Leone Pancaldo skaliert auf 1:250 Dom Bumagi

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      Hi Kurt,

      das mit den Schlauchbooten ist eine gute Idee, finde ich - sowas nur aus Karton sauber und mit den entsprechenden Rundungen hinzufriemeln, kommt dann schon an die Grenze des Machbaren. Da ist der Trick mit den Profilen doch sehr hilfreich - und es sieht auch noch gut aus! klasse1
      Ginge vielleicht auch noch mit kunststoffisoliertem/r Draht bzw. Litze, wenn die Dicke passt.... denk1

      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
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      Hallo Dieter,
      Hallo Hagen,
      herzlichen Dank für Eure Nachsicht.
      Den Schlauch aus Fremdmaterial (z.B. ummantelteter Kupferdraht) darzustellen, geht sicher. Ich habe hier in dieser Richtung nichts unternommen, da die Schläuche wilde Muster tragen. Die hätte ich mit einem Pinsel wohl so nicht geschafft.
      LG
      Kurt

      PS Ich habe auch mal ein Schlauchboot gesehen, dessen Schlauch aus einem in jedem Haushalt vorhandenen Papier (zur Wurst gerollt) hergestellt war. Das sah nicht übel aus.

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
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      Moin Kurt,

      hab` mir gerade die Stielaugen, die mir über die Schlauchboote gewachsen waren, zurückgedrückt.

      Was für eine Wahnsinns-Fitzelei...

      Nur mal ganz vorsichtig und Hypo-Drehtisch - diese Wahnsinnsarbeit könnte "Mann" sich fast gänzlich sparen, falls alte drei- oder fünfadrige Stromleitungen vorliegen. Eine Litze herausziehen, den gewünschten Durchmesser der Radien über ein Rundholz biegen, und an einer Seite überlappen lassen. Dann durch die Überlappung knipsen - gibt eine gerade Schnittkante, die mit Weißleim verfüllt, und anschließend lackiert, ist kaum noch sichtbar... OP-Dauer ca. zwei Minuten.

      Die winzigen roten Ringe könnten mit ruhiger Hand und einem 0- ller-Pinsel, oder einem roten, feinen CD-Marker(Spitz) dargestellt werden.

      Wär halt kein Karton mehr, und dahin gehend bin ich einer der Schmerzfreien... rotwerd1

      Liebe Grüße,

      Robert
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      Was fehlt eigentlich noch? Richtig, irgendwie müssen die beiden Boote ja in Wasser kommen. Somit wären zwei Bootskräne zu bauen.
      Der Bogen liefert dazu ein Dutzend Kartonscheiben im Durchmesservon 1mm.
      Der Rest ist nach Schablonen zu fertigen. Fangen wir mal mit dem Gestänge an (Bild 1). Rechts das nackige Modell, links habe ich die Rollen bereits hinzugefügt. Ich habe sie mit dem Punch and Die Set aus Resten einer LC-Platine gestanzt. Irgendwie müssen die Rollen natürlich an dem Kran befestigt werden. Dazu habe ich aus der gleichen Platine schmale Streifen geschnitten.
      Das Seil ist 0,1mm Neusilberdraht, die Haken wurden aus Kupferdraht gebogen (Bild 2).
      Und so machen sich die Dinger an Bord (Bilder 3 und 4).




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      Was nun? Da ist auf der Plattform für den achteren Geschützturm in weißer Fleck (Bild 1). Darüber, was dort anzubauen ist, schweigt sich die Bauanleitung allerdings aus. Da dort der Turm schwenkte, denke ich, daß ein lukendeckel nicht unlogisch ist (Bild 2).


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      Es gibt noch zwei Fallreeps (Bild 1), die beiderseits des Torpedosatzes zu plazieren sind (Bild 2).
      Die Bauanleitung zeigt einen Heckkran (Bilder 3 und 4).
      Außer einer Schablone für den Arm konnte ich auf dem Bogen dazu aber keine Teile finden, trotz mehrfachen Durchsuchens der Bögen.
      Somit entfällt das Teil Wenn ich mal richtig Lust habe, wede ich es vielleicht freihändig schnitzen.




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      Inzwischen dürften 99-100% der Bogenteile verbaut sein. Aufgrund der Unübersichtlichkeit des Bogens und der nicht immer erhellenden Bauanleitung, kann ich dazu keine genauere Aussage machen. Ich beschließe, daß das Schiff an die ialienische Marine übergeben werden kann (Bild 1).
      Zum Bogen ist zu sagen, daß es Licht und Schatten gibt. Positiv ist, daß man zu einem Schnäppchenpreis ein tolles Modell mit hoher Detailtiefe und guter Paßgenauigkeit bekommt.
      Negativ ist die Anordnung der Teile auf dem Bogen. Zum einen habe ich wohl ein Viertel der Bauzeit mit dem Suchen von Teilen und dem Entschlüsseln der Bauanleitung verbracht. Die Teile sind so eng gepackt, daß es kaum möglich ist, sie sauber auszuschneiden und, wie gesagt, übersichtlicher wird es dadurch nicht. Eigentlich hätten statt der sechs acht Bögen bedruckt werden müssen.
      Die Farbgebung empfinde ich, wie bei vielen Modellen des Verlags als zu dunkel. Da ich das Modell herunterskaliert habe, wurde das Problem durch die hellere Farbwidergabe des Scans etwas abgemildert.
      Die Konstruktion ist etwas uneinheitlich. Mal werden für Schanzkleider Gegenseiten geliefert, mal nicht. Dies und das enge Packen der Bauteile sind aber Kinderkrankheiten, die bei späteren Produktionen des Verlages nicht mehr auftreten.
      Insgesamt war das aber ein vergnüglicher und kurzweiliger Bau.
      Denjenigen, die meinem Bericht Interesse entgegengebracht haben, herzlichen Dank
      LG
      Kurt


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      Hallo Kurt,

      auch von mir Gratulation zur Fertigstellung des detailreichen "Löwen" und vielen Dank für den aufschlussreichen Baubericht.

      Bereits im Originalmaßstab M 1:200 kennzeichnen die Dom Bumagi Schiffsmodellbögen der ersten Generation extrem hohe Detaillierungen.
      Deren konsequente Umsetzungen in Deinem von M 1:200 auf M 1:250 verkleinerten Bau verdienen deshalb nach meiner Ansicht eine besondere Beachtung und Würdigung.

      Deine Bogen-Gesamteinschätzung, einschließlich Preis-Leistungsverhältnis kann ich, nach inzwischen selbst gesammelten Erfahrungen beim Bau der Colombo, uneingeschränkt bestätigen.


      Viele Grüße
      Roland