Konstal Chorzów 105N - Modelik - M1.25

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    • Hallo zusammen,

      seit Sonntag geht es hier auch wieder weiter. An den Drehgestellen war noch etwas offen. Die letzten Bauteile:



      Ausgeschnitten,geformt ergibt das dann eine Sammlung von kleinen Teilen, die dann noch weiter zusammen gesetzt werden müssen



      Bis auf die Teile mit den Federn (rechts vorne) werden daraus dann 4 gleiche Einheiten. Deren Funktion oder Zweck ist mir komplett ein Rätsel



      Zudem wurden noch je Drehgestell 4 Bügel angebracht. Diese dienen wohl, die Kardanwelle abzufangen, wenn die mal aus dem Ruder läuft, damit die nicht auf den Boden schlägt und blockiert



      Zum Abschluß noch ein paar Bilder der fertigen Drehgestelle.





      Insgesamt wurden nochmal 148 Teile verbaut, damit sind in den Drehgestellen 936 Teile verschwunden. Mag man gar nicht glauben.

      Jetzt geht es dann aufwärts, d.h. es wird nach oben aufgebaut.

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo zusammen,

      danke für die netten Worte und die Daumen.

      Mittlerweile sind die Teile größer geworden. Die 4 Einstiege sind aus jeweils 8 Teilen zusammen geschustert.



      Der erste wirklich große Bauabschnitt ist nun Rys. 1 - der Boden mit dem Rahmen



      Der Boden ist aus 2 Teilen zusammen gesetzt, leider ohne Überlappung so das man nur eine stumpfe Verbindung in der Mitte hat. Die Teile für die Profile des Rahmens sind laut Plan nicht zu verstärken. Das ganze ist mir zu fragil, daher werde ich die relevanten Teile mit 1 mm Karton verstärken um mehr Stabilität und Steifigkeit zu erreichen.



      Gruß,
      Stephan
    • Tagchen,

      erst noch ein Nachtrag, hab ganz vergessen die Teilezahl zu aktualisieren. Für die Einstiege sind 32 Teile drauf gegangen, 4 für den Boden. Der Rahmen hat weitere 49 Teile vernascht. Sind also in Summe dann 1021. Schallmauer durchbrochen. Man merkt aber schon das weniger Teile abgearbeitet werden, dafür hat man deutlich mehr am Tisch liegen.

      Die Teile für den Rahmen wurden dann vorgefertigt und grob geschaut ob alles zusammen passen würde. Tendenz: sieht gut aus.



      Das ganze dann Stück für Stück aufgeklebt und die Paßgenauigkeit war 1a. Das Verstärken mit Karton an den Hauptträgern hat sich ausgezahlt. Selbst damit biegt es sich ein wenig, ist aber stabil genug für die weitere Verarbeitung. Mit der Kabine wird das ganz dann erst richtig steif.

      Das Grau ist ein wenig "schummrig", wirkt dadurch aber auch ein wenig genutzt und paßt m.E. ganz gut



      Das ganze dann mal auf die Räder gestellt - und schon hat man ein Skateboard. Noch ein Blick auf das was man später nicht mehr sehen wird. Und dann stelle ich fest, das meine Fotoecke zu klein wird, die Strassenbahn wächst da langsam raus.



      Als nächstes wird die Fahrgastkabine aufgebaut. Das sieht ein wenig nach Fachwerk aus und wenn ich es recht überschlagen habe, sind das etwas über 100 Teile. Das ist quasi das Skelett, da ist noch kein Teil dabei das Innen- oder Außenhaut darstellt.



      Wenn das auch so gut passt wie der Unterbau wird es eine Freude sein, das Gefache zusammen zu leimen. Hoffentlich wird es einigermaßen gerade. Evtl. werden größere Abschnitte am Tisch mit Innenhaut vorbereitet und nach Fertighausmethode dann aufgestellt.

      Gruß,
      Stephan
    • @Sieghard: Yepp, das ist ganz anders als bei den Wagons der Bahn, hat aber auch seinen Charme

      @Roland: Danke. Da hat es aber einer ganz eilig. Hoffe Du hast auch die richtige Tarifzone gewählt, nicht das der Kontrollator dann den Finger heben muss.

      @Bonden: Und ob da schon Gleise liegen, Roland hat evtl. die schon in Gangelt gesehen. Aber Schienen sind ja im Wettbewerb nicht erlaubt. Mal abgesehen davon kommt man mit ca. 40 cm Schienen aber auch nicht wirklich weit. Hinweis für Roland: Ticket für Kurzstrecke reicht aus.

      Gruß,
      Stephan
    • Plopp - da bin ich schon wieder.

      Der Rahmen der Kabine besteht aus mehreren Segmenten, daher hab ich mir mal ein kleines ausgesucht um zu sehen wie das gedacht ist und wie es wird.

      Links im Bild liegen die Streben und Versteifungen, rechts oben sieht man dann das daraus hervorgehende Gerüst und das wird dann innen (im Bild unten) und außen (nicht im Bild) verkleidet. Das Gerüst ist aber durchaus Filigran, die Streben sind aus 1 mm Karton und ca. 2-3 mm breit.

      Ich habe Finnpappe genommen, da sich das leichter schneiden lässt und bei so dünnen Teilen einfacher geht als mit Graupappe. Letztere wäre zwar etwas stabiler, aber schwere zu schneiden und wie sich zeigt ist Maßhaltigkeit hier der Knackpunkt




      Die Breite des Rahmen für die Fenster muss exakt zu den Ausschnitten in den Wandelementen passen, denn der dient als Rahmen für die innen liegende Verkleidung der Fenster. Wer genau hinschaut wird im ersten Bild sehen, das ich da links und rechts mit 0.4 mm Karton korrigiert habe. Das war schon fast zu viel. Ohne war es zu wenig. Wie man es macht ...

      Mit der Filigranität des entstehenden Rahmen ist der vorgesehenen Bauabschnitt - erst den Rahmen komplett aufbauen - aus meiner Sicht nicht machbar, bzw. nicht sinnvoll.

      Also werden die einzelnen Segmente nach Typ Fertighauswand vorgefertigt. Wie die Fensterfolie sich das einfügt wird sich zeigen, denn dafür ist im Plan nichts vorgesehen. Ich habe von Evergreen "Clear" PS Platten besorg, 0,13 mm. Die scheinen fest genug und gleichzeitig dünn genug zu sein um nicht zu arg aufzutragen.



      Jetzt heiß es sich langsam vorwärts tasten und hoffen das dann später alles rund herum reicht. Der Bogen hat etwas "Reserva", so das bei Bedarf geflickt werden kann. Ich will mal hoffen das der Kelch an mir vorbei geht.

      Gruß,
      Stephan
    • Hoi zäme,

      das erste Wandteil ist zusammen gesetzt. pi * Daumen passt alles sehr gut, aber hier und da hab ich noch Potential wo ich was besser machen kann. Einige Macken sind drin, aber die fallen hoffentlich nicht so sehr auf.

      Die Innenseite aufziehen ist unproblematisch, ich hab nur 2 Anlegekanten benötigt, damit das gerade wird



      Wie man sieht sind da noch einige Teile anzubringen, z.B. unten Heizungs- oder Technikkanäle, Abfallbehälter und die Sitze werden auch an der Wand angebracht. Soweit wie möglich wird das vor Montage der Wand erledigt. Die Bestuhlung kommt sicher erst später rein.

      Die Außenwand kann man recht gut anlegen, da die auf der Rückseite im unteren Bereich rückseitig beklebt ist. Dann heißt es nur langsam den Rest verkleben. Im unteren Bereich (rot) wurde mit Uhu Flinke Flasche geklebt, da kann man noch genau ausrichten, der Rest wurde mit Weißleim erledigt



      Als Folie kam die bereits erwähnte Evergreen Polystyrolplatte transparent 0,13 mm zum Einsatz. Stärke und Steifigkeit sind wunderbar. Das Format der transparenten Platten ist 15x30 cm, 3 Stück in einem Pack für knapp 5 €. Das reicht und ist damit eine preiswerte Variante.

      Beim verkleben hatte ich ein wenig bammel, da die echt glatt sind. Aber der Weißleim haftet überraschen gut. Ich habe geschaut das der Leim schon etwas angetrocknet war, so quellt nichts raus (ist an einer Stelle etwas passiert) und haftet sofort.

      Hier mal ein Bild mit Reflexion. Und wenn ich das so sehe kann ich gleich den Staubwedel auspacken. Fussel und Staub werden von Fenstern magisch angezogen.



      Zum Schluß noch eine Stellprobe. Das ist einfach so ohne Stütze hingestellt, zeigt also das die Teile recht gerade geworden sind - zum. der Rote Bereich unten. Der weiße ist ja leicht nach hinten geneigt.



      Damit ist der Prototyp fertig, ich weiß worauf ich achten und wo ich was besser machen muss. Da geht jetzt einiges an Karton weg. Mal sehen wie viel ich davon am WE schaffe. Das Wetter dazu paßt ja.

      Gruß,
      Stephan
    • Schon fast wieder eine Woche um. Hatte ja gedacht das am Wochenende was geht, sind ja lauter große Teile. 141 wurden davon aufgearbeitet, womit der aktuelle Stand 1162 am Teiletacho anzeigt.

      @Bonden: und meine Fenster werden auch nicht mehr sauber. Kaum mal ein wenig Staub entfernt, schon haben sich wieder ein paar Flusen angelegt. Eben aus dem Leben gegriffen.

      Die massiveren Wandelemente sind nun fertig. Die Fachwerkkonstruktion war gut, aber man musste wirklich höllisch aufpassen. So oft wie in den letzten Tagen hatte ich die Schieblehre noch ie in den Händen. Das Fachwerk musste exakt passen, das diese auch den Rahmen für die innen liegende "Gummidichtung" darstellt.



      Und dann kam der Moment als mir ein Modellbauer-Lied durch den Kopf schoss, von Roland Kaise:

      "Leise, leise, pickt die Meise in die Schei..e". motz1

      Oder ganz nach Heinz Rudolf Kunze: "1000 mal berührt, und 1000 mal ist nichts passiert. 1000 und 1 mal - und es hat zooom gemacht"

      Worum gehts? Das Lange Wandelement lag am Tisch. Ich hab mir locker flockig mein Stahllineal gegriffen. Zu locker. Flutscht mir dat Dingens docht glatt durch die griffen und schlägt natürlich genau mit einer Ecke in eine Scheibe ein. kotz1

      Glück im Unglück - das Teil lag so rum auf den Tisch, das die Scheiben fast plan auflagen, also Außenseite nach unten. Sonst hätte ich da ein sattes Loch gehabt. So ist es "nur" ein Kratzer, der nicht all zu weit ausbeult. Aus ausreichend Entfernung sieht das wie ein Fussel aus. Hätte viel mehr kaputt gehen können schwitz1



      Nun gut, am Ende halb so wild wie in der ersten Schrecksekunde erwartet, der Anblick war aber nicht lustig. Vor allem weil ich genau weiß das ich so ein Dösbaddel war. Mittlerweile stört mich das fast nicht mehr. Aus dem Alter in ich raus, perfekt geht nicht und "bassd scho" is gut genug.

      Zum Schluss noch ein Gruppenbild, nur mal hingestellt.



      Die nächsten 2 Wochen wird es hier wieder eine Pause geben.

      Gruß,
      Stephan
    • Danke für die Likes.

      @Kurt - jepp, nach den langen Arbeiten im "Untergeschoß" hat man so langsam was "handfestes" am Tisch.

      Einen hab ich noch. Heute hab ich doch noch etwas Zeit gefunden ein paar einfache Sachen anzubringen. Das waren an den Einstiegen die hellgelben Kanten (oben), ein paar Abdeckbleche und Leisten auf dem Boden.



      Somit wurden weitere 24 Teile verklebt, macht 1186.

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Stephan,

      das ja eine ganz schöne Puzzelei, die Du hier treibst und man muss ja höllisch aufpassen, dass die Teile genau aufeinander passen. So kann so etwas ja mit dem Lineal mal passieren Mir ist fast jedes Segelschiffmodell mindestens einmal aus der Hand gefallen. Bei der Felipe habe ich es gerade noch auffangen können und so hat sich nur eine Stückpfortenklappe selbständig gemacht.
      Bei Dir hast Du ja aber auch ein wenig Glück gehabt, dass die Scheibe plan lag!

      Gruß
      Fritz
    • @petcarli - Das ist wirklich wie ein Puzzlespiel, aber am Ende werden die Teile schon zusammen passen (hoffentlich). Ich sehe das Du auch schon die Erfahrung mit selbständigen Linealen gemacht hast.

      Hier ist es auch wieder ein Stückchen weiter gegangen. Seit Sonntag sitze ich an den Front/Endteilen der Kabine. Macht nicht viel her, frisst aber eine menge Zeit. gerade bin ich dabei das erste Innen/Außenteil zu verheiraten.



      Das ganze ist doch filigran obwohl es recht große Teile sind. Wichtig ist, das es gut ausgerichtet ist. Bammel habe ich, das am Ende alle Teile einen vernünftigen Wagenkasten ergeben. Permanente Stell- und Paßproben scheinen aber auf einen guten Ausgang des Geschehens zu deuten. Wenn alles zusammen geleimt ist, wird man sehen, ob ich doch versehentlich einen Kühlschrank zusammen gesetzt habe.

      Gruß,
      Stephan
    • Naja, die Strassenbahn ist ja nun nicht das neueste Hightech-Modell, da gehören ein paar Schrammen schon dazu. Das macht doch alles gleich viel realistischer.... kratz1


      Sieht aber sehr sauber aus, deine Verglasung! daumen1 klasse1
      Viele Grüße, Michael

      Der Mensch lernt und leimt - und alles klebt gut!

      23. Gangelter Modellbautage am 1. und 2. Dezember 2018
    • @Alle: Danke!

      @kriszme : Soweit wie möglich, bleibe ich bei Papier. Die "Elektronen" verstehe ich mal als Stromabnehmer, da kommt schon Draht zum Einsatz. Aber was meinst Du mit "Cookies"?

      @Sieghard: So klein sind die Teile nicht, das man einen Mundschutz bräuchte. Filigran ist es nur, weil die Streben recht schmal sind und die verwendete Finnpappe sehr weich ist. Da muss man aufpassen das man die Teile nicht verknickt.

      Nachdem die Endteile der Kabine zusammen gesetzt waren, musste im Bereich des Fahrers noch der Boden und ein paar Kleinteile angebracht werden, bevor die ersten Kabinenteile verklebt wurden.

      Die Front mit dem Fahrerraum. Das hat alles prima zusammen gepasst, press, saugend. Ganz nach dem Motto "Hier gehört das Teil hin, da will es sein."



      Als nächstes wurde dann erstmal das gemacht:



      Erkannt? Nein? Schau nochmal genau hin!

      Genau, ich habe meine Foto-Ecke vergrößert. Jetzt wo die Kabine in die Höhe wächst, brauch ich einfach mehr Platz um das komplett ohne störenden Hintergrund ablichten zu können.

      Doch nun weiter im Bau. Das Endteil der Kabine wurde als nächstes angebracht. Auch hier hat es schlicht nur gepasst. Nun ging es daran das Mittelteil einzubauen:



      D.h. da müssen dann 3 Seiten gleichzeitig verklebt werden. Man hätte auch erst das Mittelteil und dann das Kabinenendstück verbauen können, nur war ich der Meinung das ein Anpassen des Mittelteils wohl einfacher sein würde.

      Am Ende hat es tadellos gepasst. Von den Streben waren 4 zuviel im Bogen, 2 davon habe ich nun genutzt und diese am Mittelteil Links und Rechts angebracht, das war dann sozusagen die Feder, denn an den Endstücken hatte man eine Nut.



      Somit war die stumpfe Verklebung auch kein Problem. Der Bogen ist an dieser Stelle einfach hervorragend, zu meinem Leidwesen, denn alle Macken die man sieht sind selbst produziert. Das sieht man vor allem an den Stößen im Roten Bereich.



      Nachdem das so gut gelungen ist, war ich dann zuversichtlich das die Seite mit den Einstiegen auch anständig werden würde.
    • Und das war dann für die Seite mit den Türen zu verarbeiten



      Die Seitenteile mit den Fenstern wurden zuerst geklebt, dabei muss man darauf achten das die Abstände an den Türen passen. Auch hier war ein Feder-Nut Prinzip im Einsatz, wobei die Feder die "Türzarge" darstellte. Auf alle Fälle war das wesentlich handlicher zum verbauen als das große Mittelteil.

      Dann noch das Teil für den Einstieg in der Mitte, die Schürzen unten rum und schwupps war der Wagenkasten dann fertig.

      Zu meiner freude liegt die Oberseite auch völlig plan auf, so das das Dach sich ebenfalls gut anbauen lassen wird.





      Aus der Vogelperspektive sieht man, das die Flucht der Seiten auch recht gut geklappt hat:



      Und nun noch ein paar Ansichten





      Heute werden noch ein paar Teile folgen, vor allem an den Einstiegen, wie Verkleidung und Kästen über den Türen.

      Schönen Sonntag,
      Stephan
    • Hallo Stephan,

      über die gelungene Montage der gesamten Seitenteile freue ich mich mit Dir.
      Hervorragende Arbeit!
      Das sind Bauphasen, die ich mit der Anbringung von Bordwänden und UWS-Beplankungen an Schiffsmodellen vergleiche - wenn es nicht passt, zieht das viele Probleme nach sich und in der Regel leidet die Optik.
      Wenn jetzt noch die Dachkonstruktion passt, ist die Kuh vom Eis..., oder vielleicht besser gesagt: von den Gleisen happy 2

      Viele Grüße
      Roland
    • Moin Stephan,

      so ein riesiges "Glashaus" sauber aufzustellen, ist sicher schwieriger, als viele denken, hast Du super-sauber hinbekommen!

      Und nun `ne Frage vom Detailfetischisten: An den Einstiegen sehe ich Piktogramme. Und wenn ich richtig gesehen habe, ist dort unter anderem ein durchgestrichener Kinderwagen zu erblicken?!
      Bin ja seit gefühlten Äonen nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmittel - Westerwald muhaha1 - gefahren, und nicht informiert, ob Kinderwagen auch in bundesrepublikanischen Straßenbahnen außen vor bleiben müssen, aber als "Kinderwagen-Mutter" hätte ich eine ziemliche Krawatte auf die Bahngesellschaft...

      Gruß,

      box 1
    • Danke für die Likes und die netten Worte!

      @Bonden: Der Gedanke zur Hochzeit von Aufbau und Drehgestellen liegt nahe. Aber da ich den Kasten noch einige male hin und her drehen muss, bleibt der erstmal ohne fahrbaren Untersatz

      @Roland: Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu.

      @Robert: Einen Kinderwagen da hoch zu wuchten ist nicht wirklich spaßig, mit den heutigen Niederflurwagen kann man damit ja fast ebenerdig einrollen. Aber es ist nicht verboten einen Kinderwagen mit zu nehmen, sondern nur an einer Türe, in Fahrtrichtung die hintere Türe in der Mitte ist es wohl angedacht wegen dem Freiraum im Innenbereich.

      Glashaus, rollende Aquarium. happy1 Wenn ich noch was gewaltig versemmel kann ich das Modell zur Not noch umdeuten.

      Ein paar Kleinigkeiten wurden mittlerweile noch erledigt. U.a. rückseitig das Schild mit der Liniennummer. Im Bogen ist das die "9", ich war so frei und hab das mal in die 18 umgemünzt. Dann noch die Kästen über den Türen, wenig spektakulär.



      Auf der Seite mit den Einstiege auch noch ein Schild mit Liniennummer und Ziel, ich denke man kann sich nun denken warum ich die 18 gewählt habe. Im Original wäre das "CHORZÓW RATUSZ - BYTOM Plac SIKORSKIEGO". Auch schön, aber da rollte meine Bimmelbahn nicht hin. zwinker2



      Auch auf der Front die Schilder und noch Gestelle mit runden Elementen. Was das genau ist, kann ich nicht sagen, die sind nach vorne hin geöffnet. Ich kann nur vermuten das das eine Art Heizstrahler sind, damit die Fenster im Winter innen nicht beschlagen und frei von Eis gehalten werden können.



      Die kleinen Runden 1/4 geöffneten Zylinder haben einen Durchmesser von ca. 1.5 mm. Da hab ich nicht gewußt wie ich das ricjtig hinfummeln soll, aber Rolands detaillierte Beschreibung zu den Schlauchbooten war die perfekte Anleitung! danke1

      Gruß,
      Stephan
    • Stephan schrieb:

      Ich kann nur vermuten das das eine Art Heizstrahler sind, damit die Fenster im Winter innen nicht beschlagen und frei von Eis gehalten werden können.
      Das kann ich bestätigen Stephan.
      Diese Heizstrahler gab es damals bei der Aachener Straßenbahn auch.
      Zwei Jahre habe ich diese gefahren Anfang der 70er Jahre!
      Später bin ich dann auf den Bus gewechselt.
      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz
      Wenn Ihr könnt, kommt am 7. Dezember 2018 zu unserem 3. Kölner Kartonbauer-Stammtisch nach Köln-Höhenberg!

      ps: Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!
    • Danke für die Likes und die netten Worte!

      @Fritz Schmitz; Danke für die Fachkundige Information!

      Als nächstes stand der weitere Ausbau der Fahrerkabine an. Dazu würde ein Keyboard und eine Karaoke-Maschine zusammen gesetzt, zumindest hat das so auf mich im ersten Moment gewirkt.



      Obwohl man recht gut in den Innenraum kommt, hat das einsetzen der Teile schon etwas vom Buddelschiff bauen. Liegt wohl daran das die eigenen Wurstfinger zu viel Platz beanspruchen.

      Den Sitz hatte ich gebaut und an Ort und Stelle verklebt ohne ein Foto davon zu machen. Da war ich einfach zu sehr im "Bastel-flow".





      Weiter ging es dann mit der Standesgerechten Wohnzimmerschrankwand aus massiv Eiche. Moment - das war jetzt falsch. Ich denke das ist ein Technik E-Schrank. Oben geht noch ein Rohr weg, vermutlich zur Wärmeabfuhr. Dazu noch ein Feuerlöscher. Das Schwarze Teil auf der Holzvertäfelung scheint mir ein Lampenschirm zu sein, ist nach oben offen und soll wohl eine Indirekte Beleuchtung darstellen.



      Neben den Schrank kommt dann noch eine Tür und ein Abschlussstück. Laut Plan soll die Tür aber auf der anderen Seite des Abschlussstückes sein, was aber keinen Sinn ergibt, da der Ausschnitt im Schwarzen teil auf die Treppe im Einstieg gehört. Somit würde die Tür aus der Bimmelbahn rausragen. stirn1

      Wenn man genau hinsieht, erkennt man das das Abschlussstück aber eine Neigung hat, damit es mit den leicht geneigten Türen am Einstieg passt. Die Neigung ist jetzt also auf der falschen Seite, d.h. das gelbe Teil muss abgetrennt und um 180 Grad wieder angesetzt werden. Wird aber erst gemacht wenn die Türen dran sind, um ganz sicher zu gehen.

      Somit sieht der Arbeitsplatz des Fahrers recht komplett aus.



      Und wieder muss ich für die nächsten 2 Wochen meinen Standort wechseln. Diesmal geht es aber nach Papenburg, da wurde letzte Woche ja eine schwimmende Bettenburg aus der Halle an den Ausrüstungskai geschleppt:

      Klickst Du hier: NDR Bericht

      Klickst Du hier: Ausdocken

      Da werden jeden Tag wohl einige km zusammen kommen, das Teil ist ja nicht gerade klein, so das ich wohl Abends froh sein werde, wenn ich mich mal hinsetzen kann. Deswegen wird auch was zum basteln eingepackt, in der Hoffnung das ich das zur Entspannung nutzen und noch etwas für die 105N vorbereiten kann.

      Schönen Gruß,
      Stephan