Japanischer Schwerer Kreuzer - CHIKUMA - , Tone-Klasse, 1:200

    • N'Abend Freunde,

      @Kurt, Ludwig, Günter & Fritz:
      Jungs, herzlichen Dank für's treue Dabeibleiben....ja, 29 Seiten sind tatsächlich voll. Und ich kann tatsächlich nicht ausschließen, daß es nochmals 29 weitere Seiten werden. Denn diesen Monat wird sich der Baustart zum 2. Mal jähren..... lala1

      Und, kaum zu glauben, ein weiterer, wenn auch kleiner Baufortschritt:
      Die Otter sind "fertsch".... freu 2


      Die letzten drei haben pro Stück bloss zwei Stunden gedauert.... grins 1
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • N'Abend Freunde,

      kehrkehrkehr, hier ist was Unerhörtes passiert.....es REGNET....... regen1 ....seit ichweißnichtwievielWochen das erste Mal. Richtig schöner Landregen, ich hör meinen Garten quasi schlucken! ja 2 Aber das nur nebenbei.

      @Kurt:
      Die Otter haben mich auch stark gefordert! danke 2
      @Ludwig:
      Hab ich extra gemacht, wollte mal sehen, ob Du aufpasst.... grins 1
      @Günter v.d.Rezat:
      Japanische Sailors sind klein und zierlich, die wuseln sich dadurch....nebeneinander.... lach 2
      @Günter Plath:
      I'll always do my very best..... lala1

      Sodele, um es mit den Worten von WiWo-Wolfgang zu sagen:
      Willkommen bei der "Infrastruktur der fliegenden Komponente" des schweren Kreuzers:
      Das befindet sich im achteren Dritel des Schiffes, ist ziemlich groß, aber wo die da bis zu 8 Schwimmflugzeige unterbringen wollten, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.
      Ich werde mich wohl mit 4-5 Maschinen begnügen.
      Aber davor hat der Konstruktör das recht umfangreiche Schienen- und Weichensystem an Deck zwecks Verschiebung der Flugzeuge gesetzt.
      Um irgendwo anzufangen, hab ich mir mal das zentrale Objekt rausgesucht, und zwar die schräge Rampe, über welche die Flieger aus der Parkposition auf dem Achterdeck auf das Katapultdeck gehievt werden konnten.

      Hörte sich einfach an, sah zunächst auch einfach aus:


      Copyright GPM.pl

      Die originalen Bauteile der gesamten" Infrastruktur der fliegenden Komponente":



      ....und das Rampenbauteil an sich:



      Und hier der erste Versuch:



      Kann man so lassen, aber dann sieht's halt Sch....e aus..... mafia1 Verbaut hab ich übrigens eine Kopie, und das war auch gut so!

      ....und ab dafür! rollen1
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    • Da der erste Versuch mit geknickten Flanken und anhängenden Stützen sehr labberig und unpräzise einherkam, musste ich mir was einfallen lassen.
      Ein Blick in das einschlägige Kagero-Heft zeigte mir nicht nur viele zusätzliche Details, über die der Baubogen im Übrigen schweigt, sondern auch eine an Deck unter der Oberkante verlaufende Längstraverse, auf der die Stützen und Gitter Halt fanden.


      Copyright Kagero.pl

      Der zweite Versuch erfolgte nach vollständigem Auseinanderschneiden und scharfkantigem Wiederzusammensetzen des originalen Bauteils.
      Am oberen Ende wurde ein Hilfsteil eingebaut; eine senkrechte Wand, welche die Schräge genau in erforderlicher Position hält.
      Hier der Vergleich zur ersten Version:



      Unten drunter wurde die Schräge mit Kartonresten und einer Dreiecksstütze gegen Durchhängen verstärkt.
      Zum Schluß wird dieser gesamte Bereich geschwärzt und damit quasi unsichtbar werden



      Die Abschlüsse der Ecken wurden sehr genau ausgerichtet, da sich später an Deck in diesem Bereich knirsch angebaute Kisten und Kästen befinden werden:



      Der Einbau der Längstraverse erfolgte unter Zuhilfenahme eines Evergreenprofils mit quadratischen Querschnitt, 0,75mm². Die abgeschnittenen Stützen wurden einzeln senkrecht eingesetzt und mit den trapezförmigen Füßchen ergänzt.



      Eine erste Passprobe ergab:


      Alles paletti! frech 2
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    • Nun ging's an die Vervollständigung der Rampe:
      Die Seitenöffnungen wurden mit scatch gebauten X-Streben versehen. Und glaubt mal bloß nicht, daß die mit Ziffern des LC-Satzes versehenen X-Streben in diesem tollen LC-Satz auch vorhanden gewesen wären.....mittanten....äääähm....nichten! haue 3



      Die mittig verlaufende Führung des Zugkabels für die Bordflugzeug-Transportwagen wurde mit zwei gereckten Messingdrähten dreidimensionalisiert. Der Messingdraht wurde nach dem Pönen wieder freigekratzt. Wie die Makros hzeigen, muss ich aber nochmal ran, das ist nicht ganz sauber geworden..... arbeit1
      Die Laufschienen bestehen aus 1mm breiten Kartonstreifen, mit Sekundenkleber stabilisiert, senkrecht auf die Kante gesetzt, die obere Kante mit Silber eingefärbt.
      Links und rechts wurden eine Reihe von Ätzteil-Ösen versenkt:



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    • N'Abend Freunde,

      @Gerd, Fritz, Hagen, Günter, Holger, Kurt und Nick:
      Jungs, Euer Lob inspiriert mich doch sehr! high five1
      @Nick:
      Mehr Unterlagen als die Kagero-Abbildung und die Teile aus dem Baubogen hab ich leider nicht.... denk1

      Ich hab mir zunächst die erste Weiche vorgenommen.
      Das runde Riffelblech aus dem LC-Satz wurde auf eine passende, runde Scheibe aus dem anderen LC-Satz geklebt.
      Da sind so Ringe drauf geprägt, aus dem Kageroheft ergbit sich das auch. Vermutlich wurden die runden Weichen damit in ihrem Lagern bewegt.
      Zwecks Darstellung griff ich auf Ätzteilringe von unter 0,8mm aus meinem Fundus zurück. Die Scheibe wurde durchlöchert, die Ringe eingeklebt und unten abgeflext.
      Die Ringe an sich wurden einfach plattgedrückt und entsprechen so der liegenden Variante aus der Kagero-Abbildung.



      Sodann ging es als ausgewiesener Nichteisenbahner ans Geleise-Verlegen.....

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    • N'Abend Freunde,

      @Nick:
      Ich hab Dir mal 'ne PN geschickt.

      @Fritz:
      Eine Lok hatten die Japaner nun wirklich nicht an Bord, aber dafür eine richtig dicke Winde (Obwohl, die kleine Emma, aus dem Hafendiorama....wäre eigentlich allerliebst.... grins 1 )
      Vielen Dank an alle, auch die Jungs mit dem dicken ja 2

      Die Geleislegerei war noch lange nicht zuende.
      Auf dem Katapultdeck war noch jede Menge zu montieren.
      Die Geleise sind aus dem LC-Satz, somit sehr dünnes und empfindliches Material. Das Ganze wurde komplett mit Sekundenkleber stabilisiert und nach dem Bemalen auf der oberen Kante mit einem Silberstreifen versehen. An den Entpunkten wurden zudem Stopper aus einem dünnen Evergreenprofilt angeklebt und nach Trocknung zugeschnitten.
      Nach zwei lauschigen Nachmittagen war auch das erledigt, geklebt wurde durchweg mit Sekundenkleber-Gel.
      Und so siehts's nun aus, mit dem kompletten "Verschiebebahnhof":



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    • Zusätzlich wurde die achtere Aufbauwand mit Lämpchen, Schaltkästen, Lüftern und zwei Schlauchrollen vervollständigt, desweiteren habe ich die großen Niedergänge achtern aus Ätzmetall von Saemann eingebaut.



      Eine Detailaufnahme einer Weiche.....



      ....und eine letzte Übersicht:



      Das war's schon wieder, jetzt sind erstmal wieder Klöterteile, Lüfter, Kisten etc. zwecks Vervollständigung des Katapultdecks dran.
      Und eben die "dicke Winde"....mit der es doch eine besondere Bewandnis hat.

      Aber dazu später
      lg. Tommi
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      N'Abend Freunde,

      @Fritz, Günter v.d.Rezat, Dieter, Günter Plath, Jürgen, Holger & Nick:
      Herzlichen Dank Jungs, für's Dabeibleiben, Eure Anerkennung....und überhaupt, ohne Eure Unterstützung wär ich nicht soweit gekommen !!! high five1

      Heute nur ein kurzes Statement, denn ich habe wieder eine Reihe Klöterteile für die Ausstattung des Katapultdecks fertig, und die möchte ich Euch nicht vorenthalten:



      An Bord fallen die kleinen Details fast nicht auf:

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      Und nun komme ich zu einem weiteren Baubogen-Problem.
      Wie bekam die Besatzung die Wasserflugzeige vom Achterdeckl aus der Parkpositionen auf das Katapultdeck?
      Na klar, ist doch ganz einfach, über die bereits gebaute Rampe. Da wurden die auf Schienenwagen aufsitzenden Maschinen hochgezogen, und zwar mit einer schweren Winde.
      Und eben die ist das Problem.....



      Ja wo isse denn ???
      Wie Ihr seht, seht Ihr nix.....und das ist damit das bislang größte Bauelement, welches dieser Baubogen eben nicht bietet, man hat es schichtweg vergessen!!!! mafia1 Ich krieg hier noch die Pimpernellen..... Böse1
      Und hier ist des Rätsels Lösung, auf einem Kagero-Bild ist die erforderliche Winde nebst Umlenkrollen nach Unterdeck zu sehen.


      Copyright Kagero.pl
      Und die gilt es jetzt, scratch nach dem Bild zu bauen.... arbeit2 arbeit1
      Aber erst morgen!

      Bis denne
      Tommi
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      Hallo Thomas,

      also der Bogen ist ja sowas von ……

      Wenn es jemand schafft dann du. Durchhalten ! ja 2
      Scratch bauen ist nicht so verkehrt.
      Zumindest ein Bild der Winde ist verfügbar.
      Evtl. hast du einen anderen schweren Kreuzer im Stapel wo du nachschauen könntest ?


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
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      Hallo Tommi!
      Habe mich bei der japanischen Marine schlau gemacht. Solche Winden sind auf keinem Schiff dieser Klasse vorhanden. Selbst bei Tamiya 1/350, welche normalerweise kein Detail auslassen ist von einer Winde nichts zu sehen.
      Wenn also keine darauf ist geht sie auch nicht ab.
      Wird trozdem ein erstklassiges Modell.
      Mit Gruß,
      Nick
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      Hallo,

      Eisenbahnkreuzung wrote:

      Wenn also keine darauf ist geht sie auch nicht ab.

      ….aber wie sind die Flieger dann die Rampe hochgekommen ?
      Selbstfahrende Flurförderfahrzeuge gab es ja noch nicht. Merkwürdig....

      Oder: einer macht was falsch, alle machen es nach. Siehe Musashi konischer achtern er Leitstand.


      Grüße

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)