Zollkreuzer Glückstadt, HMV, 1:250

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    • Hallo Ihr,

      danke für eure Kommentare und Lob.
      Als ich so das Clubmodell in der Hand hielte, war ich knapp dran eine Barkasse anzuschneiden, aber da viel mir glatt ein, dass da etwas noch nicht fertig ist. lala1
      Nachdem ich nun die Fenster verglast hatte, konnte die Montage beginnen.



      Anschließend den Deckel drauf. Jetzt hätte man eine Inneneinrichtung einkleben können. In einem kürzlichen Telefongespräch mit Fritz, brachte er mir diesen Vorschlag. Dazu hätte ich aber noch ein Deck einziehen müssen und die Inneneinrichtung konstruieren. Aber, ich heiße ja nicht Heiner.... Schuster bleib bei deinen Leisten zwinker2



      Jedes Jahr eine neue Klinge für den Skalpell und schon konnte es weitergehen. Man beachte das Zeitparadoxon bei Deck 22....



      Was mir leider bei Bauteil 23 nicht gelungen ist, die Scheiben schräg zu stellen. Die Ursache dazu konnte ich nicht finden, auf der Umschlagsseite des Bogens sind die Fenster schräg. Dank der Tesafilm-Technik, konnten die Schleuderscheiben recht einfach montiert werden. Drei Ansichten mit angeschalteter Fotolampe:



      Damit ist nun die Grundsilhouette zu sehen. Ein paar Nachbesserungen stehen noch an.

      Gruß pianisto

      P.S.: Die nicht panzerverstärkte Ferienerinnerungsschlagblende hat übrigens durch das Sandkorn keinen Schlag abbekommen, was einen Beweis für die solide Konstruktion des Bogens darstellt! grins 2 (siehe vorhergehende Seite)
    • Moin Dirk!
      Schön, dass es hier weitergeht! Ich hatte schon Sorgen, dass Du durch Ferienerinnerungsschläge geblendet nicht mehr an Deinem Sandkorn weiterbaust grins 2 Viel Erfolg!

      pianisto schrieb:

      Aber, ich heiße ja nicht Heiner....
      frech 1 ... aber das MUSST Du doch gar nicht!!! Streng genommen heiße ich ja eigentlich auch nicht so, und "Dirk" ist doch auch ein schöner Name, um Inneneinrichtungen zu bauen... vielleicht sogar besser als "Sjöllatrüllahaffnafjür", oder wie diese schwedischen Möbel sonst so genannt werden!
      Übrigens mafia1 - brauchst Du noch ein Klo an Bord?
    • Hallo Fritz,

      vielen Dank für die Info. Ja, es ist ein Baufehler, der bei Teil 22 begann (Dach über den Bullaugen). Wenn niemand es weitersagt, fällt es ja vielleicht gar nicht so bei der Wertung auf. haue 1
      Dafür kann man aber gut durch die Fenster sehen.....

      Hallo Arne und Guido,
      danke für euer Lob!

      Hallo Heinrich? (Heiner),
      nee für die Glückstadt brauche ich kein Klo, aber für die QE 1128 Stück, wann kannst du liefern? (kein Klosmiley? na sowas....)

      Gruß pianisto

      P.S.: Habe schon angefangen LC-Teile zu verbauen. Bilder folgen. segeln1
    • Hallo Ihr,

      nun habe ich ein paar LC-Teile verbaut:

      Den Anker habe ich in der Mitte eingekürzt, um mir den Schlitz in die Bordwand zu ersparen.



      Ein Poller



      Decken- und Schwanenlüfter, sowie ein Rettungsring



      die Rückseite hatte ich euch ja vorenthalten, zu sehen sind da auch schon die Bootslager.



      Gruß pianisto

      P.S.: Den Segelschiffsmiley im vorherigen Beitrag hat meine Frau eingefügt, man darf den Computer keine Minute alleine lassen.......
    • Hallo Ihr,

      in einem für mich doch sehr ungewohnten Tempo, geht es schon wieder weiter.
      Eine kleine Anekdote, die mir von Fritz erzählt wurde: Ausrangierte Zollkreuzer wurden bisweilen zum Schmuggeln verwendet......

      In Anbetracht, dass man auf dem Foto die Rasterung des Druckes sieht, kann man die Kleinheit erahnen. Bei der Ankerwinde muss ich noch etwas grübeln, wo alles hingehört. Auf jeden Fall ist der Anker steuerbords und daher gehört die Kette, etc. an diese Seite. Die Bullaugenklappen, habe ich wiederum nur einfach aufgeklebt und nicht verdoppelt. Wenn man da genau hinschaut, sieht man auch, dass der Klebstoff auch Höhe erzeugt. Papierdicke ist etwa 0,16mm.



      Eigentlich wollte ich ja die einfachen rotwerd1 Lüfter aus dem LC-Satz verbauen, aber da hatte ich ja schon das Loch für den 3D- Lüfter gebohrt gehabt...... Der rote Kasten enstammt der Bauteile 49, die Kantenfärbung der Schnittkanten hat beim nächsten schon besser geklappt. Indem Fall färbe ich von der Rückseite mit einem Filzstift, der sich dann bei dem durch den Schnitt verdünnten Karton durchdrückt.



      Noch eine Gesamtansicht von hinten, wo dann alle drei roten Kästen zu sehen sind und die Rettungsinseln. Die Positionslampenblenden sind auch schon auf dem Dach.



      Gruß pianisto
    • Hallo Pappenkleber und Kurt,

      Positionslampen sind angedacht und danke für euer Lob.

      Hallo Ihr,

      nach einer kurzen Pause.... habe ich meinen Zollkreuzer wieder hervorgeholt und begutachtet. Werde morgen endlich wieder weiterbauen. Das Wetter hat sich inzwischen um etwa 35° Celsius seit dem letzten Beitrag gewandelt.

      Gruß pianisto
    • Moin Nils,

      als unser Haus gebaut wurde, galt es als beste Wohnlage, d.h. wir wohnen hinterm Berg und mein Überraum ist sogar in den Berg hineingebaut. Übersetzt heißt das: 25° kühl, auch wenn es draussen 38° sind......
      Und dann haben wir noch Zugang zu einem Stollen, ganzjährig 9°C....... Ach ja, das Haus wurde etwa 1750 erbaut....

      Hallo Ihr,

      und schon habe ich Teil Nr. 26 und 27 fertiggestellt, nachdem ich etwas über die Bauanleitung meditiert habe, um wieder hineinzukommen und zu verstehen, wie die zukünftigen Teile gebaut werden sollen.



      Beim Oberlicht habe ich noch überlegt, ob ich die Klappen öffnen sollte, habe es dann doch sein lassen. Wie immer zeigt das Makro auch Sachen, die sich vielleicht noch korrigieren lassen. Die Lüfterkonstruktion finde ich übrigens sehr gut.

      Gruß pianisto
    • Hallo Hagen und flex2505, Salvagemaster und Unterfeuer,

      danke für die Likes und Kommentare!

      Hlallo Ihr,

      in Riesenschritten geht es weiter! freu 2 ... Äehm, okay, also in kleinen Schritte geht es weiter.... sorry1

      ich habe einmal den Mast gesetzt, danach hat sich ein Schlauchbootlager und der Kreuzpoller am Bug verabschiedet gehabt. Da das aufgesetzte LC-Teile waren, muss ich sie wohl jetzt ausschneiden. Was erheblicher ist, dass ich den Suchscheinwerfer suche. Mir erschließt sich zumindestens jetzt auch die zweite Bedeutung des Wortes. Der Suchende auf dem Weg sucht den Suchscheinwerfer um den Suchenden mit dem Suchscheinwerfer den Weg zu weisen. Auf das die Suche des Suchenden endlich ein Ende sucht, äh nimmt. Kann glatt in eine suchende Sucht enden, also die Sucht nach dem Suchscheinwerfer zu suchen.... scheint die letzten Tage doch heiß gewesen zu sein.
      Kann mir der Suchscheinwerfer noch Erleuchtung bringen oder wird das Katastrophenszenario war, dass ich meinen Schreibtisch aufräumen muss?



      Bei dem einen Lüfter ist das Rot über das Ziel hinausgeschossen, wird am Ende nachbehandlet.

      Gruß pianisto

      P.S.: Wusstet ihr, dass eine Anleitung religiös motiviert ist? - Sie versucht den Suchenden Erleuchtung zu bringen. Okay, ich versuche jetzt aufzuhören!
    • Hallo Ihr,

      Da sitzt man 1 Std. vor der Anleitung und grübelt, in welcher Reihenfolge könnte man die Mastteile ankleben? Also, ich habe die Ausleger und das Radarpodest zuerst angebracht, anschließend Lampen steuerbord und dann backbord. Signalhorn und Radar zuletzt.
      Im Ganzen war für mich nicht das Ausschneiden, das große Problem, sondern ich hatte auch nicht wirklich Ahnung, wie man die Sachen relativ gefahrlos überhaupt zum Verkleben an den Mast transportiert, da sie sich vor Ort ja auch noch dicht drängen. Also habe ich mir die LC-Teile geschnappt und geübt. Soweit sieht das ganz brauchbar aus, aber der Radar und die Tröte werden dann doch noch durch Kartonteile getauscht.



      Sei noch gesagt, dass die Anleitung auch ein paar Herausforderungen in sich trägt, die das Bautempo etwas herabsetzen. Dafür gibt es aber eine schöne Seitenansicht auf dem Bogen, die die Anleitung ergänzt.

      Gruß pianisto
    • Neu

      Moin Dirk,

      ich finde, der Mast ist Dir gut gelungen. Die Reihenfolge beim Bau erscheint mir schlüssig - von unten nach oben. Wie sind denn die Unterschiede zwischen den entsprechenden Teilen im Bogen und im LC-Satz? Auf den habe ich bei diesem Bogen verzichtet, vielleicht keine schlechte Entscheidung.

      Ansonsten weiter so, der Zollkreuzer wird schick!
      Viele Grüße Nils
    • Neu

      Moin Kurt, Gerd, Alex, Fiete und Nils,

      danke für eure Beiträge. Ich suche den ganzen Tag schon meinen Fotoapparat, daher keine Bilder, aber schon einmal Antworten:
      Texturen und LC-Teile. Ich habe ja jetzt den Radar ausgetauscht, das Ergebnis ist natürlich besser, aber nicht optimal, da der Rückwärtsdruck für dieses Teile, wie bei ein paar anderen leider fehlt. Daher verwende ich relativ viel die LC-Sätze, da ein Kran ohne Rückwärtsdruck auch nicht die optimale Lösung darstellt, daher kann ich also den LC-Satz empfehlen oder einfach einen zweiten Bogen bestellen und die Rückwärtsdrucke dadurch erstellen, was optisch die beste Lösung sein dürfte.

      Gerd schrieb:

      Dabei bietet HMV eigentlich sehr gute Anleitungen
      Ich schließe mich Fiete an: Stimmt eigentlich. Aber hier die Betonung ein bisschen auf "eigentlich"
      Eigentlich hat die Anleitung das Potential zu einer sehr guten und tollen Anleitung, wenn da für mich nicht ein paar Schwierigkeiten wären, die in der letzten Bauphase mich etwas verzweifeln lassen. (Ich unterliege halt meiner Pseudofähigkeiten....)
      Also eine Bildanleitung ist vorhanden, die bis zum vorletzten Bauabschnitt alles schön und mustergültig darstellt.
      Eine sehr schöne Seitenansicht ist ebenfalls auf dem Bogen noch vorhanden. Ein Titelbild ist natürlich auch vorhanden.
      Einige Skizzen sind darüberhinaus vorhanden.
      Leider sind aber die Skizzen nicht immer mit Nummern versehen und die Bauteile haben auch nicht immer die richtigen Nummern. Dann unterscheiden sich wenige Bauteile zwischen der Seitenansicht und der Bildbauanleitung, das ganze eben bei nicht ganz zuverlässiger Nummerierung, macht es ein bisschen schwierig, zumal die Skizzen teilweise kleiner sind als die Bauteile. Das Schlauchboot ist ja nicht wirklich groß, die nichtnummerierte Skizze ist erheblich kleiner. Auch ist nicht immer klar zu erkennen, was Alternativteile sind.
      Ist das ein Drama? Eher weniger, denn immerhin hat man ein wirklich toll konstruiertes Modell, wo ich mir persönlich wünschen würde, dass da einfach ein Tag investiert wird und dann hätte man tatsächlich auch die perfekte Bauanleitung dazu.

      Für all die Leute, die sowieso keine Bauanleitung nutzen, ist dieses Modell unbedingt empfehlenswert! Als vorgezogenes Fazit: Ich werde mir für das Polizeiboot noch einen zweiten Bogen bestellen und darauf achten die Dächer zu runden, die zu runden sind.

      Den Zollkreuzer werde ich jetzt ersteinmal mit einigen wenigen Auslassungen fertigstellen, denn der Abgabetermin rückt näher.

      Gruß pianisto
    • Neu

      Hallo Ihr,

      so hier noch ein paar Bildbetrachtungen:



      hier ist ganz eindeutig eine gewaltige Verbesserung beim Radar festzustellen. Das konische Teil (Sirene?) ist so ein Beispiel, was auf den Anleitungsbilder verschieden dargestellt ist, d.h. zwei verschiedene Bauteile. ich habe mich für den Mittelweg entschlossen und das Unterteil weggelassen. (War nicht schwer die Entscheidung, da das Unterteil sowieso seine Flugprobe ersteinmal absolvieren musste....)
      Vorne (zwischen Zollschild und Schleuderscheibe) ist ein Suchscheinwerfer. Auch der wurde unterschiedlich dargestellt, so dass die Seitenansicht in dem Fall etwas verwirrend anstatt erhellend war.



      Radar und Suchscheinwerfer haben leider keinen Rückwärtsdruck, machen sich dennoch farblich besser, als die LC Teile.



      Klebelaschen an den Schlauchbootwülsten oder nicht? Man beachte den kleinen blauen Kreis oberhalb des Buchstaben "d" . Wenn man den Kreis entdeckt, dann ist es relativ klar. Wären die Klebelaschen angeschrägt, wäre es einfacher zu erkennen gewesen.
      Teil "j" ist? Nicht auf der Skizze zu sehen, aber offensichtlich die Außenbordmotorumrandung. Wenn man das sich erschlossen hat, dann ist das auch völlig klar, aber den Weg dahin ist schwierig. Wie man an dem 1-Cent Stück sieht, ist das eine kleine Skizze.
      Zu guter letzt, rechts im Bild: Die Flaggenstöcke etc. werden verdoppelt, sind dann aber völlig weiß auf der Rückseite. Da hilft bei dem kran auch kein zweiter Bogen mehr, sondern einscannen und spiegeln.

      Nocheinmal als Fazit für die Nachbauer mit einem hohen Perfektionsanspruch:
      - LC-Satz: Relinge und Schleuderscheiben lackieren
      - ein zweiter Bogen für Rückwärtstexturen (z.b. Radar)
      - einscannen und spiegeln wo Bauteile bezgl. Rückwärtstexturen nicht symmetrisch sind.

      Das Modell hat eine enorme Detailfülle falls ihr es noch nicht gemerkt habt. zwinker2

      Gruß pianisto

      P.S.: Sorry, Fiete, dass ich dich falsch zitiert habe.....
    • Neu

      Moin Dirk,

      ja, der Zollkreuzer ist wirklich kein Einsteigermodell und erfordert einiges an Fingerspitzengefühl. Aber Du beisst Dich da schon durch!

      Offenbar hast Du den Erratabogen nicht, Dort sind die fehlenden Rückseiten alle drauf. Soll ich mal wetergeben, dass Du den zugeschickt bekommst?

      Man braucht also keine zwei Bogen, um die Glückstadt zu bauen. Ist alles mit drin! Und Scannen ist auch nicht nötig!

      Wegen des Schlauchboots empfehle ich Dir die Seite 3 der Bauanleitung. Da ist ein sehr ähnliches Boot mit gleichem Motor in gaaaanz groß zu sehen. Da ist das Boot mehr als doppelt so groß wie das Original-Modell. Damit schaffst Du das! daumen1

      Die vertauschte Nummer beim Suchscheinwerfer und den Lüftern erschließt sich ja recht schnell. Und ich sehe, dass Du das ja auch hinbekommen hast.

      Die Baureihenfolge des Masts ist ganz einfach. Die Nummern sind ja nur in einer Abbildungen eingetragen - aus gutem Grund. Und das ist das Bild neben den Bauteilen auf dem Bogen. Und da gehst Du einfach in der Reihenfolge der Bauteilnummern. Dann klappt das auch prima. Allerdings macht das diese doch recht fummelige Angelegenheit nicht unbedingt einfacher zu bauen. grins 3 Wie Du schon sagst - es drängelt sich da halt.

      Also - nicht verzagen! Die Glückstadt ist gut zu bauen. Rumpf und Aufbauten wollen ausgiebig geformt werden und der Detailierungsgrad ist - ja - anspruchsvoll. zwinker2 Aber es sieht doch sehr danach aus, dass Du sie zusammenbringst. daumen1

      Ich wünsch Dir weiter viel Spaß beim Bau! Und wenn Fragen sind, dann hast Du ja auch immer den direkten Draht zum Verlag und Konstrukteur!

      Viele Grüße
      Ben
    • Neu

      Hallo Ihr,

      inzwischen ist bei mir ein Correctur , Korrectur, äh Errata-Bogen eingetrudelt. Wo auch mein verlorengegangener Suchscheinwerfer auftaucht und ich, HMV sei Dank, nicht meinen Schreibtisch anfangen muss aufzuräumen!!!! Hach......



      Nun beginne ich mit dem Schlauchboot, welches aus 20 Teilen besteht. Hinweis es gibt auch eine einfacheres alternatives Schlauchboot als Möglichkeit zu bauen.



      Manchmal bekomme ich das Gefühl nicht los, dass ihr an meiner Fingerfertigkeit zweifelt....
      Okay, ich schaffe derzeit nur 1000 Anschläge pro Minuter bei Chopin Op25/12. Ich arbeite noch an den 1200 Anschlägen pro Minute.
      Für Mathematiker: 20 Anschläge pro Sekunde. Entspricht einer Tonrepetition von 10 pro Sekunde. Da man 50g aufwenden muss, um den Tastenwiderstand zu überbrücken, hat man also am Ende des Stückes 125kg mit den Fingern bewegt.

      Gruß pianisto
    • Neu

      Hallo Dirk


      pianisto schrieb:

      Okay, ich schaffe derzeit nur 1000 Anschläge pro Minuter bei Chopin Op25/12. Ich arbeite noch an den 1200 Anschlägen pro Minute.
      Für Mathematiker: 20 Anschläge pro Sekunde. Entspricht einer Tonrepetition von 10 pro Sekunde. Da man 50g aufwenden muss, um den Tastenwiderstand zu überbrücken, hat man also am Ende des Stückes 125kg mit den Fingern bewegt.
      Sehr interessante Abschweifung. Hast Du das auch schon auf Deine Modelle umgerechnet?
      Gehen wir mal von einem Durchschnitts-Gewicht pro Bauteil von 0,04g aus. (Dabei handelt es sich um das Durchschschnittsgewicht eines Teiles aus einem High-End-Bogen.) Teilezahl 2800. Pro Stunde verbaue ich im Durchschnitt 7 Teile (nie gezählt, freie Annahme...), jedes Teil nimmt nehme ich in dieser Zeit im Schnitt 5 mal in die Hände. Macht also 35 mal 0,04g pro Stunde ergibt 1,4g. Bei diesen besagten 2800 Teilen wären das also 400 Stunden à 1,4g.
      Angenommen ich baue im Schnitt 1 Stunde pro Tag, dann würde ich also in einem Jahr und 35 Tagen total 560g Papier durch meine Hände gleiten lassen.

      pianisto schrieb:

      125kg mit den Fingern bewegt.
      Dann bleibe ich doch lieber beim Kartonmodellbau...

      Wir könnten uns nun aber auch noch die Meter errechnen, die wir in diesem Modell mit dem Skalpell zurücklegen. Dabei wäre allerdings auch einzuberechnen, dass wir bei verdickten Teilen mehrmals mit dem Skalpell Schneiden müssen, also bei 0,5mm 3mal, bei 1,0mm ....oooooch, da setze ich mich doch in der Zeit lieber an den Basteltisch und nehme mir die nächsten 0,04g Papier vor happy1

      Btw. sehr schöne, feine Details. ich finde es gut, dass Du auf die Kleinteile aus dem Bogen zurückgreifst!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
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      Meine versemmelten Werke
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      Hallo Peter,

      da kann etwas nicht stimmen! Du hast den Hornhautschuppenablösekoeffizienten vergessen, wodurch sich der Karton mit Hautablösungen verbindet, was in der Biochemie auch als Kartoncitrate (Eiweißverbindung mit Karton) bekannt ist. Dieses in Folge höhere Molekulargewicht der Kartonschuppenverbindung mit der dazugehörenden chemischen Trägersubstanz um ein Sandwichprodukt zu erhalten, verändert doch in erheblichen Masse das Hebeanfangsgewicht der Kartoncitratverbindung mit dem Ausfluß des schwarzen Nachtvorgels.
      Ich denke ein Symposium sollte gebildet werden, um diesem Thema das angemessene Gewicht zu verleihen, damit alle Argumente in die Waagschale geworfen werden, um dessen gewichtigen Inhalt vollumfänglich gerecht zu werden.
      Boah, das war aber jetzt schwer!

      Gruß pianisto