RMS Queen Mary I von 1939, JSC, skaliert auf 1:250

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    • Hallo,

      in den letzten Tagen habe ich mit den vielen Kleinteilen auf dem Vorschiff begonnen; ich habe alle Poller fertig gestellt.

      Doch zunächst einmal besten Dank für die vielen Besuche auf meiner Seite.

      Günter Plath,
      du hast Recht! Nach der QM I folgt die Normandie. In den verschiedenen Publikationen über die Normandie wird sie als schönster Ozeanliner aller Zeiten beschrieben. Da lohnt es sich das Modell auch zu bauen. Der Plan ist wieder in 1:400 erstellt, ich werde natürlich auf 1:250 vergrößern.
      Du und auch alle anderen Modellbaukollegen wissen ja, dass ich mit Unterwasserrumpf baue. Aber ... einen Spantenriss für das Unterwasserschiff habe ich noch nicht.
      Daher schon heute die Frage an dich und ebenfalls an alle anderen Modellbaukollegen - wer kann mir einen entsprechenden Spantenriss zur Verfügung stellen. Der Maßstab ist nicht wichtig; ich vergrößere dann auf 1:250.

      Fritz und Hagen v. T.,
      mit der Herstellung des Rumpfes bin ich zufrieden. Das Erscheinungsbild der drei Passagierschiffe macht sich gut. Wie ihr vorstehend gelesen habt, werde ich mich in der nächsten Zeit mit Zivilschiffen befassen. Von den Kriegsschiffen aus WK I und WK II habe ich viele Modelle und das ist vorläufig genug.


      Doch nun zu den Pollern.

      Die habe ich bisher aus Papier oder Karton gerollt. Da hatte ich hier und da meine Schwierigkeiten, da das Rollen nicht immer schön gleichmäig war. Manchmal waren die Poller schräg gerollt und das hat mir dann nicht gefallen. Bei den Pollern die dann i. O. waren, habe ich zum Schluss noch einen runden Deckel aufgeklebt.

      Ich glaube, dass die meisten Modellbaukollegen ihre Poller auch so bauen; auf den verschiedenen Baubogen ist das auch so vorgesehen.


      Dann hat mir der Kollegen Helmut Berthold bei einem EUREGIO-Treff in Mönchengladbach in diesem Jahr einen sehr guten Tipp gegeben: Herstellung der Poller aus Moosgummi.

      Zunächst habe ich mir in Koblenz Moosgummi in schwarz in der Stärke von 3 mm besorgt. Dann habe ich das relativ weiche Moosgummi von beiden Seiten mit 160 g/qm Karton kaschiert. Das hat die Stabilität des Moosgummis verstärkt. Dann alles mit einer einfachen Lochzange ausgestanzt und die noch in der Lochzange befindlichen Poller mit einem (gerade abgeschnittenen) Zahnstocher vorsichtig heraus gedrückt. In der Regel waren die so bearbeiteten Poller auch schön gerade ausgerichtet. Hier und da kam es jedoch vor, dass die etwas schrägt ausgerichtet aus der Lochzange kamen; die habe ich dann natürlich nicht verwendet. Wie gesagt, das hat bis auf einige Ausnahmen gut geklappt.

      Nochmals Dank an Helmut für den guten Tipp. Meiner Meinung lohnt es sich, so vorzugehen.

      Nach der langen Einführung dann die Bilder hierzu.

    • Für die QM I waren viele Poller herzustellen und das gleich in zwei Ausführungen (die angehängten Bilder zeigen die zwei Varianten).

      Von den kleinen Pollern (in grau) waren insgesamt 48 Stück und von den großen Pollern (in schwarz) waren insgesamt 34 Stück herzustellen, für das Vorschiff und das Achterschiff.

      Die kleinen Poller habe ich aus 1 mm Graukarton, kaschiert mit einem ebenfalls grauen, sauberen Karton, hergestellt und ebenfalls mit der Lochzange ausgestoßen.



      Die Herstellung der größeren Poller aus Moosgummi habe ich vorstehend beschrieben. Hier nur ein Gesamtbild dieser Poller.

    • Dann verabschiede ich mich für Heute. Ich hänge mal zwei Bilder der nächsten, anstehenden Aufgaben an. Hier zunächst die Bauzeichnung vom Vorschiff. Die Teile-Zuordnung ist jedoch nicht ganz verständlich und klar festgelegt. Da ich mich schon einige Zeit damit befasst habe, denke ich, dass ich das aber lösen werde.



      Dann noch ein Bild vom Vorschiff der QM I auf das alle diese kommenden Teile befestig werden müssen.



      Bis dann, Gruß Wolfgang.
    • In der Tat, auf dem Vorschiff der QM I waren viele Einzelteil zu platzieren. Da waren Poller, Ankerwinden, Lüfter, Lukendeckel, Treppen, Leitern und Ladebaumwinden. Ich bin froh, dass diese Aufgabe gelöst ist. Das hat doch viel Zeit gekostet. Aber da muss man dann durch!

      Ich hänge einfach mehrere Bilder an; der interessierte Kartonmodellbauer kann leicht erkennen, worum es sich handelt.

      Zuerst die Ladebaumwinden.



      Dann die vielen Lüfter. Da waren mehrere Ausführungen zu bauen. Im Original-Bauplan waren die Lüfter zum Teil einfach gestrickt. Die habe ich dann etwas aufwendiger gebaut; so wie schon auf meiner Hanseatic gezeigt.


    • Hallo Wolfgang,
      schön dass du meine Art des Pollerbaus umgesetzt und geschildert hast.
      Bewundernswert ist deine Art des Herangehens an schwierige Bauteile, so z.B. die Konstruktion der UW- Rümpfe und die nach alten Unterlagen/Plänen erbauten SMS-Grauen.
      Also , weiterhin eine ruhige Hand zum Führen der Pinzette/Schere. Und ich wünsche mir noch viele, makellos gebaute Schiffe von Dir,

      bis zum März,
      Helmut
    • Neu

      Hallo Kurt und Fritz,
      die vielen Kleinteile auf dem Vorschiff der QM I waren für mich schon eine Herausforderung. Es freut mich, dass sie euch gefallen. daumen1

      Hallo Hans Jürgen,
      dein Baubericht der QM I hilft mir bei meiner Ausführung viel. Immer wieder schaue ich da nach und dann ist mir - gerade bei den Kleinteilen auf der Vorschiff - so manches verständlicher. Du hast ja in 1:400 gebaut und da waren gerade diese Teile schon erheblich schwieriger zu bauen.
      Dann fange ich im Laufe der nächsten Tage mit den großen Aufbauen auf dem Mittschiff an. Das geht doch erheblich einfacher und man sieht dann mehr vom Baufortschritt. Das aber zur gegebenen Zeit.

      Mit der "Kleinteileorgie" habe ich den letzten Tagen weiter gemacht. Das Heck ist fertig bestückt. Im Grunde handelt es sich um ähnliche Bauteile wie auf dem Vorschiff schon gezeigt. Ich hänge mal vier Bilder an; ohne große Kommentare.