Japanischer Schwerer Kreuzer - CHIKUMA - , Tone-Klasse, 1:200

    • Und weil nun die Aufbauten dieses Schweren Kreuzers nach nur 1 Jahr und 8 Monaten Bauzeit komplett sind, sind mal wieder ein paar Übersichten angesagt:





      Im Bereich der soeben gebauten Flakplattform wird noch etwas rumzufummeln sein....denn in deren mittiger Aussparung/Rundung steht der wirklich dicke Sockel des großen Schiffskrans.
      Der hängt nämlich mit einer kleinen Plattform und Niedergängen mit der Flakplattform zusammen. Danach ist dort aber erstmal Schluss, denn der Kran an sich kommt erst ziemlich zum Schluß an die Reihe.

      bis denne

      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • N'Abend Freunde,

      und weiter geht's !
      Aber erstmal herzlichen Dank an alle Jungs mit dem dicken ja 2 und an Jürgen, Ralf, Nick, Kurt, Hagen, Fritz & Ingo, Ihr erhaltet mir die Motivation! high five1
      Aufgrund eines kleinen HInweises von Nick auf die kurzen Beine japanischer Mannschaften habe ich mich entschlossen, die wirklich etwas sparsam mit Stufen ausgestatteten, kleinen und selbstgebauten Niedergänge der achteren Flak-Plattform wieder runterzupflücken.....Sahen eher wie Hühnerleitern aus..... lach 2



      Sie werden durch passende Ätzteil-Niedergänge ersetzt werden. Die haben außerdem auch Relings!

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    • Aber nun zum nächsten Bauabschnitt, dem "halben Kran"....sprich dem Sockelturm des großen Bord-Krans, welcher vor dem Katapultdeck und quasi in der Kiuhl der achteren Flakplattform positioniert ist.
      Den Ausleger bau ich später. Aber der Sockelturm an sich hat auch noch ein Plattförmchen, welche mit Niedergängen eins tiefer mit der Flakplattform verbunden ist, deswegen bau ich das Dingen jetzt schon.



      Der Sockelturm an sich ist ein 6,5mm durchmessendes Rohr. Das habe ich aus einem 6mm Stück Nussbaumholz gefertigt, welches ich mit dem Kartonbauteil, kopiert auf HMV-Karton, "tapeziert" habe. Stabilität ist mir nämlich ziemlich wichtig, außerdem bekam ich so ein gleichmäßig geformtes Rohr von genau 6,5 mm Kaliber!



      Wegen der erforderlichen Stabilität werde ich auch beim späteren Einbau des Sockelturms nichts dem Zufall überlassen. Zumal er auch noch den achteren Mast zu stützen haben wird.
      Ich habe den Sockelturm unten auf 1,5mm angebohrt, und zwar mittels einer veritablen Bohrmaschine.
      Ich habe nämlich mein drittkleinstes Bohrfutter für meinen Dremel verklüngelt..... lala1



      Zweck ist das Einlassen eines Messingstiftes, um den Sockelturm später wirklich fest im Deck verankern zu können. Nur flach aufs Deck geklebt kann nämlich so ein Sockel nicht viel vertragen und reisst bei einem kleinen Anstoß oder Ähnlichem ratzfatz ab. Geklebt wurde übrigens mit 2K-Kleber, das hält!
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    • Hinzugefügt wurde unten der Zahn-Drehkranz, und im unteren Drittel eben diese kleine Plattform.



      Für den Messingstift musste ich natürlich ein adäquates Loch ins Deck machen. Bohren ist in dem Bereich schlecht, denn ich hätte den hierbei entstehenden, aufgebördelten Karton nicht entfernen können...... denk1

      Also musste "schweres Gerät" ran, ein Nagel wurde mittels Hammer ins Deck gekloppt.
      Nicht ganz einfach, denn genau mittig sitzt unterdecks der dicke Längsspant. Das Loch ist also etwas seitlich versetzt, aber deutlich größer aus der Stift, so daß alles gut werden dürfte. Außerdem bördelt ein derart ins Deck getriebener Stift nicht auf.

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    • Moin Tommi,

      wieder 1a Klasse Arbeiten von Dir! klasse1
      Habe heute auch ein winziges Evergreen-Profil mit Original Teilekarton "tapeziert"...., zur Herstellung einer Fernlenkwaffe. daumen1

      Bin gespannt, wie es hier weitergeht! daumen1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Der Bau der erforderlichen Rollen oben, der Auslegerfüsse unten und der Halterungen oben vorn für den späteren Mast war problemlos.
      Die Reling der kleinen Plattform wurde mit einem aus Teefilter gefertigten Relingskleid versehen und etwas verschmutzt.



      Zudem habe ich meinem Ätzteil-Fundus zwei passende Niedergänge entnommen.
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    • @Holger:
      Tapezieren sollte man schon können..... ja 2
      Der Stift unten am fertigen Sockel wurde dann ins schon wartende Loch im Deck gesteckt und sodann mit mittels 2K-KLeber, 5 Minuten Abbindezeit, ausgerichtet und verklebt.
      Nach der Trocknung kann man das Schiff am Kransockel hochheben!
      Zum Schluss wurden die zwei langen Niedergänge montiert.
      Das Ganze sieht nun so aus:






      Wie gut zu sehen ist, sind auch die sechs kleinen Niedergänge der Plattform ausgetauscht worden. Jetzt kommen auch die ganz kleinen Japaner problemlos auf ihre Gefechtsstationen.... kippe1




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    • Hallo Tommi!
      Wieder einmal ein Bauteil, Made by Tommi. War nicht anders zu erwarten.
      Freut mich, das du das Problem mit den kleinen Japanern aufgenommen hast.
      Weiterhin noch viel Freude!!!!!!!!!!!

      Übrigens, bin am konstruieren eines japanischen Begleitzerstörers der Matsu Klasse in 1/100. der wird "nur" einen Meter lang.
      Für meine Begriffe, klein. Vielleicht noch ein Japanisches Landungsboot und dann, könnte es sein, das ich mich wieder der Lok als Modellbauabschluss zuwende.
      Mal abwarten, denn Regie wird wo anders geführt.
      Mit Gruß,
      Nick
    • N'Abend Freunde,

      @Wolfgang, Nick, Fritz, Kurt & Jürgen:
      Jungs, Ihr seid die Besten, herzlichen Dank für's Dabeibleiben! high five1
      Wie WiWo-Wolfgang schon richtig sagt, ein Hauuuuufen Klöterteile liegt vor mir....und vorne gehts los, hier die Bauteile der Back...



      .....nur das "Pärlekättsche" fehlt noch, ich weiß noch nicht, welches Kaliber ich nehmen soll. denk1
      Gestartet habe ich mit ein paar ordinären Pollern.
      Warum Euch diese einfachen Dinger zeige?
      Weil ich ja üblicherweise alle möglichen Materialien benutze, und es gibt viele Möglichkeiten, sich das Ganze zu vereinfacher, Moosgummi etc.
      Aber Poller bestehen bei mir ausschließlich aus Karton...und in diesem Falle scratch gebaut. Denn die senkrechten Zylinder aus dem Baubogen sind ungefähr doppelt so lang wie nötig...... mafia1


      Die Grundplate des Doppelpollers habe ich anhand einer verdoppelten Kopie gefertigt.

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    • Etwas kompliziert sind die Ankerspills zu bauen:



      Und auch hier ein Bogen-Manko, denn von den erforderlichen 32 Spillzähnchen sind im Bogen nur 16 vorhanden. Wie gut, daß ich kopieren kann.....



      Der "Zahnbereich" wurde mit "gunmetal" vorgefärbt.



      Ein bisschen tricky war der im Übrigen selbst gestreift colorierte, oberste Aufsatz. Der wird nämlich mit dem eigenen Außenrand an die Innenkante des darunterliegenden Ringes geklebt. Er "schwebt" also quasi auf der Klebekante.



      Pro Stück besteht so ein Spill aus lauschigen 27 Bauteilen:



      ....und weiterer Fitzelkram wartet auf die Fertigstellung..... engel1

      bis denne
      Tommi
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      N'Abend Freunde,

      hat ein bisken gedauert, bis es weiter ging, aber es gab zum Einen was im Garten zu tun. zum Anderen stand ein kleiner Urlaub aiuf Ameland an.
      Wie auch immer, jetzt wird's wieder was!
      @Kurt, Holger, Fritz, Hagen, Jürgen, Günter, Ingo & Bruno, sowie allen Jungs mit dem dicken Daumen:
      Herzlichen Dank !!! danke 2

      Als Erstes stand das "Bettchen" für die Ankerspills und die Ankerketten an. Ein großes, verwinkeltes Bauteil, mit schmalem, sich nach vorn verjüngendem Rand.



      Vorn hab ich das Ganze verändert. An den Ausläufern hab ich eine winzige Rampe eingebaut. Vorgesehen war eine abrupte Kante. Mittig vorn wurden zwei winzige Ösen angebracht. Dort werden später die Sicherungsketten mittig befestigt.



      Hinten wurden zwei kleine Anbauten gefertigt, die je ein Handrad tragen werden. Zudem wurde das Bauteil bemalt, sodann versäubert und erhielt dann den finalen Anstrich.



      An die zuvor markierten Stellen wurden sodann die Spills platziert.



      Und zum Schluß wurden die Bereich um die spätere Kette "verrostet".

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      Das Gegenstück zu den Decksklüsen, die Mündungen der Kettenkocker, hab ich anstatt aus Karton aus einem 3mm-Rundprofil rechtwinklig gebogen, und zwar über erhitztem Wachsspachtel. Das Bauteil wurde dann aus dem entstandenen Knie passend herausgeschnitten.
      Die Rundung habe ich aus gerolltem Kupferdraht dargestellt.

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      Nun möchte ich Euer Augenmerk auf zwei wirklich kleine Dinger richten, nämlich die links und rechts am Rand der Back angesiedelten Rollpoller. Es gibt davon nur zwei Stück an Bord.
      Und so sollen sie aussehen:



      Erst fing ich beim Bogen an zu schnibbeln......



      ....fand dann erst die passenden LC-Teile dazu....



      Die Röllerkes sind aus 1,0mm-Evergreen-Profil...



      ....und fertig:



      Fast ähnlich...... grins 1
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      Der nun zu fertigende Wellenbrecher bot wieder alles Negative, was dieser Baubogen zu bieten hat.....es passte mal wieder nix!
      Das vorgesehene Bauteil hatte mit dem Wellenbrecher, der eigentlich lt. Kagero an Bord gehörte, nur die Farbe gemein..... mafia1


      Also war mal wieder Scratchbau angesagt....so langsam kann ich's!



      Aufgrund des mittigen Vorsprungs musste auch noch das Hinterteil des "Ketten-Bettchens" mittels Dremelsäge und Rasierklinge angepasst werden, war mal wieder richtig spannend.... lala1
      Und von Dreiecksstützen für Wellenbrecher hat man wohl bei GPM noch nix gehört.... denk1 ....die hier zu sehen sind, hab ich selber geschnitten, immer ein Stückchen kleiner.... ausguck2



      So wurde aus einem einzigen, bogenseitig vorgesehenen Bauteil derer 13.... kippe1
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      Und hier sind alle fertigen Bauteile versammelt, die noch auf der Back fehlen:

      sechs Poller
      drei große Lüfter
      drei kleine Lüfter
      zwei Kettenkokermündungen
      2 Rollpoller
      1 flache Klappe
      Messingösen
      2 kleine Plattförmchen



      Auf den Einbau freu ich mich schon, denn das ist immer das Schönste! Was zudem noch eingebaut wird, ist ein kleiner Dreibeinmast vor dem Kettenbett.

      bis denne

      Tommi
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      Hallo Tommi,

      Wellenbrecher und Kettenbrettchen sowie deren Umgebung sehen toll aus und Du hast da wieder eine wundeschöne Zahl von Details Dir selbst hergestell bzw. deutlich verbessert. Es ist halt wieder ein typischer "Klueni"! Ich freu mich schon richtig auf die Anbringung der weiteren Kleinteile. Die Biegung der Decksklüsen aus Rundprofilen mit Hilfe des Wachsspachtels.? Die Idee wäre mir nie gekommen, aber sie sind perfekt! beifall 1

      Viele Grüßer
      Fritz