Flottentorpedoboot T 22, GPM 1:200

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      Hallo zusammen,

      und erst einmal ein dickes Dankeschön - auch stellvertretend für sicherlich viele andere "shiplover" - über den "Großen Teich", zu Bernhard! danke1

      DAS ist ein Mess... äh, eine Erklärung! (Wer weiß, was er baut, bekommt "Es" in der Regel auch immer besser hin).

      Mathias,,

      vielen Dank für das Lob, und schon könnt ihr weiter zuschauen:




      Neben den Beibooten, Kanonen und den Meßmittel auf dem Brückendeck sind die Schornsteine die letzte, "größere" Baugruppe - die Anführungszeichen erklären sich gleich...
      Links im Bild die noch ziemlich unaufgeregt wirkenden Rohteile aus dem Bogen. Rechts schon etwas selbstgefrickeltes, und die erste Abweichung vom Bogen, die - schon wieder keinen Fachbegriff kennend - "Rohre" außerhalb des Schornsteins, oben an der Kappe. Die sind nach Foto gefertigt. Am hinteren, kleineren Sch.- zehn(!), aus 8 x 0,4mm Injektionskanüle, und 2 x 0,55mm Draht.
      Der vordere, größere Sch. hat sieben dieser Rohre, wovon das mittlere(0,7mm Ø) höchstwahrscheinlich die Dampfpfeife war. An der Hinterkante konnte ich die genaue Anzahl leider nicht bestimmen, die Fotos taugten nicht viel, ich schätze vier je Sch.



      Und nun zur zweiten Abweichung vom Bogen: Der, ganz oben an der Kante der Kappe umlaufende, Handlauf, im linken Bild noch ungefärbt sichtbar. Der Stegabstand zwischen Handlauf und Kante beträgt etwa 0,3mm. Die dritte Abweichung ist die kronenförmig um den Kappenrand laufende Reling - Fußpeerd - die lt. Bogen etwa in der Mitte der Kappe sitzen sollte. Diese habe ich aus auseinandergeschnittener LC-Leiter mit 1,0mm Sprossenabstand hergestellt. Die wohl augenfälligste, vierte Abweichung sind die "Stumpf-Aluminiumgrau" eingefärbten Kappen, die im Bogen schwarz dargestellt wurden... Rechts im Bild ist der bereits fertige, hintere Sch. sichtbar - eine Verzweiflungstat, weil nach Anbringen der "Steigeisen" und des oberen Fußpeerdes keine Stelle mehr zum Anpacken übrig blieb...



      Und bevor sich der Glaube ausbreitet, die Westerwälder hätten Hände wie Klodeckel, links der hintere Sch. im Vergleich zu einer der modernen Inflationsmünzen - das Schornsteinchen misst nicht einmal 30mm Höhe... "Packan" war nur an Boden und Kappengitter möglich, da weder Peitschenfinger noch Geckozunge wuchsen...und die Delle am Kappengitter ließ sich wieder ausbügeln... rotwerd1
      (Und dat in 1:250?...)
      Rechts im Bild seht ihr die etwas an einen Leuchtturm erinnernde Frontansicht des vorderen Sch. Die unteren Fußpeerde bestehen aus LC-Leiter 1,0mm, Sprossenabstand, von der jeweils ein über die andere Sprosse abgeschnitten wurde. So ergab sich genau der gewünschte Freiraum. Und wer es sich nicht denken kann, dem sei es gesagt: Die Anmalerei von Steigeisen und Fußpeerden in verschiedenen Farben hat doch wieder die Lust auf ein "langweilig" graues Schiffchen geweckt...



      "Fertig" war es dann doch schon schön... und kam natürlich gleich an Bord. Die Steigeisen waren noch aus Cu.-Draht, 0,2mm, über die Spitze einer kleinen Elektrozange gezogen. Ich werde aber in Zukunft auf Ätzteile zurückgreifen...



      Links der zweite Streich, wobei mir die unerbittliche Kamera zeigt, dass ich einen Wabo-Schubser neu verleimen, und die Deckel der Munitionsspinde noch dunkelgrau streichen muß. Und da das Modell nun seine Silhouette hat, schließe ich mit einem Übersichtsbild.

      Und nu` ganz schnell in`s Wochenende! party1

      Liebe Grüße,

      euer box 1

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