Flottentorpedoboot T 22, GPM 1:200

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo zusammen,

      Wetter = schön = die letzten Tage zum moped1 nutzen = hat auf der Schneidmatte nicht wirklich viel wachsen lassen...



      Aber vielleicht für diesen oder jenen trotzdem nützlich. Im linken Bild meine Methode, Kleinteile so an Wände zu kleben, dass WIRKLICH das untere Ende später plan auf Deck steht - ich fixiere die Baugruppe mit Gummi auf einem ebenen Stück Holz, und setze dann das Teil.
      Ich finde, mit einem Holzstückchen ist besser hantieren, als mit dem gesamten Modell. Auch, falls das mit Klebstoff versehene Teil beim Setzen aus der Pinzette flitscht - das landet dann stets mit der Klebstoffseite dort auf dem Modell, wo es RICHTIG wehtut...
      Ganz nebenbei, auch mit wesentlich geringerer Wölbung wie bei den Brückenaufbauten ist diese sowohl in Längs- als auch in Querrichtung immer noch im Deck vorhanden - der Spalt zum Holz zeigt des deutlich. Also immer noch Vorsicht beim Ausschneiden der Seitenverkleidung. Die Teile sind gaanz leicht "krumm".
      Im rechten Bild ein Überblick, was - außer den Plattformverbreiterungen - noch alles auf und an der Baugruppe 48 befestigt werden muss. Auch hier bin ich dem Willen des Konstrukteurs nicht gefolgt, und habe die bereits befestigte Plattform von den mehrfach zu knickenden Anfangs- und Endteilen getrennt, und verklebe separat. Dazu gehörte auch die im Bild vorne liegende Struktur mit den Steigeisen.
      Ich komme mit den abgetrennten und dann stumpf verklebten Teilen "sauberer weg" als mit einem Mehrfach-Faltteil, dass dann als Ganzes hineingefummelt werden muss.

      Und Tschüss...

      Robert
    • Boxer schrieb:

      Ich komme mit den abgetrennten und dann stumpf verklebten Teilen "sauberer weg" als mit einem Mehrfach-Faltteil, dass dann als Ganzes hineingefummelt werden muss.
      Hallo Robert,
      das ist richtig, zuweilen ist das aufgetrennte Bauteil besser und sauberer zu bauen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo zusammen,

      nun konnte wieder ein großer, weißer Fleck verschlossen werden. Im Vorfeld musste ich jedoch einiges überlegen. In diesem Abschnitt geht es um die Verbreiterungen der Geschützplattform des mittleren Aufbaus.
      Wollte ich doch an einem Beispiel die Bewegungsmöglichkeiten der Geschütz-Plattform-Verbreiterungen(wat`n Worts-Moloch...)
      darstellen. Mich hat die Bemerkung in der Literatur fasziniert, dass bei Minenzuladung die Verbreiterungen hochgeklappt, die Minen aber bei Feindkontakt wegen der Beeinträchtigungen der Schwenkbarkeit der Geschütze im Notwurf über Bord mussten.



      Das sind die "Ohren", die ich bereits abtrennte, da sie aus Ätzteilen(Standardgitter Saemann) und nach Aufnahmen aus Wolfgang Harnaks Buch "Flottentorpedoboote 39" erstellt werden sollten. Im linken Bild sind neben diesen die von mir gewählten Gitter, sowie die Kartonstreifen, die für die Fassung hergenommen werden, sichtbar. Die haben so komische Farben, weil sie aus meiner "Schmeiß-nix-weg-Kiste" stammen. Im Gegensatz zum Modellbaubogen, auf dem die Struktur der Durchbrüche in Längsschlitzen sichtbar wird, habe ich auf den Aufnahmen relativ große, entweder quadratische, oder Durchbrüche mit verrundeten Ecken wahrgenommen. Das kann allerdings auch dem tatsächlichen Boot geschuldet sein! Gut sichtbar ist jedenfalls auf den Bildern, dass die, im Bogen wie Dreiecksstützen aussehenden Winkel, am Original ein Hebelmechanismus gewesen sind, der in einer Art "Schiene" der Aufbauwand entlang lief.



      Das linke Bild zeigt die nun schon angebrachte, abgesenkte Plattform-Verbreiterung. Die Wangen, zwischen denen der eigentliche Gelenkmechanismus läuft, habe ich aus etwa 0,5 x 0,5mm Kartonstreifen nachempfunden. Im rechten Bild die hochgeklappte Plattform-Verbreiterung. Und, durchaus als grenzwertig zu bezeichnen, "unten" - also jetzt außen, hellgrau angemalt - geht eigentlich sauber kaum, und das wird auch meine "Erste und Letzte" zweifarbige Struktur(der Gitterabstand ist 0,4mm, der umlaufende Streifen hat etwa 0,7mm... dieser Verbreiterungen sein. schwitz1
      Die bereits angebrachten Stützen habe ich unter die obere Plattform geschoben, als die Baugruppe mit Gummibändern an Deck fixiert war. Bei "Passend" hab` ich die Stütze mit einem winzigen Tropfen Sekundenkleber flüssig(Spitze von Zahnstocher benetzt) oben(!) angepunktet. "(!)" weil ich es bei einer geschafft habe, sie, na, jawohl, - UNTEN anzupunkten(selberhau...)



      Links der noch lose Aufbau "so" aufgestellt, unter den die Stützen geklemmt wurden, rechts der verleimte Zustand, nun mit Stützen und ein paar Leitern. Die nächste Woche wird, analog zum Brückenaufbau, noch einige Kleinteile und vielleicht etwas Reling bringen, soweit denn an wahrscheinlich "unabreißbarer" Stell zu befestigen.

      Bis dann,

      box 1
    • Hallo Tommi,

      hallo Günter, vielen Dank für das erst jetzt verdiente Lob...

      - UND HALLO POWER TOM! - der hat nämlich meinen vorigen Lapsus bemerkt. ausguck1 Und mir ne` PN geschrieben, danke Dir!
      Die abgesenkte Geschütz-Plattform-Verbreiterung habe ich um 180° verdreht angebaut. In der vorigen Folge sind deutlich die Ränder der Umfassung zu sehen, die, wie die Stege für die Auflage der Stützen, latürnich nach UNTEN gehören.
      So, wie im Original auch...
      Wie Tom mir ganz richtig schrieb, wäre das eine ziemliche Stolperfalle. Mal davon abgesehen, dass die ganze Chose alles andere als symmetrisch aussah.
      Und ich habe mich noch gewundert, warum die abgesenkte Geschütz-Plattform-Verbreiterungs-Gitter-Konstruktion so "komisch" aussah...
      Immerhin habe ich in diesem Konzentrations-Vakuum nicht die Einsatztiefe von Brennstäben in einem Reaktorkern berechnet. schwitz1
      So, und nun, so wie es sich gehört:



      Im linken Bild die Plattform-Verbreiterung jetzt richtig herum, rechts im Bild noch zwei gestern Abend fertig gestellte "Kästen", Teilenummer 91.

      Nun ist auch klar, dass nicht nur die Gäste in der ersten Reihe etwas von einem Baubericht haben, sondern auch die dann "Erbauten" -

      bis demnächst,

      Robert
    • Hallo zusammen,

      neben dem "Erbaulichen" wurde auch wieder ein historischer Abschnitt zusammengestellt.

      Ab Oktober 1942 neigte sich die extrem lange Ausbildungs- und Erprobungszeit dem Ende zu.
      T 22 setzt am 18. 10. 1942 den Flotillenstander. Der Verlegungsbefehl nach Frankreich wird verlesen.
      Zusammen mit T.-Boot "Falke" läuft T 22 durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal in die Nordsee. Am 19. 10 treffen sie in Rotterdam ein. Von dort geht es am 20. 10 weiter Richtung Calais, dass sie kurz nach Mitternacht, am 21. 10 passieren. Am Vormittag legen die Boote in Le Havre an. Gegen Mitternacht zum 23.10 laufen sie über Cherbourg und die Insel Quessant, die schon im Westausgang des Ärmelkanals liegt, nach La Pallice, wo die Boote gegen Abend, am 23. Oktober 1942 anlegen.
      Wider Erwarten konnte der gesamte Verlegungsmarsch ohne jegliche Feindberührung durchgeführt werden.
      T 22 bleibt bis einschließlich 30. 10. 1942 im Hafen und führt dort kleinere Reparaturen durch.
      Damit wurden dem Boot im immerhin dritten Kriegsjahr volle acht Monate gegönnt, in denen sich die Besatzung in aller Ausführlichkeit mit diesem neuen Schiffstyp befassen konnte. Den Männern der folgenden Baunummern wurde aber, der umfangreichen Erkenntnisse von T 22 wegen, immer weniger Zeit zugestanden.

      Und nun "Vom Original zum Model", es geht um den letzten Aufbau am Heck:





      Links das bereits mit dem Deck - Geschützplattform - teilweise verklebte Spantengerüst - herrlich stabil, der Kasten! Die in Fahrtrichtung vordere Stirnwand sitzt schon. Radien sind noch in Querrichtung zu beachten!
      Beim Anpassen der Seitenteile kamen mir wieder Bedenken, die ganzen "Umklapp-Fitzel" auch genau dahin biegen zu können, wo sie dem Willen des Konstrukteurs nach sitzen sollen - also habe ich wieder kurzerhand geschnitten, wo, ist im rechten Bild ersichtlich. Die "Zippel" mussten ab...



      Links - und jetzt mit etwas meckern - der fertig verkleidete Aufbau. War an sich nix Dolles, aber mittlerweile bin ich überzeugt, dass, vielleicht nicht der Konstrukteur, so doch der "Bauanleitungs-Zeichner" ein Problem mit Ansichten "Von hinten" hat.
      Der heckseitige Teil des Aufbaus ist wesentlich komplexer, als der zum Bug weisende. Abgebildet wird aber "Das Einfache". (Wie auch der heckseitige Teil der Brücke eine Abbildung verdient hätte... Und vor allem, das Heck vom Unterwasserschiff...) Hilfreicher wären eben diese Ansichten auf jeden Fall in der Bauanleitung gewesen. les 3
      So Meckermodus aus, die Passungen waren, wie bislang alle, absolut erstklassig. Im rechten Bild sind die ganzen Klein- und Klöterteile zu sehen, sowie einige Selbstgedengelte, die in den nächsten Tagen am Aufbau ihren Platz finden werden.

      Bis dahin,
      und mit stürmischen Grüßen aus dem Westerwald,
      euer
      box 1
    • Hallo zusammen,

      weiter geht es mit Fortschritten für den letzten Aufbau:



      Links im Bild das übliche Probesitzen ohne Klebstoff - hat sich diesmal gelohnt. Man sieht einen, wenn auch kleinen Spalt. Da ist etwas Leim aus dem Durchlass vom mittlerem Spant gequollen.
      Rechts die bogenseitigen Teile von der Flakinsel für den 2cm-Vierling. Der Kanonerich steht schon dahinter, und kann bald seinen zweiten Geburtstag feiern. Das Vierlings-Modell ist eines der in meiner Zeit als Pendler vorgefertigten Teile. Der 2cm-Vierling besteht komplett aus Metall. Geschütz und Rohre stammen aus dem GPM-Ätzteilangebot. Wer seinen Hang zum Detailfetischismus testen möchte, das Ding hat über 100 Einzelteile... frech 5



      Links im Bild die mittlerweile befestigte, obere Geschützplattform des Vierlings. Die kleinen Stiegen von der unteren Geschützplattform zu den winzigen, dreieckigen Podesten sind nach Originalaufnahmen gefertigt(Standard-Lasercut-Leiter, 1:200, GPM). Die waren nicht im Bogen vermerkt. Auch die Handgriffe, die rechts und links neben den Durchlässen im Schanzkleid zu sehen sind, stammen aus "Eigenmitteln" = 0,2mm-Cu.-Draht(rechtes Bild).
      Ebenfalls nicht vorgesehen waren die Röhren außen am Schanzkleid. Da ich aber mal identifizieren konnte, was sie darstellten, wollte ich sie unbedingt haben(Kein Was-auch-immer, Hurra!):
      U-förmige Halter aus 0,3mm Cu-Draht über einen 0,8mm-Blumendraht gebogen, und 0,5mm-Evergreen-Rundprofil auf die Länge der 2cm-Rohre(ohne Verschluss!) geschnitten. In den Röhren lagerten nämlich die Ersatzrohre des Vierlings.
      Auch das rechte Bild zeigt eine Abweichung vom Bauplan. Auf Originalaufnahmen ist sichtbar, dass der Munitionsschrank etwas über das Schanzkleid ragt, einen durchgängigen Deckel hat, und dass hinten (außen) zwei viereckige, flache Erhabenheiten zu sehen sind.
      Also den Schrank wie vorgesehen gebaut, "ganz anne Wand jerückt", und dann noch einen zweiten Deckel gefertigt, der etwas über das Schanzkleid ragt, und bündig mit der Schanzkleidkante abschließt.

      So, und in Vorbereitung für die kommende Restwoche schließe ich jetzt auch.

      Gruß,

      Robert
    • Hallo Günter,
      @ Hagen,
      @Tommi,

      danke, Danke.
      Allerdings überrascht mich auch immer wieder, wie viel sich anhand von aussagekräftigen Photographien aus einem Modell herausholen lässt. Besonders, wenn "Aus dem Bogen" schon an sich Tolles entstehen würde.

      Und nun zum Abschluß der Aufbauten:



      Links im Bild diesmal auch die selbst angefertigten Teile, welche die Stützen der hochgestellten Geschützplattformverbreiterungsklappgitter(aaahhh...) darstellen sollen. Die sehen etwas "gekröpft" aus. Auch auf den Bildern scheinen sie nicht wirklich 180° zu erreichen, sondern etwas weniger. Hergestellt aus 0,5mm Pappe. Die Wangen, oder Führungen der Stützen sind aus 0,3mm Pappe geschnitten. Rechts im Bild das Ergebnis, an schon fixierter Hütte.



      Gleich vorweg: Ich musste beim Eintritt in dieses Forum nirgends unterschreiben, dass ich VÖLLIG normal bin. frech 5
      Daher habe ich versucht, den Vierling um zwei Achsen schwenkbar zu gestalten. Mit der Höhe ist es etwas gepfuscht, da die Zieloptik nicht mitläuft. Und ich tu` es auch nie wieder...
      Die Flöße sind mit Stechpaddel aus Kunststoff sowie Garn verfeinert. Die Blätter der Stechpaddel sind mit erhitzter - aber nicht zu stark! - Pinzette in Form gequetscht. Die Halteseile aus normalem Nähgarn, dass mit Sekundenkleber versteift wurde, zurecht gebogen.
      Es dauerte etwas bis ich erkannte, dass die komische "Leiter" mit den zugesetzten Abständen zwischen den Sprossen auf den Originalaufnahmen eine Stelling abbildet. Die stellte ich aus normaler Lasercut-Leiter, Breite 3,5mm, her. Der Abschnitt wurde mit Sekundenkleber flüssig auf Überschusskarton verklebt, und dann bündig ausgeschnitten. Die Wangen sind aus 0,3mm starker Pappe, zum Schluss pinselte ich das Dings "Holzbraun".
      Also finden sich an dieser Baugruppe als Detailergänzungen:
      - Die kleinen Leitern zur Vierlingsplattform,
      - Die Behälter für die Ersatzrohre,
      - und die Stelling.
      An Detailveränderungen:
      Die hochstehende Verbreiterung,
      der höher gebaute Munitionsschrank vom Vierling,
      die verfeinerten Flöße, sowie der Einsatz der Bullaugen und Wasserabweiser aus Standard-Ätzteilen, GPM.



      So langsam, selbst ohne Schornsteine, lässt sich schon die spätere Silhouette ersehen. Daher mal zwei Totale. Der Vierling steht schon wieder im Arsenal, das war mir doch zu "Abrissgefährdet".
      Vielleicht ist bei diesem Bauzustand eine kurze Zwischenbilanz sinnvoll:
      Rumpf mit Kleinteilen etwa 300 Teile, rund 65h, Brückenaufbau rund 300 Teile, rund 30h, mittlerer Aufbau gut 200 Teile und 20h, und die letzte Baugruppe etwa 250 Teile, etwa 35h - schon sind gute 1000 Teile verarbeitet.
      Man muss jedoch schon genauer hinschauen...

      Dann bis demnächst,

      Gruß,

      der box 1
    • Hallo zusammen!

      Nun zeige ich euch die bescheidene Wochenendausbeute - und die hat auch nur in einer Nebenrolle etwas mit dem Modell zu tun. Nämlich mit einem Torpedo-Transportkarren.
      Den wollte ich deshalb bauen, weil in den sehr guten Bildern der Begleitliteratur der Ladevorgang des Torpedodrillings in mehreren Schritten eindeutig dargestellt wird. Den eigentlichen Schritt, einen Torpedo mit dem Ladegeschirr in das Rohr zu ziehen, möchte ich im Modell festhalten. Dazu soll ein zweiter Torpedo auf den Karren bereit liegen, und zwar unter dem hochgeschwenkten Geschützplattformverbreiterungsklappgitter zwinker2

      Und nun zum Transportkarren, der komplett aus Eigenmittel erstellt wurde:



      Da ich lediglich nach Bildern arbeite, kann ich die Dimension des reellen Karrens nur schätzen(daneben stehender Soldat). Ich gehe von einer Länge zwischen 1,20 und 1,50 Meter aus - recht kurz für einen über sieben Meter langen Torpedo.
      Links seht ihr meine Skizze mit den groben Maßen, sowie eine schematisierte Ansicht.
      Rechts schon dass erste Ergebnis, die Transportmulden - Unterseite! - im Rechteckrahmen, davon abstehend die - annähernd - trapezförmigen Querverstrebungen. Restkarton und 0,3mm Cu-Draht. Rechteckrahmen 7,0 x 3,0mm. Trapezsegmente vom 3,0mm auf 2,0mm zulaufend, Höhe ebenfalls 3,0mm.
      Die längslaufenden Streben - Vier Cu-Drahtenden zu je 9,0mm - habe ich wie den Rest mit Sekundenkleber Gel verklebt.
      Die Räder stelle ich aus Kartonscheiben, Durchmesser 1,0mm, und darauf geklebten Abschnitten aus 0,5mm Evergreen-Rundmaterial dar.



      Links im Bild ist die Lagermulde in der Draufsicht abgebildet, die Kartonelemente sollten etwa einen Halbkreis abbilden, Länge rund sechs Millimeter.
      Rechts der nun fertig gestellte Karren. Die "Klötze" waren wahrscheinlich wirklich Holzklötze, auf den Originalbildern sehen sie ganz schön "verdengelt" aus. Daher habe ich die auf knapp zwei Millimeter Länge geschnittenen Kartonstreifen(0,3mm Stärke und knapp 0,5mm Breite) mal naturfarbig gelassen. Auch, weil man später ja wieder kaum noch etwas von dem Karren sehen wird...
      Nächster Schritt wären dann ein paar Torpedomodelle - ich hoffe, damit nicht zu langweilen.

      So,
      tschö1

      der
      box 1
    • Hallo Kurt,

      hallo Fritz, und hallo Günter & Günter,

      schön, das das Dingelchen so gut ankommt. Mit etwas "Augen zu und durch" sollte der sich vielleicht auch noch in 1:250 umsetzen lassen. Allerdings - wie auch Rezatmatrose schon vor längerem bemerkte, hinterher sieht man kaum noch etwas davon. Das heutige "Probeliegen" eines Torpedo-Rohlings scheint das auch wieder zu bestätigen...

      Bis dann,

      Robert
    • Hallo zusammen,

      da bin ich nun aber mal platt - so viel positive Resonanz zu sooo einem winzigen Teil?!

      Baut aber gaaanz gewaltig auf,
      Dankeschön!

      Günter, das Wissen um`s "Dasein " von den netten Dingen hält sich die Waage mit dem Wissen um die äh, Angepfuschten...

      Tommi, ich sag`s mal so, es gibt da ein ganz großes Vorbild im Forum... lala1
      Hagen, ganz einfach, ich nehm` 0,2mm Cu-Draht, der hält dicht. Muss mir bloß noch überlegen, wie ich den aufbohre... muhaha1
      Holger, so ein zwei ausgelebte Detailitisanfälle kommen noch, versprochen.

      Gruß,

      Robert
    • Hallo zusammen,

      und hallo Volkmar - dann geht's auch gleich weiter mit Kleinteilen:



      Da liegt es nun, das Torpedomodell auf dem Transportkarren. Und davor liegt noch ein Modell, dass etwas schmäler wirkt.
      Ist es auch, das hat nur knapp 2,5 statt 2,7mm. Denn das vordere Modell soll hauptsächlich sein Schwanzstück präsentieren, ohne das Rohr zu sprengen. Innen liegt ja die Klebepfalz, die den freien Durchmesser einschränkt. Der "Mülleimer" über dem Schwanzstück des oberen Modells zeigt einen Transportschutz, wie er für die empfindlichen Antriebs- und Steuerelemente verwendet wurde.
      (Und nachdem ich aus einem gefühlten Dutzend 2mm durchmessender Kartonscheibchen fünf Tortenschnitte herausgeschnitzt hatte, um endlich die beiden Schrauben darzustellen, die Finnen und die(hinten liegenden) Ruder dargestellt hatte, war ich froh, den Joker auf solche Arbeitserleichterung ziehen zu können... schwitz1 )
      Rechts im Bild sitzen schon mal die "Köppe" probe, mehr als die Spitzen werden später nicht aus den Rohren herausschauen.



      Links im Bild sind jetzt das linke und das rechte Rohr "fast fertig" zu sehen. Die Verstärkungs-Bänder sind aus den im Bogen vorhandenen Streifen geschnitten. In der Bauanleitung werden an den Verschlüssen jeweils zwei nach oben stehende "Hörnchen" gezeigt - nur sind diese auf keinem Original zu sehen. Also auch nicht am Modell.
      Dafür habe ich die Scharniere ergänzt. Der Verschluss öffnet an der(in Schussrichtung) linken Klappe nach links, an der mittleren und rechten nach rechts. Das kleine Handrad auf dem Apex der Verschluss-Klappe stammt aus einem Ätzteilsatz für Fliegerabwehr-Kreiskorne...
      Rechts im Bild der - erst mal nur eingesteckte - "Schmal-Torpedo". Der Polsternagel ist schon die Plattform für den Rohrsatz, ich muss das Ganze drehbar gestalten, damit ich später die Winkel vom Tragegeschirr und dem Aufleger, sowie den Flaschenzug, mit dem der Torpedo in das Rohr gezogen wird, besser aufeinander abgleichen kann.



      Und mit dem Bild des Torpedomodells auf dem Transportkarren - auch wieder nur gestellt und noch nicht geklebt - verabschiede ich mich schon wieder. Daran habe ich noch die zwischen den beiden Lagerschalen durchlaufende "Bauchbinde" darzustellen, an welcher der Torpedo angehoben wurde.
      Daher bleibt später das rechte Rohr leer - der Torpedo liegt auf dem Karren. Im mittleren Rohr wird der Torpedo über einen Flaschenzug in das Rohr fahrend dargestellt, und das linke als bereits geladen gezeigt.
      Da im Bogen lediglich der etwas von der Realität abweichende Ausleger enthalten ist, muss ich den Doppel-T-Träger, die Laufkatze und die Flaschenzüge noch aus Eigenmitteln darstellen. Auch der über dem Rohrsatz stehende "Bügel", auf dem sich später der T-Träger abstützt, fehlt leider. Gibt also noch jede Menge Kleinteile.

      Liebe Grüße,

      Robert
    • Hallo zusammen,

      Fritz,
      Günter, beim "Loben&Preisen" immer an den großen Maßstab denken. Als nackte Zahl scheint ein Fünftel nicht viel, aber ich erinnere gerade Günters und mein fassungsloses Gesicht, als in Mespelbrunn unsere Z 1 zusammenstanden - seiner in 1:250, meiner in 1:200.
      Wir haben es beide erst mal nicht geglaubt, der Unterschied ist wirklich riesig. Und daher auch vieles in 1:200 noch gut darstellbar.

      Tom, da isses wieder - auch an 1:250 gedacht? 1 oder 1,5mm würden denn passen - und ich hätt` es dann gelassen. Wenn ich in der Wehrtechnischen Studiensammlung richtig gemessen habe, liegt der Durchmesser der Schrauben bei rund 40cm = 2mm. Und es sind sogar sechs Flügel! Ich hab` aber nur fünf auf die Reihe bekommen.

      Gerhard, schöner Torpedo, ja, aber ich bin trotz des Maßstabs froh, dass "Es" `rum ist...

      Holger, "Aga, Aga, ich hab` noch einen--" später, für die Stb.-Seite...

      @ Tommi,

      Klueni schrieb:

      ... lässt viel Raum für Diorama-Tätigkeiten.
      Neiiien!

      Und führe mich nicht in Versuchung...
      Denn irgend ein Irrer hat schon mal die Grundplatte gedoppelt... lala1

      ...und nun liegt sie da, und liegt... und liegt...
      ...und dann der Holger da, mit seinem Kran, Kran, Kran, Kran... denk1

      Aber erst mal muss die Schüssel fertig werden! zwinker2

      Bis demnächst,

      Robert
    • Hallo zusammen,

      Dauerregen, knappe sechs Grad - bestes Modellbauwetter...

      Und heute gab es einiges zu "schnitzen"...



      Aber erst das noch gestern zustande gekommene Ergebnis, alles in Super-Nahaufnahme rotwerd1 :
      Die Rohre sind auf die Plattform verklebt, links die Heckansicht mit einigen noch farblich nicht kaschierten Teilen, rechts - tja - man wird später wohl auf die Knie fallen müssen, um das "Köpfchen" zu sehen...

      Nun zum heutigen Tag:



      Das in der Front gerade über die Radien laufende Schanzkleid hat mir nicht gefallen, und es hat auch kein Vorbild. Also wurde kreisförmig ausgestochen, um den "Absacker" darzustellen - siehe rechtes Bild, schon befestigt und auch nachgefärbt.



      Ab jetzt kommen fast nur noch Abweichungen oder Ergänzungen vom/zum Bogen, daher die Quelle für den Torpedodrilling, wie nun ausgeführt:
      "Kreuzer Nürnberg", Harnack/Sonntag, Mittler-Verlag. In diesem Buch ist neben sehr gutem Bildmaterial auch eine genaue Zeichnung dieses Torpedodrillings enthalten. Und auch die richtige Version, mit den kurzen Pressluftflaschen. Es gab auch eine Variante mit langen Pressluftflaschen, und veränderten Details - wie z. B. die Trittroste. Die Pressluftflaschen-Modelle habe ich aus abgeschliffenen Zahnstocher-Stücken hergestellt. Die 4 x 2mm-Teile aus dem Bogen waren mir, was die Radien angeht, zu, zu...
      Na gut, ich kann es mit so kleinen Kartonteilen einfach nicht so richtig! Böse1

      Dafür kamen noch aus 0,2mm Cu-Draht - Hallo Hagen lala1 - die offensichtlichsten Leitungen `dran. Die "großen" Bögen sind aus 0,5mm Evergreen-Profil gebogen. Die Gitterroste stammen von Saemann, es sind die Kleinsten mit 0,4mm Gitteröffnung. Die Hinteren sind laut Zeichnung keine Roste, sondern Loch- oder Noppenbleche gewesen - das hab` ich mal durch auftupfen fast trockener Farbe auf die Kartonteile aus dem Bogen darzustellen versucht.

      Beim Anpassen der Schanzkleid-Stützen leuchtete plötzlich eine rote Lampe: Die Dinger waren zu verdoppeln - war mir zu dick - und sie waren hellgrau?! Das sah an dem ja an sich homogen grünen Teil so komisch aus, dass mein Nachdenk-Apparat auf Hochtouren kam. Mit dem Ergebnis, die Dinger umzufärben. Denn an dem dunkelgrauen, vorderen Rohrsatz sahen die hellgrauen Stützen noch komischer aus... Im rechten Bild das hinten fast fertige Model, nun auch mit den für die spätere Darstellung wichtigen Umlenkrollen.

      Und Morgen ist auch noch ein Tag,

      Gruß,

      Robert

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Boxer () aus folgendem Grund: Grammatik

    • Hallo Robert,

      wenn ich Dir hier so zuschaue und dann auf meinen Versuch vor ca. 10 Jahren, auf den ich stolz wie Boll war, muss ich neidlos eingestehen, das Du wirklich weißt, was Du machst. Schon alleine das Wissen um die Funktionen der Baugruppen und die tiefgehende Recherche und Dokumentenlage.

      Bis 2018 in Mespelbrunn hast Du Deines sicher fertig, dann sollten wir beide - und Kurt seines in 1:250 - neben einander stellen. Ich bin mir sicher das ich dann den Klassenclown abgebe, mit dem was ich damals verbrochen habe.

      klasse1

      Gruß,
      Stephan