Japanischer Schwerer Kreuzer - CHIKUMA - , Tone-Klasse, 1:200

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    • N'Abend Freunde,

      @Hagen, Günter, Werner, Otto, Nick & Gerd:
      Herzlichen Dank Jungs, Euer Lob geht mir runter wie ein First Class Rum.....I will always do my very best !

      @Werner & Otto:
      Der Pfennig ist im Durchmesser geschätzte 0,1mm größer, ich benutze ihn stets als Größenvergleich.

      Kaum zu glauben, aber das Schietwedder bescherte mir einen sehr ruhigen und daher modellbautechnisch fruchtbaren Tag, so daß ich in völlig untypischem Tempo zwei weitere Entfernungsmesser angehen konnte.
      Diese Dinger sitzen auf dem achteren Aufbau, sowie auf dem Dach des noch zu fertigenden 6m-E-Messers für die Schwere Artillerie:


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    • Wieder erwiesen sich die Finnpappescheiben aus dem LC-Satz aus zu klein, mit einem aufgeklebten Ring von 80g-Papier wurden sie erfolgreich angepasst.

      Das frontal recht verwinkelt aufgebaute Gebilde weist neben einer Riesen-Jalousie mehrere Klapp- und Schiebeluken auf. All diese Öffnungen habe ich geschlossen dargestellt. Ich fand nämlich nirgendwo irgendeinen Hinweis, was sich hinter diesen Klappen wirklich verbirgt.....Bei meiner SENDAI hab ich in ähnlich gelagertem Fall die Klappen geöffnet und mit Messgeräten ausgestattet, auf blauen Dunst und ein bisschen Logik hin. Das Ergebnis war nicht besonders überzeugend, nochmal wollte ich es daher nicht versuchen.





      Die "Jalousie" hab ich scratch nachgefertigt, denn der Baubogen sah nur ein großes, mehrfach zu knickendes Teil vor. Ich hab die Stufen lieber einzeln gebaut, zugunsten scharfer Konturen.
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    • An Bord eingebaut wurde nur der achtere E-Messer, da der vordere dieser Bauart eben noch auf den unfertigen 6m-E-Messer warten muss:







      Schaun mer mal, wie sich der große Entfernungsmesser bauen lässt, vor Allem die merkwürdige Reling . "Groß" ist ja auch relativ, wenn man das 10,5m-Gerät der Bismarck-Klasse, oder gar das 15m-Trumm der Yamato-Klasse dagegen sieht.

      Bis die Tage
      Tommi
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    • N'Abend Freunde,

      @ Otto, Kurt, Nick & Lars:
      Jungs, vielen Dank für Eure Kommentare, vor Allem an NIck für die Aufklärung hinsichtlich des Zweckes der merkwürdigen Rohre an einigen E-Messern am Gefechtsturm. danke 2 ......vor Allem, weil ich die noch einbauen muss...... lala1

      Sodele, letzter Akt in Sachen analoger, auf optischer Basis funktionierender Entfernungsmesser. Das dicke Dingen auf dem Gefechtsturm war dran, ich lasse erstmal Bilder sprechen:







      Die Ausleger bestehen in diesem Fall aus einem durchgehenden, 34 mm langen und 2,5 mm durchmessenden Evergreen-Rundprofil.
      Der Zylinder rechts kommt "on top".
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    • Und nun kam was, wovor ich seit 2 Jahren Bammel hatte, nämlich die schräge Reling rund um das Basisgerät. An sich eigentlich nur Fummelarbeit.....allerdings musste das völlig unzulängliche LC-Relingsteil aus dem wirklich besch........eidenen LC-Satz verwendet werden. mafia1
      Das hab ich auseinandergeschnitten und auch fremde Relingsteile eingebaut. Diese komische, schräg nach aussen gelehnte Rund-/Eck-/Spitzreling besteht also nun aus 4 Teilen. wobei die vordere Rundung vorbildgemäß senkrecht steht.



      Und nun schonmal alle Protagonisten auf einem Bild:

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    • Und weil's so schön ist, und wegen der überragenden Aussicht kam der Kombi-Entfernungsmesser gleich auf seinen Platz ganz oben auf dem Gefechtsturm:







      Und nun gehts an die restlichen Ortungsgeräte, nämlich das RADAR, von dem sich insgesamt 4 Typen an Bord befanden.
      Aber erstmal geht's jetzt zur ZAMMA !

      bis die Tage
      Tommi

      PS:
      Ich freu mir übrigens ein ziemlich mittelschweres Loch in den Bauch.......und zwar über mehr als 100000 Clics für meinen Baubericht......ganz herzlichen Dank für Eure Geduld !!!!! knuddel1
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    • Klueni wrote:


      PS:
      Ich freu mir übrigens ein ziemlich mittelschweres Loch in den Bauch.......und zwar über mehr als 100000 Clics für meinen Baubericht......ganz herzlichen Dank für Eure Geduld !!!!! knuddel1
      Hi Tommi,

      das kann ich gut verstehen - wenn es ein Bericht verdient hat, dann sicher auch dieser. Sieht einfach wahnsinnig gut aus, was Du uns da zeigst. Oder man kann es auch so sagen: "Ein echter Tommi"!

      Liebe Grüße

      Günter

      P.S.: Glückwunsch, eine gute Hand und wenig Ärger auch für die neue Funktion hier im Forum !
    • Klueni wrote:

      PS:
      Ich freu mir übrigens ein ziemlich mittelschweres Loch in den Bauch.......und zwar über mehr als 100000 Clics für meinen Baubericht......ganz herzlichen Dank für Eure Geduld !!!!!
      Absolut gerechtfertigt.
      Was für ein Gewusel auf dem Schiff.
      Viele Grüße
      Jürgen

      Es gibt keine dummen Menschen.
      Nur Menschen die dummes Tun.
    • Hallo Tommi,

      wieder super schöne Bilder !

      Klueni wrote:

      Ich freu mir übrigens ein ziemlich mittelschweres Loch in den Bauch.......und zwar über mehr als 100000 Clics für meinen Baubericht......ganz herzlichen Dank für Eure Geduld !!!!!
      Absolut verdient. Da ist noch Luft nach oben !!


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • N'Abend Freunde,

      @Günter Plath & Günter v.d. Rezat, Kurt, Jürgen Luebke53 & Juergen a.d. Oberpfalz, Nick & Markus:
      Dank Euch, Jungs, und auch allen Daumenhebern, für Eure anhaltende Unterstützung!!! high five1

      Sooooodele, auf der ZAMMA am vergangenen Wochenende in Oberhausen gab es nicht nur tolle Schiffsmodelle zu bewundern, interessante Gespräche mit alten und neuen Freunden zu führen, sondern ich kann sogar etwas Gebasteltes vorweisen.
      Nachdem ich dem Kreuzer mit insgesamt 12 E-Messern "Augen" spendiert hatte, waren nun die "Ohren" dran. Der Kreuzer hatte nämlich sage und schreibe vier RADAR-Systeme an Bord.....und ob die alle tatsächlich effektiv fiunktioniert haben, weiß ich gar nicht..... denk1
      Allein drei befanden sich am vorderen Mast:


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      Vom Bau hab ich gerade mal 1 Foto gemacht......nämlich vom rückwärtigen Haltegestänge der RADAR-Matraze.
      Entgegen erster Planung hab ich hierfür doch das Bauteil aus dem LC-Satz benutzt. Es wurde mit gerecktem Messingdraht eingefasst und in Trockenmaltechnik eingefärbt, aber nicht zugeschlämmt. So ergab sich in der Normalsicht trotz des recht dichten Bauteils doch eine recht gute Gitterobjekt.



      Das RADAR-Systen Typ 13 hab ich schon beim Bau des achteren Mastes eingebaut, und hier nun sind die drei Systeme, die ich am Wochenende und heute gebaut habe:



      Die Matraze ist Typ 21, die "Stereo-Grammophone" sind Typ 22 und die winzige, schräge Platte ist Typ E-27 ECM.
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    • Und nun wurde es mal wieder Zeit für ein paar Übersichten:





      Als Nächstes kommen nun die beiden Bord-Katapulte an die Reihe, wovon zunächst nur eins, nämlich bb., fest in Position längsschiffs montiert werden wird.
      Das Katapult stb. wird bei Fertigstellung ausgeschwenkt, mit startender Maschine, dargestellt werden.
      Aber dazu später, bis denne

      Tommi
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    • Hallo Tommi,
      sieht wirklich gut aus.
      Ganz schön großer Brummer.
      Wie groß wird der Kreuzer?
      Was mich auch immer wieder fasziniert sind diese geschwungenen Schornsteine.
      Ist das Konstrucktions bedingt oder warum wurde das so gebaut?
      Ich hab das bis jetzt nur bei japanischen Schiffen gesehen.
      Viele Grüße
      Jürgen

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      Nur Menschen die dummes Tun.
    • Hallo Thomas,
      den tollen Kreuzer konnte ich ja auf der Zamma bewundern und die Entstehung der schönen Radargeräte habe ich dann live miterlebt.
      Das ist einfach ein tolles Modell und wenn es bis zum nächsten Jahr fertig wird. auch ein heißer Kandidat für den Pokal.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • N'Abend Freunde,

      ebent mal Post machen:

      @Luebke53:
      Herzlichen Dank!
      Das Modell ist 101cm lang, demnach betrug die Länge der CHIKUMA 202 m. Alle Daten sind aus dem Wiki ersichtlich.
      Während andere Marinen ihre heftig Abgase produzierenden Kampfschiffe mit Schornsteinkappen etc. ausstatteten, gingen japanische Konstrukteure einen anderen Weg. Durch stark schräg gestellte oder, wie im Fälle CHIKUMA, in S-Form gebaute Schlote wurde versucht, den Abgas-Austritt möglichst weit von der Brücke stattfinden zu lassen.
      Auch Russland hatte solche Schiffe, wie z.B. die Oktjabrskaja Revoljuzija, Gangut-Klasse.


      @Juergen:

      Dankeschön! Genauso geht's mir bei Deinen Modellen!


      @Kurt:

      Ein dickes Danke!

      Den Pokal auf der Zamma für die höchste Punktzahl holt ja seit Jahren immer derselbe Ausnahme-Modellbauer für seine Holz-Modelle ab.

      Der erst seit letztem Jahr existierende Pokal für die zweitbeste Bewertung, und zwar heuer 99,0 Punkte, wurde dieses Jahr hochverdientermassen für die CAP SAN DIEGO von Helmut B. verliehen.
      Da es sich um ein reines Kartonmodell handelte, erfolgte die Wertung in der Klasse C 7.

      Da ich meine Modelle vollflächtig bemale, kommen diese, trotzdem sie vollständig aus Karton bestehen, nicht in dieser Klasse unter.
      Damit sie überhaupt in einem Wettbewerb gewertet werden können, musste ich die arbeitsintensive Krücke gehen, meine Modelle in einem Diorama zu platzieren.

      Erst dann sind bemalte Kartonmodelle bewertungsfähig, und zwar in der Klasse C 3 A.

      In dieser Klasse wurden, nur um es in aller Bescheidenheit zu erwähnen, 2013 SMS DERFFLINGER mit 99,0, und 2017 SENDAI mit 99,33 Punkten bewertet.

      Ob später mal meine CHIKUMA so hoch bewertet werden wird, daß sie in einem der Wertungsränge Bronze, Silber oder Gold landet, steht erstmal noch in den Sternen.... engel1

      Aber herzlichen Dank für Dein Vertrauen. high five1


      lg.Tommi
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      Hallo Tommi,

      ist schon schwer verständlich, dieses Bewertungsschema - aber man muss als Laie ja nicht alles verstehen.

      Du hättest von mir für alle Modelle die volle 100 bekommen - aber ganz bestimmt.

      Glückwunsch wie auch immer zu der Auszeichnung. Denn was Du und Helmut da abgeliefert habt ist sowas schon schön .... zum Schwärmen.

      L.G.

      Günter
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      moin1 Tommi
      Dein Kreuzer ist einfach wunderschön, obwohl das Attribut ja nur für Eine Frauenfigur gilt, aber ich bleibe dabei.Und wenn ich an deine Arbeit von dir denke rutscht mir noch viel mehr über die Lippen. Noch kann man bei dir durch deinen neuen Admin Job, zu dem ich dir übrigens alles gute wünsche ,noch kein Nachteil bei der Bauleistung (Qualität und Quantität) erkennen du wirst dich hüten .Mach weiter so super Tommi. klasse1 daumen1
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
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      Moin Tommi
      Das Thema Bewertungen bei Ausstellung kenne ich zur Genüge aus meiner Zeit als Philatelist. Bei den Juroren kommt es oft auf deren Geschmack an, wieviel Ahnung haben sie von der geleisteten Arbeit und von welchem Verein und aus welcher Gegend kommst du. Das wird sich kaum ändern.
      Ich schaue mir aber immer weiter besonders deine Modelle an, denn ich weis nicht, was man dort noch groß verbessern kann (außer vielleicht dir Originalfarben des Druckes und nich mit eigener Farbe komplett neu bemalen. Aber das ist Geschmacksache und ändert nicht an der Qualität des Bauens sondern nur an der Optik etwas).
      Viel Spaß weiterhin
      Otto
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      Hallo Tommi,

      nach meiner Rückkehr von meiner Cuba-Rundreise macht es wieder richtig Spaß Deine große Kunst des Modellbaus zu bewundern. Die Radaranlagen sind Dir wieder Perfekt gelungen und die Übersichten zeigen jetzt schon ein praktisch super aussehendes Modell! Ich bi gespannt, wie es erst ferig aussehen wird und ein Diorama gibt es bei Dir eh meist! Also kann es auch einen Pokal geben.

      Hasta pronto
      Fritz
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      N'Abend Freunde,

      @Nick, Günter, Werner, Otto & Fritz:
      Jungs, Eure aufbauenden Bemerkungen tun mir gut und erhalten mir die Motivatioon, an dieser Langzeitbaustelle weiterzuwerkeln!

      Und weiter geht's, Katapulte stehen an:




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      Für die sehr komplizierten Geräte gibt es gottseidank im LC-Satz entsprechgende Bauteile, die dieses Mal sogar von guter Qualität sind.
      Der eigentlich komplett zusammenhängende Korpus wurde in seine Einzelteile zerlegt und vorab mit Sekundenkleber gefestigt.

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      Boden und Deckenteile wurden mit einem langen Seritenteil mit Sekundenkleber zusammengeklebt.
      Da das Konstrukt immer noch etwas labberig wirkte, habe ich zur Versteifung Federstahl unter das Deckenstück geklebt.



      Während der Trockenzeit habe ich das "Interieur" des Katapultes gebaut, nämlich die Pressluftanlage und die insgesdamt 5 Laufrollen des Zugseiles innerhalb des Katapuktkastens. Auch den Drehteller habe ich hergestellt.





      Letzlich wurden diese ganzen Bauteile im Katapultkasten eingebaut.

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      Das Zugseil war nun Thema. Es musste sehr dünn sein, jedoch trotzdem etwas Struktur aufweisen, um ein geflochtenes Stahlseil zu kopieren.
      Da ich von meiner HMS ALERT noch reichlich Takelgarn der Firma Morope übrig hatte, entschied ich mich für ein schwarzes Garn von 0,1mm Durchmesser:



      Es handelt sich hier um ein geschlagenes Garn. Das heisst, es muss an Schnittstellen zuvor mit Sekundenkleber o.ä. gefestigt werden, sonst ribbelt es sich sofort auf.

      Der seitlich noch offene Katapultkasten wurde zunächst mit weiteren Kleinigkeiten auf der Lauffläche ausgestattet, u.a. mit einen "Schiene" aus gerecktem Weißmetalldraht. Sodann wurde alles gepönt.

      Das Garn wurde an der hintersten, kleinsten Rolle angeklebt, über die Laufrollen innen bis nach vorn geführt, über die große Laufrolle an der Spitze wieder nach hinten geführt und erneut an der hintersten Rolle befestigt.
      So imitiert dieses Garn recht gut das Zugseil des Katapultes.

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      Nun wurde der Katapultkasten durch den Einbau des noch fehlenden Seitenteiles geschlossen.
      Die "Schienen" wurden vervollständigt, sowie einige Accessoirs, wie Hand- und Fusspeerde, Laufplatten, Dreiecksstützen, Leitern etc. angebaut.
      Zum Schluss wurde der Lack auf den "Schienen" wieder abgekratzt, so daß diese nun metallisch glänzend auch optisch hervortreten:







      Das erste Katapult des Kreuzers besteht aus 108 Bauteilen, Bauzeit satte 12 Stunden!
      Aber es gibt ja noch eins...... engel1

      bis die Tage
      Tommi
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