Eurofighter Typhoon Bronze Tiger

    • Eurofighter Typhoon Bronze Tiger

      Wie schon bei der Vorstellung des Bogen erwähnt, beginne ich einen Baubericht zu diesem Modell.
      Das Vorbild ist ein in diesem Anstrich gehaltener Ausbildungsflieger. Das Flugzeug wird für die Ausbildung von Personal in den Bereichen Technik und Avionik genutzt
      Die Besonderheit dieses Luftfahrzeuges liegt in seiner Lackierung und wird als „Bronze Tiger“ bezeichnet. Sie entstand in der Vorbereitung zum jährlichen „NATO Tiger Meet“ in 2014, einem Treffen zur größten europäischen Luftwaffenübung des Jahres.
      Einzelheiten zum Eurfighter kann man hier nachlesen:

      de.wikipedia.org/wiki/Eurofighter_Typhoon

      Aber nun zum Bau. Begonnen wird dem Rumpf, wie üblich.
      Als erstes das Teil 13 mit zwei Spanten.
      Hier gibt es schon mal erste Schwierigkeiten. Es fehlen die Einschnitte für die beiden Wölbungen der Spanten. An der österreichischen Variante sind sie wohl vorhanden.
      Ausserdem ist nicht ohne weiteres ersichtlich, dass diese Rumpfteile über den Spanten eingeknickt werden müssen....Die Linien dafür sind sehr schwach, offensichtlch aber durch den kräftigen Druck in der dt. Fassung, dies ist aber in der Anleitung vermerkt.
      Aber wenn man das erkannt hat, ist der Zusammenbau recht gut zu bewältigen, die Passgenauigkeit der ersten Teile bisher ist ausgezeichnet.









      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
    • Weiter geht es mit Teil 14. Hier gilt es, auch die Fahrwerksschächte einzubauen. Das Teil wird geformt und zusammen mit den Klebestreifen zusammengeklebt.
      Es fehlt wiederum der Ausschntt für den Spant an der Oberseite.
      Mir ist nicht klar, warum das bei der öst. Variante vorhanden ist und bei der dt. nicht?
      Auch hier sind die Seiten wieder zu knicken. Die Markierungen der Schächte schneidet man aus, wenn man das Modell mit Fahrwerk baut.
      Jetzt muss man die Fahrwerksschächte einbauen. Die Laserteile passen gut.







      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
    • Hallo Michael,
      dir muss es ja gewaltig in den Fingern zucken, dass du dich sofort auf deine Neuerwerbung stürzt! Ich schaue die gespannt zu, auch weil ich vor kurzem auch einen Bogen des gleichen Konstrukteurs erworben habe, allerdings einen etwas älteren (F-101B Voodoo). Ich hätte nicht gedacht, dass sich die österreichische und die deutsche Variante so unterscheiden.
      Bin sehr gespannt wie es weitergeht!
      Viele Grüße
      Hans-Jürgen
    • Und es geht wirklich sogleich weiter....

      Wie gehabt werden jetzt die Teile 15 bis 17 zusammengebaut. Auch hier fehlen die Ausschnitte, aber es passt alles gut zusammen.

      Teile 15 - 16:







      Teil 17: Hier fehlen Klebelaschen, die man aber selbst herstellen kann:





      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
    • Jetzt geht es weiter, heute habe ich den vorderen Rumpfteil begonnen...
      Teil 12 wird zunächst zusammengebaut. Hier kommt später auch die Lufteintrittsöffnung hinein. Vorsicht ist mit dem Spant geboten, die kleinen Ecken vorn sind sehr empfindlich. Ich habe sie abgschnitten, in der Hoffnung, sie später wieder einsetzen zu können....



      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
    • Der nächste Schritt ist das Cockpit.
      Zunächst das Laser-Cut-Spantengerüst. Dann die Cokpitwanne mit Inneneinrichtung,
      Durch genaues Lesen der Bauanleitung (auch mehrmals) erschliesst sich die Vorgehensweise, allerdings werden auch hier (wie auch sonst ab und an) die Teilenummern verwechselt. ( nicht wie angegeben 40d und e an b und c, sondern b und c an 39 a und b. ...verstanden? Naja).
      Belohnt wird man für die Mühe durch ein sehr passgenaues Ergebnis.







      Viele Grüße, Michael

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      Aber nun mal weiter im Text:

      Der Rumpf ist soweit fertig...






      jetzt noch den Pilotensitz. Dieser lässt sich recht gut bauen, passt aber letztlich nicht in die Kanzel (der Ausschnitt vorn im Sitz ist zu schmal für das Steuerpult). Hier musste ich nacharbeiten, sieht auch nicht so toll aus, ist aber nach dem Einbau nicht mehr zu sehen. Mich wundert, dass dies hier:

      sc2web.net/GeliForum/viewtopic…949d3f75db02ebcd&start=15

      nicht aufgefallen (oder erwähnt worden) ist. Man muss ja nichts schlecht reden , weil es auch nicht schlecht ist, aber ignorieren ist auch nicht gut, zumindest nicht für diejenigen, die es auch bauen wollen und denen man helfen könnte.






      Viele Grüße, Michael

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      Das nächste ist die Lufteinlass-Öffnung. Das ist wohl der bisher schwierigste Teil.
      Obwohl das Endergebnis befriedigend ist, gibt es doch zwei Dinge, die nicht passen und im o.g. Baubericht auch nicht erwähnt wurden.

      1. der Fahrwerksschacht ist hinten zu breit und passt nicht in die Aussparung des Spanten 13b und musste bearbeitet werden.









      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
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      2. Die Auslauföffnung Teil 65 /66 ist für den Spalt zwischen Bugspitze und Einlaufstutzen zu hoch. Ich habe Teil 66 weggelassen und etwas zusammen gedrückt, dann passt es.







      Naja, das zweite liegt vielleicht an mir? das erste aber nicht.

      Auch der Spant 65b ist mir nicht klar, er passt hier irgendwie nicht rein....
      Aber das Ergebnis ist okay und ansonsten passt alles sehr gut.

      Ach ja, und der Druck der Schrift auf dem Einlassteil im roten Bereich ist auch nicht okay.
      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
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      Noch eine Ergänzung:
      Ich will den Bogen auf keinen Fall schlecht machen, falls dieser Eindruck entsteht.
      Es ist ein schönes Modell, sehr passgenau (zumindest die Aussenteile), der Druck ist gut und passt auch an den Übergängen.
      Die (kleinen) Mängel sind überschaubar und auch leicht zu korrigieren.
      Allerdings muss man darauf hinweisen, denn es soll ja auch eine Hilfe für weitere Erbauer sein.
      Viele Grüße, Michael

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      Jetzt folgt die „Rückenwulst“. Hier gibt es (bis auf die auf dem Bronzeuntergrund schlecht zu sehenden Schriftzüge) keine Probleme. Alles passt punktgenau, auch die Farbübergänge sind hervorragend genau!
      Der Spant 65b, der mir ein Rätsel war, bis ich merkte, dass er 75b heissen muss, kommt als letzter Spant hinten in die Wulst!
      Ein paar Hilfslaschen zum Verbinden von Wulst und Rumpf sind eine gute Hilfe! Ein guter Tipp von Josef in seinem Baubericht!





      Viele Grüße, Michael

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      Hallo Michael,
      gerade mal eine Woche von Mespelbrunn zu Hause und du hast schon wieder ein Modell halb fertig.
      Vor diesen glänzenden Bögen habe ich einen wahnsinnigen Respekt. Da muss man nur mal falsch knicken und schon ist es für immer sichtbar und was das Kleben angeht au weh au weh etwas zu viel Kleber und es ist auch immer sichtbar.
      Deshalb bewundere ich deine saubere Bauweise und das in dieser Geschwindigkeit alle Achtung.Ehren.gif

      Grüße
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Neu

      Danke, Reinhold!
      Aber das Material ist wahnsinnig flexibel!
      Ein sehr dichtes mattglänzendes Papier mit einem hervorragenden Druck, absolut fest haftend!
      Bei scharfen Knicken muss man nachfärben, aber z.B. falsche Wölbungen lassen sich einwandfrei nachbessern und es gibt auch keine unschönen Falten. Und Klebereste (UHU flinke Flasche LH) lassen sich problemlos entfernen, allerdings darf man nicht all zu lange warten. Der Nachteil ist dabei, dass es sehr lange dauert, bis der Kleber angezogen hat, manchmal musste ich auch nachkleben....
      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
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      Und genau das entwickelt sich zum Riesenproblem.
      Aber der Reihe nach: Das Seitenruder ist an der Reihe. Wäre natürlich schön gewesen, wenn so ein Ruder auch rudern könnte, ist aber nicht. Das Ganze besteht aus 6 Teilen, dem Leitwerk und 5 Teilen Lufteinlaß.
      An sich kein Problem, passgenau, nur etwas fitzelig.





      Aber jetzt kommt es, An der Rumpfunterseite müssen jetzt die weissen schmalen Flächen ausgeschnitten werden um die nach innen gewölbten Streifen einzukleben. Warum dass nicht direkt in die Rumpfsegmente direkt eingearbeitet wurde, bleibt das Geheimnis des Konstrukteur.

      Nachtrag: Jetzt, wo ich fertig bekommen habe, muss ich zugeben, dass das eben Gesagte vermutlich unbaubar gewesen wäre.

      Bei dem weichen Material, was ständig nachgibt, ist ein sauberes Schneiden fast unmöglich, jedenfalls für mich, aber es haut einigermaßen hin.



      Das Problem ist allerdings, dass fast alle Klebestelles an der Unterseite des Rumpfes und auch der Rückenwulst beim geringsten Druck (und der bleibt ja nicht aus) wieder aufgehen. (UHU flinke Flasche LH). Empfehlung im Bogen: UHU!)
      Ich habe notgedrungen mit Sekundenkleber sehr vorsichtig nachgeklebt.
      Aber wenn ich sehe, was da noch geklebt werden muss....
      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!
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      Hallo Michael,
      das mit dem sich Lösen der Klebestellen ist mehr als unangenehm, zumal man beim Nachkleben in der Regel die Klebestelle nicht so sauber hinbekommt wie ursprünglich.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
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      Nun hab ich die halbe Nacht und auch schon den ganzen Morgen an diesen Schlitzen gebasltelt. Dank Josefs Tipp mit der Unterklebung der Ränder mit dünnen Kartonstreifen wird die Sache wirklich stabil und das Endergenis ist für mich zufriedenstellend.
      Auch hier passt alles genau, auch die Farbübergänge sind hervorragend genau!





      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!