Schwimmwagen PTS-M; Modelik Nr. 1/2001; M 1: 25

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    • Schwimmwagen PTS-M; Modelik Nr. 1/2001; M 1: 25

      Hallo zusammen,

      bis 1973 fertigte die damalige UdSSR dieses ungepanzerte Vollkettenfahrzeug für den Eigenbedarf und die Mitgliedstaaten des Warschauer Paktes.
      Angetrieben wurde das Fahrzeug von einem 12-Zylinder 4-Takt-Diesel-Panzermotor, der jedoch in einer auf ca. 257 kW leistungsreduzierten Version zum Einsatz kam.
      Die Fahrzeugmasse betrug ca. 17,7 Tonnen. Maximale Zuladung ca. 10 Tonnen.
      In Schwung gebracht, erreichte der PTS eine vmax von ca. 40 km/h. Marschgeschwindigkeit ca. 25 km/h. Im Wasser ging es immerhin noch 10 km/h vorwärts.
      Wer Genaueres über dieses Ungetüm wissen will, das www. gibt reichlich Auskunft, in Bild und Text.
      Auch wer Bilder diese Modells im Netz sucht, wird reichlich fündig.
      Einen vollständigen Baubericht fand ich nicht.

      Der Bogen selbst kommt zeitgemäß daher.



      Handgezeichnet, gute Kartonqualität (ca. 180 g/m², sauberer Druck, exakte Grafik, gleichmäßige Farbtextur, solides Spantengerüst mit unendlich viel Verzapfungen (LC-Satz nur für Räder und Ketten) und "vernünftiger" Detaillierungsgrad.
      Die Bauanleitung besteht aus Text (polnisch) und recht aussagekräftigen Skizzen.
      Konstruiert wurde das Modell von Waldemar Rychard & Witolid Piasecki (so zumindest meine Deutung).
      Den LC-Satz habe ich mir natürlich gegönnt.
      Ansonsten soll auf Karton und Pappe mit 0,5mm, bzw. 1,0mm Dicke verstärkt werden.
      Geklebt wird mit UHU-Kraft, UHU-flinke Flasche und Weissleim.
      Das Färben der Schnittkanten erfolgt mit einem Aquarell-Stift von Faber Castell mit der Farbbezeichnung: Chromoxidgrün stumpf 8200-174.
      Die Verwendung von Revell Aqua Color Farbe olivgrün Nr. 361, seidenmatt ist auch möglich, wobei der Aquarellstift den Bogen-Farbton exakter trifft.

      Viele Grüße
      Roland
    • Reinhold, Michael, danke für Euer Interesse und die guten Wünsche!

      Nach dem Ausschneiden der Spanten-Baugruppe, bestehend aus den Bauteilen K-1 bis K-13, erfolgte zunächst der Zusammenbau der Wanne mit den beiden Wellentunneln der Schrauben für den Vortrieb im Wasser.
      Geschlossen wird die Wanne mit dem Bauteil K-13, das ich vorerst noch nicht verklebe.
      Bis hierher passte alles sehr genau.





      Viele Grüße
      Roland
    • Ich freue mich über Dein Interesse, Hagen!

      Hagen von Tronje wrote:

      Interessantes Vehikel
      Vielerorts besitzt das Original dieses Schwimmwagens sogar inzwischen Kultstatus.

      Und irgendjemand muss ja auch mal Norm´s verrosteten MAZ einsammeln... grins 2
      Dafür eignet sich der PTS bestens.

      Der Bau des Modells gestaltet sich bisher sehr entspannend, weil unkompliziert - gute Hausmannskost eben!

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Fritz,

      petcarli wrote:

      Übrigens da ich Dich in Mespelbrunn ablöse, treffe ich Dich am Samstag denn noch an?
      mit Sicherheit!
      Ich beabsichtige nach der Übernachtung von Freitag auf Samstag noch bis zum Abend in Mespelbrunn zu bleiben.
      Leider muss ich am 08.10.2017 einen Termin wahrnehmen, ansonsten wäre ich gerne bis Sonntag geblieben.

      Viele Grüße
      Roland
    • Servus Roland,

      hatten nicht die "Steelbuddys" so ein Gerät mit einem Steyer-Dieselmoter und einer Preßluft-Starteranlage verheiratet?
      Diese Folgen der Serie waren das absolute Highlight!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Gerhard und WiWo,

      danke und: die "Steelbuddys kannte ich bisher nicht - jetzt ein ganz klein wenig mehr.
      Für Nostalgiker bestimmt eine optische Fundgrube.

      Am PTS-Bau dominiert momentan noch die Pappe.
      Mühevolles schneiden mit dem Cutter, zusammenpassen, kleben, schleifen.
      Die Fahrerkabine wird als Einheit montiert und dann im Bug "versenkt".
      Vorher erfolgen allerdings noch "Verglasung" und Innenausbau, deshalb wurde die Kabine nur zum Fotografieren eingesetzt.
      Damit beginnt im nächsten Schritt die Bauphase der ersten Farbbehandlungen und der Außenbeplankungen.

      Das Spantengerüst überzeugt durch eine gute, sehr solide und absolut passgenaue Konstruktion.

      Und so sieht der PTS momentan aus:












      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Gerhard und Ingo,

      tatsächlich ein interessantes und selten gebautes Modell - schade eigentlich!
      Denn der Bogen ist zwar schon etwas betagt, überzeugt dafür aber mit einer sehr durchdachten und hervorragend passgenauen Konstruktion.

      Am Modell haben die "Tapezierarbeiten" begonnen...

      Viele Grüße
      Roland





    • Hallo Roland,

      da schau ich auch mit rein, ein interessantes Teil. Wenn ich mich nicht irre, hat die hiesige Ungarische Armee diese Teile auch noch im Einsatz. Meine mich daran erinnern zu können, wie die bei dem Hochwasser - oder bei extremer Schneelage Huckepack richtig zugeladen hatten.

      Auf alle Fälle scheint Modelik ein faible für gut passende Bausätze zu haben. Sehr sauber umgesetzt.

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo zusammen,

      Stephan wrote:

      Auf alle Fälle scheint Modelik ein faible für gut passende Bausätze zu haben.
      Ein Faible vielleicht schon...
      Was aber hin und wieder über andere Modelik-Bögen zu lesen ist, scheint man es dort manchmal beim Faible zu belassen - siehe Aussage Bernd.

      @ Bernd: danke für Dein Interesse und: jedenfalls passt am PTS bisher alles bestens, weshalb sich der Zusammenbau auch weiterhin entspannt gestaltet.

      Die Bilder zeigen den aktuellen Bauzustand.


      Viele Grüße
      Roland





    • Fritz und Gerhard, erst mal danke für Euer Interesse!

      Die letzten Wochen erlebte ich wenig modellbaufreundlich.
      Doch trotz widriger Umstände fand sich doch die eine oder andere Stunde der Besinnung auf das, was Ruhe und Zufriedenheit schaffen kann...den PTS grins 2

      Und die Summe dieser Besinnlichkeiten sieht inzwischen so aus:








      Zwischenfazit: Geniale Passgenauigkeit = Baufreude pur!

      Viele Grüße
      Roland
    • Danke, Kurt!

      Allmählich sieht das Ungetüm dem Gefährt auf dem Bogen-Titelbild tatsächlich ähnlich.

      Der heutige Bastelspaß bestand darin, ca. 1,5mm breite Streifen zu schneiden und damit die Versteifungssicken in den Bordwänden darzustellen. Eine ziemliche Fitzelarbeit, die aber im Ergebnis für gute Optik sorgt.
      Das Modell verfügt über unzählige solcher Sicken-Darstellungen, welche mit dünner Pappe verstärkt, ausgeschnitten und die Kanten gefärbt werden.



      Viele Grüße
      Roland
    • Moin Roland,


      komme gerade bei meinem Forenrundgang hier auf Deine Seite !

      Das ist ja ein ganz tolles Modellprojekt ! daumen1

      Hier bleibe ich mal gerne dran, an Deinem Baubericht ! klasse1 daumen1
      Gruss
      Holger


      Kartonmodellbau....
      am besten vom frühen Morgen, bis zum Abend....,
      für mich reinster Genuss und erlabend ! freu1
    • Hallo Holger, danke für Dein Interesse an diesem BB!

      Einen herzlichen Dank auch an die Liker!

      Nach einigen Tagen der inneren Abkehr vom Modellbau und der Hinwendung zu anderen irdischen Freuden wie z.B. einen mehrtägigen Besuch der Internationalen Talisker Highland Games 2017 in Trebsen (mit anschließender Selbstauferlegung einer angemessenen Karenzzeit), herrscht nun wieder Modellbau-Alltag am PTS!

      Viel Nennenswertes ist nicht zu berichten. Alles passt sehr genau zusammen und die größten modellbauerischen Herausforderungen bestehen derzeit darin, Kilometer von Kanten zu färben und emsig den Bestand an Aquarellstiften zu ergänzen.

      Im Moment sieht das Modell so aus:








      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Hagen,

      Hagen von Tronje wrote:

      Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem DUKW ist vorhanden, denke ich...
      ....optisch vielleicht ein bisschen, aber die wesentlichste Gemeinsamkeit besteht wohl darin, schwimmen zu können.

      Hallo zusammen,
      zwischen Bundestagswahl und goldener Schere war doch noch was..., richtig, der praktizierte Modellbau.
      Konkret umgesetzt am PTS fröne ich da aktuell eher dem Müßiggang in Form der genussvollen Verarbeitung von LC-Teilen für das Fahrwerk.
      Dank dieser LC-Segnungen entstehen so in vergnüglicher Weise Baugruppen, die im kartonalen "Mittelalter" noch mühevollst und zeitraubend gefertigt werden mussten. Den entstehenden Staub beim Schleifen der LC-Teile kann man dabei sogar noch ungehemmt mit einem Talisker hinunterspülen, ohne Qualitätseinbußen am finalen Produkt fürchten zu müssen grins 2
      Und nebenbeigemerkt, die Präzision und Passgenauigkeit der LC-Teile ist bestechend!

      Die Bilder zeigen die für den Bau der Räder erforderlichen Bogen-Teile, gegenüber den LC-Teilen und erste gefertigte Baugruppen.

      Viele Grüße
      Roland







    • Hallo zusammen,

      es gibt natürlich auch ein Leben nach Mespelbrunn!

      Hinsichtlich praktiziertem Modellbau sieht das momentan allerdings ziemlich eintönig aus

      Im konkreten Fall heißt das LC-Teile austrennen, schleifen, zusammenleimen, lackieren...sechzehnmal das Ganze
      Zwischendurch - wegen der Abwechslung - Schwinghebel und Anschlagpuffer gefertigt und angeleimt.
      Zum lackieren sämtlicher Antriebs, Führungs- und Laufrollen verwende ich die gezeigte Farbe.
      Farbauftrag (zwei Schichten) mit einem feinen Pinsel.

      Die Bilder zeigen den aktuellen Bauzustand, wobei angemerkt werden muss: Bild 4 zeigt die LC-Teile für eine Laufrolle!


      Viele Grüße
      Roland







    • Hallo Bernd,

      jede Laufrolle besteht aus der Nabe und zwei Radscheiben. Eine Radscheibe jeweils aus drei Einzelscheiben und einem Ring.
      In der Bauabfolge heißt das:

      • pro Radscheibe die drei Einzelscheiben zusammenleimen
      • eine Radscheibe auf die Nabe stecken und verleimen
      • diese Baugruppe lackieren
      • die zweite Radscheibe lackieren
      • zweite Radscheibe auf Nabe stecken und verleimen (zur Erzielung genauer Parallelität zur ersten Radscheibe werden sechs 4mm dicke Passstücke zwischen erste und zweite Radscheibe geklemmt)
      • beide Ringe verleimen
      • Feinschliff
      • Endlackierung
      Bauzeit pro Laufrolle ca. 3 Stunden.


      @'Fritz

      petcarli wrote:

      Es war schön, dass ich Dich in Mespelbrunn persönlich kennen lernen konnte.
      danke, das empfand ich genauso!

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo zusammen,

      nach der Fertigstellung des GS 2018-Modells werde ich mich nun wieder dieser Baustelle widmen, zumal die Farbe des Modells auch ganz gut zur Jahreszeit passt.
      Der Bauzustand ist seit dem 16.10.2017 (letzte Bilder) unverändert und auf den beigefügten, aktuell angefertigten Bildern nochmal ersichtlich.
      Da inzwischen ein absoluter PTS-Fan und erwiesener Kenner dieser stählernen Materie den virtuellen Weg in unser Forum gefunden hat - Sven (Omykron), sei auch in diesem Thread herzlich begrüßt - bedeutet das für mich einen zusätzlichen Motivationsschub

      Viele Grüße
      Roland