Schlachtschiff Bismarck, HMV Verlag, 1:250 1. Auflage Wasserlinienmodell (REKO)

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    • Gerhard schrieb:

      "...Diesen Tag nutzte ich für einen weiteren "Zwischenbau"... ..."
      "...Die Gesamtzahl an Teilen für einen Scheinwerfer betrug SECHSUNDVIERZIG!..."
      Hallo Gerhard,

      das war damals eine richtige Fleißaufgabe.

      Den Baubericht werde ich gerne verfolgen. HMV hat mit diesem Baubogen ein wahres Meisterwerk erstellt.

      Übrigens, die erste von mehreren Bismarck's habe ich ca. 1957/1958 von WHV gebaut. Damals ein gut konstruiertes Modell - aber keine Vergleich zu der heutigen Ausführung.

      Ich schaue gerne zu,

      alles Gute, Gruß Wolfgang.
    • Hallo Wolfgang,

      es freut mich, dass Du auch hier dabei bist!

      Es dauerte natürlich ein paar Tage, bis die Ersatzbögen geliefert wurden... daher in der Zwischenzeit... wieder etwas Kleinzeugs verbauen. Diesmal wählte ich eine Übungsladekanone (Bild 1)
      und was daraus geworden ist (Bilder 2 bis 5)
      Dazu hab ich mir gleich eine bessere Kamera gekauft.... (Bild 6) Ein deutlicher Unterschied zu vorher.





      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Schon nach wenigen Tagen erhielt ich die kostenlose Ersatzlieferung mit denfarblich überarbeiteten Bordwänden.
      Nun stand ich vor der Frage... wie soll es weitergehen... Die alten Bordwände abreißen, oder die neuen einfach drüberkleben???

      Abreißen war keine Option, das hätte doch zusätzlich einigen Schadenangerichtet. Drüberkleben war auch nicht der Bringer... die Bordwände waren sowieso schon sehr, sehr eng bemessen an Bug und Heck, da hätte es wohl unschöne Lücken gegeben. Und auch an den Seiten war die Bordwand ja nicht glatt, sondern nannte eine doppelte Lage "Panzerplatten" an der unteren Hälfte ihr Eigen.
      Völlig neu beginnen.... nicht wirklich eine Option für mich, schließlich würde ich die kompletten neuen Rumpfteile neu benötigen. und der Bogen war ja nicht ganz billig in der Anschaffung.
      Das Ding in die Tonne treten und etwas anderes zusammenzubauen kam für mich ebenfalls nicht in Frage, zumal mir einige Zeitgenossen im damaligen Forum bereits zu Anfang ein krachendes Scheitern prognostizierten.

      Also begann ich am Rumpf ein wenig zu experimentieren.... Ich rieb die Bordwände mit Holzasche unseres Pelletofens ein; die helleren Stellen etwas intensiver als die dunkleren... und siehe da, die krassen Farbunterschiede wurden etwas abgemildert... mit dem Nachteil, dass die Originalfarbe des Rumpfes nicht mehr vorhanden war; alles wurde etwas dunkler. Aber das konnte ich vertreten.
      Als Nächstes begann ich mit den Wänden des Aufbaudecks... (Bild 1)
      Das erste Segment wurde ausgeschnitten, die Bullaugen ebenfalls ausgestochen und verglast. die Türen, wie vorgesehen verdoppelt, die Deckel der Bullaugen angebracht.
      Zusätzlich dazu verlegte ich schwarzen Faden als Simulation der Elektroleitungen, schnitt die Öffnungen der Lüfterein-/auslässe aus und hinterlegte diese mit schwarz gefärbtem Schleifpapier. Die angedeuteten Schaltkästen wurden ebenfalls verdoppelt und eine Tür zur Gänze ausgeschnitten... diese wollte ich später geöffnet darstellen. (Bild 2)
      Die ausgeschnittene Tür wurde ebenfalls verdoppelt und wieder angeklebt.Dahinter schaffte ich eine Art "Potemkinsche Wand", in Ocker gehalten. (Bild 3)
      Hinzu kamen noch Steigeisen, "Schwanenhälse", Schränke und Oberlichter (Bilder 4 und 5)
      Dies alles war natürlich nicht innerhalb ein paar Stunden zu machen, das kostete Tage... und das war nur ein Teil der Wände.
      Aber es machte mir riesig Spass.






      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Auch das nächste Teil wurde entsprechend vorbehandelt, bevor es schon mal an seinem Platz Probesitzen durfte (Bild 1)
      Bevor es mit der nächsten Wand weiterging, juckte es mich in den Fingern, die ersten Kleinteile am Heck, welche ja schon fertig in den Schächtelchen ruhten, an Bord zu befestigen... (Bilder 2 bis 4)



      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Weitere Wände kamen an der Steuerbordseite hinzu... alle genauso behandelt wie die ersten beiden. (Bild 1 bis 3)
      Auch die runden Abschnitte in Höhe der Barbetten für die Mittelartillerie wurden so gestaltet. (Bild 4)

      Alle Wände waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht verklebt, sondern lediglich eingesteckt. Erst wenn alle Wände fertiggestellt waren inklusive der Barbetten von Turm Berta und Cäsar sollte die Hochzeit mit dem Deck erfolgen.



      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Bevor ich die Backbordwände in gleicher Weise fertigte, juckte es mich gehörig in den Fingern, einen Geschützturm der Hauptartillerie zu bauen... in diesem Fall den Turm Dora... (Bild 1)
      Die innere Barbette (Bild 2)
      Das "Skelett" des Turmes (Bilder 3 und 4)
      Die Außenhaut mit den verschließbaren Sehschlitzen und den Be-/Entlüftungsrohren (Bild 5)
      Die Geschützrohre und die Entfernungsmesser am Geschütz...(Bild 6)
      Beide Rohre erhielten noch je eine Blende, welche den Eindruck vermittelte, die Rohre haben eine weitaus größere Wandstärke (Bild 7).
      Leider hatte ich die Deckel der Entfernungsmesser nicht korrekt angebracht und die Versuche das zu reparieren verschlimmbesserte das Resultat nur... Diese wurden dann zu einem späteren Zeitpunkt korrekt nachgearbeitet.
      Die Bilder 8 und 9 zeigen den fast fertigen Turm.
      Hier wurden dann noch sogenannte Blastbags aus Eigenfertigung angebracht... (Bild 10).
      Die Herstellung dieser "Bags" zeige ich dann an anderer Stelle










      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Auch die Barbetten der Türme Berta und Cäsar mussten intensiv bearbeitet werden... jede Menge Lüfter und anderes Kleinzeugs (Bilder 1 bis 3)

      Hier sind die Barbetten bereits eingebaut... Für Turm Berta (Bild 4)
      Und für Turm Cäsar (Bild 5)

      Bild 6 zeigt die fertig eingebauten Steuerbordwände, lediglich an den beiden Barbetten hatte ich sie noch nicht verklebt.





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      Gerhards Staubfänger
    • Servus Gerhard,

      wenn ich mir so anschaue, was da alles an Kästen, Leitungen, Panzerblenden und sonstigem Gerümpel an den Wänden zu montieren ist, da lobe ich mir die eher spartanisch mit Aufbauten ausgestatteten Kriegsschiffneubauten der Zeit von 1905 bis 1918.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
    • Als Nächstes wurde der Durchgang mittschiffs, unterhalb des Katapultes in Angriff genommen.
      Diese Sektion sieht man später nicht... da müsste man halb reinkriechen.
      Daher sind hier auch nicht alle Türen an den kanten gefärbt....
      Dieser Durchgang ist zugleich der Unterbau für das später anzubringende Katapult.





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      Gerhards Staubfänger
    • Nachdem die Barbetten für die Türme Berta und Cäsar ihren endgültigen Platz gefunden hatten, wurden die Anschlußteile der Aufbauwände ebenfalls fest verklebt.
      Das mehrteilige Aufbaudeck wurde durch die Laufgitter bei den 10,5er Flaks aus dem Ätzteilesatz ergänzt und ebenfalls aufgeklebt.
      Damit hatte der Rumpf schon mal ein Gesicht...





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      Gerhards Staubfänger
    • Ja Holger, die alten WHV'ler sind ja so gut wie alle mit der Stecklaschentechnik gestaltet.

      Die nächsten Schritte waren das Anbringen der achteren Niedergänge vom A-Deck auf das Hauptdeck, nahe Turm Cäsar... alles aus dem Ätzplatinensatz (Bild 1)
      bei den seitlichen Oberlichtern wurden wieder die Fenster verglast und jeweils ein Schutzgitter aus dem Ätzsatz darübergeklebt (Bilder 2 und 3)



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      Gerhards Staubfänger
    • Servus Gerhard,

      dieser Bogen verlangt Ausdauer! frech 2
      Wenn du alle Seitenwände mit diesem Aufwand ausgeschmückt hast, bedeutete das ja tagelange Fuzzelarbeit! Da kann ich nur den Hut ziehen!
      Ebenso beeindrucken ist bereits in diesem Stadium der Detailreichtum, zum Beispiel an den Barbetten. Toll!
      freu 2 klasse1 beifall 1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Ja, ja, die Zeit...

      Bei der Wiesbaden ist mal wieder Trocknungsphase.... da geht es hier weiter.

      los geht es mit den Außenwänden der Brückenaufbauten (Bild 1)
      Auch hier wieder das gleiche Spiel, Bullaugen ausstechen und verglasen, E-Leitungen legen, usw. Allerdings kommen hier noch zahlreiche Lamellen hinzu. Die aus dem Ätzsatz wollte ich nicht nehmen... mich packte da mein Ehrgeiz... na ja, seht selbst. (Bilder 2 bis 7)







      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger
    • Der schwer gepanzerte Brückenvorbau inkl. der Seitenwände bis hin zu den vorderen Reduits der Mittelartillerie, ein Riesenteil!
      Vor dem Einbau wurden auch hier alle Verfeinerungen angebaut, die Bullaugen wieder ausgestochen, Lufteraustritte ausgeschnitten und hinten wieder verklebt, Türen und Bulleyabdeckungen verdoppelt gleich noch die Positionslichter gesetzt, ein paar Steigeisen angebracht und die Leiter aus dem Ätzteilsatz verwendet (Bild 1)

      Beim Einbau gab es allerdings eine kleine Schwierigkeit, in diesem Bereich war das Hauptdeck nicht eben , der Längsspant war etwas höher, als die Querspanten... und ich dachte, ich hätte da sehr genau gearbeitet... Das Reultat sieht man in Bild 2. Die Stecklaschen waren teilweise an Backbord sichtbar... unmöglich!
      Dieser Spalt wurde dann später mit einem umlaufenden, schmalen, schwarzen Streifen kaschiert. (Bilder 3 und 4)




      Grüße aus Oberbayern!

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      Gerhards Staubfänger