Japanischer Schwerer Kreuzer - CHIKUMA - , Tone-Klasse, 1:200

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    • Moin Tommi,

      Deine präzisen maritimen Modellarbeiten, sind stets für mich eine grundlegende Richtschnur !
      Obig gezeigte Batterien, einfach mehr als beifall 1 beifall 1 beifall 1

      Mit Freude, hier wieder in Deinen Baubericht reingeschaut zu haben...

      Gruss aus Cuxhaven
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Moin Tommi,
      bin mehr aus Zufall auf Deinen Baubericht gestoßen - das Japanthema interessiert mich.
      Tolle Arbeit!!!!!
      Jetzt weiß ich warum ich 1:250 baue, 1:200 hat mir viel zu viel Pulkram, man muß noch mehr Kleinkram nachbilden um ein ausgewogenes Modell hinzukriegen. Obwohl. . . die Akitsushima und die Togo habe ich umskaliert auf 1:250 gebaut, keine Probleme.
      Für 1:200 wäre mir das zu einfach gewesen.
      Bin gespannt wie der fertige Dampfer nachher aussieht.
      Weiterhin viel Durchhaltevermögen!
      Ralph
    • Neu

      N'Abend Freunde,

      @Günter Plath, Peter, Fritz, Günter von der Rezat, Hoilger & Ralph:
      Herzlichen Dank für Eure motivierenden Bemerkungen, freu ich mich sehr drüber! high five1
      Sodele, endlich mal was anderes als Torpedos.....
      Die Stirnwand des Aufbaudecks stand an. Eigentlich was einfaches.....eigentlich.... denk1
      Und hier gehört das Dingen hin:

      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Neu

      Weil das Bauteil, ein 12mm breiter Kartonstreifen, an zwei Stellen gerundet gebogen werden muss, und das nicht im rechten Winkel, habe ich mir zwei Probekopien gemacht (oben ist das Original). Damit kann ich den ungewöhnlichen Biegewinkel der schräg einzubauenden Wand üben.
      Das Bauteil selbst kommt im Baubogen ziemlich schlicht einher....nur je zwei Bullaugen bb. und stb...... denk1



      Ein Blick in die Fachliteratur erzählt jedoch "janz wat anners".....:
      Neben den Bulleyes waren an der Frontwand insgesamt 3 Panzerschotts, je zwei Reihen Steigeisen, je zwei Kästen und je eine Lampe neben den Schotts vorhanden.



      ....und ab dafür! rollen1
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      Gottseidank fanden sich passende, weil oben runde Schotts im ziemlich umfangreichen LC-Satz, die ich verwenden konnte.



      Nun ging's an die Arbeit. Das Bauteil wurde vermessen, Schotts aufgeklebt und mit "Augenbrauen", Scharnieren, Verschlüssen und "Lampen" versehen.
      Die Bulleyes erhielten ebenfalls Regenablaufrinnen, wurden mit Tesa hinterklebt, von achtern "versilbert" und von vorn mit Parkettlack versiegelt.
      Anschließend wurde alles gepönt.



      Die Kästen, was auch immer sie beinhalteten, baute ich aus einem Stück Plastikprofil und einem Ätzteil aus meinem GMM-Fundus.
      Die kommen aber erst dean, wenn die Wand richtig sitzt, weil ich erst dann die Position richtig bestimmen kann.



      Das Bauteil wurde nun zwecks Trocknung mit Tesafilm fixiert, da es sich durch die Feuchtigkeit der Farbe bog. Das liegt am GPM-Karton, HMV-Karton verhält sich wesentlich neutraler.



      Nach Trocknung und Einbau werden auch die Steigeisen montiert werden.

      bis denne
      Tommi
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      Und dann habe ich die vorbereitete Frontwand an Ort und Stelle verklebt.
      Das erwies sich als noch schwieriger als erwartet..... mafia1
      Die beiden Rundungen sind nämlich nicht senkrecht, sondern leicht V-förmig. Das bereite mir Schwierigkeiten, weil ich mangels entsprechender Markierungen nicht exakt vorformen konnte.
      Vor allem eine schlüssige Verbindung zum Deck bekam ich nicht überall hin. Es blieb an den Seiten teilweise ein zwar sehr schmaler, aber immerhin vorhandener Spalt, das stellte mich nicht zufrieden.
      Ich habe dann mittels eines Stücks Leadwire quasi eine Art "Fußleiste" eingearbeitet, die mir die gewünschte, saubere, untere Kante bescherte.
      Nach Anbau und Bemalung der Steigeisen und der "Schaltkästen" kommt die Frontwand nun wie folgt einher, ich kann damit leben:





      Wenn jemand meint, daß die Steigeisen nach unten hin etwas zu hoch enden, so ist das richtig. Lt. Kagero-Plan kommt nämlich dort noch eine Kiste drunter.
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      Eine Kontrolle mittels meines Stücks Bordwandkopie ergab, daß auch die obere Kante der Frontwand so hoch lag, daß unten rund 1,5mm Bordwand fehlen.
      Das stimmt mit dem letzten Ergebnis der Überprüfung der Öffnungen für die Torpedowerfer ein Deck tiefer überein.



      Eine weitere Messung ergab, daß die Frondwand einen guten Millimeter über den Rand des LC-Rahmens des Aubbaues hinwegragte.



      Das bedeutet im Klartext, daß das Aufbaudeck nicht nur verdoppelt, sondern besser verdreifacht werden muss, um eine bündige Oberkante erreichen zu können.
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      Gesagt, getan.....das graue Unterteil wurde mit HMV-Karton verdoppelt.
      Und beim farbigen Oberteil wurden erneut die Kanten entfernt, um einen Wassergraben zu erhalten.



      Mittels tüchtig UHU simpel wurde letztlich das Oberdecksteil auf den grauen Teil gepappt und ausgerichtet, alle Kanten mit Weißleim gesichert.



      Nun darf das letztlich größe Bauteil dieses Modells unter Beschwerung eine Nacht trocknen, bevor das Deck aufs Schiff kommt.
      Ein Probeliegen ergab schon mal vorab, daß die Aufbauten untendrunter allesamt die gleiche Höhe haben und da somit keine Falle mehr lauert.

      bis denne
      Tommi
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      N'Abend Freunde,

      @Jürgen, Kurt, Fritz, Günter & Robert:
      Herzlichen Dank, Eure netten Kommentare tun mir gut! Vielen Dank auch an die "Daumen hoch" ! high five1
      Und weiter geht's:
      Zunächst habe ich die weißen Ränder des nun verdreifachten Decks sauber in mittelgrau angepinselt.



      Und nun gabs denn doch noch die befürchtete Falle..... mafia1
      Das schöne Deck war nämlich insgesamt 1 mm zu kurz.....
      Wenn ich es also vorne knirsch an die Kante legte, fehlte hinten ein auffälliges und nicht zu kaschierendes Stück.
      Wenn ich es hinten gefällig abschließen ließ, hatte ich vorn einen 1mm-Spalt, die Brückernaufbauten würden sich auch nach hinten verschieben, insgesamt eine doofe Situation.
      Ich entschied mich für fifty / fifty, d.h. vorn und hinten je einen halber Millimeter fehl, klebte das Deck mit UHU-Simpel auf und richtete es genau aus.
      Aus diesem Grunde musste ich auch die kurzen Stege vorn für die Haupt-Niedergänge abtrennen, das hätte nicht gepasst.

      Zudem habe ich eine Kopie dieses Bereiches gemacht und die Flakplattform rechts vom Brückenaufbauplatz als Schablone ausgeschnitten.
      Der Druck weist nämlich als Untergrund Tränenblech auf.
      Dieses ist jedoch im zugehörigen LC-Satz nicht enthalten....eine Enttäuschung! dagegen1 Somit muss ich mir etwas einfallen lassen, hab da aber noch ein wenig Zeit.

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      Ich nahm mich nun zunächst der vorderen Kante, der mit dem Spalt, an.
      Um diesen Spalt zu verdecken, griff ich auf die RaiRo-Masking-Tapes zurück, dies mal in 1,5mm Breite. Hat auch den Vorteil, daß die Streifen hauchdünn sind.
      Hiermit ließ sich der Spalt gut abdecken, alles wurde mit verdünntem Weißleim gesichert.
      Die Zugangsstege zu den Niedergängen klebte ich separat an, anschließend wurde alles angepönt.





      Zwar wirkt die Kante nun deutlich zu breit. Aber in diesen Bereich vorn an der Kante kommen nicht nur der Brückenaufbau, sondern auch links und rechts die Brustwehren der Drillings-Flak-Plattformen. Wird man also letztlich nix mehr von sehen.
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      Und so gut es vorne nun aussah....so übel wirkte es hinten.....deutliche Blitzer ließen grüßen! Böse1


      Weil ich aber dieses Übel aufgrund des zu kurzen Decks kommen gesehen hatte, hatte ich mich auf die Suche nach einer Abdeckungsmögklichkeit begeben.
      Und: Glück gehabt!
      In meinem einschlägigen Kageroheft ist deutlich sichtbar, daß die bogenseitig vorgesehene, schlichte Kante achtern schlichtweg falsch war.
      Vielmehr befanden sich hier entlang der gesamten achteren Deckskante relativ breite und auffällige Lochbleche....watt'n Zufall..... kippe1


      Mit diesen Blechen kann ich die Misere an der achteren Deckskante ziemlich komfortabel beseitigen.
      Die entsprechenden, 2mm breiten Lochstreifen habe ich unter Zuhilfenahme von HMV-Karton und einer Punze schon angefertigt, morgen werde ich mich an die Arbeit machen.

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      Und so sieht das Modell nun mit allen Decks aus:







      Bei der Bearbeitung dieser Bilder stellte ich jedoch fest, daß die drei Decksteile, vorn, mittschiffs und achtern jeweils einen leicht abweichenden Braunton aufwiesen....aber da kann ich nun auch nix mehr dran ändern und will mich nicht ärgern. Wobei die Farbunterschiede in der Normalsicht lang nicht so auffällig sind wie auf den Fotos.


      bis die Tage

      Tommi
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      N'Abend Freunde,

      @Kurt:
      Dank Dir! Genau das hoffe ich auch! daumen1

      @Fritz:
      Vielen Dank! Jauuu, die Lösung hat auch geklappt! ja 2

      @Alexander:
      Meinen Dank! Wer so etwas in dieser Form bauen will, darf vor Kleinteilschlachten keine Angst haben, da ist das ganze Modell mehr oder weniger eine Kleinteileorgie..... arbeit2

      Nun ging daran, die bereits vorbereiteten "Lochbleche" an Ort und Stelle zu bringen.
      Das klappte mehr oder weniger problemlos, war nur ein wenig fummelig. Schließlich muss man stets einen 1-Meter-Rumpf durch die Gegend schwenken....ziemlich sperrig!
      Die Locheisen wurden durch zwei Stützen ergänzt, die Kante oben gespachtelt, geglättet und letztlich gepönt.



      Die auf dem Kagero-Bild sichtbaren Ösen habe ich durch halbwegs passende und geknickte Ätzteil-Ösen von Saemann dargestellt.

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      Zudem habe ich etwas Wichtiges nachgeholt, was ich beim Einbau des Aufbaudecks schlichtweg vergessen habe:
      Nämlich das Einfügen der zwei Reserve-Torpedosätze.
      Das ging problemlos vonstatten, weil die Seiten ja noch offen sind.



      Das Schiff ist nun von vorn und achtern quasi zu, jetzt fehlen noch die Seiten, sprich die Bordwände.
      Das sind traditionsgemäß meine "ganz besonderen Freunde"....Ich glaub, ich hab es noch nie erwähnt..... grins 1 ....aber Bordwände sind der allerbeste Weg, ein Modell doch noch zu verhunzen. Wenn's nach mir ginge, hätten Schiffe gar keine Bordwände..... mafia1
      Aber schaun mer mal!

      bis die Tage
      Tommi

      PS: Tschulligung Nick, ich hab Dich quasi "überfahren", herzlichen Dank! high five1
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      Klueni schrieb:

      Der Druck weist nämlich als Untergrund Tränenblech auf.
      Dieses ist jedoch im zugehörigen LC-Satz nicht enthalten....eine Enttäuschung! Somit muss ich mir etwas einfallen lassen, hab da aber noch ein wenig Zeit.
      Moin Tommi,

      zwei D...., ein Gedanke - ich gehe schon mit dem nächsten Schiffchen schwanger, und das hat auch genau so eine Decksstruktur.

      Nun habe ich mir Schrumpflack(Signalgrün... wat anners war nich in kleinen Gebinden...) besorgt, also der Lack, der nach Abtrocknen so eine "krisselige" Oberfläche bekommt - bin aber nicht weiter, als bis zu einem Probeauftrag auf Kartonreste gekommen.

      Wellt allerdings wie Zau... Scheint stärker zu "verbiegen" als Acryl- oder sogar Wasserfarben.

      Radio Eriwan Aussage: Im Prinzip ja, Optik - ohne die Farbe zu beachten kotz1 - und in diesem Fall auch Haptik - sieht gut aus... Kann allerdings noch keine Aussagen zu weiterer Farbaufnahme und Kleberverträglichkeiten tätigen.

      Gruß,

      Robert
    • Neu

      Hallo Thomas,
      Du hast die aufretetenden Probleme gut gelöst.
      Da Du ja komplett anmalst, könntest Du die Tränenbleche selber herstellen. Auf das Bauteil die "Tränen" möglichst flach als ovale Weißleimtropfen aufbringen und dann lackieren. Ich würde es aber vorher auf einem Stück Abfallkarton probieren.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Neu

      N'Abend Freunde,

      @Robert & Kurt:
      Ihr gebt mir da gute Tipps zur Herstellung von tränenblechartigen Decksteilen! Wenn's soweit ist, muss ich wohl mal hin und herprobieren. Bevor ich mir nämlich einen Gravurdeck-Satz mit ausreichend großen Flächen zum zerschnibbeln zulege, wie z.B. den des Hybridschlachtschiffs ISE....für lauschige 33,.- Okken.... spar1

      Bevor ich mich an die Bordwände mache, hatte ich Lust, ein paar Kleinteile zu bauen. Da man sich ja bei solch einem Modell, zumal einem japanischen Schiff, der üblichen Kleinteilschlacht ohnehin nicht entziehen kann, werde ich alle naselang mal ein paar dieser Klöterteile fertigen, damit's nicht so massiv wird.

      Heute also zwei Munitionskästen für 25mm-Einzelflak, zwei sonstige, kleinere Bordkisten und zwei Stapel von Unterleg-Hölzern, die sich oftmals an Bord japanischer Schiffe befanden.

      Die Munitionskästen sind aus dem LC-Satz, wurden verkürzt und etwas aufgepimpt. Die anderen Sachen sind scratch gebaut.



      Kaum zu glauben, aber der Klöterkram hat insgesamt 64 Bauteile.... lala1
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      Ja und da sind meine zwei Problemzonen, zunächst stb., noch im "Rohbau"
      Die Aufteilung der drei Bordwandstreifen passt mir gar nicht.....



      Ich hätte am liebsten das Mittelteil komplett in ganzer Höhe, und die anderen Teile nur flach. Ich denke, ich werde den Kram wohl auseinanderschnibbeln und in anderer Kombination wieder zusammenfügen.
      Zudem ergibt sich das Problem, daß auf den Bordwänden nur ganz leicht zwei Plankengänge zu erkennen sind, der Druck ist diesbezüglich sehr unklar.....mal sehen, ob ich originale Fotos von etwas moderneren, japanischen, schweren Kreuzern find, wo auch solche Plankengänge zu sehen sind.
      Eigentlich möchte ich die nicht bauen.........Mal sehen was sich ergibt. mafia1
      bis die Tage
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
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