Fracht- und Fahrgastschiff Santa Ines, Passat Verlag, 1:250

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • petcarli schrieb:

      Hallo Gerhard,

      auch wenn ich mehr von Segelschiffen begeistert bin, wünsche ich Dir doch viel Spaß bei diesem Wettbewerbsmodell!

      Gruß
      Fritz
      Das unterschreibe ich so (fast) 1:1. Fast deshalb, da ich ja Bonden und nicht Fritz heiße. grins 3

      Viel Erfolg - der Anfang sieht vielversprechend aus! daumen1


      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Sommer 2017 ist Geschichte - der Baubericht geht weiter.)
    • Das Hauptdeck mit einigem Zubehör... (Bild 1)

      Hier muss man sich also entscheiden, ob zwei Laderäume in geöffnetem oder geschlossenem Zustand gebaut werden sollen denk1
      Nein, da gibt es nichts zu entscheiden... ganz klar - mit geöffneten Laderäumen 2 und 3 (Bild 2)
      Hier sind beide Oberdeckteile auf das Spantengerüst aufgesetzt- nicht geklebt... passt sehr gut! (Bild 3)

      Bevor das Oberdeck endgültig befestigt wird müssen dann auch konsequenterweise die offenen Frachträume erst noch ausgebaut, bzw. bestückt werden. Dazu später.



      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Danke für das Like, Thomas!

      Zuerst zur Frachtluke Zwo.
      Im Büchlein "Alles über ein Schiff" von Friedrich Boer, welches die Santa Ines ins Detail beschreibt, findet man zahlreiche Fotos, wie so ein Frachtraum aussah und wie die Fracht gestaut wurde.
      Übrigens herzlichen Dank an Holger, der mir dieses Büchlein zur Verfügung gestellt hat. Ich warte noch auf das OK des Herder Verlages um hier entsprechende Fotos aus dem Buch auch hier zeigen zu können.

      Die Santa Ines war ihrer Zeit entsprechend ein Stückgutfrachter der alten Schule. Damals gab es noch keine Paletten, geschweige denn Container. So wurden die Säcke und Kisten einzeln in den Frachträumen gestapelt und mit sogenannten Garnierhölzern, Trennwänden und Segeltuch von anderen Gütern getrennt. Das möchte ich nun hier ebenfalls so nachstellen.

      Zuerst teile ich den Frachtraum mittels Holzwänden um einen kleineren Ausschnitt zu erhalten. Der Einfachheit halber fertige ich eine umlaufende Wand aus grauem Karton (Bild 1)
      Und mache dazu einzelne Holzbohlen als Längsversteifung (Bild 2)
      Hier die fertige umlaufende Wand (Bild 3)
      Als Boden dient ebenfalls ein entsprechendes Stück grauer Karton, der allerdings hellbraun eingefärbt wurde. Die Holzimitation erfolgte mittels Rillen und nachfolgender Behandlung mit Asche um die Struktur deutlicher zu machen.
      Darüber wurde ein Teebeutel als Segeltuchimitation geklebt und entsprechend zugeschnitten. (Bild 4)
      Nun folgt die Fleißaufgabe.... Kistendienst... (Bild 5)
      Hier stehen schon mal die ersten sieben Kisten in diesem Konstrukt, weitere folgen morgen (Bild 6)
      Die einzelnen Komponenten sind lediglich zusammengestellt und noch nicht verklebt.
      Und so sieht ein Laderaum dann optisch aus (Bild 7) morgen kommen noch einige Kisten hinzu.







      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Moin Gerhard,

      für die Fracht wirst du ja wohl bis Weihnachten abtauchen...

      Ich zerbreche mir auch schon lange den Kopf, wie man solche Massen sinnvoll darstellen kann, mir ist nur noch nichts eingefallen.

      Musst du denn wirklich bis in die letzte Ecke die Fracht so detailliert darstellen?

      Schränken denn nicht die Süll?wände der Frachtraumluken die Sicht zum größten Teil ein?
      prost2 , Tom

      Noch 4695 Tage bis zur Regelaltersrente.
      Stand 22.11.2017

      Meine kartonalen Errungenschaften
    • Servus Tom,

      keine Angst, bisWeihnachten bin ich nicht mit "Kisten zusammenzimmern" beschäftigt.
      Ich hab jetzt 26 Kisten fertig - die reichen für das Andeuten der Ladung in Frachtraum 2.
      In Frachtraum 3 kommt ein sperriges Stück, und das war's dann. Die Santa Ines ist am Ende ohnehin sehr detaillreich.

      Genau Fritz, nur ein schwarzes Loch wollte ich dort nicht hinterlassen. Aber alles mit ein bischen Augenmaß... schließlich habe ich ja nur noch 10 1/2 Monate bis zum Abgabetermin...

      Vielen Dank Axel! ja die Modelle vom Passat Verlag sind alle durchweg passgenau und gut durchkonstruiert.

      So, wie oben schon angedeutet habe ich jetzt 26 Kisten "durch den Wolf gedreht" und als Fracht unter der Ladeluke 2 platziert (Bild 1)

      Und so sieht das jetzt von oben gesehen aus... (Bild 2)

      Nun geht es an die Fracht unter der Ladeluke 3.

      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Servus Gerhard,

      die Idee zur Umsetzung der "Frachtraum-Realität" ist einfach Klasse,
      auch wenn es etwas länger dauert, bis alles gebaut ist ! klasse1 daumen1

      Auch ich habe in meinem HMV Werftdio noch die grössten Bauten vor mir,
      nicht den Werftkran, nicht die AMALFI, noch die Werftbauten....

      nein....., eben die vielen, vielen Kleinteile wie Tonnen, Kisten, Träger, Schrottteile..........,
      die ich dort noch auf dem Kai und Schiff verteilen werde.... daumen1
      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
    • Erst einmal herzlichen Dank für die vielen likes, Werner, Bonden und Dieter!

      Auch an Dich herzlichen Dank für's Lob, Holger. ja die zusätzlichen Details sollten ein Modell ein wenig aufpeppen.
      Besondere Wirkung haben solche Dinge vor allem bei Hafendios, wie bei Dir. Auch mein Ausrüstungskai wäre öd und leer ohne Schrottplatz und die vielen herumliegenden Dinge..

      Ja Dieter, damit könnte ich dann später auch ein realistisches Hafendio mit der Santa Ines als Herzstück bauen. Aber das ist Zukunftsmusik.

      So auch Frachtraum Drei wird nun vollgestellt... (Bild 1)
      mit einem Schiffsdiesel aus dem Ausrüstungskai Set vom HMV (Bild 2)
      Hier sind die Frachträume nun komplett, das Deck ist nur aufgelegt (Bild 3)
      Und hier ohne Deck (Bild 4)
      Danach erhielten die beiden Oberdeckteile die Klebelaschen für die Aufbauwände (Bild 5)
      Beide Teile wurden nun aufgeklebt und müssen nun unter sehr erschwerten bedingungen einen Tag lang trocknen (Bild 6)





      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Gerhard schrieb:

      mit einem Schiffsdiesel aus dem Ausrüstungskai Set vom HMV (Bild 2)
      Haa....der "berühmte Schiffsdiesel" vom HMV Clubmodell 2011.... daumen1
      Mit "dem" habe ich auch noch was Besonderes vor, ich sage nur "Schwimmkran NEPTUN" !!!! happy 2 tanz 2 grins 2

      Das sieht schon alles mehr als gut aus, mit den Frachträumen der SANTA INES !
      Nun muss erstmal wieder die "weiss-blaue bayerische Werftcrew" ihre gemeinsame Arbeit "aussitzen".. ! happy 2
      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
    • Ja, diese Seppls, Holger. Immer am Beschweren.... happy1
      Danke für die Likes Stephan!

      So, das Backdeck... muss ja auch noch rauf, bevor es an die Bordwände geht (Bild 1)
      Alles ausgeschnitten, was ausgeschnitten gehört... (Bild 2)

      Aber bevor es auf das Schiff geht, müssen erst noch drei Aufbauwände (Deckssprung) zwische Hauptdeck und Backdeck platziert werden... (Bild 3)
      Die Bullaugen werden ausgestochen und verglast (Bild 4)

      Zwei Teile werden direkt an Spant 22 geklebt, daher wird hier der Spant schwarz eingefärbt.(Bild 5)

      Das Mittelteil steht etwas vor und schwingt an beiden Seiten zum Spant zurück. Daher wird hier gleich eine schwarze Pappe hinter die Glasfenster geklebt (Bild 6)
      Und die Türen werden verdoppelt. (Bild 7)








      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Die Türen sind in Reinweiß gehalten, was dem Original leider nicht entspricht...
      In dem Buch "Alles über ein Schiff" von Friedrich Boer, herausgegeben vom Heine Verlag 1955, gibt es zahlreiche Detailfotos, u.a. auch von den Türen (Bild 1)
      Hier erkennt man deutlich eine Türklinke und zwei Vorreiber, dazu eine Gummidichtung..
      Das versuche ich nachzubilden (Bild 2)
      Die beiden Seitenteile sind nun am Spant 22 befestigt. (Bild 3)
      Das Backdeck wird daraufgelegt (Bild 4)
      und zum Schluß die Ansicht von achtern auf die komplette Aufbauwand (Bild 5)
      Hier muss ich das Backdeck entsprechend der Wölbung der Spanten noch ein wenig runden.






      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Auch Dir ein herzliches Dankeschön für das Like, Thomas!

      Die Bordwand, genauer gesagt die Backbordwand, wollte heute unbedingt ans Spantengerüst...(Bild 1)
      Die drei Hauptteile entsprechend ausgeschnitten, Speigatts und zwei Bullaugen ausgestichelt und mit den beiliegenden Klebelaschen verbinden. Diese sind aber vorher schwarz zu färbein. (Bilder 2 bis 4)
      So sieht das Ganze nun aus, wobei der Bug und das Heck noch nicht endgültig verklebt sind. Bild 5)
      Da warte ich bis auch die Steuerbordwand am Skelett hängt. Dann erst werden die Stahlschienen - natürlich ebenfalls aus Karton, an der Bordwand befestigt.





      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Servus Gerhard,

      na, das sieht doch schon prima aus. Hatte schon ne tolle Form, diese Santa-Klasse.

      Erlaube mir noch eine Anmerkung: Du hast ja unter die Ladeluken selbst Wände konstruiert und eingebaut. Das versteh ich sehr wohl und macht sich gut. Wenn ich mich aber an meinen Besuch auf der Cap San Diego erinnere, ist das in Wirklichkeit bei den Frachtern wohl anders. Vor 7 bis 8 Jahren besuchte ich die Ausstellung von HMV an Bord der CSD. Die war im vordersten Laderaum platziert. Da wurde aber definitiv "jeder Kubikcentimeter" genutzt, über die gesamte Schiffsbreite bis zu den Bordwänden und in Längsrichtung bis zum Schott.

      Weiter so mit dem Bau - werde ihn natürlich weiter verfolgen.

      Günter
    • Herzlichen Dank, Bonden und Stephan für die Likes!

      @Rezatmatrose: Ja Günter, im Grunde hast Du natürlich Recht, die Santa-Klasse war, genau wie die Cap San Diego mit großen, durchgängigen Frachträumen ausgestattet, nur durch Querschotts unterbrochen. Und ja, der Laderaum wurde vollständig genutzt.
      Allerdings wurden die Waren nicht nur einfach so in dien Laderäumen verstaut. Die Waren wurden getrennt gelagert (Kisten, Säcke, Schwergut) und diese wurden sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Weise voneinander durch Zwischendecken und auch Wänden aus Holz getrennt. Das Be- und Entladen dauerte ja nicht, wie heute ein bis zwei Tage, sondern oftmals bis zu zwei Wochen (!). So eine Südamerikafahrt war in der Regel auf 100 Tage angesetzt.

      Aus dem Buch "Alles über ein Schiff" von Friedrich Boer entnehme ich hier zwei Stellen um das zu verdeutlichen.
      Ich denke daher, das von mir dargestellte Frachtszenario entspricht durchaus der damaligen Wirklichkeit.

      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Gerhard schrieb:

      Die Bordwand, genauer gesagt die Backbordwand, wollte heute unbedingt ans Spantengerüst...(Bild 1)
      Servus und Moin Gerhard !

      Konnten die Bordwände es mal wieder nicht mehr abwarten, dass der Drang so stark war,
      so schnell ans Spantengerüst zu kommen, diese Schlingel ! happy1

      Der Rumpf sieht auf der Aufnahme sehr gut aus, gerade auch hier auf dem Bild, mit den Grauen im Hintergrund ! daumen1

      Ich liebe auch dieses herrliche Buch von Friedrich Boer, mit diesen vielen Details dieses Schiffes ! freu 2 daumen1
      Weiterhin noch viel Freude beim Bau dieses schönen Modells !! ja 2 high five1
      Gruss
      Holger


      was anderes kommt mir nicht i(a)n den Karton...... ! ja 2
    • Merci für das Like, Dieter!
      Ebenfalls Danke für die aufmunternden Worte, Axel, Fritz Holger und Ingo!
      Dann werde ich doch mal ein wenig mehr Details über die Santa Ines hier ab morgen berichten, der Quelle sei Dank.

      Auch die Steuerbordwand ist nun am Schiff angebracht (Bild 1)
      Und dazu gleich die Schanzkleidinnenwände plus Schanzkleidstützen (Bilder 2 bis 10)
      Morgen kommt noch das Reedereizeichen am Bug und die seitlichen Schienen am Rumpf hinzu, dann ist das Projekt "Rumpf" Geschichte.









      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Servus Gerhard,

      gut, dass ich mich erst jetzt in den Baubericht einklinke. So konnte ich schon einige Gustostückerl an Schiffsmodellbau bewundern.

      cool1
      Danke auch für die vielen Einblicke in die Schiffs- und Ladetechnik! dafür1

      Ich mische mich unter die Zuschauer und wünsche dir viel Vergnügen beim weiteren Bau.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Gerhard,

      der Rumpf ist noch nicht mal zu, da erfreust Du uns schon mit der ersten Superungs-Detail-Orgie: finde ich sehr gut!! Der Aufwand mit der Kistenschnippelei hat sich gelohnt, das sieht prima aus. Und weil es hauptsächlich darum geht, von der Ladung einen Eindruck zu geben (und nicht von Stauung bis unters Dach), ist auch die ungeschützt stehende Maschine ok.: jeder Maschinist würde wohl aufstöhnen beim Gedanken, wie diese Maschine der korrodierenden Seeluft ausgesetzt ist. Aber wir wollen mal hoffen, daß sie dick mit konservierendem Öl eingeschmiert ist. Daß der Frachter so groß war, habe ich zuvor gar nicht realisiert. Das verspricht noch viele schöne Details, angereichert mit fachkundigen Erklärungen! Weiter so!

      Beste Grüße
      Claudia
    • Erst einmal recht herzlichen Dank für die lobenden Worte, Andreas, Hagen, Claudia, Tommi und Kurt!

      @Claudia: natürlich hast Du Recht, solche Art Maschinen waren auch immer in seefesten Holzkisten verpackt. Aber in diesem Fall hab ich mir gedacht, ich stell das Ding so rein - aber auch seefest gezurrt... Schließlich sieht der Bauplan am Ende ja auch zwei Dieselloks auf dem Oberdeck vor - auch ohne Verpackung.

      Der Vollständigkeit halber noch ein paar Fotos des Rumpfes mit den schmalen Querstreifen... (Bilder 1 bis 7).
      Am Heck fehlt noch die Ankerklüse - die muss noch gebohrt werden.

      Zum Thema Ladung beim Original noch ein Wort

      Stückgutfrachter der damaligen Zeit hatten alles mögliche an Bord - genauso wie die heutigen Containerschiffe. Allerdings fehlten damals die platzsparenden Verpackungsmittel,. Es gab Fässer, Säcke, Kisten aller Größen, Kabeltrommeln, Schwergut aller Art.
      Speziell die beiden "Santa-Schiffe" transportierten aus den La-Plata-Häfen: Häute, Schafwolle, Getreide, Süßöl, Honig, aus den Südbrasilianischen Häfen Porto Alegre, Rio Grande, San Francisco do Sol und Paranagua: Pinienholz, Häute, Mate, Reis, Sojabohnen, Baumwolle, aus Santos und Rio de Janeiro: Kaffee, Baumwolle und Halbedelsteine, aus Ilheos und Salvador: Kakau, und Taback. im Gegensatz dazu gingen von Hamburg so gut wie alle industriellen Erzeugnisse aus Deutschland in Richtung Südamerika. Ach ja, und so nebenbei fuhren immer Passagiere mit - in beide Richtungen.







      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Vielen Dank Armin, für das Like!
      Ja, Holger, den Rumpf hab ich geschafft...
      Günter: Geschwindigkeit ist relativ... es gibt genug Tage, da geht mir gar nix von der Hand...

      Die erste der Aufbauwände wurde angegangen... (Bild 1)
      Bullaugen ausgeschnitten, mit Folie verglast und Türen verdoppelt (Bild 2)
      Auf der Rückseite wurde noch ein schwarzer Karton aufgeklebt - dem Bismarck Ätzsatz sei Dank - damit beim fotografieren keine weißen Blitzer aus dem Inneren entstehen. (Bild 3)
      So sieht das nun von vorne aus (Bild 4)

      und so an Bord (Bild 5)

      Ach herrjeh, ich hab die Vorreiber und Türklinken an den Türen vergessen... Wird morgen nachgeliefert...





      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Das ist der Rest der Aufbauwände zum Promenadendeck (Bild 1)
      Das Längsteil an Backbord wird ebenso verklebt, wie das an Steuerbord. Danach die Rückwand (Bild 2).
      Hier muss man sich an die Niedergänge (Teile 93) zur Anpassung halten, entsprechend vorrunden und mittels Laschen mit den Seitenwänden verbinden.
      Das Vorderteil muss ebenfalls genau vorgerundet werden. (Bild 3)
      und dann Schritt für Schritt an Bord befestigt werden (Bild 4)
      Danach sieht alles so aus (Bilder 5 bis 7)

      In diesem gesamten Decksbereich waren folgende Einrichtungen untergebracht:
      Von achtern nach vorne: Wohnräume für Oberkoch, Küper und anderes Personal mit speziellen Aufgaben - bei der Marine würde man dazu Unteroffiziere sagen, Waschräume, Küche mit Bäckerei, Mannschaftsmesse, Treppenhaus (Hauptdeck, Promenadendeck, Bootsdeck), Zahlmeisterbüro, Unterkünfte für die Offiziere - der Käpt'n schläft sozusagen im zweiten Stock...







      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Danke Holger.

      Die Schanzkleider im Bereich derGangway sind kein Problem... Vorder- und Rückseite zuammenkleben (Bild 1)
      Die Steuerbordseite möchte ich aber geöffnet bauen, schließlich sollte dieses Schiff auch mal bei mir zu Hause in einem Hafen liegen. Also den linken Versatz und die Türe ausschneiden und separat ankleben. (Bild 2) Allerdings nicht so, wie auf dem Foto, da kommt später noch eine Strebe hin...
      Die Steuerbordarkadenstützen (Bilder 3 und 4)
      Daran sogleich die normalen Streben angeklebt - später wird das schwieriger (Bild 5)
      Die Stützen mit dem Vorbau kommen an das Schanzkleid (Bilder 6 und 7)
      Dann die Arkadenstützen einbauen (Bild 8)

      Die Backbordseite mach ich dann morgen.








      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Servus Gerhard,

      sehr schöne Fortschritte, der elegante Rumpf nimmt Gestalt an! Man kann sagen, was man will, aber die Frachter in dieser Zeit waren äußerst ästhetisch und erfreuen mit ihren schönen Linien. Dein Projekt ist auf dem besten Weg, und bei Dir kann man sicher sein, daß es die Ziellinie auch erreichen wird. Unbedingt weiter so!!

      Beste Grüße
      Claudia