Flottentorpedoboot T 22, GPM 1:200

    • Hallo zusammen,

      und erst einmal ein dickes Dankeschön - auch stellvertretend für sicherlich viele andere "shiplover" - über den "Großen Teich", zu Bernhard! danke1

      DAS ist ein Mess... äh, eine Erklärung! (Wer weiß, was er baut, bekommt "Es" in der Regel auch immer besser hin).

      Mathias,,

      vielen Dank für das Lob, und schon könnt ihr weiter zuschauen:




      Neben den Beibooten, Kanonen und den Meßmittel auf dem Brückendeck sind die Schornsteine die letzte, "größere" Baugruppe - die Anführungszeichen erklären sich gleich...
      Links im Bild die noch ziemlich unaufgeregt wirkenden Rohteile aus dem Bogen. Rechts schon etwas selbstgefrickeltes, und die erste Abweichung vom Bogen, die - schon wieder keinen Fachbegriff kennend - "Rohre" außerhalb des Schornsteins, oben an der Kappe. Die sind nach Foto gefertigt. Am hinteren, kleineren Sch.- zehn(!), aus 8 x 0,4mm Injektionskanüle, und 2 x 0,55mm Draht.
      Der vordere, größere Sch. hat sieben dieser Rohre, wovon das mittlere(0,7mm Ø) höchstwahrscheinlich die Dampfpfeife war. An der Hinterkante konnte ich die genaue Anzahl leider nicht bestimmen, die Fotos taugten nicht viel, ich schätze vier je Sch.



      Und nun zur zweiten Abweichung vom Bogen: Der, ganz oben an der Kante der Kappe umlaufende, Handlauf, im linken Bild noch ungefärbt sichtbar. Der Stegabstand zwischen Handlauf und Kante beträgt etwa 0,3mm. Die dritte Abweichung ist die kronenförmig um den Kappenrand laufende Reling - Fußpeerd - die lt. Bogen etwa in der Mitte der Kappe sitzen sollte. Diese habe ich aus auseinandergeschnittener LC-Leiter mit 1,0mm Sprossenabstand hergestellt. Die wohl augenfälligste, vierte Abweichung sind die "Stumpf-Aluminiumgrau" eingefärbten Kappen, die im Bogen schwarz dargestellt wurden... Rechts im Bild ist der bereits fertige, hintere Sch. sichtbar - eine Verzweiflungstat, weil nach Anbringen der "Steigeisen" und des oberen Fußpeerdes keine Stelle mehr zum Anpacken übrig blieb...



      Und bevor sich der Glaube ausbreitet, die Westerwälder hätten Hände wie Klodeckel, links der hintere Sch. im Vergleich zu einer der modernen Inflationsmünzen - das Schornsteinchen misst nicht einmal 30mm Höhe... "Packan" war nur an Boden und Kappengitter möglich, da weder Peitschenfinger noch Geckozunge wuchsen...und die Delle am Kappengitter ließ sich wieder ausbügeln... rotwerd1
      (Und dat in 1:250?...)
      Rechts im Bild seht ihr die etwas an einen Leuchtturm erinnernde Frontansicht des vorderen Sch. Die unteren Fußpeerde bestehen aus LC-Leiter 1,0mm, Sprossenabstand, von der jeweils ein über die andere Sprosse abgeschnitten wurde. So ergab sich genau der gewünschte Freiraum. Und wer es sich nicht denken kann, dem sei es gesagt: Die Anmalerei von Steigeisen und Fußpeerden in verschiedenen Farben hat doch wieder die Lust auf ein "langweilig" graues Schiffchen geweckt...



      "Fertig" war es dann doch schon schön... und kam natürlich gleich an Bord. Die Steigeisen waren noch aus Cu.-Draht, 0,2mm, über die Spitze einer kleinen Elektrozange gezogen. Ich werde aber in Zukunft auf Ätzteile zurückgreifen...



      Links der zweite Streich, wobei mir die unerbittliche Kamera zeigt, dass ich einen Wabo-Schubser neu verleimen, und die Deckel der Munitionsspinde noch dunkelgrau streichen muß. Und da das Modell nun seine Silhouette hat, schließe ich mit einem Übersichtsbild.

      Und nu` ganz schnell in`s Wochenende! party1

      Liebe Grüße,

      euer box 1

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    • Hallo Roland,

      Tommi und Holger, schön, dass euch die Schlote gut gefallen. Und weil Tommi "Kleingedöns" erwähnte - jau, mach ich....

      Aber erst wieder etwas Geschichte von T 22:

      Der Herbst 1943 sah häufig deutscher Blockadebrecher mit Rohstoffen, die für das Reich kriegswichtig waren - zum Beispiel Zinn, Kautschuk, aber auch Chinin... Die Torpedoboote wurden oft für Geleitaufgaben eingesetzt, so auch am 11. 10. 1943, als T 22 und T 25 eine Geleitsicherung durchführen. Am 12. 10. lieferten sich die beiden Einheiten ein Gefecht mit britischen Schnellbooten, die abgewehrt wurden.
      Im Verlauf der Unternehmung erleidet T 22 eine Maschinenhavarie, die das Boot bis zum 18. 10 in der Werft fesselt. Am 22. 10 läuft die 4. Tfl.(T 22, 23, 25, 26, 27) aus, um einen weiteren Blockadebrecher zu geleiten("Münsterland"). Um 00:36h orten die Boote gegnerische Einheiten.
      Die Engländer hatten auf den Blockadebrecher insgesamt sieben Einheiten angesetzt, als größte den Kreuzer "Charybdis", (156,05 M. L.ü.A, voll ausgerüstet fast 7.000ts, 8 x 113mm, 40mm und 20mm Flak), vier Geleitzerstörer der Hunt III-Klasse(85 M. L.ü.A., voll ausgerüstet fast 1.600ts, 4 x 4"(105mm, 40mm und 20mm Flak, Torpedorohre) sowie zwei größere Flottenzerstörer. Die Charybdis war ein Flak-Kreuzer der Dido-Klasse, erst im Dezember 1941 in Dienst gestellt - aber in der Kampfweise mit Überwassereinheiten noch ungenügend geschult.
      Der Verband kreuzt in zwei Gruppen, Charybdis mit den beiden Flottenzerstörern, und die vier Geleitzerstörer. Auch die Briten fassen im Radar feindliche Einheiten auf. Ab hier kürze ich, da unterschiedliche Aussagen des Gefechtsverlaufes niedergeschrieben sind, stark ab. Fest steht, dass ab 01:44h die Deutschen einen - Der letzte! - klassischen Torpedoangriff auf einen zwar alarmierten, aber letztlich doch überraschten Gegner fuhren. Glaubhaft erscheint die Anmerkung, das die Briten glaubten, lediglich deutsche Schnellboote vor sich zu haben.
      Um 01:45h erzielt T 27 zwei Treffer auf dem Kreuzer, und T 22 trifft den Geleitzerstörer "Limbourne". Da während des Ausweichmanövers sich "Grenville" und "Talybont" fast rammen, und nach Verlust des Kreuzers sich ausgerechnet auf der "Limbourne" der nächste, dienstälteste Kommandant befand, ist der englische Verband gesprengt und führerlos.
      Der 4. Tfl. gelingt es sich, völlig unbelästigt, wieder bis nach Brest abzusetzen.
      Mit dem Verlust von "Charybdis" und "Limbourne" verliert die RN über 500 Tote. Immer noch im Glauben, dass Schnellboote die Angreifer waren, detachiert der "Ersatz-Ersatzführer" die Zerstörer "Grenville" und "Rocket", um den Feind doch noch zu stellen - zum Glück stechen die, der 4.Tfl. hoffnungslos unterlegenen, Engländer am deutschen Verband vorbei. Das Gefecht fand nahe der Kanalinseln statt, auf denen einige der angeschwemmten Toten ihre letzte Ruhe fanden.

      Und nun zu ganz kleinen Teilen:



      Die "Rettungsringe", die offiziell wohl "Rettungsbojen" genannt wurden. Diese entnehme ich nicht dem Bogen(Nienich! - weil die sonst "eckig" wären...) Links seht ihr Klingeldraht-Litze, die ich um einen polierten Nagelschaft(Ø 2,8mm) wickle - dann wird die Spirale mit einer alten Nagelschere aufgeschnitten, und die Ringe zusammengedrückt. Auf der Klebenaht sitzt dann einer der Halter(U-förmig gebogener, 0,5mm breiter Kartonstreifen) - geht ruck-zuck, die Farbe passt... daumen1
      ALSO Zeit für einen Detailitisanfall: Die wie ein Mercedesstern stehenden Halter sind ein oberer - der greift im Innenradius - und zwei seitliche - die umgreifen am Außenradius... grins 2 War ein kurzer Anfall... grins 3
      Rechts vier Flöße, die an der 3,7cm-Flak-Plattform befestigt werden... Die sind umgefärbt, und stammen noch vom Leeberecht Maaß, dem ich nicht so ville Flöße aufpacken wollte. Ich habe auf Originalaufnahmen sowohl gekreuzte Stechpaddel, als auch längs anliegende gesehen... Und ich habe auf Originalaufnahmen die Halterungen an der Flöße an der Flakplattform gesehen - erinnern mich frappierend an - ähem - Dachrinnenhalter...:



      Und da ich nicht so genau weiß, wie ihr möglichst gleichmäßige Abstände bei Kantungen an Draht hinbekommt, hier meine Methode:
      Die Halter müssen 3,5 Millimeter unterhalb der Plattform tragen. Also nehme ich dieses Maß, und setze das auf den Innenfühler des Meßschiebers um. Den umfasse ich(VORSICHTIG!) mit einer Spitzzange so, dass der Messdorn mit der Zangenwange verglichen ist. Ein Edding markiert diese Stelle auf der Zange, und wenn ich dort Draht einlege, kante ich immer exakt die gleiche Länge um - Ergebnis in Bild rechtes... Die Flöße sind schon zu Zweierpäckchen verklebt.

      Bis demnächst,

      mit lieben Grüßen aus dem verschneiten Westerwald,

      box 1
    • Hallo Wiwo,

      ein Lob von jemandem, der in kleinerem Maßstab Maßstäbe setzt, baut gewaltig auf, danke Dir!

      Und noch ein bischen was zu gucken:



      Die gestern angefertigten Halter für die Rettungsflöße sind, auf dem linken Bild ersichtlich, bereits angeklebt, und der helle Faden soll die "Verleinung" der Flöße darstellen. Das zeigt die linke Aufnahme. Und das rechte Bild...
      Leider ist die Leinenführung nur zu 50% "echt", die anderen 50% - nämlich die hinter den Flößen verlaufende Kontur - nun, "Intuition"... denk1 ...
      Mir liegt leider nur ein halbwegs brauchbares Foto von der Vorderseite vor. Ob die Halteleine um die Reling oder am Podestboden angebrachte Fixpunkte geschlungen wurde, ist mir leider nicht bekannt.



      Weiter geht es mit einem Ätzteil-Modell(GPM, ca. 70 Teile) der 3,7cm. Diese habe ich vor mittlerweile fast zwei Jahren während meiner Pendlerzeit, vorgefertigt, die ist also "gut abgehangen..."



      So, links ein "Luftbild" des nun fertig gestalteten Flakpodestes. Was mir im Gegensatz zu Originalaufnahmen auffällt, ist der Abstand der Mündungen der Kanonen. "In Echt" ragten die weiter über den Rand des Podestes, und damit der Floß-Oberkanten. So wie am Modell aufgestellt - aber länger konnt` ich sie nicht ziehen... - hätte der Mündungsgasdruck beim Feuern in den unteren Winkelgruppen die Flöße recht schnell zerfleddert...
      Rechts eine Aufnahme der nun an der Rückseite der 3,7cm-Munitionskästen angebrachten Rettungsringe. Das wurde nach Aufnahmen, und nicht nach Bogen erstellt(Da im Bogen ja die Munitionskästen fehlen...)

      So, leider ist nach den paar Baufortschritten schon wieder nur so wenig Wochenende übrig... tschö1

      Viele Grüße,

      box 1
    • Moin zusammen,

      Jürgen, Holger, Tommi & Kurt, Danke!
      Bei größeren Modellen - Tirpitz hatte, glaube ich, alleine acht 2cm-Vierlinge... - würde ich bei den (vielleicht doch etwas überdetaillierten...) Ätz-Flak`s nach dem Motto: "Weniger ist mehr" verfahren. An manchen Strukturen kann ich nicht so dünn pinseln, dass diese danach nicht "verschliffen" aussehen - mal von tückisch hervorgequollenem Kleber abgesehen, der unter Farbe von "Unsichtbar" zu "Netzhautpeitsche" mutiert...

      Der Einstieg in den nächsten Bauabschnitt wieder mit etwas Geschichte:

      Nach dem überaus glücklichen Gefecht gegen "Charybdis" und "Limbourne" trat bei T 22 eine starke Leckage am Hauptabsperrventil auf, das Boot wurde a. K-B. gemeldet. Nach der Reparatur blieb T 22 ab dem 04. 11 in der Werft. Der November sah für die 4. Tfl. wieder ein Minenunternehmen vor. Doch am 07. 11. wurde festgestellt, dass für T 22 die falschen Schienen geliefert wurden - das Boot blieb bis zum 17. 11 auf Reede...(Ich persönlich hätte mich über ein solches - im Marinejargon "Bolzen" genanntes - Vorkommnis mit unverhoffter Zwangspause zwar still, aber diebisch gefreut...)
      Erst dann treffen die richtigen Schienen ein, der Aufbau wird am 20. 11 abgeschlossen. Die Minenunternehmen beginnen am 26. 11, und werden, mit teilweiser Störung durch englische Einheiten, bis zum 04.12. abgeschlossen.
      Kurz vor Weihnachten, am 23. Dezember 1943, steht wieder eine Geleitaufgabe an: Der am 02. Oktober aus Kobe(Japan) ausgelaufene Blockadebrecher "Orsorno" soll an der äußeren Biskaya aufgenommen und an die Küste geleitet werden. Dazu bietet die DKM die gesamte 4. Tfl. auf (T 22, 23, 24, 25, 26 und T 27), sowie die Zerstörer Z 23, 24, 27, 32, 37 und ZH 1(ein ehemals niederländischer Zerstörer).
      Ab dem 24. 12. steht der Verband im Aufnahmegebiet, und ist wiederholt Ziel englischer Luftangriffe, die trotz zunehmender Härte abgewehrt werden können. Die "Orsorno" kommt um 13:00h in Sicht, und wird in den inneren Verband, die 4. Tfl., aufgenommen. Die Zerstörer laufen Fernsicherung. Der erste Weihnachtsfeiertag sieht den Verband, unter ständiger Luftgefahr und häufigen, aber erfolglosen Angriffen, Richtung Küste laufen.
      Die Luftwaffe stellt einen Verband von 14 Ju 88 als Luftsicherung. Gegen 19: 30h wird am 25. 12. die 4. Tfl. nach Brest entlassen, die "Orsorno" läuft mit den Zerstörern weiter in die Gironde. Bei einem, während des letzten englischen Luftangriffs, gefahrenen Ausweichmanöver kollidiert die Orsorno mit einem Wrack(Sperrbrecher 21) und muss auf den Strand gesetzt werden - gleichwohl kann die wertvolle Ladung geborgen werden. Führer des für das Reich unsagbar wichtigen Blockadebrechers war Kapitän Hellmann, der damit seine dritte erfolgreiche Blockadefahrt durchführte, und als einziger Zivilist im Dritten Reich mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurde.


      Doch die "Glückliche Zeit", die der schwer ringenden 4. Tfl. und den Zerstörern trotz heftiger Kämpfe nur wenige Ausfälle bescherte, ist zu Ende.
      Die am 26. 12. zur Kampfmittel- und Betriebsstoffergänzung in Brest einlaufenden Einheiten werden nach hartem, 62-stündigem Einsatz sofort wieder hinausbefohlen, ein weiterer Blockadebrecher(Unternehmen "Trave") soll aufgenommen werden.
      Am 27. Dezember laufen die Einheiten wieder aus. Doch der Blockadebrecher wurde bereits früh von der englischen Abwehr erfasst. Der Verdacht(schlagartiges Ansteigen des englischen Funkverkehrs), dass die deutschen Einheiten in eine Falle laufen, wird erst zu spät zur Gewissheit.
      Diesmal liegt das Kriegsglück bei den Engländern, die mit den schweren Kreuzern "Enterprise" und "Glasgow" sowie zahlreichen Zerstörern den Deutschen auflauern. Die mittlerweile sehr stürmische See verhindert den Angriff der Torpedoboote, und reduziert die Wirksamkeit der als Waffenplattform instabilen Zerstörer so weit, dass T 25, T 26 und Z 27 zusammengeschossen werden, und mit hohen Verlusten von über 450 Mann verloren gehen. T 22 kommt ungeschoren aus dem ungleichen Gefecht.
      Doch die See setzt dem, für den Atlantik ungenügenden, Boot so zu, dass am 29. 12. T 22 ein Teil der Stb.-Brückennock weggerissen wird, und die Fahrt auf nur noch 15kn vermindert werden muss. Zur Jahreswende 1943/44 liegt T 22 wieder in Brest, durch die Seeschäden a. K-B. gemeldet.

      Und endlich ist sie wirklich fertig, die 3,7cm Flakplattform. Abweichend vom Bogen, wieder nach Foto´s und Zeichnung, habe ich den dort angebrachten (Ladebaum?) dargestellt.



      Der wurde, bis auf die Wangen der Taurolle, ausschließlich aus Kunststoff und Draht hergestellt. Durchmesser der Rollen 1,5 und 1,0 mm, Draht 0,1 und 0,2mm... rechts die Lage nach Anbringung, so saß er lt. Fock an der Kante des Floßes... Die bei der Montage in das Fußpeerd der Schornsteinkappe gedrückte Delle ist schon wieder `draußen...



      Nun standen die Baugruppen 76, 77 und 78 an - alles Modelle von den Peil- und Messgeräten auf dem Brückendach.
      Links im Bild das "bunte" Ergebnis einer selbst gefertigten Gräting auf dem vorderen Podest(Torpedozieloptik oder großes DF?) Ohne Rücksicht auf Farbe habe ich 0,5mm breite Streifen Karton auf die Plattform geleimt, die Optik wird durch - den Kartonvorgaben nach abgenommenen Maße - 1,0 und 0,5mm Ø Evergreen-Abschnitte dargestellt. Rechts im Bild schon weitgehend fertige, aber noch nicht bemalte Baugruppen. Die Reling des zweiten Podestes besteht aus dem GPM-Standard-Lasercut.
      Wie schon ersichtlich, fertige ich das Modell vom 3m-Basisgerät - bis auf den Sockel und die "Kästen" - aus Holz( auf 1,6mm Ø abgeschliffener Zahnstocher), Kunststoff und Draht...



      Und hier, im linken Bild, wieder ein Resultat, wenn die "Super-Nahaufnahme" mal eine tatsächlich scharfe Aufnahme glücken lässt:
      kotz1
      Haarig, haarig ist die Katz`...?
      Am Originalteilchen(15mm lang) zum Glück mit bloßem Auge nicht zu erkennen... Die Handräder sind aus 1,0mm Ø Fliegervisieren, die Achsen aus 0,2mm Draht gefertigt. Rechts die nun weitgehend fertig bemalten Geräte, und der große "Brunnen" für die 3m-Optik...(Mit "Brunnen" wieder über vierzig Teile...)

      Und `druff damit - nun sind auch die letzten, großen, weißen Flecken weg.

      Damit bleiben als wesentliche Baugruppen noch die Davits nebst Beibooten, und die Kanonen übrig, wie einiges an "Fitzelteile" Minenmodelle, Wabolager und Wabo`s, und vor allem die Reling... Mit der Montage der Brückendeck-Messgeräte habe ich übrigens die 2000-Teilegrenze überschritten - allerdings ist darin die schon fertig gestellte leichte Flak(2cm) enthalten.

      Dies für heute, demnächst mehr!

      Liebe Grüße,

      box 1
    • Hallo zusammen,

      auf zur Wochenausbeute, aber zuerst:

      Jürgen, Tommi, hab` auch zwei Mal nachgezählt. Die Ätzteil-2cm hat über dreißig(x5) und der 2cm-Vierling über einhundert Teile...Zusammen mit den beiden 3,7cm-Modellen sind schon allein dafür gut 400 Teile durch. stirn1
      Leider beschleicht mich zunehmende Erkenntnis, dass ein schwerer Kreuzer wie "Hipper" (von Scharnhorst oder Tirpitz mal ganz abgesehen) an die drei Jahre Bauzeit verschlingen würde, so ich auf diesem Niveau weiterbastle... schwitz1

      Holger, jau, hat doch immer was - jedes "druff" ist ein Schritt zur Vitrine = habe fertig!

      Diese Woche habe ich gleich zwei Schiffsmodelle fertiggestellt, na, ja, Boote.. gut, Beiboote... rotwerd1





      Es fing harmlos an, mit dem Modell der 8,2m Motorbarkasse - bis ich mich über die Form des Bodens zu wundern denk1 begann. Zum Heck hätten sich durch die Rundung "Abgründe" aufgetan, und es fehlte auch ein Millimeter - und bei Motorbarkassen meiner Königsberg ist der Boden - so wie ich ihn denn nachgefertigt habe... Passend für ein Spiegelheck ohne die "Kreuzerheckstufe". Ebenfalls sichtbar, meine Methode, die für mich recht herausfordernden Beiboote zu fertigen:
      Ich forme die Rumpfhälften so gut es geht vor, und fixiere auf Stoß mit Sekundenkleber. Dann klebe ich mit Holzleim von innen Streifen aus Normalpapier ein. Damit ist die ganze Chose so stabil, dass herzhaft "richtig" geformt werden kann...





      Und während ich so im Netz recherchiere, finde ich zwei sehr empfehlenswerte Adressen:
      shapeways.com und ship-model-today.de - damit dürften, bis hin zu Bauplänen der Beiboote, so ziemlich alle Unklarheiten hinsichtlich Beiboote der DKM beseitigt werden. Unter ersterer können sogar 3-D-Ansichten gefahren werden. Durch die Hilfen wurde ersichtlich, dass die Motorbarkasse zwei umlaufende Scheuerleisten hatte - habe ich aus Karton, ca. 0,4mm dick - ausgeführt. Der Innenraum wird durch zwei Querschotte in drei Kompartmente unterteilt, daher habe ich einige der "Kästen" aus dem Bogen, welcher die Unterteilung nicht vorsieht, nicht übernommen. Ich hielt mich an die äußerst detaillierten Zeichnungen - und bei zweiter Adresse, in das Netz gestellter Erklärungen.
      Im linken Bild sehr ihr den Kiel mit Schraubenwelle, ich schnitt die beiden Kielhälften getrennt aus, und klebte vor dem Zusammenfügen erst ein Ø 0,3mm Drahtstück ein. Das Steuerrad ist ein Teil der Saemann-Ätztechnik.
      Rechts seht ihr die von mir "möblierte" Barkasse: Das Steuer sitzt etwas nach Backbord versetzt, der "Stift" soll einen Kupplungshebel darstellen. Die Abdeckung zum Motor fehlt noch.


      Da dem Detaillitisanfall nicht gleich gewehrt wurde...





      ...habe ich die Schraube - im Original Ø 50cm - aus drei 1,0mm Stanzscheibchen Mercedessternförmig an das Ende der Welle geklebt und "vergoldet". Dann die Klampen - rechts im Bild - hinzugefügt(Aus etwa 0,2 - 0,3mm Ø Gießästen T-förmig nach Einsetzen der vertikalen Teile mit Sekundenkleber-Gel) und die Positionsleuchten-Auflagen auch wie im Original, geständert. Der "Schnurrbart" und die "Wurst" an Bug und Heck stellen die Fender dar(Aus einer Lage Papiertaschentuch...), die im Original aus Tau- oder Netzresten bestanden.





      Links eine Seitenansicht der nun fertigen Motorbarkasse. Das rechte Bild zeigt schon die Teile, die den 7,5m Torpedobootskutter im Modell darstellen sollen - auch die befriedigten nicht so ganz. haue 3 Die Ruderbänke lagen graphisch auf dem Deck - auf Bildern liegen die deutlich darunter. Außerdem fehlte eine Ruderbank, der 7,5m Torpedobootskutter war 10-riemig.





      Der "Kasten" am Boden der Kutters beherbergte das Schwert, welches bei Besegelung abgelassen wurde. Statt ein 1mm-breites Teil, wie im Bogen vorgesehen, zu falten, habe ich zur "vollen" Lösung aus 1mm starker Pappe gegriffen... Die "Rest-Ruderbänke" des Decks wurden "übergemalt". Die Duchten und die Riemen wurden aus Gießresten und Karton hergestellt.


      Rechts im Bild "habe fertig"... wieder über 90 Teile... Beide Modelle geraten übrigens knapp zwei Millimeter zu kurz...


      hehe1 Ketzerische Frage: Wenn die Ruder nun mal Riemen heißen, und das Steuer das Ruder ist, wieso heißen die Ruderer nicht Riemer, und sitzen auf Ruder- statt auf Riemenbänken? Und duck und wech...


      Bis nächste Woche,


      mit lieben Grüßen,
      box 1
    • Hallo Robert

      Ich habe mir mal die Bilder von Deinem Baubericht angeschaut. Ist schon excellent was du da zeigst.
      Das es im dunklen Westerwald so einen guten Modellbauer gibt, ist schon was.
      Es wäre sehr schön das Modell demnächst in Mespelbrunn live zu erleben.

      Viele Grüße

      Guido
      Viele Grüße bis bald

      Guido

      Ich bau was mir gefällt, das ist meine Welt. Recht zugig geht´s voran, ich tue was ich kann.
      karton1 Wie Sie halt so sind tanz 1 tanz 1 tanz 1 tanz 1



      .
    • $.guido schrieb:

      Das es im dunklen Westerwald so einen guten Modellbauer gibt, ist schon was.
      Auch heute noch finden Forscher sehr seltsame Kreaturen. happy1

      Deine Beiboote sind ein echtes Schmankerl. Die Konstruktionen bei GPM finde ich auch immer optimierungsbedürftig. Du hast mal wieder mit Ausdauer und Willen das ganze in die gedachte Form gebracht. Der Heckspiegel schaut absolut perfekt aus.

      Die Hipper von Dir wäre auf alle Fälle eine Veranstaltung bei der ich sofort eine Dauerkarte ordern würde.

      Gruß,
      Stephan
    • Moin zusammen,

      Jürgen, danke schön!

      Guido,

      $.guido schrieb:

      Es wäre sehr schön das Modell demnächst in Mespelbrunn live zu erleben.
      - Aber so was von...! Dauert ja leider noch etwas.
      Und zum Modellbau im Westerwald - ich bin ja nur zugezogen... Die Einheimischen arbeiten auf gleichem Niveau mit der Axt, für ganz feine Tätigkeiten schon mal mit dem Beil - krieg` ich noch nicht hin...

      Stephan,
      das Schlimme ist, die "Dickschiffe" liegen bei mir, schon fast alle auch mit sämtlichem Ätz- und Lasercut-Zubehör, auf Halde... Aber so ein Teil IM DETAIL anzugehen... (Rentenalter..?) schwitz1

      Günter, danke - ist aber wieder nur eine Folge der für diesen Typ unglaublich guten Quellenlage, die sich jetzt zufällig auch auf die Beiboote ausdehnen ließ. Bei Gelegenheit - nächstes DKM-Schiff - werde ich mir die Baupläne kaufen, 4 - 5 Euro, pro Typ. Um korrekte "Böötchen" bauen zu können, ist das ja, bei dem halben Dutzend unterschiedlichen Typen die es gab, keine große Investition...

      Liebe Grüße,
    • Moin Robert,

      interessanter Lösungsansatz hinsichtlich der Barkasse und des Kutters, und das Ergebnis ist "extraordinary" ! cool1

      Boxer schrieb:

      ......Ketzerische Frage: Wenn die Ruder nun mal Riemen heißen, und das Steuer das Ruder ist, wieso heißen die Ruderer nicht Riemer, und sitzen auf Ruder- statt auf Riemenbänken.....
      Demnach dürfte sich an Bord links in Fahrtrichtung auch die Bäckerei, und rechts die Steuerei befinden........ grins 1
      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Moin Robert

      Dein Detailitis-Anfall ist sowas von erschreckend herrlich freu1 ausgeprägt,
      dass ich mich sehr gerne weiter ganz diesem Anfall begeisternd hingebe !
      Möge dieser Anfall mich auch so heimsuchen und niederstrecken, wie bei Dir !

      Die Boote CHAPEAU !!!!! beifall 1 beifall 1 beifall 1

      Ich wünsche Dir keine Besserung, sondern noch viele, viele solcher Detailitis-Anfälle,
      auch für uns Betrachter Deiner Modellbaukunst !!!!! freu1 freu 2 klasse1 tanz 2
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo zusammen,

      und vielen Dank für die letzten netten Kommentare!

      Klueni schrieb:

      interessanter Lösungsansatz hinsichtlich der Barkasse und des Kutters, und das Ergebnis ist "extraordinary"

      Tommi, danke!
      Aber die nackte Wahrheit ist: Beiboote sind mein absoluter Angstgegner, da arbeite ich immer mit stark gesträubtem Nackenfell...
      (Und zusätzlichem Sicherheits... - äh, Material...)

      Frank, ganz einfach - mit den Beibooten... happy1

      Kurt,
      danke Dir, diesmal lief es auf Anhieb glatt... ich hab` aber an anderen Modellen schon einige von den kleinen Deibeln fürchterlich verknetet...

      Holger,
      Noch ne` Wahrheit: Jetzt, wo der Pott so langsam der Fertigstellung entgegengeht, "Tut`s gut" - Aber ich habe mir manches mal selbst wo hintreten können, bei dem Modell so am (Detail-)Rad gedreht zu haben - oft habe ich mir gesagt, dass etwas weniger Detailtiefe auch ausreichend gewesen wäre - aber mittenmang flacher wollt` ich auch nicht werden.

      Und da "Bautechnisch" nicht so viel lief, wieder etwas Geschichte:

      Nach den Reparaturen lief T 22 im Januar zu einem Übungsschießen, und Ende Januar 1944 noch zu einer Minenunternehmung aus - und bekommt dann, mit T 23 zusammen, den Marschbefahl "Heimat". Am 04. Februar legt das Boot - nach dem Marsch durch den Kanal und die Fahrt durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal - an der York-Brücke in Kiel an. Von dort geht es Richtung Gotenhafen weiter, in dem T 22 am 10. Februar Gefechts- gegen Übungstorpedos tauscht. Die länger dauernden Übungen werden ab Mitte März durch die planmäßige, große Werftliegezeit in der Schichau-Werft in Elbing beendet.
      Das Boot wird der 6. Tfl. unterstellt, in Elbing übernimmt KptLt. Waldenburger Ende April 1944 das komplett überholte Boot.




      "Klappdavit..." So, so, kannte ich bislang nicht. Funktioniert ähnlich wie eine Wippe. Links im Bild, kann auch am Modell der Aussetz- und Wiederaufnahmevorgang nachvollzogen werden: Der mittlere Teil, der eigentliche Davit, wird zwischen den Wangen einfach bis zu deren Ende abgelassen, und überschwenkt dabei die Bordwand. Da zwei Stück vorhanden sind, läuft das Beiboot dann symmetrisch ab. Es muss nicht, wie bei den Schwenkdavits, erst durch den Zwischenraum der Davits gezirkelt werden, um überhaupt ein Bott ablassen zu können. Davits wie Wangen sind verdoppelte Teile aus dem Bogen, Führungen und Haken 0,2mm Draht, die (kaum sichtbaren) Seiltrommeln Eigenbau.
      Rechts im Bild das Modell des 7,5m Torpedoboots-Kutter, der nun auf den Schalen der Wangen ruht.



      Links ist das bereits festgesetzte Modell der 8,2m Motorbarkasse zu sehen, rechts eine Draufsicht. Damit ist eine ziemlich fummelige Baugruppe am Platz. Und ich tu mich mal wech...

      Liebe Grüße,

      box 1
    • ... und schon wieder da:

      Statt Pappnase - lieber doch: Papp... schiff1



      Da nun die Beiboote angebracht sind, habe ich mich zur Fertigstellung des "Oben" entschlossen - Antennen... Die bestehen aus dünnsten(W 8/0), schwarzen, Serafilfäden, die Antennenspreizen aus etwa 0,7mm breitem, verdoppeltem Karton. Entgegen dem Bogen hatten die Torpedoboote nur eine Antenne mit Spreizen, Steuerbordseitig. Die "Knubbel", im wahren Leben entweder Isolatoren oder Spanner, sind kleine, nach Aushärten grau gemalte Weißleim-Tropfen. Vorlage Zeichnung in "Fock". Die "Bögen" von den Antennen zum Schornstein sind fein ausgezogene Gießast-Fäden. Ob das Ableiter waren oder Erdungen, weiß ich nicht. Links im Bild sichtbar zwei Flaggen, die eine nennt sich "Blauer Peter" die andere ... hab` ich leider vergessen...(Kontorflagge?) Wusste ich mal.... rotwerd1 (schäm...) Bedeutung: Das Boot läuft innerhalb der nächsten 24h aus, und die Lieferanten werden gebeten, die Rechnung zu stellen.
      Da die Brücke nun nicht mehr befingert werden muss, ist, habe ich die 4 x 2cm montiert. Ätzteil, wie auch die Rohre, GPM. Und:



      ...auch noch zwei Modelle MG 34 gefertigt. Sind 6,5mm lang. Eins besteht aus sieben Teilen. "Lauf" aus 0,2mm Cu.-Draht, "Kolben", "Griffstück" und "Trommeln" - 1mm Stanzscheiben - aus Karton, "Verschluß" aus Kunststoff.... Alles Eigenbau.
      Die MG 34 wurden "...weniger zur Steigerung der Flugabwehr-Fähigkeiten im Nahbereich.... als zum Abschießen von Treibminen... an Bord gegeben".
      Das war wohl ein heißer Job! Treffer in der Mine dürften deutlich, wie auch recht schnell feststellbar gewesen sein, mich würde ja mal der einzuhaltende Sicherheitsabstand interessieren... denk1
      Auf Fahrt wurden die MG in der Regel - wie auch manche kleineren Meß- und Peilgeräte, entweder abgebaut oder unter einer Persenning geschützt.



      Dann fehlten aus dem immer kleiner werdenden Restbogen die "Kippmulden" genannten Abwurflager für die heckseitig stehenden Wasserbomben. Die habe ich, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, nochmal aus dem Bogen versucht(Ø 3mm...) und - hat mal funktioniert, die Dinger sind tatsächlich rund geworden! grins 3 . Links im Bild die Drahtabschnitte, die später die "Mulde" darstellen, rechts ist das Zeuchs schon fertig - "Ruhestellung". Zum Wurf wurde die Konstruktion hochgeschwungen, die Wasserbombe stand quasi "Oben, auf der Kante" und wurde nach Lösen - sieht für mich auf den Originalaufnahmen aus wie ein Spanngurt - eines... na, ja, Spanngurtes, einfach Schwerkraft beflügelt über Bord "gewuppt". Das Sixpack wird aber erst nach der Reling angebracht.




      Otter sind ja schon an Bord, nun dazu die Kräne. Die Teile stammen komplett aus dem Bogen, die Durchbrüche ließen sich ganz gut aussticheln. Die "Drähte" sind aus "dünnst" ausgezogenem Gießast. Im rechten Bild auch die Minen-Ablauframpen, die später am Heck befestigt werden.
      So, bleiben nur noch einige Seeminenmodelle, die Reling, und die Geschütze.

      Bis demnächst,

      box 1
    • Hallo Robert,

      jedes Mal, wenn ich mir die Bilder Deines BB anschaue, begeistern mich die Art und Weise, wie kreativ, souverän und faktisch genau Du Details umzusetzen vermagst.
      Damit zeigst Du ambitionierten Kartonmodellbauern immer wieder wertvolle Optimierungspotentiale auf und schaffst Anreize für jeden Einzelnen, noch sorgfältiger zu Werke zu gehen.
      Deine Aktivitäten hier im Forum empfinde ich deshalb insgesamt als enorm bereichernd.
      Gleichzeitig wird in Deinen Berichten auch immer wieder deutlich, wie hilfreich spezifisches Hintergrundwissen beim Bau eines Modells sein kann.


      Viele Grüße
      Roland
    • Hui,

      alle: Vielen Dank für die lieben Zuschriften,

      Tommi, manche sind schon etwas nervig... - spätestens, wenn ein Dutzend voll ist, und noch eins gefertigt werden soll frech 2

      Holger - ja, ja, die Detaillisten...

      Fritz,

      petcarli schrieb:

      Antennen sind gut gelungen,
      ich ziehe immer ein Ende durch die Öse, und fixiere mit einem "Tucken" Sekundenkleber. Also "vorne" oder "hinten". Das andere Ende ziehe ich gerade durch die gegenüberliegende Öse, und fange dann an, zu spannen, und das Ende zwischen Daumen und Zeigefinger zu "zwirbeln". So lange, bis die Antenne, also die Antennenspreizen, gerade gedreht sind. Dann wird das bislang freie Ende mit Sekundenkleber fixiert, und die Antenne hängt so, wie sie soll.

      kriszme schrieb:

      Passion for precision
      Krizme,

      thank you very much. Please see my Intention also : No precision without passion grins 2

      Jürgen, ein bischen kommt noch `was...

      Frank, danke Dir!

      So, und so langsam geht es auf das Ende zu:(Ja, ja, hätte dann am HECK fotografieren sollen...)



      Die letzten Tage wurden zur Anbringung der Reling genutzt. Links im Bild die Flakinsel. Mit dem "Käfig" davor, und den "Knicklinien", die durch die Umfassungen der Poller zustande kamen, entstand ein ziemlicher "Drahtverhau" auf dem Vorschiff. Der erscheint mir nun etwas prominent - aber nicht mehr zu ändern. verlegen1
      Ich hatte nach Probestellen noch vor, statt der nun verwendeten GPM-Lasercut-Reling, die Einsteck-Relingstangen der GPM-Ätzteile zu verwenden, die am Scheinwerferpodest eine - meiner Meinung nach - viel stimmigere Optik ergaben. Aber leider ließen sich - zwei habe ich versucht - schon die Probebohrungen durch die 0,5mm Decksplatte, und den mittlerweile steinhart gewordenen Kleber, so nahe an der Kante und der Plastik-Halbrundstange, für meine Fähigkeiten und Mittel am nun fast fertig gestellten Modell nicht mehr "Kollateralschadensfrei" umsetzen. Das hätte ich am Hulk angehen müssen - aber: "Hinterher weißt du mehr..."



      Ab durch die Mitte:
      Links im Bild seht ihr Mittschiffs an Bb. noch ein paar "Auslassungen", die auch an Relingsabschnitten auf Originalaufnahmen sichtbar werden. Wenn Poller in der Nähe der Reling standen, wurden dort Freiräume für die Trossen gelassen.
      Rechts im Bild nun der 2cm-Flakvierling. Ich werde, nach Originalaufnahmen, versuchen, eine Fla-Übungsszene mit Vierling und 10,5cm nachzustellen... Und gucke dafür einfach mal ab... sind ja nicht mehr uffe Penne... rotwerd1



      So, und wenn ich an die Minenmodelle denke.... wird das Heck schon ziemlich unübersichtlich. Unsere Altvorderen scheinen den Ehrgeiz entwickelt zu haben, dort keinen Quadratzentimeter Freifläche ungenutzt zu lassen... denk1 Nach der Reling wurden die sechs Wabo-"Kippmuldenmodelle" gesetzt, und die Otterkräne festgeklebt. Rechts im Bild seht ihr die - nach Fotovorlage - gefertigte Heckreling(mit Hecklaterne) und darunter die Ablaufschienen. Mit Kippmulden, Otterkräne und "Rest" sind wieder über 100 "Klöterteile" an Bord gekommen.
      Nun werde ich als nächstes die Minenmodelle fertigen und setzen, dann geht es zum Schlussakkord - den 10,5cm-Geschützen. tanz 1

      Liebe Grüße,

      euer box 1
    • Neu

      Stephan schrieb:

      An dieser Stelle möchte ich nochmal auf die Admiral Hipper hinweisen
      Moin Stephan,

      netter Versuch, aber ausgerechnet "Hipper" kommt mit zwei verschiedenen Bordwänden im Bogen - und solange ich nicht wirklich weiß, welches Tarnschema zu welchem Rüststand passt, lass` ich die Finger von...

      Günter, Danke Dir!

      Sodele,

      leider habe ich zum zweiten Male an diesem Abend die Meldung(beim Hochladen der heutigen Bilder): Beim Hochladen der Datei ist ein unbekannter Fehler aufgetreten. - dann lass` ich mal für heute auch die Finger von...

      Liebe Grüße,

      box 1