die Schanz im Bereich der Stückpforten weiss.
      Die Wenigen Bilder die ich finden konnte zeigen alle einen rein Holzfarbenen Rumpf. Ich weiss auch nicht, ob die andere Variante einem späteren Zeitpunkt entspricht, habe auch in der BA (die zwar Russisch, aber manchmal kann man da doch etwas ableiten) keinen Hinweis darauf gefunden.
      Persönlich gefällt mir die zweite Variante besser. Sollte nun jemand der Experten in der Runde ein durchschlagendes Argument für die erste Variante bereit halten, lasse ich natürlich noch mit mir reden happy1

      Soviel mal für den Startschuss.
      Bis demnächst, freundliche Grüsse
      Peter
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    • Hi Peter

      Experte bin ich zwar keiner, aber Spaß hab ich mit Sicherheit

      Peter_H schrieb:

      Wer schonmal Solche Spanten ausgeschnitten hat, weiss, wie sich ein Handgelenk danach anfühlt.
      ja weiß ich, ich hab die Spanten für die Cleo incl. 2mm Mittelspant an einem Tag geschnitten augenbraue1
      Denke dass ich auch die Version 2 Bauen würde, obwohl die Ganzholz Version auch was für sich hat..... wunder1
      Es grüßt der
      Helmut
      aus dem Bergischen

      im Bau:
      San Salvador 1:72
      HMS Cleopatra 1:72
    • Oh, the magazine Modelarstwo okretowe is not "Russisch" but "Polnisch". If it was in Russian, it would have cyrillic characters ( eg. Моделарство окрентове). The second row with a bag of popcorn is perfect for me. happy 2
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • Hallo Freunde

      Na, da hat sich ja eine illustere Gesellschaft zusammen gefunden...da darf ich mir keine Blösse geben happy1

      Es gibt noch keine weiteren Bilder. Zum einen habe ich momentan mal wieder zu viel anderes um die Ohren, dass mir die Musse zum weiter bauen fehlt, zum anderen macht mir der Rumpf einige Mühe. Ein solcher Rumpf ohne Stringer ist eine abolut laberige Geschichte und ich kann mir kaum vorstellen, dass das so einmal anständig aussehen soll (Verwindungen)
      So bin ich momentan daran, einige Pappstreifen zwischen die Spanten einzufügen, damit das ein einigermassen stabiles Konstrukt gibt. Ob es was wird kann ich momentan noch nicht sagen.

      Was die Entscheidung der Farbe angeht, so habe ich mich für die dunkle Variante entschieden. Ganz einfach, weil sie mir besser gefällt!

      Also, ich bitte um etwas Geduld und drückt mir die Daumen, dass ich nicht schon beim Spantengerüst scheitere!

      LG
      Peter
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    • Hallo Freunde

      So, nachdem sich die Schulferien dem Ende zu neigen und sich zu Hause wieder langsam der Alltag einstellt, ist auch wieder Zeit zum Basteln da. Während den Ferien ist es mir wichtiger, die Abende mit den Kindern zu verbringen. Wie lange sie sich noch mit Papa abgeben wollen ist ja fraglich, so geniesse ich die Zeit momentan noch freu1

      Zum Anderen wollte ich erst einige Schritte weiter basteln, da sich allmählich die Frage über Sein oder Nichtsein stellte...s.weiter unten.

      Wie bereits beschrieben, wunderte ich mich etwas über die Konstruktion des Spantengerüstes ohne Stringer. So habe ich versucht mit Kartonstreifen das ganze Konstrukt etwas stabiler zu machen, da der Rumpf ohne diese sich ziemlich verzogen hatte.
      Für Nachbauer sei empfohlen, wenn Ihr denn auch solche "Stabilisatoren" einbaut, erst das Deck aufzukleben und erst dann die Verstärkungen einzufügen. Ich habe das nicht so gemacht und hatte dann einige Mühe, das Deck anständig anzubringen.



      Nun folgt die Erstbeplankung. Leider habe ich auch hier einen Fehler gemacht und nicht, wie andern Orts von Claudia empfohlen, erst dünne Papierstreifen auf die Spanten-Kanten aufgeklebt. Auch das empfehle ich jedem Nachbauer dringen.
      Da ich nach wie vor kein Polnisch verstehe, gehe ich strikt nach der Bauteil-Nummerierung, es sei denn ich sehe einen triftigen Grund dies nicht zu tun. So habe ich denn auch in der Schiffs-Mitte mit der Erstbeplankung begonnen und mich erst nach vorne und dann nach achtern gearbeitet. Wenn denn das Spantengerüst sauber und verwindungsfrei ist, sollte das auch ganz gut passen. In meinem Fall ergaben sich leichte Differenzen, was mich dazu bewog, einige Segmenten nochmals weg zu operieren und aus dem Sicherheitsscan nochmals anzubringen und anzupassen.





      Ja, eben, man sollte denn auch wirklich nach den Baunummern gehen, denn ich habe im Baueifer den Heckspiegel, BT 15 vergessen. Das war weiter nicht schlimm, denn diesen konnte man ganz gut nachträglich noch einsetzten. Allerdings zeigte sich hier, dass er einerseits schlecht passte und nachgeschnitzt werden musste, anderseits, dass der Ausschnitt für den Kiel fehlte und auch nachgeschnitten werden musste.

      Detail BA.jpg

      Hier sei noch erwähnt, dass ich, wo es auch immer sinnvoll erscheint, die Planken-Fugen mit der Reissnadel nachzeihe, um das gaaze etwas dreidimmensionaler darzustellen.

      Nach dem Durchtrockenen der Erstbeplankung habe ich den Rumpf mal ein wenig geschliffen um festzustellen, wo ev. gespachtelt werden muss. Ich bin kein Freund vom Spachteln. Nicht weil ich es beim Kartonmodellbau nicht angebracht finde, sondern ganz einfach, weil ich es nicht kann verlegen2 Hier werde ich aber wohl nicht darauf verzichten können um ein halbwegs anständiges Ergebnis zu erhalten.

      Zum Schluss dieser Bastelrunde kam noch die "Verlängerung des Heckspiegels" an Bord. Diese passte wieder sehr gut.

      Damit kann ich sagen, dass ich den Rumpf zwar eher schlecht als recht soweit hinbekommen habe, aber ich werde weiterbauen. Ich hoffe natürlich, dass ich damit die gröbsten Unsicherheiten (mal von der Takelung abgesehen) überwunden habe und wieder etwas entspannter an der SPEEDY werkeln kann.

      Soweit die Wasserstandsmeldung (passend, denn seit 48 Stunden regnet es hier ununterbrochen) aus meiner Werft. Demnächst mehr freu1

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Hoi Peter,

      Glückwunsch, das sieht doch sehr gut: schöne Linien! Der Konstrukteur hatte eine gute Idee, als er die seitlichen Querlinien mit auf die Teile nahm: solche "Zielhilfen" können sicher helfen!

      Die Sache mit den Papierstreifen auf den Spanten ist, obwohl ich sie empfohlen habe, kein Allheilmittel, weil auch 60g-Papier etwas aufträgt. Kleine, seitliche Klebelaschen an den Spanten sind vielleicht doch besser. Egal, es geht auch ohne: hat bei meinem Test geklappt und bei Dir auch.

      Was ich noch empfehlen würde (wenn ich darf!): überlege, ob Du die Stelle am Schanzkleid, an der später die Rüstbretter und die Befestigungen für die Wanten (= Püttinge) befestigt werden, nicht diskret verstärken kannst: auf die kommt später der meiste Zug, und das auf sehr engem Raum. Der Masfuß, in dessen Nähe einige Blöcke befestigt werden, die die Taue um 180 Grad umlenken, ist auch so eine heikle Stelle, und das Deck hat nur eine einzige Lage. Vielleicht fällt Dir als Goldschmied etwas ganz Besonders Pfiffiges ein: ein ganz dünnes, aber reißfestes Metallplättchen oder so?

      Ich drücke Dir die Daumen wg. der Hochwassergefahr: Interlaken hat es diesen Sommer ja schon zigfach mit heftigen Gewittern und entsprechendem Regen getroffen.

      Beste Grüße
      Claudia
    • Hallo Claudia


      Claudia schrieb:

      weil auch 60g-Papier etwas aufträgt
      Nun, ich denke beim Straken geht auch Material weg und das wird mit 60g-Papier nicht aufgewogen. Und wenn man das weiss, kann man ja auch die Planken 1mm länger lassen...

      Claudia schrieb:

      Was ich noch empfehlen würde (wenn ich darf!):
      Natürlich darfst Du,, JEDE/R darf hier Ratschläge, Tipps und Hinweise geben. Ich lerne ja noch happy 2
      Ich werde mir diesen Rat zu Herzen nehmen und schauen, was sich im jetztigen Zustand noch machen lässt. Eigentlich hätte ich da schon daran denken sollen, hat mich ja schon jemand bei der San Salvador darauf hingewiesen. Ich war hier aber wohl zu sehr mit der Rumpfkonsturktion beschäftigt....

      Hi Krisztián
      happy1 Thank You!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Ich war ja in den zurückliegenden Wochen hier eher passiv und auch nur immer mal ganz kurz unterwegs, daher kommt auch erst heute mein erster Besuch in deiner Werft, Peter. Die Speedy ist auf jeden Fall eine gute Wahl, ein schmuckes kleines Schiffchen, dass aus modellbauerischer Sicht durchaus anspruchsvoll ist, aber eben auch nicht mit übermäßig großen Takelorgien droht. zwinker2
      Die Erstbeplankung empfinde ich als etwas ungewöhnlich. Das deshalb, weil sie das Schanzkleid mit einbezieht; ich befürchte, dass du später beim Versuch, die Teile 43 und 45 anzubringen (also die Schanzkleidinnen- und Außenseiten, wenn ich das richtig sehe,) Probleme bekommen wirst, die Öffnungen der Stückpforten passgenau übereinander zu bekommen. Sind denn da Trempelrahmen vorgesehen, oder ist das Schanzkleid dafür zu dünn?

      Zur Farbgebung: Ich tendiere ja zur zweifarbigen Rumpfvariante. Sicher, man kann ein Schiffsmodell als "Naturholzmodell" bauen, aber das ist m.E. eher etwas für die Holzwurmfraktion - beim Kartonbau müsste man dann ja alle Teile anmalen, um eine einheitliche Holzoptik zu erzielen, und ich glaube, das willst du dir auch nicht geben. Und der Einsatz von Farbe war damals durchaus üblich, insofern sieht das Schiffchen später auch viel originalgetreuer aus.

      Auf jeden Fall ist der Anfang recht vielversprechend. daumen1 Viel Erfolg weiterhin - und mich wirst du jetzt hier nicht eher los, bis das Schiffchen fertig ist. happy1

      Viele Grüße,

      Bonden


      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (09.07.17: Neuigkeiten!)
    • Hallo Holger und Dieter! Vielen Dank für Eure Worte!

      Hallo Bonden! Ja, dasselbe habe ich mich auch schon gefragt. Aufgrund auch Deine Bedenken werde ich da wohl in die Grickkiste greifen, die Schanzkleider der Erstbeplankung abtrennen und das Schanzkleid als ganzes (wird ja mit 1mm-Pappe verstärkt) stumpf anbringen. Ich denke, das wird dann zusammen mit der Schlussbeplankung geschehen.

      Daran arbeite ich z.Z., aber andere Aktivitäten sind momentan prioritär zu behandeln, deshalb geht es nur "Plankeweise" voran. Bilder gibt es dann wieder, wenn auch etwas zu sehen ist.
      Also ist weiterhin Geduld gefragt flagge1

      Schönes Wochenende allerseits
      Peter
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    • Hallo Freunde

      Mittlerweile habe ich mich ja für die dunkle, zweifarbige Variante der Beplankung entschieden.
      Die Planken werden mit 0,5mm-Karton verstärkt und "Zweiplanken-weise" ausgeschnitten und angebracht. Das ist aufgrund der Dicke eine etwas störrische Angelegenheit, aber mit gutem Kleber (ich verwende dazu UHU Kraft, weil er sehr schnell haftet) machbar.
      Die angedeuteten Linien der Planken innerhalb der ausgeschnittenen Streifen deute ich an indem ich sie mit der Reissnadel nachritze.



      Das klappt und passt bislang eigentlich ganz gut, bis zur drittletzten Planke, die achtern viel zu kurz ist. kratz1



      Tja, nun habe ich mehrere Möglichkeiten. Ich könnte diese Planke weg lassen und eine aus dem Sicherheitsscan entsprechend verlängern. Das hätte den Nachteil, dass Farbdifferenzen, die durch den Ausdruck entstehen in diesem Bereich sehr augenfällig wären und wohl nicht schön. Ich könnte anderseits die gesamte Beplankung runterreissen und aus dem Scan neu aufbauen. Ich könnte auch, weil schon einige Unsicherheiten, die wohl nicht alle auf meiner Unkenntnis beruhen auftraten, das Ding in die Tonne treten. Oder ich könnte erst mal weiter bauen und die Stelle dann, wenn ich die Barkhölzer anbringe aus Farbreserven, die zum Glück im Bogen dabei sind, ausflicken. Ich werde mich für diese Varianten entscheiden und vorerst weiter bauen. Ich gehe davon aus, dass diese Möglichkeit, gerade durch die prominenten Barkhölzer wohl am wenigsten auffallen wird. Und ich will hier ja die Takelung üben. Wenn denn das Modell sonst nicht ein Meisterwerk wird, so what?

      Allerdings nimmt mir diese weitere "Unsicherheit" (ich nenne es bewusst so, weil ich nicht mit abschliessender Sicherheit sagen kann, ob das an meinem Unvermögen, oder am Bogen liegt) etwas die Motivation weiterhin mit der gleichen Konzentration hier weiter zu bauen. Was kommt als nächstes???

      Nunja, ansonsten sieht der Rumpf ja bisher einigermassen ansehnlich aus, finde ich, zumindest für meine Verhältnisse.

      Der geneigte (und aufmerksame) Leser hat es sicher festgestellt: Ich habe von der Erstbeplankung nun die Schanzkleider abgetrennt und werde sie zusammen mit der letzten Planke als fertig vorbereitetes Bauteil anbringen.
      So, nun aber erstmal zu diesem Schritt für die nächsten Bastelabende und dann folgt noch die BB-Seite.

      Bis demnächst also!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Hallo Peter,

      das sieht im Großen und Ganzen doch recht gut aus! Wenn ich Deinen Bericht richtig gelesen habe, hast Du die Planken unten nach oben gelegt, da die drittletzte Planke die 3. von oben ist. War das so vorgesehen? Denn ohne Bauanleitung hätte ich es, glaube ich, eher umgekehrt gemacht. Das hätte allerdings auch keinerlei Einfluss auf die kurze Planke gehabt. Ansonsten finde ich Deine Entscheidung sehr vernünftig, erst einmal die Barkhölzer abzuwarten, durchaus richtig.
      Insgesamt gut was Du da machst. Weiter so!

      Gruß
      Fritz
    • petcarli schrieb:

      Wenn ich Deinen Bericht richtig gelesen habe, hast Du die Planken unten nach oben gelegt,
      Hallo Fritz

      Das hast Du richtig gelesen. Mangels Erfahrung und einer aufschlussreichen BA bin ich strickt nach der Teilenummerierung vorgegangen. Und diese ist von unten nach oben. Aber wenn ich mir das JETZT so richtig überleg, wäre der umgekehrte Weg wohl besser gewesen. Dennoch, wie Du schreibst, es hätte sich nichts an der Plankenlänge geändert. Und ich werde der Regelmässigkeit halber auch BB gleich vorgehen. Allerdings werde ich aufgrund Deines Hinweises erstmal nun das Schanzkleid bauen und anbringen und dann Differenzen in der Breite mit der zweitobersten Planke ausgleichen. DANKE!!! daumen1

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • petcarli schrieb:

      das sieht im Großen und Ganzen doch recht gut aus!
      happy1 happy1 happy1
      Diese Aussage erinnert mich irgendwie an die früher (bei uns) verschlüsselten Arbeitszeugnisse.
      "Er versuchte, die ihm aufgetragenen Arbeiten zu unserer Zufriedenheit auszuführen..." wollte eigentlich aussagen, "Er war eine absolute Null" muhaha1
      Aber keine Angst, ich kann gut damit umgehen happy 2

      LG
      Peter
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    • Also, wenn Du mich fragst, ... um Dir nicht zu Nahe zu treten ... was soll ich sagen...

      ... wenn ich meinen Papagei genauso ordentlich beplankt bekomme, wäre ich sehr zufrieden.

      ja 2

      Das hat bei mir zwar mehr mit dem unbekannten Werkstoff zu tun, aber ein Segelschiff, ist eine eigene Herausforderung. Wie steil die Lernkurve ist, kannst Du sehr gut bei Fritz sehen. Wichtig ist Durchhalten und motiviert bleiben. Beim nächsten Modell ist vieles einfacher und Du wirst die Veränderung zu Deinem Erstlingswerk sehen und schätzen.
      Viele Grüße
      Christian

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      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Peter_H schrieb:

      Diese Aussage erinnert mich irgendwie an die früher (bei uns) verschlüsselten Arbeitszeugnisse
      Gruezi Peter !

      Also, ich finde auch, dass "ER" happy1 Seine Ihm aufgetragenen Arbeiten......
      (Erinnert mich an meine aktive Berufszeit als Berufsfachschullehrer/Dozent bei der Benotung/Bewertung.... grins 2 )

      Nein, Deine Arbeiten hier, sehen wirklich sehr gut aus, Stück für Stück geht es weiter ..... !!!!! klasse1 high five1
      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
    • Hallo Peter,

      Bei der Formulierung, die ich gewählt habe, kann man schon auf Deinen Schluss kommen, doch war das nicht in dieser Weise gemeint! sorry1 Ich wollte damit eigentlich nur meine davor geschriebene leichte Kritik abschwächen. Ich finde das Ergebnis bisher sehr gut, lediglich der kleine Punkt bei der drittobersten Leiste ist halt ein wenig ärgerlich, aber den kann man ja noch ausbessern, falls er durch die Barghölzer nicht noch weniger auffällt. Eine vorsichtige kleine farbliche Anpassung dieser kleinen Stelle würde es aber auch ein wenig kaschieren, aber sie bietet auch die Möglichkeit das es umgekehrt geht. Nun Du wirst schon eine Lösung finden.

      Also lasse Dich nicht durch mein "Zeugnis(?)" entmutigen, es wird schon.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Ich danke Euch, Männer!

      @ Fritz:

      petcarli schrieb:

      Ich wollte damit eigentlich nur meine davor geschriebene leichte Kritik abschwächen.
      Bei mir brauchst Du Dich nicht zu entschuldigen, schon gar nicht für eine allfällige Kritik, diese sind hier in meinem Baubericht immer mehr als nur willkommen, und Deine Kritiken sind ja immer äusserst konstruktiv! Also nur weiter so!!! daumen1

      Hallo Freunde

      So, bei der Speedy geht es voran, zwar nicht so "speedy* aber doch stetig!

      Mittlerweile habe ich auch die BB-Seite beplankt. Hier war der Versatz etwas weniger und ich bin mir fast sicher, dass diese (biedseitig) Ungenauigkeiten meinerseits geschuldet sind und nicht dem Bogen!

      Die Schanzkleider habe ich mit 1mm-Karton verstärkt und so stumpf auf das Deck aufgeklebt, bevor die oberste Aussenplanke aufgeklebt wird. Nun habe ich diese angebracht und war sehr positiv überrascht, wie exakt die Ausschnitte für die Geschützrohre aufeinander passen.



      Nun habe ich die zweitoberste Planke zwischen die oberste und die drittoberste eingepasst. Hier kann es kleinere Diffenrenzen oben und iunten vertragen, da diese mit den Scheuerleisten kaschiert werden können Die entstandenen Differenznen konnten so gut überbrückt werden.



      Die Innenschanz wird nun auch angebracht und auch hier sind die Stückpforten absolut Deckungsgleich und passgenau!



      Mein Fazit zum Rumpf: Es ist, was meine Fähigkeitne und die Exaktheit meiner Bauweise angeht noch sehr viel Luft nach oben, aber ich werde diesen Rumpf als Basis für mein erstes historisches Modell weiter bauen! freu1

      So viel für heute!
      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Hoi Peter,

      mir gefällt Dein Kutter sehr, auch von der Farbgebung her! Die zu kurze Planke ist sicher etwas ärgerlich, aber Du kannst Dir auch sagen, daß man später nicht ausgerechnet dorthin schauen wird. Wenn also da etwas kaschiert wird, fällt es nicht ins Auge. Aber natürlich verstehe ich Deinen Ärger darüber.

      Das Beplanken mit Karton ist wahrscheinlich nicht wirklich einfacher als mit Holz: das Teil muß absolut exakt zugeschnitten werden und die Schauseite läßt sich nicht glattschleifen. Sei also nicht zu skeptisch: so eine Beplankung dürfte zum Schwierigsten in Sachen Rumpfbau gehören.

      Beste Grüße
      Claudia
    • Servus Peter,

      mir gefällt der Rumpf ausgesprochen gut!
      Man ist selber immer der schärfste Kritiker, anderen fällt die zu kurze Planke vermutlich nie und nimmer auf.

      Ich stimme Claudia in Sachen Schwierigkeitsgrad zu 80% zu, es gibt da noch eine Steigerung: Klinkerbeplankung!

      Also kannst du ruhig weiterbauen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
    • Hallo Freunde

      Danke für Eure Aufmunterungen, wie bereits erwähnt, bin ich mit dem Rumpf soweit auch zufrieden. Man kann es immer besser machen, und ich habe ja noch das eine oder andere Modell in Planung, also will ich mich ja auch verbessern können (bitte vergesst diesen Post spätestens wenn ich am nächsten Rumpf bin happy1 )

      @Helmut_Z: Die Deckslänge betragt ca. 23cm.
      @Claudia: Ich denke, dass bei der zu kurzen Planke einiges noch kaschiert wird durch die Barkhölzer und Scheuerleisten. Es wird wohl kaum mehr ins Auge fallen.
      @wiwo1961: Das werde ich, und ich freue mich jetzt ungemein auf die Details auf Deck und am Rumpf.

      Ich denke, das einzige wirkliche Manko an der Konstruktion ist das Spantengeürst ohne jegliche Stringer. Alles weitere geht auf meine Kappe rotwerd1

      Schönen Nachmittag Euch allen und bis demnächst in diesem Theater grins 3
      Perter
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    • Vielen Dank Holger!

      Hallo Freunde

      Zwischen Arbeit, Steueerklärung, Familie, spannendem Buch und was sonst noch alles anfällt, bin ich auch etwas weiter gekommen an der Speedy.
      So habe ich nun die Handläufe (oder wie nennt man die Leisten auf dem Schanzkleid?) angebracht. Hier gab es einige kleine Unstimmigkeiten, die durch die etwas abenteuerliche Montage des Schanzkleides entstanden und leider nicht vollends korrigiert werden konnten. So liegt der Handlauf nicht rundherum regelmässig auf, bzw. er sollte beidseitig gleichermassen etwas hervorstehen und das tut er leider nicht. Aber ich lasse es so und betrachte es als Lehrstück.

      Ebenso wurde der Heckspiegel aufgedoppelt und mit den entsprechenden Leisten hervorgehoben. Die seitlichen Barkhölzer kaschieren das ganze etwas.
      Auch mit den Scheuerleisten kann noch einiges etwas überdeckt werden.
      Der seitliche Versatz der Beplankung fällt so nicht mehr so stark auf und auch die ausgeflickte zu kurze Planke fällt nicht mehr so stark ins Auge.
      Damit ist der Rumpf soweit fertig. Insgesamt gefällt er mir recht gut so, ich weiss aber, wo ich bei einem nächsten Mal anders vorgehen werde, bzw., was ich besser machen könnte.







      Weiter wird es dann mit den Aufbauten gehen, was für mich schon eher wieder Arbeitsschritte sind, die mir vertraut sind. So hoffe ich, damit das Auge etwas ablenken zu können happy1

      So weit der Stand heute.

      Schönen Tag und freundliche Grüsse
      Peter
      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

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      Meine versemmelten Werke