Lotus 72D 1:24 von Petr Spinler

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    • Lotus 72D 1:24 von Petr Spinler

      Schönen guten Abend zusammen,
      nach dem Yak-15 Debakel, die jetzt erstmal in einen dunklen dunklen Karton gewandert ist um über ihre Passungssünden nachzudenken habe ich mir mal ein Fahrzeug vorgenommen.
      Meine Wahl fiel auf den Lotus 79D von Petr Spinler der um die 100 Teile umfasst und
      relativ (jaaaaa ich weiss... ich BIN relativ langsam happy1 ) zügig entstehen sollte. Nach dem Treffen in Mespelbrunn hab ich wieder Lust bekommen und diese schwarze Schönheit die mit ihrem Baujahr (1973) auch noch meinem Geburtstjahr entspricht soll es dann nun werden...
      Der Karton, oder sollte ich besser sagen das Papier auf dem das Modell gedruckt ist, ist reichlich dünn. Das sollte aber düe die Modellgröße in Ordnung gehen.
      Da ich des Polnischen leider so gar nicht mächtig bin lässt die geschriebene Anleitung mächtig Interpretationssspielraum aber die Grafiken werden es schon richten...
      Wenn ichs richtig interpretiere sind die Achsen aus Fremdmaterial (vermutlich Holz oder Metall) aber ich denke mal das wird sich während des Baus herausstellen.
      Wohlan... Hier ein Bildchen des unberührten Bogens der als "Beifang" einer Slawomir Bestellung bei mir landete happy 2



      Schaun mer mal wies wird zwinker2
      Grüße aus Dietzenbach

      Nächster Stammtisch im Rhein Main Gebiet am Freitag, 14.12.2018 ab 19:00 (zum Thread gehts hier lang ;))
      Verkümmerte Werke - Bauberichte und Fertiges
    • Hi Chris,

      das ist eine tolle Wahl! Der JPS Lotus gilt als einer der schönsten Formel 1 Renner überhaupt. Da ich Dir 9 Lebensjahre voraushabe, kann ich mich noch daran erinnern, wie wir damals begeistert die Autozeitschriften danach durchsahen. Und in den Michel Vaillant Comics dieser Zeit waren sie auch immer präsent.
      Bin gespannt, wie weit er bis zum Nikolaustreffen in Dietzenbach ist. Bei meinem C4 sind aktuell die Räder dran, aufwendiger als zuerst angenommen...

      Viele Grüße, Martin
      Lebe so, dass sich Deine Bekannten langweilen werden, wenn Du verstorben bist!
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      Im Bau: Die "Weihnachtslok" von Paper-replika.com
      Freut sich wie blöd auf: Die Sendung mit dem Porsche 936 von Orjol!
    • Hallo zusammen,
      Nikolaustreffen in Dietzenbach... Und Du willst da schon was sehen? Und das bei meinem Bautempo? Uiuiui rotwerd1
      Seis drum. Das Messer angesetzt hab ich schonmal und jetzt gibts auch kein zurück...
      In gewohnter Manier erstmal die Teile für eine Baugruppe grob ausgeschnitten und auf der übersichtlichen Bauanleitung abgehakt...
      Übersichtlich deshalb weil ich mir nichtmal die Mühe machen muss den Text zu lesen (Versteh ich eh nicht happy1 )

      Anfangen tu ich am Motor. Der Block und die Zylinder bestehen aus recht wenig Teilen. Im Gesamteindruck aber sicher ausreichend da der Motor eine schöne zeichnerische Detaillierung aufweist.

      Jetzt noch eine neue Klinge ins Messer einsetzen und frisch ab dafür.
      Der Karton kommt mir übrigens saudünn vor. Ich hoffe mal dass das später durch die ganzen Faltungen ausreichend stabil ist...

      Frage an die Allgemeinheit: Wie ists hier eigentlich lieber gesehen? Viele Bilder, alle Bauschritte ausreichend dokumentiert oder eher weniger Bilder dafür größere Schritte?
      Your choice folks... Schauen vermutlich eh wenig Leute zu happy1
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Hallo Chris,
      Ohne Bilder hätte ich so manches Modell nicht bauen können.
      Dabei interessiert mich:
      - an welchen Stellen Du Verstärkungen einbringst und an welchen Stellen Du das dünne Papier vorziehst.
      - an welchen Stellen Du superst um einen realistischen Gesamteindruck zu bekommen.

      Wie auch immer, ich freu mich auf deinen Bericht.
      Gruß Harry

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    • Hallo Chris,
      eine schöne Modell Wahl hast du hier getroffen. klasse1 freu 2
      Aber das mit dem Urlaub verstehe ich nicht du hast doch den Bogen angeschnitten was musst du den da noch vorbereiten. flüstern1
      Du wirst doch nicht etwa den Bau unterbrechen wollen und irgend wo hinreisen. haue 2 happy1
      Grüße,
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub happy1
      Ich bin jetzt gerade eine Woche daheim und hab nen bischen geschnibbelt bevor es nächste Woche nochmal in die große weite Welt geht tanz 2

      Zum Thema: Das Papier bzw den Karton werde ich so benutzen wie er vorgesehen ist. Das Modell ist relativ klein mit vielen Winkeln, das sollte ausreichend Stabilität mit sich bringen.
      Ich habe jetzt die ersten Teile fertig ausgeschnitten und die Kanten gefärbt. Bei den zu rollenden Teilen habe ich die Klebelaschen entfernt und werde diese auf Stoss verkleimen. Sieht einfach sauberer aus.
      Anbei noch ein kleiner Zwischenstand:

      Jetzt kann das erste Verleimen losgehen daumen1
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Na dann wolln mer mal. Ist zwar noch vor der nächsten Reise aber was solls daumen1

      Wir starten mit dem Motorblock. Dazu gibts eigentlich wenig zu sagen ausser dass die Teile gut und genau zusammenpassen.


      Den kleinen Anbau habe ich bei den Klebelaschen etwas modifizieren müssen da sich sonst das Material an der Klabung nach oben gewölbt hätte (Die Klingenspitze zeigt auf den Punkt an dem ich ein wenig der Lasche weggeschnitten habe:


      Dann konnten beide Teile zusammengefügt werden:


      Zum Schluss dieses Bauschrittes wird noch die Basis der Vergaserbank angebacht. Hierzu hat der Motorblock selber Schlitze (die ich grandioserweise vergessen hatte auszuschneiden, also musste ich das am fertigen Block machen. hat aber gut geklappt) in die die Klebelaschen des Teiles eingeschoben werdenn. Das Teil selber ist zweifach geknickt da die "Vergasertröten" leicht zueinandergeneigt stehen:


      Ich habe das Teil eingeschoben und dann mit sehr stark verdünntem Leim Klebenähte gezogen. So konnte ich in Ruhe ausrichten und nachher leimen daumen1

      Im Übrigen hat sich meine Vermutung zumindestens am Motorblock bewahrheitet. Der Karton ist zwar dünn aber der Block ist ausreichend stabil durch die Falze und Klebungen. Ich bin gespannt ob das bei der Karosserie nachher auch so ist.
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Misch Du mal grins 2
      Ich hab mir für die nächsten Tage fest vorgenommen den Motor ein bischen weiterzubauen. Für die Zündkabel hab ich mir Material bestellt das die Tage ankommen soll. Mal sehn ob das taugt oder ob ich eine andere Lösung suchen muss.
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Hallo Chris,

      schön das es mit dem Lotus weiter geht. Wegen der Stabilität der Karosserie musst Du dir keine Sorgen machen. Ich hatte den Lotus ja auch schon angefangen... leider ist er damals dem Umzug zum Opfer gefallen. Beim Motor des Tyrell's der ja mit dem Lotus weitgehend identisch ist,verwendete ich Drähte aus einem USB Kabel für die Zündung. Und Angelschnur für die durchsichtigen Benzinleitungen.


      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Sehr geil daumen1 Weitgehend identisch ist gut. Ich würde sagen das ist der selbe Motor... Aus was hast Du denn die Einlauftrichter der Vergaser gemacht? Sehen sehr schick aus. An die Benzinleitungen selber habe ich noch gar nicht gedacht verlegen1
      Drosselklappenansteuerung etc sind auf Deinem Mist gewachsen nehm ich an?
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Hallo Cris,

      Stimmt, der gute alte Cosworth DFV. Eine Motorenlegende.

      für die Ansaugtrichter verwende ich sogenannte Aderendhülsen, 2,5 mm2 ( Blau ) .Die gibt es in diversen Größen ab 0,3 aufwärts. Diese bekommt man im Baumarkt oder beim Elektriker deines Vertrauens. Es gibt Sie auch oben mit Kunststoff umspritzt, die Farbe gibt dann die Größe an.Sie sind auch oft für viele andere Anwendungen für uns nützlich.
      Damit diese die gleiche Länge bekamen wickelte ich aus einem entsprechend breiten Papierstreifen eine Sägeschablone. Hab Dir mal ein Bild drangehängt. Für das weitere aufmotzen des Motors verwendete ich Bilder aus dem Netz.

      .

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • So... Nach dem Tip von Ralf hab ich mal in der Kiste gekramt und tatsächlich noch Aderendhülsen un diversen Durchmessern gefunden.
      Hier meine Umsetzung: Die Vergasereinlässe sind auf den Deckel geleimt. Beim Lotus 72 sind die Vergaser nicht nach oben offen sondern verschwinden unter einem Luftfilterkasten. Der Deckel wird zusammen mit den Einlässen nachher in den (vorgebohrten) Motor geschoben so dass alles eine feste Einheit bildet. Ich werd mal schaun ob ich noch seitlich in die Vergaserstutzen ein Loch bohre und die Spritleitungen versuche nachzubilden. Die Zündkerzenkabel aus 0,4mm Gummilitze ist zugeschnitten und wird nach der Vergasernummer in den Motor eingefädelt.


      Jetzt: Trocknen lassen happy 2
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Und noch ein kleines Update für heute: Die Zündkabel sind samt durchführung in den Motorblock montiert. Die kleine Röhre dient als Sammler dieser Kabel vor der Durchführung. Dass diese Durchführung in den Motorblock geht ist technisch falsch aber die Zündkabel wurden unter der Halteplatte für die Vergaserstutzen entlanggeführt. Und nur einen Ring der Aderendhülse abzutrennen wäre zu frickelig geworden. Es geht ja um die Illusion. Und die stimmt happy 2
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Und da der frühe Vogel den Wurm, hier respektive das Zündkabel fängt. Hab ich mal nen bischen weiter gemacht.
      Die Zündkabel sind da wo sie hingehören, die Vergaserstutzen samt Platte sind montiert (was nen Gefummel bis alles sitzt.
      Zum Ausrichten der Höhe habe ich die Kartonabschnitte genommen die die Stutzen ursprünglich darstellen sollten.
      Sieht man hier:


      Und das Ergebnis dann hier:

      Die Platte oben ist noch ein bischen wellig, das zieht sich aber gerade wenn die Verkleidung samt Lufteinlauf aufgebaut ist. Auch verschwinden dann die unschönen Verleimungen der Stgutzen mit der Platte. Nachher wird man nur die metallenen Stutzen selber sehen und von dem ganzen Chaos nichts mehr happy 2
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Ist es, Martin, ist es happy1
      Ein Stück weiter. Die Teile für den Lufteinlauf über dem Motor sind ausgeschnitten und die Kanten mittlerweile gefärbt...
      Eine Klebelasche habe ich abrandaliert aufgrund meiner ambitionierten Vorrillung... Aber das ist verschmerz- und nachher nicht mehr sichtbar grins 2

      Gefällt mir verlegen2
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Und da ichs nicht lassen konnte...

      Der Makrodrecksack schlägt auch hier wieder zu. Die unsaubere Klebestelle an der unteren Verkleidung ist nicht wirklich eine und kann nach komplettem Ablpüften des Kittifix Leims sicher noch ein wenig coloriert werden.

      Im Übrigen habe ich festgestellt dass die Kartonkanten schwer durchzufärben sind. Auf der Rückseite des Materials malen meine Pitt Artis Pens auch sehr unwillig... eine Challenge in der Challenge lala1

      Aber es gilt immer noch: Gefällt mir grins 2

      Ein kleiner Bonus: Ich habe auf dem Stammtisch mal wieder was zu zeigen happy 2
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Danke Harry verlegen2
      Dem kribbeln haben ich heute zumindestens ein bischen nachgegeben und mit der Getriebebox angefangen. Zuerstmal wieder die Teile von hinten nummerieren, vorrillen, auschneiden und sich freuen dass man den Schweinehund zumindestens ein bischen besiegt hat.
      Mich hat blöderweise die letzte Zeit die allgegenwärtige Grippe in den Fingern gehabt so dass ich wenig bis gar keine Lust hatte irgdend etwas zu tun.
      Anbei noch ein kleines Update: Ausgeschnittene Teile vor dem Kantenfärben grins 2


      Die Löcher habe ich mit einem Locheisen für Gürtel und Lederwaren ausgestanzt. Solange die Dinger neu und nicht schon 800 Gürtel geschnitten haben sind sie sauschaft und haben für mich ziemlich perfekte Durchmesser... Hier sinds ca 2,5mm.
      Da ich die Achsen nachher aus 2,5 oder 3mm Kohlefaserstäben erstellen werde, taugt mir das hier sehr gut.
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Chris A. schrieb:



      Ein kleiner Bonus: Ich habe auf dem Stammtisch mal wieder was zu zeigen happy 2
      Und das Ding war auf dem Stammtisch tatsächlich der Hammer. Wieder mal ein Fall von "Das kann doch nicht nur Karton sein!"
      Schön, dass es mit dem Lotus weitergeht!
      Lebe so, dass sich Deine Bekannten langweilen werden, wenn Du verstorben bist!
      Meine Machwerke

      Im Bau: Die "Weihnachtslok" von Paper-replika.com
      Freut sich wie blöd auf: Die Sendung mit dem Porsche 936 von Orjol!
    • Na übertreib mal nicht Martin. Das könntest sagen wenn irgendwann der Ric mal auftaucht und einen seiner Flieger zum Besten gibt daumen1 Aber danke für die Blumen.
      Anbei noch eine kleine Bilderfolge wie ich den Getriebeteil der an den Motor angeflanscht wird zusammengeleimt habe. Ich mach mir ja immer nen Kopp bevor ich Teile zusammenbaue die komplett geschlossen bin dass ich an alles herankomme zum Ausrichten.
      Man möge mir die Ausführlichkeit verzeihen. Vielleicht hilfts ja jemand rotwerd1

      Na dem Vorrunden der Abdeckung habe ich diese nur an der kleinen Lasche vor der eigentlichen Rundung sauber ausgerichtet und verleimt. Das mache ich damit ich einen Definierten Anfang / eine definierte Knickkante habe an der ich den Rest Ausrichten kann


      Dann wird der obere Teil verleimt (hierbei kommt man noch gut an die Klebelaschen der Ausrundung heran um diese Auszurichten. Danach wird die Rückwand umgeknickt und verleimt


      Mit der zweiten Seite der Rundung wird genauso verfahren. Auch hier kommt man noch einigermassen an die Laschen um die Rundung sauber anzuleimen. Hierbei können Flüchtigkeitsfehler nachher richtig bescheiden ausschauen!


      Schlussendlich wird der untere Deckel aufgeleimt. Die umgeknickten Klebelaschen biege ich hier vor dem Einstreichen mit Leim leicht nach aussen so dass ich den Deckel andrücken und auf dem geraden Baubrett fixieren kann. So stelle ich sicher dass ich den Deckel nicht versehentlich nach innen eindrücke und keine unschöne Einwölbung entsteht.

      Fertsch!
      Grüße aus Dietzenbach

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    • So. Hier gehts auch nen bischen weiter. Die Hinterräder... Oder sollte ich besser Walzen sagen? happy 2
      Nach dem Ausschneiden der Teile folgte das rollen und anpassen. Hier tat sich dann auch gleich eine Änderung auf. Der Bausatz hat an den Felgenteilen Klebelaschen in Form von kleinen Dreiecken vorgesehen.
      Da ich bei sowas Knick- und Leimlegastheniker bin (ich bring das nie so hin dass man keine der Klebelaschen mehr sieht nach dem Verkleben - bin vermutlich einfach zu doof oder hab den Trick noch nicht gefunden) habe ich die Laschen kurzerhand abgeschnitten.
      Blöderweise bin ich auf die Idee erst nach dem Zusammenrollen und Leimen gekommen (der Einzelteile) hat aber noch ganz gut funktioniert.
      Das nächste Mal würde ich das vor derm rollen und leimen tun.

      Ein bischen was fürs Auge:


      Oben sieht man den aktuellen Stand. Die Reifenflanken sind zusammengrollt und geleimt. Was mir extrem schleierhaft vorkommt ist die Tatsache dass laut Bauzeichnung ein leichter Wulst in die Teile eingebaut werden soll. Und zwar derart dass der Felgenteil der Reifenwand (innen am Rad sozusagen) ein wenig nach innen gewölbt sein soll. Das Titelbild gibt das auch her.

      Ich hab nur keine Idee wie ich diese Teile wölben soll. Daher habe ich mich der Sauberkeit halber dazu entschlossen auf dieses Kleine Detail zu verzichten. Der Gesamtreifen wird dadurch vermutlich einen Millimeter breiter was hoffentlich nachher nich auffällt. Hat hier vielleicht irgendwer von den Autobauern einen Tip oder eine Idee?

      Hier noch ein vorher / nachher Vergleich welche Laschen ich abgeschnitten habe. An der anderen Seite werde ich das vermutlich auch noch tun. Je nachdem wie es passt. Links mit abgeschnittenen Laschen, rechts ohne:
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Hallo Chris,

      normalerweise haben die Räder von Spinler an den Außerflächen eine Markierung für eine Knicklinie, so 2-3mm vom Felgenrand. Diese geht auch durch die dreiecke Klebelasche. Da siehst Du sie auf jeden Fall. Dann wird nach innen gefaltet.
      Zum wölben der Seitenflächen benutze ich einen kugelförmigen Gegenstand ( Kuliende, Teelöffel usw. ), außerdem benutze ich ein Stück Moosgummi, die Rückseite eines Mauspads geht auch. Leichtes anfeuchten, selbst anhauchen erleichtert das wölben. Wichtig es geschieht fast ohne Druck!! Sonst kann das Papier knittern.

      LG Ralf
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    • Jetzt wo Dus so sagst fällt mir das auch auf mit der Klebelasche. Nur die Markierungen kann ich nicht finden auf der Aussenfläche.
      Naja nachträglich mag ich da nicht mehr wirklich dran rumdrücken o. Ä. oder meinst Du das geht auch noch im zusammengeleimten (Ring-) Zustand? Irgendwie widerstrebt mir das nen bischen. Und auftrennen möchte ich das jetzt auch ungern. Bin ein wenig Bange dass es dann bescheiden ausschaut wenn ich mit meinem kleinen (Un-)Kenntnisstand solche Stunts versuche.

      Ich denke ich mach erstmal so weiter und werde die Räder auf der Achse so befestigen dass ich sie ggf wieder herunterbekomme und werd bei der nächsten Bestellung einfach nochmal nen Bausatz mitordern und versuchen die Biegung dann einzubauen.

      Ich gehe mal davon aus dass diese Knickgeschichte am besten vor dem Zusammenleimen der Ringe passiert? Nachträglich wüsste ich nicht wirklich wie ich das anstellen soll.
      Danke auf jeden Fall schonmal für den Tip. Doof ist halt dass ich die Anleitung in der Originalsprache nicht lesen kann und nur nach der Zeichnung baue. Die reicht auf jeden Fall aus aber solche Kniffe muss man halt wissen scheinbar.
      Grüße aus Dietzenbach

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    • Hallo Chris,

      Bin mir aus dem Gedächtnis heraus nicht mehr sicher ob die Markierung komplett umläuft. Das Rillen muss noch vor dem ausscheiden vom Bogen erfolgen. Ich benutzte dazu einen Zirkel. Wenn Du eine Sicherheitskopie hast würde ich die vier Teile einfach nochmal machen. Lohnt sich auf jeden Fall...

      LG Ralf
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    • Servus Ralf,
      Sicherheitskopie habe ich keine. Habe ich eigentlich von wenigen bis gar keinen Modellen wenn ich so drüber nachdenke. Dann werd ich den zweiten Weg gehen. Die Räder erstmal so fertigmachen und dann eben nochmal neu bestellen. Tut ja keinem weh und dem Konstrukteur hilfts vielleicht auch in monetärer Form happy 2

      Noch ne Frage: Wenn ich das mit dem Zirkel rille gibt das doch ne relativ scharfe Kante. Auf den Bildern die ich so gesehen habe ist das aber rund ausgeformt. Wie geht man hier am besten vor? Naja ich werd auch selber mal nen bischen rumprobieren. Aber ich muss ja das Rad im wahrsten Sinne des Wortes nicht neu erfinden verlegen1
      Grüße aus Dietzenbach

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    • hi Chris,

      Die Rille wird vor dem ausschneiden angebracht. Dazu steche ich mit dem Zirkel den Mittelpunktvorsichtig durch. Dann wird das ganze umgedreht und auf der Rückseite der Einstich mit etwas Sekundenkleber gehärtet. Damit weitet sich der Einstichpunkt nicht so sehr, Ich rille mit einer normalen stumpfen Bleistiftmine im Zirkel...dann wird erst ausgeschnitten.

      Hier mal noch ein paar Bilder







      LG Ralf
      .
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