HMS SPEEDY (1828) 1:100 Tomasz Weremko

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    • Moin Peter.

      ...heijeijeijei....... kratz1
      .....neeee, alles gut! lach 2
      Takelage ist schließlich durchaus nix Einfaches, das lernt man nicht sofort, und schon gar nicht kann man beim 1. Mal alles richtig machen. Dein Werk sieht doch schon mal recht gut aus! ja 2

      Die Löcher der Jungfern könnte man in Zugrichtung der Reeps unten, bzw. oben einkerben, mit spitzem Skalpell oder einer spitzen Fräse im Dremel, so hab ich's gemacht. Dann läuft das Reep besser "um die Ecke".
      Hinsichtlich der gleichmäßigen Höhe der Jungfern bin ich ja einer der Vertreter dieser Marotte. Andere sagen, dass es in Wirklichkeit und seinerzeit damit auch nicht sooo ernst genommen worden ist. Letztlich muss es jeder selbst wissen.
      Ich hab mir eine U-förmige Schablone aus Federstahl geschnitten, die ich in den obersten Löcher der Jungfern platziert habe. So konnte ich die Wanten selbst stramm befestigen, sicher sein, dass die Höhe der oberen Jungfern gleichmäßig blieb und in Ruhe die Taljereeps binden. Wobei allerdings die Dehnung des Takelmaterials zu beachten wäre.

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo Peter,

      ich finde das Ganze eigentlich ganz gut, zumidest was die Wanten betrifft. Ich wär damals glücklich gewesen, wenn ich die Abstände so gut hin bekommen hätte. Doch finde ich die Einbindung des Stages vorne irgendwie etwas staksig. Hier finde ich dass Du das besser hinbekommen könntest, doch ich weiß, dass es Dein erstes Segelschiff ist, doch ich glaube, dass Dich diese Talje immer selbst stören wird.

      Gruß
      Fritz
    • Sag mal, Peter, kann es sein, dass das dein erstes Schiffsmodell ist? Klär uns doch mal auf. grins 2 grins 3

      So, nun mal ernsthaft: Für das erste Mal sieht das doch klasse aus! daumen1 Aber wenn du ehrlich mit dir bist - und das klingt ja schon ein wenig durch aus deinen Zeilen - gefällt es dir selbst noch nicht so richtig. Hey, es sind nur zwei Wantpaare an jeder Seite, da geht doch noch was. Und dann noch eine dringende Empfehlung: Die Taljereeps nicht gleich endgültig festmachen und die Enden kappen. Erst wenn das gesamte stehende Gut dran ist (was ja bei dir nicht so viel ist), nochmal alles nachspannen, prüfen, ob der Mast in Längsrichtung auch waagerecht steht und dann erst richtig festbinden.
      Der Abstand obere zu unterer Jungfer ist in der Tat sehr groß. Hingegen ist es kein Problem, wenn die Oberkanten der Wantjungfern keine exakte waagerechte Linie bilden. Das ist Modellbauerästhetik und hat mit der Praxis nicht viel zu tun. Wir reden hier von aus Naturprodukten hergestellten Tauen. Wind, Regen, Seewasser, Kälte, Wärme - all das bewirkt, dass das Tau sich ausdehnt oder zusammenzieht. Daher ja auch diese Konstruktion mit den Jungfern und den Taljereeps - da wurde regelmäßig nachgespannt, und das führte dann automatisch zu unterschiedlichen Höhen der Wantjungfern.

      Peter_H schrieb:

      Dieses wird mit einer 5mm-Jungfer an der Bugspitze (auch diese heisst anders, aber mir liegt z.Z. keine Fachliteratur vor) mittels Talje festgezurrt.
      Das Teil nennt man Stevenhaupt. zwinker2

      Und deine Ätzplatine kommt bestimmt auch bald, der Lieferant gilt im Allgemeinen als sehr zuverlässig. zwinker2

      Gruß,

      Bonden

      Im Bau: HMS Mercury
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    • Vielen Dank Tommi, Fritz und Bonden für Eure konstruktive Kritik!

      Ihr habt mich dazu motiviert, ohne jeden Groll gegen mich und meine Arbeit, das ganze, gepflegt nochmals runter zu reissen und einen neuen Versuch zu starten. In diesen werde ich alle Eure Tipps einfliessen lassen und bin überzeugt, dass es um Meilen, oder wenigsten um Centimeter besser wird happy1

      Mehr dazu, wenn es denn soweit ist.

      Und was die gerade Linie der Jungfern angeht, so hast Du @Bonden mir die noch nicht gestellte Frage von mir zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet !

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

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    • Ahoi Fritz,

      an sich keine schlechte Idee mit dem Stag, aber bei diesen Kuttern ist das ja eben genau dieses fünffach zerlöchterte Stevenhaupt, welches extra für diese fünflöchrige Jungfer (oh Mann, was für ein Begriff! rotwerd1 ) da ist. War schon bei @Klueni 's Alert so. zwinker2
      @Peter_H schau einfach mal in den Baubericht von Klueni, da gibt es massig Übereinstimmungen bei euren beiden Modellen. ja 1

      Gruß,

      Bonden

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    • Hallo Fritz

      Wie Bonden schon sagte, bei diesen Kuttern wird das tatsächlich so gemacht. Das ist sowohl in der BA, wie auch bei Lennarth Petersson so beschrieben und auch bei der Alert so. Ich habe mich da sehr genau an die Skizzen von Petersson gehalten und war eigentlich ganz glücklich damit. Da werde ich beim zweiten Anlauf auch wenig ändern. Ich werde versuchen die Tauführung der Talje etwas weinger ungelenk darzustellen, aber auch die Einbindung ist exakt nach diesen Skizzen. Leider sah es bei mir nicht so schön aus wie auf den Zeichnungen heul1 Aber alles wird besser grins 1
      Ich habe die Löcher im Stevenhaupt ausgeflickt und werde diese neu, schöner bohren, in der Hoffnung, dass das schonmal seine Wirkung hat.

      @Bonden: Ja, Tommis Baubericht ist mir ein dauernder Begleiter. Ausser, wenn ich gerade mal selbst über meine Arbeit hadere, dann vermeide ich einen Blick dort hinein. Das würde mich nur noch mehr deprimieren happy1

      Schönen Tag Euch allen und danke für Eure Unterstützung!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Stehendes Gut 2.0

      Hallo Freunde

      Also dann, frisch ans Werk, zweiter Anlauf. Ich möchte Euch hier relativ detailiert zeigen, wie ICH vorgegangen bin. Insbesondere auch, dass ich selber beim nächsten Mal noch weiss wie ich das gemacht habe, denn, soviel vorab, ich bin mit dem Ergebnis so eigentlich recht zufrieden.

      Zu Beginn habe ich estmal wieder die vier Wantenpaare mittels Augen geknüpft. Nun habe ich sie in der richtigen Reihenfolge (1. Bugwärts Stb, 2. Bugwärts Bb, 3. achtern Stb, 4. achtern Bb) über das Masttop gezogen.
      Nun wollte ich die Abstände für die Wantjungefern mittels der von Tommi empfohlenen Schablone aus Federstahl einknüpfen, was ich nicht zustande kriegte. Ich habe mich dann für einen anderen Weg entschieden. Ich habe mit dieser Schablone die einzelnen Wanten im gespannten Zustand markiert, mit wasserlöslicher weissen Farbe.



      Nun habe ich mir aus 2mm Graukarton eine Schablone gefertigt und erst die beiden Wantenpaare Stb aufgespannt, Wante Nr. 1 gespannt und bei der Markierung eine Nadel in den Karton gedrückt. Dasselbe mit der Wante Nr. 6 und dann die bieden Punkte mit einer Linie verbunden und die horizontalen Abstände der Jungfern auf die Linie übertragen.



      Nun konnte ich die Jungfern mit dem mittleren Loch auf die Nadel zeihen und die Wanten gespannt um die Jungfer ziehen und auf 3/4 Umfang mit Sekundenkleber fixieren. Dabei macht durch den Druck und Zug des Garns die Jungfer auf der NAdel eine 1/4-Drehung, was aber kein Problem ist, denn das machen ja dann alle und die Abstände sind wiederum gleich.



      Nun kann ich die Jungfern in aller Ruhe einzeln wieder auf die Nadel ziehen und sauber einbinden. Dabei habe ich für die beiden "Abbindungen" ebenfalls eine Linie über alle vier Punkte gezogen um diese bei allen Wanten auf der gleichen Höhe zu haben.

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    • Gleich verfahre ich mit den beiden Wantenpaaren Bb.

      Nun werden die Wantenpaare wieder über das Masttop gezogen und das Fädeln der Taljereeps konnte wieder beginnen. Hier verfahre ich in der gleichen Reihenfolge wie beim ersten mal. Jedoch fräse ich bei den Jungfern noch die Löcher etwas nach, wei von Tommi empfohlen.

      Mein grosses Fragezeichen zu Beginn der Taljereep-Binderei: stimmen meine Überlegungen und kommen die Jungfern auf die gleiche Höhe oder habe ich irgendwo ein Überlegungsfehler gemacht?
      Anscheinend wollte es der Zufall, dass ich für einmal richtig gehandelt habe, denn die Jungfern kommen tatsächlich auf eine einigermassen gerade Linie.
      Auch das Stag wird gleich eingebunden wie zuvor, aber wie auch dei Taljereeps noch nicht definitiv festgezurrt.
      Deshalb scheinen die Taljen auf den Fotos teilweise auch noch etwas schlapp.



      Wenn ich also nochmals dasselbe Fazit wie beim ersten Mal mache, dann sieht das so aus:
      Abstand zwischen den Jungfern denke ich, ist i.O.
      Jungfern in einer Linie, könnte noch besser sein, aber da nehme ich mir Bondens Erklärung als Ausrede verlegen2
      Taljereeps schon besser, ist aber noch Potential vorhanden.
      Eingebundene Jungfern gefallen mir auch besser, aber auch noch Luft nach oben.
      Insgesamt gefällt mir das Resultat doch deutlich besser als beim ersten Versuch, es hat sich gelohnt, es nochmals zu machen.
      Aber urteilt selbst (nicht zu hart rotwerd1 )



      Freundliche Grüsse und schönen Sonntag
      Peter
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    • Ahoi Peter,

      das ist definitiv eine sehr deutliche Verbesserung zum ersten Versuch. Die Wanten würde ich jetzt so lassen, auch wenn der Abstand Rüstjungfer zu Wantjungfer noch ein klein wenig zu groß ist.
      Dein Stevenhaupt sieht irgendwie mächtig zerfleischt aus - kriegst du das eventuell noch ein wenig glatter hin?
      So, und das war jetzt auch schon mein "nicht zu hart urteilen"-Part. zwinker2 grins 3

      Klasse, weiter so - das wird ein schmuckes Schiffchen! ja 2

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    • Danke Männer!

      @Bonden: Ich denke, wenn die Taljen gespannt und festgezurrt sind, dann sollte auch das mit dem Abstand einigermassen gut sein.
      Was das Stevenhaupt angeht, da ist mal wieder das Makro absolut brutal. Von blossem Auge sieht man da praktisch nichts von der Zerfleischung. Aber ich schaue mir das mal noch an.

      Schönen Abend und freundliche Grüsse
      Peter
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    • Servus Peter,

      die Wanten und Jungfern neu einzubinden hat sich voll bezahlt gemacht. Es sieht einfach wesentlich schöner aus.

      Das Problem mit den Makros ist mir nur zu gut bekannt. Details sehen oft fürchterlich aus, die mit freiem Auge nicht wahrnehmbar sind. Blitz und zig-fache Vergrößerung modellieren jede Unebenheit gnadenlos aus. foto1

      Super gebaut bisher! klasse1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Christoph

      Ja, die Fachausdrücke verwirren mich auch ständig...da muss ich durch grins 3 Danke Dir!

      Hallo Andreas

      Danke auch Dir! Makros sind wohl die schlechteste Erfindung für uns Modellbauer und doch fotografieren wir alles möglichst nah'....was sind wir doch für Masochisten frech 1

      Nabend Freunde

      So, da ich nun wieder auf dem aktuellen Stand bin, konnte es endlich wieder vorwärts gehen.
      Oberhalb der Saling sollen einige Blöcke für die Takelung des Gaffelbaumes angebracht werden. Nach meinem schlauen Buch und auch Klueni's Baubericht werden diese mittels Eisenbänder am Mast angebracht. Also mache ich das auch so, die Eisenbänder fertige ich mit schwarzem Tonkarton, die Augbolzen werden beim untersten dazwischen geklebt, bei den oberen drei in den Mast eingebohrt und eingeklebt.
      Ja, nach dem Betrachten der Makros werde ich da noch ein wenig nacharbeiten verlegen2
      Danach wird mit dem Eselshaupt die Stenge gesetzt und verklebt.



      Das Vorbramstag (stimmt das?) wird vom obersten Drittel der Stenge durch einen Block am Top des Bugspriet zum Stevenhaupt gezogen und dort an einem Augbolzen fixiert.



      Hier gleich eine Frage, die mir meine Bücher nicht beantworten konnten:
      Die Verbindung des Vorbramstages mit dem Augbolzen ist mir unklar. Wir das mit einer Puppe gebunden wie die Backstag oder mittels Flaschenzug mit Blöcken? Und wenn letzteres, wie genau? Bei Petterson ist kein solches Vorbramstag beschrieben und die anderen Bücher beschreiben wesentlich grössere Schiffe, wo das ohnehin alles völlig anders aussieht...
      Und die BA macht mich hier auch nicht schlauer.



      So, zum Schluss noch eine Gesamtaufnahme vom aktuellen Bauzustand der HMS SPEEDY!



      Guten Wochenstart Euch allen und bis demnächst
      Peter
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    • Du brauchst auf jeden Fall eine Talje, um das Stag steif zu holen. Wenn ich das auf deinen Bildern richtig sehe, ist das Stag an der Masstenge festgemacht, läuft durch einen Leitblock an der Spitze des Bugspriets und wird dann zum Stevenhaupt geführt. Also brauchst du dort ein Taljereep, um das Stag steif zu holen. Ohne jetzt der Kutterexperte zu sein, würde ich vorschlagen, dass du am Ende des Stags eine Kausche einbindest. Die "faule" Variante wäre, diese Kausche mit dem Augbolzen im Stevenhaupt zu verbinden; die elegantere Lösung wäre m.E., eine Kausche mit einem Haken zu verbinden, den Haken in den Augbolzen und dann die beiden Kauschen mittels Taljereep straff zu verbinden.
      Aber warten wir mal ab, was die Kluenis dieser Welt dazu zu sagen haben. zwinker2 Das sind so Leute, die haben tolle Fachbücher über Kutter - ich kann dir nur was zu Fregatten und anderen Dreimastern sagen. grins 2

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    • Hallo Fritz und Bonden

      Danke für Eure Tipps.
      Verstehe ich Euch richtig: Ich binde am Ende des Stages eine Kausche ein und verbinde diese mit einem "dünneren Garn" mit dem Augbolzen am Stevenhaupt so, wie ich es mit dem Backstag gemacht habe?
      Oder mit Blöcken? Nur, wo wird dann das Ende des Talje-Garns belegt?
      Sorry,ich bin da offensichtlich etwas schwer von Begriff sorry1

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Nein Peter,

      Bonden meinte auf der Bordwandseite einen Kausche mit einem Haken zu verbinden, diese in den Augbolzen einzuhaken und bordwandnahe (eingehängte) Kausche über die bordwandentfernte (am Stag befestigte) Kausche zu verbinden. Als "faule" Version könnte man die Stagkausche auch direkt mit dem Augbolzen verbinden. Sieht allerdings nicht ganz so gut aus.

      Ich hoffe, dass ich die Beschreibung von Bonden richtig gedeutet habe.

      Gruß
      Fritz
    • Hallo Leute

      Ich glaube, ich habe da etwas gefunden, die Frage ist, ob ich das richtig interpretiere, bzw. "übersetzte" happy 2

      "Das Vorbramstag......mit einer Taljereep-Laschung an der Bugspriet-Zurrung oder an einem Augbolzen am Bug angesetzt. Für diesen Zweck wurde in den Tamp des Stags eine Kausche eingebunden." (Schrage S. 93)

      Das wäre dann eigentlich genau die von Fritz beschriebene Version, so wie die Abbildung Nr. 247, Schrage Seite 90

      petcarli schrieb:

      könnte man die Stagkausche auch direkt mit dem Augbolzen verbinden.
      oder?

      Danke für Eure Hilfe!
      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Jepp, zwar gilt dein Schrage-Zitat für Schiffe ab 18 Kanonen, aber das ist sicher der Tatsache geschuldet, dass sich Schrage ja in allererster Linie mit Dreimastern beschäftigt, die nun mal mindestens 18 Kanonen hatten. Aber ich sehe keinen Grund, es nicht auch bei deinem Kutter so zu machen. Und die Abb. 112 im Schrage zeigt, dir, wie du die Taljereeplaschung hinbekommst. zwinker2

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    • Das ist leider nicht nur bei Schrage so. Auch Mondfeld und Marquardt widmen sich den grossen.
      Einzig in Lennarth Petersson's Rigging Period wird ein Naval Cutter beschrieben. Seltsamerweise ist dort in der ersten Zeichnung zwar ein Vorbramstag zu sehen, aber dessen Befestigung ist nirgends beschrieben.

      Aber nun werde ich das wohl so machen. Danke!

      LG
      Peter
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    • Bonden schrieb:

      Jepp, zwar gilt dein Schrage-Zitat für Schiffe ab 18 Kanonen, aber das ist sicher der Tatsache geschuldet, dass sich Schrage ja in allererster Linie mit Dreimastern beschäftigt, die nun mal mindestens 18 Kanonen hatten.

      Einspruch Euer Ehren. Shipsloops hatten, obwohl nicht klassifiziert, ebenfalls eine Vollschifftakelung. Die Sloops der Swanklasse führten Anfangs 14 und erst ab 1779 16 Geschütze. Der Schrage lässt sich daher auch wunderbar auf diese kleinen Vorbilder anwenden.
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Hallo Freunde

      Mal wieder brauche ich fachliche Unterstützung.
      Beim stehenden Gut gibt es ein Tau, das um das Eselshaupt geschlauft, dann durch eine Rolle im Stengenfuss gezogen, durch eine ebensolche an der Grossmast-Spitze und dann dem Mast entlang nach unten mittels zweier Blöcke in einem Augbolzen auf dem Deck neben dem Mastfuss festgezurrt wird. (Auf der Skizze der BA dir rote Nr. 4)



      Ich habe mich durch alle meine Literatur gepflügt und einzig im Petersson genau das gefunden. Dort wird es Toprope genannt, was wörtlich übersetzt Marstau bedeuten würde. Ein solches habe ich aber weder bei Mondfeld, bei Schrage noch bei Marquardt gefunden. Bei Schrage habe ich ein Tau gefunden, dessen funktion ich als ähnlich interpretiere, das aber dort ziemlich anders getakelt wird. Dort heisst es Stenege-Windereep. Stimmt das in meinem Fall?
      Es ging mir letztendlich lediglich darum, zu eruieren, ein wie dickes Takelgarn ich nehmen müsste.
      In diesem Fall wäre das original 4,5 Zoll Umfang also massstäblich 0,36mm Durchmesser. Super, ich habe ein 0,5 und ein 0,25mm. happy1

      Aber erstmal die Frage, ob meine Detektivischen Recherchen stimmen box 1

      Danke für Eure Hilfe
      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • moin1 Peter,
      ich würde Deinen detektivischen Fähigkeiten jedenfalls die volle Punktzahl geben. Ich würde die beschriebene Vorrichtung auch als Talje zum Stenge heben und senken ansehen. Bei sehr starkem Wind bsw. konnten Stengen gefiert werden um das Schiff nicht zu topplastig werden zu lassen. Zu Reparaturzwecken mussten die Einzelteile des Mastes ebenfalls schnell demontierbar gehalten sein.

      Was meinen die anderen?

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • AnobiumPunctatum schrieb:

      Einspruch Euer Ehren.
      Einspruch stattgegeben. daumen1

      Nun zu deinem wundersamen Tau, Peter. Ganz klar, das Tau dient zum Fieren der Stenge und heißt ganz genau so, wie es Schrage sagt: Stenge-Windereep.
      Wie Klaus schon richtig schreibt, bei Starkwind und auch in anderen Situationen machte sich das notwendig.
      In DEM Film gibt es übrigens vor dem finalen Kampf mit der Acheron die Szene, in der die Surprise in einen "Walfänger" verwandelt wird ("Eine nautische Phasmide, Doktor!") - man sieht deutlich, dass alle Bramstengen abgefiert wurden. In dem Fall also nicht wegen schlechter Winde, sondern um den Feind zu täuschen. ("So locken wir den Jäger an." - "Jack: Du bist der Jäger!") Hat ja auch funktioniert. freu1
      Und wegen der Taustärke: Nimm erstmal das 0,25er. Wenn es dir dann zu piepselig erscheint, kannst du immer noch tauschen. zwinker2

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    • Vielen Dank Klaus und Bonden, ich wusste, dass ich mich in kürzester Zeit auf Euch verlassen kann freu 2

      @Bonden: DER Film fehlt mir noch im geistigen Repertoir, aber da ich mir viel lieber meine eigenen Filme im Kopf abspielen lasse, bleibe ich vorerst bei der geschriebenen Literatur von POB. So kann man sich auch die vortrefflichen Beschreibungen des Autors (habe das Zitat nicht wörtlich neben mir liegen, aber so ähnlich: ...und zwei Striche Backbord bildete der gleissende Rand der Sonne über dem Horizont eine Orgie aus Farbe und Licht...) viel besser auf der Zunge zergehen lassen daumen1

      Bonden schrieb:

      "Eine nautische Phasmide, Doktor!"
      happy1 happy1 happy1

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Guten Morgen Freunde

      Auch hier ging es in den letzten Tagen, bzw. Abenden etwas weiter.
      Zur Verzurrung des Stenge-Windereeps habe ich mir, leider immer noch mangels Alternativen, selbst mal einen Haken gedenglet (man sieht in ja am Ende kaum happy1 ) und mit einem 2mm-Doppelblock eingebunden. Nun kam das gefitzel. Erst den Flaschenzug locker einfädeln, dann den Haken am dafür vorgesehenen Augbolzen neben dem Mastfuss einhängen und dann den Flsachenzug festzurren und das Ende des Tau's an der Klampe am Mastfuss belegen. Was für ein gefummel, und das schaffte ich doch ohne grösseren Kollateralschaden anzurichten. verlegen2 Was noch fehlt ist eine Puppe, die ich aber separat wickle und dann an der Klampeeinhängen werde.





      Sorry, aber auf den Fotos kann man, aber auch nur wenn man es weiss, lediglich erahnen, wo sich das ganze befindet. Da stösst meine Kamera an ihre Grenzen. Mal sehen, vielleicht versuche ich dann mal noch bessere Fotos mit der "Geschäfts-Kamera" zu machen" (spätestens die Galeriebilder happy 2 )
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    • Und weiter geht es mit dem Holz.

      Den Baum, die Gaffel und die beiden Rahen schleife ich aus Buchen-Rundstäben entprechend der Schablonenzeichnungen in der BA konisch zu. Dazu spanne ich die noch überlangen Rundhölzer in den Akkuschrauber ein, lege sie in ein mit einer längs-Kerbe vorbereitetes,fixiertes Brett und feile sie vorsichtig dünner bei laufendem Akkuschrauber. Also quasi wie auf einer Drehbank, einfach billiger happy1



      Am Baum und der Gaffel müssen nun die Klauen angebracht werden. Hier gibt es lediglich eine Abbildung, wie das aussehen soll in der BA. Ich schleife mir die Klauen aus Sperrholz zu und verklebe sie mit dem Langholz mittels eines Stahlstiftes. Der Übergang wird etwas gespachtelt, das ganze eingefärbt. Original werden die Klaune aus zwei Stücken mit dem konisch zugeschliffenen Baum verbunden und mittels Holz- oder Metallstifften verzapft. Das ganze wird zusätzlich mit mehreren Metall-Manschetten zusammengehalten.





      Die Manschetten stelle ich mit schwarzen Tonpapier-Streifen dar, die Zapfen markiere ich lediglich mit schwarzen Punkten.
      Baum und Gaffel werden jeweils mit "aufgereihten Perlen", sog. Klotjes um den Mast befestigt. Für diese klaue ich der Tochter einige Bastelperlen. Diese sind zwar mit 2,5mm etwas gross, ist aber das kleinste,w as ich gefunden habe.
      Baum, Gaffel und die Rahen werden mit allerlei Klampen, Blöcken, Bügel, etc. ergänzt. Da arbeite ich z.Z. noch dran, sie sind also auf den Fotos noch nicht vollständig.





      Soweit aber mal zum Stand der Dinge auf der Speedy-Werft!

      Ein etwas ernüchterndes Zwischenfazit: Historische Segelschiffe in diesem Massstab scheint allgemein eher selten zu sein. Es gibt praktisch nichts an Zurüstteilen in diesen Grössen, oder liegt das an der Klasse der Kutter?
      2mm Blöcke, Haken, Klotjes, Jungfern, das sind alles Dinge, die es in diesen winzigen Dimensionen kaum oder gar nicht auf dem Markt gibt. Die Herausforderung für den Modellbauer ist dabei, diese Teilchen selber irgendwie "Artgerecht" herzustellen. Was nicht immer ganz einfach ist, siehe Haken...
      Falls also jemand eine Quelle für solche Kleinstteile kennt, bin ich dankbar um Tipps, zumal mein nächstes Projekt wohl im gleichen Massstab ist.

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Ahoi Peter, wieder einmal zeigst du hier hervorragende Modellbaukunst. daumen1 Und zu den Kleinteilen: Auch wenn es offenbar ungewöhnlich lange dauert, aber ich bin immer noch optimistisch, dass du bald deine Ätzteile von dafi hast, dann bist du mit Augbolzen und Haken erst mal bestens versorgt. Feine kleine 2mm-Blöcke findest du hier: Klick mich! Dort gibt es auch 3mm-Jungfern. Kleinere Jungfern ist auch irgendwie Wahnsinn, du musst ja immer bedenken, dass da ja auch noch Taue durch die Löcher müssen, und die müssen schon einen gewissen Durchmesser haben - also die Löcher - um überhaupt ein Tau aufnehmen zu können. (Und damit sich die Bestellung in Übersee lohnt: Da gibt es auch eine Kleedemaschine... happy 2 )

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    • Herzlichen Dank Fritz und Bonden!

      @Bonden: Was die Ätzteile angeht, so habe ich ihn nochmals angestubst, leider scheint da aber ein Konoten zwischen unseren Rechnern zu sein. Was Dein Tipp für die Blöcke angeht, so sind das tatsächlich extrem schöne Teile! Leider sind die 2mm-Blöcke alle z.Z. ausverkauft. Aber es eilt ja noch nicht. Für die Speedy bin ich noch ausgerüstet udn für das nächst Projekt dauert das noch ein wenig!

      So, Freunde, hier geht ew weiter mit der Taklerei. Die Seitentakel (oder sind das jetzt die Hanger, oder gar die Pardunen? Habe da ein wenig den Überblick verloren...) werden an den Enden mit einem 3mm Einfach-Block versehen. Das Tau, das durch diesen gezogen wird, wird achtern mit einem selber gedengelten Haken an einem Eisenband mit Öse (habe keinen Fachausdruck gefunden) eingehängt und und am anderen Ende ein 2mm-Doppelblock eingebunden. An einem 2mm-Einfach-Block wird ebenfalls ein Haken eingebunden und dieser wird an einem weiteren solchen Eisenband eingehängt. Nun wird zum Doppelblock ein Flaschenzug gefädelt, die Enden des Taus werden dann, wenn alles fertig gespannt ist an einer Klampe an der Innenschanz belegt.



      Auf den Macros erscheinen mir die eingebundenen Blöcke eher unschön, aber ich lasse sie mal so. Zum einen sieht es in Natura nicht halb so schlimm aus und zum anderen werde ich mich da sicherlich mit der Zeit noch verbessern.



      So, nun zum weiteren Vorgehen, da brauche ich die Hilfe der Experten, ich fühle mich da z.Z. noch etwas überfordert.
      Ich möchte das Schiff komplett unter Segel darstellen.
      Die Reihenfolge ab jetzt ist, denke ich, relativ wichtig, damit man sich nichts verbaut. Ich habe das folgendermassen vorgesehen:

      Erst das stehende Gut fertig stellen, da fehlen noch die stehenden Pardunen.
      Danach das gesamte stehende Gut justieren, festzurren und abschliessend fertig fixieren.
      Nun würde ich die Rahen, den Baum und die Gaffel soweit vorbereiten, dass sie provisorisch angebracht werden können.

      Aus dem Bogen sind folgende Segel vorgesehen (ich hoffe, die Ausdrücke stimmen, ansonsten bitte korrigieren!)
      Gross-Marssegel, Besansegel, Vorstag- (oder Klüwer-?) und Grossstag-Segel (oder Fock-Segel?).
      Ich würde die Segel vor, bzw. mit dem laufenden Gut anbringen. Anfangen würde ich mit dem Besan-Segel mit dem gesamten laufenden Gut dazu (Gaffel (oder Besan?), Baum). Danach würde ich mich den beiden Stag-Segeln mit allem was dazu gehört widmen und erst zum Schluss das Gross-Marssegel.

      Vielen Dank für Eure Hilfe!
      Schönen Abend und guten Start in die neue Woche
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

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    • Ahoi Peter,

      wieder fein gebaut, großes Lob! Zu den Begriffen: Das, was am Mast befestigt ist, nennt man Hanger, alles, was dann nach dem Block am Ende des Hangers kommt, ist das Seitentakel. Hat ja verschiedene Aufgaben, dieses Takel. Dient zum Be- und Entladen des Schiffes, also um Lasten zu heben, wird zum Spannen (Steifsetzen) der Taljereeps der Wanten verwendet und auch zum Ein- und Ausholen der Beiboote. auch zum Katten des Ankers nimmt man sie.
      Mir erscheint der Hanger zu lang. Das muss deshalb aber nicht falsch sein - ich bin nicht der große Kenner der Kuttertakelung. Bei einem Dreimaster wären sie jedenfalls definitiv zu lang. Aber da kann dann vielleicht @Klueni helfen, unser Kutterexperte und entsprechendes-Fachbuch-Besitzer. happy 2
      Die Eisenbänder mit der Öse würde ich hier auch "Rüsteisen" nennen; aber auch das muss nicht unbedingt richtig sein. Ich glaube aber, im Mondfeld - oder war's der Marquardt? - so etwas gelesen zu haben.

      Die Reihenfolge beim Anbringen der Segel darf @petcarli erklären - er hat schließlich darin bereits reichlich Erfahrung, im Gegensatz zu mir. Wenn es bei meiner Mercury mal soweit ist, werde ich in hiesigen Bauberichten da auch entsprechend Nektar saugen. zwinker2
      Auf jeden Fall ist es völlig richtig, zuerst das komplette stehende Gut anzubringen, nachzuspannen und endgültig zu befestigen, da bist du also auf dem richtigen Kurs. daumen1 Und generell gilt der Grundsatz, so viel wie möglich an Land vorzumontieren, denn an Bord ist es immer kniffliger. Aber das ist, glaub ich, in jeder Modellbausparte so. happy 2

      So, nun denn - weitermachen! Wir haben keine Minute zu verlieren! grins 2 (Als neuer PoB-Leser sollte dir dieser Satz bekannt sein. lala1 )

      Es grüßt der Bonden. prost2

      Im Bau: HMS Mercury
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    • Hallo Peter,

      nachdem Bonden mich dazu "Verdonnert" hat, will ich, da ich wieder zu Hause bin, daran gehen und versuchen Dir zu helfen, die Reihenfolge richtig zu bestimmen. Zunächst einmal es gibt nur ein Gesetz für die Reihenfolge, wie man die Segel macht, sich vorher zu überlegen, wie man am wenigsten durch laufendes oder stehendes Gut behindert wird. Wie dieses dann bei einem Kutter ist, kann ich nicht sicher sagen und die Bezeichnung der Segel bei einem Kutter wird wahrscheinlich genauso, wie bei einem Großsegler sein. Also versuche ich es erst einmal, indem ich nach der Reihenfolge, wie ich Takeln würde, Segel so zu benennen, wie ich sie benennen würde.

      1. Das Segel unten am Großmast würde ich als "Großsegel" bezeichnen und zuerst in Angriff nehmen. Bei den jeweiligen "Brassen", sollten sie vorhanden sein, muss man überlegen, ob man sie gleich oder später anbaut. Je nachdem wie sie einen behindern können. Du siehst z.B. bei meiner San Felipe, dass ich die Bulins (Gibt es höstens bei Deinem Großmarssegel) bisher wegegelassen habe. Sie wären mir nur im Wege gewesen. Das Gleiche gilt für Schoten der unteren Segel und Halsen, so vorhanden.
      2. das wäre das Segel am Großmast darüber, also das "Großmarssegel". Hier musst Du daran denken, dass Du zunächst die Großmastrah anbringst und diese mit den zugehörigen Blöcken versiehst. Denn diese erhält Topnanten und über diese laufen die Schoten des darüber liegenden Großmarssegels. Außerdem muss diese Rah in der gleichen Richtung wie die Großmarsrah stehen und muss deswegen mit Brassen versehen werden.
      3. Das an dem Großstag befestigte dreieckige Segel allso das "Großstagsegel".
      4. Und schließlich den "Außenklüver" vorne.

      Wie gesagt, dass Ganze ist kein Gesetz. Aber ich würde so vorgehen. Warum nicht das Großmrssegenl zuerst. Die Großrah anzubringen, wenn das untere Segel schon steht, ist kein Problem,. doch Du hast mehr Handfreihet für das Großsegel mit seinem Baum.

      Ich hoffe, dass ich Dir damit ein wenig geholfen habe.

      Gruß
      Fritz