Englischer Flak-Kreuzer Colombo; Dom Bumagi Verlag Nr. 02/2008; M 1:200

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    • Englischer Flak-Kreuzer Colombo; Dom Bumagi Verlag Nr. 02/2008; M 1:200

      Hallo zusammen,

      hiermit starte ich den Wettbewerbsbaubericht für GS 2018.
      Verbaut wird der originale Modellbogen des Kreuzers Colombo vom Dom Bumagi Verlag mit sämtlichen dazu erhältlichen Standard-Zurüstteilen.
      Im Einzelnen handelt es dabei um:

      LC-Spanten-Satz, Hersteller GPM
      Detail-Ätz-Satz; Hersteller GPM
      Geschützrohr-Satz, Hersteller GPM

      Weiterhin werden folgende Zurüstteile Verwendung finden:

      Standardisierte LC-Leitern und Niedergänge
      Standardisierte LC-Relinge

      Die folgenden Bilder zeigen zunächst Bogen, LC-Spanten-Satz, Geschützrohr-Satz und Detail-Ätz-Satz



      Ich freu mich!


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo zusammen,

      herzlichen Dank für die guten Wünsche zum Wettbewerb!
      Das Reglement bietet ja auch diesmal wieder viel Spielraum, gegebenenfalls ein weiteres, bzw. anderes Modell in die Wertung zu bringen. Es bleibt also spannend.

      Als ganz persönlich sehr hilfreich empfinde ich die klaren Vorgaben im überarbeitete Reglement hinsichtlich der Modellgestaltung (keine Dioramen, nur Einzelmodelle) und einer dadurch sicher erleichterten vergleichenden Bewertungsmöglichkeit.

      In jedem Fall hoffe ich auf rege Beteiligung an der GS 2018 und wünsche allen "Mitbauern" anhaltende Begeisterung, viel Erfolg und
      im kommenden Jahr ein "Räuberisches" Finale in Mespelbrunn - mit oder ohne Namensschilder (deren größten Nutzen würde ich sowieso nur darin sehen, bei evtl. Sprach, bzw. Kontrollverlusten Einzelner, dem Wirt deren Zuordnung zu ihren Zimmern zu erleichtern grins 2 )


      Viele Grüße
      Roland
    • Moin Roland!
      Auch von mir erstmal viel Spaß und viel Erfolg bei diesem "Exoten". Deine Vorstellung des Bogens weckt da schon große Erwartungen! daumen1

      PRT schrieb:


      ... auch diesmal wieder viel Spielraum, gegebenenfalls ein weiteres, bzw. anderes Modell in die Wertung zu bringen.
      oh1 Damit hätte ich allerdings nicht gerechnet... aber warum nicht; Du hattest ja offenbar ohnehin die "Westerplatte" im Wettbewerb bauen wolllen, das wäre dann wahrscheinlich Dein Wertungsbeitrag Nr. 2? grins 2
    • Hallo Heiner,

      herzlichen Dank für Deine guten Wünsche, die spreche ich Dir auch an dieser Stelle ebenfalls sehr gerne aus!
      Deine Modellwahl gefällt mir sehr gut weil dieses Schiff Sinne und Phantasie gleichermaßen anregt, was sich bei der Umsetzung und Detaillierung erfahrungsgemäß als vorteilhaft erweisen kann.

      Die "Westerplatte" war eine ernsthafte Option, allerdings keinesfalls als zusätzliches zweites Wertungs-Modell - keine zwei Fronten!
      Nach meinem Verständnis bietet aber das Reglement die Freiheit, einen begonnenes Wertungsmodell aus der Wertung zu nehmen und durch ein neues Modell zu ersetzen.
      Obwohl ich mich seit Erhalt des Bogens mühelos mit der Colombo anfreunden konnte, sollte der Markt für mich in nächster Zeit noch eine Überraschung bereitstellen, dann....



      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      ich melde mich auch schon mal als Gast bei diesem Baubericht an und wünsche auch ein gutes Gelingen.

      Übrigens: ich denke noch oft über unser persönliches Kennenlernen in MSP nach. Mir hat's wahnsinnig viel Spaß gemacht, mit Dir zu fachsimpeln und auch über persönliche Dinge zu reden. Ich hoffe, wir treffen uns bald mal wieder.

      Günter
    • Hallo Günter,

      vielen Dank für Deine guten Wünsche.

      Was das Kennenlernen betrifft, das ging mir ebenso und ich denke, immer wenn gelebte Leben aufeinandertreffen, geht der Gesprächsstoff nicht aus.
      Und: Ansbach liegt ja fast in Rufweite von Heidenheim, also an z.B. einem Wochenend-Nachmittag komfortabel zu bereisen.

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      das wird auf jeden Fall interessant: das Schiff ist sehr speziell und die hohe Detaillierung verspricht ein attraktives Resultat! Eine Premiere dürfte auch sein, daß ein Preis vom letzten Wettbewerb gleich im darauffolgenden Jahr an den Start geht: wenn das kein Glücksbringer ist!

      Viel Erfolg!
      Claudia
    • Hallo zusammen,

      dann will ich mal mit dem Spannungsaufbau beginnen...

      Nach dem sorgfältigen Heraustrennen und Schleifen aller einzelnen LC-Teile für das Rumpf-Spantengerüst erfolgte eine Steck-Probe und danach das Zusammenleimen (außer der drei Deck-Platten, die werden erst nach Anprobe der Bordwandteile aufgeklebt).
      Die Qualität der Laserschnitte und die Passgenauigkeit aller Teile ist sehr gut.
      Empfehlenswert ist aber, sämtliche Steckschlitze leicht zu überschleifen.
      So werden Spannungen im Spantengerüst infolge zu straffer Sitze der einzelnen Spanten sicher vermieden.
      Der Spantenabstand beträgt durchgehend 3 cm, was einen Einbau zusätzlicher Spanten vermutlich überflüssig macht - mal sehen!
      Auf den Bildern ist auch sichtbar, dass in den UW-Bereichen Bug und Heck an den jeweiligen Konturübergängen zwischen den Hauptspanten zwei zusätzliche Spanten vorgesehen sind - vorbildlich!

      Das Gerüst besteht aus drei einzelnen Segmenten (Bug, Mitte, Heck) die durch Laschenklebungen miteinander verbunden werden.
      Länge und Breite des Rumpfes messen 69 cm und 6,8cm.

      Im nächsten Beitrag wird das Vermessen und Anpassen der Bordwand- und UW-Schiff-Teile beschrieben und gezeigt.

      Übrigens noch eine Korrektur zum Flächengewicht des Kartons.
      Meine Schätzung von ca. 200g/m² in der Bogenvorstellung ist falsch.
      Eine Kontrollwägung und Umrechnung ergibt ein Flächengewicht von 180g/m²!
      Das stimmt mich versöhnlich happy 2

      Viele Grüße
      Roland







    • Hallo Roland,

      beim letzten Wettbewerb einen Hubi, jetzt dieses Schiff - das nenn´ ich mal Kontrastprogramm!
      Gut so! Als halber Fischkopf habe ich natürlich eine gewisse Affinität zu Schiffen. Deshalb schaue
      ich Dir hier besonders interessiert zu.
      Wie ich sehe, geht es hier schon zügig voran. Ich wünsche Dir gutes Gelingen, Erfolg und vor
      allem viel Spaß beim Bau.

      Lieben Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Ralf,

      vielen Dank für Deine guten Wünsche!
      Der Wechsel zum Schiffsmodellbau war einst dem zunehmenden Mangel an Platz für die Modelle geschuldet.
      Hubschrauber bildeten dann zunächst einen annehmbaren Kompromiss bis ich feststellte, welche faszinierenden Modelle der Bogen-Markt bietet.
      Inzwischen bin ich aber auch stark mit dem Virus des Schiffsmodellbau infiziert.

      Viele Grüße
      Roland
    • Fritz, Günter, Tommi, vielen Dank für Eure Beiträge und den Ansporn.

      @ Tommi: dann kann ich nur hoffen...!

      Hallo zusammen,
      wie angekündigt, ein paar Hinweise und Bilder die verdeutlichen sollen, worauf vor Deck,- und Bordwandmontage achte.

      Zunächst ein Bild der vorgesehenen Stifte für das Färben der Schnittkanten.
      Ein weiteres Bild zeigt den Modellrumpf und seine einzelnen Bauteile in der Darstellung der Bauanleitung.
      Das letzte Bild zeigt die Plankenstruktur des Decks.

      Weitere Anmerkungen:
      Das Spantengerüst ist verleimt, durchgetrocknet, die Deckplatten werden etwas vorgeformt (Bugbereich) aufgelegt und auf exakte Übereinstimmung mit den Abmaßen des Skeletts überprüft.
      Ebenfalls ausgeschnitten sind sämtliche Bordwandteile, einschließlich der Teile des Panzergürtels.
      Die einzelnen Bordwandteile werden nun vom Heck her schrittweise (siehe auch die drei kleinen roten Markierungen auf den Deckplatten) an die Deckplatten angehalten und so die Übereinstimmung der Bordwand-Gesamtlänge an der Deck-Klebelinie mit der Deckperipherie überprüft. Ebenfalls auf Übereinstimmung geprüft wird der Verlauf der Bordwandhöhen mit dem Höhenverlauf zwischen dem Längsspant und Deck.
      Fazit: Alles stimmt absolut korrekt, einzig der Formung der Bug-Bordwandteile sehe ich mit gemischten Gefühlen entgegen. Gleichzeitige Krümmungen in Längs- und Querrichtung sind mit Papier kaum machbar.
      Mit diesem Problem musste sich ja auch Kurt in seinem aktuellen Bau der "Leone Pancaldo", Dom Bumagi, bereits auseinandersetzen - und viele mehr.

      Die weiteren Arbeitsschritte:
      Aufleimen der Deckplatten
      Verschleifen des kompletten Spantengerüstes
      Ausstanzen der Bullaugen in den Bordwänden und Hinterklebung mit Folie
      Montage des Wasserschutzbögen über den Bullaugen
      Kantenfärben der Deckplatten, Bordwände usw.
      Erforderlichenfalls Montage selbst gefertigter Klebelaschen (z.B. Bug,- Heckbereichbereich)
      Montage Bordwände

      Über den Verlauf der Naht zwischen Bordwänden und UW-Schiff braucht man sich bei diesem Modell keine Gedanken machen, sie wird von den Teilen des Panzergürtels überdeckt happy 2

      Viele Grüße
      Roland









    • Hallo Roland,
      für das Anbringen der Bordwände drück ich die Daumen. Die Colombo ist das zweite von Dom Bumagi herausgegebene Modell. ich glaube die Abwicklung von Bordwänden hat man beim Verlag inzwischen besser im Griff.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Thomas, Michael, Kurt, Andreas, vielen Dank für die guten Wünsche und das Daumendrücken, das scheint zu helfen!

      Denn nach einigen Präparationen am Rumpf (Schleifen, Decks und Laschen verkleben) entschied ich mich, zunächst das UW-Schiff zu verbauen.
      Das enthält neben den üblichen Segmentgrößen zwei große Segmente, die zu verarbeiten nicht ganz einfach war.
      Die großen Teile in einzelne Segmente zu zerschneiden wagte ich nicht, weil die genauen Schnittverläufe zwischen den einzelnen Segmenten nicht definiert sind.
      Also ganz behutsam formen, formen, formen...bis sich die keilförmigen Einschnitte allmählich schlossen.
      Danach die Einschnitte mit Laschen hinterkleben, fertig!
      Die einzelnen Segmente der Bug- und Hecksektion wurde ebenfalls sorgfältig vorgeformt und dann unter Verwendung selbst gefertigter Laschen teilmontiert - eine Vorgehensweise, die ich immer wieder gerne anwende, zuletzt auch beim Schlepper Despatch.

      Die Vorgefertigten Baugruppen passen exakt auf das Rumpfskelett und das noch bevorstehende Verleimen dürfte keinerlei Probleme bereiten.

      Sehr erfreulich: die Passgenauigkeit ist bisher exzellent, die Farbe des UW-Schiffes absolut homogen und auch die Farbverläufe an den Bordwandteile stimmen an Stoßstellen exakt überein.

      So kann es gerne weitergehen!

      Die Bilder zeigen den aktuellen Bauzustand.

      Viele Grüße
      Roland









    • Hi Roland,

      na, sieht doch prima aus.

      Ja, diese größeren/längeren Segmente haben es in sich. Ich kann mich da noch gut an das UWS der Bismarck erinnern. Da ging's bei mir nicht ohne Dellen ab.

      Für mich sind die Elemente "von Spant zu Spant" da die einfachere Version.

      Und die Bordwände des ÜWS sehen auch nicht einfach aus. Das war bei der GPM-Hipper auch so - aber da war ich dann positiv überrascxht, wie gut ich das hingekriegt habe.

      Das wünsch ich Dir auch.

      Günter
    • moin1 Roland

      Auch ich muss sagen, dass es eine mutige Reihenfolge und Arbeitsweise ist; aber warum nicht. Wie sagt es mittlerweile der Volksmund: "Kann man so machen, muss man aber nicht". tanz 2

      Ich hoffe, dass du auch an den Übergängen zum Überwasserschiff und am Deck einen sauberen Abschluss bekommst. Zur Not kann man ja Wallschienen oder ähnliches improvisieren. [ganz-fest-die-Daumen-drück]
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" und der Fregatte Klasse 122 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Günter, Fritz, Gerhard, Hans-Jürgen, Andreas, ich freue mich über das Interesse und Eure Beiträge.

      @ Hans-Jürgen und Andreas:
      Nun, als Mut würde ich das nicht bezeichnen, eher vielleicht als unkonventionelle Vorgehensweise.
      Und das Risiko lässt sich dabei mit exakt 10,- Euro beziffern (+ Versandkosten von der Küste ins tiefste Binnenland), nämlich den Anschaffungspreis für einen neuen Bogen. Der ist bei Slawomir noch vorrätig.
      Die Passgenauigkeit der Bordwände wurde natürlich vorher geprüft.
      Auch war und ist nicht vorgesehen, das "Kleid" als Ganzes überzustülpen. Denn selbiges besteht aus vier Einzelsegmenten, die in den nächsten Stunden ihren Platz am Spantengerüst zugewiesen bekommen.

      Das geteilte Kleid sieht jetzt so aus:



      Wer jetzt über Farbunterschiede am Heck mutmaßt: das sind keine! Hier narren nur Licht und Schatten.


      Viele Grüße
      Roland